Posts by Pile

    Hallo Roland,


    Die 549.VGD ist nicht Gr. Oberst Ledebur! Diesen beiden Einheiten wurde dieser Frontabschnitt „zugeteilt“
    Gruppe Ledebur
    Tagesmeldung Pz.-A.O.K. 3 an H.Gr. Weichsel vom 13.4.1945 : Die Divisionsgruppe Voigt in Divisionsgruppe Ledebur umgenannt.
    Die Kampfgruppe Voigt/ Ledebur wie auch die 549.VGD gehörte zum XXXII. AK (Gen.Lt. Schack) und stand anfänglich an der Haffküste Bereich Neuwarp. Die Gruppe war gebildet worden aus den Regimentern Pommern 5 und Pommern 6 (teilweise Angehörige der Kriegsmarine). Die Gruppe löste sich im Verlauf des Rückzuges durch Mecklenburg auf.
    (Gen.Maj Voigt war später Kampfkommandant der Insel Rügen./ Voigt war auch vorher der Kampfkommandant von Arnswalde).


    Ulf's Beitrag gibt Dir den zeitlichen Rahmen, klasse.
    Die Rote Armee wurde am Fluß Oder gestoppt, weil da der Fluß (natürliche Barriere) war. Früher oder später würden Sie übersetzen, die 3. Panzerarmee wußte auch schon durch Truppenaufmärsche wo, deswegen sollte auch die 549.VGD nach südl. Stettin verlegt, wie von mir schon oben erwähnt.
    Ich würde mal nicht das Ostufer nördlich Stettin bis Ziegenort/Alt/Neuwarp als strategische Stellung benennen. Hier wurde soviel nach Süden abgezogen wie möglich, soviel da gelassen wie gerade (weniger als das) nötig.
    Die Insel Leitholm mit Ihren paar Soldaten, war dann zu diesem Zeitpunkt sicherlich nur noch ein Außenposten ohne Kampfwert, eine durch ihre örtliche Lage bedingte Informationsquelle für die 3. Panzerarmee.
    Für diese verbliebenen Einheiten, zum Zeitpunkt der Kämpfe südlich Stettin (westlich er Oder) gab es keine Vormarschrichtung in welche Himmelsrichtung auch immer. Mit dem Übersetzen der RA über die Oder südlich Stettin ( nicht nördlich, vielleicht Scheinangriffe bei Pölitz!) und dem Erkennen der Überlegenheit an Material und Soldaten und Aussichtslosigkeit begann man mit einem kontrollierten Rückzug Richtung Westen/ Schwerin/ Demarkationslinie, um soviel wie möglich Flüchtlinge und Soldaten vor der RA zu retten. Auch die verbliebenen Einheiten nördlich Stettin begannen mit dem Rückzug vor der RA mit möglichst wenigen Verlusten. Die vielen erwähnten Verluste der Einheit Deines Vaters bei Ziegenort, zeigen das es vor dem nach Westen absetzen der 3. Panzerarmee war.


    Ich gehe nicht davon aus, das es noch Sturmboote im Sturmboot-Stützpunkt gab, diese waren wohl nicht mehr vorhanden oder zum Einsatz in der Ostsee, wahrscheinlich eher Fischerboote,oder ähnliche Lastkähne (siehe Marine- Soldaten zur Gruppe Ledebur).
    Eine kleine Nebeninfo; Der Kreuzer Lützow lag bei Svinemünde in der Svine und schoß mit Artellerie zur Unterstützung der Verteidigung (Reichweite bis Pölitz).(Nur um Dir einen Eindruck zu geben, ist schnell gelesen)
    http://forumarchiv.balsi.de/marine/180630.html


    Auch die erwähnten Hafenköpfe waren nicht wirklich gesichert (nichts war mehr „gesichert“, vielleicht besetzt), es gab vielleicht noch ein paar Flakstellungen (von früher, gegen Fliegerangriffe gegen die Hydrierwerke Pölitz), wenn da welche waren oder andere kurzerhand angelegte Stellungen.
    Bitte gehe von einer minimalsten Besetzung aus, aus Mangel an Material an allem und Frontsoldaten, die Stellungen waren „gesichert“ durch Flakhelfer, Volkssturm, ....


    Wo wurde Dein Vater verwundet, in Ziegenort, später oder früher
    Und dann mit dem Zug weiter, war das ein Krankentransportzug?
    Das ist fast schon Glück in Anbetracht der Lage.
    Nochmal zu meiner Frage von gestern, wurde Leitholm beschossen oder wurde Dein Vater von Kameraden im letzten Moment gerettet, weil Ziegenort drohte verloren zu gehen?
    Das wäre bemerkenswert, weil diese neu aufgestellten Einheiten, zusammengewürfelte Haufen (Waffengattungen,....) waren, es gab keine gemeinsame Leben davor, „wir sind sooft durch dick und dünn gegangen“, es war kein zusammengewachsener Haufen..Einfluß auf Kampfwert.


    Gruß und schöns Wochenende
    Stefan


    (Brennholzverleih ist gesperrt, hab ich jetzt erst gesehen, dann siehe ich die Frage an ihn zurück!)

    Hallo,


    Roland, wo wurde Dein Vater verwundet, FFO? Auch ist mir dieses als militärische Abkürzung unbekannt.



    Bernhard, Du kannst jedes Buch in DEINER Stadtbibliothek/ oder Außenstelle (Dorf) bestellen. Ist es nicht im Bestand, bestellt die Bibliothek es bei einer anderen in Deutschland (1,50 – 2€+ Bibliotheksausweis)


    Bitte unterscheidet immer Brückenköpfe der Wehrmacht und der Roten Armee.
    Die Deutsche Wehrmacht hatte um Stettin den
    Brückenkopf Altdamm südlich Stettin
    gehalten vom III. (germ.) SS-Pz.-Korps
    am 19.3.45 durch Rote Armee aufgespalten in die Teile Greifehagen und Altdamm, diese erreichten die Ostoder südlich von Klütz damit wurde der Brückenkopf bei Altdamm zum Ende des Tages 19.3. geräumt. Laut Literatur verließen um Mitternacht letzte Soldaten der 549.VGD die Reglitz -Brücke Altdamm. Zu diesem Zeitpunkt war, denke ich, auch Greifehagen schon als abgetrennter Rest verloren.


    Brücken in Stettin/Altdamm
    http://www.forum-der-wehrmacht.de/thread.php?threadid=2433


    Raffael
    Wann wurde die Brücke(eine nur, oder?) in Greifenhagen gesprengt?


    Der Brückenkopf Langenberg nördlich Stettin gegenüber Pölitz, gehalten von Div. Gruppe Voigt
    (geräumt zum 29.3.1945).
    Am 30.3.45 wurde dieser Abschnitt dann der 549.VGD übergeben, also auch Deinem Vater Bernhard
    Brückenkopf Langenberg ist Nachzulesen in „Die Guten Glaubens waren“ Band II Friedrich Husemann.


    Bernhard, von wo kamen den die Russen, über die Oder oder aus Pölitzer Richtung? Oder war es Artelleriebeschuß vom Ostufer ohne Feindsichtung?


    Karten
    http://mapy.amzp.pl/tk25.cgi?11,36,50,99
    auf dem Meßtischblatt oben ist die Insel Leitholm noch gar nicht drauf.
    https://sites.google.com/site/…d-umgebung/insel-leitholm
    interessant auch Großblatt 38 Stettin
    http://igrek.amzp.pl/result.php?cmd=id&god=038&cat=GR100


    http://www.gutenberg-e.org/esk01/eskmap.html


    Hallo Brennholzverleih, was sagst Du dazu?


    Gruß Stefan
    .

    Hallo Bernhard und Roland,


    hab noch ein paar Fragen:


    Hast Du ein Datum, ab wann die Zugehörigkeit zur 5.Komp.GrndRgt1098 war?
    Bei welcher Einheit war Dein Vater davor ?


    Ende Jan. 1945 Entlassung zum Ersatztruppenteil nach Neubrandenburg , zu welchem Ersatztruppenteil? (genaues Datum?)


    Das Buch der „Brückenkopf“ (Altdamm) gibt Dir keine Daten und Fakten. Du solltest es aber lesen, damit Du nachempfinden kannst , was Dein Vater durchgemacht hat.
    ( Alle Bücher kann man für wenig Geld in jeder Bibliothek per Fernleihe ausleihen)


    „Das Buch“ solltest Du Dir zulegen:
    Tieke, Wilhelm: „Das Ende zwischen Oder und Elbe – Kampf um Berlin
    ISBN 3-87943-734-3
    Gibt Dir den (guten) Überblick , was Du wissen willst, was bei Stettin passierte.


    Desweiteren lesenswert ist:
    Joachim Schulz-Naumann: „ Mecklenburg 1945“ ISBN 3-8004-1215-2



    Erwähnte Dein Vater mal Hitlerjungen auf der Insel oder ein HJ.- Alarm – Btl. Murswiek, andere Nachbareinheiten in Ziegenort. Waren die 2 Kameraden auch von der 5.Kompanie.
    Auch unklar ist, wer der Kommandeur der 549.VGD zu diesem Zeitpunkt war.
    Kommandeur der 5. Kompanie.


    Roland , bei welcher Einheit war Dein Vater?


    Gruß Stefan

    Hallo Bernhard,


    vom 20.3.45 bis 20.4.45 herrschte praktisch Gefechtspause an der Westseite der Oder, aus ein paar kleinen Beschüssen vom jeweiligen Ufer der Oder.
    Diese Zeit wurde zu Neuaufstellung an der Oderfront genutzt.


    Um den 15.4.45 herum beabsichtigte die HG „Weichsel“(oder Pz. A.O.K 3) die Verlegung der 549. VGD aus den Raum Stettin in den Raum westlich Gartz (Kasekow - Woltersdorf) in den Bereich XXXXVI Pz.- Korps zu Schaffung einer Eingreifreserve und beantragte diese Maßnahme beim OKH, dessen Genehmigung dafür am 17.4.45 erteilt wurde


    Die Verlegung wurde umgehend eingeleitet. Zunächst durch Abzug des G.R. 1098 nach Süden in den beabsichtigten Raum (Tagesmeldung Pz.A.O.K. 3 vom 18.4.45 Pos.4: G.R. 1098 (ohne 2 Kompanien) im Raum Wamlitz zur Verfügung Pz.A.O.K.3 eingetroffen“)


    Wamlitz = ca. 8 km westlich Stettin , bei Linken (heute polnisch)


    Am 18.4.45 Feststellung, dass Herauslösen 549.VGD verzögert wird, weil bei an ihre Stelle zu tretende Marine – Einheiten Führungskräfte fehlen


    Tagesmeldung Pz.-A.O.K. vom 19.4. ; unter Pos.4 „Gren.Rgt 1098 (549. VGD) und Füs.Btl 549 in Verlegung z.V. Pz.-Armee in den Raum südostwärts Kasekow (bespannte) Teile des Rgt. im Landmarsch.


    19.4.1945 Von der 549.VGD ist das 1. Regiment heute morgen in Kasekow ausgeladen worden... Es soll in den Raum Pinnow vorgeführt werden.. ..Das Füs.Btl der Division folgt im E-Transport!


    Tagesmeldung Pz.A.O.K. 3 v. 21.4.1945: Gren.Rgt 1098 (549 VGD) 281. ID zugeführt und unterstellt.


    Vorstehende Meldung zunächst unverständlich, da 281. ID am 21.4. am Südrand Stettin im Einsatz


    Tagesmeldung Pz.A.O.K.3 vom 22.4.1945: 549.VGD weiterhin Gen.Kdo. XXXII A.K. Unterstellt, hat Befehle im Abschnitt Hohenzahden nördlich Kurow übernommen.


    Die Verlegung der Masse der Division zu XXXXVI Pz.Korps wurde offenbar durch den Angriffsbeginn der Sowjets am 20.4. zunichte gemacht und der Verband blieb im Raum Stettin.


    Frage: Was wurde aus G.R. 1098 ??? (evtl. zu 547.VGD???) Unterstellung sehr wahrscheinlich


    Ich vermute, dass die Tagesmeldung Pz.A.O.K 3, vom 21.4.45 bezüglich G.R.1098 fehlerhaft ist. (evtl. 1097 oder 1099 heißen muß) und G.R.1098 tatsächlich in Raum Kasekow und weiterhin bei Pz.A.O.K. XXXXVI Verwendung fand mit Gefechtsstand im Blumenberger Forst (Försterei), wobei die 3. Kompanie/ Btl. Murswiek diesem Regiment unterstellt war. (damit im übertragenden Sinn der 549. VGD)


    Du siehst Bernhard, beim G.R. 1098 gibt es viele Unklarheiten, vielleicht kannst Du ja etwas mehr zur Aufklärung beitragen.
    2 Kompanien sind wohl nicht verlegt wurden, vielleicht die 5. Deines Vaters.


    War Dein Großvater Soldat der 549.VGD, ebenso der erwähne Funker, seit wann?
    Könntest Du zeitlicher genauer sagen, wann die Insel geräumt wurde(Tag ca.)?
    Was sagt der Funker dazu?
    Wenn Du Zeit hast, dann schau mal hier:


    http://www.forum-der-wehrmacht…hreadid=31874&hilight=549
    http://forum.panzer-archiv.de/….php?t=4869&highlight=549


    Gruß Stefan

    Hallo Roland,


    wo hat den Dein Großvater vor dem Krieg gelebt, bzw. seine Familie gahabt?
    Vielleicht war er auf dem Weg nach Hause und wurde in der sowj. Zone aufgegriffen ...., wie so viele.


    Gruß Stefan


    Hallo,


    ich habe hierzu mal etwas recherschiert und auch ein paar Kontakte genutzt:


    Panzerjäger-Ausbildungsabteilung 13
    Diese Einheit hatte Braunschweig als Friedensstandort, von wo sie zum 12.4.1945 im Rahmen der „Aktion Leuthen“ an die Oderfront („Ostgotenbewegung“) zunächst in den Raum Tantow verlegt wurde. Abteilungs-Kdr. war seit März 1945 ein Hauptmann Erich Bunke. Seine Einheit wurde westlich der Oder dem dort in Aufstellung befindlichen Panzer- Ausbildungsverband Ostsee (Oberst Rudolf Gerhardt) zugeteilt, der zunächst noch zum Bestand des Oderkorps dann zur Masse des XXXXVI. Pz.-Korps gehörte. Im Verband „Ostsee“ wurde die Abteilung Bunkes als eine von drei Abteilungen in das (3.) Regiment Ostsee 'C' eingegliedert.
    Die Panzerjäger-Ausbildungsabteilung 13 hatte daher keine organisatorische Verbindung zur 1. Marine – Infanteriedivision, die über eine eigene Panzerjägerabteilung verfügte.
    In den ab 20.4.1945 westlich der Oder eskalierenden Abwehrkämpfen und im Verlauf der ab 26.4.1945 anrollenden Absetzbewegung des Pz.-A.O.K. 3 aus der Wotanlinie und deren Umfeld löste sich der Verband 'Ostsee' auf in Splittergruppen, die sich nach Mecklenburg zurückzogen/-kämpften, dort untergingen bzw. kapitulierten.
    Hpt.a.D. Dr. Erich Bunke (Jahrgang 1917) wirkte nach dem Krieg als Zahnartzt in und zeitweise als Bürgermeister von Wietze/ Niedersachsen.
    Im Verlauf von 1998 ließ er u.a. auf seine Kosten an den Wehrmachtsgrabstätten Tantow und Bagemühl für vermutlich dort gefallene Angehörige seiner damaligen Abteilung jeweils ein Grabmal, nachempfunden einem stehenden Eisernen Kreuz, aus Stein oder gesteins- ähnlichem Material aufstellen. Beide Objekte tragen die gleiche Inschrift:


    DEN
    GEFALLENEN
    KAMERADEN
    PZ.JÄG.AUSB.ABT.
    BRAUNSCHWEIG


    24./25.4. 1945 (Kreuz Tantow)
    26./27.4. 1945 (Kreuz Bagemühl)


    Dazu muß bemerkt werden, daß die Bezeichung der Einheit durch Bunke nicht der offiziell üblichen (siehe oben) entspricht und die Datumsangabe beim Kreuz Bagemühl richtig lauten müßte: 25./26.4. 1945. Am 27.4.1945 standen keine Einheiten des Pz.-A.O.K. 3 mehr östlich der Uckerlinie im Kampf mit den Truppen der 2. Belorussischen Front.


    Noch eine interessante Beigabe
    Dr. Bunke hat seine im Verlauf des Rußlandfeldzuges erhaltenen Auszeichungsurkunden (Deutsches Kreuz in Gold und Ehrenblattspange des Herres) in das Deutsche Panzermuseum Münster gegeben.


    Kampfgruppe Koehler
    Die K.Gr. wurde im April im Zusammenhang mit der Aufstellung der 12. Armee (Wenck) formiert und stand unter dem Kdo. Von Gen.d.Kav. Carl-Erik Koehler, der zunächst mit einem improvisierten Stab den Frontabschnitt Burg – Dessau nach Westen verteidigen sollte. Am 24.4.1945 wurde Gen. Koehler der Stab des im März 1945 im Kessel von Heiligenbeil/ Ostpreußen untergegangenen XX. A.K. zugeführt, mit dem er diesen Verband für die 12. Armee neu formierte und in weiteren Einsätzen führte. (siehe Gellermann, Die Armee Wenck – Hitlers letzte Hoffnung)


    Die Gruppe Klossek wurde als eine Art Alarmverband der ersten Stunde um die Monatswende Januar / Februar 1945 unter der Führung von Major Klossek (Vorname ?) auf der Westseite der Oder im Raum Garz – Mescherin zusammengeführt und hier zunächst dem Stellvertr. II. A.K. in Stettin , ab Mitte Februar 1945 dem ebenfalls in Aufstellung befindlichen Oderkorps unterstellt zum Einsatz im Frontabschnitt Pargow / Mescherin bis etwa Fiddichow.
    Die Lagekarte Pz. A.O.K. 3 v. 25.3.1945 Teil I weißt zu diesem Zeitpunkt Tantow als Standort / Gefechtsstand des Stabes Gruppe Kl. aus, der hier vermutlich nur zeitweise war. In der ersten Aprilhälfte 1945 wird die Gruppe Kl. quasi aufgelöst, und an ihrer Stelle tritt bzw. ihren Frontabschnitt übernimmt die stärkemäßig größere K.Gr. (Oberst) Wellmann mit neu zugeführten Einheiten, während Klossek nicht mehr genannt wird.


    Gruß Stefan

    Hallo Ulf,


    ich denke das wird sich nie klären lassen. Ich denke, meine gelesen zu haben, die Gruppe Wellmann war auch in Tantow. Vielleicht wurde die Panzerjäger-Ausbildungsabteilung Braunschweig per Bahn schnell rangeschafft und kam nicht mehr weiter nach Stettin...und blieb in Tantow hängen und wurde dort eingesetzt. Tantow hat Bahnanschluß gehabt. Im KTB der Heerengruppe Weichsel habe ich nichts zu dieser Enheit gefaunden (auf die Schnelle).
    In Tantow sind ca. 130 Gefallene begraben.
    In diesen Karten gibt es auch keinen Hinweis:
    http://www.gutenberg-e.org/esk01/frames/feskmap.html
    Du schreibst UNTER ANDEREN ein Gedenkstein, gibt es noch andere Zuordnungen zu Einheiten?
    Gruß Stefan


    Hallo Jan,


    bringt das Buch neue Informationen oder ist es eher ähnlich dem " Das Ende zwischen Oder und Elbe" von Tieke. (Gibt es Info's zur 549.VGD?)
    Gruß Stefan

    Hallo Stuart,


    Mein Großvater war vom
    11.3.45 bis ca. 18.3.45 in Ladenthin (Feldpostbriefe) als Sanitätssoldat.
    Seine Sanitätseinheit (im Januar aus Bückeburg 3./ San. Ers. u. Ausbild. Abt.11 kommend) ist von Jan. 45 bis zum 18.3 nicht wirklich zuortenbar, ohne FPN möglicherweise im Schlepptau der Division Denecke / 549.VGD , mal recht, mal links der Oder, aber immer in der Nähe Stettin


    Mit dem 18.3. sind sie "einige Kilometer nördlich in ein Schloß" gezogen, mit dem 18.3.45: Feldpostnummer 38752 (21.3.1945) 1. Sanitäts-Kompanie XI F.


    Ab 23.3.45 Möhringen Feldpostnummer 32268/ Sanitätskompanie 1549 /549. Volks - Grenadier -Division.


    Mehr Informationen kann man den Feldpostbriefen nicht entnehmen.


    Gruß Stefan

    Hallo


    Das ist jetzt zwar kein Soldatenschicksal, eher Nachkriegsschicksal


    also in unserer Familie war es so:
    Mein Großvater wurde im Jan.46 als „Zwischenkontingent“ in der sowj.Besatzungszone „verhaftet“
    Er ist im Dez. 46 im Lager Mühlberg/Elbe / Sachen-Anhalt verstorben.
    Vermisste wurden siehe hier:
    http://img207.imageshack.us/img207/3936/vermiteyl9.jpg
    für Tot erklärt, damit die Nachkommen einen Anspruch auf soziale Leistungen hatten (fragt mich nicht welche) und damit meine Oma überhaupt mal wieder vielleicht heiraten konnte…
    Also die Vermissten wurden in der DDR für tot erklärt , ohne einen Hinweis darauf was mit den genau passierte.
    1962 hörte mein Vater im NDR/Hamburg/UKW –Westradio-, das man Angehörige meine Großvaters sucht. Er schrieb an das Rote Kreuz – Suchdienst Hamburg, und bekam eine Antwort das mein Großvater im Feb.1947 im Lager /Mühlberg verstorben ist.
    Von seitens der DDR oder NKWD gab es NIE eine Mitteilung über den Verbleib, Tot,…
    Nach der Wende wurden die Akten in der Rußland geöffnet, und wir erfuhren vor ca. 2 Jahren das mein Großvater am 21.12.1946 in dem genannten NKWD Lager „verstorben“ ist. Aber nur, weil ich wusste , wo er verstarb und ich die Initiativgruppe Lager Mühlberg anschrieb.


    Gruß Stefan

    Danke Dir,doch ist ein sehr guter Hinweis!
    was es alles so gab:

    Quote

    Original von FRank
    Führungsstab für die Reichsschutzstellung


    dann paßt das schon, das Hitlerjungen diese FPN 27196 auf Ihre Briefe draufschrieben, besonders als es zum Ende des Krieges in Stettin ging.


    Gruß Stefan