Posts by Steinberg100

    Hallo Uwe,


    herzlichen Dank.

    Das hört sich sehr schlüssig an. Dann wird sich sein Engagement in der Wehrmacht mit Auflösung der leichten Artillerie Abteilung 1025 erledigt haben, da er danach keine Einträge mehr in dem Soldbuch hat.

    Alternativ kann es sein, dass er es verloren hat und weitere Einträge im Ersatzsoldbuch sind.

    Schließendlich muss ich wohl in Freiburg oder beim Volksbund nachhaken. In der Oline-Datenbank steht nichts.

    Gruß

    Boris

    Hallo in die Runde.


    Habe etwas gefunden über die Feldpostnummernsuche.


    (8.9.1943-22.4.1944) 24.11.1943 Stab u. Einheit leichte Beobachtungs-Abteilung 7


    Feldpostnummer 42170

    der Buchstabe A steht wahrscheinlich für die Stabseinheit.

    Gruß

    Boris


    Quelle: LdW und Webexe Feldpost CD

    Hallo Det,


    Danke für die Info.

    Ganz zufrieden bin ich nicht, da die Beob. Abt. 7 1943 in Stalingrad vernichtet wurde und dann erst ein Jahr später neu aufgestellt wurde.

    Ansonsten bin ich ganz bei Dir. Es ist irgendetwas mit Artillerie.


    Bilder gedreht und neu eingestellt. ;-)


    Gruß

    Boris

    Hallo in die Runde.

    Mir liegt ein Soldbuch eines Artilleristen vor.

    Sein Feldtruppenteil ist die Leichte Artillerie Abteilung 1025 gewesen. Die wiederum wurde Anfang 1944 zur Schaffung des I./Art.Rgt.191 genutzt und galt danach als aufgelöst.

    Diese Einheit wurde nicht eingetragen, sondern der o.a. Eintrag blieb.


    Auf Seite 6 bei der Bekleidung/Ausrüstung steht nur ein Einheitseintrag: Einheit B7a


    Mir ist eine solche Bezeichnung nicht geläufig.

    Meine Theorie ist, dass dies eine Einheit auf dem Truppenübungsplatz Baumholder war in der er Verwendung fand. Nach März 1944 sind auch keine weiteren Eintragungen vorgenommen worden.

    Ich Danke im Voraus für,eure Hilfe.

    Gruss

    Boris

    Hallo Dirk, Hallo in die Runde,


    vielleicht ist Dirk ja ein Lesefehler unterlaufen.

    Bei der 709.ID waren drei Regimenter unterstellt: Gren.Rgt. 729, Gren.Rgt.739 und Gren.Rgt.919.


    Insofern haben Peter und Rudolf recht.


    In meiner Datenbank habe ich etliche Angehörige der 709.ID gelistet. Davon sind auch einige die nach dem 26.6.1944 gefallen sind oder in Gefangenschaft gerieten. Versprengter, der in eine andere Einheit aufgenommen wurde ist auch möglich.


    Vorschlag von mir:

    - Einheit checken mit den vorhanden Quellen.

    - Evtl. einstellen damit wir mal drüber schauen können.

    - Anfrage im Bundesarchiv, denn dort werden die Akten der Deutschen Dienststelle (WaSt) jetzt geführt.

    - Wenn Du magst schicke mir den Namen Deines Opas per PN, dann schaue ich in meine Liste.


    Gruß

    Boris

    Hallo Daniel,

    nach meinen Kenntnissen ist die KGr 265.ID wegen Treibstoffmangels in der Nähe von DOMFRONT liegengeblieben. Am 12.06.1944 kam sie erst in den Einsatzraum.

    Quelle: Kriegstagebuch der Führungsabteilung AOK 7 vom 11.6.1944

    13.06.1944

    Dagegen [Anm.: gegen Angriffe in Raum Caen] konnte der Gegner seinen Einbruch südlich St.Sauveur le Vicomte weiter ausbauen und bis Pretot vorstoßen. Als Gegenmaßnahmen wurde in diesem Abschnitt die nunmehr eingetroffene Kampfgruppe 265.I.D. und nördlich davon das aus der Festung Cherbourg zurückgezogene I./G.R.1049 (77.I.D.) eingesetzt mit dem Auftrag, die Flügelpunkte – Les Moitiers festzuhalten und aus der gewonnenen Linie wieder vorzugehen.


    Gruß

    Boris

    Hallo in die Runde,

    Nach Rücksprache mit meinem Co-Autor (Sven30) kann ich zur Geschichte der KG 265.ID folgendes berichten.

    In einer Gliederung der 91.ID vom 27.07.1944 ist eine Artillerie-Abteilung 265.ID geführt mit 2. , 3. und 9.Batterie. Also von "Vernichtet in der Normandie" kann nicht die Rede sein.

    Teile sind in die Festung St.Nazaire eingezogen. Für die 91er ging es nach Rennes, Le Mans, St.Malo und anderen Orten und Einheiten.

    Die 91.ID ist auch nicht "untergegangen". Der Divisionsverband wurde per 10.08.1944 aufgelöst. Der Stab 91. wurde an die Maginot-Linie verlegt und das Art.Rgt.191 verlegte mit der 352.ID über Paris bis nach Amiens und dann selbständig über Belgien ins sog. Heimatkriegsgebiet. Weiteres kann gerne in unserem Buch über die 91.LLD nachgelesen werden. Unter anderem auch oben genannte Gliederung ist dort abgelichtet.


    Daniel : Zu dem im Soldbuch genannten. Für den Zeitraum der Unterstellung der 9./Art.Rgt.265 solltest Du prüfen, ob seine Verwendung unterbrochen wurde. ROB, Urlaub, andere Lehrgänge oder Lazarettaufenthalte. Dann nachschauen, ob diese Zeiten mit einem Einsatz in der Normandie übereinstimmen.

    Für weitere Fragen: Jederzeit !

    Gruß

    Boris (und Sven30)

    Hallo Daniel,

    nach meinen vorliegenden Unterlagen sind Teile der sog. Kampfgruppe der 265.ID Anfang August 1944 in die Festung St.Nazaire verlegt worden. Welche genau müsste ich nachschlagen. Gerne möchte ich meine Quellen mit Deinen abgleichen.

    Von meiner Seite schaue ich heute abend nach. Am Freitag könnte ich genaueres sagen, denn dann treffe ich mich mit meinem Co-Autor.

    Schreib mir bitte mal eine PN oder Email mit dem Namen des Soldaten. Ich führe eine Datei mit Namen aller mir aktuell bekannten Soldaten veeschiedener Normandie -Einheiten, u.a. natürlich auch der 265.ID.


    Gruss

    Boris

    Hallo Andi,


    hier die Belegung für 1944

    Feldpostnummer: 27279


    (Mobilmachung-1.1.1940) Stab II Infanterie-Regiment 91,


    (28.4.1940-14.9.1940) Stab II u. 5.-8. Kompanie Infanterie-Regiment 91,


    (25.9.1940-15.2.1941) Stab II u. 5.-8. Kompanie Gebirgsjäger-Regiment 91,


    (16.2.1941-18.7.1941) Stab II u. 6.-10. Kompanie Gebirgsjäger-Regiment 91.


    Buchstabe D = 8.Kompanie


    Hier findest du mehr zum Thema:

    http://www.lexikon-der-wehrmac…agerregimenter/Inhalt.htm


    Gruß

    Boris


    Einmal editiert:

    Hallo Harald,

    ich habe mal ein bisschen nachgeschaut und versucht zu lesen.


    "Reiseschein Vorderseite


    Dienstreiseschein Nr. 1

    Grund und Verfügung: Weiterleitung nach Güstrow 344.I.D.

    Major Alwin Godtfring + 3 Mann

    Von Auffangstelle Belzig

    Dienstliche Reise vom 22.04.45

    Reiseziel: Güstrow


    Ausgefertigt am 22.04.1945

    Auffangstelle Belzig

    Unterschrift

    Hauptmann

    Siegel: Wehrmacht-Betreuungs-Lehr-Abteilung




    Rückseite

    Die Papiere sind in Verlust geraten, (Verwundung des Führers, weitergeleitet nach Güstrow, Mecklenbg. Auffangstelle Belzig 22.04.45

    Unterschrift

    Hauptmann

    Siegel: Kdr. d Gr.H.Str. d…… (evtl. Heeres-Streifen-Lehr-Abteilung
    in Belzig) alte Bezeichnung der Wehrmacht-Betreuungs-Lehr-Abteilung (Überwachte
    des Reiseverkehr der Wehrmacht)


    Geldumtauschvermerke

    344.ID

    F.Ers.B. FPN.: 289850 ?

    Rgt. 854


    1) Amtliche Unterkunft vom … bis ….45 in Anspruch genommen. Fr.Leitstelle 32, Güstrow

    2) Übernachtet 23.04.45 Frontleitstelle 32


    Grosser Stempel durchgestrichen

    Gilt als Fahrerlaubnis

    Gemeldet am 24.04.45

    Weitergeleitet am 24.04.45 nach I.R.209 Flensburg (I.R.209 war wahrscheinlich Grenadier-Ersatz-Bataillon 209 in Flensburg)

    Frontleitstelle 32 Güstrow

    i.A. keine Unterschrift

    Hauptmann"


    Einige Eintragungen sind sehr blass und so nicht lesbar. Denke aber es sind Datumsangaben. Die wären dann eh auf den 22.-24.04.45 zu datieren.



    Sehr schönes Dokument, dass belegt wie eine Division die eingekesselt und vernichtet wurde, sich in seine Bestandteile zerlegt hat und welche "koordinierten" Wege es noch gab.

    Gut möglich, dass Dein Großvater sich diesen Weg organisiert hat. Es ging zu seinem Ersatztruppenteil. Nur warum mit noch drei Mann ? Ob es wirklich zu einer Neuaufstellung einer Division ging ?

    Weißt Du ob er verwundet war? Dann haben sie ihn vielleicht zu seiner Sicherheit begleitet. Er war ja schon ein wenig älter.


    Ich hoffe ich konnte mit meiner Hilfe etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.


    Gruß

    Boris

    Hallo in die Runde.


    Ein kleiner Ergänzungsbeitrag von mir.


    Das Gren. Ersatz und Ausbildungsbataillon 328 unter der Führung von Major Friedrich Tröster war im September bei Rötgen im Hürtgenwald eingesetzt.


    Mind. 5.September bis 15.September 1944.


    Quelle: Roetgener Blätter 2014


    Gruß
    Boris

    Hallo in die Runde,


    eine Kampfgruppe Wunsch kämpfte im März 1945 gemeinsam mit der 344. ID im Kessel von Rasselwitz.


    Was ich bisher recherchieren konnte war die KGr. Wunsch nach dem SS-Hauptsturmfhr. Franz Wunsch benannt. Der war Kdr. der SS-Pz.Abt.18 der 18.SS-Pz-Gren.Div. "Horst Wessel".


    Soldaten dieser Kampfgruppe sind in Verleihungslisten enthalten die bei der 344.ID geführt wurden.


    Gerne schaue ich nach, ob eure Großväter unter den gelisteten sind. Viele sind es nicht, aber immerhin.


    Bei der WAst scheinen diese Listen nicht bekannt zu sein, denn mein Großvater steht auch drauf und das war bei der WAst-Auskunft nicht enthalten.


    Es geht hier um EK I und II Verleihungen.


    Gruß
    Boris


    edit: Ergänzungen

    Hallo in die Runde,
    nachdem ich mir den "Fall" mal angeschaut habe, möchte ich einien neuen Ansatz geben.


    Quote

    MunaLisa schrieb:
    Zum Hinweis mit der Bestattung:
    Ferdinand Steinbach wurde wenige Tage danach auf dem Künzelsauer Friedhof im Familiengrab beerdigt.


    Der Lokführer hieß doch Friedrich Steinbach? Ferdinand war mir an der Stelle neu.


    Ein Friedrich Steinbach geb. 31.12.1898 in Feßbach ist beim Volksbund Onlinesuche gelistet.
    Verstorben am 13.09.1944 beigesetzt Kriegsgräberstätte in Künzelsau Endgrablage: Einzelgrab.


    Wie ein Familiengrab liest sich das nicht. Und wenn er gelistst ist beim VdK kann man sicherlich nachhaken und dort in die Akte schauen, ob sich noch Hinweise auf andere finden lassen. Zumindest ein Versuch...


    Viel Glück
    Boris

    Hallo CarloFirst, Hallo in die Runde,


    nachdem ich mit Sven unser Buch der 91.Luftlande-Division veröffentlicht haben, arbeiten wir am Folgeprojekt 344.Infanterie-Division.


    Leider gibt es nicht all zuviel Informationen. Aber es gibt welche.


    Durch die Kriegsgliederung der 344.ID vom 22.12.1944 geht hervor, dass die unterstellten Einheiten durch folgende Einheiten neu aufgestellt oder aufgefrischt wurden:


    Stab/Gren.Rgt.855: durch Stab/Gren.Rgt.1058
    I./Gren.Rgt.855: durch I./Gren.Rgt.1058
    II./Gren.Rgt.855: durch II./Gren.Rgt.1058

    Stab/Gren.Rgt.854: durch Stab/Gren.Rgt.1057
    I./Gren.Rgt.854: durch I./Gren.Rgt.1057
    II./Gren.Rgt.854: durch II./Gren.Rgt.1057

    Stab/Gren.Rgt.832: durch Stab/Gren.Rgt.985 (von 275.ID)
    I./Gren.Rgt.832: durch III./Gren.Rgt.854 (vermutlich kurz vorher neu aufgestellt)
    II./Gren.Rgt.832: durch II./Gren.Rgt.855 (vermutlich kurz vorher neu aufgestellt)


    Ein III./Gren.Rgt.1057 hat es nicht mehr gegeben. Sehr wohl aber die jeweiligen 13. und 14.Kompanien der Regimenter.


    Auf der Kriegsgliederung vom 1.3.1945 gab es beim Gren.Rgt.855 keine 13. und 14.Kompanie mehr.


    Leider ist in meiner Datenbank kein Soldat namens BOGGEL. Einsatzgebiet war Cosel bis Mitte März. Dann begann eine große Offensive der Roten Armee. Der Kessel von Rasselwitz trieb die Division dann auf Tschechisches Gebiet. Bis dahin waren alle Einsatzräume im Osten auf polnischem Gebiet. Sobal ich mehr im Rahmen meiner Recherche habe melde ich mich. Gerne auch per Email oder PN.


    Gruß
    Boris


    P.S.: Mein Großvater war in der 14./Gren.Rgt.854

    Hallo Uwe und in die Runde,


    Sven war etwas zu schnell beim Schreiben.


    Passiert schon mal, wenn das Baby laufen lernt.


    Hardcover / Paperback / eBook
    34,95 € / 25,63 € / 14,99 €


    ISBN 978-3-7439-4009-3 Paperback
    ISBN 978-3-7439-4010-9 Hardcover
    ISBN 978-3-7439-4011-6 eBook


    Verlag: Tredition 2017


    Gruß


    Boris

    Hallo Jörg,


    nur ein kleines Mosaiksteinchen kann ich beisteuern.


    Aus einem G2-Report Nr. 137 des amerik. VIII. Korps vom 1.11.1944 geht hervor.


    Bereich der 8.Divison: Anzahl der KGF: 2 Deserteure, Einheit: 2./1058, Desertiert: 30.Oktober 17:45 Uhr zur 13.Inf..


    Vorwort: Der letzte Eintrag im Soldbuch der KGF’n ist das Festungs-Infanterie-Btl. 1423. KGF’n gaben an die Einheit war in Innsbruck stationiert und im Zusammenhang mit der sogenannten „AKTION JUETTNER“ mobilisiert worden. JUETTNER war der Name des Sachbearbeiters der Aktion. Die Aufgabe der Einheit war das Aufbieten von Männern im Hinterland für den Fronteinsatz. KGF’n wurden nach SCHOENECKEN verlegt mit 5-600 anderen Männern, mit Ausnahme von 100 von ihnen die von dort zur Front verlegt wurden.


    Mehr kann ich nicht beisteuern.


    Gruß
    Boris