Posts by Jimbo

    Hallo Christian,


    vielleicht kann ich Dir ja weiterhelfen. Die jährlichen Treffen der Angehörigen des IR5 fanden in der Wäller-Kaserne in Westerburg/Ww. statt. Gastgeber war das PzBtl 154 (davor das PzGrenBtl 152). Ich selber habe die ehemaligen IR5-er zweimal als Offizier im Stab des PzBtl 154 betreut. In der Wäller-Kaserne gab es bis zur Außerdienstellung des PzBtl 154 am 31.12.2006 einen Traditionsraum des IR5. Über den Verbleib der Ausstellungsstücke kann ich Dir momentan nichts sagen; es gibt aber einen neuen Traditionsraum des PzBtl 154 in Westerburg selbst. Google einfach mal nach "Freundeskreis Panzerbataillon 154" (Stichwort: 10. Jahrestreffen) - dort findest Du ein Bild des Ehrenhains und weitere Info's. Den Ansprechpartner schicke ich Dir per PN.


    Grüsse + herzlich willkommen im FdW


    Lothar

    Hallo Jörg,


    nur zur Ergänzung - im Leopard 1 wurden 3 verschiedene Geschossarten verwendet:


    APDS (Armored Piercing Discarding Sabot) = Wuchtgeschoss V0 ca. 1.475 m/sec - Einsatz gegen gepanzerte Ziele / Hauptkampfentfernung: 1.800 - 2.000 m
    HEAT (High Explosive Anti Tank) = Hohlladungsgeschoss V0 ca. 1.200 m/sec - Einsatz gegen gepanzerte Ziele / Hauptkampfentfernung: ca. 1.200 - 1.400 m
    HESH (High Explosive Squah Head) = Splitter-/Sprenggeschoss V0 ca. 900 m/sec - Einsatz gegen ungepanzerte o. leicht gepanzerte Ziele / Hauptkampfentfernung ca. 800 - 1.000 m (das Ding wurde auch als "Quetschkopf" bezeichnet)


    Grüsse von einem ehemaligen PzZgFhr auf LEO1A2 und LEO1A4


    Lothar

    Hallo Peter,


    mein Vater war ebenfalls Angehöriger des AR276; allerdings in der StBttr. der III. Abteilung. Über das neu aufgestellte AR276 selbst ist nur wenig herauszufinden, denn die Einheit existierte nur von 09/1944 bis 03/1945. Ich selber habe hier im Forum vor einigen Jahren "herumgefragt" und dankenswerterweise doch eine Reihe von Informationen erhalten.


    Das AR276 unterstand der 276. Volksgrenadierdivision und wurde - wie die anderen Tle der Div. - im September 1944 auf dem TrÜbPl GRUPPE in Westpreussen aufgestellt. Neben dem Rgt.Stab gliederte sich das Rgt in 4 Abteilungen (I. - III. Abt. waren sog. leichte Abt; ausgerüstet mit der lFH 18 (Kal. 10,5 cm); die IV. Abt. war die schwere Abt.; ausgerüstet mit 15 cm FK). Die Geschütze der leichten Abteilungen wurden mit dem RSO (Raupenschlepper Ost) gezogen, die schwere Abt. war pferdebespannt.


    Das Personal des Regiments kam aus den Überlebenden des alten AR276, das zum grossen Teil im Kessel von Falaise als Teil der 276. Infanteriedivision vernichtet wurde oder in Gefangenschaft ging. Das weitere Personal kam aus anderen Resten aufgelöster Divisonen; ein grosser Teil (vor allem Mannschaften und Unteroffiziere) aus Bodeneinheiten der Luftwaffe und Marine (mein Vater war Uffz in einer FlakScheinwerferAbt.). Die obigen Angaben stammen aus einem pers. Gespräch mit dem damaligen Abt.Kdr. der III. AR276, Hptm. Hans-Joachim Dismer, mit dem ich vor einigen Jahren ausführliche Telefonate führen konnte.


    Die Ersatzgestellung von Personal erfolgte über die leichte Art Ersatz- und Ausbildungsabteilung 13 (mot); Standort: Magdeburg - Quelle: Soldbuch meines Vaters


    Das Rgt. wurde Anfang 12/1944 im Rahmen der Vorbereitung der Ardennenoffensive, wie die gesamte Division, per Bahn in dem Raum DROHN/Mosel verlegt; Mitte 12/1944 erfolgte die Verlegung in den Bereitstellungsraum WELSCHBILLIG ausschliesslich in Nachtmärschen. Die 276. VGD war zu diesem Zeitpunkt dem LXXX. Armeekorps unterstellt.


    Ich hänge mal eine von mir erstellte "Chronologie" der 276. VGD für den Zeitraum 12/44 bis 02/45 an, die auf den Berichten der beiden Divisionkommandeure GM Hugo Dempwolff und Oberst i.G. Werner Wagner basiert.


    Quellen:
    NARA Foreign Military Studies P-032 f - "Bericht und Gedanken zum Einsatz der 276. VGD in der Ardennenoffensive" - GM Dempwolff (16.12.44 - 18.01.45)
    NARA Foreign Military Studies B-444 - "Einsatz der 276. VGD" - Oberst i.G. Wagner (21.01.45 - 16.03.45)
    NARA Foreign Military Studies B-124 - "Einsatz der 276. VGD" - Oberst i.G. Wagner (17.03.45 - 28.03.45)
    persönliche Erinnerungen von Hptm. Hans-Joachim Dismer (Kdr. III./AR276 von 01.09.44 - 15.12.44)


    Wenn ich Dir sonst weiterhelfen kann - einfach melden!


    Grüsse aus Neuss (kurz vor dem grössten Stadt-Schützenfest Deutschlands :thumbsup: )


    Lothar

    Hallo Dieter,


    dazu kann ich gar nichts sagen. Vater hat nie über einen RAD-Einsatz in der Eifel erzählt; in den Fotoalben geht es auch direkt weiter mit Bildern aus der LwBauKp. Mir ist auch nicht bekannt, ob eine Entlassung aus dem RAD erfolgte und anschl. die Einziehung zur Lw oder ob das nahtlos durch Um- bzw. Eingliederung erfolgte. Es ist halt wie meistens: mit einer Frage oder Bemerkung tun sich etliche andere auf ?( !


    Grüsse


    Lothar

    Hallo zusammen,


    ... und hier sind (vorläufig) die restlichen Bilder. Mit Kriegsausbruch verlegte die Abteilung offensichtlich nach Niederweiß in der Eifel. Über den Einsatz dort ist mir nichts bekannt, da mein Vater fast zeitgleich zur Luftwaffe eingezogen wurde (LwBauKp 12/XII). Auch aus der Lw-Zeit gibt es demnächst Fotos - müssen aber erst gescannt werden.


    Grüsse


    Lothar


    @Kordula: ein paar Wünsche zum Anschauen erfüllt!

    Hallo,


    und hier sind die nächsten Bilder!


    Das "Cafe Müller" existierte zumindest bis in die 80'er Jahre in Rennerod; ob es das heute noch gibt, weiß ich nicht.


    Beim Zusammentreffen mit den Arbeitsmaiden (welch ein verquirlter Ausdruck...) beachte man die leicht verlegenen Gesichter beider Geschlechter :) !


    Gruß


    Lothar

    ... und weiter geht's! Auch mit einem Abstecher nach Hof/Ww. (StO der RAD-Abt. 2/256)


    Gruß


    Lothar

    Hallo zusammen,


    ... es sieht fast so aus, als wenn ich Dank der Buddelei meines Vaters und seiner Kameraden einen Großteil meiner Bw-Zeit im Westerwald trockenen Fußes verbringen konnte! :D


    Gruß


    Lothar

    Hi Kordula,


    manchmal werden Wünsche ja schneller erfüllt als man glaubt! Der erste Satz Bilder aus dem Album meines Vaters, weitere folgen.


    Grüsse


    Lothar

    Hallo,


    habe mal diesen uralten Thread wieder angestossen:


    der hier erwähnte Oberst Fleischmann war der Kdr des Artillerieregiments 276 (Quelle: NARA FMS-B007 "Bericht über den Einsatz der 276. ID in der Normandie im Zeitraum 20. Juni 1944 bis 20. August 1944 / Autor: GenLt Curt Badinski).


    Lt. Badinski sind die Restteile der 276. ID aus dem Kessel von Falaise unmittelbar vor dessen Schließung entkommen; darunter wohl auch Oberst Fleischmann. Ich denke meine o.a. Vermutung, dass er als ranghöchster/dienstältester Offizier der 276. ID die Division bis zur offiziellen Übernahme durch GenMj Kurt Möhring als neuem Kdr vorübergehend geführt hat. Über den weiteren Verbleib von Oberst Fleischmann ist mir nichts weiter bekannt; Kdr des AR 276 bei der neuaufgestellten 276. VGD war wohl ein Major Möller (Quelle: H.J. Dismer "Artillerieoffizier im 2. Weltkrieg" S. 209, im Selbstverlag Idar-Oberstein1992).


    Der o.a. Bericht FMS-B007 ist neu bei "www.sturmpanzer.com" eingestellt (wie üblich in Englisch)


    Gruß


    Lothar

    Hallo Andreas,


    ich gehe davon aus, dass Du die Bücher von Walter Waiss meinst. Ich selber habe sie nicht, aber W. Waiss ist ein Nachbar und guter Bekannter von mir. Falls Du spezielle Fragen hast, kann ich bestimmt einen direkten Kontakt zu ihm vermitteln oder die Fragen an ihn weiterleiten. Näheres gerne über PN.


    Grüsse


    Lothar

    Hallo Nordmende,


    habe gerade den Bericht von Oberst Wagner nochmal durchgesehen. Der Gefallene müsste (wenn er denn Infanterist/Grenadier war) Angehöriger des GR 987 gewesen sein. Laut den Handskizzen im Bericht "B-444" war das GR 987 im Norden des Gefechtsabschnitts der 276. VGD eingesetzt (hier liegt auch HOSINGEN), das GR 986 in der Mitte und das GR 988 im Süden des Gefechtsabschnittes.


    Gruß


    Lothar

    Hallo Nordmende,


    auf der Seite "www.sturmpanzer.com" findest Du in der Rubrik "Foreign Military Studies" unter der Kennung "B-444" den Bericht des damaligen Div.Kdr. Oberst Werner Wagner über den Einsatz der 276. VGD in diesem Zeitraum.


    Gibt es ein besonderes Interesse von Dir zu diesem Thema? Mein Vater war zum genannten Zeitpunkt im AR 276 eingesetzt. Du findest hier im Forum auch einen Thread über die 276. VGD (geh mal bitte über die Suchfunktion). Ich selbst bin natürlich auch an jeder weiteren Info zur 276. VGD interessiert.


    Gruß aus Neuss


    Lothar

    Hallo Schepi,


    versuche mal an folgendes Buch zu kommen:


    "Artillerieoffizier im II. Weltkrieg" (Vom Beobachter bis zur Kriegsakademie) / Autor: Hans-Joachim Dismer, Idar-Oberstein 1992 im Selbstverlag des Verfassers / ISBN: 3-923 824-08-4


    Der Autor trat am 02.11.1937 als aktiver Offizier in das AR 6 ein. In seinem Buch beschreibt Dismer seinen persönlichen Werdegang in der 1./AR 42 bis zum 31.10.1940 und anschließend seinen Weg mit dem AR 6 (dem die I./AR 42 als schwere Abt. unterstellt war) als Abteilungsadjutant der III. AR 6 und als Regimentsadjutant des AR 6 bis einschl. 30.04.1944. Also Westwalleinsatz, Frankreichfeldzug und Russlandfeldzug.


    Das Buch wird schwer zu bekommen sein; aber einfach mal probieren! Ich selber habe es vor 4 Jahren vom Autor selbst erhalten, da er der Abteilungskommandeur meines Vaters vor der Ardennenoffensive 44/45 war.


    Ich versuche mal den mil. Werdegang von Herrn Dismer zur Info anzuhängen.


    Grüsse


    Lothar

    Hallo Eifelgeist,


    sieh Dir mal die Seite "www.sturmpanzer.com" an. Wenn Du auf die Sektion "Foreign Military Studies" gehst, findest Du unter der Nummer B-531 den Bericht des DivKdr GM Wolf Ewert über den Einsatz der 338. ID im Raum Mönchengladbach/Neuss im Zeitraum 02/45 bis 03/45.


    Zusätzlich gibt es dort auch eine Reihe von Berichten der vorgesetzten Kommandobehörde, dem XII. SS-Armeekorps (z.B. B-709, B-735, B-739, B-752).


    In den Berichten findest Du auch immer wieder Querverweise auf benachbarte oder vorgesetzte Einheiten; dann einfach mal die Liste nach diesen Truppenteilen durchsuchen - oft genug ergibt sich dann ein ungefähres Bild über die Kampfhandlungen im gesuchten Zeitraum oder Raum.


    Gruß


    Lothar

    Hallo Taiko, hallo Uwe,


    hier ein paar Ergänzungen zur 276. VGD:


    die 276. VGD verlegte Anfang November 1944 per Bahn von ihrem Aufstellungsort TrÜbPl Gruppe/Westpreussen an die Mosel in den Raum nordostwärts Trier (Schweich-Trittenheim-Dhron). Der Bahntransport erfolgte von Graudenz über Berlin - Magdeburg - Hannover - Kassel - Koblenz nach Trier (Entladung III./AR276 beispw. in Ehrang).


    Ab 05.12.1944 erfolgte die Verlegung der Division in Nachtmärschen in den Bereitstellungsraum ostwärts Wallendorf.


    Zur weiteren Übersicht über den Einsatz der 276. VGD während der Ardennenoffensive und dem nachfolgenden Rückzug hänge ich mal eine selbst erstellte Chronologie an (ohne Anspruch auf Vollständigkeit - Ergänzungen und ggf. Richtigstellungen sind gerne gesehen!)


    Quellen:


    Hans-Joachim Dismer "Artillerieoffizier im II. Weltkrieg" S. 204-210, Eigenverlag 1992 (Hptm. Dismer war Kdr. der III./AR276 von 09/44 - 10.12.44)


    Berichte der beiden DivKdr. Oberst Hugo Dempwolff und Oberst i.G. Werner Wagner für die NARA


    Gruß


    Lothar

    Hallo Charles,


    Helmut Liebeskind war nach seiner Verwendung als Kdr LLBrig 26 vom 01.10.1973 bis 30.09.1977 Chef des Stabes des II. (GE) Korps mit Sitz in Ulm (Dienstgrad: Brigadegeneral).


    Quelle: Bundesarchiv Freiburg / II. Korps vom 1956-2003


    Gruß


    Lothar