Posts by fliegerenkel

    Liebe Margarete, und Ihr anderen Helfer!


    Großvater hat von einer Gerichtsverhandlung von ca. 20 Minuten erzählt, die mit hanebüchene Vorwürfen operiert habe. Nach dem Todesurteil seien sie dann zu 25 Jahren Zwangsarbeit "begnadigt" worden. Ob das nun eine "echte" Gerichtsverhandlung war, kann ich nicht beurteilen. Sie fand im Dezember 49 statt, das weiß ich.


    Aber mein Ansinnen war ja in erster Linie gar nicht die Rehabiltierung, also das Eingeständnis des russischen Staats, daß die gegen Großvater erhoben Vorwürfe falsch seien.
    Selbstverständlich glaube ich trotzdem, daß er zu unrecht verurteilt worden ist.
    Ich hätte nur gern einen Blick in seine Akte geworfen. Vielleicht wären Fotos drin gewesen, ein Lebenszeichen aus diesen schweren 10 Jahren seines Lebens, über die er nur bruchstückhaft gesprochen hat.
    Ich habe selbst in Russland gelebt und kenne die russische Bürokratie. Die ist so wie sie ist, und ich gebe Dir recht, Fuchsi, es hat keinen Zweck, darüber zu debattieren.
    Andererseits weiß ich auch, daß es in Russland eben auch immer einen Weg um ein Hindernis herum gibt. :-) Um den zu finden, müßte man vor Ort sein. Und das kann ich mir grade nicht erlauben.


    Herzliche Grüße,
    Axel

    Hallo,


    nun, Kriegsverbrechen liegen in dem Fall nun grade nicht vor. Auch wenn mein Großvater tot ist, regt sich da der Wunsch, ihn zu verteidigen.
    Er war als Gruppenkommandeur verantwortlich für das Absetzen von Agenten.
    Ich weiß nicht, wo das als Kriegsverbrechen gilt.


    Aber, ich möchte hier keine Diskussion lostreten, um Himmels Willen. Ein jeder mag dazu denken, was er möchte.


    Gruß, Axel

    Guten Abend,


    die Ablehnung war eben mit der Agententätigkeit begründet.


    Danke für die Auskunft, es liegt also kein momentanes Schlechtwetter vor, sondern die Russen sind nach wie vor in Agentenfragen besonders empfindlich.


    Da werde ich den Einblick in die Akte wohl nicht erreichen.


    Sehr schade.


    Gruß, Axel

    Guten Tag!


    Ich habe die Akte meines Großvaters in Russland ausfindig machen können, und wollte sie einsehen.
    Dies sei nur nach einer Rehabilitation möglich, wurde mir mitgeteilt.


    Dieser Antrag nun ist vom Militärstaatsanwalt abgelehnt worden.


    Gibt es weitere Wege, Einsicht in die Akte zu bekommen?


    Haben die russischen Behörden aufgrund der aktuellen politischen Lage Anweisung, strenger zu urteilen, oder kommt das immer schon vor?


    Meinem Großvater wird vorgeworfen, als Kommandeur der I./KG 200 Agenten in die Sowjetunion abgesetzt zu haben. Jetzt sind die russischen Behörden ja auch aktuell sehr scharf auf "ausländische Agenten", aber ist dieser Vorwurf ausreichend, um die Rehabilitation zu verweigern?


    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Für jeden Hinweis dankbar!


    Gruß, Axel

    Guten Tag!


    Mein Großvater hat in dieser Einheit im vom 22.4.44 bis 22.11.44 Dienst getan.
    Merkwürdig ist, daß ich von der Deutschen Dienststelle zwei fast identischen Auszüge aus der Kriegsstammrolle erhalten habe.
    Beide sind bis hin zu Datum und Unterschrift des Kompanieführers völlig gleich, bis auf den Eintrag über mitgemachte Schlachten und Gefechte.
    Dort ist in einem Fall nämlich eingetragen: "22.4.- 21.11.44 Bekämpfung der Bandenbewegung im Südostraum Kroatien"


    Ganz offenbar hat doch mein Großvater sich von dem Kp-Fhr. eine wahrheitsgemäße sowie eine saubere Version ausstellen lassen, was bedeutet, er Vorkehrung für mögliche Schwierigkeiten treffen wollen.


    Weiß jemand, wo die genannte Einheit im Jahre 44 stationiert war?


    Gibt es Berichte über die Bandenbekämpfung im Südostraum Kroatien?


    Erwähnen sollte ich noch, daß er laut (beiden) Auszügen vom 21.-30.8.44 an einem Lehrgang Truppenentgiftung an der Armeewaffenschule d. Pz. AOK 2 in Kostanica teilgenommen hat. Was immer es damit auf sich hat.


    Vielen Dank und Gruß!


    Axel

    Guten Morgen!


    Mein Großvater hatte ab '32 ein gutgehendes Fotogeschäft in Remscheid und wurde für seine Portraitkünste gelobt. Zu welchem Anlaß er M. Hoppe getroffen hat, weiß ich nicht. Mein Vater ist -ehelich- 1934 geboren, das Foto kann nicht vor '33 entstanden sein, weil er höchstens Märzgefallener war.
    Ein amouröses Abenteuer meine ich ausschließen zu können, but you never know!
    Jedenfalls ist das Foto in dem Kästchen mit Familienbildern aufgetaucht, meine Großmutter wird seine Existenz also gewußt haben- im übrigen zu der Zeit eine gutaussehende Frau.


    "Vorahnung" scheint mir auch plausibler. Dazu jedefalls würde das "Kunst" in Gänsefüßchen passen.


    Gruß, Axel

    Hallo!


    Dieses Foto zeigt meinen Großvater (ja, ich weiß, mit Parteiabzeichen) mit Marianne Hoppe, die ihm auf der Rückseite eine Widmung verfasst hat, die ich nicht entziffern kann und die mich seit Tagen umtreibt.
    Ich weiß, das hat im Forum für die Wehrmacht eigentlich nichts zu suchen, aber meine eigenen Kontakte für Schreibschrift sind leider alle schon weggestorben.


    Kann mir jemand helfen?


    Herzlichen Dank!


    Axel


    PS Der Großvater ist nicht der Flieger, der war ja Offizier, der durfte gar nicht in die Partei. Was viele heute gar nicht mehr wissen.

    Files

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    ...nicht in Petersburg selbst, sondern im Vorort Peterhof, oder Petergof, mit dem gleichnamigen Schloss, dem "russischen Versailles".
    War auch deutsch besetzt (und ist verwüstet worden), daher wäre das Foto erklärbar.


    Gruß, Axel

    Vielen Dank soweit! Ich wußte, daß er in Jugoslawien war, aber das er nach Bulgarien durchgereist ist, hab ich nicht gewußt. Und das wohl im Privatauto. Als Gefreiter. Das war ein umtriebiger Kerl.


    Die Anfrage WAST läuft, wenn ich was höre, melde ich mich sicher nochmal, um seinen Weg genauer abzuklopfen.


    Gruß, Axel

    Ah, tatsächlich. Und das vermeintliche taktische Zeichen ist ein kyrillisches "F". Jetzt seh ich`s auch!
    Aber der nebenstehende Offizier, das ist doch keine deutsche Uniform?


    Gruß, Axel

    Liebes Forum,


    zu dem einen Großvater (dem Flieger in meinem Nick) habe ich ausreichend Informationen. Aber der andere, da weiß ich fast gar nichts. Eben fielen mir diese beiden Fotos in die Hand.
    Auf dem Foto mit dem Kfz, der Gefreite, das ist er.
    Dazu die Frage: Kann jemand mit dem taktischen Zeichen auf dem Auto was anfangen? Bei welcher Einheit wird Großvater gewesen sein?
    Und dann zum Ort: Ich weiß, daß er in Jugoslawien war, und dazu passen die kyrillischen Buchstaben ja. Aber kann man näheres erkennen, die Stadt vielleicht?
    Dazu auch das zweite Bild: Kann jemand den Ort und oder die Offiziere (offenbar doch höhere) identifizieren?


    Zu meinem Großvater noch: Jahrgang 06, Wohnort Remscheid, mit 2 Kindern (ab 42 dann 3 Kindern) als Fotograf selbstständig. Ist trotzdem und obwohl PG "gezogen" worden.


    Kann mir jemand weiterhelfen?


    Vielen Dank!


    Gruß, Axel

    Hallo Taiko,


    es geht natürlich um das Rotterdam-Gerät. Ein Radar, das in einem abschossenen allierten Flugzeug bei Rotterdam gefunden und später erprobt wurde.
    Großvater war in Italien, wohl Sizilien stationiert.


    Vielen Dank für Dein Bemühen,


    Gruß, Axel

    Das Buch ist bekannt. Großvater hielt nichts davon: "...reißerisch...".


    Inzwischen habe in Unterlagen zu ihm erhalten. Dort ist angegeben:


    vorletzte Einheit:


    "Ln. Versuchsregiment" (möglicherw.: Luftnachrichten...?)
    "vom 1.6.43 - 1.4.44"
    "Dienstgrad: Major Abtg. Kommandeur"


    Jemand dazu irgendeine Idee??


    Danke,


    Axel

    Kopf zermatern ist schon richtig :)
    Es gibt aber noch die Kopie des amerikanischen Erfassungsbogen. Ich hab nicht im Kopf, was da genau stand, aber widersprochen haben sich die Angaben erstmal nicht. Sonst wär das sogar mir aufgefallen :D
    Ich frag mal, ob ich den hier einstellen darf.


    Danke soweit!
    Gruß, Axel