Posts by Dinah

    Hallo!


    Vielen Dank für die Antwort.


    Ich hab die Heeresmitteilung als Scan an meinen Beitrag gehangen. Wie ich es mir dachte .. wenn die Nummern für die Soldaten bis 999 nicht ausreichten, dann haben die Soldaten Nummern ab 5.000 bekommen.


    Diese widerspricht irgendwie Peters Aussage


    In den Fällen, bei denen mehr als 1.000 Kombattanten bei der Markenausgabe zu berücksichtigen waren, fingen die Nummern der Gefolgschaftsmitglieder (der Nichtkombattanten) sogar erst ab 5.000 an.


    ... ist aber auch nicht von Wichtigkeit. Mir ging es ja primär um ein eventuelles späteres Aussetzen dieser Anordnung.


    Bisher habe ich erfahren, dass es vermutlich keine spätere Rücknahme dieser Anordnung gab und es aus rein pragmatischen Gründen passiert ist, dass ein Soldat eine persönliche Nummer (z. B. -1388- oder -3790-) erhalten hat, die ursprünglich für ein Gefolgschaftsmitglied reserviert war. Praktische Gründe gewinnen gegen Anordnung. Find ich gut. :-)


    Liebe Grüße von Dinah

    Hallo!


    Danke für Eure Antworten.


    Ja, Thilo, ich rede wahrscheinlich von Arbeitern und Angestellten. Zumindest steht das so in der Heeresmitteilung.


    Diese Allg. Heeresmitteilung habe ich leider gerade nicht vor mir, aber im Buch "Deutsche Dienststelle (WASt) 1939-1945" (im freien Handel käuflich zu erwerben) findet sich ein Hinweis auf die von mir erwähnte Mitteilung - siehe beiliegenden Scan.


    Den in diesem Scan erwähnten Satz

    Reichten für die Soldaten dieser Dienststelle die Nummern 1 bis 999 nicht mehr aus, so wurden an die Gefolgschaftsmitglieder Marken mit Nummern 5000 ausgegeben

    habe ich anders in Erinnerung, es kann aber auch sein, dass ich mich irre. Peter sagt ja hier das Gleiche: Gefolge ab Nummer 500, später ab 5000. Ich dachte, dass - wenn die Nummern für die Soldaten von 1 bis 999 nicht ausreichen würden, die SOLDATEN die Marken mit den Nummern ab 5000 erhalten würden... nur so würde der Satz ja auch Sinn ergeben?! Und wurde ja auch so praktiziert.


    Hat vielleicht jemand die entsprechende AHM vorzuliegen? Ich komme an meine Kopie momentan nicht heran.


    Peter, den Hoidal habe ich gerade nicht zur Hand. Kennt er die Antwort auf meine Eingangsfrage, ob diese Bestimmung je zurückgenommen worden ist? Mir würde "normales Heer" schon reichen, alles andere wird sonst noch zu ausschweifend.


    Liebe Grüße von Dinah

    Files

    • EMAusgabe.jpg

      (65.92 kB, downloaded 8 times, last: )

    Hallo, allerseits!


    Soweit ich die Allgemeine Heeresmitteilung Nr. 1076 aus dem Jahr 1940 (ich glaube, am 21.10.40) verstehe, sollten Erkennungsmarken mit den (persönlichen) Nummern 1000 bis 4999 für Gefolgschaftsmitglieder reserviert werden. Die Soldaten der betreffenden Einheiten sollten die Markennummern 1 bis 999 und dann wieder ab 5.000 erhalten.


    Ich glaube, dass diese Regelung nicht so streng umgesetzt wurde, denn man sieht recht häufig, dass Soldaten die eigentlich für die Gefolgschaftsmitglieder reservierten Nummern hatten.


    Wurde diese "Anordnung" vielleicht später wieder zurückgenommen? Oder betrifft dies nur bestimmte Einheiten oder Waffengattungen? Wenn dem so ist, wo ist dies nachzulesen? Ich bin hier überfragt, da ich nicht weiß, wo ich suchen soll.


    Vielen Dank im Voraus,

    Gruß

    Dinah

    Hallo!

    Jetzt frage ich mich, ob es sich lohnt, die Anfrage - mit Verweis auf die bereits erhaltenen Daten - noch einmal zu stellen und speziell nach den Daten aus den Krankenakten zu fragen. Ausserdem überlege ich, ob ich meine erste Anfrage vielleicht zu unkonkret gestellt habe und damit nicht alle Informationen erhalten konnte?


    Hat jemand weiterführende Informationen oder vielleicht schon Erfahrung mit den Daten der Krankenbuchakten?

    Zu Teil 1:

    a) Ja, eine erneute Anfrage könnte sich lohnen.

    b) Keine Ahnung. (siehe hierzu auch erster Satz aus dem Beitrag von Wattwurm.)


    Zu Teil 2:

    Ja, die WASt hat Informationen: https://www.dd-wast.de/de/unterlagen/krankenbuchlager.html


    Zur Aussage "Scheinbar gibt es ja jetzt organisatorische Veränderungen (Übergang zum Bundesarchiv)..." kann man hier etwas lesen: https://www.dd-wast.de/de/startseite.html ... also nicht nur "scheinbar", sondern tatsächlich.


    Lieber Thomas, das, was dieses Thema so "leidig" macht, sind in den Raum geworfene Halbwahrheiten. Dass die KBL-Akten beispielsweise digitalisiert sind oder noch "nach und nach" eintrudeln, davon steht auf der WASt-Internetseite nix. Die WASt selber ist da in ihren Aussagen recht eindeutig.


    Die eigentliche Frage an Jörg lautet: Wenn Du mal telefonischen Kontakt mit der WASt gehabt hast, wieso fragst Du nicht einfach da nach - wenn Du die schon mal an der Strippe hattest? Du hast Dir unwichtigen Kram angehört, dass (Zitat:) "man geht für die Übergangszeit auch von noch längeren Bearbeitungszeiten aus." ... und stellst Deine für Deinen Fall betreffenden Fragen nicht gleich dort? Bis auf die Frage nach den Erfahrungen der Antragsteller mit den Krankenbuchakten wären alle Deine Fragen dort gut platziert gewesen.


    Liebe Grüße und schöne Weihnachten wünscht

    Dinah

    Hallo, dd4fs!


    Also, wenn ich im Erbe meines Vaters eine Erkennungsmarke finden würde, würde ich zuerst mal denken, dass diese Marke meinem Vater gehört hat. Was lässt Dich denn vermuten, dass dies nicht die Marke Deines Vaters ist?


    Ich frage mich auch: Was mache ich mit Informationen über einen (vielleicht fremden) Soldaten, dessen Erkennungsmarke ich zufällig besitze?


    Gruß

    Dinah


    P. S: ... Gibt es dafür nicht Forumsregeln? Wieso wird auf so etwas überhaupt geantwortet?

    Hallo, Thomas!


    Was ich kürzlich geschrieben habe, war: zwischen Enkelkind und Kind besteht zeitlich kein Unterschied in der Bearbeitungsdauer.


    Ich bin mir sicher, dass es diverse WASt-Mitarbeiter gibt, die bei bestimmten Zielgruppen (Geschwister oder Ehefrauen der Soldaten) sehr wohl dafür sorgen, dass es spürbar schneller geht. Im Ausnahmefall ist so eine Vorgehensweise zum Wohle einer (im "sterbenahen Alter" befindlichen) Schwester sicherlich vom WASt-Bearbeiter erwünscht und durchführbar, aber nicht zwingend erforderlich. Soll heißen: Eine Anweisung, nach der Menschen dieser Zielgruppen bevorzugt behandelt werden müssen, gibt es meiner Kenntnis nach nicht.
    Drei Monate ist im Ausnahmefall eine schaffbare Zeit, aber wie das so ist ... dafür warten die anderen Antragsteller dann wohl ein wenig länger. Und wie ich persönlich finde, die anderen warten dann zu Recht.

    Guckst Du übrigens hier: Suche nach Erwin Peickert
    Schon vor sechs Jahren war meine Aussage "Geschwister meist schneller bearbeitet". Genauso wird es offensichtlich heute noch gehandhabt. Manchmal. Vielleicht auch oft. Aber wahrscheinlich nicht immer.


    Gruß


    Dinah


    Link blau eingefärbt, Diana

    Hallo, Gernot!


    Wenn man auf der Wast-Webseite beispielsweise den Punkt "Verwundungen/Erkrankungen" anklickt, dann öffnet sich eine weitere Zeile ... dort steht "mehr zu Kriegsopferversorgung" ... wenn man dann da raufklickt, wird man mehr oder weniger darauf hingewiesen, dass man unter diesem Punkt Bescheinigungen zur Vorlage bei einer Behörde zur Durchsetzung eines Rechtsanspruchs beantragen kann. Du willst ja keine Bescheinigung, die Du irgendwo vorlegen musst, um Deine "Ansprüche" geltend zu machen. ;)


    Ähnlich verhält es sich bei dem Punkt mit der Kriegsgefangenschaft. Ein Soldat, der eigene Ansprüche geltend machen kann, weiß, wann er wo in welche Gefangenschaft gekommen ist und hat keine Schwierigkeiten, dies auszufüllen. Da Du aber auch dies nicht auswählen wirst, musst Du da nichts reinschreiben.


    Du klickst ausschließlich "Dienst- und Beschäftigungzeiten" an. Wenn man sich dort durchklickt, sieht man folgendes: "Erstellung militärischer Werdegänge (Dienstzeitnachweise mit detaillierten Angaben) für den 2. Weltkrieg, beginnend von der Einberufung über die Bekanntgabe der Erkennungsmarke, der Heimatanschrift, der Truppenteile, Angaben über Lazarettaufenthalte, Beförderungen sowie die Bestimmung der Einsatzräume und Erläuterungen zu den Frontverläufen bis hin zu den Angaben über Vermisst-/Todesmeldungen oder die Zeit der Kriegsgefangenschaft "... womit alle Deine Wünsche auf einen Schlag berücksichtigt wären. Diesen Punkt anklicken reicht also.


    Zur zweiten Frage: Ja, es gibt mitunter auch Unterlagen über Frauen, also frag ruhig an!


    Viel Glück!


    Dinah

    Hallo, Alex!


    Datenbankkuscheln …. Tja, eine schöne Idee, aber ich sehe die Durchführung momentan nicht.


    Ein Beispiel:
    Wenn Du ein Suchkriterium einrichtest, das Erkennungsmarke heißt, dann bedenke, dass es viele mögliche Schreibweisen gibt …
    St. Komp. Gren. Ers. Btl. 12
    St. Kp. Gren. Ers. Btl. 12
    St. Kp. G. E. B. 12
    Stm. Kp. Gren. E. B. 12 …. usw


    Das machste dann für tausende von Einheiten, die nicht immer so simpel heißen und mitunter Lese-Schwierigkeiten beinhalten. Wer gibt das denn alles ein und entscheidet, wie die Marke wirklich heißt und was man bei der Suche nachher eingeben soll? Bei so einer einfachen Einheit ist das vielleicht machbar und einheitlich zu gestalten, aber bei anderen Einheiten könnte sich das schwieriger gestalten. Aus den EM-Listen schreibste schnell mal was ab (da steht ja meistens der richtige Truppenteil), aber aus vielen anderen Unterlagen ist die Marke oft nicht ganz so eindeutig zu ersehen oder gar falsch. Woher weiß man,wenn man die Krankenbücher abtippt, ob die Marke dort falsch oder richtig ist? Dazu brauchste Vergleichsmöglichkeiten. Bei jedem einzelnen Datensatz? Ich weiß ja nicht....


    Das ist nicht mal schnell „die Heimvideothek im PC eingeben“. Das sind Milliarden von Daten, die man lesen, verstehen, verwerten, in mühevoller Kleinarbeit überprüfen und schlussendlich nutzbar eingeben muss. Jedes einzelne Wort und Nummer erhält sozusagen ein eigenes Datenfeld. Anders geht’s ja nicht. Mikroverfilmen reicht m. E. nicht. Das muss händisch geschehen. Datensatz für Datensatz - immer in der Hoffnung, dass das, was man gerade eingibt, korrekt ist und mit den anderen Unterlagen übereinstimmt.


    Meine Meinung? Aber gerne! …. Bei dem zu erwartenden Aufwand kannste es dann einfach mal vergessen, dass jemals ein Antragsteller eine Auskunft erhält. Dann setzt sich „die WASt“ hin und gibt jahrelang Daten ein. Und selbst, wenn Du nur die Hälfte der Mitarbeiter für diese Arbeit einsetzt …. sind denn zweieinhalb Jahre Wartezeit für einen militärischen Werdegang nicht genug? Willst Du als 70jähriger Sohn hören: "Wir erfassen kurz mal alles, melden Sie sich im Jahr XY noch mal, wenn wir fertig damit sind." ? Nee, willste nicht. ;)


    „Daten digital“ ist sicher eine gute Idee, aber nicht um jeden Preis.


    Wenn jemand 1941 im Lazarett verstorben ist, gehe ich einfach mal davon aus, dass die Angehörigen benachrichtigt worden sind. Zumindest dürfte der Sterbefall beurkundet worden sein und somit das Schicksal geklärt.


    Wie sich das mit dem ersten Weltkrieg verhält, kann ich nicht sagen. Dafür fragt man seinen persönlichen Lieblingsklugscheißer :saint: (Sorry, das war ein Insider-“Witz“)


    Gruß von Dinah

    Mit den Krankenbüchern könnten aus meiner Sicht auch eine Vielzahl von Vermisstenschicksalen geklärt werden, da in den meisten Fällen auch die EM-Beschriftung dokumentiert ist. Hilfreich dann in den Fällen wo EM-Verzeichnisse vernichtet sind.


    Hi, Alex!


    Jetzt bin ich aber neugierig. Wie klärt man anhand der Krankenbücher Schicksale?


    Sieht der "Normalfall" nicht vor, dass jemand eine Marke mit Gebeinen findet, die Marke dann an die WASt geht und man dort anhand der Erkennungsmarkenlisten den Träger ermittelt? Wenn wir uns jetzt also Dein Szenario vorstellen (dass das notwendige EM-Verzeichnis nicht da ist), dann guckt man in die Krankenbücher und klärt dann ... was? Das primäre Suchkriterium in den KBL-Unterlagen (sowohl bei den Einzelunterlagen als auch bei den Krankenbüchern) ist das Geburtsdatum des Soldaten. Das kenne ich ja nicht, wenn ich nur die Marke habe. Wie komme ich also in den nicht wenigen Büchern an den Träger einer gezielten (neu aufgefundenen) EM?


    Gruß
    Dinah

    Habe auch einen Antrag per internet an die WASt geschickt vor etwa drei Monate. Sollte ich eine Bestattigung von WASt erwarten dass mein Antrag angekommen ist? Ich weiss das die Suche ein Jahr oder auch länger dauern kann, aber wollte sicher sein das mein Antrag auch angekommen ist und bearbeitet wird.
    Wohe in Amerika und habe den Antrag auch von hier gestellt.


    Grüße an alle Migleider
    Rainer


    Hallo!


    Hast Du das online-Formular auf englisch oder deutsch ausgefüllt? Anders gefragt: Hast Du die deutsche Variante oder die englische benutzt? In welcher Sprache Du selbst geschrieben hast, ist egal. Ausschlaggebend ist, welche Sprache Du zu Beginn eingestellt hast.


    - bei deutscher Sprache (deutsches Formular) wird die Eingangsbestätigung automatisch per Mail verschickt. Wenn Du hier keine EIngangsbestätigung erhalten hast, ist Dein Antrag wahrscheinlich nicht eingegangen. Oder Du hast Dich bei Deiner Email-Adresse vertippt. Kann ja auch mal sein.


    - bei englischer Sprache (englisches Formular) gibt es noch keine automatische Eingangsbestätigung. In dem Fall würde ich vorsichtshalber noch mal eine Email/einen Brief schreiben, dass Du keine Eingangsbestätigung erhalten hast und fragen, ob denn Dein Antrag eingegangen ist. Ein Anruf wird bei der Zeitverschiebung vermutlich nicht praktikabel sein.



    Zu den Bearbeitungszeiten: Momentan liegen diese für einen militärischen Werdegang größtenteils tatsächlich bei fast zwei Jahren.
    Ausnahmen bestätigen - wie überall - die Regel. Gründe für frühere Auskunfterteilung können u. a. sein:
    - negative Auskünfte
    - es sind weniger Ermittlungen erforderlich
    - es wurde in dem Fall schon mal eine Auskunft erteilt und man muss die alte Auskunft "nur" noch abschreiben
    - dringende Angelegenheiten
    - Verbleibsanfragen
    - Staatsangehörigkeiten
    - Rentenbescheinigungen
    - Versorgungsansprüche
    - etc.


    Quote

    Die Tage von Sohn Kriegskind in Frankreich Auskunft WASt gesehen: Bearbeitungszeit 3 Wochen(in Worten "drei"). und gleicher Sachbearbeiter wie bei mir.


    Der Umfang der Ermittlungen bestimmt die Bearbeitungsdauer, nicht der einzelne Bearbeiter. Der Bearbeiter, der die Auskunft letztendlich unterschreibt, hat in der Regel keinen Einfluss auf die Bearbeitungszeiten. Wenn die Ermittlungen fertig sind, schickt er die Auskunft raus - ob nach drei Wochen oder 18 Monaten.


    Gruß Dinah

    Hallo!


    Es gibt quasi zwei “Arten” von Krankenunterlagen.


    Die Einzelunterlagen.
    Hier handelt es sich um Unterlagen, die einen einzelnen Soldaten betreffen.Personenbezogene Unterlagen. Diese Unterlagen liegen schon länger bei der WASt.


    Quote

    In den Jahren 2009/2010 hat die Deutsche Dienststelle (WASt) ca. 130.000 JURIS-Mappen mit etwa 10.000.000 personenbezogenen Einzelunterlagen der Jahrgänge 1900 bis 1928 aus dem Bestand des Krankenbuchlagers Berlin übernommen.


    Quelle:
    https://www.dd-wast.de/de/unterlagen/grundlagen.html


    Diese Einzeunterlagen sind abrufbar und können geprüft werden.




    Dann gibt es noch die Sammelunterlagen (Krankenbücher oder ähnliches, in denen viele viele Soldaten in einer "Akte" erfast sind). Dieses Material steht derzeit noch nicht zum Prüfen zur Verfügung.




    Wenn also eine Wast Mitarbeiterin schreibt: “ich werde die unterlagen des ehemaligen krankenbuch Lagers Berlin prüfen”, dann meint sie eindeutig die Einzelunterlagen. Diese kann sie prüfen. Die Unterlagen sind ja schon länger da.


    Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass ein Wast-Mitarbeiter die Worte “Krankenbuchlager” oder “Unterlagen” nicht korrekt schreiben kann...!? Ist das tatsächlich ein Original-Zitat? .. egal...



    Wenn ein Wast-Mitarbeiter sagt: “immer noch kein Zeitpunkt bekannt ist, wann die Unterlagen des Krankenbuchlagers in unsere Dienststelle überführt werden”, dann meint er zweifelsfrei die
    Sammelunterlagen. Dazu findet sich auch etwas auf der Webseite des LaGeSo.


    Akten geliefert bekommen ist ja schön und gut. Zum ordentlichen und sachgemäßen “Überführen” von Unterlagen
    - von dem hier die Rede war - gehört meines Erachtens noch einiges mehr als nur das Papier in den Raum zu werfen.


    Fazit: Die eine Antwort schließt die andere nicht aus. Jede für sich ist korrekt.


    Wenn also jemand fragt “Können Sie bitte die Unterlagen prüfen, die Sie vom Krankenbuchlager haben?”, dann kann er die eine oder die andere Antwort erhalten. Und beide Antworten sind wahr.


    Mein Tip: Abwarten und zu einem späteren Zeitpunkt noch mal probieren.


    Gruß
    Dinah

    Hallo!


    Geht es um diesen Großvater hier: Wer kennt Wilhelm Böhne, Eisbergen ?


    Die Wast sagt nicht, dass Dein Opa am Tag seines Todes noch befördert worden ist! Er war am 04.06.1944 Unteroffizier. Punkt. Mehr steht da nicht. Das Beförderungsdatum ist der Wast doch gar nicht bekannt? Steht doch ausdrücklich da? Oder gibt es ein späteres Schreiben der Wast, in dem das Beförderungsdatum eindeutig als solches dokumentiert ist? Ich hab nur die Auskunft in dem oben erwähnten Thread gefunden.


    Alle Spekulationen bringen nix, wenn das Ausgangsmaterial schon zu Beginn falsch interpretiert wird und niemand sich die Mühe macht, mal nachzufragen oder selber zu suchen. ;-)


    Die Antwort auf die Ausgangsfragen


    Quote

    Wer kann mir da weiterhelfen?
    Steckt da vielleicht mehr dahinter?


    lauten also:
    1. ich.
    2. nein, denn es fand an dem Tag keine Beförderung statt.


    :-)


    Gruß Dinah


    Link blau eingefärbt, Diana

    Hallo, Marco!


    Zu dem von Dir genannten 3. Absatz sagt die WASt-Webseite u. a. Folgendes:


    Quote

    Der dritte Absatz ist der am häufigsten falsch
    interpretierte. Es handelt sich hier nicht um eine Fristenregelung wie
    vielfach angenommen
    . Die dort genannten Jahresangaben dienen lediglich
    als der übermittelnden Stelle als Hilfsmittel bei einer Entscheidung
    nach § 6 Abs. 1 Ziffer 2 c
    WASt-VO.


    Quelle: https://www.dd-wast.de/de/date…gene-daten/an-dritte.html - guck vielleicht selber mal, da steht noch mehr ...


    Ich bin kein Jurist, aber das wird schon stimmen. Ein Mitglied dieses Forums hat mich schon vor mehreren Jahren darauf hingewiesen, wie auffällig es ist, dass in der Verordnung gleich die "Erklärung/Anweisung" für den Bearbeiter dabeistehen würde - nämlich der 3. Absatz. Dieser User wusste auch ohne die Erklärung (die ich hier oben gepostet habe), dass dies keine Fristenregelung darstellt. Der hat das da so rausgelesen!
    Ich wurde nicht ausgebildet, Gesetzestexte - oder wie in diesem Fall den Text einer Verordnung - "richtig" zu lesen, aber dieser User jedenfalls hat mir damals genau das gesagt, was sich jetzt Jahre später auch auf der Webseite der WASt wiederfindet. Ich zweifele nicht daran: das ist keine Frist, sondern nur ein "interner" Arbeitshinweis.


    Gruß


    Dinah

    Hallo!


    Die WASt definiert "nächster Angehöriger" folgendermaßen:


    Quote

    Nächster Angehöriger
    (im Sinne der WASt-VO § 6 Nr. 1 a)
    … ist der Ehegatte oder eingetragene Lebenspartner sowie eine in gerader Linie mit dem Betroffenen verwandte Person (z. B. Eltern, Kinder, Enkel).
    Sollten keine lebenden Partner oder in gerader Linie verwandten Personen ermittelt werden können, kann im Einzelfall auch eine in der Seitenlinie verwandte Person als nächster Angehöriger angesehen werden.


    Quelle: https://www.dd-wast.de/de/date…z/datenschutzglossar.html


    "im Einzelfall" heißt offensichtlich, dass die nicht in gerader Linie Verwandten im Normalfall eher keine Auskunft erhalten. Vielleicht löst das ja die eine oder andere Umstimmigkeit auf.


    Seit einem viertel Jahrhundert beschäftige ich mich mehr oder weniger erfolgreich mit Benutzeranfragen an die Institutionen, die Schriftgut aus der Zeit des zweiten Weltkriegs verwalten - aber eines weiß ich ganz sicher: eine Regelung wie beispielsweise "30 Jahre" galt bei der Wast in dieser Zeit nie.


    Gruß von Dinah

    Hallo, Thilo!


    Vielen Dank nochmal für die Info und Deinen Einsatz. Nun wissen wir wenigstens konkret, was es beim DRK für Unterlagen gibt und was nicht!


    Hallo auch an Rainer! Ich weiß natürlich, wo die offiziellen westl. Kriegsgefangenunterlagen sind. Aus diesem Grund habe ich mich ja gefragt, warum jemand auf die Idee kommt, die Suchenden in diesen Fällen zum DRK zu schicken. Nun weiß ich es ... beim DRK liegen zwar keine Originale von den Westalliierten, aber offensichtlich diverse Heimkehrererklärungen (die zwar nicht nach Namen sortiert sind, aber aufgrund anderer Suchkriterien herausgesucht werden könnten).


    Also mit den richtigen Angaben, die der Antragsteller zur Verfügung stellen muss, lassen sich zumindest die eigenen Angaben der ehemaligen Kriegsgefangenen finden. Ist ja auch was.


    Gruß aus dem viel zu heißen Sachsen von Dinah

    Hallo!


    Vielen Dank für die Antworten. Das mit dem Roten Kreuz in Genf habe ich schon mal gehört, wusste aber nicht genau, welche Art von Infos die dort haben. Jetzt weiß ich es. :)


    Christiane, man hat Dich offensichtlich nicht abgespeist mit " Wir haben generell keine Unterlagen darüber und sind deshalb nicht zuständig" ? Die haben da tatsächlich was überprüft? :rolleyes: Offenbar hast Du bisher noch keine Informationen über die Gefangenschaft Deines Angehörigen. Hast Du diesbezüglich schon bei der WASt nachgefragt?


    Stefan, das wollte ich jetzt in dieser Form nicht hören - das passt ja so gar nicht in mein Bild. ... ;) Kannst Du mir vielleicht einen Scan der Auskunft des DRK per Mail schicken? Das wäre sehr nett. Natürlich nur für meinen privaten Gebrauch - zur Befriedigung meiner persönlichen Neugier sozusagen. Zu einem Scan der Kgf-Akte würde ich auch nicht unbedingt "nein" sagen. Deine Antwort lässt ja fast darauf schließen, dass das DRK eigene Unterlagen hat. Das dürfte eigentlich nicht sein und ich würde gerne mal anhand Deiner Auskünfte versuchen, herauszulesen, woher das DRK die Infos haben könnte.


    Danke und Gruß von Dinah

    Hallo allerseits!


    Ab und zu lese ich hier den Ratschlag, dass sich ein Suchender an das Deutsche Rote Kreuz (Suchdienst in München) wenden möge, um dort eventuell Informationen über den Aufenthalt eines Soldaten in der westlichen Gefangenschaft zu erhalten.Ohne jetzt irgendwem persönlich zu nahe treten zu wollen ... zuletzt habe ich das hier: http://www.forum-der-wehrmacht…?postID=464878#post464878 gelesen.


    Ich war der Meinung, meine nun folgende Frage schon einmal hier gepostet zu haben, kann sie aber nicht finden, demzufolge hab ich es wohl nicht getan. Also auf ein Neues:

    Hat schon mal jemand hier tatsächlich personenbezogene Unterlagen über den Aufenthalt seines Opas (o. ä.) in westlicher Gefangenschaft vom Suchdienst des DRK bekommen?


    Ich weiß, dass man beim DRK "westliche" Lagerspiegel verwaltet, bin aber der festen Überzeugung, dass man dort eben keine Einzelunterlagen über deutsche Soldaten in westalliiertem Gewahrsam verwahrt. Ein Bekannter von mir war kürzlich beim DRK und hat auf mein Bitten hin ausdrücklich danach gefragt. Er erhielt die Antwort, dass dort keinerlei westliche Kgf-Unterlagen verwaltet werden. Ich bin mir zu 100 % sicher, dass man meinen Bekannten nicht angelogen hat, um ihn abzuwimmeln oder irgendwie loszuwerden... Die Aussage des DRK kam aus kompetentem Munde und ist meinerseits nicht im Geringsten anzuzweifeln.


    Und aus diesem Grund frage ich mich jetzt wieder mal, woher das Gerücht kommen mag, dass der DRK-Suchdienst diese Art von Informationen zur Verfügung stellen kann... Kann jemand etwas dazu sagen?


    Gruß und Dank von
    Dinah