Posts by Erich Johann

    Hallo zusammen,


    kleiner Erfahrungsbericht:


    Im Oktober 2017 hatte ich bei der WASt eine Anfrage bezüglich eines Großonkels gestellt (da es keine direkten Nachkommen gibt, geht das wohl). Genau zwei Jahre später kam dann eine Email, dass ich einen BArch-Benutzerantrag stellen soll. Nach dem Abschicken hat es dann noch ein paar Wochen gedauert und es kam eine Email, welche ein Anschreiben enthielt, wie ich es bereits von einer früheren Anfrage (2007) kannte und erst einmal mit einer Entschuldigung begann, da ja viele Anfragen eingingen.


    Dabei waren außerdem Scans aus der zentralen Personenkartei der WASt, aus des Unterlagen des Krankenbuchlagers und die Kriegssterebefallanzeige. Das ist natürlich eine feine Sache!


    Was Informationen über die Erkennungsmarkenverzeichnisse und Veränderungsmeldungen der Wehrmacht angeht, so wurden nur die erste und die letzte Einheit genannt. Für genauere Informationen muss man eine "erweiterte Auskunft" beantragen. Einerseits schade, denn bei meiner früheren Anfrage gab es diese Infos (dafür aber keine Scans), andererseits verständlich, da man ja viel zu tun hat.


    Es ist eben wie immer: Ein Puzzlespiel, das nie zu Ende ist ...


    Achso, Kostenpunkt: 2x die angefangene halbe Stunde plus Scans = etwas über € 30.

    Hallo Eumex,


    vielen Dank für deinen Beitrag! Tirana, Serbien, Bernau bei Berlin - alles Stationen meines Großvaters!

    Hallo zusammen,


    ich konnte jetzt mal endlich ein paar Feldpostbriefe (L 18478 Berlin) meines Großvaters vom Februar 1945 sichten.


    - 4.2.45: befindet sich in Bernau bei Berlin, weiter Einsatz weiter östlich, seine Kompanie würde aus Ungarn noch nachkommen

    - 13.2.45: immer noch Bernau, die Luftwaffe käme wieder zum Einsatz -> "So habe auch ich eine ganze Menge Arbeit."

    - 26.2.45: der Kurbelmast seines Funkwagens sei angefahren und umgebrochen worden; das Wetter ließe einen "taktischen Einsatz [der Luftwaffe] für das Heer" nicht zu.


    Könnte ich daraus schließen, dass "Verbindungsoffizier" bedeutet, dass er in einer motorisierten Luftnachrichten-Einheit (als Kriegsoffizieranwärter "Vorgeschlagene Verwendung: Zugführer bei Bodenfunkeinheiten"; beim Nahaufklärungsgeschwader, um möglicherweise Arbeit von fliegenden Einheiten kennenzulernen; Funkwagen mit Kurbelmast; für ihn Arbeit, wenn deutsche Luftwaffe fliegen kann; Feststtellung, dass Wetter für taktischen Lufteinsatz nicht taugt) war, die etwas mit Luft-Bodenunterstützung zu tun hatte? Oder hat jemand weitere Ideen?

    Hallo zusammen,


    welche Inhalte hatte wohl ein "Div. Unterführerlehrgang", wenn der Teilnehmer 1944 in einem Grenadierregiment war?


    Danke für eure Antworten!

    Hallo,

    da ich bisher noch nicht herausgefunden habe, wie man in diesem Forum eine Frage stellt, versuche ich es hier, indem ich in diesem Kapitel auf Antwort drücke. Sorry. Meine Frage lautet: Wie genau muß die Munition passen, um verschossen werden zu können? Kann man mit dem MG 42 heutige 7,62 mm Munition verschießen (und umgekehrt mit dem MG 3 Wehrmachtsmunition mit dem Kaliber 7,92 mm)? Wäre dankbar für eine Antwort, da ich als ehemaliger MG-3-Schütze der Bundeswehr bei selbiger nie eine Antwort auf diese Frage bekommen habe und mich die dahintersteckende Physik sehr interessiert.


    Hallo,


    ein 7,92mm-Geschoss kann schon mal vom Geschossdurchmesser nicht durch einen 7,62mm-Lauf passen. Ansonsten hat Schorsch ja schon einiges zu Patronenlagern etc. geschrieben.


    Die Abmessungen der Kaliber bzw. Patronen 7,92x57mm und 7,62x51mm und andere (Leistungs-)Werte findet man bspw. auf Wikipedia.

    Hallo Erich,


    darüber hatte ich schon berichtet - Ende 2017 Antrag gestellt, Anfang 2019 nachgefragt und anschließend bereut, denn "wir haben nix" kann den Tatsachen entsprechen, kann auch die Abkürzung der Recherche mit Verzicht auf Mühe bedeuten. Nachhinein glaube ich, ich wäre besser dran, hätte ich die längere Wartezeit in Kauf genommen.

    Hallo Viktor,


    danke für deine Antwort. Habe ich deinen Bericht in diesem Thema übersehen oder findet er sich in einem anderen?

    Hallo Horst,


    völlig d'accord. Aus der eigenen Familiengeschichte weiß ich, dass die Erschießungen von Juden 1939 in Polen Wehrmachtsangehörigen bekannt waren. Und nach dem Krieg hieß es, dort und dort habe die und die jüdische Familie gewohnt ... Die "Schlussstrichmentalität" aber hat nicht zur Reflektion des Geschehenen beigetragen. Und die alten antisemtischen Stereotype wurden auch weiter getragen - und werden es noch. Man frage mal Schulkinder, was ihnen zum Thema "Juden" einfällt ...

    Hallo zusammen,


    hat jemand, der vor 2019 einen Antrag gestellt hat, das mit dem "sich in Erinnerung bringen" schon gemacht?


    Ich habe Anfang 2018 einen Antrag gestellt und mich sowieso auf eine längere Bearbeitungszeit eingestellt. Es wäre aber natürlich nicht so toll, wenn zu der schon vorhandenen Wartezeit noch etwas "oben drauf" kommt und man sich auch noch in Erinnerung bringen soll(?). Andererseits möchte ich die BearbeiterInnen ungerne nerven.


    Das Bundesarchiv zumindest schreibt in einer Meldung vom 7.1.2019:


    Die bisher bei der Deutschen Dienststelle (WASt) eingegangenen und noch nicht abschließend beantworteten Anfragen werden selbstverständlich bearbeitet, ohne dass eine neue Anfrage gestellt werden müsste. Auch wenn perspektivisch angestrebt wird, die Bearbeitungszeiten deutlich zu verkürzen, werden sich gerade in der Übergangszeit längere Wartezeiten leider nicht vermeiden lassen.