Posts by Lockenheld

    Hallo,


    hm, das sind jetzt ziemlich wirre Angaben zum Lebenslauf der Person.


    Nur mal ein paar Gedanken und Fragen dazu.


    Was war der Mann denn von Beruf?

    Das klingt jetzt grundsätzlich nicht danach, dass er Berufspolizist war.


    Die Tätigkeit am Arbeitsamt lässt wohl eher darauf schließen, dass er als

    Angehöriger der Zivilverwaltung im Generalgouvernement eingesetzt war.


    Als solcher muss er sich auch nicht an der Wehrverwaltung vorbeischleichen.

    Er war dann einfach für die Verwaltung uk-gestellt, unterliegt aber dennoch der

    Wehrüberwachung und muss dann regelmäßig seinen Aufenthaltsort und die

    Beschäftigung nachweisen (deshalb wohl die Meldung ans Wehramt).


    Die Angabe "Oberleutnant" und dann auch "Kommando der Schutzpolizei" Triest könnte darauf

    hindeuten, dass er entweder als "Sonderführer" oder als Polizei-Reservist dann zur

    Ordnungspolizei wechselte oder eingezogen wurde.


    Ist bekannt, ab wann er sich als Polizist bezeichnete? Wenn man einen Namen hat,

    könnte man evtl. in den Lehrgangslisten der Polizeischule Fürstenfeldbruck schauen,

    ob er vorkommt.


    Gruß aus München

    Marcus

    3.Grenzaufsichtsdienst in 3 verschiedenen Ländern, wobei Jugoslawien er in der Partisanenbekäpfung eingesetzt war. Und das als Zollbeamter ?

    Hallo Andre,


    in Slowenien war der Zollgrenzschutz im großen Umfang an der Partisanenbekämpfung beteiligt.


    Das wäre an der damaligen Grenze zwischen dem Deutschen Reich (hier vor allem Oberkrain) und Italien gewesen.

    Auf dem deutschen Soldatenfriedhof Krainburg (Kranj) liegen auch einige Zollgrenzschützer beerdiet.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo,


    so etwas passiert, wenn zwei verschiedene Personen in einem einzigen personenbezogenen Thread behandelt werden.


    Kann man den Bleiweiß vielleicht abtrennen, es geht eh schon völlig durcheinander ;(


    Danke an einen Moderator


    Grüße aus München

    Marcus

    Hallo Greg,


    Willkommen auch von mir hier im Forum.


    Wurde im Staatsarchiv in Ludwigsburg eine Anfrage gestellt, ob dort eine Personalakte überliefert ist?

    Die könnte sich in Unterlagen zur Gendarmerie für Ravensburg (eigentlich Kommandeur der Gendarmerie

    in Tübingen) oder der Schutzpolizei-Dienstabteilung Ravensburg sein.


    Ansonsten muss ich in meinen Unterlagen zum Einsatz in der Oberkrain einmal schauen.


    Dafür benötige ich aber einen Namen zu dem Mann (auch gerne per PN).


    Die Einsatzorte lassen ja auf eine Verwendung beim Gendarmerie-Kreis Radmannsdorf in irgendeiner Form schließen.

    Dort gab es ausser Gendarmerieposten noch eine Wachkompanie, eine motorisierte Gendarmeriekompanie und auch

    Schutzpolizei-Einheiten, in der man ihn als Kraftfahrer problemlos benötigte.


    Die Bezeichnung "Gend.Bereitschaft Ravensburg" könnte auf die motorisierte Gendarmerie (-bereitschaft) hindeuten.

    Von dieser waren in der Oberkrain (Radmannsdorf, Krain und Stein waren die großen Standorte) zwei motorisierte

    Reserve-Gendarmerie-Kompanien "Alpenland" eingesetzt.


    In den Unterlagen zur Oberkrain könnte er sich aber mit dem Namen durchaus finden lassen.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo J.H.,


    ich habe mich ja mehr oder weniger aus Darko's Projekt verabschiedet aufgrund meiner seit über einem

    Jahr anhaltenden dienstliche Beanspruchung.


    Ich weiß auch, dass Darko zuletzt eine Infektion, die wir alle nicht wollen, sowie eine OP überstanden hat.


    Zum Thema "Aushängeschild" und für die interessierten Leser zur Erinnerung hier nochmals der Link zum Buch zur

    Ausstellung, die nicht zuletzt Dank dieses Threads hier entstanden ist.


    deutsche-und-partisanen_ebook_gorenjski-muzej.pdf (gorenjski-muzej.si)


    Das Buch und die Ausstellung (die es nur in slowenischer Sprache gibt) stellen allerdings den Forschungsstand von

    2016 dar.


    In diesem Zusammenhang auch nochmals von mir Dank und Anerkennung an Alle, die hier an der Arbeit, wie auch immer,

    mitwirken.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo Michael,


    ich weiß nicht, was Du mit dem Beschreiben von Smiley-Codes bezweckst, aber die Antwort auf Rolands Frage

    nach dem Zusammenhang des Offiziers mit dem Ort wäre echt interessant.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo,


    vielleicht verschiebt ein Moderator den letzten Beitrag von Bert hierher


    Diskussions-thread zu den Polizei-Truppen 1919 - 1935 - Einheiten der Polizei und des SD - Forum der Wehrmacht (forum-der-wehrmacht.de) .


    Dafür ist es gemacht worden, wie in der Einleitung steht.


    Bert, die Karriere-Chancen für ausgebildete Soldaten waren 1935 bei der Luftwaffe allgemein denke ich mindestens gut, das musste alles

    neu aufgebaut werden.

    Beim Heer sah das anders aus, da wurden die ehemaligen Polizisten schon anders angeschaut, schließlich waren sie erst ab 1933 Soldaten.


    Bei der Wehrmacht musste allgemein für die normalen Soldaten erst einmal der Wehrdienst abgeleistet werden, auch die Landespolizei stellte

    (bedingt durch Versailles) erst einmal für 12 Jahre ein. Danach konnte man zurück.


    Die meisten jüngeren Leute blieben aufgrund der besseren Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bei der Wehrmacht, die älteren, die aus dem

    "alten Heer" kamen und vor 1918 Berufssoldaten waren, gingen meiner Ansicht nach gerne zurück zur Armee.


    Streife gehen in der Stadt oder bei der Gendarmerie war kaum im Interesse eines ehemaligen Kadettenschülers der Kaiserzeit.


    Die LaPo war ab 1919 militärisch geprägt, in Denken, Ausbildung und Handeln, wie die erhaltenen Unterlagen und neuere Literatur zeigen.

    Wer zur Polizei ging, wusste, dass er grundsätzlich erst einmal für 12 Jahre angestellt wird und sich anstrengen muss, um für längere Zeit

    oder gar auf Lebzeit angestellt zu werden, danach war der "Zivilversorgungsschein" angesagt.


    Grüße

    Marcus

    Hallo,


    druckfrisch der Sammelband,


    herausgegeben von Wolfgang PROSKE:


    Täter - Helfer - Trittbrettfahrer (Band 11).

    NS-Belastete aus Nord-Schwaben (+Neuburg).


    Täter Helfer Trittbrettfahrer, Band 11 von Wolfgang Proske | ISBN 978-3-945893-18-0 | Fachbuch online kaufen - Lehmanns.de


    Darin ein Kapitel (von 26) von mir:

    Konrad Rheindorf - eine typische Polizeikarriere in seiner Zeit?


    THT 11.jpeg


    Angefangen hat das übrigens hier: Oberstleutnant der Schutzpolizei Konrad Rheindorf - Personen und Biographien - Forum der Wehrmacht (forum-der-wehrmacht.de)


    Grüße aus dem sonnigen München

    Marcus

    Hallo,


    kurz den Einwurf, dass hier gerne gesehen wird, dass man in ganzen Sätzen schreibt und Grußformeln verwendet, das

    ist kein Chat hier.


    Informationen zur WASt finden sich hier unter diesem Link

    Bundesarchiv Internet - Unterlagen der Abteilung Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg (ehemals WASt)


    Gibt es kein Familienbuch, Abstammungsurkunde oder ähnliches, in denen sich das Geburtsdatum oder -ort findet?


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo und Willkommen hier bei der "Polizei",


    Deinen Urgroßvater finde ich leider aktuell nicht in den Münchner Unterlagen,

    was aber nicht unbedingt viel heißen muss, da aus München nur etwa 1 1/2 Kompanien kamen.


    Wurden schon Archive angefragt und wenn ja welche?


    Vor allem die WASt dürfte von Interesse sein, da meines Wissens nach in Augsburg selbst kaum

    Akten die Kriegsereignisse überlebt haben.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo,


    alleine bei der Polizei-Reserve PV. München glaube ich 4 oder 5 nachweisbare....


    Herzliche Grüße aus München

    Marcus

    kann aber nicht unterscheiden, ob es sich dabei um Polizei- oder Wehrmachtsuniformen handelt. Er war von 1934 bis 1940 Revier(ober)wachtmeister in Berlin-Spandau (Moritzstraße) und danach Zugwachtmeister beim Polizeibataillon 310.


    Tom

    Hallo Tom,


    andere Frage, warum sollte er eine Wehrmachtsuniform tragen?

    Was Du hier beschreibst, sind alles Polizei-Dienstgrade.


    Wenn er 1934 zur Polizei gegangen sein sollte, könnten wir hier Landespolizisten haben, die auf dem Weg zu einem

    Truppenübungsplatz oder zurück sind. Vor 1935 waren die damaligen Polizeiverbände stark militarisiert und machten

    eigentlich keinen Polizeidienst.


    Die Polizeigeschichte und insbesondere die Truppenverbände sind leider etwas wirr in der Organisationsgeschichte.


    Der Dienstgrad "Zugwachtmeister" entspricht dem des Revier-Oberwachtmeisters, nur dass der erste in einem Polizei-Truppenverband,

    der andere im polizeilichen Einzeldienst auf einem Revier tätig war.


    Gruß aus München

    Marcus

    Hallo Tom,


    das hier auf dem gezeigten Bild sind Schutzpolizisten.


    Ansonsten schaue ich im Krieg den Männern immer auf die Brust.


    Wehrmacht = Reichsadler auf der rechten Brust


    Polizei = Polizeiadler auf dem linken Oberarm


    Gruß aus München

    Marcus