Posts by stefan_reuter

    Hallo M.D.,


    ist es wirklich so schwer, mal Tante Google zu bemühen oder einfach mit der Suchen-Funktion des Forums zu arbeiten? X/

    Mich beschleicht das Gefühl, dass es mehr und mehr im Trend liegt, nach dem Motto "Fragen ist bequemer als selbst zu suchen" vorzugehen - wird sich schon jemand finden, der mir die Arbeit abnimmt! Das sicher bekannte Bart-Simpson-Bild zum Thema Google und Fragen wäre m. E. hier jetzt passend ...


    Wie auch immer: hier z. B. ein passender -> Beitrag zu FPn mit Link von mir, gepostet hier im Forum!


    Gruß, Stefan

    N'Abend zusammen,


    zur Sachlage am Dethlinger Teich in Bezug auf Qualität bzw. Quantität der hier versenkten Rüstungsaltlasten hänge ich mal die Kleine schriftliche Anfrage des Abgeordneten Lutz Winkelmann (CDU) vom 30.09.2014 (Drucksache 17/2104) samt Antwort der Niedersächsischen Landesregierung vom 11.11.2014 an (Quelle).


    Da wundern einen die veranschlagten Sanierungskosten nicht ...


    Gruß, Stefan

    Files

    • 17-2355.pdf

      (146.54 kB, downloaded 29 times, last: )

    Salut JM,


    pas de problème, tout va bien ;)


    Wie oben bereits erwähnt, gibt es solche Gräber auf (fast) jedem Friedhof im Elsass und in Lothringen.


    Im deutsch-französischen Grenzgebiet von "Deutschen" und "Franzosen" zu sprechen ergibt ohnehin kaum Sinn, da die Unterscheidung eine reine Formsache ist. Die Menschen dies- und jenseits der Grenze sind fast alle irgendwie miteinander verwandt oder verschwägert, wie man an den vielen deutschen Familiennamen auf der französischen Seite (siehe u. a. mein Bild oben) und den französischen Namen auf der deutschen Seite unschwer erkennen kann.


    Ich wünsche Dir gute Besserung für Deine Augen.


    Cordialement


    Stefan

    Salut JM,


    mein Beitrag mit Foto sollte nur die Geschichte der Malgré-nous untermauern und zeigen, wie präsent das Thema auch heute noch ist - das Grab in Voellerdingen war sehr gepflegt und zeigte keine Anzeichen von Vandalismus ;)


    Cordialement


    Stefan

    N'Abend zusammen,


    wie präsent diese Zeit auch heute noch auf der französischen Seite der Grenze ist, kann jeder sehen, der mit offenen Augen über einen elsässischen oder lothringischen Friedhof läuft: da entdeckt man immer wieder Grabsteine mit Hinweisen auf "in deutschen Diensten" ums Leben gekommene einheimische Söhne ...


    Zuletzt gesehen habe ich eine entsprechende Tafel an einem Familiengrab vor wenigen Wochen noch in Nousseviller, nahe Sarreguemines.


    Unten füge ich zur Anschauung mal ein Foto von einem solchen Grab ein, das ich im Juni 2011 auf dem Friedhof im unterelsässischen Voellerdingen geschossen hatte.


    Gruß, Stefan

    Hallo Sven,


    sehe ich auch so, dass die VBL korrekt ist und das Batl. vermutlich der in diesem Abschnitt eingesetzten 719. Inf. Div. unterstellt war. M.W. war ein Teil der Westwall-Anlagen vom Volkssturm besetzt - vor allem die nicht von den direkten Kampfhandlungen im Dezember 1944 betroffenen Anlagen der so genannten "Hilgenbach-Stellung" nördlich Dillingen.


    Diese Fragebogen wurden zum Teil von Personen ausgefüllt, die selbst keine militärischen Erfahrungen hatten oder gar nicht aus dem Ort kamen, für den sie den Fragebogen ausfüllten (Antwortet wurden durch Nachfragen im Ort gesucht). Insofern sind diese Aussagen grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen und sollten m. H. weiterer Unterlagen verifiziert werden.


    Gruß, Stefan

    Hallo Flo,


    die Karten stehen eventuell im Zusammenhang mit dem Westwallbau bzw. dem Ausbau der Luftverteidigungszone (LVZ) West. Für den Westwall liegt der Bereich (Hunsrück) zwar schon zu weit ostwärts, aber die LVZ West käme in Frage. Allerdings wurde die - wie der Westwall - erst nach 1935 realisiert.


    Insofern kämen da m. E. Einzeichnungen in bestehende TK im Zuge eventueller Vorplanungen in Frage. Zu den Bedeutungen der Eintragungen muss ich allerdings passen.


    Gruß, Stefan

    Hallo Andrea,


    nach einem schnellen Blick in das Findbuch (Orte des Gewahrsams von deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion 1941-1956, RGVA 2010):


    356/1 = Rostow am Don/Taganrog

    356/5 = Rostow am Don/Taganrog, Marzewo

    7251/IV = Rostow am Don/Taganrog, Nowotscherkassk

    7356/I = Rostow am Don/Taganrog

    406/1 = Orjol/Mzensk, Fokino

    58 = Mordowien (genauer Standort ist von der Nummer des Zweiglagers abhängig)


    Gruß, Stefan

    Hallo Alfons,


    ja, tu das - das von mir über den Scanner erstellte PDF-Dokument hier einzustellen ist auch aus urheberrechtlichen Gründen nicht unbedenklich.


    Ich hab' mal versucht, via OCR-Funktion den reinen Text zu extrahieren und in ein LibreOffice-Dokument zu überführen, das gibt aber ein heilloses Textchaos, da Spalten aufgelöst und die einzelnen Zeilen ohne Trennung aneinander gereiht werden. Das erfordert eine ziemliche Nacharbeit :(


    Ich schick' Dir die Original-PDF-Datei 8)


    Gruß, Stefan

    Hallo taipan90 (ein Vorname wäre schön ;) ),


    zu einem Teil Deiner Fragen ein paar Antworten:


    1) Als Standort des PWE 25 wird laut "Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Westen" (DRK-Dokumentation, 1962) München genannt.


    2) Aus der amerikanischen ISN (Internee Serial Number = Kriegsgefangenennummer) lassen sich lediglich der Kriegsschauplatz der Gefangennahme (31 = ETO = European Theater of Operations = Europäischer Kriegsschauplatz) sowie das Land, für das der Gefangene gekämpft hat (G = Germany = Deutschland), ablesen. Der Rest der ISN ist eine Art fortlaufende Nummerierung.


    3) Laut der unter 1) genannten Dokumentation befanden sich jede Menge US-Kriegsgefangeneneinrichtungen in Bayern. Falls gewünscht, kann ich gerne eine Auflistung aller Einrichtungen auf deutschem Gebiet als Scan nachreichen - zum Raussuchen und Abschreiben ist mir das im Moment zu viel. Hier nur mal die PWEs (Prisoner of War Enclosures) in Bayern:


    PWE 23 (Regensburg)

    PWE 24 (Auerbach)

    PWE 25 (München)

    PWE 26 (Bad Aibling)

    PWE 27 (Bad Tölz)

    PWE 28 (Auerbach)

    PWE 29 (Dachau)


    Gruß, Stefan

    Hallo Sven,


    zu diesem Volkssturmbataillon Saarlautern kann ich eine (kleine) Ergänzung beitragen, die ich in der Rundfrage über die Schicksale der saarländischen Gemeinden und ihrer Bevölkerung im 2. Weltkrieg gefunden habe.


    Diese Rundfrage der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung wurde in den Jahren 1955 bis 1959 an alle saarländischen Gemeinden verschickt, um die kriegsbedingten Lücken im Quellengut zu dieser Zeit so gut wie möglich zu schließen. Die Frage 36 in diesem 65 Fragen umfassenden Fragebogen lautete: Bestand im Orte eine Volkssturmeinheit? Wenn ja: Einzelheiten über Stärke, Bewaffnung, Ausrüstung usw. angeben.


    In der Antwort der Gemeinde Saarlouis-Roden (lfde. Nr. 32 der Rundfragen im Landesarchiv Saarbrücken) heißt es auf der Seite 026: 1944 wurde ein Volkssturmbataillon aufgestellt von 4 Kompanien. Ausrüstung und Bewaffnung waren nicht vorhanden. Ende November 44 löste sich der Volkssturm von selbst auf ohne in Erscheinung getreten zu sein.


    Ähnliche Antworten liegen mir auch aus Fragebogen von benachbarten Gemeinden vor, wobei aber unklar ist, ob die dort erwähnten Volkssturmtruppen organisatorisch zu diesem Bataillon Saarlautern gehört haben oder ob sie in den Gemeinden eigenständig aufgestellt wurden, zumal für die Gemeinde Wallerfangen z. B. von einer Gruppe Männer in Zugstärke gesprochen wird, für Dillingen von ca. 80 Mann!


    Gruß, Stefan

    Hallo Dieter,


    besten Dank für den Artikel in der heutigen Ausgabe.


    Natürlich kann man den Satz "Denn die Tragödie war in erster Linie eine Reaktion auf das, was von hier aus in die Welt getragen wurde" durchaus unterschiedlich auffassen - ist eine Frage des jeweiligen Standpunkts. Ich bezweifle jedoch, dass die Verfasser des Artikels den Tod der 6500 beim Angriff ums Leben gekommenen Zivilisten (wohl überwiegend Frauen und Kinder) als von ihnen selbst verschuldet darstellen wollen! So etwas da hinein zu interpretieren, halte ich jetzt für wirklich weit hergeholt ...


    Da geht's wohl im Zuge einer Gesamtbetrachtung um das Prinzip von Actio und Reactio, was ja m. E. auch durchaus zutreffend ist.


    Die 6500 am 4. Dezember 1944 in Heilbronn völlig sinnlos ums Leben gekommenen Menschen sind in jedem Fall Opfer - für nichts und wieder nichts!


    Gruß, Stefan

    Hallo Christian,


    wie gesagt: Versuch macht kluch ;)


    Ein Beispiel: Ich hatte vor über zehn Jahren mal den im vergangenen Jahr verstorbenen Dr. Arnold Krammer* frechweg einfach per E-Mail kontaktiert und bekam von ihm auf fast alle meine Fragen umfassende Antworten - leider konnte aber auch er nicht zu allem Antworten liefern.


    Also, nutz' die Chance ...


    Gruß, Stefan


    * Verfasser von u. a. PW-Gefangen in Amerika: Die umfassende Darstellung über die US-Kriegsgefangenschaft von 400000 deutschen Soldaten (Stuttgart: Motorbuch-Verlag, 1982)