Posts by stefan_reuter

    N'Abend,


    es geht auch nicht nur um die von Michael angesprochene Grabräuberei mit der bekannten Folge, dass die Identifizierung eines Gefallenen damit i. d. R. unmöglich gemacht wird, sondern auch darum, dass die laienhafte Rumbuddelei zur generellen Zerstörung von Bodendenkmälern führt!


    Diese Bodendenkmäler sind unser aller Kulturgut, deren Befund fachmännisch dokumentiert gehört!


    Nicht umsonst ist das "Sondeln" nach den geltenden Landesdenkmalschutzgesetzen genehmigungpflichtig und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet, wobei die Grenze zu bereits strafbewehrtem Verhalten hier fließend ist.


    Von der Gefahr, in die sich die "Sondler" beim (bewussten oder unbewussten) Ausgraben von Kampfmitteln begeben ganz zu schweigen.


    Zu dem Thema gibt's hier im Forum bereits informative Beiträge - die Forensuche hilft ;)


    Gruß, Stefan

    Hallo,


    interessanter Artikel, dessen Kernsätze für mich diese hier sind:


    Quote

    Es ist schon äußerst zweifelhaft, ob man so viel Geld (2012 deutlich mehr als ein durchschnittliches Jahreseinkommen in Belgien) für so einen Plunder bezahlen sollte.

    und

    Quote

    Solange daher bei geringem Risiko hohe Gewinne möglich scheinen, wird das Geschäft mit dem Nazi-Schund also weitergehen.

    Bekanntlich steht ja jeden Morgen irgendwo ein Dummer auf - man muss ihn nur finden ;)


    Gruß, Stefan

    N'Abend,


    es dürfte sich um diese Bücher hier handeln:


    Hoffmann, Alois (Hrsg.): Das Maschinengewehr-Bataillon (mot.) 13, 1938-1945. Überherrn 1983 2. Aufl. (Selbstverlag)


    Ders.: Das Maschinengewehr-Bataillon (mot.) 13. Erinnerungen in Bildern. Überherrn o. J. 2. Aufl. (Selbstverlag)


    Da beide Bücher bereits Anfang der 1980er im Selbstverlag erschienen sind, lassen die sich wohl nur antiquarisch, z. B. aus Nachlassauflösungen finden (s. z. B. bei -> Amazon).


    Gruß, Stefan


    <edit> Link bearbeitet <edit>

    Hallo Smithy,


    ja, kann ich durchaus empfehlen.


    Ich bitte aber zu beachten, dass das Buch bereits 1902 erschienen ist, also die Kriegsgeschichte des Regiments nur bis zum Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 abdeckt!


    Für die Zeit des Ersten Weltkriegs ist da eher relevant das Buch von J. Siehr: 8. Rheinisches Infanterie-Regiment Nr. 70 im Kriege 1914-1918 (Saarbrücken 1929), das übrigens wie das Buch von Schütz im Ausleihbestand der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB) verfügbar ist -> KLICK


    Gruß, Stefan

    Hallo, Bruit.enorme (hast Du auch einen Vornamen?),


    Du schreibst:

    Quote

    DasTeil ist mega verrostet und ist auf keinen Fall eine Gefahr mehr.

    Darf man fragen, woher Du die Gewissheit nimmst, zumal Du ja offensichtlich nicht die geringste Ahnung hast, was Du da überhaupt nach Hause geschleppt hast?


    Ich kann Dir nicht sagen, was das für ein Schrott ist, den Du da beim "Spazierengehen" gefunden hast - wenn man's nicht weiß, einfach liegen lassen oder besser: melden!


    Google mal nach Bildern von Kampfmittelfunden - Du wirst überrascht sein, wie unkenntlich dieser Kram nach so langer Zeit aussieht ... und wie kreuzgefährlich das Zeug immer noch (oder gerade deshalb) ist!


    Kopfschüttelnde Grüße


    Stefan


    P. S.: Das Hochladen von Bildern geht hier eigentlich ganz gut, man muss die Bilder nur entsprechend komprimieren!

    Davon abgesehen ist das Posten von Fundmunition hier auch nicht erwünscht!

    Hallo Alex,


    das Nachschauen bei Colby ist kein Problem - ich melde mich dazu wieder.


    Kann sein, dass ich mich mit HGru G da jetzt etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt habe und Oberwampach schon im Bereich der HGru B lag - falls ja, bitte ich um Entschuldigung fürs Verwirrungstiften :(


    Gruß, Stefan


    <edit> Im Anhang die Seiten zu Oberwampach aus John Colby: War From the Ground Up. The 90th Division in WW II, Nortex Press, Austin (TX) 1991 - Colby schöpft hier leider nur aus den A/A Rpts <edit>

    <edit2> Hier noch zwei Seiten aus A History of the 90th Division in World War II, Reprint von The Battery Press, Nashville (TS) 1999 <edit2>

    Hallo Alex,


    die von NARA mikroverfilmten Unterlagen der HGru G liegen Dir vor zur Auswertung? Was schreibt denn J. Colby in seiner Divsionsgeschichte der 90th Infantry Division zu den Kämpfen (hab' jetzt nicht nachgesehen, weil ich das Buch erst rauskramen müsste)?


    Ich selbst habe nur die Unterlagen für Dezember 1944 ausgewertet - da lag die 90th Infantry Division noch im Brückenkopf Dillingen/Saar.


    Die betreffende NARA-Rolle T311 R145 müsste auf Johns Server zur Verfügung stehen. Kann ich Dir aber gerne auch über WeTransfer in zwei Teilen zusenden.


    Gruß, Stefan

    Hallo zusammen,


    ein Filmbeitrag, der wirklich nachdenklich machen sollte - nicht nur in Bezug auf das, was es heißt, sich mit dem Virus infiziert zu haben, sondern auch im Hinblick auf den Beitrag, den diejenigen leisten, die mit allen Mitteln versuchen, dem Tod das eine oder andere Leben abzuringen.


    Der Nachsatz von Joachim Huber, der den von Kordula verlinkten Artikel im Tagesspiegel verfasst hat bringt es auf den Punkt:


    Quote

    Der Beitrag ist ein Muss für alle Verirrten und Verwirrten, die Corona verharmlosen, verleugnen, verneinen.


    Schade, dass solche Beiträge in aller Regel erst nach den Tagesthemen ausgestrahlt werden ... macht mich übrigens auch nachdenklich ...


    Die Sendung Die Story im Ersten: Auf der Covid-Intensivstation der Charité - Kampf um jeden Atemzug ist in der ARD-Mediathek verfügbar bis zum 15.03.2022.


    Gruß, Stefan

    N'Abend Mondkind (Dein Nick bezieht sich auf den Rory-Gallagher-Klassiker von 1976?),


    zunächst mal herzlich willkommen hier im Forum :)


    Eine Feldpostnummer (FPn) lässt sich i. d. R. nur eindeutig zuordnen, wenn man das Datum kennt, an dem sie genannt wurde. Deshalb hier die Komplett-Belegung laut China-CD:


    61948

    (8.9.1943-22.4.1944) 31.3.1944 schwere Flak-Batterie z.b.V. 4208,

    (23.4.1944-24.11.1944) 25.7.1944 1. Batterie gemischte Flak-Abteilung 675 (v).


    Für detaillierte Informationen zu Deinem Großvater kommst Du an einer Anfrage beim Bundesarchiv leider nicht vorbei.


    Gruß, Stefan


    <edit> bösen Fehlerteufel exorziert <edit>

    Hallo Hans-Georg,


    der "Westwall" in Frankreich? Die umgangssprachlich als "Westwall" bezeichnete deutsche Westbefestigung lag mit Ausnahme der "Spichern-Stellung" bei Saarbrücken auf der deutschen Seite der deutsch-französischen Grenze. Du meinst sicher den sog. "Atlantikwall" an der französischen Atlantikküste ;)


    Gruß, Stefan