Posts by stefan_reuter

    N'Abend hooc (ein Vorname wär' nicht schlecht ;)),


    auch von meiner Seite ein herzliches Willkommen hier im FdW.


    Zu den Lagern im ehem. Jugoslawien finde ich in einer Auflistung der Lager* unter der Nr. 321 die folgende Ortsangabe für Slowenien: Feistritz (Ilirska Bistrica oder Villa el Nevoso).


    Möglicherweise ein Hinweis in die richtige Richtung.


    Gruß, Stefan


    * Kurt W. Böhme: Die deutschen Kriegsgefangenen in Jugoslawien 1941-1949, Band I/1, München 1962, S. 167

    N'Abend Alex,


    auch Dir vielen Dank für die Hinweise auf die beiden Berichte.


    Der Bericht von Wolfgang Albrecht liegt leider nur als Website vor, d. h. da besteht das potenzielle Problem, dass die Seiten über kurz oder lang nicht mehr verfügbar sind :(

    Mal sehen, wie ich das einarbeiten. Über Landesbibliotheken als digitale Ressourcen erfasste Websites werden seitens der Bibliothek zusätzlich auf dem betreffenden Bibliotheksserver gehostet, so dass die dauerhafte Archivierung und damit Zugänglichkeit gewährleistet ist - das kann ich natürlich als Privatmann nicht machen, d. h. die dauerhafte Zugänglichkeit kann ich bei Aufnahme in die Bibliografie leider nicht garantieren ;)


    Der Behrendt-Bericht wurde demgegenüber in einem Buch (sogar mit ISBN) veröffentlicht, so dass die Aufnahme in die Bibliografie unproblematisch ist.


    Gruß, Stefan

    N'Abend Kordula,


    Dein Adlerauge möcht' ich haben - der Doppel-Vorschlag von Nic ist mir jetzt ad hoc noch gar nicht aufgefallen. Das Buch ist aber in meiner Liste mit den Ergänzungen schon drin seit letztem Jahr (erster Post von Nic), wie ich gerade festgestellt habe.


    Insofern, alles gut ;)


    Gruß, Stefan

    N'Abend zusammen,


    das geht ja im Moment wie's Katzenfüttern mit Hinweisen auf weitere Kriegsgefangenenliteratur für die Bibliografie ;)


    Ich werde die aktuellen Vorschläge zeitnah einarbeiten (ich selbst hab' im Übrigen auch noch einige Titel auf der Liste) und die aktualisierte Bibliografie hoch laden.


    An dieser Stelle nochmals vielen Dank für Eure Zuarbeit bei diesem Projekt, das - wie die meisten hier im Forum - nur vom Mitmachen lebt ;)


    Gruß, Stefan

    Hallo Otto Müller,


    so prekär war die Lage Anfang September 1944 im Elsass noch nicht, dass man dort keine Verwundeten hätte unterbringen wollen - Oberhoffen liegt wenige Kilometer südwestlich von Haguenau.


    S. Karte Nr. IV aus H. M. Cole: United States Army in World War II - The European Theater of Operations - The Lorraine Capaign (Washington, D. C., 1950)


    Gruß, Stefan

    Hallo vonBiesen (einen Vornamen gibt's auch? ;)).


    herzlich willkommen hier im Forum.


    Hinter der FPn L49248D steht abgekürzt: Luftgau Postamt München II.


    Gruß, Stefan

    Hallo Christian und Kordula.


    Auch Dir Christian herzlichen Dank für den Hinweis.


    Das Buch von Heinz Heidt ist in der Bibliografie schon verzeichnet: erster Eintrag auf Seite 30.

    Macht aber nix - ich bin froh für jeden weiteren Buchtipp und doppelt hält bekanntlich besser ;)


    Wie Recht Du hast, Kordula. Bei allen Unzulänglichkeiten, die man Wiki nachsagen kann, ist das Online-Lexikon auch für mich immer noch die erste Anlaufadresse, um die grobe Übersicht und Quellenangaben zu bekommen. Das Trennen der Spreu vom Weizen erfolgt dann in weiteren Schritten ;)

    Gute Idee, den Text bei Wiki reinzusetzen - Wiki lebt vom Mitmachen.


    Viele Grüße aus der Provinzhauptstadt im Südwesten der Republik in die ehemalige Bundeshauptstadt (Christian) und die aktuelle (Kordula) 8)


    Stefan

    N'Abend Kordula,


    besten Dank für die Vorwarnung ;)

    Ich übertrag' bei Gelegenheit schon mal die Vorschläge seit der letzten Aktualisierung - mit dem Hochladen der kompletten Aktualisierung wart' ich dann mal noch ein Weilchen ...


    Einen schönen Abend in die Hauptstadt und bleib' gesund


    Stefan

    N'Abend Hans,


    herzlichen Dank für Deine Rückmeldung und sorry für meine harsche Reaktion auf Deine Frage nach weiteren, in den USA noch vorhandenen Kriegsgefangenenunterlagen.


    Nach dem, was Du geschrieben hast, hast Du ja bereits einige Vorabeit geleistet, bevor Du hier um Hilfe bittest - und genau dafür ist das Forum ja auch da: Hilfe zur Selbsthilfe!


    Leider kann man das nicht von allen Neulingen sagen, die hier mittlerweile aufschlagen. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass bei vielen neuen Anfragen erst einmal gefragt wird, bevor eigene Sucharbeit geleistet wird. Symptomatisch sind Anfragen nach im Netz zu findenden Listen zu allem Möglichen, angefangen von Listen aller (!) SS-Angehörigen bis hin zu Auflistungen aller (!) Wehrmachtseinheiten mit ihren Einsatzorten während des Krieges!


    Deine Suche nach weiteren Unterlagen als denen, die heute im Bundesarchiv lagern, ist für mich durchaus verständlich und nachvollziehbar; aber wenn man bedenkt, dass sich alleine gut 3 Mio. Wehrmachtssoldaten in amerikanischem Gewahrsam befanden (-> Wiki - wobei es hierzu definitiv keine eaxkten Zahlen gibt; s. dazu auch die DRK-Dokumentation "Zur Geschichte der Kriegsgefangenen im Westen", Bonn 1962, S. 23-30), dann wird schnell klar, dass hier nicht zu jedem einzelnen Gefangenen ein dicker Leitz-Ordner mit Informationen angelegt werden konnte. Mehr als eine Art Erfassungsbogen und vielleicht noch eine Laufkarte mit den durchlaufenen Lagern war da nicht drin, um den Verwaltungsaufwand gering zu halten. Und die sogenannten Kapitulationsgefangenen (SEP) ab dem Mai 1945 wurden ja schon gar nicht mehr registriert.


    Nochmals sorry für meine verärgerte Reaktion von heute Mittag - ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Suche.


    Gruß, Stefan

    Hallo,


    auch wenn das jetzt gefühlt meine tausendste Antwort auf die immer und immer wieder gestellte Frage nach Unterlagen zu den ehem. deutschen Kriegsgefangenen in den USA ist:


    NEIN - die gibt es nicht mehr, weil die bereits in den 1960er Jahren von den USA an die Bundesrepublik Deutschland übergeben wurden!


    Diese Unterlagen befinden sich bei der Deutschen Dienststelle (WASt), mittlerweile Bundesarchiv.


    Benutzt eigentlich noch wer die Suche-Funktion des Forums, vor allem bei Neueinsteigern hier?


    Eine durchaus logische Suche mit "Unterlagen Kriegsgefangene" bringt zwar zunächst etwas unüberschaubare 551 Treffer, aber bereits auf der ersten Seite (vorletzter Eintrag: "1945 - amerikanische Kriegsgefangenschaft im Lager Hohenfurth") einen Thread, der auch einem Forumsneuling durchaus ins Auge fallen könnte ...


    Gruß, Stefan

    Hallo Dieter,


    Es kann nicht sein, dass es in Rheinland-Pfalz diese Akten gibt, aber in Baden-Württemberg nicht.

    Ist im Saarland aber z. B. tatsächlich so: hier weiß kein Mensch, wo die Akten abgeblieben sind :(


    Eine Vermutung ist, dass die Akten nach dem Ende der Besatzungszeit in einem französischen Archiv gelandet sind, aber bislang verliefen die Suchen (auch seitens des Landesarchivs mit Unterstützung der französischen Kolleginnen und Kollegen) negativ.


    Gruß, Stefan

    Hallo Silvio,


    vielen Dank für den Scan. Allerdings muss ich da passen - die Abkürzung sagt mir leider nichts :(


    Diese ganze Kriegsgefangenengeschichte ist mitunter sehr verwirrend und verläuft auch nicht immer nach einem Schema. Nicht selten gilt hier der Toyota-Slogan: "Nichts ist unmöglich!"


    Gruß, Stefan

    Hallo Silvio,


    bei dem gesuchten Lager in Frankreich handelt es sich um das amerikanische CCPWE No. 16 Mailly-le-Camp im Département Aube. Das Lager wurde zwischen Juli 1945 und April 1946 mehrfach von Delegationen des ICRC besucht.


    Wie ich in meiner PN bereits geschriebenn habe, sind die Labor-Sercvice-Coys so gut wie nicht dokumentiert - liegt sicher schon an der Anzahl dieser Arbeitskompanien.


    Woher stammt denn die Angabe "HMu"? Kannst Du den Beleg bitte mal einstellen?


    Wie ich gerade sehe, gehst Du davon aus, dass Dein Onkel "definitiv ab Mai 1945 im CC PWE 29 (Dachau)" war. Das CCPWE No. 29 befand sich in Chalon-sur-Saône im Département Saône-et-Loire! CCPWE (Continental Central Prisoner of War Enclosure) ist nicht gleichzusetzen mit PWE (Prisoner of War Enclosure)!


    Danke + Gruß


    Stefan

    Hallo Horst und Sven,


    vielen Dank Euch beiden für Euren bisherigen Einsatz und viel Erfolg für Euren künftigen Einsatz auf verantwortlicher Ebene - eine gute Wahl, Ihr seid eine Bereicherung für's Moderatorenteam!


    Gruß, Stefan

    Hallo Arnd,


    Elisabeth Thalhofers Diss. hat die nur schwer in das NS-Lagersystem einzuordnenden erweiterten Polizeigefängnisse zum Thema - zu diesem Typus gehörte auch das Lager Neue Bremm.


    Frau Thalhofer hat mit ihrer Arbeit am Lehrstuhl Hudemann zum Thema (nicht nur mit ihrer Diss.) sehr viel dazu beigetragen, dass die Geschichte des Lagers einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde.


    Eine sehr sympathische Frau übrigens. Während der Arbeit an ihrer Diss. war sie bei uns im Betrieb und hat Dokumente zum Lager aus dem Stadtarchiv digitalisieren lassen - da hatte ich Gelegenheit zu einem Gespräch mit ihr.


    Gelegentlich hält sie zur Neuen Bremm auch schon mal einen Vortrag in Saarbrücken, wenn es ihre Zeit zulässt.


    Deinen Spruch unterschreibe ich übrigens vorbehaltlos ;)


    Gruß, Stefan

    Hallo zusammen,


    wo Christian das Trommelfeuer im Ersten Weltkrieg erwähnt, fällt mir die eindrucksvolle Darstellung dieser für Soldaten völlig hilflosen Situation im Roman "Heeresbericht" von Edleff Köppen (1930) ein. Über mehrere Seiten beschreibt Köppen die Situation der Soldaten in kurzen Sätzen, alle paar Sätze mit "Der Feind trommelt" unterbrochen (-> Auszug bei Google Books)


    "Heeresbericht" ist m. E. übrigens die beste Darstellung des Irrsinns des Ersten Weltkriegs in einer fesselnden Mischung aus Roman und Tatsachenbericht.


    Gruß, Stefan