Posts by stefan_reuter

    Hallo Thomas,


    hier gibts einen kurzen -> Überblick zur "Spichern-Stellung"


    Da die Anlagen nicht umkämpft waren und nach 1945 nicht zerstört wurden, können sie heute noch besichtigt werden, soweit zugänglich. Ganz gut hergerichtet ist die Anlage WH 26 am Sportplatz mit dem taktischen Originalnamen "Wotan", eine Pak-Kasematte (Regelbau 505) -> KLICK


    Neben den eigentlichen Westwall-Anlagen findet man im Wald und besonders am Waldrand auf den "Spicherer Höhen" noch einige Lauf- und Verbindungsgräben, in die z. T. auch Unterstände für Grabenstellungen (Regelbau 51) eingebaut wurden.


    Gruß, Stefan

    Hallo Thomas,


    vielen Dank für Deine Rückmeldung.


    Ja, der Krieg 1870/71 ist gegenüber dem Ersten und Zweiten Weltkrieg fast komplett in Vergessenheit geraten.


    Wobei in Spichern aber neben den unübersehbaren Relikten von 1870/71 auch der Zweite Weltkrieg sehr präsent ist. So ist z. B. die "Spichern-Stellung" zwischen Spicheren und Petite Rosselle die einzige Westwall-Stellung, die auf französischem Boden angelegt wurde.


    Außerdem befindet sich hier ein deutscher Soldatenfriedhof aus dem Zweiten Weltkrieg: Friedhof Spicherer Höhen. Er wurde im Zuge einer Vereinbarung zwischen einer französischen Gemeinde (Spicheren) und einer deutschen Gemeinde (Stadt Saarbrücken) von der deutschen Gemeinde gestaltet und endgültig angelegt.


    Der ursprüngliche Friedhof wurde bereits von der Wehrmacht für Gefallene im Frontbereich in der Anfangsphase des Krieges angelegt. Nach Kriegsende wurde er von der Gemeinde Spicheren erweitert durch Zubettungen aus aufgelösten Feldgrablagen.


    Gruß, Stefan

    Salut Thomas,


    besten Dank für Dein Interesse an meiner Spichern-Dokumentation.


    Diese Dokumentation gibt's nur online, als Website - das war auch von Anfang an von mir so geplant, weil ein Druck bei dem zu erwartenden Absatz finanziell nicht attraktiv ist. Hier der Link zur Website -> Spurensuche Spichern


    Ich arbeite derzeit an Ergänzungen der Website, die in den nächsten Wochen online gehen.


    Herr Jährig hat mich übrigens am vergangenen Wochenende kontaktiert, da er in seinem geplanten neuen Reiseführer auch Spichern beschreibt. Um den Umfang der Veröffentlichung nicht zu sprengen, geht er nur auf die bekannteren Denkmäler ein und will für den Rest der zahlreichen Relikte aus dem Juli/August 1870 auf meine Website verweisen.


    Gruß, Stefan

    N'Abend zusammen,


    da bin ich erst mal geplättet ... Thomas schmeisst hin!


    Ich kanns aber auch sehr gut nachvollziehen - irgendwann is' halt einfach mal gut, die Luft ist raus und dann sollte man konsequent sein und den Job abgegeben.


    Von meiner Seite nur so viel: Herzlichen Dank für Deine hervorragende Arbeit als Admin hier in den vergangenen Jahren - die Nerven, die Dich das alles gekostet hat, wird Dir allerdings leider keiner ersetzen können ;)


    Ich hoffe doch schwer, dass Du uns grundsätzlich erhalten bleibst und wünsch' Dir alles Gute als künftiger "Fdw-Insider".


    "Glück auf" ins Revier


    Stefan

    N'Abend zusammen,


    dem Hinweis von Horst


    Quote

    In Betracht ziehen sollte man aber auch, dass nicht jeder Gedenkstein den WK 2 überstanden hat.


    möchte ich noch hinzufügen, dass im Zuge der Entnazifizierung zahlreiche Denkmäler/Gedenksteine auf Befehl der Besatzungsmacht nach 1945 entfernt werden mussten - das gilt auf jeden Fall für das Saarland bzw. die französische Besatzungszone, wo einige Denkmäler/Gedenksteine zu 1870/71 und 1914/18 nach 1945 dauerhaft aus der Denkmallandschaft verschwunden sind.


    Gruß, Stefan

    Hallo Nadine,


    herzlich willkommen im Forum :)


    Lass' Dir einfach von Markus via PN eine E-Mail-Adresse geben, über die Du das Gutachten an ihn versenden kannst.


    Willst Du es hier im Forum öffentlich einstellen, kannst Du mir das Gutachten gerne zusenden (liegt als PDF vor, nehme ich an) - ich versuche dann, es passend für's Forum zu machen. E-Mail-Adresse kommt bei Bedarf via PN.


    Im schlimmsten Fall muss ein Moderator die Datei hochladen (Mods dürfen mehr KB handeln).


    Gruß, Stefan

    N'Abend Toki,


    der u. U. in Frage kommende rheinland-pfälzische Ort Beulich liegt nur wenige Kilometer entfernt von Koblenz - in der Ecke befanden sich so ab März 1945 sog. "Rheinwiesenlager" der Amerikaner! Die wurden zwar zeitig wieder aufgelöst, manche bestanden aber auch weiter, wie z. B. Bretzenheim bei Bad Kreuznach unter französischer Regie.


    Möglicherweise gab es in Beulich eine amerikanische Kriegsgefangenen-Arbeitseinheit, die bis 1946 noch bestand.


    Um da keine Kaffeesatzleserei zu betreiben, solltest Du eine Kopie der Kriegsgefangenenakte beim Bundesarchiv anfordern.


    Gruß, Stefan

    Hallo Achim,


    herzlichen Dank für den Tipp mit dem kostenlosen Probeabo.


    Das ist mir bekannt, aber diese Möglichkeit möchte ich derzeit (noch) nicht ausnutzen, da es im vorliegenden Fall lediglich um einen Nebenschauplatz mit einer einzigen Person bei mir geht. Ich habe vor, in absehbrarer Zeit meine Familie noch rückzuverfolgen und dazu benötige ich sicher den kompletten vierzehntägigen Probezeitraum ;)


    Ein Abo bei Ancestry lohnt sich bei mir nicht und die Kosten dafür kann ich (coronabedingt) derzeit auch leider nicht zusätzlich auch noch stemmen ...


    Gruß, Stefan

    N'Abend zusammen,


    mich hat eine entsprechende Nachicht via PN eines Forumskollegen erreicht (inkl. Bankdaten), verbunden mit der Bitte, diese PN an eine andere Person weiterzuleiten und dabei Justus in den Verteiler mit aufzunehmen.

    Hab' ich nach Überweisung getan und hoffe, dass derjenige, den ich jetzt angeschrieben habe, nicht auch noch von anderer Seite angeschrieben wird ;)


    Gruß, Stefan

    Hallo Ronny,


    nein, das waren schon zwei verschiedene Lager. D. h. Dein Großvater wurde allem Anschein nach verlegt von dem einen Lager in das andere.


    Gruß, Stefan