Posts by Deichgraf

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    Original von Sweroboi
    Danke für die vielen Antworten, das war sehr interessant. Aber weiß jemand was über den Verbleib der Geschütze? Die waren ja tendenziell interessanter als zumindest die leichten englischen Panzer, und über 2000 Stück davon (selbst wenn man bedenkt, dass es ganz verschiedene Typen waren) sind schon eine stattliche Zahl. Klar ist, dass da natürlich auch die Ersatzteilproblematik herrscht, aber vielleicht gibts ja doch ein paar Informationen dazu?


    Die landeten, zumindest teilweise, beim Küstenschutz in Frankreich. So besaß z.B. die
    5/HKALA 101 - Tamarissière II 6 x 8,38 cm K 271 (e),
    2/HKAA 1282 - Royan - Gi 19 6 x 11,4 cm K 362 (e),
    5./MAA 266 - Le Havre MKB Südmole 3 x 9,4 cm Flak Vickers M 39 (e) und die
    6./MAA 240 - Le Portel - Stp 259 Pechnelke 4 x 9,4cm Flak M39(e)
    Bei diesen Einheiten wurde nicht viel rumgeschossen, allerdings hatten sie oft auch nicht viel Munition.


    Grüße


    Jürgen

    Moin,
    zu Sandbostel gibt es ein gutes Buch,
    Werner Borgsen + Klaus Volland - Stalag IX B Sandbostel, Zur Geschichte eines Kriegsgefangenen- und KZ-Auffanglagers in Norddeutschland 1939 -1945, ISBN 3-926958-65-0.
    Kann ich nur empfehlen.


    Grüße


    Jürgen


    Hallo,
    bisher habe ich nirgendwo eine Quelle finden können, die aussagt, wer der Gegner der Easy-Kompanie war. Da Du dich mit diesem Gefecht offenbar näher beschäftigt hast frage ich jetzt halt Dich: Welche Batterie lag in Brecourt Manoir?


    Grüße


    Jürgen

    Moin,
    nur zur Klarstellung:
    Lazarettschiff war die Monte Olivia nur in der Zeit vom 15.02.1945 bis zum 03.04.1945. Vorher war sie Kasernenschiff in Hamburg und hinterher war sie zur Reparatur in Kiel, wobei es dann auch seinen Treffer erhielt.


    Grüße


    Jürgen

    Moin,
    M 17 war ein Minensuchboot vom Typ 35 und wurde am 17.01.1940 in Dienst gestellt und erst am 22.08.1944 in Frankreich außer Dienst gestellt. Das könnte also passen.

    Moin,
    Ich habe leider nichts darüber, halte es aber für ein sehr interessantes Thema. Da wird viel zu wenig drüber publiziert und berichtet.

    Moin,
    das einzige, allerdings auch reich bebilderte Buch zu diesem Thema ist wohl Horst Hinrichsen, "Gulaschkanonen - Feldküchen, Bäckereien, Zubehör und Ausstattung 1935-1945", Podzun-Pallas, 3-7909-0605-0.
    Ansonsten wird das Thema doch sehr stiefmüttlerlich behandelt. Leider.

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    [i]2) Beruhen die KT alle auf der selben Konstruktionsunterlage.


    Hallo,


    Ich denke "Ja", da sie meist mit einer identischen BRT-Angabe genannt werden.
    Zu Größenangaben weiß ich leider auch nicht mehr.

    Moin,
    nach meinen Unterlagen gab es die KT (=Kriegstransporter) 1 bis 54, wobei ich KT 18 als Pelikan und KT 26 als Erpel habe.
    Die meisten KT´s waren im Mittelmeer bzw. Schwarzem Meer im Einsatz. Die Schiffe hatten rund 840 BRT und waren nicht nur in ihrer ursprünglichen Funktion als kleine Küstenfrachter, sondern einige auch als Hilfskriegsschiffe, z.B. KT 40 = UJ 102, KT 34 = UJ 107/2,KT 17 = UJ 104 oder KT 42 als UJ 6080 im Dienst.
    Die von Dir angegebene Bewaffnung von "8,8 cm und 10,5 cm Kanonen" halte ich für übertrieben. "Mein" KT 18 (Pelikan) Bj 1943, 834 BRT hatte als Beispiel: 67,5 x 11,0 x 3,1 m. 14,5 kn. Besatzung 4/49. 1 x 75-mmSK, 1 x 37 mm-Flak, 2 x 20 mm-Flak. Einsatz auch als Minenleger. Am 20.09.1944 vor Paros (Ägäis) durch RAF "Beaufighter" versenkt.


    Grüße


    Jürgen

    Moin,
    zu Frage 1:
    ja, das hat es gegeben. Ich habe zwar zur Zeit keine Quellen parat, weiß aber, das sog. Spezialisten für bestimmte Produktionsbereiche wieder entlassen wurden, weil die Firmen einfach auf Fachpersonal angewiesen waren.


    Grüße


    Jürgen

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    Original von protze
    Wie betankte man Panzer oder LKW im WKII? Mit Einheitskanister, Tank- oder Kesselwagen oder 200 Liter Fass?


    Moin,


    das kommt wohl auch ganz drauf an, in welchem Jahr und von welchem Land. Deutscherseits am häufigsten mit Faß und Kanister. Von den Alliierten habe ich ein Bild, wo sogar Rohr-Tankleitungen ausgelegt sind, zwischen denen die Panzer stehen.


    Bis dann


    Deichgraf