Posts by Nemere

    Guten Abend,


    auf der Website des de Gruyter-Verlages gibt es unter dem Link

    https://www.degruyter.com/view/serial/234676

    viele Bücher der hervorragenden Reihe „Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte“ zum kostenlosen Download, gekennzeichnet mit „open access“. Diese Reihe wird vom renommierten Institut für Zeitgeschichte herausgegeben.

    Zu nennen wären z.B. die Bände "Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42" (Band 66) sowie die "Wehrmacht im Ostkrieg" (Band 75) und „Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg - Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44“ (Band 69) oder das „"OMGUS Handbuch über die amerikanische Militärregierung in Deutschland 1945-1949" (Band 35) und „Die amerikanische Besetzung Deutschlands“ (Band 27).

    Die Kapitel müssen zwar einzeln heruntergeladen werden, was aber nicht tragisch ist.


    Vorgehensweise:

    Nach Aufruf des gewünschten Buches links unter der Titelbeschreibung den Button „Inhalt“ aufrufen, dann erscheint eine Liste der Kapitel.


    Grüße

    Jörg

    Hallo,

    ein Buch mit dem genannten Titel finde ich weder in der Deutschen Nationalbibliothek, noch im Karlsruher Virtuellen Katalog, der alle größeren deutschen Bibliotheken abfragt.
    Zur 306. Inf.Div. gibt es folgendes Buch:

    Hauck, Friedrich Wilhelm

    Eine deutsche Division in Russland und Italien ; 305. Infanteriedivision 1941 - 1945

    Dorheim 1975

    Gibt es in einigen wenigen Bibliotheken:

    https://kvk.bibliothek.kit.edu…&ref=direct&client-js=yes


    Grüße
    Jörg

    Hallo,

    Mahlzeit,


    jörg um teil gebe ich dir recht jedoch auf den letzten Seiten sind die Sanitätsabteilungen aufgeführt.

    Zu diesen Sanitätsabteilungen ist noch dazu zu sagen das jede ihre eigen Friedensstärkenachweisung hatte.

    ich habe von den "Sanitäts-STAFFELN" gesprochjen, nicht von den Sanitätsabteilungen. Siehe z.B. auch oben im von Karl angeführten Beispiel aus Tessin.
    Dort ist für Allenstein (S. 4) richtigerweise aufgeführt:
    - die Sanitätsabteilung 11 als Sanitätstruppenteil der 11. Inf.Div
    - die Sanitätsstaffel Allenstein als lokale Sanitätsdiensstelle.

    Grüße
    Jörg

    Hallo,

    zur Vervollständigung aus Stahl, Heereseinteilung 1939, die Seiten des XIII. Armeekorps (Nürnberg).
    Jetzt kann jeder selbst beurteilen, mit welcher Quelle er am besten arbeiten kann.
    Bei den von Ralf im Eingangsbeitrag genannten Unterkunftsverzeichnis fehlt z.B. die Aufteilung der Sanitätsabteilungen auf die regionalen Sanitätsstaffeln oder die gesamte Wehrersatzorganisation.

    Grüße
    Jörg

    Stahl-Heereseinteilung 1939 001.jpgStahl-Heereseinteilung 1939 002.jpgStahl-Heereseinteilung 1939 003.jpgStahl-Heereseinteilung 1939 004.jpg

    Guten Morgen,

    O.U. = Ort Unbekannt

    kleine Berichtigung.
    O.U. heißt nicht "Ort unbekannt", sondern "Ortsunterkunft". Aus Geheimhaltungsgründen wurde in Briefen aber auch oft in Befehlen oder Meldungen der Aufenthaltsort nicht mit dem Ortsnamen bezeichnet, sondern als "O.U." getarnt.
    Ortsunterkunft bedeutet, die Einheit war in einem Dorf, einer Stadt usw. in festen Gebäuden untergebracht und lag nicht etwa in Zelten im Biwak im Wald.


    Grüße
    Jörg


    Hallo,
    zum Volkssturm in Hof an der Saale habe ich folgendes herausgefunden:

    Bezeichnung

    Volkssturmbataillon(e) Hof / Saale, evtl. Volkssturmbataillon 2/11 / Volkssturmbataillon z.b.V. 2/3


    Aufstellungsort:

    Hof/Saale (Bayern – Oberfranken) - Reichsgau 2 - Bayreuth


    Aufstellungszeitpunkt

    Am 12. November 1944 erfolgte die Vereidigung aller vier Aufgebote des Hofer Volkssturms in der Altstadt. Er umfaßte ca. 1100 Personen im Alter von 60 bis 65 Jahren und ca. 1400 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren. Ausbildungsveranstaltungen fanden im Dezember 1944 statt, auf dem Dienstplan dafür findet sich die Bezeichnung „Btl. 1./11./7.Kp“ [1] Ich tendiere dazu, dass es sich um einen Schreibfehler handelt und das Bataillon „2/11“ gemeint war, da Hof/Saale zum Reichsgau 2 – Bayreuth gehörte.


    Besonderheiten

    Die Kreisleitung Hof der NSDAP sollte für den Einsatz im Osten Ende 1944 das Volkssturmbataillon z.b.V. 2/ 3 Hof stellen. Der Widerstand der Betriebe, die ihr Personal als unabkömmlich reklamierten, sowie die fehlende Ausrüstung und Bewaffnung verzögerten jedoch die Aufstellung. Am 23. Februar 1945 wurde auf die weitere Aufstellung des in Hof zu formierenden Volkssturmbataillons z.b.V. 2/3 verzichtet, die Gaustabsführung verfügte die „Beurlaubung bis auf weiteres.[2]


    Auf dem Papier bestanden Anfang 1945 unter Einbeziehung aller vier Aufgebote noch drei Volkssturmbataillone in Hof mit einer angeblichen Gesamtstärke von etwa 1000 Mann, davon waren nur knapp 200 verfügbar, für die weder über Soldbücher noch Uniformen oder eine andere Kennzeichnung vorhanden waren.[3]


    Einheitsführer

    Majors d.R. Zehender wurde als „Stabsführer des deutschen Volkssturms Hof“ eingesetzt.[4]

    Als Bataillonskommandeure waren der Speditionsinhaber Münch (Oberstleutnant d. Landwehr), der Direktor der Vogtländischen Baumwollspinnerei, Siegfried Schmid und Viktor Köhler, der Leiter des Arbeitsamtes, eingesetzt.[5]



    Einsatz und Verbleib:

    Einsatz des Volkssturms Hof bis zum 15. April 1945 als „Armierungsbataillon“, um bereits errichtete Straßensperren am westlichen und nördlichen Stadtrand Hofs zu verstärken.[6]


    Quellen:

    Hofer NS-Zeitung Nr. 268 vom 14.11.1944

    Hofer Anzeiger vom 14./15.4.1950

    Stadtarchiv Hof - A 1018 - Volkssturm 1944 /1945

    Stadtarchiv Hof - M 101 - Ebert, Friedrich: Quellensammlung zum Kriegsende 1945 in Hof, S. 1-5.

    Steffel, G.: Die Tragödie des Volkssturmbataillons z.b.V. 2/1 Bayreuth. In: Archiv für Geschichte von Oberfranken 69, Bayreuth 1989, S. 303 – 323, hier S. 313

    Müller, Rudolf: Chronik d. Stadt Hof, Bd IX: Rechts- und Verwaltungsgeschichte der Stadt Hof, Hof 1997, S. 317 f.

    Wurdack, Jörg: Chronik der Stadt Hof, Band X: Militärgeschichte der Stadt Hof. Hof 2005, S. 399 – 408.


    [1] StadtA Hof - A 1018 Volkssturm 1944 /1945. Dienstplan des Hofer Volkssturm (Btl. 1./11./7.Kp)

    [2] Steffel, G.: Die Tragödie des Volkssturmbataillons z.b.V. 2/1 Bayreuth, S. 313

    [3] Müller: Chronik Hof, Bd IX, S. 317 f. Im „Hofer Anzeiger“ v. 14./15.4.1950 ist von einer gesamten Verteidigungsstärke von 200 Mann in Hof die Rede, bei Aufruf des Volkssturms am Nachmittag des 14.4.1945 sollen sich nur „einige 20 Mann“ eingefunden haben.

    [4] Hofer NS-Zeitung Nr. 268 vom 14.11.1944

    [5] StadtA Hof - M 101 - Ebert, Friedrich: Quellensammlung zum Kriegsende 1945 in Hof, S. 1, 4.

    [6] StadtA Hof - M 101 - Ebert, Friedrich: Quellensammlung zum Kriegsende 1945 in Hof, S. 1, 4, 5

    Grüße
    Jörg

    Guten Tag,

    ich stehe nach wie vor zu meinem Beitrag, das obige Verunglimpfen der "schlecht tätowierte RTL 2 Proleten" geht in die Richtung "Volksverhetzung".

    ....

    Wie Du das siehst, das ist nicht relevant, deine Aussage ist lediglich ein Kommentar.

    Und ich stehe weiterhin in vollem Umfang zu meinem Beitrag.
    Du hast nicht darüber bestimmen, ob meine Aussagen zu irgendwas relevant oder nicht relevant sind - vor allem unter Berücksichtigung der Tatsache, das Du zum eigentlichen Thema dieses Threads keinen substantiellen Beitrag geliefert hast.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jörg

    Guten Tag,

    Dein Hinweis auf "schlecht tätowierte RTL 2 Proleten" ist nicht akzeptabel, gar nicht.

    das sehe ich ganz anders, natürlich ist das akzeptabel. Das ist nichts anderes als freie Meinungsäußerung. Die ach so tolle "Political correctness", die inzwischen leider in allen Lebensbereichen krakenhaft um sich greift, führt absurderweise dazu, das sich keiner mehr traut, Wahrheiten auszusprechen, wie es Michael hier dankenswerterweise getan hat. Recht hat er!
    Dieses Erschrecken und die darauffolgende reflexartige Behauptung, das irgendetwas nicht akzeptabel wäre, ist zunehmend auch ein Ausdruck der heutigen Überempfindlichkeit, ja geradezu Weinerlichkeit, in weiten Kreisen der Gesellschaft.

    Diese Diskussion sollte aber bitte vom Thema "Biblio-Verlag" abgetrennt werden, sonst führt das wieder in Abgründe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jörg

    Guten Abend,

    der Verlag ist anscheinend laut Eintrag im Handelsregister seit 2016 erloschen:


    HRA 6576: Biblio Verlag GmbH & Co. KG, Bissendorf, Auf dem Busch 2, 49143 Bissendorf. Ausgeschieden als Persönlich haftender Gesellschafter: Biblio Verlag Verwaltungs GmbH, Osnabrück (AG Osnabrück HRB 1074). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen.


    https://www.webvalid.de/compan….+KG,+Bissendorf/HRA+6576


    Die Restbestände werden anscheinend vor allem über VDM vertrieben

    https://www.vdmedien24.de/Biblio-Verlag_2

    Grüße
    Jörg

    Hallo,

    für das in der Quelle erwähnte Bayreuther Volkssturmbataillon z.b.V. 2/1 kann ich noch folgenden Literaturhinweis geben:
    Steffel, Georg: Die Tragödie des Volkssturmbataillons z.b.V.2/1 Bayreuth. In: Archiv für Geschichte von Oberfranken 69 (1989), S. 303 -323.

    Weiter sind mir aus regionalgeschichtlichen Zeitschriften noch folgende Beiträge zum Volkssturm bekannt:


    Schmitt, Richard: Ein bisher kaum gewürdigtes Kriegsverbrechen. Die Ermordung des Rothenburger Volkssturmmannes Johann Rößler
    1945, In: Die Linde - Beilage zum Fränkischen Anzeiger (2012), S. 17-23.


    Weißmann, Albrecht: Der Deutsche Volkssturm. Der Sonderfall des Neuburger Bataillons. In:

    Neuburger Kollektaneenblatt 143 (1995), S. 56-69.

    Neuburg ist hier Neuburg an der Donau.

    Grüße
    Jörg