Posts by muskat

    Hallo,


    leider fehlen in dem Dokument einige Seiten (Seiten 28, 30, 32, 34......) die jeweiligen davor sind doppelt.

    Sind vermutlich beim Scannen hängen geblieben - die Gesamtzahl stimmt aber somit.

    Schade eigentlich, das Dokument finde ich sehr aufschlußreich.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,



    mich lässt der Eindruck nicht los, daß es sich um einen besonderen Griff/Technik handelt.

    Nicht das bequemere Übereinanderlegen der Hände über dem Kopf, sondern sich jeweils an den Handgelenken fassend.....

    Sieht aus wie eine Luftschutzunterweisung einer Firmenbelegschaft in Arbeitskleidung, am rechten Bildrand eine Vorgesetzte/Betrieb

    mit Hemd und Binder, sowie eine Büroangestellte.


    Grüße

    george

    Guten Morgen Arnd,

    ja, Flakartillerie liegt natürlich näher als Waffenfeldwebel, hab die Auflistung der Luftwaffenabzeichen im Lexikon nicht weiter runter gelesen.


    Guten Morgen Dieter,

    Schiessplatz hatte ich auch schon auf der Zunge wegen der Wälle mit der Absperrung. Uffz.-Lehrgang und Personalgewinnung aus den Luftnachrichten-Einheiten finde ich sehr passend. Die LN-Einheiten hätten braune Kragenspiegel.


    Guten Morgen Günter,

    Stabsgefreiter muß man nicht unbedingt sein um Uffz-Anwärter zu werden. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Stabsgefreiter fast so wie ein Trostpflaster, wenn jemand nicht Uffz. werden wollte oder noch nicht kann bzw. geeignet ist.

    Immerhin hast Du schon ordentliche Infos zusammen, bei Luftwaffenangehörigen ist die Quellenlage mager, da konsequenter Unterlagen vernichtet wurden. Bei meinem Onkel z.B. klafft ein Loch zwischen LN-Lehrgang in Wien Juni 43 bis Juni 44 als Funker bei der Heeresgruppe Mitte, auch ab hier keine näheren Angaben vorhanden.


    Grüße

    George

    Hallo Günter,


    auf beiden Bildern sind Luftwaffenangehörige meist mittleren Jahrgangs zu sehen, leider kein Offizier.


    Erstes Bild: Unteroffiziere: 1. v. links ein Wachtmeister mit Schirmmütze, 3vl ein Unteroffizier, Mitte ein Wachtmeister oder Oberfeldwebel mit Schirmmütze, MP40 und zahlreichen Auszeichnungen, Schützenschnur? sowie Waffenfeldwebel-Abzeichen am linken Unterärmel, wobei die linke Hand auch eine Prothese sein könnte. (2ter nach rechts (im Bild) trägt als Gefreiter ein ähnliches Ärmelabzeichen). Rechts unten im Bild stehen noch einmal zwei Unteroffiziere. Die Übrigen Anwesenden sind Gefreite oder Obergefreite. Kragenspiegelfarbe hebt sich kaum von der Uniform ab, also eher nicht schwarz für Baupioniere und nicht gelb für Fallschirmjäger. Ich vermute grün für Luftwaffen-Felddivisionen.


    Lediglich bei dem Wachtmeister oder Oberfeldwebel mit MP40 und „Fronterfahrung“ könnte die Waffenfarbe heller sein. Hier sieht es so aus, als ob er eine Aus- bzw. Weiterbildung mit ab Gefreiten aufwärts in Zugstärke? durchführt, wobei keine weiteren Waffen (am Mann) aber Stahlhelme mitgeführt wurden.


    Grüße

    george

    Hallo,


    in dem weißen Kreis ist ein dunkler/schwarzer Kreis und darin ein hellerer eventuell leuchtender (gelb, orange, rot?) Punkt, welcher leicht unregelmäßig scheint.


    Kann jemand einschätzen, was da passiert ist? Auf Mine gefahren, Geschoß oder Handgranate? Die Achse sieht noch ok aus, aber das Fahrerhaus hat ordentlich was abbekommen.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    über dem Wort Lavabos steht: Water Closets


    Bernhard, NORGE könnte passen, ist nur leider ein Wort, bei dem bei einer Suchmaschine zuviele Treffer kommen. Goldfarbener Adler kommt auch gut hin, demnach müssten auch die Knöpfe goldfarben sein mit Anker drauf(?). Als richtiger Seemannsangehöriger hat der rechte Soldat auch einen Ohrring.:S


    Grüße

    george

    Hallo Johanna,


    warum in die Ferne schweifen (googlen), wenn das Gute liegt so nah:


    Hier im Lexikon der Wehrmacht findet sich für den Standort Rheinau folgendes:


    Die Stadt Rheinau entstand erst im Jahr 1975 durch die Gemeindereform aus der Stadtgemeinde Freistett sowie den Gemeinden Rheinbischofsheim, Diersheim, Linx, Helmlingen, Memprechtshofen, Honau, Holzhausen und Hausgereut.

    Die Stadt liegt am Rhein südwestlich von Baden-Baden. Die Stadt war kein Standort der Wehrmacht, allerdings gab es mehrere RAD-Lager:

    Memprechtshofen: Ein Lager auf dem Gelände vom jetzigen Panzergraben-Grab bis zur B36, ein Lager am heutigen Sportplatz,


    Und zur militärischen Lage:

    Nach der Einnahme von Straßburg im August 1944 begannen im Dezember 1944 die täglichen Beschießungen durch Artillerie. Jagdbomber griffen Straßen, Brücken und Fahrzeuge an. Die dritte Evakuierung wurde angeordnet, die Bevölkerung

    wurde in den Raum Achern und Oberkirch evakuiert.

    (Außer Otto Ruzicka ist noch mindestens der Gefreite Josef Birk (geb. 25.06.1913 Altshausen) am 24.01.1945 Memprechtshofen b. Kehl gefallen)

    Das Ende der Kampfhandlungen sah so aus in Memprechtshausen:

    Im Zuge des alliierten Vormarsches wurden im April 1945 alle Ortschaften der heutigen Stadt Rheinau von französischen Truppen besetzt. Dabei kam es am 14. April 1945 zu einem Gefecht mit deutschen Truppen im Freistetter Gewann Querchfeld

    unweit Memprechtshofen. Südlich der Renchbrücke war ein etwa 5m tiefer und an der Krone 8m breiter Panzergraben ausgehoben worden, der die B 36 sperrte. Eine deutsche Einheit in Stärke 1 Leutnant und 26 Mann lagen hier in Stellung. Als

    am Morgen des 14. April ein französischer Aufklärungspanzer mit nachfolgender Infanterie die Renchbrücke von Norden kommend passiert hatte, winkten zwei deutsche Soldaten mit weißen Tüchern aus dem Panzergraben heraus, um sich zu

    ergeben. Der französische Panzer eröffnete daraufhin das Feuer und die Franzosen zogen sich über die Brücke zurück. Im Lauf des Vormittages unternahmen die Franzosen einen zweiten Versuch, die Brücke zu überqueren. Ein Teil überquerte

    mit zwei Panzern die Rench unterhalb der Renchbrücke auf Höhe des Entenfanges mit Stoßrichtung nach Süden, während der Hauptteil der Franzosen die Höllengassenbrücke überquerte und zwischen der Rench und der alten Rench vorgehend

    den Flutkanaldamm erreichten. Dort setzten sie im Schutz eines Wäldchens über und arbeiteten sich am alten Schwiebergrabendamm entlang nach Süden vor, um den Panzergraben von Osten her aufzurollen. Inzwischen begann auch die

    französische Artillerie zu feuern. Das Feuer wurde vom Memprechtshofer Kirchturm aus geleitet. Durch einen Fehler bei der Feuerleitung schlugen die französischen Geschosse jedoch im Dorf und z.T. in den französischen Reihen ein. Dabei erlitten

    die Franzosen schwere Verluste (49 Tote). Im Laufe des Nachmittages wurde der Panzergraben von den Franzosen aufgerollt, alle 27 deutsche Soldaten kamen ums Leben. Bei der Bestattung am 16. April 1945 lagen alle tot im Panzergraben, die

    meisten, auch die Verwundeten, mit einem Kopfschuß. Das sogenannte "Panzergrab" erinnert noch heute an dieses Massaker.


    Grüße

    george

    Guten Morgen Thilo,


    danke für die Funktionsbeschreibung aus erfahrener Hand. Ich selbst habe Gott sei Dank und leider (wegen der Technik)

    kaum Berührung mit Feuerwaffen gehabt, nur kurz einen Abstecher auf ein Schießgelände im Rahmen einer Bewerbung.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,

    Mir erschliesst sich die Funktion des MG-Prüfstandes nicht.

    Wenn ich die Zeichnung richtig deute, hat man in einem Winkel von rund 70° nach oben geschossen und die Geschosse nach 3-4m parabelförmig abgeleitet.

    Geht das überhaupt mit richtiger Munition? Da steckt doch richtig Energie drin…

    Oder hat man vielleicht niedrigbrisante Übungsmunition verwendet?

    An der Spitze der Parabel gibt es einen vermutlich widerstandsfähigen „Deckel“. Vorkehrungen an der Dachkonstruktion gegen Durchschüsse kann ich allerdings nicht erkennen.

    Im Erdgeschoss bzw. Untergeschoß sind zwei fahrbare Kästen eingezeichnet, die wohl die abgefeuerte Munition aufnehmen sollen.


    Grüße

    george

    Guten Abend,


    vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster, aber rein vom Gefühl her als Techniker würde ich sagen, dieses Geschoß mit 1,5m Länge aus einem Rohr

    mit geschätzt 3m Länge - trotz Drall und Führungsringe - abgefeuert - da find ich die Trefferwahrscheinlichkeit recht gut. Dieses Gerät wird schon für spezielle Zwecke seine Aufgaben

    erfüllt haben. Vielleicht hat man sich auch zu viel von dem System versprochen. Letztendlich werden die Toleranzen bei der Fertigung des Geschoßes und dessen

    Flugbahn als Raketengeschoss entscheidend gewesen sein.

    Edit: +/- d.h. rechts/links 2,5m - hmm für mich zu spät am Abend...

    Ich wünsche eine gute Nacht

    george

    Nee, Thilo 5% nach links und rechts, bleibt so , tut mir leid. Over und Out.

    Hallo Johanna,


    Die Winkel für Gefreiter, Obergefreiter usw. am linken Ärmel hatte sowohl Heer, als auch Luftwaffe.

    Kragenspiegel mit Litzen hatte das Heer, hier war der Rang nicht zu erkennen (Außer Unterschied Mannschaften und Offiziere).

    Luftwaffe hatte andere Kragenspiegel, für Gefreite darauf ab zwei Schwingen, d.h. man konnte auch am Kragenspiegel den Rang

    eines Luftwaffen-Soldaten erkennen.

    Mit "dort rechts" meinst Du sicher den Hoheitsadler. Bei Luftwaffe und Heer befindet der sich über der rechten Brusttasche.

    Jedoch unterscheiden sich die Hoheitsadler von Heer und Luftwaffe etwas.

    An der Kopfleiste befindet sich ein Ordensband. Der Soldat rechts hat einen Drillich an - eine Arbeitsjacke ohne Abzeichen.


    Grüße

    george

    Hallo,


    da ich in dieser Sache völlig unbedarft bin, habe ich mir die Broschüre durchgesehen. Den Totenkopf der Panzertruppe konnte ich nicht finden. Im Gegensatz dazu ist der Totenkopf der SS von Stil hersehr genau beschrieben und festgelegt.

    Wenn jemand noch etwas Aufklärung geben könnte, wäre schön.

    Grüße

    george

    Hallo,


    im Bild mit der Frau stehen im Hintergrund ordinäre Pappeln, allerdings scheinen diese relativ symmetrisch angeordnet zu sein.


    Im Bild mit dem Unteroffizier steht links am Rande des Bildes aber rechts von der Balustrade ein Turm, mit dem Fuß im Wasser.


    Grüße

    george

    Hallo,


    könnte es auch Dömitz sein? Dömitz liegt an der Elbe und versprach mit seiner Brücke einen Weg zur Flucht zu den Amerikanern.


    Aus Wiki: Kriegsende in Südmecklenburg (1945): In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1945 überquerten Truppenteile der von General Simpson geführten 9. US-Armee die Elbe. Über Pontonbrücken bei Bleckede gelangten die 7th Armored Division, die 8th Infantry Division und die 82nd Airborne Division nach Mecklenburg. Auf dem Vormarsch in Richtung Ludwigslust mussten ihre Spitzen sich den Weg durch entgegenkommende kampfunfähige Wehrmachtteile bahnen.[2] Die Stäbe der drei amerikanischen Divisionen schlugen ihr Hauptquartier im Schloss Ludwigslust auf. „Ludwigslust war am 1. Mai bereits eine siedende Masse gefangener Deutscher in Uniform.“ Da die Amerikaner Ludwigslust vor den Sowjets am 2. Mai erreichten, konnten sie die Straße von Ludwigslust nach Dömitz (R 191) vollständig für sich beanspruchen. Amerikaner und Sowjets verschoben die Demarkationslinie zwischen dem 4. und 8. Mai nur geringfügig.


    Grüße

    george