Posts by muskat

    Hallo Diana,


    Danke. Schade, daß die ersten beiden Ziffern nicht sicher sind. Dann die Gegenprüfung: Wie lauten denn die Feldpostnummern des Reg. 542?


    Habe im Lexikon gelesen, daß das IR.542 der 272ID im Juni 1940 aufgelöst wurde und erst Januar 1942 bei der 387ID neu aufgestellt wurde. Das Bild mit der Regimentsnummer ist vom März 1941. Wie ist Eure Meinung?


    Edda, gibt es noch weitere Infos, Feldpost, Briefe, oder ähnliches?


    Gruß

    george

    Moin Edda,

    ich habe Dir mal alles chronologisch untereinander geschrieben und ergänzt: So entsteht eine feine Übersicht.


    1905.03.08 Paul Klaue

    1939 Polenfeldzug

    1940 Niederlande, Frankreichfeldzug

    1940.07 Dinan, Frankreich, Foto Kameraden, Gefreiter

    1941.03.08 Feindesland, Foto Portrait, Gefreiter (Obergef. mögl.)

    1941 Im Osten, Foto Portrait, Unteroffizier, Orden: x

    1942.02 Romodan (russ. Ukraine), Foto Schlitten, (mind. Unteroffizier)

    1942/43 Ostfront 6. Armee Stalingrad

    1944.02/03 Nikolajew am Bug, Foto Portrait, Leutnant, Orden: x y z

    1944 Rumänien

    1944 Memel

    1944/45 Westfront

    1945 Reit im Winkel

    1945 Darmstadt, amerikanische Gefangenschaft


    Bild 7: Könnte die Nummer auf der Schulterklappe eine 542 sein, Waffenfarbe weiß? Dann sind wir bei der 387.ID, die in Stalingrad vernichtet wurde, passt also….

    Weiß jemand was zur FPN 63075 und zum Orden Bild 3 bzw. Ordensband Bild 1?


    Grüße

    george

    Hallo,


    ich habe zwei Hinweise gefunden, die aber noch bestätigt werden müssen:


    1. In einem Genealogie-Eintrag:

    Prince Albrecht von Croy, born 24 June 1938 Slabetz, married 6 July 1965 München: Freiin Dagmar von Peckenzell, Daughter of Freiherr Johann von Peckenzell and Herta Hechler

    born 25 September 1936 Würzburg Children, Generation XXIII-6,


    2. Bild Wehrmacht Offizier "Frhr. Von Peckenzell" mit Autogramm, Schriftzug "In alter Treue! Frhr. von Peckenzell", Major Pz. N. A. 128, 23. Panzer Division, könnte auch der ältere Bruder oder ein

    weiterer Verwandter sein.

    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    was mir spontan einfallt, dieser Blendkörper bzw. die Füllung mit Titantetrachlorid/Siliziumtetrachlorid und Calciumchlorid erzeugt ein Gas und bewirkt Atemnot.

    Fällt das nicht unter chemische Kampfstoffe? Oder liegt die Abgrenzung ab: Verursacht Gesundheitsschäden?

    Ein Vorteil dieser Waffe liegt auf der Hand, zurück bleibt ein unbeschädigter Panzer als Beute.


    Grüße

    george


    Hallo, ich nochmal,


    da ja weder das Gebirgsedelweis noch das Jägeremblem wegen der Größe in Frage kommen, schlage ich die 97. Jägerdivision mit der "Spielhahnfeder" vor.

    Bild: eine mögliche Ausführung der Spielhahnfeder

    Bild: Friedrich Höhne, Ritterkreuz Mai 1942 Jäger-Regiment 204 / 97.Jäger-Division


    Das "Eichenblatt-Ärmelabzeichen" wurde am 2. Oktober 1942 für Angehörige von Jäger-Divisionen und -Bataillonen eingeführt. Da der Major/Oberst kein Abzeichen trägt, könnte das Foto älter sein.

    Jedenfalls trägt er eine Gletscher-/Schneebrille.


    Grüße

    george

    Hallo in die Runde,


    mein Vorschlag: Von rechts unterhalb der Mitte ragt das Ende einer Kaimauer ins Bild, zwei Personen/Soldaten folgen mit Abstand einer Frau auf einen weiterführenden Trampelpfad entlang der Küste.


    Im Hintergrund auf der entfernteren Landzunge ein Leuchtturm oder höheres Gebäude, ebenfalls eins am Ende der nach links oben schwenkenden Kaimauer (unterhalb der Landzunge).


    Grüße

    george

    Hallo,


    der Hauptmann könnte ein Edelweiss an seiner linken Mützenseite stecken haben, dann wären wir bei den Gebirgsjägern. Hinter seinem Rücken befindet sich etwas, ähnlich zweier Klingelglocken.

    Hinter dem Major/Oberst steht noch jemand mit Stahlhelm.


    Grüße

    george

    Hallo Karl und Thraker,


    stimmt, die Tresse für den Ehrenwinkel sieht glatter aus und hat die beiden dunklen Längsbänder eingewebt. Ich habe mich von der offensichtlich nicht korrekten Farbe vom

    Befestigungsfaden der Tresse (schwarz statt gold/gelb) bei dem goldenen Gefreitenwinkel abbringen lassen. Außerdem wird ein goldfarbener Ehrenwinkel extrem selten sein,

    zumindest in echt. Also könnte der goldene Winkel von einem Marineartilleristen oder -Infanteristen an der feldgrauen Uniform getragen worden sein.


    Grüße

    george

    Hallo zusammen,


    Offiziere in den Generalsrängen der Polizei, der Feuerwehr und der Technischen Nothilfe besaßen den Ehrenwinkel in goldfarbener Ausführung.

    (Wikipedia)


    Grüße

    george

    Hallo,

    das Hoheitszeichen, ein weißes Balkenkreuz aus dünnen nah beieinanderliegenden Linien wurde im Polenfeldzug benutzt und dann abgeschafft, weil es eine Anvisierhilfe darstellte.

    Von daher ist die Aufnahmezeit doch auf 1939 eingeschränkt, oder gab es wieder die berüchtigten Ausnahmen?


    Gruß

    george

    Hallo,


    den Begriff aufpäppeln wurde in der niederrheinischen Mundart häufig verwendet. Ich denke, der Ton bzw. der Zusammenhang gibt die Richtung vor, ob es fürsorgevoll oder geringschätzig gemeint ist. Papp kenne ich von meiner Oma noch als Bezeichnung für (Hafer-) Brei. Eigentlich wurde alles aufgepäppelt, wo noch Leben drin war, Pflanzen, Tiere, Menschen.

    Jetzt hab ich aber den Papp auf! Wird dann verwendet, wenn sich jemand nach hoher Hemmschwelle beginnt, aufzuregen.


    Grüße

    george

    Hallo,


    am rechten Fusse der Figur, lehnt noch eine Art Schild in klein. Ich kann da eine Gans und ein Maulwurf erkennen.

    keine NS-Zeichen, von daher würde ich auch eher tippen Nachkriegszeit. Die Holzfigur hat ein Teddybärgesicht, das

    lässt mich an Zirkus o.ä. denken, mit viel Interpretation könnte über den stilisierten Käfig "Der Tierzirkus oder Der Flohzirkus" lesen.

    Zirkus-Plakate gegooglet, leider keinen Treffer. Auf jeden Fall sind Kinder die Zielgruppe.


    Grüße

    george

    Guten Morgen Enrico,


    die 101400 (hunderteinstausendvierhundert) ist eine ganz normale Nummer aus dem zwischen 1935 bis 1945 vergebenen durchgängigen Nummernblock SS-1 bis SS-199999 (höchste bekannte Nummer SS-195201).

    Bei der Bildersuche findet sich auch ein Büssing mit der Nummer SS-1015xx (die letzten zwei Ziffern hab ich vergessen).


    Ich tippe auch auf "Typ" weil ich diese Anmerkung hervorheben und damit anders schreiben würde: "..ein Bedford aus Tibet....", tibetanisch käme mir zu kompliziert vor.


    Grüße

    george

    Hallo in die Runde,


    ich weiß nicht wirklich, wie ich das einschätzen soll, hat es sowas tatsächlich gegeben? Wie bereits erwähnt, da hat man mit viel Glück den Krieg überlebt:


    Zitat: Hier in Bremen hatten die Kommunisten das Sagen, als erstes wollten sie mich nach Rußland schicken zum Austausch gegen einen Antifaschisten. Das gelang aus dem Grunde nicht, weil wir als Berufssoldaten ja keiner Partei angehören durften.

    Mit Partei ist die NSDAP gemeint?


    Viele Grüße

    george

    Hallo,


    hier mal der Tagesauszug vom 17.09. des KTB der AA Narwa:



    NARA T312/1632/352


    Viru Roela 17.9.1944

    06,22 Ia-Morgenmeldung an Heeresgruppe Nord

    II.A.K.: Lebhafteres feindl. Störungsfeuer auf gesamter Front. 1 Feindstosstrupp bei Marama abgewiesen.

    III.SS.Pz.Korps: Ruhiger Verlauf der Nacht.

    Wetter: leicht bewölkt, gute Sicht, Temp. +8 Grad.


    NARA T312/1632/353

    Ia-Tagesmeldung an Heeresgruppe Nord

    1a) Feind trat nördl. und ostw. Dorpat zum erwarteten Grossangriff an, erzielte nördl. der Stadt einen 5 km tiefen Einbruch und brachte die Embachfront ostw. Dorpat zum Einsturz.

    An der Narwafront keine wesentlichen Kampfhandlungen.

    II.A.K.: Bei 563.G.D. vermehrtes Einschiessen fdl. Art. Angriffsvorbereitungen werden vermutet.

    Gegen 87.I.D. und 207.Sich.Div. trat am Morgen weitüberlegener Gegner nach starker Feuervorbereitung zu dem erwarteten, von etwa 3 Pz.-Verbänden und Schlachtfliegern unterstützten Grossangriff an. Während bei 87.I.D. die rasch in die Tiefe durchstossenden fdl. Stosskeile noch hart südl. des Ammebaches aufgefangen werden konnten, durchbrach Gegner die HKL der 207.Sich.Div. ostw. Luunja und bei Kavastu und brachte dadurch die gesamte Front der wenig kampfkräftigen Div. zum Einsturz. Am Spätnachmittag erzielte der Feind SW Vasula mit Panzerunterstützung einen Einbruch über den Ammebach nach N, der abgeriegelt werden konnte. Hart nördl. Kaarli wurde der Feind durch eigenen Gegenangriff aufgefangen. Ostw. davon ist der Feind über die Strasse nach N in den Wald vorgestossen. Koosa ging am Nachmittag an den mit Pz.-Unterstützung angreifenden Feind verloren. Nördl. davon beiders. der Strasse eigene schwache Sicherungslinie im Aufbau. Von Haava in Richtung NO besteht die eigene Front nur aus wenigen unzusammenhängenden Stützpunkten. Neuorganisation der Verbände im Gange.

    III.SS.Pz.Korps: Bis auf Abwehr eines kompaniestarken Feindstosstrupps nördl. Algusumpf ruhiger Verlauf des Tages.

    1b) Im Abschnitt II.A.K. seit den Morgenstunden starke fdl. Jagd- und Schlachtfliegerangriffe. Rege fdl. Luftaufklärung.

    4) G.R.23 im Abtransport zu A.O.K.18.

    5) Gefechtsstand II.A.K.: Gut Jägeva (UP 1).

    6) 1 Pz.IV, 5 Pz.V, 48 Stu.Gesch., 3 Sf.

    7) Durch F.S.

    8a) Bei II.A.K. bisher 10 Panzer abgeschossen.

    9) Klar, gute Sicht, Tp. +12 Grad.

    10) 207.Sich.Div. zersprengt, Reste der 87.I.D. unterstellt. 87.I.D. stark in Mitleidenschaft gezogen.


    Viele Grüße

    george


    Edit: Ein Auszug steht bereits oben, leider zu spät gelesen.

    Hallo,


    ergo ergibt sich für 99.Armeekorps LXXXXVIIII? Wegen der Verwechselungsgefahr? Aus IC A.K. wäre im Eifer des Gefechtes schnell mit CI A.K. zu verwechseln.....


    Grüße

    george


    Edit: Ups, da steht ja schon die Lösung für 99.