Posts by muskat

    Hallo Uliduedo,


    Dein Vater kann durchaus zunächst bei einer Luftnachrichteneinheit gedient haben und im Zuge des „Heldenklau“ – wobei rückwärtige Einheiten auf frontverwendungsfähige Soldaten durchkämmt wurden – zur SS gekommen sein. So ist es meinem Onkel Mitte 1943 ergangen.

    Die negative Anfrage an das Bundesarchiv ist allerdings ernüchternd. Hatte Dein Vater vielleicht mehrere Vornamen?

    Stell doch bitte das Bild mit der Uniform ein, vielleicht ergibt sich ein kleiner Hinweis….


    Grüße

    george

    Hallo Altmärker,


    retuschiert ja, aber im Wesentlichen um den Kontrast durch Nachzeichnen der Konturen oder auch Flächen zu erhöhen, vermutlich war das Bild in der linken unteren Seite zu dunkel,

    anderes unscharf. Die Rosette der Schützenschnur (oben) z. B. sieht sehr gemalt aus, erkennt man in der Vergrößerung. Fotos haben eine körnige Struktur, weniger gestrichelt wie bei van Gogh.

    Ich unterstelle keinesfalls eine Fälschung oder grobes Zusammengeschnittenes!

    Wobei nur der Fotograf weiß, was wirklich gemacht/verbessert wurde, alles andere sind Vermutungen.


    Meine Ex hat Anfang der 90er das Handwerk im Grafik/Reprobereich noch mitbekommen dürfen, dann kam recht zügig mit Apple-Macs und Photoshop die Digitalisierung.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    nur zur Vollständigkeit, es gibt noch ein zweites Bild der Truppe: Bundesarchiv Bild 101I-299-1826-11A, Nordfrankreich, Soldaten an schwerem Geschütz.jpg

    Anbei ein Auszug mit den Abzeichen.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    ich habe das Bild leider heute erst gesehen und Bernhard und alle anderen haben fast alles dazu gesagt.


    Das weiße Quadrat, welches die Einheitennummer verdeckt, ist vermutlich von der Negativretusche. Es ist einfacher, die im Negativ erscheinende dunkle Nummer

    ganz zu schwärzen, als durch Kratzen (radieren mit scharfer Klinge) den richtigen Grauton zu erreichen, zumal man die Retusche prinzipiell wieder rückgängig machen

    kann, etwas weg gekratztes nicht.

    Allerdings hat man sich bei der Schützenschnur richtig Mühe gegeben, finde ich.


    Weiß jemand über die weiteren Medaillen auf der Brusttasche Bescheid? Einmal etwas ovales und darunter etwas rundes, eventuell mit Lorbeer- oder Eichenkranz?


    Grüße

    george

    Hallo Felix,


    noch ein paar klitzekleine Hinweise:


    Da Dein Großvater ein Verwundetenabzeichen bekam, sollte auch mindestens ein Lazarettaufenthalt infolge der Verwundung(en) nachzuweisen sein, es sei denn, er verblieb bei der Truppe - gabs auch.


    Das SS-Regiment Langemarck ist in der Übersicht des Lexikons so nicht benannt, die Entstehung/Neuaufstellung findet aber unter SS-Infanterie-Regiment 4.


    Panzer waren mit einer meist dreistelligen Kennzahl versehen, Kompanie, Zug-Nr. und lfd. Nummer im Zug, wenn ich mich nicht irre. Falls diese bekannt bzw. erwähnt wurden, ließen sich darüber Rückschlüsse ziehen.

    (Die Fachleute mögen mich berichtigen)


    Viele Grüße

    george

    Hallo Diana,


    Danke. Schade, daß die ersten beiden Ziffern nicht sicher sind. Dann die Gegenprüfung: Wie lauten denn die Feldpostnummern des Reg. 542?


    Habe im Lexikon gelesen, daß das IR.542 der 272ID im Juni 1940 aufgelöst wurde und erst Januar 1942 bei der 387ID neu aufgestellt wurde. Das Bild mit der Regimentsnummer ist vom März 1941. Wie ist Eure Meinung?


    Edda, gibt es noch weitere Infos, Feldpost, Briefe, oder ähnliches?


    Gruß

    george

    Moin Edda,

    ich habe Dir mal alles chronologisch untereinander geschrieben und ergänzt: So entsteht eine feine Übersicht.


    1905.03.08 Paul Klaue

    1939 Polenfeldzug

    1940 Niederlande, Frankreichfeldzug

    1940.07 Dinan, Frankreich, Foto Kameraden, Gefreiter

    1941.03.08 Feindesland, Foto Portrait, Gefreiter (Obergef. mögl.)

    1941 Im Osten, Foto Portrait, Unteroffizier, Orden: x

    1942.02 Romodan (russ. Ukraine), Foto Schlitten, (mind. Unteroffizier)

    1942/43 Ostfront 6. Armee Stalingrad

    1944.02/03 Nikolajew am Bug, Foto Portrait, Leutnant, Orden: x y z

    1944 Rumänien

    1944 Memel

    1944/45 Westfront

    1945 Reit im Winkel

    1945 Darmstadt, amerikanische Gefangenschaft


    Bild 7: Könnte die Nummer auf der Schulterklappe eine 542 sein, Waffenfarbe weiß? Dann sind wir bei der 387.ID, die in Stalingrad vernichtet wurde, passt also….

    Weiß jemand was zur FPN 63075 und zum Orden Bild 3 bzw. Ordensband Bild 1?


    Grüße

    george

    Hallo,


    ich habe zwei Hinweise gefunden, die aber noch bestätigt werden müssen:


    1. In einem Genealogie-Eintrag:

    Prince Albrecht von Croy, born 24 June 1938 Slabetz, married 6 July 1965 München: Freiin Dagmar von Peckenzell, Daughter of Freiherr Johann von Peckenzell and Herta Hechler

    born 25 September 1936 Würzburg Children, Generation XXIII-6,


    2. Bild Wehrmacht Offizier "Frhr. Von Peckenzell" mit Autogramm, Schriftzug "In alter Treue! Frhr. von Peckenzell", Major Pz. N. A. 128, 23. Panzer Division, könnte auch der ältere Bruder oder ein

    weiterer Verwandter sein.

    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    was mir spontan einfallt, dieser Blendkörper bzw. die Füllung mit Titantetrachlorid/Siliziumtetrachlorid und Calciumchlorid erzeugt ein Gas und bewirkt Atemnot.

    Fällt das nicht unter chemische Kampfstoffe? Oder liegt die Abgrenzung ab: Verursacht Gesundheitsschäden?

    Ein Vorteil dieser Waffe liegt auf der Hand, zurück bleibt ein unbeschädigter Panzer als Beute.


    Grüße

    george


    Hallo, ich nochmal,


    da ja weder das Gebirgsedelweis noch das Jägeremblem wegen der Größe in Frage kommen, schlage ich die 97. Jägerdivision mit der "Spielhahnfeder" vor.

    Bild: eine mögliche Ausführung der Spielhahnfeder

    Bild: Friedrich Höhne, Ritterkreuz Mai 1942 Jäger-Regiment 204 / 97.Jäger-Division


    Das "Eichenblatt-Ärmelabzeichen" wurde am 2. Oktober 1942 für Angehörige von Jäger-Divisionen und -Bataillonen eingeführt. Da der Major/Oberst kein Abzeichen trägt, könnte das Foto älter sein.

    Jedenfalls trägt er eine Gletscher-/Schneebrille.


    Grüße

    george

    Files

    Hallo in die Runde,


    mein Vorschlag: Von rechts unterhalb der Mitte ragt das Ende einer Kaimauer ins Bild, zwei Personen/Soldaten folgen mit Abstand einer Frau auf einen weiterführenden Trampelpfad entlang der Küste.


    Im Hintergrund auf der entfernteren Landzunge ein Leuchtturm oder höheres Gebäude, ebenfalls eins am Ende der nach links oben schwenkenden Kaimauer (unterhalb der Landzunge).


    Grüße

    george

    Hallo,


    der Hauptmann könnte ein Edelweiss an seiner linken Mützenseite stecken haben, dann wären wir bei den Gebirgsjägern. Hinter seinem Rücken befindet sich etwas, ähnlich zweier Klingelglocken.

    Hinter dem Major/Oberst steht noch jemand mit Stahlhelm.


    Grüße

    george

    Hallo Karl und Thraker,


    stimmt, die Tresse für den Ehrenwinkel sieht glatter aus und hat die beiden dunklen Längsbänder eingewebt. Ich habe mich von der offensichtlich nicht korrekten Farbe vom

    Befestigungsfaden der Tresse (schwarz statt gold/gelb) bei dem goldenen Gefreitenwinkel abbringen lassen. Außerdem wird ein goldfarbener Ehrenwinkel extrem selten sein,

    zumindest in echt. Also könnte der goldene Winkel von einem Marineartilleristen oder -Infanteristen an der feldgrauen Uniform getragen worden sein.


    Grüße

    george

    Hallo zusammen,


    Offiziere in den Generalsrängen der Polizei, der Feuerwehr und der Technischen Nothilfe besaßen den Ehrenwinkel in goldfarbener Ausführung.

    (Wikipedia)


    Grüße

    george

    Hallo,

    das Hoheitszeichen, ein weißes Balkenkreuz aus dünnen nah beieinanderliegenden Linien wurde im Polenfeldzug benutzt und dann abgeschafft, weil es eine Anvisierhilfe darstellte.

    Von daher ist die Aufnahmezeit doch auf 1939 eingeschränkt, oder gab es wieder die berüchtigten Ausnahmen?


    Gruß

    george

    Hallo,


    den Begriff aufpäppeln wurde in der niederrheinischen Mundart häufig verwendet. Ich denke, der Ton bzw. der Zusammenhang gibt die Richtung vor, ob es fürsorgevoll oder geringschätzig gemeint ist. Papp kenne ich von meiner Oma noch als Bezeichnung für (Hafer-) Brei. Eigentlich wurde alles aufgepäppelt, wo noch Leben drin war, Pflanzen, Tiere, Menschen.

    Jetzt hab ich aber den Papp auf! Wird dann verwendet, wenn sich jemand nach hoher Hemmschwelle beginnt, aufzuregen.


    Grüße

    george