Posts by muskat

    Hallo Maike,


    auf die Schnelle noch ein paar Anmerkungen:


    1943: Der Wechsel von Stab-Kompanie 3.Nachtjagd-Division, also von der Luftwaffe zur Infanterie/Heer ist dem „Heldenklau“ geschuldet - Göring mußte Luftwaffenpersonal abgeben.


    Der Großangriff der Roten Armee auf die schon abgeschnittene Krim begann bereits am 09.04.1944 (Stalin sagte zu der Zeit: "Die Krim ist Russlands größtes Kriegsgefangenenlager").


    Bitte aus den Marsch-Kompanien Grenadier-Einsatz-Kompanie „Einsatz“ gegen „Ersatz“ tauschen.


    Bitte aus der 1. Kompanie Grenz-Infanterie-Regiment 122 „Grenz-Infanterie“ gegen „Grenadier“ tauschen.


    (Hier nochmal der Auszug aus dem Lexikon für Grenadier-Regiment 122: Entstanden am 15. Oktober 1942 durch die Umbenennung des Infanterie-Regiments 122 und der 50. Infanterie-Division unterstellt……….. Das Regiment wurde im Mai 1944 in Sewastopol vernichtet.)

    Verwundete und Evakuierte konnten die Krim zu dem Zeitpunkt der Verwundung nur noch mit dem Schiff Richtung Rumänien verlassen. Etliche Truppentransporter wurden versenkt.



    Grüße

    george

    Guten Morgen Werner,


    vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Im Nachhinein kann ich alles logisch nachvollziehen. Bin von T34 Tanks ausgegangen, der ja schon Kampfkraft hätte.


    Beim googlen gestern wurde erwähnt, daß die Rote Armee auch deutsche Beute-Panzer eingesetzt hat. Bilder findet man dazu, aber sind Berichte von Fronteinsätzen bekannt?


    Grüße

    george

    Hallo,



    werden Beute-Panzer aus den Beute-Panzer-Kompanien in den KTB bei den Angaben der einsatzbereiten Panzer (unter Punkt 6)) mitgezählt?

    Ich kann da keine Hinweise zu finden.


    Hier mal zwei Beispiele aus dem KTB der AA Narwa:



    14.04.1944 4.) Eingetroffen: Pz.Beute-Kp.285


    Hier die Panzerlage der Tage vor und nach der Eingliederung. Demnach wäre max. anzunehmen, daß die Komp. 5Stk. Sturmgeschütze mitbrachte.


    12.04.1944 6.) 6 Pz.VI, 3 Pz.V, 9 Pz.IV, 33 St.Gesch., 10 Sf.

    13.04.1944 6.) 6 Pz.VI, 3 Pz.V, 11 Pz.IV, 34 St.Gesch., 10 Sf.

    14.04.1944 6.) 7 Pz.VI, 2 Pz.V, 12 Pz.IV, 39 St.Gesch., 10 Sf.

    15.04.1944 6.) 8 Pz.VI, 2 Pz.V, 12 Pz.IV, 39 St.Gesch., 9 Sf.

    16.04.1944 6.) 6 Pz.VI, 3 Pz.V, 11 Pz.IV, 34 St.Gesch., 10 Sf.



    22.02.1944 4.) Ausgeschieden: Beute-Pz.Kp.207


    Hier die Panzerlage der Tage vor und nach der Ausgliederung. Ich gehe davon aus, daß Panzer V und VI nicht Bestandteile einer Beute-Komp. sind (Pz IV schon möglich). Mir fehlt aber einfach ein Hinweis auf andere Panzer als IV, V, VI, wie z.B. T34.


    20.02.1944 6) 23 Pz.VI, 13 Pz.V, 11 Pz.IV, 20 Stu.Gesch., 7 Sf.

    21.02.1944 6) 26 Pz.VI, 13 Pz.V, 8 Pz.IV, 19 Stu.Gesch., 7 Sf.

    22.02.1944 6) 19 Pz.VI, 13 Pz.V, 8 Pz.IV, 21 Stu.Gesch., 7 Sf.

    23.02.1944 6) 20 Pz.VI, 13 Pz.V, 7 Pz.IV, 24 Stu.Gesch., 6 Sf.

    24.02.1944 6) 24 Pz.VI, 13 Pz.V, 9 Pz.IV, 27 Stu.Gesch., 7 Sf.

    25.02.1944 6) 22 Pz.VI, 14 Pz.V, 8 Pz.IV, 25 Stu.Gesch., 6 Sf.


    Grüße

    george

    Hallo Cer,


    spät, aber hoffentlich nicht zu spät der KTB-Auszug vom 10.03.1944:




    Püssi 10.3.1944 Ia-Morgenmeldung an Heeresgruppe Nord


    XXVI.A.K.: Allgemein ruhiger Verlauf der Nacht.


    Gruppe Berlin: Gegenangriffe am Südflügel 170.I.D. noch im Gange. Einbruchsstelle 2 km nordwestl. Kreksi durch Gegenangriff bereinigt, sonst k.b.V.


    III.SS-Pz.Korps: Erneuter Einbruch bei Lilienbach in den Abendstunden bereinigt. Ein weiterer Angriff in Kp.-Stärke abgewiesen. Starke fdl. Nachtflieger-Tätigkeit im Abschnitt Gruppe Berlin.


    NARA T312/1625/633



    Ia-Tagesmeldung v.10.3. an Heeresgruppe Nord


    1a) XXVI.A.K.: Ausser Abwehr von 2 Feindangriffen in Kp-Stärke nördl. Gorodenka ruhiger Tagesverlauf. Der vom linken Flügel der Gruppe Burdach mit einem Regiment zur Schliessung der Lücke zu Gruppe Berlin angesetzte Angriff stiess auf harten Feindwiderstand und blieb liegen. Nach Umgruppierung wurde westl. ausholend erneut angetreten und am Nordwestrand Lauka-Sumpf bei Pkt. 32,4 die Verbindung zur Gruppe Berlin hergestellt.


    Gruppe Berlin: Die Bereinigung der Einbrüche des Vortages beiderseits des Algu-Sumpfes gelang mit den zur Verfügung stehenden Kräften (2 Btl.) nicht. Eine Umfassung des Südflügels durch den Lauka-Sumpf und die Ausweitung der Einbruchsstellen durch den sich laufend verstärkenden Feind zwangen zur Aufgabe der vorgeschobenen Stellungsabschnitte. Die neue HKL ist in der Linie Landbrücke 1,5 km südostw. Riwimaa – Mitte Lauka-Sumpf – 1 km ostw. Pkt. 30,2 – Häusergruppe im Sumpf 1,5 km nordostw. W.W.Sirgula – alte HKL im Aufbau. Die Verbindung zum rechten Nachbarn wird durch Einschieben eines Btl. am Jogusegraben gefestigt. Feind führte in diesem Abschnitt den ganzen Tag über heftige Angriffe, die in der Masse abgewiesen wurden, örtlich eingebrochener Gegner wurde im Gegenstoss geworfen. Eine 2. Riegelstellung in Linie beiderseits Riwimaa Westrand Algu-Sumpf – Sumpfrand 1 km ostw. W.W.Sirgula im Aufbau.


    Bei 61.I.D. durch eigenes Stosstruppunternehmen ein Feindbunker mit Besatzung vernichtet.


    Im Abschnitt Div.Feldherrnhalle wurde die eigene HKL hart südostw. Bhf. Auwere um 250 m vorverlegt.


    Div.- u. Heeres-Art. entlastete wie immer die Inf. durch Zerschlagung mehrerer Bereitstellungen und Feindangriffe.


    III.SS.Pz.Korps: In den Morgenstunden erneuter Feindangriff gegen die Nordostfront des Brückenkopfes. Lilienbachi fiel vorübergehend in Feindeshand und wurde gegen Mittag im Gegenstoss wieder genommen. HKL nordostw. Lilienbachi auf einige 100 m noch in Feindeshand. Fortsetzung des Gegenangriffs zur Wiedernahme beabsichtigt. Ein weiterer Feindangriff mit Pz.-Unterstützung in Btl.-Stärke auf Pupowka wurde unter Abschuss von 3 Panzern abgewiesen.


    1b) Rege fdl. Fliegertätigkeit. Eigener Stukaeinsatz vor Narwa-Brückenkopf mit guter Trefferlage.


    4) Eingetroffen: von 122.I.D.: Masse G.R.409, Teile G.R.411, Sturmgesch.-Kp., 3./A.R.122, von 11.I.D.: Stab III/A.R.11, 7./A.R.11. Stab u. 2 Kpn. Bau-Pi.-Btl.87.


    6) 11 Pz.VI, 1 Pz.V, 21 Pz.IV, 20 Stu.Gesch., 5 Sf.


    7) XXVI.A.K.: unverändert.


    Gruppe Berlin: Festigung und Aufbau der neuen HKL bei 170.I.D. Fortsetzung der Stosstruppunternehmen im West- und Ostsack.


    III.SS.Pz.Korps: siehe 1a). Oberst Graf Strachwitz Kampf-Kdt. Brückenkopf Narwa.


    9) Bedeckt, Schneetreiben, schlechte Sicht, Temp. -2 bis -4 Grad. Schneehöhe 12 cm.



    NARA T312/1625/643,644


    Püssi 11.3.1944 Ia-Morgenmeldung an Heeresgruppe Nord


    XXVI.A.K.: Feste Verbindung zum re. Flügel Gruppe Berlin am Nordwestrand Lauka-Sumpf hergestellt. Sonst ruhiger Verlauf der Nacht.


    Gruppe Berlin: Aufbau der neuen HKL im Abschnitt 170.I.D. ist gelungen. Feind fühlte nur schwach vor.


    III.SS.Pz.Korps: K.b.V.


    Wetter: bedeckt, zeitweise Schneefall. Eislage: unverändert.



    Grüße

    george

    Hallo Cer,


    4. SS-Polizei-Panzergrenadier-Division: Im April 1943 wurde damit begonnen, die aus Rußland zur Auffrischung ins Reich verlegten Teile der SS-Polizei-Division zusammen zu fassen und zu einer SS-Panzergrenadier-Division umzugliedern. Die Bezeichnung "Polizei" entfiel dabei bei allen Einheiten außer bei der Division. Ausgenommen von der Umgliederung blieb die Kampfgruppe "SS-Polizei-Division", die in Rußland kämpfte und dem III.(germ) SS.Pz.Korps der AA Narwa unterstellt war.



    Dazu der Tageseintrag aus dem KTB der Armeeabteilung Narwa:




    Püssi 19.3.1944


    Morgenmeldung an Heeresgruppe Nord


    Gruppe Berl.: Feindangriff in Kp.-Stärke an Westfront des Westsackes abgewiesen.


    III.(germ.)SS-Pz.Korps: Von 20,00 Uhr bis 3,30 Uhr sehr starker Bombenangriff auf Brückenkopf und Stadt Narwa. Weiterhin rege fdl. Fliegertätigkeit im Raum westl. Narwa. Wegen Störungen der Nachrichtenverbindungen sonst noch keine Meldungen.


    Wetter bedeckt, Temp. um 0 Grad.


    XXVI.A.K.: K.b.V.


    Nachtrag: Verlegung der Front bei G.R.220 (58.I.D.) ordnungsgemäss durchgeführt.


    NARA T312/1625/753


    Ia-Tagesmeldung v.19.3. an Heeresgruppe Nord


    1a) Feind setzte am heutigen Tage seine Angriffe in verstärktem Masse mit starker Art.-, Pz.- und Schlachtfliegerunterstützung im Abschnitt der Gruppe Berlin fort mit dem Ziel, den vorgeschobenen Stellungsbogen der 61.I.D. einzudrücken und West- und Ostsack zu vereinigen. Alle Angriffe wurden in harten Kämpfen unter erheblichen beiders. Verlusten bis auf einen örtl. Einbruch abgewehrt, der bereinigt wurde.


    Bei XXVI.A.K. ruhiger Tagesverlauf.

    Gegen eine Bandengruppe in Stärke von etwa 100 Mann im Raum 5 km nordwestl. Lohusuu wurde der Kampf aufgenommen.


    Gruppe Berlin: 4 Angriffe in Btl.-Stärke gegen die Westfront des Westsackes wurden unter hohen Feindverlusten abgewehrt.


    Bei 61.I.D. lagen die Schwerpunkte der Feindangriffe bei Kirsche Waiwara, an der Südfront des Stellungsbogens und an der Westfront des Ostsackes. 7 Angriffe bis zu Rgts.-Stärke wurden nach hartem Kampf abgeschlagen, ein weiterer Angriff mit Pz.-Unterstützung gegen die Westfront des Ostsackes führte zu einem Einbruch von 200 m Breite und Tiefe. Nach Abschuss von 3 Pz. wurde der Einbruch abgeriegelt. Gegenangriff seit 18,00 Uhr im führte zur Bereinigung. Schwächere Feindangriffe gegen die Nordfront des West- und Ostsackes abgewiesen.


    Bei Div.Feldherrnhalle inf. ruhiger Tagesverlauf. Ein eigener Stosstrupp sprengte einen Feindbunker mit Besatzung.


    Div.- u. Heeres-Art. unterstützte wiederum im Zusammenwirken mit Flak und Werfern mit vollem Erfolg die Abwehr der Feindangriffe, zerschlug mehrere Bereitstellungen und bekämpfte Lkw.-Verkehr von Kriwasoo nach Norden. Fdl. Flak wurde während eigener Stuka-Angriffe niedergehalten.


    Am heutigen Tage durch 2./s.Pz.Abt.502 8 T 34 und 1 Kw I vernichtet, 1 T 70 bewegungsunfähig geschossen. Die Pz.-Abschusszahl vom 18.3. hat sich auf 10 erhöht. Damit wurden in den letzten 3 Tagen insgesamt 50 Pz. vernichtet.


    III.SS.Pz.Korps: In der Nacht heftige fdl. Fliegerangriffe mit Schwerpunkt im Art.-Raum west. Narwa (etwa 2000 Bomben). Hart südl. Lilienbachi gelang dem Gegner bei einem Angriff ein örtl. Einbruch. Bereinigung noch im Gange. Tagesverlauf im übrigen inf. ruhig.


    1b) Schwere fdl. Luftangriffe auf Narwa und eigene Battr.-Stellungen westl. davon, sowie auf Taps während der Nacht vom 18./19.3. Während des Tages reger fdl. Schlacht- und Jagdfliegereinsatz, 3 Abschüsse durch Flak, 1 durch Inf.-Beschuss.

    Starke eigene Stukaangriffe vor Narwa-Brückenkopf und im Ostsack mit guter Trefferlage.


    4) Eingetroffen: III./A.R.225.


    6) 8 Pz.VI, 3 Pz.V, 21 Pz.IV, 32 Stu.Gesch., 12 Sf.


    7) Bereinigung der Einbruchsstelle bei III.SS.Pz.Korps.


    8a) Die 2./s.Pz.Abt.502 unter Führung von Oblt. von Schiller hat sich in den Abwehrkämpfen im Abschnitt Gruppe Berlin besonders ausgezeichnet. Die Masse der abgeschossenen Feindpanzer wurde durch sie vernichtet.


    Der an der Rollbahn 3 km nordwestl. Kirsch Waiwara eingesetzte H.V.P. Nederland unter Führung von SS-Hauptsturmführer Lodderhose hatte seinen 5000. Durchgang seit dem 15.2. Trotz laufender Luftangriffe, Art., Gr.W. und Salvengeschützfeuers hat er unter schwersten Arbeitsbedingungen Verwundete aller im diesem Raum eingesetzten Verbände versorgt und damit wesentlichen Anteil an der Erhaltung der Kampfkraft der Truppe.


    9) Klar, gute Sicht, Temp. um 0 Grad, Schneehöhe 8 cm.



    Irgendwo in dem Getümmel beim III.SS.Pz.Korps muß Dein Verwandter gefallen sein. Leider wird in dem KTB Feb-Sep 1944 keine "Polizei"-Einheit

    erwähnt und auch keine entsprechende Kampfgruppe.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,



    mal spontan aus der Hüfte geschossen:

    TL = Technisches Labor, gabs das? Die Filme mussten ja auch erst im Labor entwickelt und Fotoabzüge gemacht werden. Rechts neben dem Kittelträger stehen Chemikalien und eine Entwicklerwanne. Die Trommel ist entweder eine Trocknungsvorrichtung für Fotos oder dient als Magazin zum Ausrichten der Bilder für das Abfotografieren.

    Was mir noch nicht klar ist, warum hat das Flugzeug einen Anker? Was soll das Schild "Pass"?


    Nachtrag: Herstellung von Passfotos für den Wehrpass/Soldbuch.

    Grüße

    george

    Guten Abend,



    die ersten vorausmarschierenden Truppen machen Spuren in die Richtung in der sie befohlen worden sind und das nach bestem Gewissen und der Karte, die vorliegt. Da alles nicht so 100% ist, kann auch je nach Gelände

    von der direkten Linie von A nach B abgewichen worden sein. Z.B. durch Suche eines Überganges eines fliessenden Gewässers, Steigungen, die mit den vorhandenen Fahrzeugen nicht zu schaffen sind, oder sumpfige Landstriche.


    Ich könnte mir vorstellen, daß eine nachfolgende Einheit mit Angabe desselben Zieles sich einfach zu 100% an den Spuren orientiert hat. Zusätzlich natürlich gab es noch Wegweiser, den man vertrauen musste.

    Und je mehr diese Spuren benutzen, desto eindeutiger eine erkennbare Rollbahn.


    Vielleicht können die Fachleute noch korrigierend eingreifen. Ich hab mir jedenfalls Gedanken gemacht, nachdem ich fast 14 Tage ohne Handy aushalten musste.


    Grüße

    george



    .

    Hallo Markus,


    ja, Reste des Grenadier-Regimentes 471 (Stab) wurden mit Resten der 4 Bataillone (12 Kompanien) der stark dezimierten 3. LW- Felddivision kurzzeitig zum Jäger- Regiment 471 (L), und am/ab 17.01.1944 zum Jäger-Regiment 52(L) zusammengefasst und der 6. LW-Felddivision unterstellt.


    D.h. die 1. Kompanie des Jäger- Regiment 471 (L) müsste streng genommen die 1. Kompanie aus der 3. LW- Felddivision gewesen sein. Die 3. LW-Felddivision wurde somit aufgelöst, Teile wurden auch an die 4. LW-Felddivision abgegeben.

    Weniger streng genommen ist ohne Beibringung von Dokumenten unklar, wie genau die Soldaten verteilt wurden, um die Kompanien wieder auf Sollstärke zu bringen.


    Grüße

    george

    Hallo,


    ich nochmal...


    hab das hier im Lexikon gefunden: Das Luftwaffen-Jäger-Regiment 52 wurde gem. Befehl der Org. Abt. vom 17. Januar 1944 aus Teilen der vernichteten 3. Luftwaffen-Feld-Division für die 6. Luftwaffen-Feld-Division  aufgestellt. Dabei bildeten die Jäger-Bataillone III/3 und IV/3 das I. und II. Bataillon. Der Regimentsstab wurde durch den Stab und die Stabskompanie des vernichteten Grenadier-Regiments 471 gebildet. (Zur Umbenennung in Jäger-Regiment 52 (L) siehe hier).


    Damit befinden sich die Einheiten zum Todeszeitpunkt im Raum Newel/Witebsk.


    Grüße

    george



    Hallo


    Naja, man kann auch hier im Lexikon recherchieren: Das Jäger Rgt. 471 (L) findet man unter „Gliederung des Heeres / Infanterie / III: Gebirgsjäger, Jäger“ (nicht unter Luftwaffe):


    https://www.lexikon-der-wehrma…en/JagerReg/JReg741-R.htm



    Das Jäger-Regiment 741 wurde am 1. April 1943 in Kroatien aufgestellt. Das Regiment wurde durch die Umgliederung des Grenadier-Regiment 741 bei gleichzeitigem Austausch älterer gegen jüngere Jahrgänge aufgestellt.

    Das Regiment wurde nach der Aufstellung der 114. Jäger-Division unterstellt und weiter in Kroatien eingesetzt. Ab Februar 1944 wurde das Regiment unter der Division in Italien eingesetzt.


    https://www.lexikon-der-wehrma…gerdivision/114JagDiv.htm

    Die 114. Jäger-Division wurde in Kroatien und ab 1944 in Italien eingesetzt. Für den Januar wird „in Verlegung“ (nach Italien) angegeben.

    Nach dem Abfall Italiens und Landung der Alliierten in Sizilien und Anzio vermutlich zunächst Besatzungstruppe.


    Bei den Todesort Kljui stehe ich etwas auf dem Schlauch - hört sich aber kroatisch an.


    Grüße

    george


    Nachtrag: Habe z.B. ein Ključić Brdo Zagreb, Kroatien gefunden

    Guten Morgen,


    Ein Bäckerberg liegt ja unmittelbar nördlich von Scharnstein, von daher gehe ich von einem Wanderausflug auf den Berg aus.


    Die Gruppe scheint mir sehr bunt zusammengewürfelt (10 Jungs unter den Mädchen), insbesondere was die Kleidung und Alter anbelangt. Ich sehe hier nichts, was irgendwie in Richtung „Uniform“ geht, obwohl Österreich schon seit März angeschlossen war.


    Grüße

    george

    Hallo,


    ich TIPPE mal auf Mannschaftsdienstgrad der Luftwaffe: Flieger bis Hauptgefreiter (die Schwingen auf der Kragenplatte sind nicht zu erkennen, allerdings auch keine Gefreitenwinkel,

    deshalb bitte ein neues Bild mit mehr Auflösung),

    Ärmelabzeichen fliegertechnisches Personal, alternativ Flakartillerie, E-Messer, Horcher…


    Grüße

    george

    Hallo Jan,


    Hauptfeldwebel oder Hauptmann Meerkötter, das ist hier die Frage. Ich sehe in der ersten Reihe 4 Offiziere, erkennbar an der hellen Hutschnur (silberne Tresse) also Oberst Viek, Hauptmann Geißhardt, Hauptmann Meerkötter, Oberleutnant Griebenow.


    Hauptfeldwebel und Kompanie-Chef (erkennbar an den Kolbenringen an den Ärmelaufschlägen) ist nicht genannt und ist ganz rechts im Bild zu sehen.


    Grüße

    george

    Hallo Thilo

    Es ist ja eine Quelle für die Behauptung genannt worden: „59: Vgl. Ploetz, Geschichte des 2. Weltkrieges, S. 206“.

    Die Zeichnung ist aus: Soldat und Technik 6/1966

    Ich fürchte allerdings, daß dort auch nicht mehr Informationen angegeben sind.

    Müsste nicht eine Heeres-Einheit oder Versuchs-Abteilung zuständig sein?


    Aus einer gegoolten Quelle:


    https://ger.mentorbizlist.com/…-technical-specifications



    Geschichte der Schöpfung


    In den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts begannen erste Studien zur Entwicklung von hochpräzisen Raketenwaffen. Die Deutschen haben einen echten Durchbruch bei der Entwicklung neuer Waffentypen erzielt und 1943 das weltweit erste ATKR X-7 Rotkäppchen (übersetzt als "Rotkäppchen") geschaffen. Von diesem Modell aus beginnt die Geschichte der Panzerabwehrwaffen.


    Mit dem Vorschlag, Rotkäppchen zu schaffen, wandte sich BMW 1941 an das Wehrmachtskommando. Die für Deutschland günstige Front war jedoch der Grund für die Ablehnung. Im Jahr 1943 musste jedoch erst mit der Schaffung einer solchen Rakete begonnen werden. Die Arbeit wurde von Dr. M. Kramer geleitet, der für das Luftfahrtministerium Deutschlands eine Serie von Flugzeugraketen unter der allgemeinen Bezeichnung "X" entwickelte.



    Eigenschaften des X-7-Rotkäppchen


    Tatsächlich kann die Panzerabwehrrakete X-7 als eine Fortsetzung der "X" -Serie angesehen werden, da sie die wichtigsten Konstruktionslösungen für Raketen dieses Typs weit verbreitet war. Das Gehäuse hatte eine Länge von 790 mm und einen Durchmesser von 140 mm. Das Heck der Rakete bestand aus einem Stabilisator und zwei Kielen, die auf einer gekrümmten Stange montiert waren, um die Steuerebenen aus der Zone heißer Gase eines Festtreibstoffmotors (Pulver) zu verlassen. Beide Kiele wurden in Form von Scheiben mit abgelenkten Platten (Trimmern) hergestellt, die als Höhenruder oder ATG-Wender verwendet wurden.


    Die Waffe war zu ihrer Zeit revolutionär. Um die Stabilität der Rakete im Flug zu gewährleisten, rotierte sie mit einer Geschwindigkeit von zwei Umdrehungen pro Sekunde entlang ihrer Längsachse. Mit einer speziellen Verzögerungseinheit wurden die Steuersignale nur dann an die Steuerebene (Trimmer) angelegt, wenn sie sich in der gewünschten Position befanden. Im Heckbereich befand sich ein Kraftwerk in Form einer Dual-Mode-Motorenfirma WASAG. Kumulative Gefechtsköpfe überwanden die Panzerung von 200 mm.


    Das Steuerungssystem bestand aus einer Stabilisierungseinheit, einem Schalter, Lenkaktuatoren, Befehls- und Empfangseinheiten sowie zwei Kabelwicklungen. Das Steuerungssystem arbeitete nach der Methode, die heute als "Dreipunktmethode" bezeichnet wird.




    LuftArchiv.de - Das Archiv der Deutschen Luftwaffe


    X7 Rotkäppchen (Red Riding Hood) Anti-tank Missile (wehrmacht-history.com)


    sorry, für diese abstruse meldung, aber es sind impfnachwehen


    Grüße

    george




    Hallo Mathias,


    noch ein paar kleine Infos:


    Truppenteil: 6.Batterie Artillerie Regiment 262 / xx Artillerie Ersatz Abteilung röm 2 /262

    26.12.43 Skwarsk schwer verwundet Artillerie Geschoß linker Fuß, Knie (oder Fußknochen?) abgegeben

    Hauptverbandsplatz Verlustliste 6, Laufend 6 (?)



    Skwarsk: Aus: http://www.lexikon-der-wehrmac…nadieregimenter/GR462.htm


    Am 6. Dezember 1943 meldete das Regiment: Einzelne Bewegungen von Kamenka nach Gorki und zurück, am Viereck (ostw. Sselez) und am Funkturm (ostw. Skwarsk) festgestellt. Auf gesamtem Abschnitt schwaches MG- und Gewehr-Störungsfeuer. Keine Granatwerfer- oder Artillerietätigkeit. Am 11.00 Uhr in Zeitabständen Granatwerferfeuer Kaliber 8 cm aus Richtung Werbowka, Mainzer Wald (ostw. Skwarsk), 22 Einschläge bei Borezmulde und 8 Einschläge auf rechtem Abschnitt. 15.50 Uhr ein feindlicher Spähtrupp in Stärke von etwa 10 - 15 Mann westlich des Birkenwäldchens (nordw. Werbowka) wurde im zusammengefaßten Feuer von Artillerie, m.Gr.W. und MG bekämpft. Spähtrupp hat sich daraufhin zurückgezogen.


    Grüße

    george