Posts by muskat

    Guten Morgen Thilo,


    danke für die Funktionsbeschreibung aus erfahrener Hand. Ich selbst habe Gott sei Dank und leider (wegen der Technik)

    kaum Berührung mit Feuerwaffen gehabt, nur kurz einen Abstecher auf ein Schießgelände im Rahmen einer Bewerbung.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,

    Mir erschliesst sich die Funktion des MG-Prüfstandes nicht.

    Wenn ich die Zeichnung richtig deute, hat man in einem Winkel von rund 70° nach oben geschossen und die Geschosse nach 3-4m parabelförmig abgeleitet.

    Geht das überhaupt mit richtiger Munition? Da steckt doch richtig Energie drin…

    Oder hat man vielleicht niedrigbrisante Übungsmunition verwendet?

    An der Spitze der Parabel gibt es einen vermutlich widerstandsfähigen „Deckel“. Vorkehrungen an der Dachkonstruktion gegen Durchschüsse kann ich allerdings nicht erkennen.

    Im Erdgeschoss bzw. Untergeschoß sind zwei fahrbare Kästen eingezeichnet, die wohl die abgefeuerte Munition aufnehmen sollen.


    Grüße

    george

    Guten Abend,


    vielleicht lehne ich mich jetzt zu weit aus dem Fenster, aber rein vom Gefühl her als Techniker würde ich sagen, dieses Geschoß mit 1,5m Länge aus einem Rohr

    mit geschätzt 3m Länge - trotz Drall und Führungsringe - abgefeuert - da find ich die Trefferwahrscheinlichkeit recht gut. Dieses Gerät wird schon für spezielle Zwecke seine Aufgaben

    erfüllt haben. Vielleicht hat man sich auch zu viel von dem System versprochen. Letztendlich werden die Toleranzen bei der Fertigung des Geschoßes und dessen

    Flugbahn als Raketengeschoss entscheidend gewesen sein.

    Edit: +/- d.h. rechts/links 2,5m - hmm für mich zu spät am Abend...

    Ich wünsche eine gute Nacht

    george

    Nee, Thilo 5% nach links und rechts, bleibt so , tut mir leid. Over und Out.

    Hallo Johanna,


    Die Winkel für Gefreiter, Obergefreiter usw. am linken Ärmel hatte sowohl Heer, als auch Luftwaffe.

    Kragenspiegel mit Litzen hatte das Heer, hier war der Rang nicht zu erkennen (Außer Unterschied Mannschaften und Offiziere).

    Luftwaffe hatte andere Kragenspiegel, für Gefreite darauf ab zwei Schwingen, d.h. man konnte auch am Kragenspiegel den Rang

    eines Luftwaffen-Soldaten erkennen.

    Mit "dort rechts" meinst Du sicher den Hoheitsadler. Bei Luftwaffe und Heer befindet der sich über der rechten Brusttasche.

    Jedoch unterscheiden sich die Hoheitsadler von Heer und Luftwaffe etwas.

    An der Kopfleiste befindet sich ein Ordensband. Der Soldat rechts hat einen Drillich an - eine Arbeitsjacke ohne Abzeichen.


    Grüße

    george

    Hallo,


    da ich in dieser Sache völlig unbedarft bin, habe ich mir die Broschüre durchgesehen. Den Totenkopf der Panzertruppe konnte ich nicht finden. Im Gegensatz dazu ist der Totenkopf der SS von Stil hersehr genau beschrieben und festgelegt.

    Wenn jemand noch etwas Aufklärung geben könnte, wäre schön.

    Grüße

    george

    Hallo,


    im Bild mit der Frau stehen im Hintergrund ordinäre Pappeln, allerdings scheinen diese relativ symmetrisch angeordnet zu sein.


    Im Bild mit dem Unteroffizier steht links am Rande des Bildes aber rechts von der Balustrade ein Turm, mit dem Fuß im Wasser.


    Grüße

    george

    Hallo,


    könnte es auch Dömitz sein? Dömitz liegt an der Elbe und versprach mit seiner Brücke einen Weg zur Flucht zu den Amerikanern.


    Aus Wiki: Kriegsende in Südmecklenburg (1945): In der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1945 überquerten Truppenteile der von General Simpson geführten 9. US-Armee die Elbe. Über Pontonbrücken bei Bleckede gelangten die 7th Armored Division, die 8th Infantry Division und die 82nd Airborne Division nach Mecklenburg. Auf dem Vormarsch in Richtung Ludwigslust mussten ihre Spitzen sich den Weg durch entgegenkommende kampfunfähige Wehrmachtteile bahnen.[2] Die Stäbe der drei amerikanischen Divisionen schlugen ihr Hauptquartier im Schloss Ludwigslust auf. „Ludwigslust war am 1. Mai bereits eine siedende Masse gefangener Deutscher in Uniform.“ Da die Amerikaner Ludwigslust vor den Sowjets am 2. Mai erreichten, konnten sie die Straße von Ludwigslust nach Dömitz (R 191) vollständig für sich beanspruchen. Amerikaner und Sowjets verschoben die Demarkationslinie zwischen dem 4. und 8. Mai nur geringfügig.


    Grüße

    george

    Hallo Johanna,


    Antwort auf Deine Frage: Nein, leider nicht. Wenn ich die Schulterklappen des Herrn mit Schirmmütze und Mantel richtig deute, dann liegt hier ein Mannschafts-

    grad vor, wie bei allen anderen auch. Die Schirmmütze ist ein Teil des Ausgehanzuges und hatten alle Soldaten in der Ausrüstung.

    v.l.n.r.:

    1. Heer, Mannschaftsdienstgrad (Soldat, Gefreiter, Ober- oder Stabsgefreiter)

    2. Heer, Mannschaftsdienstgrad, hier Obergefreiter (erkennbar an Doppelwinkel linker Arm)

    3. Heer oder Luftwaffe, Mannschaftsdienstgrad (Soldat, Gefreiter, Ober- oder Stabsgefreiter)

    4. Luftwaffe, Mannschaftsdienstgrad, hier Gefreiter (erkennbar an 1 Winkel linker Arm)

    5. Luftwaffe, Mannschaftsdienstgrad, hier Gefreiter (erkennbar an 1 Winkel linker Arm), zusätzlich Feldmütze M43, das Bild sollte also von mindestens 1943 oder später aufgenommen worden sein


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    ich glaube pvt.snafu meint das Richtige, obwohl das Bild eine V1 zeigt. Die Schelle ist quasi eine Transportsicherung / Versandbefestigung für das Rohr,

    an welchem die Flügel befestigt werden, nachdem es quer durch den Rumpf geschoben wurde. Die Öffnung lässt sich ca. 30cm unterhalb des vorderen

    Endes vom Rohr auf Jan-Bernds Bild erkennen. (Ergänzung: Lothar hat es schon blau markiert)

    Auf dem Bild von Lothar liegt das Rohr noch oder schon auf dem Transportwagen. Wenn man vom roten Kreis ein wenig waagerecht nach links blickt

    bis zur Radmitte des Jeeps, erkennt man am Ende des Triebwerks eine angeschweisste V-förmige Auflage für das Rohr.

    Nur vorn an der Schelle fixiert, kann das Rohr weder mitgeflogen sein, noch sich als Transport- oder Händelhilfe eignen.

    Edit: Etwa in der Mitte des Triebwerkes ist eine U-förmige Schlaufe angeschweisst, die passt als Aufnahme von der Perspektive her besser.


    Grüße

    george

    Hallo Mark,


    mit den Ortsnamen hab ich es ein bisschen schwer:


    23 P.Div. drang am abend des 9.

    mit Panzern in Selawianka ein und steht am

    Bahnhof und Ostausgang. Im Ort ein (Osten) soll Rgt

    zuschlagen. P.Gr. brechen bis 23°° Fd Wiederstand

    südl ____und waren im Vorgehen nach

    Süden. Weitere Teile im Vorgehen über Natalowka

    Nach Gefangene Aussagen sind am 9.9 40

    Fd Panzer durch _____nach Westen marschiert.


    10.9. 2°° Brücke südwestl. Iwanowka genommen.




    Morgenmeldung an die Armee

    Absetzbewegung bisher überall

    planmäßig verlaufen. Keine be-

    sonderen Vorkommnisse.

    Erbitte Durchgabe durch Funk

    An Armee da z. Zt. Fernsprech

    gestört



    Xam hat 9.9 13°° aus Raum

    Ande__-Stepa___antretend bis

    18°° mit ersten Teilen Man bis 21°°

    Raum Iwanowka-Skelki erreicht und befindet

    Sich 10 9 früh im angriff gegen Feind

    Im Raum Petropawlowka-

    ___anka.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    nach Wiki (ich weiß, wird nicht gern gesehen):

    Theodor Endres (* 25. September 1876 in Ansbach; † 19. Januar 1956 in Traunstein) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Artillerie sowie Kommandeur der 212. Infanterie-Division im Zweiten Weltkrieg.

    Ergänzung und links entfernt: Am 1. Oktober 1943 erfolgte die Ablösung von seinem Kommando und die Versetzung in die Führerreserve. Dort wurde Endres am 1. Januar zum General der Artillerie befördert und am 31. Januar 1943 endgültig aus dem Militärdienst verabschiedet.


    Grüße

    george

    Hallo Ingo,


    danke, so hatte ich es auch in vager Erinnerung. Leider kann man mich als Nicht-Spezi leicht verunsichern.Ich werds mir jedenfalls hinter die Ohren tätowieren.


    Grüße

    george

    Hallo,


    die Waffenfarbe ist aber sehr dunkel, ich tippe eher auf Artillerie oder Pioniere. Oder waren die Waffenfarben bei eckigen Schulterklappen anders zugeordnet?


    Grüße

    george


    Ergänzung: Pionier-Batallion 41 aus Ostpreußen wäre möglich, besser passt Art.-Reg.41 Standort Ulm.

    Hallo Roman,


    das Foto scheint aus dem Original ausgeschnitten. Ist auf dem Original mehr zu erkennen, eventuell Orden oder Schulterklappe?

    Wenn der Kontakt über eine Brieffreundschaft zustande gekommen ist, muß er ja nicht aus Wien stammen. Gibt es gar kein Schriftstück – Feldpost - mehr?

    Die Vermissten-Bild-Listen-Listen, in man schauen könnte, sind leider nur nach Einheiten geordnet.

    So kann man nur hoffen, daß ein Ahnenforschender diesen Ernst Zillich hier findet mit den entscheidenden Informationen.


    Grüße

    george

    Hallo,


    also ich stimme immer mehr mit dem Vorschlag eines mobilen Linsenschleifers überein, seht mal das beigefügte Bild eines historischen Linsenschleifers.

    Warum soll man bruchempfindliche Linsen zur Maschine schaffen, wenn die Maschine zu den Linsen gebracht werden kann. Zumal die Linse wahrscheinlich

    tagelang unterwegs ist und der Scheinwerfer nicht einsatzbereit ist.

    Das zu schleifende Gut oder der Schleifer selbst sollte schon schnell rotieren, um entsprechenden Abtrag zu gewährleisten, also benötigt man eine stabile Maschine. Ganz unten

    im breiten aber niedrigen Kasten könnte eine Schwungscheibe mit Treibriemenantrieb sitzen.

    Das Schleifmittel - z.B. Korund - muss konditioniert werden, d.h. die Körnung muß auf die einzelnen Schleifstufen genau abgestimmt sein, ebenso die (Wasser-) Spülmenge.

    Die vielen Einstellungen per Handräder dienen vielleicht zur Dosierung und dazu, bestimmte Profile in die Glasoberfläche einzuarbeiten.


    Grüße

    george

    Hallo,


    Fallschirmjägerbattalion Gramse auch kurz Kampfgruppe Gramse genannt, untersteht im März 1945 sehr wahrscheinlich der 6.Fallschirmdivision. (Einer von Ihnen ist der Gefreite Willi Herold)

    Aber ist der Soldat nicht laut letzter Eintragung „4.11.44 vermisst – wahrscheinlich gefangen“?


    Grüße

    george