Posts by muskat

    Hallo,



    habe mal ein wenig gegoogelt. Es gibt keine wirklich zuverlässige Aussage, was mit dem Tiger und seiner Crew passiert ist.


    Zwei englischsprachigen Meldungen sagen aus:


    „…his Tiger is hit and destroyed by anti-tank fire“


    „…he was killed by an anti-tank rifle“



    Natürlich waren Panzerbüchsenschützen angehalten, bei stark gepanzerten Fahrzeugen auf Schwachstellen wie Luken, Sichtblenden oder Optiken zu schießen. Solch einen Treffer vorausgesetzt, ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass die ganze Besatzung getötet wird z.B. durch eigene explodierende Munition.


    Das italienischsprachige http://www.milistory.net/ sagt aus:"…..wo sein Wagen durch Panzerabwehrfeuer zentriert und zerstört wird. Bei der Explosion des Carpaneto-Tigers und seiner Crew gehen sie ums Leben."


    Diese Schilderung halte ich für am ehesten zutreffend. Wenn ein Besatzungsmitglied überlebt hätte, dann wäre es auch auf irgendeine Weise kenntlich geworden.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    ich schliesse mich den Aussagen über die Ausrüstungsgegenstände an. Interessant finde ich jedoch das aufgepflanzte Seitengewehr unter der Ziffer 1.

    Habe ich so noch nicht oft gesehen. Sieht aus, als ob es zu einem Gegenstoß kommt. Das da noch jemand ans Fotografieren denkt…,.


    Grüße

    george

    Hallo mella,


    zu Deinem Beitrag #12, warum soll der Gesuchte das nicht sein? Ich halte ihn jedenfalls dafür.....Auf der Rückseite steht allerdings "Alfred Magnussen".

    Die Person trägt eine Offiziersmütze, obwohl eine Unteroffizierslitze am Kragen zu erkennen ist. Eventuell ist diese Person Offiziersanwärter und Fähnrich,

    dann wäre das so korrekt.


    Zum ersten Foto in Beitrag #15: Der Hauptmann steht VOR dem Schreibtisch. Anlaß ist vermutlich einen Feierlichkeit wegen der Blumen. Der Vorgesetzte

    hat das Foto gemacht und sich nicht die Mühe gemacht, aufzustehen. Auf dem Schreibtisch steht ein Modell-Omnibus.


    Edit: Es ist nicht die Unteroffizierstresse, sondern ein Stück vom Hemdkragen in der Sonne. Hätte das Bild eher vergrößern sollen....

    Grüße

    george

    Hallo,


    die Einheit in der er gedient hatte, war die 5.Kompanie des Kradschützenbataillons 29.

    Am 9.7.41 um 12:30Uhr tödlich verwundet durch Fliegerbombe.


    Hier der link zur Einheit in unserem Lexikon: Gliederung Kradschützen-Bataillone (lexikon-der-wehrmacht.de)


    Ergänzung:

    Ersatztruppenteil war Kradschützen-Ersatz-Bataillon 1 in Meiningen

    Erkennungsmarke (meist Ausbildungseinheit): lfd. Nr. 32 der 2. Kompanie Pi.-Bataillon…………


    Grüße

    george

    Hallo,


    hier noch kurz was zum militärischen Zeitablauf:



    23.1.43 Oberschenkeldurchschuß Infanteriegeschoß, Russland, Tarnow

    21.4.43 Garnisonsverwendungsfähig in der Heimat, Grenadier-Ersatz-Bataillon 477 in Meseritz

    23.7.44 südw. Kucznica schwer verwundet, Artillerie-Geschoß Kopf, abgegeben an Hauptverbandsplatz, laut Verlust-Liste 30: laufende Nummer 4.

    (Kuźnica ist der Name mehrerer Orte in Polen)


    Zitat:“ ….verschwand dann während einer Reise nach Norden, um eine Schwester zu besuchen….“

    Gibt es Informationen über die Schwester?

    Gibt es Informationen von der Schwester zum Bruder?

    Wie konkret ist „nach Norden“: Richtung Norden, wie weit nach Norden, oder eventuell nach Stadt Norden?

    Hirsch, Herbert und Johann sind leider häufige Namen und mache die Recherche schwierig. Selbst der Ort Schneckenwalde ist fast nur ein Gutshof.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    ja, sieht ganz nach einem zerstörten Militärfahrzeug aus. Identifikation eventuell über den "Benzintank", oder andere markante

    Teile.... liegt da eine Laufrolle hinter den Zaun?

    Oder es gibt noch den ein- oder anderen Ureinwohner, der sich noch an die damaligen Gegebenheiten erinnern kann.

    Ansonsten sehr übersichtliche Berichterstattung - warum wurde Munition gesprengt und nicht geborgen?


    Grüße

    george

    Guten Morgen Ingo,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Die von Dir aufgelisteten Soldaten befanden sich ja ausnahmslos in den Generalsrängen. Diese werden wohl

    kaum nur für ein Eigentumsdelikt in Form von Kameradendiebstahl angeklagt worden sein. Sehr interessant, werde da mal nachgooglen.


    Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, daß man einen Ritterkreuzträger wegen Diebstahl gleich zum Tode verurteilt. Meine Nachfrage hier basiert

    auf meiner stundenlangen erfolglosen Suche mit den kombiniertem Begriffen "Ritterkreuzträger; Todesurteil; 1945; Diebstahl; Verurteilung; Danzig".


    Grüße

    george

    Hallo,


    ist zu dem Ritterkreuzträger, hingerichtet wegen Diebstahls, Weiteres bekannt?


    Erwähnt wird der Vorgang im Buch von „Egbert Kieser: Danziger Bucht 1945“ auf Seite 303:


    Hauptmann Rabeck, der Verladeoffizier eines Divisionsstabes, ging an Deck der GOYA auf und ab. Die Division war im Raum Danzig aufgerieben worden. Der Stab sollte in Swinemünde an Land

    gehen und dort aufgefrischt werden. Hauptmann Rabeck hoffte noch auf einen Gegenbefehl, der ihnen erlauben würde, bis Kopenhagen an Bord zu bleiben, denn in Swinemünde würden sie den

    Russen wahrscheinlich genau in die Arme laufen. Missmutig stieg er zwischen dem Gepäck herum und prüfte die Vertäuung und ob sich niemand an den wertvollen Ausrüstungsgegenständen zu

    schaffen gemacht hatte: Seit die Front im Januar zusammengebrochen war, war die Klauerei zur Manie geworden, jeder nahm sich, was er in die Finger bekam. Sogar einen Ritterkreuzträger hatten

    sie beim Kameradendiebstahl erwischt und erschossen.


    Grüße

    george

    Hallo Michel,


    WIKI sagt: Die Unabkömmlichstellung (UK-Stellung) während des Zweiten Weltkrieges war eine befristete oder widerrufliche Entlassung oder Nichteinziehung von Fachkräften,

    die zur Durchführung einer Reichsverteidigungsaufgabe der Kriegswirtschaft, des Verkehrs oder der Verwaltung unentbehrlich und unersetzbar waren (§5 Abs.2 WehrG).


    Ist denn bekannt, welchen Beruf er hatte bzw. wo er gearbeitet hat? Womöglich hat er den Einrückbefehl im Dezember 1944 quasi als vorletztes Aufgebot erhalten.


    Wenn er zum ursprünglichen Pi.-Batl.13 gefahren wäre, hätte er in den Norden - Kurland/Polen – gemusst, dort stand die übergeordnete 14. PzDiv.

    Aber Richtung Süden durchs Protektorat hört sich eher nach Ungarn an.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,




    Es sieht ganz danach aus, dass die Stahlräder ein „Felgenhorn“ und umläufige Kröpfungen in verschiedenen Durchmessern des Rades besitzen, welche in einem gewissen Rahmen

    Federeigenschaften haben. Bei Stahl auf Grund des Elastizität-Moduls möglich.


    Hat jemand eine Quelle, wie die Guß- und Stahlräder hergestellt wurden? Oder sogar Zeichnungen? So vergleichen wir zwei Äpfel im Dunkeln.



    Grüße

    george

    Hallo Hajnal,


    Lässt die Nummer der Erkennungsmarke Rückschlüsse auf das Datum seines Beitritts zu?


    Ja, da immer eine laufende Nummer (hier die 22628) zu der Einheitsangabe auf der EM (SS Pz.Gr. E. Batl. 9) vergeben wird. Allerdings muß man den Zeitrahmen von vergebenen Nrn. davor

    oder danach als Vergleich heranziehen.


    Wie lange wird er dort gewesen sein?


    Auf der Erkennungsmarke ist meistens die Ausbildungseinheit (hier eine Ersatzeinheit) angegeben. Von dort wurde der Soldat in eine andere (Front-) Einheit versetzt – in die 5.Kompanie

    des SS Panzer-Grenadier-Regiment 9 „Germania“.


    Wie kommt es, dass er zuerst als Grenadier und dann unter b) als Obergrenadier geführt wird?


    Der Soldat wird vom Grenadier zum Obergrenadier befördert.


    Grüße

    george

    Hallo,


    hier gibt Wikipedia schon eine Grundrichtung vor: Höllenmaschine (französisch machine infernale, englisch infernal machine) war vor allem im 19. Jahrhundert eine Bezeichnung für militärisch oder terroristisch eingesetzte Sprengladungen, die durch Zeitzünder oder Sensoren zur Detonation gebracht werden.


    Vermutlich sind die in dieser Rubrik erwähnten Sprengkapseln zur Selbstzerstörung gemeint.


    Grüße

    george

    Guten Morgen,


    da es zu der genannten Einheit im Inet nur sehr wenig Infos gibt, habe ich verschiedene Versionen von Lumgis bis Hemges probiert.

    Mein letzter verzweifelter Vorschlag: Bünger, dieser Familienname ist einigermaßen häufig.

    Diese beiden wohl nicht zutreffenden Soldaten sind zu finden:


    20.02.1945 Waffen Sanitäts Kompanie der SS 36 SS-Obersturmführer Hans Bünger

    0.02.1945-00.03.1945 Chef SS-Verw.Kp.36 SS-Ustuf. Hans Bünger

    19.09.1944 Ostmuselmansiches SS-Regiment SS-Obersturmführer Karl-Heinz Bünger


    Die andere Unterschrift könnte ganz banal „Klein“ bedeuten. Ich habe einen Kollegen, der ebenfalls am Ende einen Strich macht, der dort theoretisch nicht hingehört.


    Grüße

    george

    Hallo,


    "...durch die Unvorsichtigkeit eines Kameraden den Tod fand." Klingt für mich ein wenig nach Unfall. Der Standort Hohensalza weist als Garnison lediglich aus:


    Panzerjäger-Ersatz-Abteilung 2
    Panzerjäger-Ausbildungs-Abteilung 2


    Grüße

    george, der das Fett nicht wegbekommt