Posts by Isbjoern

    Hallo in die Runde,


    Ich neige mein Haupt vor der gesammelten Expertise. Für mich wird dieses Forum geradezu zur Lernplattform. Ich bedanke mich mal von meiner Seite für die Beiträge, so weiß ich schon wieder ein kleines bisschen mehr.


    Warten wir mal auf 'bessere' Bilder.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Ace,


    Wäre es dir möglich die Bilder hochaufgelöster einzustellen? Leider erkennt man auf den bisherigen Bildern leider nicht alles Aussagekräftige.


    Meine bisherige Einschätzung:


    Bild1: Fünf Soldaten der Wehrmacht / zweie Gefreite (an den Armwinkeln zu erkennen; der 2. v. l. und der 4. v. l.) / die Person ganz links trägt eine Auszeichnung (Schild) auf dem linken Oberarm, genaueres über die Auszeichnung kann ich aufgrund der Auflösung aber leider nicht erkennen / zu dem H.-Kreuzaufnäher kann ich leider nichts sagen


    Bild2: Der Soldat trägt (wenn mich nicht alles täuscht) das Band zum KVK und an der linken Brusttasche zwei weitere Auszeichnungen. Eine davon scheint meiner Einschätzung nach das Verwundetenabzeichen in Schwarz zu sein, allerdings würde ich hier auch auf ein besser aufgelösten Scan warten.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Ace,


    Meine Empfehlung an dich: Stell die russ. Dokumente hier ins Forum. Es gibt hier einige sehr begabte russ./osteurop. Nutzer die dir bei der Übersetzung sicherlich gerne helfen. Ähnliche Fälle gab es hier schon einige (siehe Such-Funktion).


    Ich wünsche dir dabei viel Erfolg, vielleicht lässt sich auf diesem Wege noch mehr herausfinden.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Ace,


    Wo das nun geklärt ist, können wir versuchen die Sache etwas geordneter anzugehen:


    1.) Verfügst du noch über sonstige Informationen über deinen Urgroßvater? (Feldpostbriefe, WASt-Auskunft, Bilder, Aussagen deines Urgroßvaters, etc.) Denn so lässt sich der ganze 'Prozess' natürlich vereinfachen. Ansonsten würde ich dir sehr einen Auskunftsantrag bei der WASt nahelegen (Ratschläge: hier).


    2.) Bisherige Informationen:


    Erkennungsmarke und VDK Auskunft sprechen über zwei unterschiedliche Einheiten:


    GR 417 und Inf.Pi.Er.Kp. 218. Da er in letzterer gefangengenommen wurde ist sie folgerichtig seine letzte Einheit gewesen. Im Jahr 1945 wurden (Quelle: Tessin) die Reste des Regiments in Schlesien aufgerieben. Vielmehr kann ich dazu leider nicht beisteuern.
    Die Ersatz-Kompanie war hingegen laut dem LdW in Berlin stationiert. Im Tessin ließ sich von mir auf die Schnelle kein entsprechender Eintrag finden.


    Es ist also anzunehmen, dass die Erkennungsmarke deines Urgroßvaters von seiner Zeit vor der Versetzung ins GR 417 stammt. Welche Stationen davor oder dazwischen lagen lässt sich aber ohne weitere Informationen (WASt) nicht festmachen.


    Ich hoffe ich konnte helfen.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Ace,


    Kein Problem. Ich glaube aber meine eigentliche Frage ist in meiner Satzkonstruktion etwas untergegangen:


    Was führt dich zu dem Schluss, dass dein Urgroßvater in der 417 Division gekämpft hat?


    Die Auskunft vom Volksbund spricht nämlich nur vom Regiment. Solltest du die Informationen über die Division noch aus einer anderen Quelle beziehen, wäre das vielleicht für die Forumsmitglieder ein weiterer nützlicher Hinweis.


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    Nachtrag: Zumal die einzige Division die Tessin unter 417 führt die 417. Division z.b.V. (zur besonderen Verwendung) ist. Diese wurde allerdings in/um Wien aufgestellt.

    Hallo ace,


    Willkommen im Forum!


    Darf ich fragen wie du auf die 417. Grenadier-Division kommst? Solltest du von deiner Bezeichnung st./gr.rgt.417 Rückschlüsse ziehen, so würde ich das viel eher folgendermaßen interpretieren:


    Stab (?) / Grenadier-Regiment 417


    Dieses Regiment unterstand hingegen der 168. Infanterie-Division (siehe hier).


    Die Erkennungsmarke würde ich folgendermaßen aufschlüsseln:


    -831- (Zuordnungsnummer) Infanterie-Pionier-Ersatz-Kompanie 218


    Diese Einheit war ein Ersatzruppenteil mit Standort Berlin, vielmehr kann ich dazu leider aber auch nicht sagen. Vielleicht findet sich ja noch jemand anderes im Forum.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Ich wurde auch erst kürzlich über diese Schlaufen aufgeklärt, die Gründe diese anzubringen konnten vielschichtig sein. Es ist daher nicht so selten bei Aufnahmen auf diese Schlaufen zu stoßen.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Ich weiß nicht wie wichtig dir der Standort Bastia ist, ansonsten würde ich auf die Schnelle vorschlagen:


    III. Bataillon / Grenadier-Regiment 870


    Aus dem LdW:


    Quote

    Im Juli 1943 wurde das III. Bataillon nach Korsika geflogen und bezog Unterkunft im Raum Porto Vecchio und Bonifacio. Dort hatte das III. Bataillon die Aufgabe zur Verteidigung des Flugplatzes Bastia. Im Juli 1943 wurde bereits beim Regiment ein neues III. Bataillon gebildet, ohne dass das alte umbenannt wurde. Bei der Räumung Korsikas bildeten die 7. Kompanie und die 8. Kompanie um den 3. Oktober 1943 die Nachhut.


    Ansonsten kann ich dir nur das Lexikon der Wehrmacht nahe legen. Mit etwas Geduld findest du dort sicherlich alles was du für deine weitere Arbeit brauchst.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Harmannus,


    In deinen Fragen liegt in gewisser Weise schon die Antwort. Ohne weitere Informationen über deinen Großvater liegt es wohl im Reich der Spekulation herauszufinden wie er zum Unteroffizier geworden ist.


    In dieser Diskussion (Link) findest du ab dem Ende der Seite 1 eine umfassendere Diskussion zum Thema Unteroffiziers-Anwartschaft (und alles was damit verbunden ist). Vielleicht hilft dir das, einen ersten Einblick in die zahlreichen Möglichkeiten zu gewinnen, wie man Uffz. werden konnte.


    In letzter Instanz befürchte ich aber, dass sich die Frage ohne weitere Informationen über deinen Großvater nicht beantworten lassen wird.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Hier die Informationen vom VDK (sofern noch nicht bekannt):


    Nachname: Brendel
    Vorname: Karl Franz
    Dienstgrad: Oberleutnant
    Geburtsdatum: 24.10.1914
    Geburtsort: Mühlheim
    Todes-/Vermisstendatum: 20.11.1941
    Todes-/Vermisstenort: südostw.Tobruk,Mohamed Grabmal Sidi
    Rezegh 1 km südl.Tregh Capuzzo

    Karl Franz Brendel ruht auf der Kriegsgräberstätte in Tobruk (Libyen) .
    Endgrablage: auf diesem Friedhof


    Nähere Informationen zu diesem Friedhof erhalten Sie hier.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Werner,


    edit: Willkommen im Forum!


    Zu dem Truppenteil, schau mal hier (aus dem Lexikon der Wehrmacht).


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    _____



    Nachtrag:


    Ich bin mit der Literatur selber leider nicht vertraut, aber im LDW wird einiges an Hinweisen geliefert. Vielleicht findest du dort etwas umfangreicheres zu dem Truppenteil. <<Link>>

    Hallo,


    In meinem Fundus schein solche Nummern i.d.R. im Zusammenhang mit dem Foto-Entwickler zu stehen. D.h. es wurde eine durchgängige Numerierung für die Filmentwicklung auf der Rückseite der Bilder vermerkt.


    Eine 7.714.151 wäre dafür aber wohl eine etwas zu hohe Ziffer. Das Einstellen eines Scans der Rückseite könnte aber wirklich helfen - mit den entsprechenden Programmen lassen sich durch nachträgliche Bearbeitung u.U. sogar unerkannte Schriftzüge wieder 'sichtbar machen'.


    Hier wäre allerdings ein sehr hochauflösender Scan von Vorteil, den man wohl über die Forumsplattform nicht hochladen kann (außer über einen externen Link).


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Matthias,


    Ohne in der Materie Wissen zu haben: Ich finde deine Aussage an sich sehr schlüssig. Allerdings stellt sich mir dann die Frage, wie die unterschiedlich breiten Streifen auf den zwei von mir eingestellten Fotografien zu erklären sind (?).


    Denn sollten mich meine Sehkraft mittlerweile nicht vollständig verlassen haben, sehe ich auf den Bildern definitiv einen Unterschied. Wenn ersterer ein Doppelsteifen war, was stellt dann das zweite Bild dar?


    Ich freue mich auf Vorschläge!


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Greni,


    Der wichtigste (aber auch zeitintensivste) Schritt für dich wäre wohl ein Suchantrag bei der WASt. Genauere Infos dazu hier und hier.


    Die Wartezeit auf die WASt-Auskunft ist allerdings relativ lange (12+ Monate), es lohnt sich i.d.R. aber, wenn ansonsten wenig Informationen zur betroffenen Person vorliegen.


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    _____



    Nachtrag: Ein weiterer Literaturtipp wäre auch:


    Erxleben, Nettball, Burckhardt: Die mit dem blauen Schein. Über den antifaschistischen Widerstand in den 999er Formationen der faschistischen deutschen Wehrmacht (1942 bis 1945), Berlin 1986.


    oder


    Klausch, Hans Peter: Die 999er: von der Brigade "Z" zur Afrika-Division 999. die Bewährungsbataillone und ihr Anteil am antifaschistischen Widerstand, Frankfurt am Main 1986.

    Hallo Thomas, hallo Benutzer,


    Danke für die Verbesserung, so lernt man nie aus. Die mittige Position der Schlaufen hätte mich wohl selbst darauf bringen sollen. Aber wenn die Nachfrage aus Interesse erlaubt ist: Warum sollte man (bzw. der Fotografierte) die Einheitenbestimmung verhindern wollen?


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo SuKr,


    Aus ähnlichem Antrieb habe ich auch mal noch solchen Stellen gesucht, ich befürchte aber du wirst es eher schwer haben. Es gibt diverse Institutionen die Feldpost sammeln und auch (exemplarisch) digital zur Verfügung stellen, doch bei den unglaublichen Mengen an Post die während des Krieges 'produziert' wurden, wird es schwer sein genau das von dir Gesuchte zu finden.


    Ein anderer Ansatz wäre es evtl. die Einheitengeschichte hinter der Feldpostnummer aufzuschlüsseln und zu sehen ob du über diesen Weg an Bildmaterial gelangen kannst (Einheitengeschichten/ -verbände, etc.)?


    Ich lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren und freue mich über weiteres Feedback.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Klärt mich bitte auf wenn ich falsch liegen sollte, aber sieht man auf Bild 2 an den Schulterklappen nicht auch den Hinweis auf eine Unteroffiziers-Anwartschaft des Fotografierten (oder gar eine Offiziersanwartschaft?).


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    _____



    Nachtrag: Firefly, hier noch ein Link zu einem für dich vielleicht interessanten Beitrag, der dir die Möglichkeiten aufzeigt Weiteres über deine Verwandten zu erfahren: >>Link<<

    Hall Erich,


    Das erinnert mich an die vergilbten Zeitungen meiner Urgroßeltern die ich eigentlich schon lange mal erfasst haben wollte. Da werde ich mich mal dran setzen.


    Danke für den interessanten Artikel!


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Anbei das Truppenkennzeichen der 50. ID. Entstanden ist es auf Anregung des Divisionskommandanten in einem internen Wettbewerb im Dez. 1940.


    Bild 2. u. 3. zeigen zwei Beispiele für tatsächliche Anwendungen des Kennzeichens.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

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