Posts by Isbjoern

    Hallo Jens,


    Da ich mich selbst mit diesem Thema etwas intensiver auseinandergesetzt habe kann ich dir zudem noch folgendes Buch empfehlen:


    Schmidt-Richberg, Erich: Der Endkampf auf dem Balkan. Die Operationen der Heeresgruppe E von Griechenland bis zu den Alpen, Heidelberg 1955.


    Das Buch ist zudem von einem Teilnehmer dieser Operation (Schmidt-Richberg war Chef des Generalstabes der Heeresgruppe E) verfasst worden. Solltest du in der Lage sein genauer zu bestimmen, in welcher Einheit die von dir gesuchten Soldaten gedient haben, helfe ich (sofern möglich) gerne noch weiter.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Krachti,


    Zunächst natürlich: Herzlich Willkommen im Forum!


    Generell gibt es verschiedene Wege an mehr Informationen über deinen (Ur-Ur?)Großvater zu gelangen. Ich würde dir den Beitrag Grundlagen zur Suche aus diesem Forum nahelegen, hier finden sich die wichtigen Anlaufstellen.


    Die verschiedenen Anfragemöglichkeiten bringen in der Regel eine gewisse Bearbeitungsdauer mit sich, aber hierzu gibt es auch diverse Beiträge im Forum. Auf eine WAst auskunft wartet man ca. 12 Monate.


    Zu der von dir genannten Einheit und dem Einsatzort finden sich im Forum aber sicherlich noch einige spitzfinde Personen die dir vorab schon einmal weiterhelfen können.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Schmutzler,


    Marschkompanien blieben in ihrer Aufstellung meist nur kurz bestehen, da sie dazu gedacht waren den Feld- bzw. Fronteinheiten Ersatz zuzuführen. Dementsprechend schwierig sieht es mit der Quellenlage zu besagten Kompanien aus.


    Man kann aber immer auf glückliche Umstände hoffen. Vllt. kann jemand aus dem Forum ja gegen meine Erwartungen doch noch etwas ins Feld führen.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Louis,


    Die zugrundliegende Nachricht stammt von den Angehörigen des Vermissten und bleibt i.d.R. auch in deren alleinigem Besitz. Ich erkläre mir das daraus, dass der Inhalt der Nachrichten für das eigentliche Suchanliegen des DRK meistens nicht primär war, sondern eher privater Natur.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Lieber Günter,


    Bilder braucht es keine, deine Erklärung bringt es ja ziemlich genau auf den Punkt und ist auch einleuchtend. Auch mit den Gegebenheiten die mir zu der besagten Einheit bekannt sind, passt die Bezeichnung als "teilweise mit Kraftfahrzeugen beweglich gemacht" sehr gut.


    Vielen Dank für deine Antwort!


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Siggilaus,


    Ich will Byron seine Antwort nicht vorwegnehmen, aber diese Informationen finden sich verstreut in diversen KTB's und sonstigen zeitgenössischen Dokumenten. Und bezüglich Griechenland ahne ich, dass es kaum jemanden mit einer ausführlicheren Sammlung als Herrn Tesapsides gibt.


    Das es so wenige Aufnahmen deines Großvaters gibt ist sehr Schade, aber ich denke gerade im Fall der "Ostfront-Episode" ist das auch den äußeren Umständen geschuldet.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Forum,


    Aufgrund meiner eigenen Interessenslage habe ich bzgl. der oben genannten Brigade ein wenig Material zusammengetragen und würde meine Erkenntnisse gerne mit dem LdW teilen. D.h. ich will mit diesem Beitrag vielmehr ergänzen als eigentlich korrigieren.


    Zunächst noch einmal der Link zum bestehenden Eintrag im LdW.


    Hier also die Informationen:


    -Die Brigade 963 war spätestens seit August 1944 dem LXXXXI. A.K. z.b.V. unterstellt (befand sich zu dem Zeitpunkt aber immernoch auf Lemnos).


    Beleg:
    -Schmidt-Richberg, Erich: Der Endkampf auf dem Balkan. Die Operationen der Heeresgruppe E von Griechenland bis zu den Alpen, Heidelberg 1955, S. 23-24 (bezieht sich dabei auf die ihm vorliegende Kriegsgliederung der Heeresgruppe).


    -Ende 1944 trat die Brigade aus dem Befehlsbereich des Korps aus und ging am 27.12.1944 zur direkten Verfügung an die Heeresgruppe E über


    Belege:
    -Im Anhang befindliche zwei Ausschnitte aus dem KTB des A.K.
    [1.] Order an die Brigade 963 vom 22.12.1944
    [2.] Tagesmeldung vom 27.12.1944 bzgl. des Ausscheidens der Brigade aus dem Korpsbereich


    -Seit der Zeit auf Lemnos (genaues Datum unbekannt, spätestens aber August) stand die Brigade unter dem Kommando eines gewissen Oberst Clotz (selten auch Klotz genannt) -> Oberst Clotz blieb mindestens bis zum 12.04.1945 Kommandant der Brigade (wahrscheinlich aber noch länger), diese wurde an besagtem Tag durch einen schweren Angriff vorläufig auseinandergeschlagen


    Belege:
    -Schmidt-Richberg, Erich: Der Endkampf auf dem Balkan. Die Operationen der Heeresgruppe E von Griechenland bis zu den Alpen, Heidelberg 1955, S. 23-24 (bezieht sich dabei auf die ihm vorliegende Kriegsgliederung der Heeresgruppe).
    -Briefe meines Urgroßvaters
    -Heimkehrererklärung eines gewissen Franz K. über die Geschenisse am besagten 12.04.1945 : "[...]Wir waren nach dem Ausspruch von Clotz ja sowieso zum tode verurteilt. Dieses Schwein hat sich in Sicherheit gebracht. Hoffentlich hat ihm Tito den Garaus gemacht."
    -Erfahrungsbericht: Kurtenbach, Peter J.: Pik Bube. Meine Zeit in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft, Selbstverlag 2004; z.B. "In Lovas angelangt, meldeten wir uns beim Brigadestab und standen wenig später vor dem Kommandeur, vor Oberst Klotz. Der Oberst gab sich offen und temperamentvoll [...]Diese Festungsbrigade war ein bekanntes Strafbataillon."


    Beste Grüße,
    Isbjoern

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    • 963-2.jpg

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    • 963-1.jpg

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    Hallo RPrent,


    Zu deinen Fragen:


    Quote

    Gibt es weitere Quellen wie und wo sich diese Einheit weiterbewegte?


    Für den Zeitraum Januar bis März 1945 wüsste ich nichts. Soweit wie ich das Überblicke sind auch etwaige KTB-Aufzeichnungen für diesen Zeitraum nicht vorhanden. Vllt. findet sich im Forum ja aber noch jemand anders mit einem Einfall.


    Quote

    Welche Bedeutung haben die Buchstaben in der FPN?


    Die Buchstaben stehen für den Bataillonsteil dem die Person angehörte. D.h. in deinem Fall: Die Nummer erlaubt die Zuordnung zum Bataillon, der Buchstabe zur entsprechenden Kompanie (bzw. ggf. dem Bataillonsstab).


    Quote

    Kann es sein das mein Opa schon im Januar fiel und gemäß den Umständen die gesamte Feldpost im März pauschal beantwortet wurden?


    Das ist durchaus denkbar, ja.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Sven,


    Ich vermute auch, dass es sich bei den Rädern um den Versuch handelt halbmotorisierte Verbände darzustellen, denn in der Gliederung gibt es auch ein Bild das ein vergleichbares Zeichen mit 'ganzen' Rädern zeigt (siehe Anhang).


    Da ich aber nicht genau weiß wie das mit den Kopiervorlagen abgelaufen ist, bzw. welcher Prozess hinter dem Erstellen einer solchen Gliederung steht, ist deine erste Annahme wohl nicht vollends zu verwerfen.


    Ich freue mich auf weitere Beiträge.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

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    • Pio.jpg

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    Hallo liebe Leute,


    Ins neue Jahr starte ich hier mal mit dieser Frage: Wer könnte mir behiflich sein einige der taktischen Zeichen einer Gliederung zu entziffern? Ich bin auf dem Gebiet leider noch relativ unbeholfen und habe mich im Wesentlichen der Informationen auf Christoph's Seite (Link:wwiidaybyday) bedient.


    Im Anhang nun die zwei betroffenen Darstellungen: Zum einen ein die schematische Darstellung des Fest.Inf.Btl. XXII./999 und zum anderen die der dazugehörigen Versorgungstruppen. Und nun meine (Nach-)Fragen und bisherigen Einschätzungen:


    Zum Bataillon
    -Die "F's" an Stabs- und Einheitszeichen habe ich als Hinweis auf die Festungs-Infanterie gelesen; Auf Christoph's Seite finden sich ähnliche Hinweise auf Festungspioniere, aber nichts direkt vergleichbares


    -Die Waffen-Zeichen deuten auf: 4x sPak; 11x mittlere Granatwerfer und 45x lMgs


    -Was bedeuten die 'halben Räder' unter dem Einheits-Symbol? Kann man so etwas wie teilweise Motorisierung annehmen?


    -Was haben die 'Haken/Wellen' am Stab der Fahne zu bedeuten?


    Zur Versorgungstruppe
    -Hier bin ich relativ ratlos: Laut Christoph's Seite gibt ähnelt das Dargestellte einer Gebirgsfahrkolonne, allerdings fehlt dort das "T" und die Angabe "(15t)". Was haben diese Angaben zu bedeuten? Im Falle der letzteren gehe ich mal von einer Kapazitätsangabe aus.


    Ich freue mich auf eure Einfälle und hoffe das ihr mich verbessert, sollte ich Fehleinschätzungen vorgenommen haben. Vielen Dank!


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    An dieser Stelle sei auch noch mein Dank an Lemmy gerichtet, der mir diese Unterlagen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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    • XXII.jpg

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    Hallo Siggilaus,


    Du hast es auf den Punkt getroffen. Ich habe Heute noch einmal nachgeschlagen und meine 'Ahnungen' bezogen sich tatsächlich auf Klausch's "Die 999er". Deine ergänzenden Erzählungen sind natürlich auch interessant, gab es von deinen Großvater vllt. gar Feldpostbriefe aus der Zeit in der 999er Einheit?


    Zum weiteren Einlesen würde ich David dann noch folgendes Buch mit einigen eindrücklichen Schilderungen empfehlen:


    Burkhardt, Hans, u.a.: Die mit dem blauen Schein. Über den antifaschistischen Widerstand der 999er Formationen der faschistischen deutschen Wehrmacht (1042 bis 1945), Berlin² 1986.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo David,


    Das von dir zitierte Tagebuch (Autobiographie) ist höchst interessant! Mein Urgroßvater diente ebenfalls in einem Strafbataillon (XXII. auf Lemnos) und sein Rückweg führte ihn ebenfalls über Saloniki durch jene, von deinem Verwandten erwähnten Gebiete. Allerdings stand mein Urgroßvater auf 'der anderen Seite des Zauns' - d.h. er gehörte zum Stammpersonal des Bataillons.


    Gleich Andreas würde ich mich daher auch sehr über weitere Passagen deines Buches freuen und stehe natürlich genauso für Nachfragen deinerseits zur Verfügung.


    Zu den Notizen deines Urgroßvaters sei noch gesagt:


    Ich kann und will Byrons Bewertung (aufgrund seines umfassenden Einblickes in den griechischen Raum) nicht in Frage stellen, aber die Erzählungen deines Verwandten über den Einsatz am Dnjepr würden eher auf das XVII. oder das XIV. Fest.Inf.Btl.999 schließen lassen.


    Nachtrag: Mir fiel gerade etwas ein: Ich meine mich zu entsinnen das große Teile der im Osten eingesetzten 999er aus diversen Gründen (versuchte Fahnenflucht, Ungehorsam, Wehrkraftzersetzung, etc. pp.) in Gewahrsam genommen wurden und zurück nach Baumholder an der Nahe geführt worden. Dort waren diese Männer dann maßgeblich an der Aufstellung dex XXI. Fest.Inf.Btl.999 beteiligt. So würde sich der Bogen zu Byron's Beitrag schlagen lassen. Ich lese das nochmal genauer nach, aber vorweg schon einmal die Frage: Finden sich in dem Buch deines Urgroßvaters vllt. Hinweise, dass es sich derartig verhalten haben könnte?


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    Zu den ganzen Veränderungen meines Textes: Es ist spät

    Hallo Bettie,


    Die Auflösung deiner Erkennungsmarke:


    -1032- (Identifikationsnummer des einzelnen Soldaten) 2. Kompanie Pionier-Ersatz-Bataillon 1


    Hier gibt es auch ein Link aus dem Lexikon der Wehrmacht (Link).


    Beste Grüße,
    Isbjoern
    Nachtrag: Inwiefern das Pi.Ers.Btl.1 mit einem Aufenthalt in Larissa in Verbindung gebracht werden kann erschließt sich mir aber noch nicht ganz. Evtl. diente dein Verwandter zum Zeitpunkt seines Verschwindes in einer anderen Einheit.

    Hallo Wig,


    Bei mir triffst mit deinem Beitrag einen Nerv. Mein Urgroßvater verschwand beim Rückzug aus Griechenland im April '44 in Kroatien - Mir hingegen liegen nur einige Briefe vor. Recherche habe ich dennoch fleißig betrieben und würde dir vorerst neben dem Buch von Schmidt-Richberg vor allen Dingen dieses Werk empfehlen:


    Hnilicka, Karl: Das Ende auf dem Balkan 1944/45, München 1965.


    Ich habe beide Bücher vorliegen und werde mal schauen ob ich etwas für dich interessantes herausfinden kann.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo,


    Ich hätte mal eine Zwischenfrage die etwas vom Thema abseits liegt, aber es nicht wert wäre ein eigenes Thema aufzumachen:


    Wie befand es sich mit der Trageweise von militärischen Auszeichnungen im zivilen Kleidungskontext? Konkret: Mir liegt ein Bild eines meiner Großväter vor, auf welchem er sich in ziviler Kleidung (Heimaturlaub) befindet. Am Revers des Sakkos befindet sich dabei ein Gegenstand der für mich wie eine Ordenspange aussieht, doch leider lässt sich aufgrund der Bildqualität kein abschließendes Urteil fällen.


    Da ich mich mit Trageverordnungen von Orden wenig auskenne und die Frage (sofern ich das richtig überblicke) in dieser Diskussion noch nicht aufgekommen ist, freue ich mich auf eure Antworten.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

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    • Sakko.jpg

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    Hallo Uwe,


    Manchmal liegt die Einsicht einen einfachen Klick entfernt! Du hast natürlich Recht, vielen Dank für die Aufklärung. Ich hab den Eintrag zum IR 349 im LdW einfach nur überflogen und dabei ist es zu meinem Verständnisfehler gekommen.


    Gut - damit hat sich der Zweck dieses Forumsbeitrages auch so gut wie erfüllt. Bzw.: Hätte ich die Augen etwas weiter geöffnet, wäre der Beitrag garnicht nötig gewesen. Ich schiebe diese Unachsamkeit einfach mal darauf, dass ich gerade durch das Tagebuch zu gebannt und fasziniert abgelenkt bin ;)


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo Uwe,


    Danke für deine Antwort. Diese Diskrepanz Ldw <> Tessin ist mir im Nachhinein auch aufgefallen, danke aber für deine Erklärung! Meine eigentliche Frage wird dadurch aber nochmals verkompliziert.


    Quote

    Das III. Btl./ IR 349 (und damit Dein Tagebuchschreiber) blieben durchgehend beim IR 349.


    Das kann so ja nicht stimmen, denn der Autor war bereits 1940 in Norwegen, das IR 349 (also auch das III. Btl.) erst 1942. Er gibt nun aber an zur 11. Kp. (und damit auch zum III. Btl.) des IR 349 zu gehören. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen das er damit falsch liegt, den eigentlich sind seine Erinnerungen und Notizen recht exakt. Zumal eine mögliche Verwechslung, bzw. ein Zahlendreher schwer zu erklären sind. Er scheint direkt nach der Grundausbildung in diese Einheit gekommen zu sein - sollte er also auf diesem Wege ins IR 341 gelangt sein, frage ich mich wie die 349 ihm überhaupt in den Sinn gekommen sein sollte.


    Allerdings ist die näherliegende Alternative wohl, dass der Fehler tatsächlich in seinen Angaben liegt, denn ich würde weder dem LdW noch dem Tessin anhand dieser Aufzeichnungen unterstellen wollen, dass ihre Angaben falsch sind.


    Ich werde mich einfach mal vertieft in die Lektüre werfen, vllt. findet sich ja noch das eine oder andere Detail. Gerne halte ich euch auf dem Laufenden.


    Beste Grüße,
    Isbjoern

    Hallo liebe Leute,


    Durch einen glücklichen Fund in Familien'beständen' ist mir das Tagebuch (bzw. die Autobiographie) eines Soldaten der 11. Kompanie / I.R. 349 in die Hände geraten. Mit diesem Regiment gelangte die Person nach verschiedene Orte in Norwegen.


    Noch habe ich den umfangreichen Text nur überflogen, eine Frage kam mir aber spontan auf. Wie immer hoffe ich dabei auf euer Fachwissen:


    Der Autor beschreibt die Situation nachdem seine unbenannte Einheit (ich nehme eine Marschkompanie an) in Norwegen ankam. Dort wurden er und seine Kameraden am 9. November 1940 von Regimentskommandeur persönlich in die zukünftigen Einheiten eingeteilt, er gelangte auf diesem Wege laut eigener Angabe ins 11./IR 349 (s.o.).


    Das IR 349 wurde aber erst 1942 der 230. ID in Norwegen unterstellt. Laut dem LdW (und dem Tessin; siehe Anhang) wurde aber das III. Btl. des Regiments bereits am 6. November 1940 zum 341. IR nach Norwegen transportiert und daraufhin "ersetzt".


    Der Autor des mir vorliegenden Textes bezeichnet seine Einheit aber dennoch (mehrmals) als IR 349. Meine konkrete Frage also:


    Wurde bei solchen Abordnungen die ursprüngliche Zuordnungen zum Herkunftsregiment beibehalten? D.h.: Galt der Autor nach wie vor als Soldat des IR 349, obwohl er faktisch im III./341 diente? Und wenn dem so ist, was bedeutet dann die Angabe aus dem Tessin/Ldw, dass der Truppenteil im IR 349 nach der Abgabe nach Norwegen ersetzt wurde? Sollte das der Fall sein, stellt sich mir die Frage, ob es dann zwei III./IR 349 gab?



    Ich hoffe in dieser doch sehr spezifischen Frage könnt ihr mir weiterhelfen. Andernfalls bleibt mir dieses Mysterium eben erhalten. Ich bin mir aber sicher, dass ihr wegen dieses Tagebuches nicht das letzte mal von mir gehört habt.


    Beste Grüße,
    Isbjoern


    Edit: Anhang angefügt

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    • IR349.jpg

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    Hallo,


    Ein Scan der Quelle wäre sicherlich hilfreich. Ich stimme auch zu, die 109. vor der Einheitenangabe ist auf den ersten Blick unstimmig. Könnte es u.U. sein, das die Angabe einer Erkennungsmarke entnommen wurde und eigentlich


    -109- Fest.Inf.(Btl.) 9


    gelesen werden sollte/müsste?


    Beste Grüße,
    Isbjoern