Posts by JOHANNES MARIA

    Hallo Freunde.
    Leduc, der neulich einen kurzen Bericht über Gen Reinhardt gestellt hat, sucht Informationen über die deutschen Einheiten, die zwischen 40 und 44 im Departement Cher - um Bourges- gewesen sind.
    Wer könnte ihm dabei helfen?
    Im voraus bedanke ich mich für ihn.
    Herzliche Grüße .
    Johannes Maria.

    Hallo Freunde.
    Ich beschäftige mich auch mit dem Fall Reinhardt.
    Aus dem Bericht von Heidfeller zitiere ich folgende Stelle:" ...wird Gmj Reinhardt vor Bourges durch eine von einem Zivilisten ferngezündeten Mine, über die sein Fahrzeug fährt , getötet."
    Was heißt das im Klartext?
    Wie lässt sich so was bewerkstelligen, gerade von einem Zivilisten?
    Selbst wenn der Zivilist an sich ein FFI , oder so was war, ist es bekannt,dass diese Leute oft gar keine militärische Ausbildung hatten, aus dem einfachen Grund, dass sie oft zu den Jahrgängen gehörten, die wegen dem Krieg keinen Wehrdienst gemacht hatten.
    Meiner Meinung nach wäre aufschlussreich, wenn Spezialisten im Forum sagen könnten, ob solch einen Anschlag von einem einfachen Mann organisiert werden konnte.
    Die zweite Frage , die ich mir stelle, ist , wie der oder die Attentäter gewusst haben, wann der General über diese Brücke fahren würde .
    Auf alle Fälle sehe ich im ganzen Komplex, gar keinen Grund von einem Kriegsverbrechen zu sprechen.
    Herzliche Grüße. Johannes Maria.

    Hallo Freunde.
    Meiner Meinung nach verhindert das Wort "Massaker"rein psychologisch jede neutrale, technische Üntersuchung und Überprüfung des Geschehenen.
    Das man in Erwähnung brächte, eine Tafel mit den Namen der Täter finde ich höchst unverantwortlich....


    Es sei denn , man würde in jeder von den Alliierten zerstörten deutschen Stadt eine Tafel mit den Namen der Piloten, die da tätig waren, anschrauben...
    Und in Andelot (F) gibt es auch keine Tafel mit dem Namen des Leutnants, der die Erschiessung von deutschen entwaffneten Soldaten befahl...
    Na, ja, es waren nur deutsche...
    Herzliche Grüße.
    Johannes Maria.

    Hallo .
    Ich möchte mich zuerst bei dem Freund bedanken, der meine zwei Fotos angehängt hat.
    In bezug auf diese s Geschütz, würde ich gern wissen, wie ein Eisenbahngeschütz eingesetzt wurde?
    Gehörte es zu einer unabhängigen Einheit der Eisenbahn? Einer Division etwa? Die, dem AOK direkt unterstellt gewesen wäre? Oder wurde das Geschütz einer in der Umgebung liegenden Division unterstellt?
    Im voraus bedanke ich mich für die Informationen.
    Herzliche Grüße.
    JM

    Hallo Freunde.
    Zwei zusätliche Fotos des entgleisten Zugs sind aufgetaucht.
    Ich kann mir vorstellen, dass sie Spezialisten interessieren werden.
    Ich bin für jeden Kommentar dankbar,denn wir suchen weiter, zu welcher Einheit das Geschütz gehörte und woher es kam.
    Herzliche Grüße .JM


    Tut mit leid, es klappt wieder nicht.... Wenn jemand helfen will....Im voraus danke.


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    Hallo Heidfeller.
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort , die mich sehr interessiert hat.
    Eine Bemerkung zuerst: Vallet ist in der Nähe von Nantes cc 20 km aber Maillé liegt im Süden von Tours und hat mit dieser Recherche nichts zu tun.
    Was die Ereignisse in der Nähe von Bourges betrifft, ist es sehr interessant, wenn ein Dorf in der Nähe liegt.
    Es ist durchaus denkbar,das man Leute findet, die etwas zu sagen haben.
    Nun muss man dahin und Zeit haben.
    Sie sagen, dass Sie einen Korrespondenten in der Gegend haben. Vielleicht kann er das tun.
    Wenn nicht , bin ich gern bereit im Laufe des Sommers über Bourges zu fahren.
    Wenn ein Maquisard ums Leben gekommen ist, gibt es vielleicht irgendein Schild.
    Es wäre auch interessant zu hören, was man dort über den Tod dieses Menschen erzählt...
    Was das Museum derResistance betrifft, könnte man auch fragen. Wenn ein Mann der Resistance tatsächlich getötet worden ist, werden sie es wissen.
    Ob Sie diesen tödlichen Schuß mit dem Tod Gens. Reinhardt in Verbindung setzen, glaube ich nicht.
    Auf alle Fälle sollten Sie, falls Sie dahin gehen, zuerst über die Resistance fragen und dann indirekt über Gen Reinhardt.
    Sie müssen wissen, dass diese Museen der Resistance der glorreichen Resistance gewidmet sind und nicht der neutralen, objektiven Geschichte.Es hat nichts mit dem BA zu tun !
    Vielleicht gibt es auch in dieser Gegend Literatur über den Maquis, aus der man einiges schöpfen könnte .
    Ich werde in meinen Notizen aus Freiburg weiter schauen, ob ich noch etwas Relevantes für Sie finde.
    Herzliche Grüße.
    JM

    Hallo Heidfeller!
    Mit Interesse habe ich Ihre Fragen und die hinzugespeicherten Antworten über Gen.Reinhardt gelesen.
    Es ist so, dass ich selbst Recherchen über die verschiedenen Geschehnisse in Nantes mache und war zu diesem Zweck 3 Wochen in Freiburg.
    In Akten, die ich dort gelesen habe, habe ich zweimal einen Hinweis auf Gen. Reinhardt gefunden.
    Beide beweisen, dass der Gen. nicht in der Nähe von Belfort ums Leben gekommen ist sondern in der Nähe von Bourges.
    1/Bericht über die Rückführung der Verwaltungsgruppe der F.K. 518 in Nantes.Von einem Herrn Dr Piatscheck.
    Zweite Seite. Ich zitiere:
    "Am 1.September fiel General Reinhardt , dessen Wagen vor Bourges auf eine von Terroristen verlegte Minensperre fuhr."


    2/ Bericht über die Tätigkeit als Verbindungsbeamter zum AOK i und zum LXIV.AK in der Zeit vom 26.7._ 10.9. 44.Name schwer zu lesen: Grause???
    Seite 13. Ich zitiere:
    "Von der FK Nantes traf ich MVOR Dr Piatscheck, der mit einer militärischen Aufgabe in der Rückführung der Qu-Abteilung der Kampfgruppe Reinhardt beauftragt worden war. Dabei erfuhr ich, dass der Feldkommandant von Nantes, Gen. Reinhardt, im PKW auf eine Mine geraten und tödlich verunglückt war."
    Es ist leider alles , was steht.
    In Bezug auf Ihre Frage über die "resistance -Opfer" kann es schon sein, dass es ein Denkmal gibt, denn die Leute sind nicht gerade bescheiden. Aber gab es tatsächlich Opfer, wenn der PKW auf eine Mine fuhr?
    Es ist auch nicht gesagt, dass eine Tafel am genauen Ort angebracht worden wäre .
    Wie dem auch sei und da das Thema mich auch interessiert, will ich gern versuchen, mehr darüber zu erfahren, wenn Sie es wünschen.
    Aber ich müsste zumindest wissen, ob es Opfer auf der französischen Seite gab.
    Es ist sehr wenig, was ich da bringe aber ich hoffe, dass es für Sie von Interesse ist.
    Herzliche Grüße .JM.

    Hallo Freunde.


    Nach dem, was wir bis jetzt gefunden haben, hätten die deutschen Einheiten in Luçon diese FP Nummern gehabt:
    Vor dem 12/11/41 :14216
    Bis zum 28/12/42 : 28307
    Bis zum 16/2/43 :26412
    Um den 21/03/44 :02810
    Wer hätte die Freundlichkeit bei Gelegenheit-es eilt nicht- diese Nummern für uns zu entziffern?
    Im voraus danken wir Ihnen allen für die Mühe .
    Mit herzlichen Grüßen .
    JM

    Hallo Augustdieter.
    Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen.
    Was das Geschütz betrifft, gab es also "Eisenbahntruppen"? Wie wurden sie eingesetzt?
    Da bin ich wirklich neugierig ...
    Entschuldigen Sie, bitte, meinen Mangel an Kenntnissen !
    Soviel ich weiss, ist es nur die Rede von einem Menschen, auf deutscher Seite, der ums Leben gekommen ist.
    Nach dem , was ich gehört habe , war er unter der Lok gequetscht, deshalb konnnte er nicht sofort geborgen werden.
    Es ist hier die Rede von einem deutschen Soldaten polnischer Herkunft.
    Vielleicht lag der Geburtsort in einer Gegend, die mal polnisch, mal deutsch war?
    Mit den Daten kann man das vielleicht wirklich klären?


    Vielen Dank noch und herzliche Grüße.
    JM

    Hallo Freunde.
    Zuerst möchte ich mich herzlich dafür bedanken, dass sich so viele an meinem Bericht interessiert haben und mir ungeschickter Person geholfen haben.
    Es stimmt, dass der Zug eine Zeit lang in Bournezeau stationniert war .
    Nach dem was ich sonstwo gelesen habe, kam der Zug von La Roche sur Yon und wollte in Richtung Thouars weiterfahren. Da diese Linie unbrauchbar war, versuchte er eine kleine Linie zu befahren.


    Nun, was die Einheit betrifft, kann man herausfinden, woher dieses Marinegeschütz kam???


    Was den gestorbenen deutschen Soldaten betrifft, habe ich im Archiv des Gemeindehauses einiges gefunden:
    Name: Zibionsk Herbert Oskar
    Geboren in Bielitz am 28.12.25
    Gefreiter
    2012 St.Schwadr.A.E.8
    2.Schnelle Abt.608 /15
    FP 27198C
    Gestorben am 23.8.44
    Todesort: La Pierre Couverte.


    Glücklicherweise hat der Bürgermeister von Saint Hilaire du Bois ordentlich gearbeitet und die Überreste dieses Soldaten sind 1960 durch den Volksbund umgebettet worden.(nicht 1945, wie es sonstwo steht) Ich weiss nicht, ob er nach Polen überführt worden ist, aber ich glaube nicht.
    Vielleicht kann mir jemand diese eingegebenen Daten über Oskar Zibionsk kommentieren.Denn was ist "St.Schwadr.A.E.8" und vielleicht kann man die FP entziffern?
    Im voraus vielen Dank und herzliche Grüße. Johannes Maria.

    Ich habe neulich einen Bericht über ein Ereignis , das am 18.08.44 im Süden der Vendée stattfand.Ein WH-Zug ist entgleist.
    Der Ort des Unfalls liegt auf der Gemeinde Saint Hilaire du Bois. Dieses Dorf befindet sich zwischen Chantonnay und La Chataigneraie.
    Ursache des Unfalls: 2 verschiedene Versionen.
    1/Eine Sabotage des glorreichen Widerstands.Aber die Deutschen blieben sehr ruhig und trafen keine Massnahmen gegen die Bevölkerung.
    2/ Der kleine Gleis sackte einfach ein, weil der Transport zu schwer war.
    Wie dem auch sei, versuche ich mehr über diesen Gespenster Zug zu finden, und wäre sehr dankbar , wenn Expertenaugen etwas auf den Fotos, die ich jetzt herunterladen will, lesen könnten.
    Denn es ist so, dass der Zug nicht sofort gehoben wurde und die Bevölkerung hatte Zeit einige Fotos zu nehmen.
    Ich hoffe, es klappt.
    Vielen Dank und herzliche Grüße an alle.
    JM
    Leider geht es nicht :sogar nur ein Stück mit Endung jpg. Es tut mir leid.

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    Hallo Augustdieter.
    Vielen Dank für Deine Antwort.
    Leider habe ich keinen Scan. Die angegebenen Daten habe ich dem Protokoll der gendarmerie entnommen.
    Ich hoffe,wir finden trotzdem was.
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen. Johannes Maria

    Liebe Mitglieder des Forums
    Im Archiv der Vendée habe ich ein Prokoll der gendarmerie gelesen, nach dem in Mareuil sur Lay, süd östlich von La Roche sur Yon (Kreisstadt) ein Unfall zwischen einem Pferdefuhrwerk und einem WHs Kradfahrer passierte.
    Nummer von dem WHs Fahrzeug lautet:
    562 233 HKP 9634
    Wer könnte mir sagen, ob sich daraus die Einheit des Soldaten ableiten lässt ?
    Für jede Richtigstellung meiner Ausdrucksweise bin ich dankbar.
    Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen.
    Johannes Maria.

    Bezugnehmend auf den Bericht von Avia, kann ich mir nicht vorstellen, dass es Sache der Abwehr war, irgendwelche Widerstandskämpfer mitten in Paris zu erledigen. Die Abwehr hatte ja viel Wichtigeres im Hintergrund zu tun.
    Auf alle Fälle würde es mich hoch interessiert zu wissen, was genau auf diese Tafel steht? Wie ist das formuliert? Wo ist diese Tafel ? Im September fahre ich nach Paris ins Archiv und will mich gern genau erkundigen, worauf sich diese Tafel bezieht.
    Herzliche Grüße an alle . JM

    Hallo Freunde !
    Zuerst Entschuldigung für meine Unhöflichkeit den Mitgliedern gegenüber, die sich bemüht haben, mir Informationen zukommen zu lassen.So wie Sie sehen, bin ich noch nicht ganz geschickt mit den guten Sitten in diesem Forum.
    Also nachträglich bedanke ich mich für die Hilfe.
    Wenn Hugo schreibt, ,dass mein Stil vielleicht missverstanden werden könnte, wäre ich ihm sehr dankbar, dass er mich einfach korregiert.Ich glaube es schon betont zu haben: Ich widerhole : Alle Leute im Forum dürfen mich zu jeder Zeit korregieren, denn ich lege Wert darauf exakt schreiben zu können . Danke.
    Ich bin mit OliverPs Standpunkt einverstanden. Die legitime Regierung und somit die Bevölkerung hatten kapituliert.
    FredT kann sagen, was er will: legitim zur Zeit des Waffenstillstands war die einzige Petain Regierung .Es ist nicht zu bestreiten.Es gab übrigens zu der Zeit keine andere .
    Wenn sich trotz allem manche das Recht aneignen, Widerstand zu leisten, übernehmen sie die Konsequenzen, besonders wenn der Gegner sie entsprechend behandelt.
    Will man sich darüber mit Franzosen unterhalten,so kommt es darauf an mit welchen:
    Spricht man mit den einfachen Leuten auf dem Land, dann hört man sehr schnell Folgendes: Die deutschen Soldaten haben sich korrekt benommen, die Freischärler der letzten Periode haben nichts gescheites gemacht.
    Wissen Sie, was man von den FFI sagt: "Alle FFIs waren nicht Schurken, aber alle Schurken waren bei den FFIs ".
    Sprechen Sie privat mit echten Widerstandskämpfers, so sagen sie dasselbe.
    Was FTP betrifft, ist es jetzt bekannt, dass sie sehr brutal waren, nicht nur den Deutschen sondern auch der Bevölkerung gegenüber.Ihr Ziel war nicht nur die Befreiung sondern ein politischer Umsturz.
    Selbstverständlich hört man offiziell ein ganz anderes Geläute.
    Aber was hören Sie wohl in einem Veteranentreffen der WH?
    Ich wollte diese Richtigstellung nochmal machen, denn ich habe schon das Gefühl gehabt, dass sich manche hier im Forum ein irrtümliches Bild des Widerstands und der französischen Gegenbenheiten zwischen 40 und 44 machen.(Ich habe alles gelesen, was zBs hier über Oradour geschrieben worden ist und war ziemlich erstaunt )
    Aber jetzt mache ich Schluss.
    Herzliche Grüße an alle .

    Gemäß Waffenstillstandbestimmungen hatten die Franzosen kein Recht,nach Waffen zu greifen, um die deutschen Truppen zu bekämpfen.
    Wer das tat, musste damit rechnen, dass die Besatzungstruppen Vergeltungsmaßnahmen ergreifen, was im Kriegsrecht völlig vorgesehen ist.
    Die Mehrzahl der Franzosen, die kluge Leute sind, haben diese Bestimmungen respektiert.
    Andere genau so kluge haben Widerstand geleistet, ohne auf die Deutschen wahllos zu schiessen.
    Eine letzte Kategorie von beschränkten, halbkriminellen Fanatikern haben deutsche Soldaten blutig ermordet, was natürlich die Rache der Deutschen zur Folge gehabt hat.
    Also, ja , ich spreche dieser Kategorie das Recht ab, sich gegen die Besatzungstruppen zur Wehr zu setzen, wenn die Konsequenzen ihrer unüberlegten Handlungen für die Bevölkerung schlechter war als die Anwesenheit deutscher Soldaten.
    Oradour und die Kämpfe im Vercor sind zwei grundsätzlich verschiedene Sachen.
    Aber es ist klar, dass Oradour ursächlich mit den Handlungen des kommunistischen Widerstands zusammenhängt.
    Seit Montauban war die Division das Reich ständig überfallen worden.
    Dann war die Ermordung der deuschen Garnison in Tulles, was zu den bekannten Repressalien führte; und zum Schluss die Entführung von Helmut Kämpfe in der Nähe von Moissanne.Es gibt sogar ein Denkmal dort, das an diese Heldentat - Entführung Kämpfe- erinnert.
    Kann man einerseits solche blinden feigen Aktionen loben und andereseits die deutschen Soldaten wegen Repressalien belasten? Ich stelle hier die Frage.
    Meine Antwort ist: NEIN!

    Hallo Freunde.
    Ich versuche ein Kriegsverbrechen an deutschen Gefangenen zu klären und wäre Ihnen allen sehr dankbar, wenn Sie mir dabei mit Ihren umfangreichen Kenntnissen helfen könnten, denn die Sache ist nicht einfach.
    Dabei verfolge ich zwei Ziele.
    Zuerst sehe ich nicht ein, dass man ständig von Kriegsverbrechen der WH spricht, dass man sie auch nicht neutral und sachlich behandelt, denn manche Ausschreitungen der WH in Frankreich sind auf unüberlegte, wenn nicht kriminelle, Handlungen des Widerstands zurückzuführen und dass man die Verbrechen an den Deutschen , besonders an den Kriegsgefangenen, kaum behandelt.
    Zweitens würde ich mich sehr freuen, wenn ich irgendwie erreichen könnte, dass der Bürgermeister von diesem Ort die Umbettung der dort liegenden deutschen Soldaten zulässt, dh beanträgt.
    Sachverhalt:
    Am 12.9.1944 eroberte das 3. Bataillon des Regiments" Marche du Tchad" von Leclerc das Dorf Andelot bei Chaumont in Haute Marne.Rund 500 Kriegsgefangene wurden in einer Scheune versammelt.Ein Panzerkommandant gab den Befehl mit dem Panzer in die Menschenmenge zu schiessen.Gliedmassen flogen durch die Luft. Wer nicht tot war , wurde mit dem Maschinengewehr niedergemacht.
    (Informationen aus "Kriegsverbrechen in Europa und im Nahen Osten im 20. Jahrhundert" von Franz W Seidler u. Alfred M de Zayas.Verlag E.S. Mittler und Sohn GmbH ).
    Ich kenne persönlich den Franzosen, der die Untersuchungenen und Recherchen durchgeführt hat.
    Problem :
    Auf französischer Seite sind weitere Recherchen in Vincennes unmöglich, weil der berüchtigte Panzerkommandant ein alter Gaullist ist, namens Robert Galley.


    Die erste Frage, die zu bearbeiten wäre, betrifft die Zahl der Opfer.Nach Aussagen von Angehörigen dieses Regiments :500 .Nach dem Bürgermeisteramt von Andelot ,nur 55.


    Ist es möglich zu wissen, welche deutsche Truppen um diese Zeit in un um Andelot-dh in Chaumont und Langres- waren?
    Ist es möglich zu wissen, ob die WH um diese Zeit solch einen Verlust an Soldaten registriert hat?
    Gäbe es auf deutscher Seite irgendwelche Aussagen, die zur Aufklärung des Falls helfen könnten?
    Denn es wird erwähnt, dass deutsche Ärzte eingesetzt worden sind , um ihre toten Kameraden zu räumen.


    Natürlich weiss der Volksbund Bescheid , kommt aber aus denselben Gründen nicht weiter.
    Die Sache eilt , denn das Gelände, wo die toten Soldaten liegen, wäre schon zum Teil unter einem Parkplatz...
    Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir mit Informationen und Ratschlägen weiter helfen könnten.


    Ich bitte um Entschuldigung, wenn Sie in meinem Bericht Fehler oder unpassende Ausdrücke finden. Sie dürfen mich ohne weiteres korregieren, denn ich mag Ihre Sprache und lerne immer weiter.
    Herzliche Grüsse .