Posts by jostdieter

    Hallo Manni, ich lese

    ?olber, ich würde großes 'D' ähnlich schwungvoll schreiben,

    deshalb Vorschlag 1:

    'Dolber' .

    Den Namen 'Dolber' habe ich nicht im Internet gefunden.

    Vorschlag 2:

    Mit viel Phantasie: Dolberg.

    Den Namen 'Dolberg'gibt es lt. internet,

    Gruss jostdieter

    Hallo Thilo, hallo Augustdieter.

    Hier ein Text zu obigem Bild IMG 3891.JPG:

    mit Uniform-Details im Jahr 1939.
    Das Bild zeigt Hauptmann d. Reserve Sigurd Rudloff (geb.1891) mit
    Reichswehrmütze, Reithose und dunkelbraunem Offiziersleibgurt
    in Bad Blankenburg vor einem Privatquartier.
    Seine nicht sichtbare Pistolentasche war hellbraun.

    Er trägt nicht die Auszeichnungen EK I und das Verwundeten-Abzeichen.

    Augustdieter ergänzte zu der „Lederhose“ die mein Vater auf dem Foto trägt:

    Mit Dank an Augustdieter grüsst jostdieter

    Hallo Berliner, die Wohnverhältnise im Berlin des Kaiserreiches und des Dritten Reiches waren für die kleinen Leute sehr beengt.

    Hinter dem Wohnhaus Danckelmannstrasse 14 in Charlottenburg waren noch zwei bebaute Hinterhöfe mit 3-geschossigen Wohnkasernen.

    Unsere Wohnung in den 60er Jahren umfasste ein Wohnzimmer mit Ofenheizung und eine kleine Küche mit Kalt-Wasserhahn und Spülbecken.

    Unser Nachbar arbeitete im Krieg bei der AEG.

    Nach einen Bombenangriff wurde seine Montageabteilung auf einen Frachtkahn verlegt.

    Die drei Wohnungen auf unserer Etage teilten sich das Klo ohne Wasseranschluss eine halbe Treppe tiefer, eine Holzkommode mit Holzdeckel.

    Auch Gäste bekamen einen Eimer mit Wasser in die Hand gedrückt.

    Das Abwasser lief in früheren Jahren- vor dem Anschluss an die Kanalisation - in einen Behälter auf dem Hof .

    In den drei Kneipen zwischen den Querstrassen herrschte nachts reges Leben.

    In der Nachbarstrasse sammelte einst der Zeichner Zille seine Vorlagen.Um die Ecke in der Seelingstrasse stand die Notrufanlage. Sie schrillte fast jede Nacht.

    Ein Mann wurde nachts vorbeigetragen und brüllte: "Det Aas hat mir nen Messer in nen Bauch jepiekst."

    Angeblich streiten sich die Berliner ab 19 Uhr, wenn der erste Frust des Arbeitstages runtergespült ist.

    Habe ich selbst erlebt. Danach wanken sie wieder friedlich vereint zu Muttern.

    Eine Nachbarin holte morgens in Bademantel und goldenen Schlappen Briketts beim Kohlehändler nebenan.

    Es war bis zur Wende ein Idyll.

    Die Hinterhöfe sind heute Parkanlagen mit Spielplatz.

    Gruss in guter Erinnerung an die Insel Westberlin von jostdieter.

    Hallo Nic,

    Quote

    Leider ist mein Englisch nicht so gut dass ich das alles übersetzen könnte.

    https://howlingpixel.com/i-en/Volkssturm - hier steht unter der Überschrift "Battle of Berlin" einiges geschrieben

    Sei nicht traurig wegen Deinen Englischkenntnissen. Scroll mal bis zum Ende des gut gemachten Artikels für wikipedia, da kommt das Kapitel "Sprachen".

    Klick auf die Zeile "Deutsch" und 'O Wunder', der ganze Artikel verwandelt sich von Anfang bis Ende in gutes Deutsch.

    Noch eine Ergänzung: Die Wehrmachts- Offiziere im Volkssturm- Bataillon Reichsgau 34 Thüringen, Nordhausen behielten ihre Wehrmachts- Rangabzeichen ohne die schlabbrige Armbinde.

    Gruss nach Berlin von jostdieter.

    "Et jibt Solche un Solche, un die Letzteren sin die Schlimmsten". (Berliner Volksmund).

    Hi Kordula, sehe da:

    1. "Frau Paula Boch Wwe" Witwe wie DirkK und Ludwig11.

    2. "Gefr .U. ?? Boch 26137". Kurz gesagt: "Gefr. U. Boch 26137".

    3. Das "V" erinnert mich irgendwie an "Volks-Wohlfahrt", "NSV" oder ans Mutterkreuz. Aber das ist jetzt gesponnen..

    Gruss vom alten Sütterlin-ABC-Schütze jostdieter.


    Änderung wg. Fehlinterpretation: Schliesse mich DirkK und Ludwig11 an, hinter Frau Paula Boch steht "Wwe" gleich Witwe.

    Bitte in 1 und 2 löschen.

    Sorry jostdieter

    Hallo von Bomben Betroffene,


    in Nordhausen am Harz wurde am 6.11. 2019 mittags bei Grabungsarbeiten am Stadttheater ein Blindgänger mit einem besonders erschütterungsempfindlichen chemischen Langzeitzünder gefunden. Etwa 15'000 Einwohner im Umkreis von 1000 Meter wurden evakuiert.Die Auszüge aus dem Bericht des Lagezentrums finde ich als Lehrstoff interessant:


    Zitat Arno Glashagel, nnz-forum, 123.11.2019: Was tut die Polizei? An anderer Stelle spielte sich das ab, was sich ein ums andere mal bei jeder Evakuierung wiederholt, ob „ad hoc“ oder gut vorbereitet: Menschen weigern sich ihre Wohnungen zu verlassen. Zehn mal musste die Polizei in der vergangenen Woche „freiheitsbeschränkende Maßnahmen“ ergreifen. Um 20:15 ist es eine Familie am Frauenberg, die sich weigert ihre Wohnung zu verlassen. In so einem Fall wird entweder der Bereitschaftsdienst des Vermieters oder ein Schlüsseldienst hinzugezogen, erklärt die Pressesprecherin der Nordhäuser Polizei, Fränze Töpfer. „Wenn wir dann einmal in der Wohnung drin sind, sind die Leute in der Regel schnell bereit zu kooperieren“, sagt Töpfer, von ihrem Gewaltmonopol wird die Polizei an diesem Abend keinen Gebrauch machen müssen. Immer wieder muss man aber zum „Verbringungsgewahrsam“ greifen, die „freiheitsbeschränkende“ Maßnahme, die nur in der Hoheit der Polizei liegt. Um 20:55 droht eine ältere Dame am August-Bebel-Platz damit, sich das Leben zu nehmen, wenn sie ihre Wohnung verlassen muss. Hier assistieren die Beamten nur, die Klärung der Lage überlässt man dem medizinischen Fachpersonal. Ebenfalls am Bebelplatz fällt den Einsatzkräften ein älterer Herr auf, der am PC sitzt und keinerlei Reaktion zeigt. Die Wohnung wird geöffnet, der 64jährige in Gewahrsam genommen und in die Notunterkunft verbracht. An anderer Stelle erklärt eine Seniorin, sie habe den zweiten Weltkrieg überlebt, die Entschärfung jetzt sei da nur „pille-palle“. Auch sie wird schließlich in Gewahrsam genommen und evakuiert. Im Hauptbahnhof muss man sich um rund 30 Personen kümmern, die hier „gestrandet“ sind, weil sie nicht wussten wohin sie gehen sollten und an der Südharz-Galerie kommen mehrere Personen zu nah an den Absperrbereich. Beide Situationen werden schnell geklärt. Die Hauptaufgabe der Beamten ist eigentlich die „Raumsicherung“, erklärt Frau Töpfer, also die Verhinderung von Straftaten wie Diebstahl und Plünderung. Einen 34jährigen Einbrecher erwischte man gegen 18 Uhr denn auch prompt in der Kützingstraße. Neben den unterstützenden Maßnahmen bei der Räumung des Gebietes ist man außerdem für die Straßensperrungen im Außenbereich zuständig, auch das darf nur die Polizei. Gerade bei einem großen Evakuierungsgebiet wie der Nordhäuser Innenstadt bindet diese Aufgabe viele Kräfte, am Mittwoch etwa die Hälfte aller sich im Einsatz befindlichen Beamten. Was kommt danach? Um 23:10 entdeckt man mehrere Personen auf dem Dach einer Wohnscheibe in der Töpferstraße, die offensichtlich eine bessere Aussicht auf die Entschärfung genießen wollten. Die Polizei schreitet ein, setzt das „Verbringungsgewahrsam“ durch. Und schließlich ist da noch ein junger Mann, der mit einem Mal an der Fundstelle auftaucht. Der Mann sei offensichtlich verwirrt gewesen, heißt es noch in der Nacht, vielleicht geistig beeinträchtigt. „Das war ein lieber, netter Bursche aber der ließ absolut nicht mit sich reden. Er müsse jetzt auf Arbeit, sonst würde sein Meister schlimm mit ihm schimpfen“, erzählt Sprengmeister Andreas West. Was passiert mit den „renitenten“ Widerständlern, den paar Leuten, die dafür sorgen, dass sich die Unannehmlichkeiten für tausende Andere, die den Anordnungen Folge geleistet haben, in die Länge ziehen? Kann man demenzkranke Großmütter oder geistig eingeschränkte Mitbürger für ihr Fehlverhalten belangen? Was ist mit den „Spaßvögeln“ die sich auf dem Dach in der Töpferstraße tummelten? Es greift das Gesetz, genauer die „NdhGefAVOKM“, die Ordnungsbehördliche Verordnung zur Abwehr von Gefahren durch Kampfmittel in der Stadt Nordhausen, die sich wiederum auf die Thüringer Kampfmittelverordnung stützt. Demnach drohen bei Ordnungswidrigkeiten Geldbußen von bis zu 5.000 Euro." Ende Zitat.


    Allerbeste Grüsse jostdieter


    Schrift auf normal gestellt, Diana

    Hallo Dierk Adebar, in wikipedia findest Du unter dem Stichwort "Zahlmeister " einige Antworten auf Deine Fragen.

    Noch eine Erinnerung:

    Ein alter Kollege, er sah sich selbst als höherer Zahlmeister und Offizier, erzählte einmal am Stammtisch, er sei hoch zu Ross unter dem Fenster meiner elterlichen Wohnung in Halberstadt vorbeigeritten...Unser Veteran von den Gebirgsjägern zog die Augenbrauen hoch, sagte aber nichts.

    Beste Grüsse jostdieter.

    Quote

    ZITAt wikipedia Zahlmeister:

    In der Wehrmacht waren Zahlmeister bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Militärbeamte des gehobenen Dienstes und galten als Gehilfen des Kommandeurs in Angelegenheiten, welche die Verwaltung betrafen] Diese im Offiziersrang befindlichen Zahlmeister kümmerten sich bei den unteren Stäben um die Geschäfte und Belange der Heeresverwaltung. Ihnen unterstanden die Rechnungsführer. Es gab die Rangstufen:

    Hallo Bomben-Betroffene,

    In Nordhausen am Harz wurde am 6.11. 2019 mittags bei Grabungsarbeiten am Stadttheater ein

    Blindgänger mit einem besonders erschütterungsempfindlichen chemischen Langzeitzünder gefunden.

    Es mussten 15'000 Einwohner im Umkreis von 1000 Metern evakuiert werden.

    Nach Evakuierung in Hallen ausserhalb des Gefahren- Umkreises und Entfernung renitenter Personen

    aus ihren Wohnungen konnte mit der Entschärfung begonnen werden.

    Die Entschärfung wurde unterbrochen, weil sich eine "leicht verwirrte Person" der Fundstelle näherte.

    Der Wasserzufluss für das Schneidgerät war während der Unterbrechung durch den ungebetenen Zaungast nicht zu unterbrechen,

    sodass der üblicherweise ausreichende Vorrat zur Neige ging und nun per Tanklaster aufgefüllt werden musste.

    Der technische Hintergrund zur Erläuterung: das Schneidgerät der Firma "Tauber Delaborierung" nutzt ein Wasser-Sand-Gemisch,

    um den Zünder unter Hochdruck aus der Bombe herauszuschneiden.

    Um 2:38 war der Zünder herausgemeisselt und konnte gesprengt werden.

    Mit grossem Dank an die Sprengmeister und die vielen Helfer aus Thüringen kehrten alle müde, aber erleichtert in ihre Wohnungen zurück.

    Quelle: nnz-online.de., 7.11.2019.

    Sehr erleichtert grüsst jostdieter.

    Hallo buchdonk, kann man Dich wie Justus auch mit "Thomas" anreden?

    Ich rufe die Kenner der Wehrmachts- Kraftfahrzeuge.

    Mich interessiert an dem Bild (Musste ich wg. Verwendung von BBCodes löschen)

    1.Wer hat diesen zweiachsigen "Kommandeurswagen" produziert ?

    Erinnert mich mit dem hohen Motorraum mehr an einen uralten Willis- Jeep als an

    einen Krupp-Kraftwagen mit dem "Hundeschnauze"- Motorraum.

    2. Das Holzgestänge auf dem Motor hat man vielleicht als Knüppeldamm über Schlammlöcher gebreitet.

    Die Knüppel scheinen aber kürzer zu sein als die Spurbreite dieses Zwei-Achser.

    Reicht vielleicht für ein Beiwagen-Krad.

    Rätsel über Rätsel..

    Gruss von jostdieter.

    Hallo Sven30, bitte bei

    34 Reichsgau Thüringen

    mein post vom 1.11.2019 einordnen:


    Bezeichnung: 34 Reichsgau Thüringen, Volkssturm-Bataillon Nordhausen/Harz, Nummer unbekannt.                                                       Aufstellungsort: Nordhausen/Harz, Straße: Neumarkt.
    Aufstellungszeitpunkt: Herbst 1944.

    Zusammensetzung: Nach meines Vaters Erzählungen: "Meine Schul- und Kriegskameraden und ein paar Hitlerjungen".

    Gemäss 'Lexikon der Wehrmacht' passt das auf die Jahrgänge 1884 bis1900 und die 16jährigen Hitlerjungen der Jahrgänge 1928/1929.

    Einheitsführer: Btl.-Kdr.: Hauptmann d. R. Sigurd Rudloff (geb.1891), ab 3. April 1945 nach Verletzung Schulrat Dr. Koch auch Kampfkommandant Nordhausen. Unterordnung: Meines Wissens im April 1945 "Wehrmacht". SS-General Kammler bekam den Befehl zur Verteidigung Nordhausens am 6. April 1945 vom Oberbefehlshaber West, GFM Kesselring ( Quelle Jürgen Möller, Die Eroberung..Nordhausen,S. 33). Die NSDAP in Gestalt des Kreisleiters Nentwig hat zumindest ab 4. April 1945 keinen Einfluss auf den Kommandeur Hptm. d. R. Sigurd Rudloff genommen. Ab 4. April 1945 war Nentwig nicht mehr in Nordhausen. Besonderheiten / Vermerk: Auf Befehl von General der SS Hans Kammler vom 6. April 1945 Verteidigung Nordhausen, Harzpforte. Einsatz: Stadtgebiet Nordhausen, Rüdigsdorfer Schweiz, Harzpforte Ilfeld. Verbleib: Mit dem Einmarsch der 3. US-Panzerarmee am 10. April 1945 am V-Waffen Rüstungsbetrieb Mittelwerk Dora und Übergabe der Stadt Nordhausen am 11.4.1945 durch Stadtkommandant Hptm. d. R. Sigurd Rudloff selbstaufgelöst. Quelle: Dipl.-Ing.Jost-Dieter Rudloff, in "Das Nordhäuser Geschichtenbuch, Erinnerungen an die Meyenburgstrasse.".,S.180 ff.; Jürgen Möller, "Die Eroberung der unterirdischen Raketenfabrik im April 1945 und die Besetzung von Nordhausen", S. 33 ff. +#


    Beste Grüsse jostdieter

    Hallo Matthias,hier noch zur Vervollständigung:

    1. Major a.D.- Arneth - Sagan.

    2. Wilbrandt - Hamburg.

    3. Hptm.d.Res. - Dr. Jahn - W.B.K. Wien.

    4. Hptm.i.d.E. ? - Eberl.

    5. Dr. - Richter - Fritz.

    ----------------------------------------

    Mit bestem Gruss jostdieter

    Hallo Sven30

    anbei das meines Wissens bisher nicht registrierte Volkssturm-Bataillon Nordhausen/Harz im Reichsgau Thüringen:


    Bezeichnung:

    Volkssturm-Bataillon Nordhausen/Harz, Nummer unbekannt.


    Aufstellungsort:

    Nordhausen/Harz, Straße: Neumarkt.


    Aufstellungszeitpunkt:

    Herbst 1944


    Zusammensetzung:

    Nach meines Vaters Erzählungen: "Meine Schul- und Kriegskameraden und ein paar Hitlerjungen". Gemäss 'Lexikon der Wehrmacht' passt das auf die Jahrgänge 1884 bis1900 und die 16jährigen Hitlerjungen der Jahrgänge 1928/1929.


    Einheitsführer:

    Btl.-Kdr.: Hauptmann d. R. Sigurd Rudloff (geb.1891), ab 3. April 1945 nach Verletzung Schulrat Dr. Koch auch Kampfkommandant Nordhausen.


    Einsatz:

    Stadtgebiet Nordhausen, Rüdigsdorfer Schweiz, Harzpforte Ilfeld.


    Besonderheiten / Vermerk:

    Auf Befehl von General der SS Hans Kammler vom 6. April 1945 Verteidigung Nordhausen, Harzpforte.


    Verbleib:

    Mit dem Einmarsch der 3. US-Panzerarmee am 10. April 1945 am V-Waffen Rüstungsbetrieb Mittelwerk Dora und Übergabe der Stadt Nordhausen am 11.4.1945 durch Stadtkommandanten Hauptmann d. R. Sigurd Rudloff informell aufgelöst.


    Quelle:

    Dipl.-Ing.Jost-Dieter Rudloff, in "Das Nordhäuser Geschichtenbuch, Erinnerungen an die Meyenburgstrasse.".,S.180 ff.;

    Jürgen Möller, "Die Eroberung der unterirdischen Raketenfabrik im April 1945 und die Besetzung von Nordhausen", S. 33 ff.


    Beste Grüsse jostdieter.


    Edit: eingefügt / Gliederung geändert (Sven30)

    Hallo Thomas, Du beanstandest den Anhang " ..Sohn eines Volkssturm-Kommandeurs" in meinen Abschluss-Gruss.

    1. Diesen Anhang habe ich bewusst gewählt, da ich Mathias Köhler in meinem vorletzten Satz fragte,

    ob es sich bei den gesuchten Namen der Offiziere aus Mainz " um "letztes Aufgebot für Volkssturm" handele.

    Könnte sich zu einem neuen Thema über " letztes Aufgebot für Volkssturm " entwickeln.

    Hast Du was gegen den Bezug zum Thema "Volkssturm" ?

    2. Wieso deine Formulierung "Gruss vom Sohn eines Volkssturm- Kommandeurs, jostdieter"

    mehr Sinn macht als meine Formulierung

    "Gruss vom Sohn jostdieter eines Volkssturm- Kommandeurs"

    verstehen ich und mein Sohn nicht.

    Mein Sohn ist Diplom-Pädagoge, Hauptfach "Deutsch für Ausländer" und deshalb recht kompetent in der Interpretation von Aussagen.

    Deine Bevormundung "Diesen Blödsinn lassen wir mal fein sein..." finde ich unangemessen im Umgang unter seriösen Forums-Teilnehmern.

    Grüsse jostdieter.

    Hi Ihr Sütterlin-Kundigen, hier meine Interpretationen:

    1. statt durchgestrichen Krebs in Masch.Schrift

    in Schreibschrift sehe ich auch Guckes, U-Bogen zu weit rechts gesetzt.

    Den Guckes, vermutlich ein Nachfahr, gibt es noch heute in Mainz:

         Dipl.-Psych. Norbert Guckes (Psychologischer Psychotherapeut) in .. 

    Uferstr. 41, 55116 Mainz .

    2. Eindeutig Dr Schwahn. Da ist mir Thilo zuvor gekommen.

    3 . Ltn.z. V, gleiches V geschrieben bei Vormend.

    4. Zweite Zeile in Schreibmaschinenschrift durchgestrichen Mag, Hindenburgstrasse 20.

    In Schreibschrift auch Mag, gleiche Adresse: Hindenburgstrasse 20.


    Mathias, verrätst Du uns auch,

    in welchem Zusammenhang diese Leute "a. D., d.R., z.V." stehen?

    Vielleicht letztes Aufgebot für Volkssturm?

    Gruss vom Sohn jostdieter eines Volkssturm- Kommandeurs.





    Nachtrag: Hallo Thilo, Augustdieter, Uwe, Holger, IR75 und andere Zweifler:

    "we are a group of researchers at the University of Zurich that is interested in the history of the German Luftwaffe".

    Das ist mir zu wenig.

    1. "German Pilots...." ?? Wann? Sicher nicht 1914 bis 1918.

    Erst im post von Prof. Hans-Joachim Voth kann man lesen,

    "daß man die Zeit der Jagdflieger im 2. Weltkrieg ähnlich empirisch fundiert erforschen kann wie das Zeitalter der Segelschiffe!"

    2. Gehören die Bombenflieger und die Transportflieger nicht ins Zeitalter der "German Pilots" ?


    So lückenhafte Definitionen habe ich noch nie für eine ernstgemeinte wissenschaftliche Arbeit zu lesen bekommen und

    schon gar nicht in der Schweiz.

    3. Noch eine Kleinigkeit: Herr Voth verwendet den Buchstaben ß im Wort "daß".

    In der Schweizer Rechtschreibung gibt es den bundesrepublikanischen Buchstaben ß gar nicht .

    Deshalb sei mir die Vermutung erlaubt, dass Herr Voth sein Votum nicht auf einer Schweizer Tastatur schrieb,

    wie ich sie jahrelang an meinem Schweizer Arbeitsplatz benutzte.

    Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass hier a la Spoerls "Feuerzangenbowle" ein paar studentische Spassvögel einen Jux starten wollen.

    Euer jostdieter.

    Hi Hans-Joachim (Rechlin1933), möglicherweise bist Du der Doktorvater von Marcel und hast ihm das Thema "Flugbücher " vorgegeben.

    Habt Ihr Euch informiert, was es über das Thema "German Pilots 1939 bis 1945" schon gibt ?

    Interessiert Ihr Euch auch für die Besatzungen der USAF, der British Air Force, der Canadian.. ,der ...?..

    Im Mai 2019 erkundigte ich mich nach einem Condor-Bordschützen, der seit 1943 vermisst ist.

    Innerhalb von 24 Stunden bekam ich erschöpfende Auskünfte von den Forums-Mitgliedern

    Augustdieter, Uwe DR40eghs und Sunninger.

    Sogar ein Bericht des Britischen Jägers konnte abgerufen werden.

    Da gibt es offensichtlich ein immenses Wissen über Leben und Schicksale deutscher und alliierter Flieger.

    Ich würde dem Doktoranden empfehlen, sich erstmal über die vorhandenen Aufzeichnungen zu informieren.

    Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Flugbücher nicht genügen,

    um das ganze Leben und Wirken eines Fliegers zu erfassen.

    Hals-&-Beinbruch (deutscher Fliegergruss) wünscht der Amateur-Historiker jostdieter.

    Hallo BSN Nord, Zeitgenosse* von 1936, ich kam 1934 auf die Welt, da hast Du ein interessantes Thema wieder belebt.

    MUSKAT legte im Dezember 2017 einen Zeitzeugenbericht über die grauenhaften Leichenbeseitigung bei Halbe im Mai-Juni 1945 vor.


    Ich ergänze: Nicht nur deutsche Soldaten, sondern auch US - GI's befassten sich mit der Bergung von Toten.

    Im Mai 1945 kam mit der Post ein Totenschein meines 1927 geborenen Bruders auf Amerikanisch (ich habe es übersetzt)

    "Ernst R.. zu Tode verbrannt bei Barby. Begraben in Foerderstedt".

    1981 traute ich mich erstmals wieder- nach meiner Flucht 1956 - in die DDR.

    In Förderstedt bei Stassfurt traf ich noch den alten "Totengräber"- heute sagt man lieber "Friedhofsgärtner".

    Er erinnerte sich: "Die Amis brachten die Jungs auf einem LKW. Waren alle schwarz."

    Ich fand über den Historiker Peter Wittig vom Sächsischen Geschichtskreis Kameraden meines Bruders.

    Die Marinejunker fielen am 13. April 1945 auf den Elbwiesen bei Walternienburg durch Phosphorgranaten von US-Panzern.

    Am Brückenkopf Barby/Elbe gab es schwere Kämpfe von Mann zu Mann .

    Vermute, dass die Amis mit ihren eigenen Toten auch die deutschen geborgen und getrennt ehrenhaft begraben liessen.

    Gruss von jostdieter.

    PS: *Hat der Zeitgenosse von 1936 auch einen Vornamen ?

    Hi Nico, zu Deinen Fragen:

    Quote from nico

    Zitat von jostdieter:

    Wissensprüfung Wetterkunde und Flug-Physiologie: Mindestens 60, höchstens 100 Punkte.

    Woher soll man die Kenntnisse haben, wenn man vorher noch nicht geflogen ist?

    Neben den bereits vorgebildeten Flugschülern von der Flugzeugführerschule A gab es Leute, die in einem Jetfighter als Meteorologen, Fliegerärzte, Kuriere, Kampfbeobachter, Flugzeugkonstrukteure wie ich, usw. als 'Jet Passenger' ohne Pilotenverantwortung mitfliegen wollten.

    Drei Instrukteure unterrichteten uns über Atmung,Blutkreislauf, Höhenkrankheit, Druckfallerscheinungen, Sauerstoffgeräte, Fallschirme, Wirkung der G-Kräfte auf den menschlichen Körper, Technik des Fallschirmabsprunges usw.

    Quote from nico

    Zitat von jostdieter Etwa 20 % der Anwärter, darunter Wehrmachtsflieger, bestanden.

    Das ist ja schon eine ziemlich niedrige Quote. Gab es auch ehemalige Wehrmachtsflieger, die durchgefallen sind?

    Bei unserm Kurs schieden alle älteren Herren* wegen Gesundheits- Problemen in der Unterdruckkammer aus.

    Laut Lehrgangsleiter haben es aber doch einige der alten Me 263-Piloten in den Wiederholungskursen geschafft.

    *Ein Oberstleutnant, angeblich mit Deutschem Kreuz in Gold, schlug mir - und dem anderen zivilen Flugzeugschrauber - anerkennend auf die Schulter:" Na, Ihr Astronauten ?".

    Die Abschluss-Besäufnis "an der längsten Bar ausserhalb der Staaten" im Unter-Offiziers-Kasino Fursty fiel mangels Absolventen mit "Roter Lizenz" aus.

    Gruss vom" jet passenger" jostdieter.

    Danke Bert "Jahrgang 1939", für die Richtigstellung.

    Erlaubt mir, weitere Erinnerungen aus den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts zu erzählen:.

    Tatsächlich wurden die evakuierten Familien von der Westgrenze nicht "Flüchtlinge", sondern "Evakuierte" genannt.

    Die Leute aus den zerbombten Städten - Hamburg, Lübeck, später Berlin - wurden "Ausgebombte" genannt.

    Noch Nachträge zum damaligen Sprachgebrauch:

    Die Damen wurden mangels Dienstpersonal nicht mehr mit dem Titel des Mannes "Frau Doktor, Frau Studienrat, Frau Amtsgerichtsrat..." angesprochen.

    Die Wäsche wurde wieder selbst in der Waschküche im Keller gewaschen und nicht mehr in die Bügelei gegeben.

    Die Frauen in der Hausgemeinschaft rückten zusammen. Sie halfen sich bei schweren Arbeiten.

    In den Blumenkästen wurden Tomaten gezogen. Im kleinen Garten hinter dem Haus konnten die Mieter Beete bepflanzen.

    Hühner- oder-Kaninchenställe durften aufgestellt werden.

    Ein "uk-unabkömmlich gestellter" Mieter steifte die Kellerdecke mit Holzstämmen aus

    Die Wäschereien und Bügeleien wurden für Krankenhäuser, Lazarette und Kasernen dienstverpflichtet.

    Über geschminkte Frauen wurde geraunt: "Das ist auch so eine..!"

    Wir Kinder wurden mehr und mehr zum Geschirrwaschen, Hof kehren, Wäsche abnehmen, Pferdemist sammeln für die Tomaten, Gartenarbeit usw. herangezogen.

    Hat mir Spaß gemacht.

    Der Spaß endete, als unsere Stadt noch im April 1945 , kurz vor dem Einmarsch der Amis, vom British Bomber Command in Brand gesetzt wurde.

    Gruss von jostdieter