Posts by jostdieter

    Hallo Reinhard, auf der Aufschiebeschlaufe ist auf dem Originalfoto ( größer 400 kB) etwas Rotes zu erkennen.

    Seine Großnichte Andy11 wusste, dass Rüdiger Schrötter Offiziersbewerber war.

    Könnte das mit der Aufschiebeschlaufe angezeigt werden ?

    Dann hätte er wohl auch den Rang eines Fähnrichs oder Fahnenjunkers gehabt.

    Bei der Bundeswehr trugen lt. Taschenbuch für Wehrausbildung Heer, Seite B 23, Offiziersanwärter, eine schmale weisse Schlaufe auf der Achselklappe.

    Diese Schlaufe wurde - nebenbei gesagt - von den Nicht - Offiziersanwärtern "Verräterbalken" genannt.

    In seiner letzten Einheit in der Kompanie des Hauptmanns Rettich war Rüdiger Schrötter vermutlich mit den Fähnrichen der

    Marineschule List auf Sylt, der sogenannten "Dönitzspende" zusammen.

    Dönitz soll anfangs April 1945 widerwillig auf Befehl Hitlers die Marinejunker von List an die Armee Wenck abgegeben haben, deshalb "Dönitzspende".

    Jedes Detail könnte für die Suche nach Rüdiger Strötter wichtig sein.

    Deshalb unsere Bitte, auch scheinbar belanglose Informationen mitzuteilen.

    Gruss jostdieter und Andy11.

    Hallo Kenner von Wehrmachtsuniformen, bitte um Hilfe:


    1. Welche Uniform und welchen Rang hatte Rüdiger Schrötter, geb. 08.03.1927, inne ? Welche Funktion hatte er möglicherweise im Einsatz im Bataillon Peter Rettich im April 1945?

    Laut Meldung vom 07.01.1945 gehörte er zum Füsilier-Ersatz-und Ausbildungs-Bataillon 230, Stammkanzlei Brandenburg/Havel (Zugang vom Wehrmeldeamt Königsberg). Danach kam er nach Zerbst/Anhalt ins Regiment 1 Langmeier, Bataillon Hauptmann Peter Rettich, von wo er seinen letzten Feldpostbrief am 07. April 1945 von der Magdeburger Strasse 26 verschickte.
    Seitdem gibt es keine Lebenszeichen mehr von ihm.

    Bei heftigen Kämpfen am US-Brückenkopf Barby/Elbe hatte das Bataillon Rettich am 13. - 16. April 1945 schwere Verluste.


    Der US-Gräberdienst überführte tote deutsche Soldaten auf den Friedhof Foerderstedt bei Stassfurt, soweit sie erkennungsdienstlich behandelt werden konnten.7

    Von Rüdiger Schrötter gibt es keine Spur. Seine Großnichte hat den US-Gräberdienst um Auskunft gebeten.


    Gruss jostdieter.
    Das Foto von Rüdiger musste ich leider abhängen, weil bmp- Codes nicht zugelassen sind.Vielleicht kann Andy11 das Foto ergänzen.

    Foto ist leider grösser 400 kB. Kann deshalb nicht geladen werden.


    Hallo Wirbelwind, hallo Gebhard, Ihr gebt mir die Stichworte "saubere Luft und Umweltschäden nach dem Krieg".

    Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Umwelt auf 'Deubel komm raus" belastet.

    Die Stadt Nordhausen am Harz, die Eisenbahnabteile, die Raststätte, die Wohnräume - alles stank in der DDR nach Phenol

    trotz weiter Entfernung der Chemiewerke Halle-Bitterfeld.

    Bräunlicher Staub bedeckte Häuser und Böden, vermutlich von ungefilterten Braunkohle-Heizungen.

    Freizeitmöbel mussten vor der Benutzung gereinigt werden.

    Als ich nach der Wende mal bemerkte: "Es riecht gar nicht mehr nach Phenol." kam die Antwort: "Haben wir gar nicht bemerkt".

    In Westeuropa war es kaum besser.

    Die Schweizer Chemiestadt Basel stank bei Ostwind nicht nach Phenol, aber nach anderen Chemikalien.

    Die Abwässer der Chemie- und Pharmawerke von Schaffhausen bis Basel liefen ungefiltert in den Hoch-und Mittelrhein.

    Sogar die kommunalen Abwässer der großen Stadt Basel wurden nur mechanisch von groben Rückständen gereinigt.

    Auf dem Flussboden setzten sich Chemikalien aller Giftklassen ab.

    Französische Kaliwerke spülten Abraum in den Mittelrhein.

    Die Holländer pumpten Flusswasser durch Sanddünen zwecks Filterung.

    Erst seit 1975 sorgten neu entwickelte biologische Abwasser-Reinigungsanlagen auf Deutscher und Schweizer Seite für sauberes Rheinwasser.

    Man konnte wieder im Rhein baden..

    Mehr und mehr Filter der Chemie- Werke vom Bodensee bis Basel verbesserten die Luft.

    Der Luft-Qualitäts-Index auf dem Wetter-Kanal zeigt heute täglich "Gut" oder "Sehr Gut".

    Die Luft in Nordhausen ist mittlerweile so gut, dass z. B. "chronischer Schnupfen" sich wie in einem Luftkurort bessert.

    Die Balkon-Möbel müssen nicht mehr jeden Tag gesäubert werden.

    Es ist Zeit, das Leben zu geniessen, sagt der Opa.

    Gruss jostdieter

    Hallo Bert

    Quote

    Wie Lehrkräfte in der DDR behandelt wurden, die bei der NSDAP waren, das entzieht sich meiner Kenntnis. In Bayern wurden solche Lehrkräfte 1945 aus dem Dienst entfernt.

    In Nordhausen (Thüringen), bis zum Juni 1945unter US-Verwaltung, wurden alle Lehrer mit NSDAP- Mitgliedsbuch im Mai 1945 aus dem Preussischen Schuldienst entlassen.

    Im Juni 1945 übernahmen die Sowjets Thüringen.

    Einige ehemalige Lehrer verschwanden für drei Jahre im sowjetischen Sicherheitslager Buchenwald.

    Die nicht verhafteten Lehrer zehrten nach meiner Kenntnis Reichsmark-Ersparnisse auf, verkauften gerettete Besitztümer, tauschten Nordhäuser Korn an der Küste gegen Salzheringe, gaben Nachhilfe-Unterricht , arbeiteten bei Bauern und/oder meldeten sich beim Arbeitsamt, damit sie Lebensmittelmarken bekamen.

    Sie begannen mit Trümmer-Schippen und bekamen je nach Qualifikation irgendwann einen Arbeitsplatz.

    Auch Verwandte halfen mit Lebensmitteln und Geld-Zuschüssen.

    Der Bedarf an Arbeitskräften war gross.

    Eine Nachhilfe - Lehrerin mit Kenntnissen in zehn Sprachen, darunter ugrische Sprachenwie Finnisch und Ungarisch, verschwand 1952 spurlos nach Westdeutschland.

    in den 60er Jahren erfuhr ich, dass sie in Pullach bei München wohne...

    Einige der nach drei Jahren aus sowjetischer Haft Entlassenen gingen nach Westdeutschland.

    Sie wurden als "Politisch Verfolgte" anerkannt, soweit sie nicht wegen Verbrechen im Dritten Reich verurteilt wurden.

    Sie wurden - mit Anerkennung aller Dienstjahre - wieder in den Schuldienst eingestellt.

    In den Schulen der Sowjetischen Besatzungszone bekamen es die Schüler mit hastig ausgebildeten "Neulehrern", oft Abiturienten, zu tun.

    Unsere Russisch- Lehrerin wie auch die Englisch-Lehrerin waren den Schülern oft nur eine Seite im Lehrbuch voraus.

    War uns ein Spaß, wenn wir die Damen durch Hinweis auf die nächste Seite korrigierten und so zu einem roten Kopf verhalfen.

    Nach und nach besserte sich die Qualifikation der Lehrer.

    Gruss jostdieter.

    Hallo Bert, hallo Thilo, in der DDR lernten wir im Geschichtsunterricht einiges aus der Militärgeschichte bis zum Ende des WW II, natürlich aus Sicht der Sowjets und der KPD.

    Überraschend war dann 1956 die Uniformierung der Nationalen Volksarmee mit Reichswehr- Ärmelpatten und Wehrmachts- Uniformen, angeblich nach dem Vorbild der Preussischen Armee beim Abkommen von Tauroggen 18xx soundso. Warum die Sowjets das gegen den Widerstand von Walter Ulbricht und Co. durchsetzten, ist umstritten.

    Sicher nicht aus Dankbarkeit gegen das Kaiserreich und Ludendorff.

    Oberst Nicolai, Chef des Kaiserlichen Geheimdienstes, soll den Transfer Lenins aus der Schweiz nach Russland organisiert haben.

    Oberst Nicolai wohnte während des WW II in Nordhausen/Harz, Stolbergerstraße.

    1946 brachten ihn die Sowjets in die Sowjetunion.

    Dort soll er in ehrenvoller Haft eine eigene hölzerne Baracke mit "Bursche" (Kammerdiener) bewohnt haben.

    Hi Lonewolf, das Datum "29. November 1945" auf dem Grabstein des deutschen Matrosen "Paul August Schersch" ist fragwürdig.

    Ist es das Bestattungsdatum oder ist der Matrose am 29.11.1945, lange nach Kriegsende in Deutschland und Japan, umgekommen?

    Verunfallte er vielleicht - jetzt fantasiere ich - auf einem deutschen Kriegsschiff, das als interessante Beute- Waffe in die Staaten überführt wurde?

    Noch etwas, auf dem Grabstein im Hintergrund mit der Inschrift "USA", sehe ich kein Datum im sichtbaren Ausschnitt..


    Fragen über Fragen..

    Gruss jostdieter

    Hallo Justus, hallo Thilo, gestattet mir noch einmal, auf das Foto zurückzukommen: Unterhalb des Deltamuskels (linke Schulter) des dänischen Kanoniers ist eine runde vernarbte Vertiefung sichtbar.

    Quote

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    Sie erinnert mich an eine Narbe auf dem Rücken meines Vaters. Sie stammte von einem Durchschuss neben der Wirbelsäule (Somme, 1916). Möglicherweise dient der Schlauch über der linken Schulterstütze der Abpolsterung der Einschussnarbe auf der linken Brustseite des Kanoniers.. Mein Vater legte den Schulterriemen seines Pistolenkoppels nicht über seine Einschussnarbe, vermutlich wegen Schmerzen.

    Gruss jostdieter.

    hallo, ich sehe eine Beschädigung des Polsters des linken Schulterauflegers.

    Der vermutlich bunte Schlauch sollte vielleicht die Rüttelschläge beim Feuern auf die linke Brustseite dämpfen und/oder den Körper vom erhitzten Metall trennen.

    Vielleicht kann ein alter Kanonier eine triftige Erklärung liefern.

    Gruss jostdieter

    Hallo Karl, ein Pimpf beobachtete in der Kommandostelle des Volkssturmes und des Kampf-Kommandanten Nordhausen eine bunte Mischung von Kleidungsstücken:

    - Ein Wehrmachtsleutnant mit lederumkleideter Handprothese li. trug am 5.- 10. April 1945 eine weisse Russland-Winterbluse, eine Hose mit Tarnmuster.und Gamaschen.

    - Eine Nachrichten-Helferin hüpfte in einer braunen BdM- "Affenfell" - Jacke umher.

    - Der neue HJ- Bannführer trug eine braune Napola-Uniform.

    - Der Gauleiter tauchte kurz in einer niegel-nagel-neuen Wehrmachts-Uniform als Unter-Offizier auf.

    - Der Kampf-Kommandant fiel auf durch seine runde Reichswehr- Schirm-Mütze, Reithose und Reit-Stiefel.

    - Der Pimpf trug eine kurze Hose und Kniestrümpfe. Lange Strümpfe mit Strumpfhalter waren verpönt. Sowas trugen nur Muttersöhnchen und " blöde Weiber".

    Akzeptiert an eiskalten Wintertagen wurde höchstens eine HJ-Überfallhose.

    Eine Uniform hatte er nicht. Die sollte er erst am 20. April zur Vereidigung an der Napola bekommen.

    - Ein SS-Offizier kam schnieke-bello wie General Kammler persönlich daher.

    Gruss jostdieter.

    Hallo Geniesser,

    ein ehemaliger Feldwebel und Volkssturm-Kommandant im Markgräfler Weinland,

    verschmähte auch die leckere Rindszunge mit Rotwein von unserer Lieblingswirtin.

    "Was ein Anderer schon im Maul hatte, esse ich nicht."


    Ein anderer Alemanne schwärmte von "Muni-Schellen"

    ??

    Erklärung: Ein "Muni" ist ein Stier und wenn er keine "Schellen" mehr hat, dann ist er ein Ochse.

    Diese 'Delikatesse' habe ich allerdings auch verschmäht.

    Gruss jostdieter

    Hallo , die Briten bauten schon während der Luftschlacht um Grossbritannien Radarmasten am Kanalufer auf, um

    anfliegende langsame deutschen Bomber zu erkennen und ihre Abfang- Jäger in die Luft zu bringen.

    Der Ausgang der Luftschlacht um England ist bekannt.

    Habe mal irgendwo gelesen, dass die Horten-Brüder

    1. den Radar-Querschnitt ihres Nurflügel- Vogels durch die Form ohne reflektierendes Höhenruder reduzierten und

    2. das Flugzeug mit radarabweisenden Material beklebten.

    Ein britischer Wissenschaftler behauptete, wäre dieser fast schallschnelle deutschen Tarnkappenflieger mit geringem Radarecho früher fertig geworden, wäre

    die Battle of Britain anders ausgegangen.

    Fazit: Der Einsatz eines schnellen Tarnkappenbombers hätte den Luftkrieg verändert.

    Gruss jostdieter

    Hallo Beobachter der Munitionsfunde:

    Hier die erfolgreiche Entschärfung eines Blindgängers in Nordhausen am Harz:

    Auszug aus nnz-forum.de. :

    Mo, 22:15 Uhr 22.06.2020

    Am Nordhäuser Theater wurde heute ein weiterer Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft .

    So stieß man nun bereits zum zweiten mal in Folge auf eine amerikanische Fliegerbombe.

    Verwunderlich, wo es doch die britische Royal Air Force war, die Nordhausen am 3. und 4. April 1945 bombardierte.

    Sprengmeister West hat eine Erklärung: die amerikanische Bombe ist aus einem britischen Flugzeug gefallen.

    "Tatsächlich haben die Bomben unterschiedliche Aufhängungen, zwei oben und eine unten.

    Sowohl die Amerikaner als auch Briten konnten die Bomben des jeweils anderen mitnehmen und abwerfen".

    Der Sprengkörper war in erstaunlich gutem Zustand.

    Lediglich die Unterseite ist mit Rost überzogen, der Rest hat die Jahrzehnte in trockener Erde ohne große Verwitterungsspuren überstanden.

    Schriftzüge und Markierungen an der Oberseite sind noch deutlich zu erkennen,

    darunter auch das "Produktionsdatum" der Bombe, die im Januar 1945 vom Band gegangen sein muss.

    Ein derartiger Erhaltungszustand ist ein seltener Anblick, selbst für die Profis der Firma Tauber.

    Bevor der Sprengkörper im gesicherten Container verschwand, machte Sprengmeister Andreas West noch einen Vorschlag:

    "..die 120 Kilogramm Sprengstoff werden von den Experten entfernt und die leere Hülle als Erinnerungsstück und Mahnmal an die Stadt übergeben".

    Quelle: Angelo Glashagel, nnz-forum.de.


    Am 3. und 4. April 1945 wurden lt. W.Geiger, Nordhausen im Bombervisier, S.149,

    4000 Bomben der Kaliber 500 Medium Capacity + 1500 Kaliber 1000 USA abgeworfen.

    Sie lösten in den engen Gassen der Altstadt einen verheerenden Flächenbrand aus.

    Fast 9000 Menschen kamen um.

    Immer wieder traurig grüsst jostdieter.

    Hallo Peter

    Quote

    Aber altgediente Obergefreite wurden nicht umsonst als Rückgrat der Armee bezeichnet, so sie vor allem Fronterfahrung besaßen.

    Bei der Wehrmacht galt angeblich die " Zahl der Obergefreiten als GeKaDo (Geheime Kommandosache)".

    Im Buch "Im Westen nichts Neues" von Remarque - wenn ich mich richtig erinnere - lehnt ein Obergefreiter die Beförderung zu Unteroffizier ab,

    weil er seine Kameraden nicht in Stich lassen will.

    Bei der Deutsch-Französischen Brigade lehnte ein Obergefreiter die " Aufforstung" zum OA (Offiziersanwärter) ab, weil er

    kein "Kameraden-Verräter" sein wollte.

    Hintergrund: Bei einem 25-Kilometer-Marsch mit Gepäck musste ein Kamerad wegen Kreislaufversagen getragen werden.

    Der Obergefreite, informeller Gruppenführer, liess ihn zu einem SanKa bringen.

    Der Kommandeur rügte das Ausscheren aus dem Marsch und degradierte ihn.

    Die Sache ging bis zum Wehrbeauftragten.

    Der Obergefreite wurde rehabilitiert.

    Gruss jostdieter

    Hallo Bunkerfreunde, in den 70er Jahren konnte man im Elsass Maginot-Bunker mit Grundstück kaufen oder pachten. Schweizer haben sich im südlichen Elsass niedergelassen. Sie fühlten sich wie Könige auf eigenem Boden. In Basel kostete damals schon ein Quadratmeter in der Bauzone ab 250 Franken aufwärts. In den neunziger Jahren zwangen die französischen Behörden die Niedergelassenen zur Zahlung von französischer Einkommensteuer und Beitritt zur schlechten französischen Krankenversorgung. Da kehrten einige reumütig in die Eidgenossenschaft zurück. Was aus dem Bunkerbesitz wurde, weiss ich nicht. Da kann vielleicht JeanMarie Cosette etwas erzählen.

    Gruss jostdieter

    Hallo Andreas in Shanghai, das Wort "Faustfeuerwaffe"lag mir anfangs auf der Zunge.

    Das Wort "Faust- .."schien mir aber zu brutal für die heutigen Empfindlichkeiten, deshalb "Handfeuerwaffe".

    Beim Fliegenden Personal hiess das lästige Utensil in der Flugjacke "Wumme".

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    Hi Peter in der Normandie:

    Quote

    . den die Frau dieses Obergefreiten gesagt haben soll: Seit dem mein Mann "Wachhabender Offizier" sein darf, weiß ich nicht mehr, was ich ihm kochen soll.

    ..Der zitierte Obergefreite hatte keine Ehe- Frau. Soviel ich weiss, lief da aber was unter dem Codewort " NATO- Matratze".

    Gegessen wurde das hervorragende Kantinenessen der Deutsch-Französischen Brigade.


    Noch ein Zitat von Peter:

    Quote

    In meinem Taschenbuch für Wehrausbildung des Heeres von 1984 steht unter F 06 (Der Wachdienst in der Bundeswehr - ZDv 10/6) : Als Wachvorgesetzte militärischer Wachen werden ohne Dienstgradgruppen-Zuordnung u.a. Wachhabende und Stellvertretende Wachhabende aufgeführt.

    Quote

    Neben den Wachhabenden (Sammelbezeichnung) gab es Offiziere vom Wachdienst (Sammelbezeichnung), die laut Taschenbuch von 1984 zumindest Unteroffizier mit Portepee (also mindestens Feldwebel) zu sein hatten.

    Im gleichen Taschenbuch steht unter B 25 ein Bild mit dem Text:

    Schulterschnur

    Offizier vom Wachdienst

    Heer/Luftwaffe

    Diese Schulterschnur trägt der Obergefreite auch auf dem mir vorliegenden Bild.

    War vielleicht vorschriftswidrig, den Obergefreiten - kein Offiziersanwärter, aber sprachgewandt - mit Schulterschnur , "Wumme" und Offiziers-Pistolentasche als

    "Wachhabenden Offizier" ans Kasernentor zu stellen.

    Der deutsche Luftwaffen-General, der vorschriftswidrig selbst seinen Dienstwagen steuerte, hat ihn jedenfalls ernst genommen und ihm schliesslich seinen Ausweis gezeigt.

    Versichere hiermit, dass ich niemand , lieber Andreas, was krumm genommen habe.

    Hoffe das gleiche von Peter.

    Gruss jostdieter

    Hallo Thilo, laut Taschenbuch f. Wehrausbildung Heer, Abschnitt F 06, trug der "Offizier vom Wachdienst" rechts eine Achselschnur und eine Handfeuerwaffe.


    Bei der Deutsch-Französischen Brigade in Stetten a.k.M. wurde 1987 ein sprachgewandter (Deutsch-Französisch-Englisch) Obergefreiter - eigentlich vorschriftswidrig - mit Achselschnur und P1 am Leibgurt als "Wachhabender Offizier" , zusammen mit einem ihm unterstellten französischen MP- bewaffneten Caporal (Obergefreiter)

    mehrmals ans Kasernen - Tor gestellt.

    Seine Autorität bewies er, als einen deutschen Luftwaffen-General, der vorschriftswidrig seinen Dienstwagen selbst steuerte, stoppte und nicht ohne Ausweis-Vorlage einfahren liess.

    Gruss jostdieter

    Hallo Achim, hallo Rainer, gestattet mir eine Abweichung mit der Erinnerung an die 1960er Jahre bei der Luftwaffe:

    Voraussetzung für die Ernennung zum "Verantwortlichen Flugzeugführer" war das Abitur.

    Ein Stabsoffizier sagte:"Wir können doch nicht einem Volksschüler die Verantwortung für einen Jagd- Bomber mit hochbrisanter Bombenlast übergeben."

    Hat sich dann ab 1964 mit Beginn der Ausbildung in den Staaten geändert, als es nicht mehr geeignete Pilotenanwärter mit Abitur gab.

    Da wurden auch Anwärter mit "Mittlerer Reife" und Handwerker mit "Lehrabschluss" zugelassen.


    Die wehrpflichtigen Abiturienten des Jahrgangs 1986 mit Offiziers-Vorsatz trugen beim Heer ein

    Bändchen mit den Buchstaben "OA" (Offiziersanwärter) auf der Achselklappe.

    Sie blieben 6 Monate länger als die W 15- Abdiener.

    Nach einem Lehrgang und Einsatz im Truppendienst gingen sie als Reserve-Offiziere ab.


    Bei der Wehrmacht konnten ab 1940 auch Mannschaftsdienstgrade ohne Abitur zum Offizier befördert werden.

    Sie wurden "VomAG", "Volks-Offizier mit Arbeiter-Gesicht" genannt.


    Beim Kaiserlichen Heer gab es die "Einjährigen". Mit Abitur stiegen sie rascher in den Offiziersstand auf .

    Gruss jostdieter

    Hallo Tim,


    wenn die Firma Feret & Co 1943/44 Messgeräte zur Siebanalyse herstellte, dann war sie ein Rüstungsbetrieb und den Geheimhaltungsvorschriften unterworfen.

    Meines Wissens wurden im Krieg weder Adressen noch Telefon-Nummern von schutzwürdigen Objekten veröffentlicht, um den alliierten Geheimdiensten keine Bombardierungsziele zu liefern.Vielleicht kannst Du bei Firma "sympatec" (siehe Adresse) mehr erfahren.

    Gruss jostdieter

    http://www.sympatec.com/de/partikelmesstechnik/glossar/parti..
    Testen Sie unsere Instrumente in Ihrer Firma - direkt vor Ort. Wir kommen bei Ihnen vorbei und ... Der Miniumum Feret Durchmesser wird oft als Äquivalentdurchmesser zur Siebanalyse eingesetzt. ... Bei unregelmäßigen Partikeln variiert der Feret-Durchmesser stärker als bei kugelförmigen Partikeln, .

    Hallo Interessierte,

    In der MDR-Mediathek gab es unlängst die Doku " Kriegsende in Mitteldeutschland."

    Eine damals Zehnjährige erzählte von der Flucht aus Schlesien bis zum Leben in einer westdeutschen Kleinstadt.

    Ein Dresdner Kruzianer (Kreuzchor) beschrieb die Uraufführung der Motette von Mauersberger zum Untergang Dresdens in den Trümmern .

    Ein Schüler aus Nordhausen erkannte einen verschütteten Mitschüler am bunten Pullover. Der Kopf fehlte.

    Der Nordhäuser Arzt Dr. Hermann Quosigk , geb. 1927, sammelte die "Kindheitserinnerungen der Generation von vorgestern"

    in dem "Nordhäuser Geschichtenbuch", Herausgeber "Stadt Nordhausen, Amt für Kultur u. Tourismus".

    Einige der am Kriegsende zehn- bis zwanzigjährigen Pimpfe, Jungmädchen, Volks-Sturm-Hitler-Jungen und Ausgebombten erzählen ihre Erlebnisse.

    Gruss jostdieter