Posts by jostdieter

    Hallo Andreas, im Handbuch der Bundeswehr von 1987 habe ich mal so eine Rangliste der NVA gesehen. Bin bis Pfingsten ausser Haus. An einen Rang "Generaloberst " bei der NVA kann ich mich auch nicht erinnern.

    Melde mich, wenn nicht bis Pfingsten geklärt.

    Gruss jostdieter

    Hallo Stefan,

    Quote from stefan

    ein alter Mann aus meinem Dorf hat mir erzählt, dass man im April 1945 hier auf einer Ortsverbindungsstraße Baumsperren errichtet hatte, um den amerikanischen Vorstoß aufzuhalten

    Solche "Panzersperren" hat es gegeben:

    Zitat: Der Volkssturm-Kommandeur und Stadtkommandant von Nordhausen/Harz, Hauptmann d.R. Sigurd Rudloff, besichtigte eine Panzersperre aus Holzstämmen ibei Herreden. Die Ami-Panzer würden damit kurzen Prozess machen. Quelle:Das Nordhäuser Geschichtenbuch, J. D. Rudloff, Erinnerungen an die Meyenburgstraße 1938-1945, S.179.

    So war es auch. Die US-Panzer rollten ungebremst am 8. oder 9. April 1945 durch das Dorf Herreden.

    Am Waldrand zerstörte ein Hitlerjunge einen Sherman-Panzer mit einer Panzerfaust. Ein Schuss aus einem anderen Panzer beendete sein junges Leben.

    Nordhausen wurde nicht verteidigt. Die Volkssturm-Stellungen am Stadtrand und der Harzpforte waren am 10. April 1945 verlassen.

    Gruss jostdieter

    Hallo Hector, gestatte mir folgenden Zusatz zum Zitat des Perikles:

    "Die Kultur eines Volkes erkennt man auch daran, wie es mit den eigenen Toten und den Toten des Feindes umgeht."


    Im April und Mai 1945 wurden die am Brückenkopf Barby gefallenen Deutschen auf US - LKWs zum Friedhof Förderstedt gebracht und in Einzelgräbern mit Namens-Schild bestattet. Das Soldbuch und ein US-Totenschein , z.B. mit Vermerk: "Burnt to death" wurden an die Heimatadresse geschickt.

    Kein Wunder, dass deutsche und US-Veteranen-Verbände sich jahrelang im April auf dem Schlachtfeld bei Walternienburg trafen und die Toten ehrten.

    Von einem deutschen Soldaten einer anderen Einheit mit Sturmgeschützen wurde nichts gefunden.

    Vermutlich wurde er von einem Volltreffer auf das Sturmgeschütz zerfetzt.

    Es Ist kein Wunder, dass ich in meinem späteren Arbeitsleben ohne Hassgefühle mit ehemaligen GIs zusammenarbeiten konnte.

    Nicht unbelastet von Vorbehalten und Abneigung war die Zusammenarbeit mit ehemaligen Rotarmisten.

    Sie hatten meinen Vater drei Jahre im sowjetischen Sicherheitslager KZ Buchenwald bei Weimar schikaniert und fast verhungern lassen..

    Mit Grauen las ich heute, dass die Russen ihre Toten liegen lassen oder verbrennen.

    Glaube nicht, dass sie ihre und die ukrainischen Toten so ehrenvoll behandeln wie die US-Amerikaner 1945 unsere toten Jungen von der Armee Wenck.

    Die Ukrainer lagern tote Russen bis zur Erdbestattung in Kühlzügen.

    Nix kultura, sagten wir damals, wenn wir Schüler mal wieder am Ehren -Denkmal für die toten Sowjets einen Kranz an einem frischen Grab niederlegen mussten.

    Vermutlich war wieder ein Russe besoffen vom LKW gefallen, sagte man damals.

    Gruss jostdieter

    Hallo, es ist erstaunlich, dass heute am 9. Mai 2022 der Kreml die Flugshow über dem Roten Platz "wegen schlechtem Wetter " abgesagt hat.

    Der Moskauer Korrespondent des Spiegel Christian Esch berichtet in FOCUS-Nachrichten, dass 15 Minuten vor der Parade die russische Tageszeitung "Moskowski Komsomolez" meldet, das Wetter sei diesmal so gut, dass nicht mal Chemikalien gegen Wolkenbildung versprüht wurden.

    Der Himmel stelle demnach kein Problem für Flieger dar.

    Da muss wohl ein anderes Problem nach den gelungenen Probeflügen in den letzten Tagen aufgetaucht sein.

    Bei der Umschulung von NVA-Jagdpiloten der DDR-Luftstreitkräfte in Fürstenfeldbruck ab Oktober 1990 stellten die westdeutschen Ausbilder fest, dass die Jagdflieger vom Boden von russischen Leitoffizieren geführt wurden. Sie hatten keinerlei taktische Freiheiten. Sie waren in der russischen Befehlstaktik ausgebildet, nicht in der Auftragstaktik deutscher Tradition.

    Meine Vermutung: Hacker haben das russische Piloten-Leitsystem geknackt. Die Hacker, vielleicht US- Drohnen-Piloten im Ramstein, befehlen den russischen Paradepiloten sonstwohin zu fliegen, aber nicht über den Roten Platz. In letzter Minute vor dem Start hat das Russische Militär-Luft-Kommando gemerkt, dass ihre Parade-Vögel in ferne Tundren geschickt werden sollten.

    Hat jemand eine andere Vermutung für die Absage der Luft-Parade am 9. Mai 2022 über dem Roten Platz "Wegen schlechtem Wetter" bei laut Augenzeugen "windigem, aber wolkenlosen Himmel"?

    Gruss jostdieter

    Hallo , in FOCUS-Nachrichten war dieser Tage zu lesen, dass 1. Putin sofort am 10.Mai 2022 nach dem Feiertag am 9. Mai sich einer OP unterziehen muss.

    2. Ein ihm nahestehender Mann, ehemals KGB-Chef, Namen habe ich mir nicht gemerkt, soll die Geschäfte führen.

    3. Das lässt auf eine längere Pause von Putin schliessen. Ich hoffe auf einen gesichtswahrenden Rücktritt .

    Vielleicht wiederholt sich die Geschichte ? Retter Gorbatschow wurde 1985 zum Nachfolger eines todkranken Parteisekretärs gewählt.

    4. Krebs als Krankheit könnte passen. Bei einem Gespräch mit einem General klammerte P. sich an der Tischecke fest. Sein rechtes Bein wirkte gespannt.

    5. Diese Haltung habe ich bei einem Spitalaufenthalt bei Patienten mit chronischen Schmerzen wie Magen-Speicheldrüsen-Krebs oder Knochen-Krebs gesehen.

    Sie bekamen damals 1999 ständig Morphium. Putins aufgedunsenes Gesicht könnte auf Einwirkung von Medikamenten beruhen.


    Aber ich bin kein Mediziner. Vielleicht kann sich hier ein Onkologe fachmännischer als ich äussern.

    Gruss jostdieter

    Hallo Geschichtsfreunde, gestattet mir meinen Senf dazu zu geben:

    Quote from anhalter

    *Ironie on*

    das ist ja dramatisch! Ein klarer Kriegsgrund!


    Mir war sowieso nie klar, wie man aus Klopapier und Nudeln ein schmackhaftes Essen zubereiten soll. Wenn jetzt auch noch der Senf fehlt ... Gute Nacht.

    *Ironie off*

    mir scheint die Stunde des Galgenhumors gekommen. Im April 1945 im Keller während eines Bombenangriffs auf meine Heimatstadt sagte ein Soldat beruhigend zu den verängstigten Frauen: "Geniesst den Krieg, der Frieden wird fürchterlich".

    Der Frieden in der sowjetischen Besatzungszone wurde zwar nicht für alle fürchterlich, aber so unerträglich, dass Millionen Deutsche in die Westzonen flüchteten. Das Endspiel ist bekannt, die Sowjetunion brach ohne Atomwaffeneinsatz aus wirtschaftlichen Gründen zusammen.

    Meine Hoffnung ist, dass das Endspiel der russischen Besatzer ohne Atomwaffeneinsatz genauso, aber diesmal vier Jahrzehnte früher kommt....

    Gruss jostdieter

    Hallo, aus der verkrampften Haltung des Passagiers schliesse ich, dass er einen kiloschweren meterlangen Stab mit aufgewickeltem Netz oder einer Tasche an seinen linken Oberschenkel drückt und mit der Linken festhält Der ca. 1 Meter lange Stab könnte am unteren Ende an der Bodenschiene des Rücksitzes aufliegen. Ohne mich in der Ausrüstung eines Kurierfliegers aus zu kennen, würde ich so einen am unteren Ende beschwerten Stab mit Post-Tasche oder Kleinteil-Netz über einem Nachrichten- Empfänger abwerfen, ohne landen zu müssen.

    PS.Die Kameraden von den norddeutschen Standorten hatten in den 60er Jahren grosse Mühe beim Ski-Ausflug nach Bayern, ihre langen Bretter im Cockpit ihrer Vögel unterzubringen.

    Gruss jostdieter

    Hallo, Putin treibt mit seinem wirtschaftsfremden Imperialismus die russische Wirtschaft in den Abgrund. Eroberungskriege a la Hitler - Volk ohne Raum- werden heute nicht mehr mit Mord und Brand geführt, sondern mit neuen Technologien und Investitionen. China macht es vor.

    Quote from augustdieter

    ob ein Gas-Embargo den Kreml zu einer Beendigung des Krieges bewegen wird, wage ich zu bezweifeln.

    wird es auch nicht, weil Putin und die Nomenklatura zutiefst in den Kommunismus stalinistischer Prägung zurückgefallen sind.

    Das bezweifle ich auch, die Beendigung des Krieges sollte aus dem Herzen des russischen Volkes kommen. Die Sowjetunion war 1988 von den USA kaputtgerüstet. Gorbatschow bettelte 1990 bei den 2+4-Verhandlungen Kohl an, einen Milliarden-Kredit zu erhöhen. Lothar de Maiziere, der 1. frei gewählte Ministerpräsident der DDR , trotzte Kohl eine Erhöhung von 4 Milliarden DM ab. Sonst wäre Gorbatschow beim Parteitag der KPdSU womöglich abgewählt worden. Die 2+4-Verhandlungen wären ohne Sowjetunion geplatzt.

    Heute zeichnet sich dank weltweiter Wirtschafts-Sanktionen gegen Putin und seine milliardenschweren Bojaren eine neue russische Wirtschaftskrise ab. Es gibt wachsenden Unmut in der russischen Bevölkerung über zunehmende Mängel in der Versorgung. Der russische Mittelstand kann nicht mehr in der Schweiz und Thailand Urlaub machen. Zahlreiche russische Touristen sitzen in Thailand fest, weil ihre Kreditkarten wertlos sind. Ein Kollege, der in Pattaya wohnt, wird immer wieder von verzweifelten Russen gegen nicht verifizierbare Kreditversprechen um Devisen angebettelt.

    In der Ukraine gefangene russische Piloten haben sich abfällig über falsche Zielvorgaben ihrer Führung geäussert. Warum wurde der stellv. Kommandeur der Nationalgarde

    - das ist Putins Gendarmerie nach Art von Hitlers SA - seines Amtes enthoben? Auch der Stuben-Arrest für den stellv. Kommandeur von Putins eigenem Nachrichtendienst ist fragwürdig. Da scheint sich Opposition in Putins Nomenklatura zusammen zu brauen. Dieser Unmut könnte sich auch in Putins Parlaments-Werkzeug, der Partei "Geeintes Russland" ausbreiten. Sie hat die Mehrheit in der Duma, der Legislative in der Russischen Föderation. Zusammen mit der 2. Kammer, der Föderative, könnte Putin wegen des drohenden wirtschaftlichen Niedergangs und eines Bankrotts der Russischen Föderation beauftragt werden:

    1. zielführende Friedens-Verhandlungen mit der Ukraine und der Europäischen Union aufzunehmen und

    2. die russischen Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen.

    In weiteren Verhandlungen wäre zu klären, ob der Ukraine Reparationen für Zerstörungen und Vertreibung der Zivilbevölkerung, z.B. aus sanktioniertem Vermögen der Putin-Nomenklatura, gezahlt werden. Mit Geld der EU könnte der irregeführten russischen Armee die Rückkehr in die Garnisonen finanziert werden, wie damals 1990 bis 1994 beim Rückzug aus der DDR.

    Falls dieser oder ein anderer Verhandlungsweg nicht rechtzeitig eröffnet wird, quält mich der Alptraum, dass ein verzweifelter Putin einen Atomschlag auslöst, um doch noch einen Sieg vorweisen zu können.

    Gruss jostdieter.

    Hallo Geschichtsfreunde, schauen wir doch mal statt in den Kaffeesatz in die Geschichtsbücher:

    1990 war die Sowjetunion finanziell ausgeblutet. Gorbatschow bettelte Kohl an, eine Zahlung von 16 Milliarden DM zu erhöhen.

    Gorbatschows Wiederwahl beim Parteitag der KPSU stand auf der Kippe.

    Dann wäre die Sowjetunion als Partner bei den 2+4 -Verhandlungen weggekippt.

    Lothar de Maiziere als Regierungschef eines von den Russen ausgebeuteten Landes und seit Kindesbeinen Russen-Kenner rang Kohl weitere Milliarden ab.

    Kohls Berater Teltschik soll mit einem Geldkoffer in den Kreml geeilt sein, wurde kurz aufgehalten, weil er im Hotelaufzug stecken blieb, kam aber rechtzeitig in den Kreml.

    Heute dürfte die Russische Föderation nach allen Sanktionen finanziell ähnlich klamm sein.

    Tausende russische Touristen sitzen z.B. in Thailand fest, weil ihre Kreditkonten gesperrt sind.

    Viele Russen - nicht nur die Oligarchen - fürchten um ihr in den letzten Jahren errungenes Wohlleben mit Reisen nach Thailand und

    in die Schweiz.

    Ist nicht wieder ein Parteitag von Putins Regierungspartei "Geeintes Russland" zu erwarten, wo der Unmut der verärgerten Russen

    hageldicht auf Putins Haupt prasseln könnte ?

    Seine Zweitfrau mit Putins vier Kindern soll sich in der Schweiz aufhalten.

    Wird ein abgewählter Putin auf Lenins Spuren ihr mit der Eisenbahn in die Schweiz nachreisen ?

    Mir macht auch Hoffnung, dass wie 1989/90 vor einigen Tagen eine stehende Verbindung zwischen dem Russischen Generalstab und

    dem NATO-Kommando-Rat geschaltet wurde.

    Nach Erzählung eines früheren Bundeswehr-Inspekteur hat man damals klammheimlich einiges abbiegen können.

    Wie geht es eigentlich Lothar de Maiziere ?

    Vielleicht könnte er mehr bewirken als Schröder.. .

    Verzeiht mir die Kaffee-Satz-Deuterei..

    Gruss jostdieter

    Hi Schlichi, danke Dir für das link zum Basler Kinderwagen.

    Habe jetzt auch einen Ausschnitt vom Gesicht der Kinds - Mutter mitbekommen.


    Drückt mir auch das Herz ab, wenn ich an die verletzten und getöteten Kinder in der Ukraine denke.

    Die Erinnerung an den Schulkameraden ohne Kopf reicht mir.

    Er wurde im April 1945 aus einem zerbombten Haus in Nordhausen geborgen.

    Ein Klassenkamerad erkannte ihn an seinem bunten Pullover..

    Gruss jostdieter

    Hallo , hier ein Ausschnitt aus der Basler Zeitung zur Fasnet 2022:

    An dääre Stell sott aine stoo,
    e gscheite Värs – mit Witz und so,
    wo dämm Putin uff charmanti Art
    ganz gheerig an dr Karre fahrt.
    Nur macht my die Gschicht so sauverruggd,
    assa s mir bim Schryybe s Härz abdruggt.
    Drumm blybt dä Värs zem Schluss e ganz gly mied:
    Wott aifach e Wält ganz ohni Krieg!


    In Schriftdeutsch:

    An dieser Stelle sollt einer steh'n

    Ä gescheiter Vers- mit Witz und so

    wo dem Putin auf charmante Art

    ganz gehörig an den Karren fahrt.

    Nur macht mich die Geschichte so sauverrückt,

    dass es mir beim Schreiben das Herz abdrückt.

    Drum bleibt der Vers zum Schluss ein ganz klein wenig müd:

    Möcht einfach eine Welt ganz ohne Krieg!


    Am Kinderwagen steht : Putin, loos dä Scheiss!

    Putin, lass den Scheiss!


    Putin wird diesen Spruch nicht lesen.

    Aber vielleicht die Mutter seiner vier Kinder.

    Sie soll sich in der Schweiz aufhalten.


    Das eindrucksvolle Bild des Kinderwagens mit Kind auf den Schultern der Mutter in der Wagen-Clique ""Die Unentschlossenen" kann leider wegen gesperrtem Code "img" nicht gezeigt werden.

    Gruss jostdieter


    Hallo Nico, die US-Army hat Dokumente von den harten Kämpfen im April 1945 an der Elbe an deutsche Stellen übergeben:

    Quote from nico

    Allerdings entzieht es sich aber auch meiner Kenntnis, ob amerikanische Stellen, Dokumente gefallener deutscher Soldaten an deutsche Stellen übergeben haben.

    Im Mai 1945 kamen per Reichspost an die Adresse der Eltern 1. das (am oberen Rand angesengte) Soldbuch von Ernst Rudloff und 2. ein US-Schriftstück mit den Vermerken :"Burnt to death" und "Buried at Foerderstedt" von einer US-Army- Stelle. Der Absender des Päckchens ist mir nicht bekannt. Vermutlich waren das der Totengräber von Foerderstedt und die Gemeindeverwaltung. Leider hat unsere Mutter im Herbst 1945 nach dem Einzug der Sowjets alle militärbezogenen Unterlagen aus Angst vor einer Hausdurchsuchung durch die sowjetische GPU weggeworfen.1981 wagte ich mich erstmals - nach Verlassen der DDR wegen Vorladung zur Musterung für die NVA - wieder in die DDR. In Förderstedt traf ich an den gepflegten Soldatengräbern den Totengräber. Er hat im April 1945 die Toten von einem US- Laster abgeladen. "Waren alle schwarz". Vom Kommandeur meines Bruders , Hauptmann Peter Rettich, habe ich erfahren, dass die US-Army am 13. April 1945 am Brückenkopf Barby/Elbe Phosphor-Granaten verschoss.

    Gruss jostdieter

    Hallo Sven, hier die Zuordnung Deiner Aufzählung von 7 Gruppen-Namen zur Stadt Nordhausen.

    Sie decken sich nur teilweise mit den 9 Nordhäuser Ortsgruppen.

    2. Altentor

    4. Wiedigsburg

    5. Frauenberg

    6. Geiersberg

    7. Königshof

    8. Töpfertor

    16. Salza.


    Die Erfassungsstellen für die Bezirke der neun Nordhäuser Ortsgruppen Bismarck (Bismarck-Straße), Finkenburg (Königshof), Gustloff (Gustloff-Ring), Horst Wessel (Horst-Wessel-Allee), Meyenburg (Meyenburg-Straße), Ostmark (Stadtrand-Siedlung ?) , Richthofen ( Fliegerhorst ?) , Schlageter (Schlageter-Ring), Weddingen (Salza) habe ich ergänzt um den Strassen- Namen des Ortsgruppen-Sitzes, soweit lt. Stadtplan von 1935 ersichtlich.

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    Anbei ein Auszug aus www.nordhausen-wiki:

    Der Volkssturm in Nordhausen wurde im Oktober 1944 aufgestellt und am 11. April 1945 kampflos aufgelöst.

    Am 29. Oktober 1944 wurden „waffenfähige Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren“ für den Volkssturm erfasst und in 29 Bataillone im ganzen Kreisgebiet unterteilt, von denen 10 dem Stadtgebiet Nordhausen angehörten. Die Organisation war angeglichen an die gebietliche Gliederung der Partei. Die Erfassungsstellen für die Bezirke der neun Nordhäuser Ortsgruppen Bismarck, Finkenburg, Gustloff, Horst Wessel, Meyenburg, Ostmark, Richthofen, Schlageter, Weddingen waren vorher festgesetzt worden.[1] Am 5. November 1944 fand der erste Appell statt. Die feierliche Vereidigung des Nordhäuser Volkssturmes erfolgte knapp zwei Wochen später auf dem Neumarkt. Der Nordhäuser Volkssturm bestand aus Veteranen der Jahrgänge 1885 - 1899 und einigen Hitlerjungen der Jahrgänge 1928/29, zahlenmässig eher in Zug- als in Bataillons-Stärke. Hauptmann d. R. Sigurd Rudloff war stellv. Volkssturm-Kommandeur der gesamten auf dem Neumarkt vereidigten Nordhäuser Bataillone. Die Bataillone im Landkreis trugen heimatgebundene Namen, z. B. „Roland von Nordhausen“, „Heinrichsburg“, „Ellrich“, „Helwig von Harzungen“. Etwa 10 Mann waren abgestellt zur Bewachung der auf dem Fliegerhorst Nordhausen abgestellten Kampfflugzeuge, darunter mehrerer Mistel-Gespanne.

    Carl Parrhysius war mit 73 Jahren der älteste Freiwillige des Nordhäuser Volkssturmes und gab den Text für das Lied „Die Volkssturm-Bataillone“.

    Nach Verletzung des Kommandeurs Schulrat Dr. Koch beim Bombenangriff am 3. April 1945 wurde Oberstudienrat und Hauptmann d. R. Sigurd Rudloff

    Kommandeur und Kampfkommandant. Er übergab am 11. April 1945 die Stadt kampflos an die US-Army.

    Gruss jostdieter


    Hallo Eumex, meines Wissens gab es zwei deutsche Soldaten, die erfolgreich aus alliierten Gefangenschaft flüchteten

    1. Lt. Flucht aus Gefangenenlager

    · Der Matrose Kurt Walter Reich geriet am 25.Februar 1940 nach der Selbstversenkung von U 63 in britische Gefangenschaft,

    ihm gelang nach der Überfahrt nach Kanada die Flucht .

    2. Der Jagdflieger Franz von Werra flüchtete aus einem kanadischen Transport in die USA und kehrte nach Deutschland zurück.

    Seine Erlebnisse wurden im Film mit Hardy Krüger dargestellt.

    Der gebürtige Schweizer Franz von Werra war angeblich in den Washingtoner Diplomaten-Kreisen als Party-Löwe wohlgelitten,

    bis er über neutrale Staaten ins Reich zurückgeführt wurde und wieder in ein Cockpit steigen durfte

    Bin gespannt, ob Frederik noch mehr rausfindet.

    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass ein fahnenflüchtiger deutscher Flieger von den Briten umgedreht und in die Luftwaffe eingeschleust wurde.

    Vielleicht eine Erklärung für die Geheimnistuerei der Verwandten ??

    Gruss jostdieter

    Hallo Stefan, beim uniformierten Soldat sehe ich eine Art Breeches-Hose, wie sie Reiter trugen.

    Auch die hohen Stiefel mit einer Schnalle oben am Schaft könnten Reitstiefel sein.

    Vielleicht war er bei der bespannten Artillerie mit von zwei oder vier Pferden gezogenen Geschützen.

    Mangels Kutscherbock sass der Kutscher - oder der Hufschmied - auf dem Pferd vorne links.

    Habe ich mal als Kind 1940 bei einer Parade gesehen

    Gruss jostdieter

    Hallo, Hauptmann Peter Rettich, Kommandeur II.Bataillon, Grenadier-Regiment Scharnhorst 1, schrieb in seinem leider verschollenen Tagebuch, dass er im April 1945 mit den an der Elbe zerschlagenen Resten seines Bataillons Richtung Berlin "gegen die Russen" zog und die Russen für ein paar Stunden aus einem Dorf in Brandenburg rausdrängte, wo "die Russen gegenüber der Zivilbevölkerung übel gehaust hatten". Seine Truppe wurde aber von der russischen Übermacht zurückgeworfen und rettete sich in amerikanische Gefangenschaft.

    Peter Wittig, Elbe-Operationen, S. 107: ..verursacht durch das Stillhalten der Amerikaner an der Elbe und die Einstellung der Luftangriffe verbreitete sich unter den deutschen Truppen das Gerücht,

    die Amerikaner hätten die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion abgebrochen.

    Sie richteten sich angeblich auf einen Kampf gegen die Russen ein."

    Das Gerücht verbreitete sich auch in Nordhausen.

    Der Pimpf jostdieter hörte von einem Soldaten, der an sich vom Krieg die Nase gestrichen voll hatte:

    "Gegen die Russen würde ich auch noch mal mitgehen."

    Der Hass auf die Russen war allgegenwärtig...

    Weitere Hoffnung glomm auf, als der amerikanische Präsident starb. Wiederholte sich das Wunder, dass Friedrich der Zweite den Sieg errang, als sein russischer Gegenspieler starb und ein deutschfreundlicher Zar nachfolgte?

    An die Wunderwaffen glaubte 1945 niemand mehr.

    Quote from arnd

    Ich lese hier die ganze Zeit mit, und frage mich hat das Ganze einen militärischen Sinn gehabt?

    Außer irgendwelchem Aktionismus, den der Krieg war sowieso verloren!

    Soweit ich das damals mitgekriegt habe, machten viele Soldaten und Zivilisten einfach aus Pflichtgefühl weiter.

    Resignierend sagte man damals:

    "Geniest den Krieg, der Frieden wird fürchterlich".

    Hallo , vermute 1. eine ca 3 cm dicke und mindestens 60 cm lange knickfeste Holzstange als Griff zum Entleeren in umfangreichen Kessel für Speisegemisch oder Färbe-Bad.

    2.Die Randmarke in halber Höhe stammt von einer leicht fliessenden heissen Flüssigkeit:

    3.Die gleichmässigen ca 2 cm breiten ringförmigen Kratzspuren am Pfannenboden aussen weisen auf den Einsatz eine zylinderförmigen Rührers hin.

    4.Ungleichmässige Kratzspuren innerhalb der Kreis-Rührspuren stammen vom Entfernen von Boden-Anhaftungen.

    Meine Anwendungen: Als Koch einer Feldküche würde ich damit eine Paste mit Körnern, Mehlschwitze oder einen anderen Geschmacksverstärker in den Kessel leeren

    und einrühren.

    Als Chemiker würde ich damit in Sicherheitsabstand eine Prozess-Reaktion starten,. z. B. beim Reinigen oder Färben von Textilien.

    Bin gespannt, was Ihr noch herausfindet.

    Gruss jostdieter

    Hallo Horst,

    Quote from onkel horst

    die völlige nationalsozialistische Verblendung Hitlers und vielen seiner ihm hörigen Generäle machte es unmöglich, Entscheidungen "vom Ende her" zu denken. Es hätte klar sein müssen, dass ein Kriegsgegner USA die "kleine" Wehrmacht schlägt.

    Mein Vater war von 1914 bis !918 dabei, zuletzt als Meldereiter eines schlesischen Infanterie-Regiments.

    Als Hitler den USA den Krieg erklärte, sagte er: "Wie kann Hitler den USA den Krieg erklären, er war doch auch Frontsoldat.

    Als nach der Kriegserklärung der USA an das Kaiserreich am 6. April 1917 die ausgeruhten und gut ausgerüsteten amerikanischen Soldaten an die Front kamen, war für uns der Krieg verloren.

    Die Franzosen waren genauso fertig wie wir."

    Gruss jostdieter