Posts by Joseph O.

    Hallo Constantine,


    endlich einmal eine erfreuliche Nachricht aus der Ukraine...


    Der Name Kramatorsk tauchte immer wieder in den Nachrichten auf, welche von den nächsten Zielen der Putin-Armee berichteten.


    Mehr als aufrichtige Wünsche nach Frieden für alle Beteiligten kann man von hier aus kaum beisteuern.


    Dann warten wir optimistisch auf Deine kommenden Berichte - als Indikatoren für etwas sehr Positives ...



    Alles Gute für Dich und die Deinen,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    es gibt aus einem Nachbarverband des I.R. 489 einige Bleistiftskizzen, welche ein durchaus begabter Zeichner vom Vormarsch dieser Einheiten angefertigt hat:



    Gruß,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    noch eine verspätete/späte Reaktion auf Margaretes Thema...


    Ich habe erfahren, dass in einem litauischen Verlag ein Buch zum Thema der Kämpfe im Memelgebiet 1944/45 erschienen ist - mit reichem Fotomaterial sowie guter Kartierung (der Verlag "Briedis" produziert primär Schulbücher und Karten):


    Mėmelio šturmo blefas
    www.briedis.lt



    Hier eine "mechanische" bzw. digitale Übersetzung der vom Verlag Briedis in Vilnius erstellten Zusammenfassung des Inhalts - ein sprachl. Nachbearbeitung habe ich nicht vorgenommen:


    "... Dies ist ein Buch über die Kämpfe des Zweiten Weltkriegs um Klaipėda (das sowohl die Deutschen als auch die Russen in ihren Dokumenten Memel nannten). Viele Jahre lang hat die sowjetische Propaganda den Nebel um 1945 verweht. 28. Januar die Erstürmung der Hafenstadt, aber nur wenige von uns wussten, dass die eigentliche Offensivoperation von Mēmelis 1944 stattfand. im Oktober und das sowjetische Fiasko endete. Riesige Verluste erzwangen die Einstellung der Operation. im Jahr 1945 Ende Januar hofften die Generäle der Roten Armee, dass die umzingelten Deutschen dem Untergang geweiht seien, und sie hatten es nicht eilig, die Stadt zu stürmen. Damals zog sich die Wehrmachtsbesatzung in fünf Nächten heimlich nach Ostpreußen zurück. Als 1945 In der Nacht des 28. Januar marschierte die Rote Armee in Klaipėda ein, kein einziger Deutscher blieb dort zurück. Die Gelegenheit, die Wahrheit herauszufinden, erschien in geheimen Archiven. Daher wird in diesem Buch, basierend auf historischen Dokumenten, Fotografien und Karten, das wahre Bild der Ereignisse offenbart..."


    Der Autor ist mir persönlich gut bekannt - auf Wunsch könnte ich einen Kontakt herstellen.


    Gruß


    Joseph

    Hallo zusammen,


    ich möchte heute - einen Tag verspätet - noch einmal auf den Kesselausbruch am 13,07.1944 eingehen und dabei auch kurz auf aktuelle politische Entwicklungen in Osteuropa eingehen, welche auch im Zusammenhang zu den damaligen Ereignissen stehen.


    Im folgenden Bericht der "Deutschen Welle"


    (https://www.dw.com/de/zerst%C3…ieg-gegen-tote/a-62446805)


    erfährt man von Grabschändungen - angeblich auf Veranlassung durch die belarussische Regierung.


    Vor ca. einer Woche ebnete man zahlreiche Gräber gefallener polnischer Partisanen der "Armia Krajowa" (AK) ein - angeblich sei die Anlage der Friedhöfe illegal gewesen etc. Es sind dort auch Kämpfer der AK beigesetzt, welche sich an der Aktion "Burza" und speziell für den Bereich Wilna an dem Aufstand "Ostra Brama" beteiligt hatten. Letzterer war hier schon mehrfach Gegenstand von Diskussionen und wurde auch in unserer Doku "Wilna 1944 - Spurensuche"


    Der Hintergrund:


    Zwischen Polen und Belarus gibt es seit langer Zeit Spannungen - nicht nur wegen der Flüchtlingsfrage und des durch Polen errichteten Grenzzauns bzw. einer Grenzmauer.

    Die aktuelle, sehr nationalistische Regierung Polens geht mit wenig Fingerspitzengefühl mit dem Thema der Auslandspolen um: Es war Tradition geworden, dass Polnischstämmige im Gebiet Grodno (dort leben noch etwa 300000 Menschen mit polnischen Wurzen, was immer das heißen soll) von poln. Politikern besucht und gefördert werden. Die damit verbundenen Feierstunden werden gerne vom PiS-okkupierten ÖR-TV übertragen, wobei man etwa in belarussischen Schulen wenig zimperlich ein Fahnenmeer poln. Flaggen sieht, patriotische Lieder singende Schüler/innen auftreten lässt und dazu patriotische Reden schwingt.

    In einer Feierstunde zur Ehrung berühmt-berüchtigter AK-Kämpfer, welche auch in den Wilna-Kämpfen verwickelt waren (https://en.wikipedia.org/wiki/Romuald_Rajs), kam es zum Eklat: Eine Aktivistin, aus Polen angereist, wurde wegen der Verherrlichung von Kriegsverbrechern von belarusischen Behörden verhaftet.

    Man hatte in dieser Feier auch einen berüchtigten Helden gewürdigt, den Major „Łupaszka“, dessen Einheiten in Ostpolen (z. T. heute belarusisch) sogar noch nach dem Kriegsende Hunderte dort ansässiger orthodoxer Dorfbewohner massakriert und die Dörfer niedergebrannt hatten. Trotz all dieser Makel werden diese "Verfemten Soldaten" (poln.: „żołnierze wyklęci“) seit 2013 mit einem besonderen Gedenktag geehrt - man sieht exkl. nur deren Einsatz für die eigene Nation.


    Auch diese Nachricht - am 78. Jahrestag - der Wilnakämpfe sollte man beachten:


    Massengrab nahe ehemaligem deutschen Konzentrationslager in Polen gefunden
    In einem polnischen Wald wurden menschliche Überreste von rund 8.000 Nazi-Opfern entdeckt, die aus der Zeit der nationalsozialistischen Besatzung stammen
    www.derstandard.de


    In Paneriai (Ponary) bei Wilna wurde kurz vor dem Abzug aus der noch nicht eingekesselten Stadt ebenfalls eine 1005-Aktion des Sonderkommandos Blobel durchgeführt, in deren Verlauf die Leichname der dort verscharrten ca. 100000 Ermordeter exhumiert und verbrannt wurden - die Knochen wurden in spez. Mühlen zerkleinert. Die jüdischen Arbeitskommandos hatten dabei in den riesigen Gruben neben den halbverwesten Leichen zu leben - die Gruben waren mit Stacheldraht umzäunt und wurden scharf bewacht...


    Man sieht: Viele Dinge haben ein langes Echo ... Der aktuell in der Ukraine wütende Krieg hat auch etliche Wurzeln im WW2...


    Nachdenkliche Grüße


    Joseph

    Hallo Bayda,


    wir haben schon lange nichts mehr aus Mariupol gehört - dafür leider aktuell um so mehr Negatives.


    Wir wünschen Dir und den Deinen viel Glück und Kraft in diesen harten Zeiten, welche in Europa offensichtlich wieder angebrochen sind.


    Zynisch muss man hier anmerken, dass Dein Projekt der vergleichenden Fotomotive vor und nach dem Krieg nun wieder neue Aufgaben stellt.


    Möge es nicht allzu viele neue Motive geben...



    Alles Gute!


    Joseph und gewiss auch alle anderen Mitforisten

    Hallo Constantine,


    lange haben wir nichts mehr von Eurem Bunker-Projekt gehört...


    Aktuell hört man jedoch leider schlechte Nachrichten - auch aus Kramatorsk - welche traurig stimmen.

    Es bestand die Hoffnung, dass dieser Museums-Bunker, der ja vor allem an die Schrecken des Krieges erinnert,

    nie wieder seiner früheren Funktion zugeführt werden musste...


    Wir wünschen Euch, dass dieses für die Ukraine und Europa dunkle Intermezzo - im Jahre 2022 (!!!) - bald überstanden ist und dass wieder Frieden einkehrt.


    Alles Gute


    Joseph

    Hallo Daniel, hallo zusammen,


    vielen Dank für das Einstellen dieses Dokuments - es erinnert an so viele, meist harmlose Bildchen, die Soldaten an der Front oder im Rückraum "geschossen" haben.


    Manche lassen jedoch auch das Blut gefrieren - wie z. B. jene, die bei "radio4wk"s Wilna-Seite eingestellt wurden und von den Untaten des SS-Pol. Rgt. 16 zeugen.


    Zu Jockels Beitrag vom 08.10.2021 fällt mir gerade die Rede des heute 95-jährigen Auschwitz-Überlebenden Dr. Marian Turski ein, welche er am 27.01.2020 anl. des

    75. Jahrestags der Auschwitz-Befreiung gehalten hat - und das Thema "Es ist immer noch ein Rätsel, wie es zu dieser Verrohung kommen konnte." sehr prägnant beleuchtet:


    https://www.auschwitz.info/de/…rski-das-elfte-gebot.html


    Gruß,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    der "KÜ" ist mir als ehemaligen Studenten der Uni Münster aus allerlei Bade- und Zeltvergnügungen wohlbekannt.


    Meine Tante war zudem Nonne im Vorsehungskloster St. Mauritz an der Werse - ganz in der Nähe.

    Von ihr habe ich vor Jahrzehnten einige zugeschnittene Pappstücke erhalten, welche wohl Teil einer "Präsentation" ("Papp-Powerpoint") waren,

    auf welcher man für ein "hohes Tier" Einsatzdaten von Flugzeugen gegen britische Ziele zusammengestellt hatte. Diese Pappen dienten

    im Kunstunterricht des dortigen Mädchengymnasiums als Unterlage.


    Bei Interesse kann ich diese gerne mal hier einstellen - obwohl sie eher nichts zur Klärung des Falls beitragen werden...


    In jenem Kloster soll jedoch zu Kriegszeiten der Stab einer Luftwaffen-Einheit residiert haben. Ob von dort auch Jagdflugzeuge kommandiert wurden,

    ist mir nicht bekannt.

    Hallo Rusalka und ggf. Diana,


    bin gerade auf ein evtl. für Deine Nachforschungen interessantes Buch gestoßen:


    Rolf Michaelis: Der Einsatz der Ordnungspolizei, 1939–1945 (evtl. bei https://www.booklooker.de/B%C3…gimenter/id/A02nnACZ01ZZo

    zu erwerben).


    Bei ebay fand ich ein Foto vom angebl. Vormarsch einer SS-Pol. Div. in Litauen:


    https://www.ebay.de/itm/362654…eb1270:g:yuUAAOSw59Jcr0Kr


    Die Rückseite des Fotos


    pasted-from-clipboard.jpg


    kann ich nicht sicher entschlüsseln. "...???? getroffen"?


    Vielleicht kann das Diana klären?


    Ob es sich hierbei um den gleichen Verband handelt, der 1944 beim Rückmarsch (evtl. war das SS Pol.Rgt. 16 in Wilna permanent stationiert?)

    die Kriegsverbrechen ("Sühnemaßnahmen") beging, kann ich ebenfalls nicht klären. Aber evtl. kann auch hier jemand helfen?



    Gruß,


    Joseph




    Geteilte Verantwortung?
    Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungspolitik und in Ausstellungen zum Holocaust

    Von der Philosophischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie (Dr. phil.) genehmigte Dissertation von Silvio Peritore


    Kurzbeschreibung der Disseration „Geteilte Verantwortung? Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungspolitik und in Ausstellungen zum Holocaust:


    Diese Untersuchung beleuchtet die historische Bewertung dieses Genozids und die daraus resultierenden Kontroversen. Dazu werden, primär in der deutschen und teilweise in der internationalen Erinnerungsarbeit, die politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und psychologischen Auswirkungen dieses Verbrechens untersucht. Schwerpunkte sind die Dokumentation, Bewertung und Analyse der Entwicklungsprozesse in der deutschen Erinnerungsarbeit sowie von 20 Ausstellungen zum Nationalsozialismus und zum Völkermord in Gedenkstätten und Museen unter Einbeziehung der Sinti und Roma. Die Begutachtung der Ausstellungen richtet sich nach erinnerungspolitischen, historiographischen und pädagogischen Kriterien. Ebenso wird der konfliktreiche Weg der Sinti und Roma in diese Ausstellungen beschrieben. Der von Vorurteilen geprägte politische, gesellschaftliche, wissenschaftliche und juristische Umgang mit den deutschen Sinti und Roma bis zum Beginn ihrer Bürgerrechtsarbeit in den 1970er Jahren wirkte sich auch auf das Gedenken an deren Opfer aus, denen lange die Anerkennung versagt blieb. Stattdessen wurden Sinti und Roma in den wenigen Beiträgen zu ihrer Verfolgung klischeehaft dargestellt. Die heutige Rolle der Sinti und Roma als Opfer des NS-Völkermords in der deutschen Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit ist ebenso Gegenstand dieser Arbeit. Dazu gehört auch das Nicht-Erinnern, also die Frage, warum sie von der Politik, der Wissenschaft und den Gedenkstätten aus dem Gedenken ausgeschlossen oder erst nach Auseinandersetzungen einbezogen wurden. Es sollen Gegensätze zwischen den offiziellen Formen des Erinnerns und den Erwartungen der Sinti und Roma sichtbar werden. Die Untersuchung soll für die Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit, für die Wissenschaft, Politik und Ge-
    sellschaft Anregungen und Erkenntnisse bringen, die das Bewusstsein über den Genozid an den Sinti und Roma und dessen vielfältige Auswirkungen stärken, und dazu beitragen, antiziganistische Vorurteile abzubauen. Neben der Darstellung von Defiziten in der Erinnerungsarbeit sollen Lösungswege aufgezeigt und Anregungen für künftige Forschungen und Bildungsmaßnahmen gegeben werden, um den Stellenwert der Sinti und Roma als Opfer des NS-Völkermordes zu stärken.



    Geteilte Verantwortung?

    Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungspolitik und in Ausstellungen zum Holocaust


    INHALTSVERZEICHNIS


    1.1 Gegenstand, Problemstellung und Ziele der Untersuchung

    1.2 Forschungsstand

    1.3 Faktenlage zu den herangezogenen Themenbereichen

    1.4 Theoriebezug und methodische Vorgehensweise

    1.5 Quellenmaterial

    1.6 Wissenschaftliches Erkenntnisinteresse


    2 DER WEG ZUR ERINNERUNG AN DIE SINTI UND ROMA

    2.1 Herkunft und Geschichte der Sinti und Roma in Europa

    2.2 Auswirkungen des Nationalsozialismus auf Sinti und Roma

    2.2.1 Die NS-Rassenpolitik als Grundlage der Vernichtung

    2.2.2 Der Weg in den Genozid

    2.2.3 Mordaktionen

    2.2.4 Bilanz des Völkermords an den Sinti und Roma

    2.2.5 Streitpunkte des erinnerungspolitischen und historischen Diskurses

    2.3 Die Situation in der Nachkriegszeit

    2.3.1 Aufbau einer neuen Existenz und gesellschaftliche Re-Integration

    2.3.2 Kontinuierliche Diskriminierung in der Tätergesellschaft

    2.3.3 Trauer und Trauma der Betroffenen und Bedeutung des Gedenkens

    2.4 Die Bürgerrechtsarbeit der Sinti und Roma als Basis für die Erinnerungsarbeit

    2.4.1 Die Protagonisten und ihre Ziele

    2.4.2 Menschen- und Minderheitenrechte

    2.5 Bekämpfung des Rassismus und des Antiziganismus

    2.5.1 Antiziganistische Darstellung in der Literatur und in der Presse

    2.5.2 Antiziganistische Darstellung im Film und in der Fotographie


    3 VERANTWORTUNG, ERINNERN, GEDENKEN

    3.1 Entwicklungen der deutschen Erinnerungsarbeit nach 1945

    3.2 Leugnung, Verdrängung, Marginalisierung des Genozids an den Sinti und Roma

    3.3 Deutungsmächte in der deutschen Erinnerungskultur


    4 AUSSTELLUNGEN ZUM GENOZID AN DEN SINTI UND ROMA

    4.1 Der schwierige Weg in die Ausstellungen

    4.2 Erwartungen und Zielkonflikte

    4.3 Erinnerungspolitische Gremienarbeit in Gedenkstätten und Lagerkomitees

    4.3.1 Stiftung Topographie des Terrors

    4.3.2 Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

    4.3.3 Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora

    4.3.4 Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

    4.3.5 Stiftungen Sächsische Gedenkstätten

    4.3.6 Stiftung Sachsen-Anhaltinische Gedenkstätten

    4.3.7 Stiftung Bayerische Gedenkstätten

    4.3.8 Beraterkreis der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

    4.3.9 Internationale Lagerkomitees der Überlebenden-Organisationen

    4.4 Prinzipien für die Gedenkstättenarbeit und Ausstellungen

    4.5 Die ständigen Ausstellungen der Sinti und Roma

    4.5.1 Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

    4.5.2 Auschwitz

    4.6 Analyse der Ausstellungen in Gedenkstätten und Museen

    4.6.1 Bergen-Belsen

    4.6.2 Buchenwald

    4.6.3 Dachau

    4.6.4 Flossenbürg

    4.6.5 Mittelbau-Dora

    4.6.6 Neuengamme

    4.6.7 Sachsenhausen

    4.6.8 Gedenkstätte Deutscher Widerstand

    4.6.9 Haus der Wannseekonferenz

    4.6.10 Ort der Information am Denkmal für die ermordeten Juden Europas

    4.6.11 Topographie des Terrors

    4.6.12 Deutsches Historisches Museum

    4.6.13 Badisches Landesmuseum Karlsruhe

    4.6.14 Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg

    4.6.15 Wanderausstellung „Sonderzüge in den Tod“ der Deutschen Bahn AG

    4.6.16 Ausstellung „Erzwungene Wege“ des Bundes der Vertriebenen

    4.6.17 Ausstellung „Unerwünscht–Verfolgt–Ermordet“ im Stadtmuseum Magdeburg

    4.6.18 Ausstellung „Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“


    5 ERINNERUNGSPOLITISCHE ERFOLGE UND MISSERFOLGE

    5.1 Anerkennung des NS-Völkermords an den Sinti und Roma

    5.1.1 Rezeption im In- und Ausland

    5.1.2 Akzeptanz und Kritik innerhalb der Minderheit

    5.2 Die Lehren nach Auschwitz

    5.2.1 Pädagogische Arbeit der Sinti und Roma

    5.2.2 Lernen mit Zeitzeugen

    5.3 Der Konflikt um das Denkmal in Berlin

    5.4 Weitere Formen des Gedenkens an die Sinti und Roma


    6 SCHLUSSBETRACHTUNG UND AUSBLICK


    ANHANG

    Chronologie des NS-Völkermords an den Sinti und Roma

    Quelle: Dokumentationszentrum Deutscher Sinti und Roma

    Verfolgung der Sinti und Roma im besetzten Europa

    Ständige Ausstellungen mit Bezug auf Sinti und Roma

    Gedenkorte für Sinti und Roma / Stand April 2011

    Fragen an die Zeitzeugen der Sinti und Roma

    Verzeichnis der verwendeten Literatur und der Quellen


    Abrufbar unter: https://www.repo.uni-hannover.…/689270186.pdf?sequence=1



    Hallo zusammen,


    "Scheinflugplatz" hat mich auf eine Veröffentlichung bei Youtube aufmerksam gemacht, in welcher die Erlebnisse eines Fallschirmjägers "Heinz"

    bei den Kämpfen um Wilna 1944 erzählt werden.


    Bei genauem Zuhören erkennt man, dass hierbei Auszüge aus den Erinnerungen von Heinz Frischmann und Eugen Hinnen vom FJR 16 verlesen werden,

    welche uns für die Erstellung der Dokumentation "Spurensuche Wilna 1944" von E. Hinnen zur Verfügung gestellt wurden.


    Also - wer´s mag, der kann sich hier etwas vorlesen lassen: https://www.youtube.com/watch?v=T0zcmrXhCy4


    Mein Geschmack ist so etwas allerdings nicht...



    Gruß,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    ich bin gerade zufällig auf der Website des Bundespräsidenten auf die folgende Info gestoßen:


    https://www.bundespraesident.d…06/210614-Sandbostel.html


    Sandbostel, Gedenkstätte Lager Sandbostel

    Besuch der Gedenkstätte im ehemaligen Kriegsgefangenenlager Stalag X B Sandbostel und Kranzniederlegung zum Gedenken an den 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion

    - Bildpunkte während des Rundgangs

    - ca. 12.30 Uhr Begegnung mit den Medien


    Vielleicht sind ja einige der hier besonders Engagierten am 14. 06. dabei und ggf. gar eingeladen...?



    Gruß,


    Joseph

    Hallo Eumex,


    vielen Dank für die Infos.


    Noch ungeklärt ist jedoch der Widerspruch zwischen dem Flugzeugtyp, den das Pik-As-Geschwader damals gemäß der Tabelle eingesetzt hatte (Bf 109 F)

    und dem Foto, das ein zweimotoriges Modell zeigt - mit scheinbarem Bugfahrwerk(?) oder einem solchen unterhalb der Motoren. Letzteres würde mit dem Typ Bf 110

    korrespondieren - incl. dem aus der Flugzeugnase herausragenden Maschinengewehr.


    Die Klärung dieser Frage ist jedoch nicht "lebenswichtig"...


    Gruß,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    bei einer Online-Auktion (https://www.ebay.de/itm/353499…34d8ae:g:yv0AAOSwMhlgoqN6) kann man zu einem horrenden Preis ein Foto erwerben,

    auf welchem ein beschädigtes Flugzeug (angeblich Me 109) mit aufgemaltem Pik-Symbol zu sehen ist.



    pasted-from-clipboard.jpg


    Ich habe schon mal von einem Pik-As-Geschwader gehört, jedoch nicht von dessen Aufenthalt (Stationierung) auf dem Flughafen im Jahre 1944.


    Gibt es eine Möglichkeit, herauszufinden, ob und wann dieses Geschwader in Wilna war?


    Zudem scheint das abgebildete Flugzeug kein einmotoriges zu sein - der Motor sitzt eher in der Tragfläche.


    Das gleiche Foto taucht in einer anderen Auktion auf: https://www.ebay.de/itm/Foto-P…Wilna-Polen-/353280335172 - und das zu einem noch höheren Preis.

    Dorthin gelangt man mit den Google-Separatoren "Me 110" und "Wilna".


    Wer zahlt für solche Bilder diese Unsummen...?



    Gruß,


    Joseph

    Hallo zusammen,


    hier der Versuch, das nächste Kapitel zu übersetzen:


    "...Mitte 1940 erreichte die Zahl der deutschen Polizeibataillone

    101, mit vielen jungen Rekruten und Polizeireservisten. Außerdem

    wurden spezielle Polizeibataillone (Nummern 251-256 und 301-325) gebildet, die folgende Aufgaben hatten

    In letzterem Bataillon wurden zur Konzentration Elitekader der Ordnungspolizei 2 eingesetzt

    ..."


    Pardon - ich stelle fest, dass mein Translator wohl teilweise Unsinn übersetzt.


    Daher gebe ich hier die inzwischen ermittelten URL der Quelle an:


    http://www.voruta.lt/wp-conten…ads/voruta_9_epastas1.pdf


    und


    http://www.voruta.lt/wp-conten…ds/voruta_10_epastas2.pdf


    Möglicherweise haben ja Interessenten einen besseren Translator (hier hatte ich es mit DeepL versucht) zur Verfügung.

    "Litauisch" ist jedoch anscheinend nicht nur für dieses System (sondern auch für Humanoide) eine gewisse Prüfung...


    Eventuell sind ja die dort in den Artikeln angegebenen Quellen für unsere Spezialisten für die "Polizei" von Interesse...?


    Wünsche noch einen schönen Muttertag - und für unsere russischen Freunde einen besinnlichen Gedenktag.



    Gruß,


    Joseph






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