Posts by walstrop

    Moin ZAG,


    danke für deine Mitteilungen.


    Laut meinen Aufzeichnungen ergänze ich dir wie folgt:


    Lw Bau Batl 17/XIII - Aufgestellt April 1940 in Ansbach.

    Bis 14.05.1941 dem Lw Bau Regt 5/VI in Frankreich unterstellt,

    Juni 1941 Bereitstellung in Lyck (zusammen mit 3/XI),

    ab Juli 1941 in Suwalki - Sobolewo,

    ab hier habe ich keine Aufzeichnungen mehr.


    Lw Bau Batl 30/XIII - Aufgestellt 1940 in Sigmaringen,

    keine weiteren Aufzeichnungen,


    Lw Bau Batl 18/XI - Aufgestellt 12.08.1940 in Eggebek (Schleswig-Holstein),

    - aufgelöst im März 1943 in Pskow (Russland),

    - daraus wurde das Lw Bau Batl 118/XI (K) mit Kriegsgefangenen,

    es wurde eingesetzt in Pernau, Schaulen und Dorpat bis

    1945 in Bereich Königsberg/Ostpr.


    Ich bin sehr dankbar für deine Mitteilungen. Ich kann in meinem Archiv wieder weitere Orte und Daten hinzufügen.

    So macht "forum" Spass.


    Gruss


    Walter

    -

    Moin Hans Werner,


    danke für deine Antwort.

    In meinen Unterlagen habe ich nur folgenden Eintrag:

    Lw Bau Kp 13/III = nichts

    Lw Bau Batl 13/III = gebildet aus Lw Bau Batl 305/III, aufgelöst 1943.


    Es kann auch ein Übertragungsfehler in der Veränderungsmeldung vorliegen, anstatt Batl wurde Komp eingetragen. Dies habe ich bei meinen Recherchen desöfteren erlebt. Dafür spricht auch, dass die Erkennungsmarke (EKM) auf Batl ausgegeben wurde und nicht auf Komp. Denn bei Ausgabe der EKM auf Lw Bau Batl gab es praktisch schon keine Komp mehr. Die Aufstellung von Lw Bau Batl erfolgte in allen Luftgauen meist 1939, wobei meist 1 Batl aus 3 Kp'en gebildet wurde ( Bespiel: Lw Bau Kp'en 30- 31 - 32/XI wurden 1. - 3. Kp Lw Bau Batl 18/IV).


    An Lw Bau Kp'en hab ich im Luftgau III fast garnichts. Jedoch habe ich bei mir einen Eintrag für die Lw Bau Kp 12/III. Diese Einheit war am 11.10.1939 in Strausberg stationiert. Die Einheit 13/III kann ohne weiteres in der näheren Umgebung um Strausberg gewesen sein. Dies habe ich bei anderen Lw Bau Kp'en in fast allen Luftgauen feststellen können (jedoch ohne Gewähr).


    Mehr kann dir leider nicht mitteilen. Solltest du im Laufe deiner Recherchen doch noch etwas zu dem Lw Bau Batl 13/III herausfinden, lass mich daran teilhaben, bin immer interessiert,


    vielen dank im voraus


    Walter

    Moin Hugo,


    eine für mich sehr interessante Aufstellung, da ich sie bisher noch nicht kannte.

    Da ich mich fast ausschließlich mit Lw Bau Kompanien/Bataillonen/Regimentern beschäftige, habe ich hierzu einige Fragen an dich:


    1.) Hast du diese Aufstellung aus einem Dokument, wenn ja, welches ?

    2.) Bist du im Besitz noch mehrerer Aufstellungen, wo Lw Bau Batl. beteilgt waren (egal ob Westen oder Osten) in dem Zeitraum

    nach dem 01.09.1940 ?

    3.) Gab es auch evtl. die Luftwaffengefechtsgruppen 1 + 2 ?

    4.) Hast du evtl. auch hierüber etwas ?


    Vielen Dank im voraus


    Walter

    Moin Hans Werner,


    in Deiner Übershrift schreibst du Lw Bau Kompanie 13/III und auf der Karte und im Text Lw Bau Batl 13/III.

    Ich nehme aber an, daß das Lw Bau Batl 13/III zutrifft und nicht die Kompanie.


    Meine Frage an dich:


    Kannst du mir einen genauen Zeitpunkt/Zeitraum für die Dienstzeit in dem Lw Bau Batl 13/III nennen und ggf einen Einsatzort ?


    Vielen Dank im voraus


    Walter

    Moin Zeiba02,


    du schreibst dass dein Großonkel in tschechischer Gefangenschaft war und in Pardubitz am 5.11.1945 ershossen wurde.


    Mein Großvater war ebenfalls in tschechischer Gefamgenschaft von 1945-1950 in drei verschiedenen Lager.

    Ich hatte das Archiv des IKRK (Internationales Komitee des Roten Kreuzes) in Genf/Schweiz angeschrieben und um Auskunft über meinen Großvater gebeten, da das IKRK ab Juni 1945 viele Lager in der ehem. CSSR mit deutschen Kriegsgefangenen besucht hatte. Hierüber wurden "Reports" gefertigt.

    Diese Besuchs-Reports beinhalten Beschreibungen über das Lager selbst (Standort, Belegung, etc.), sowie eine namentliche Lagerliste.

    Ich hatte von jedem Lager, in dem mein Großvater war, eine Kopie des "Reports" erhalten. Auch Daten, wann und warum er jeweils in ein anderes Lager "versetzt" wurde.


    Wenn das Datum 05.11.1945 und der Ort Pardubitz feststeht, würde ich das IKRK in Genf (Archiv) anschreiben.

    Ich persönlich weiss jetzt nicht, ob es in Pardubitz ein Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten gab.

    Vielleicht war dein Großonkel auch in einem anderen Lager und zu einem "Arbeitseinsatz" in oder um Pardubitz eingesetzt.

    Dies ist aber bei einer Nachfrage beim IKRK egal.


    Dies kannst du formlos machen und in deutscher Sprache. Sollte in Genf etwas über deinen Großonkel vorliegen, erhälst du auch in deutscher Sprache ein Antwortschreiben, die "Reports" sind jedoch in französischer Sprache gefertigt worden, die musst du dann selbst übersetzen.

    Es werden die Personalangaben der gesuchten Person benötigt, sowie eine Bestätigung, in welchem verwandschaftlichen Verhältnis man zu der gesuchten Person steht. Die Bearbeitungszeit dauerte seinerzeit 8 - 10 Wochen, ich weiss nicht, wie lange es heute dauert.


    Wenn du noch etwas hierzu brauchst, kannst du mir ja eine PN zukommen lassen,


    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    Augustdieter

    danke für deine Einschätzung. Von einer Aufklärungsbteilung habe ich selbst auch noch nie etwas gehört.

    Der Dienstgrad Flieger war mir bekannt.


    silvio52

    diese Möglichkeit ist auszuschließen, denn der Gefallene befand sich im Januar 1942 in Simnizy/Russland. Dort gab es keine "Ausbildungsabteilunng".


    Danke für eure Antworten


    Walter

    Moin zusammen,


    ich habe eine Frage zu den beiden eingestellten Bildern.

    Im internet habe ich vor kurzem Bild 1 gefunden. Dort steht in der Todesanzeige "Aufklärungsabteilung einer Baukompanie".

    Auf Bild 2 ist davon im "Truppenteil" nichts zu lesen.


    Meine Fragen:


    1.) Gab es bei den Lw Bau Batl überhaupt eine "Aufklärungsabteilung" ?

    2.) Wenn ja, was wurde/sollte aufgeklärt werden ?

    3.) Hatten alle Lw Bau Batl. eine solche Abteilung oder nur bestimmte/an bestimmten Orten befindliche Einheiten ?

    4.) Wenn Nein, was könnte dann mit der Beschreibung Aufklärungsabteilung gemeint sein ?

    5.) Kann mir jemand den Text auf Bild 2 unter "Urschriftliche Verlust-Listen Nr." übersetzen ?

    6.) Lese ich richtig: Simnizy b(ei) Kirow/Rußl(and)


    Danke im voraus


    Walter

    Hallo Wim,


    1. Hirnerschütterung

    2. Große Platzwunde am Schädel


    Todesursache: Hirnzerquetschung infolge ( ...........) Bombensplitter


    Gruss Walter


    Das Wort in Klammer kann nicht eindeutig entziffern.

    Moi Uwe,


    habe etwas zu Heersverpflegungsamt Donaueschingen gefunden:


    Heeresverpflegungsamt Donaueschingen im Schwarzwald

    Hindenburgkaserne, Hermann-Göring-Strasse 37 bis 48

    gleichzeitig Dienstwohnung des

    Stabszahlmeisters: Rudolf Martin

    weiterhin vermerkt: Matthäus Werkmann, Obermagazinmeister


    Quelle: Einwohnerbuch der Amtsstadt Donaueschingen/Schwarzwald 1937/1938


    Hierzu einen Auszug aus einem Artikel des "Südkurier", Region Schwarzwald, vom 10.08.2018:


    "...Misslungene Sprengung: Wenn man den überaus erfolgreichen ehemaligen Oberbürgermeister Bernhard Everke fragen würde, ob ihm während seiner Amtszeit auch einmal etwas gründlich misslungen sei, würde er vermutlich ganz spontan antworten: Ja, die Sprengung des Proviantamtes. Als er nämlich am 18. März 1986 vor zahlreichem Publikum die Sprengladung gezündet und sich der Staub verflüchtigt hatte, stand das Gebäude immer noch. Zwar etwas schief, aber die Vorbereitung des Areals für eine Neubebauung mit dem Donaucenter I und II sowie stadtnahen Wohnhäusern verzögerte sich dadurch stark..."


    "...Das Heeresproviantamt im Wandel der Zeit

    Die Geschichte Donaueschingens ist eng verknüpft mit der Geschichte des Militärs vor Ort. Besonders prägnant war dabei neben den Kasernen auch die Einrichtung für die Soldaten-Verkostung: das Proviantamt. Von der Nutzung durch die Wehrmacht bis hin zur französischen Armee

    • Die Entstehung: Das Heeresverpflegungsamt, ab 1943 Heeresverpflegungshauptamt, mit einer Vielzahl von Gebäuden wie zum Beispiel Lager, Getreidespeicher, Großbäckerei und vielen mehr, war im Zuge der Kasernenneubauten und der Errichtung des Standortlazaretts auf dem Buchberg Mitte der Dreißigerjahre mit Gleisanschluss zum Donaueschinger Bahnhof errichtet worden. Es war es eines der größten seiner Art im Südwesten des damaligen Deutschen Reichs. Von hier wurde ein komplettes Armeekorps (militärischer Großverband aus mehreren Divisionen) mit Brot und Getreide versorgt, und hier arbeitete während des Krieges eine vollständige Bäckereikompanie rund um die Uhr. In den Getreidespeichern lagerten tausende Tonnen Getreide.
    • Weitere Nutzung: Das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete nicht auch das Ende der militärischen Nutzung. Nach Kriegsende nutzten die in Donaueschingen stationierten französischen Streitkräfte das Proviantamt. Auch die Großbäckerei blieb weiter in Betrieb. Bis zur Privatisierung lieferte diese über viele Jahre hinweg das Brot für die französischen Garnisonen in Donaueschingen, Villingen, Friedrichshafen, Konstanz, Langenargen, Radolfzell, und Stetten am kalten Markt. Auch für die Donaueschinger war die französische Bäckerei ein duftendes Erlebnis. Hubert Mauz hat in der Geschichte "Mi Hoametstadt Eschinge mit de Nas gschnupperet" im Buch "Eschinger Gschichten" sehr anschaulich beschrieben, welche Gelüste bei den Donaueschinger Jugendlichen zu Beginn der Sechzigerjahre der Duft von frisch gebackenem Baguette auslöste.
    • Kohle und Möbel: Jacky Fritzinger, langjähriger Leiter des französischen Einkaufszentrums Économat im Kasernenareal, erinnert sich an weitere Nutzungen der großen Gebäude. So diente ein Gebäude als Zwischenlager für Möbel, mit denen die französischen Soldaten ihre Wohnungen ausstatteten, wenn ihre Familien in Donaueschingen eine Wohnung bezogen. Ebenfalls war dort die Kohle für das Beheizen der Kasernen sowie der Wohnungen der Familien der Armeeangehörigen gelagert, bevor die Umstellung auf Gas erfolgte..."

    Anbei ein Bild zu "...Misslungene Sprengung...."



    Gruss Walter

    Moin Uwe,


    habe etwas zu Heeres-Verpflegungsamt Erlangen gefunden:


    Heeresverpflegungsamt Erlangen

    Artilleriestrasse 5

    Telefon-Sammelnummer 2510 und 2520

    Geschäftszimmer im Stabsgebäude der "Alten Artillerie Kaserne"

    Inhaber des Gebäudes "Reichsfiskus" (Wehrmacht)


    gleichzeitig Dienstwohnung der

    Stabszahlmeister Hans Greul

    Lagermeister Hans Würf

    Hauswart Johann Knauer


    Quelle: Adressbuch der Stadt Erlangen 1938


    Gruss Walter

    Moin Diana,


    diese Bildrückseite hatten wir noch nicht,

    Aber du hast recht, wir hatten ein ähnliches Bild mit der "Slowakei".

    Es handelte sich seinerzeit um einen Ort in Galizien.


    Du weisst ja, ich stelle nur "Schönschrift-Texte" ein ;)


    Gruss Walter