Posts by walstrop

    Moin zusammen,


    bei meinen Recherchen habe ich in einem Armee-Tagesbefehl (Armee-Oberkommando 9, Abt. IIa, v. 12.05.1944) gelesen, dass dort einige Erkennungsmarken für ungültig erklärt wurden (weil verloren gegangen).


    Hierzu meine Fragen:


    1) Bekamen die Soldaten ihre "Ersatz-Erkennungsmarke" von der ausgebenden Dienststelle ?

    2) Hatte eine "Ersatzerkennunsmarke" die gleiche Nummer wie die "Original - EKM" oder eine neue Nummer ?

    3) Erfolgte ein Eintrag über den Verlust im Erkennungsmarkenverzeichnis ?

    4) Gab es eine "Zwischenlösung" bis zum Eintreffen der neuen Erkennungsmarke ?

    5) Wenn der Soldat im Kampf ohne Erkennungsmarke getötet wurde, wie konnte er dann identifiziert werden ?



    Grüsse Walter

    Moin,


    weitere Dienststellen:


    Technische Nothilfe Landesgruppe IV Oberelbe

    Dresden A 1, Schloßstraße 25 (ehem. Residenzschloß)

    Fernspr. 24111 (Polizeipräsidium)

    Landesführer: Buban

    Führer der Landesgruppe Buban, Wohnsitz Hosterwitz bei Dresden, Fernspr. Amt Pillnitz 403


    Reichsschule Technische Nothilfe

    Durchgangslager für den TN-Feldeinsatz und Übungsgelände der Landesgruppe

    Dresden N 23, Weinbergstraße 52, Fernspr. 57215


    Bezirksgruppe Sachsen - Ost

    Dresden A 1, Schloßstr. 25

    Führer der Bezirksgruppe: Bereitschaftsführer Dr. Brehmer


    Ortsgruppe IV/2 Dresden

    Dresden A 1, Schloßstr. 25,

    nach Dienstschluß Weinbergstraße 52

    Führer der Ortsgruppe: Bereitschaftsführer Dr. Brehmer,

    (Quelle: Adressbuch der Gau- und Landeshauptstadt Dresden, Freital - Radebeul, Band 1, Erscheinungsdatum August 1943)




    P:S:

    Unter den Privateinträgen von Buban und Dr. Brehmer steht:


    Richard Buban

    Torpedo-Stabsingenieur

    Dresdner Str. 37, Hosterwitz


    Dr. Wilhelm Brehmer

    Dr. phil, Chemiker,

    Dresden N 23 Böttgerstraße 58c,




    lieben Gruss Walter

    Moin,


    es ist verrückt, aber bei meinen eigenen Recherchen zu meinem Thema stoße ich immer wieder auf Techn. Nothilfe und Luftschutz.


    Hier ein weiterer Fund:


    Reichsluftschutzbund

    Gruppe XI Niedersachsen

    Hannover - Herrenhausen

    Burgweg 2, Fernspr. 22651

    Landesgruppenführer: Gen=Ltnt. z.V. Kurt Schreiber

    Stabsleiter: Major a.D. Eduard Röh


    Gruppen=Luftschutz=Schule "Viktor Lutze"

    Hannover Herrenhausen

    Burgweg 2, Fernspr. 22651


    Zentralkasse

    Hannover Herrenhausen

    Burgweg 2, Fernspr. 22651


    Bezirksgruppe Hannover-Mitte

    Celler Straße 102

    Fernsprecher 63929

    Ortsgruppenführer: Ober-LS-Führer Necker


    Ortsgruppe Hannover - Süd

    Theaterstraße 6, Fernspr. 28506

    LS-Führer Kraft


    Ortsguppe Hannover - West

    Jakobistraße 10, Fernspr. 40492

    Ober-LS-Führer Roßmann


    Ortsgruppe Kalenberg

    Straße der SA 44, Fernspr. 21496

    Ortsgruppenführer: LS-Führer Lorenz


    Luftschutzhauptschule Hannover

    Lemförder Straße 7, Fernspr. 83544



    Technische Nothilfe

    Landesgruppe XI Mitte

    Friedrichstraße 11, Fernspr. 41457

    Führer: Landesführer Schläger, (Korv. Kapt. a.D.) Rühmkorffstraße 14


    Ortsgruppe XI 2 Hannover

    Friedrichstraße 11, Fernspr. 51471 Neb 866



    (Quelle: Adressbuch der Stadt Hannover 1941, 139. Ausgabe)



    Gruss Walter

    Moin,


    schon wieder was gefunden:


    Technische Nothilfe (T.N.)

    Ortsgruppe XI/85

    Dessau und Bezirksgruppe Anhalt

    Verwaltungsstelle Zerbster Straße 61/62, Tel. 3051

    Bereitschafthaus Ecke Kreuzbergstraße - Augustenstraße, Tel. 2085


    (Quelle: Adressbuch der Stadt Dessau 1940)



    Gruss Walter


    Nachtrag:


    im obigen Adressbuch noch gefunden -


    Reichsluftschutzbund Bezirksgruppe 6 - Dessau

    Dessau, Kaiserstraße 15 I, Tel. 5086


    Reichsluftschutzbund Ortsgruppe Dessau

    Dessau, Kaiserstraße 4 II, Tel. 4300

    Moin Celine,


    die erste Einheit, die genannt wurde ist: 2 Kp (Kompanie) Lw Bau Reg (Regiment) 4/III.

    Hier handelt es sich nicht um ein Bataillon, sondern um ein Regiment aus dem Wehrkreis III (Berlin).

    Einem Regiment waren mehrere Bataillone unterstellt.

    Einsatzorte des Regiments sind mir nicht bekannt, auch nicht, welche Bau Batl'e ihm unterstanden.


    Die nächste Einheit hinter dem Schrägstrich Ist: Lw Bau E (Ersatz) Batl. III, Henningsholm (bei) Stettin.

    Hierbei handelt es sich um eine Dienststelle, die für den Ersatz an Soldaten für die Bau Batl'e sorgt.

    Es handelt sich ausschließlich um eine Verwaltungseinheit, keine Ausbildungseinheit - wie bei anderen Lw Bau Ersatz Batl'en!!.

    Die Dienststelle war untergebracht in dem alten Schloss Henningsholm, heute eine große Kinderklinik. Der Ort heisst heute Oleszna und ist ein Stadtteil von Stettin.


    Die dritte Einheit ist die 2. Kp (Kompanie) des Lw Bau Batl. 14/III.

    Diese Einheit hatte die Feldpostnummer 05439 (28.04. - 04.09.1940),

    Die mir bekannten Aufenthaltsorte zu diesem Bataillon hatte ich schon an anderer Stelle beantwortet.


    Ich hoffe, es hilft ein bischen weiter.


    Gruss Walter

    Moin Celine,


    Lw Bau Batl'e waren, je nach Einsatzart, verschiedenen Dienststellen unterstellt.

    Für welches Lw Bau Batl hättest du denn gerne die genaue Auskunft ?

    Wenn möglich auch mit einer zeitlichen Angabe.

    Vielleicht kann ich dir dann weiterhelfen,


    lieben Gruss


    Walter

    Moin Becker 93

    (ein Vorname wäre nicht schlecht, so könnte ich dich besser ansprechen)


    Das Lw Bau Batl 14/III befand sich nachweislich


    - im März 1941 in Deblin-Zajezierze (Polen)

    - Jan. bis Juni 1942 in Smolensk (Russland)

    - Juli/August 1942 in Rschew (Russland)


    Es wird fast unmöglich sein, Bilder dieser Einheit zu finden.



    Grüsse


    Walter

    Moin Woka,


    zu den beiden Worten "home" und "gome" habe ich folgende Anregung:


    "gome" (im russischen) heisst "Heimat".

    Vielleicht ist hier ein Bezug zu Personen/Familien, die einen "Bezug" zu ihrer Heimat haben und auch gleichzeitig in diesem Lager waren.

    Wenn "gome"/Heimat zutreffen würde und man sich die Liste von Thilo anschaut, müsste man feststellen können, in welchem Lager sich belorussische Familien aufgehalten haben.


    Thilo schreibt in einem Beitrag aus 2012 von einem Sammellager für volksdeutsche Übersiedler aus den Ostgebieten


    Lodsch = Lodz bis 1945 Litzmannstadt


    vielleicht ist der Beitrag für dich interessant.


    Gruss Walter

    Moin gzwickl,


    vielleicht kann ich mit der einen oder anderen Antwort weiterhelfen.


    Grundsätzlich ist die Dokumentenlage zu Baueinheiten der Luftwaffe (Kompanien, Bataillone, Regimenter) sehr dünn.

    Es wird schwierig, Nachweise zu finden, wo sich ein Batl zu einem bestiimmten Zeitpunkt aufhielt.



    Du Schreibst einmal Lw Bau Kompanie 8/XVII im Jahre 1940 und weiter im Text Lw Bau Batl. 8/XVII aufgestellt 1940.


    Die Kompanie wurde im August 1940 umbenannt in Bataillon.


    Im Bundesarchiv/Militärarchiv gibt es zu diesem Bataillon folgende Dokumente:

    Kriegstagebuch Nr. 7, u.a. (Sowjetunion Nord) mit Arbeitseinsatz und Unterstellung im Raum Luga (Russland), u.a. auch Fotos, pp

    Kriegstagebuch Nr. 8, u.a. mit Abgänge der Jahrgänge 1901 - 1907 im Februar 1943, die Auflösung des Bataillons im Mai 1943.


    Du schreibst, dass dein Opa 1906 geboren ist. Somit wäre er lt. Kriegstagebuch 1943 aus dem Lw Bau Batl 8/XVII herausgelöst worden.


    Du schreibst auch, dass die erste Feldpostnummer L 38346 war.

    Diese Feldpostnummer war vom 01.01.1940 bis 27.04.1940 der Lw Bau Kompanie 40/XVII zugeteilt.

    Über diese Kompanie ist mir nichts bekannt.


    In Meinem Archiv ist das Lw Bau Batl 8/XVII für die Zeit von 1941 - 1943 auf Alderney stationiert.

    Die 1. Kompanie im April 1942 bis ?? in Luga (Russland, Stadt im Oblast Leningrad) stationiert.


    Soweit erst einmal


    Grüsse Walter

    Moin Eumex,


    ja es handelt sich um eine Postkarte, die gelaufen ist.


    Der Text:


    Meine Lieben, endlich komme ich dazu, euch zu schreiben. Ich bin jetzt schon bereits seit 3 Wochen im Arbeitsdienst. Es gefällt mir gut, es ist hier sehr schön, nur das Wetter dürfte besser werden, wir haben nämlich immer Regen. Um 5 Uhr ist Wecken, um 7 Uhr marschieren wir dann zur Baustelle. Nachmittags haben wir Exerzieren und Dienstunterricht. Um 10 Uhr ist dann Zapfenstreich. So schließe ich, seid herzlich gegrüßt von eurem Otto.


    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    habe bei meinen weiteren Recherchen folgendes herausgefunden:


    Ein Bild einer Continental Buchungsschreibmaschine mit Rapidus-Aufsatz.


    Diese Maschine befindet sich in der Uni-Bonn, Arithmeum.


    Die Uni Bonn, Arithmeum schreibt dazu folgendes:


    Hersteller: Wanderer Werke, vormals Winklhofer und Jaenicke Act. Ges.

    Baujahr: 1938

    Hauptgattung: Buchungsmaschine

    Masse HxBxT: 46 x 70 x 46 cm

    Gewicht: 34 kg


    Schreibbuchungsmaschine mit Rapidus


    Um 1930 hatten die Wandererwerke ihre Schreibmaschine auch mit Addierwerken ausgerüstet. Solche Maschinen waren für die Buchhaltung in besonderer Weise geeignet, weil sie nicht nur in mehreren Spalten getrennt addieren und subtrahieren, sondern auch unabhängig jeden beliebigen Text auf ein Kontoblatt schreiben können. Die Addierwerke werden auf eine vorgebaute Schiene an geeignete Positionen gesetzt.Mit einem oder zwei zusätzlichen "Querwerken" lassen sich zugleich Zeilensalden bilden. Die Mechanik dazu ist durchaus kompliziert. Die aufsetzbaren Addierwerke wurden von dem Deutschen Wahl um 1908 erfunden; sie wurden zuerst zusammen mit der Remington Schreibmaschine verwendet. Die erste deutsche Schreibmaschine mit diesem Zusatz war die Urania-Vega ab 1920. Etwa ab 1925 wurden die Addierwerke von der Berliner Firma Feiler für den deutschen Markt hergestellt und in unterschiedlichen Fabrikaten verwendet.

    Die Continental BSR (für Buchen - Schreiben - Rechnen) kann mehrere vertikale Addier-/Subtrahierwerke und bis zu zwei Querwerke enthalten.

    "Rapidus" ist ein Einwurfsautomat für Kontokarten mit vorwählbarer Zeile.


    (Quelle: Uni Bonn, Arithmeum)


    Viele Grüsse



    Walter

    Moin zusammen,


    bags1960,


    Ich selbst habe kein weiteres Bild über eine solche Maschine. Vor Einstellung des Bildes hab ich bei mehreren Personen in meinem Umkreis gefragt, um was es sich überhaupt handelt. Die Antwort war überwiegend "Breitwagen-Schreibmaschine". Einer meiner Befragten sagte, dass es sich vermutlich um eine "Wanderer-Continental-Rapidus-Buchungs-Schreibmaschine" handelt, da er eine solche vor langer Zeit schon einmal selbst gesehen hatte.

    Mehr kann ich momentan nicht dazu sagen.



    Viele Grüsse




    Walter