Posts by walstrop

    Moin zusammen,


    danke für die Ausführungen.

    Eumex, die Gamaschen bei rum. Soldaten konnte ich auch nicht ausmachen, da ich dies bisher nicht kannte.

    Augustdieter, das mit dem üblichen Gepäck vor einer Heimfahrt in den Urlaub dachte ich mir auch schon.

    Diese beiden Mitteilungen bringen mich auf eine neue Idee:


    dann muss diese Station ja schon eine größere gewesen sein, (eventueller planmäßiger Halt eines SF-Zuges).


    Vielleicht kann man anhand von Streckennachweisen eines Kursbuches im rumänischen Bereich die Haltestationen eines SF - Zuges nachlesen und so auf den Namen des Bahnhofes kommen.



    Viele Grüsse Walter

    Moin zusammen,


    erst einmal recht herzlichen Dank für die rege Beteiligung.

    Das Schloss hatte ich noch garnicht auf dem Bild ausgemacht, danke dafür.

    Viele von euch neigen dazu, dass der erste Buchstabe des Ortsnamens auch ein "g" sein kann.


    Wenn ich mir die Schreibweise anschaue, kann der dritte Buchstabe des Ortsnamens ja auch ein "n" sein, ähnlich wie im Wort Bahnhof das "n".


    Ich habe daraus mal den Ortsnamen "Palnitz" gefunden, liegt aber an der Elbe.

    Aber dann könnte ein höher gelegenes Schloss infrage kommen. Nur weiss ich nicht, ob dort ein Bahnhof existiert.

    Der Eisenbahnwaggon mit CFR muss ja auch nicht zwangsläufig auf einem rumänischen Bahnhof stehen (war zuerst meine Annahme).


    Was meint ihr dazu ?



    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    ist jemand in der Lage, den Ortsnamen genau zu bestimmen?


    Bahnhof kann ich lesen. Auf der Vorderseite des Bildes ist ein Waggon abgebildet, der C.F.R Aufdruck hat. Dies ist die Abkürzung für die Staatliche Rumänische Eisenbahn.

    Vielleicht liegt dieser Ort auch in Rumänien.


    Danke vorab für die Hilfe,




    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    @ Karl, danke für die Eröffnung eines solchen threads. Ich finde ihn gut und sinnvoll.




    Hallo Karl,

    hallo Jostdieter,


    in diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, daß meine Mutter (Jahrgang 1935) ihr Leben lang kein "Feuerwerk" sehen bzw hören konnte. Dies waren Auswirkungen von den Bombenangriffen auf deutsche Städte. Sie hatte es von zuhause zum Bunker nur einige hundert Meter. Aber das "Erlebte" als Kind hat sie ein Leben lang geprägt. Sie hat auch immer erzählt, dass es nach dem Krieg nicht möglich war, mit anderen darüber zu sprechen und das "Erlebte" zu verarbeiten. Es wurde beiseite geschoben. Auch gab es, aus heutiger Sicht, keine Angebote für "Gespräche von Kriegserlebnissen".

    Dies ist mit Sicherheit auch auf die Soldaten anzuwenden.

    Es war von den heimgekehrten Soldaten nicht möglich, mit "fremden" Personen über erlebte Dinge zu sprechen, da diese es angeblich nicht verstehen konnten, welchem Grauen sie ausgesetzt waren. Sie hatten nur ihre ehemaligen Kameraden (wenn vorhanden) mit denen sie sich austauschen konnten - denn sie "verstanden", worüber man redete. Und man mußte darüber reden, um seine Angst (später Albträume) zu besiegen.

    Diese Meinung habe ich selbst erlebt.

    Mein Großvater (Jahrgang 1904) hat in meiner Kindheit nie über Kriegserlebnisse erzählt. Später, als ich im Polizeidienst tätig war und über Tote, zerstückelte Unfallopfer, mißhandelte Kinder, Grauen des Alltags, erzählt hatte, öffnete er sich, wenn er sagte: "Jetzt kannst du ja einiges verstehen, was wir in Russland erlebt hatten." Ab diesem Zeitpunkt erzählte er auch über detaillierte Vorkommnisse.

    Auf meine Fragen, warum er nicht schon vorher darüber gesprochen hatte, sagte er: "Du hättest da Grauen ja doch nicht verstanden, denn es geht über die eigene Vorstellungskraft hinaus."

    Was ich natürlich nicht weiss, ist, ob die Inhalte der Erzählungen meines Großvaters auch wirklich 1 : 1 stattgefunden haben.

    Dies ist, im Nachhinein betrachtet, auch völlig egal.

    Ein Gespräch mit meinem Großvater möchte ich hier als Beispiel mitteilen:

    Ich fragte ihn einmal, ob er grundsätzlich(während des gesamten Krieges) oder nur im Ausnahmefall (Kämpfe mit Gegenern) "Angst" gehabt hatte. Er antwortete sinngemäß:

    "In Frankreich hatte er keine Angst, aber in Russland. Dort hatte er Kameraden an seiner Seite, die in bestimmten Situationen "als erwachsener Mann sich in die Hose gemacht hatten", und er wäre keine Ausnahme. Diese Angst wäre bis über die Kriegsgefangenschaft hinaus nicht verebbt.



    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    IR75, danke für die Verbesserung bzw Richtigstellung der Armbinde.

    Ich bin der Meinung, auf dem Bild eine Ähnlichkeit mit einem schwarzen Kreuz erkennen zu können.


    Nicco, danke für die Einstellung der gesetzlichen Vorschrift.


    Grüsse Walter

    Hallo Bert,


    danke für deine Mitteilung. Dies war mir nicht bekannt, das behinderte Soldaten noch weiterhin die Uniform trugen.

    Denn mein Gedanke ging dahin:


    "Wenn nicht mehr dienstfähig, dann in Rente/Pension, und mit Ende der Dienstzeit endet auch das Tragen der Uniform"


    Aber wenn, wie du geschrieben hast, dir mehrere/viele kriegsbeschädigte Soldaten begegnet sind, dann wird das ja wohl auch "abgesegnet" gewesen sein.



    Danke Walter

    Moin zusammen,


    wie auf dem Bild zu erkennen ist, handelt es sich hier um einen blinden Soldaten.

    Erkennbar das Blindenzeichen auf beiden Armen.

    Er kann sich also nicht mehr alleine/selbstständig fortbewegen und bedarf einer Unterstützung.

    Er führt einen Blindenhund mit sich, erkennbar an dem Blindengeschirr des Hundes.

    Der Soldat trägt Uniform mit Auszeichnungen (Orden).


    Meine Frage hierzu:


    1.) Wenn ein Soldat erblindet, eine Hilfe wie einen Blindenhund benötigt, ist er dann immer noch Soldat und darf die Uniform mit Auszeichnungen tragen ?




    Gruss Walter

    Moin zusammen,


    Thilo, danke für deine Ausführungen.

    Ich wusste nicht, dass die Vergrößerung nur 1,5-fach ist, ich dachte, sie wäre höher.

    Ich hatte im Dienst ein G3-SG1 mit Optik Schmidt&Bender 12x54 PM II, ist natürlich nicht mit ZF 41 zu vergleichen. Wir waren auch nur 2 Mann: Schütze und Beobachter.



    Das ZF 41 hat das Absehen 1.

    Was bedeutet: Absehen 1 ? Diesen Ausdruck kenne ich nicht.



    HiWi,

    danke Thomas für den Hinweis "Spiegel". Was ich jedoch nicht verstehe - der Soldat mit dem Spiegel "operiert" aus der Deckung heraus, während der Scharfschütze und sein Beobachter die Deckung ja verlassen müssen, um einen Schuß abzufeuern und einen evtl. Treffer zu verfolgen. Da widerspricht sich doch die Aufgabe des "Spiegelmannes".


    Karl Grohmann, danke Karl für den Hinweis, dieser war mir nicht bekannt.



    Liebe Grüsse Walter

    Moin zusammen,


    habe im net beigefügtes Foto gefunden.

    Was mich besonders interessiert:


    Sind wirklich 3 Personen notwendig ( a) Scharfschütze, b) Helfer mit Fernglas c) Helfer mit Fernrohr) ?

    Oder handelt es sich hier um ein propagandistisch aufgemachtes Bild zum Zwecke der Heroisierung ?



    Gruss Walter

    Hallo Skr16,


    habe deinen Beitrag in Biografien gelesen.


    Der vorliegende Entlassungsschein stammt von der Zentralen Entlassungsstelle für kriegsgefangene deutsche Soldaten in Prag-Motol.

    Alle in tschechischem Gewahrsam befundene deutsche Soldaten wurden über Prag-Motol entlassen.

    Es läßt sich daher nicht feststellen, in welchem speziellen Lager dein Urgrossvater vorher gewesen ist.

    In der ehem. CSSR gab es ca. 80.000 kriegsgefangene deutsche Soldaten verteilt auf 32 Lager innerhalb des Staatsgebietes (Stand 1946).

    Es ist daher mit dem Entlassungsschein nicht möglich, das vorherige Lager rückzuverfolgen und zu bestimmen.


    Normalerweise fuhren ab Prag Züge in die einzelnen Besatzungszonen, in denen die entlassenen Kriegsgefangenen wohnten.

    Dies musste in Motol zwingend angegeben werden. In den Besatzungszonen gab es wiederum Entlassungslager für die Zonen selbst.

    Im Falle meines Großvaters kam er aus einem Lager in Brünn nach Prag-Motol und von dort nach Munsterlager (Entlassungslager englische Besatzunszone). Dort wurden die tschechischen Entlassungsunterlagen abgenommen/einbehalten und englische Entlassungspapiere ausgestellt.

    Nach einigen Tagen dort konnte er nach Hause fahren.

    Das Prozedere von Brünn bis nach Hause dauerte 19 Tage.


    Um das Lager ausfindig zu machen, wo dein Urgrossvater vor Prag-Motol war, besteht die Möglichkeit, schriftlich beim IKRK (Internationales Kommitee des Roten Kreuzes) in Genf (Schweiz) nachzufragen. Das IKRK hat die meisten Lager in der CSSR besucht und darüber Berichte gefertigt, somit hat das IKRK personenbezogene Daten fast aller deutsche Kriegsgefangenen vorliegen. In den Berichten wird alles über das besuchte Lager vermerkt: Größe, Lage des Lagers, Anzahl der Insassen, Lagerodnung, medizinische Versorgung, pp. Eine Anfrage geht aber nur schriftlich.


    Wenn du das herausgefunden hast, kann man sich erst darüber unterhalten, welche Arbeiten er ggf im Lager/oder ausserhalb machen musste.

    Fotos von Transporten sind mir nicht bekannt. Fotos von Lagern gibt es relativ wenige.


    Solltest du noch weitere Fragen haben, stell' sie ruhig.


    Es wäre nett, wenn ich dich anders als Skr 16 anreden könnte.


    Gruss Walter

    Hallo Thomas,


    den "Schnipsel" habe ich mal vor längerer Zeit aus dem net gefischt. Stand im Zusammenhang mit Antennen, Antennenmasten, Verkabelung in Schränken pp. (kenn mich da nicht aus). Ich hatte im net nach Funkanlagen gesucht, die ehemals im Bereich Delmenhorst/Ahlhorn/Vechta gestanden waren. Da ich so etwas ja nicht kannte, habe ich es kopiert und archiviert (man weiss ja nie, wofür man es ja mal brauchen kann ;)).


    Lieben Gruss


    Walter

    Hallo Kremer85,


    Schade, dass Du keinen Vornamen hast, mit dem ich Dich ansprechen kann.



    Diese einheit muss im Osten bzw. auch in Bulgarien statiioniert gewesen sein.


    Diese Angaben sind sehr vage.


    Ich kann Dir in diesem Fall nur insoweit weiterhelfen:


    Eine Marinepeilhauptstelle war in Eupatoria.

    Diese Dienststelle schreibt mit Datum v. 10.10.1943 folgendes:


    Unternehmen leichter russischer Seestreitkräfte gegen die Südküste Krim v. 05.-07.10.1943


    Vorbemerkung:

    Der bei der russischen Schwarzmeerflotille seit langer Zeit schon sehr geschickt durchgeführte Täuschungsfunkverkehr läßt sehr schwer den echten Dienstfunk und somit das Inseesein bzw. das Auslaufen größerer Überwassereinheiten erkennen. Zudem liegen die Stützpunkte der russischen Schwarzmeerflotte an der in nordwest- und südöstlicher Richtung verlaufenden Kaukasusküste, zu den zur Verfügung stehenden eigenen Peilbasen teilweise sehr ungünstig und für die Entfernung die Peilgeräte zu leistungsschwach, um auf dem Wege der Funkpeilungen Standorte bzw. Stützpunktbewegungen laufend kontrollieren zu können.


    Außerdem wird weiterhin aufgelistet das U-Boot-Aufkommen im Bereich Seegebiet Westküste Krim, Seegebiet Konstanza-Sulina, nordwestl. Schwarzmeer, Seegebiet Kap Tarchangut.


    Die U-Boot-Aufklärung führte auch die Marinepeilhauptstelle in Mamaia durch.


    Weiterhin gibt es mit Datum v. 01.01.1944 eine Abschrift vom Marine Gruppenkommando Süd an den Admiral Schwarzes Meer über einen besonderen Horch- und Peilempfang. Da ich hiervon überhaupt keine Ahnung habe, erspare ich mir die Ausführungen.


    Dies alles ist nachzulesen bei http://www.wwii.germandocsinrussia.org

    Findbuch 12453, Oberkommando der Kriegsmarine, Akte 225,

    Schriftverkehr der deutschen Marinebehörden am Schwarzen Meer über die Organisation der Funkpeilung Sept. 1943 bis Juni 1944



    Gruss Walter