Posts by EMIL1915

    Hallo Frank,


    Er hatte sich 1945oder 1946 für 3 Jahre verpflichtet

    1946 wurde der Militädienst in Frankreich für einen Zeitraum von einem Jahr wieder hergestellt. Guy Mouminoux, Alias Guy Sajer und Dimitri , hatte sich für 3 Jahre verpflichtet ( falls das wahr ist ) wahrscheinlich dann für den Indochinakrieg (1946-1954), hat aber nur 10 Monate gemacht ? bei der französischen Marine ? sehr komisch. Um Wehrdienst in der französischen Marine zu machen, musste man mindestens ein Jahr zuvor Matrose gewesen sein.


    Zitat des Autors aus "Der vergessene Soldat" ( Le soldat oublié )


    Die französische Armee wird meine Schritte später unternehmen. Die sanfte französische Armee. Der Gewinner wird einen kleinen Platz für die Besiegten machen, der ich bin. Ich werde die Geschichte der Helden des Gegenübers, sehr genau anhören, zu den ich noch keine Gelegenheit hatte, zu gehören.

    Die französische Armee, in der ich eine dreijährige Verpflichtung eingegangen bin, tut es nicht, wird letztendlich nur zehn Monate halten. Trotz seines Wohlbefindens werde ich mich ernsthaft damit befassen, krank werde ich doch nach Hause geschickt.

    Dennoch werde ich vorher an einer großen Parade in Paris im Jahr 46 teilnehmen. Eine lange

    Meditation zu den Toten wird dort durchgeführt. Ich habe heimlich Namen gegeben:

    Ernst Neubach, Lensen, Wiener, Wesreidau, Prinz, Solma, Roth, Olensheim,Sperlovski, Smellens, Dunde, Kellermann, Freivitch, Ballers, Frosch,

    Woortenbeck, Siemenleis........ich weigere mich, Paula beizutreten....... Ich werde nie den in den Hallen vergessen, oder die von Lindberg, Pferham, Wollers........ Und ihre Erinnerung bleibt in Mir als ein inbrünstiges Gebet.

    Es gibt noch einen anderen Mann, den ich vergessen muss, er hieß Sajer und ich denke, dass du ihm vergeben hast.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Stefan,


    Bei ARZON vermute ich, dass er wie FOUCARDE während der Kämpfe um die Spicherer Höhen am 6. August 1870 verwundet wurde und anschließend in einem Lazarett oder in privater Pflege in Saarbrücken verstarb.

    Ja, Arzon wurde am 06.08.1870 tödlich verwundet bei der Schlacht von Spicheren, und verstab am 11.08.1870 im Lazaret 3 in Saarbrücken.


    Die Schlacht von Spicheren hatte auf französischer Seite 1982 Tote und Verwundete, 1096 Vermissten oder die in Gefangenschaft in Saarbrücken starben.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Stefan,


    für August 1870 habe ich noch aus der Liste : Nominative Aussage von Offizieren, die im ersten Teil der Kampagne 1870-1871 getötet oder verwundet wurden.


    02.08.1870 Izet G.L.A, Hauptmann 77 R.I.L in Sarrbrücken

    02.08.1870 Debard L.L , Leutnant 66.R.I.L in Sarrbrücken

    11.08.1870 Arzon François Marie Alfred, Hauptmann 8.R.I.L in Sarrbrücken

    23.08.1870 Fourcade Achille Saint Victor, Leutnant 2.R.I.L in Sarrbrücken. Fourcade ist für mehr Details in der opendatasoft gelistet.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Stefan,


    Habe noch zwei, die nicht in der Liste von oben eingetragen sind , einer davon im August 1870 :



    Nom : NICOLAS Prénom: Nicolas Armée Française Unité : 14 régiment de ligne Date de naissance 12/07/1836 Lieu de naissance Metz Date de décès : 14/08/1870 Lieu de décès : Sarrebruck (Prusse, prov. Rhin, auj. Allemagne, Sarre), hôpital de Saint-Jean Sarrebruck

    Nom : DREIFUSS Prénom : Jules Armée Française Unité : 5 régiment d'artillerie mat.. 6399 Date de naissance : 29/03/1847 Lieu de naissance : Relling (?) Date de décès : 23/11/1870 Lieu de décès : Dillingen (Prusse, prov. Rhin, auj. Allemagne, Sarre)

    Quelle Moselarchiv.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Popeye,


    Nach Erzählung vom Panzergrenadier Egon Gundemann :


    Wir wurden auf großen amerikanischen Lastwagen aufgetürmt und nach Frankreich geschickt. Wir landeten in Pouxeux, in den Vogesen. Es gab 200 oder 300 von uns in diesem Lager, wo ich ein paar Wochen blieb. Dort waren die Bedingungen extrem hart und viele starben, hauptsätzlich von hunger. Das einzige Essen, das wir hatten, war eine Suppe aus 99% Wasser. Wir schliefen auf einem Betonboden ohne Decken. Es war sehr schwer, und deshalb haben sich viele Gefangene freiwillig gemeldet, um Teil der Arbeitskommandos zu sein. Jeder, der Arbeitsgeber, kam ins Lager und suchte sich ein paar Gefangene aus, die er mitnehmen konnte. So gingen einige in Fabriken zur Arbeit, aber die Lebensbedingungen und vor allem die Ernährung waren nicht viel besser. Deshalb haben sich viele freiwillig gemeldet, um als Landarbeiter in den Bauernhöfe zu arbeiten. Zumindest waren wir uns dort fast sicher, dass wir genug essen könnten. Ich bot mich an, aber ich hatte nicht das richtige Profil, weil der Landwirt, dem ich vorgestellt wurde, mich nicht wollte. Ich muss sagen, dass ich nicht wirklich die Hände eines Arbeiters hatte.


    Um genau heraus zu finden in welchem Ort dein Großvater eingesetzt war, musst du auf die " Archives Départementales des Vosges " gehen wo dort die kommunale Archive von Pouxeux sind. Unter dem E dépôt 365 / 5H1-2 sind Listen von deutschen Kriegsgefangene (1941-1946 ) dann wurde dieses Lager zugemacht.


    Gibt es noch vom gesuchte Ort die Briefumschläge, sind Stempeln darauf ?


    Grüße

    Fredy

    Hallo Mark,

    Also es steht definitiv gefallen auf der Sterbeurkunde

    was nicht alles auf eine Sterbeurkunde steht ;)

    kann Dir dann noch einen zweiter Ort Gabalini in Lettland vorschlagen, siehe Kartenausschnitt.

    "Es findet sich auch ein Gefallener zum Datum 16.08.1944 zu diesem Ort."

    aber nicht für den genanten Gabalini von Thilo, sonst werde der Gefallener auf der Kriegsgräberstätte in Saldus ruhen.


    Grüße

    Fredy

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