Posts by EMIL1915

    Hallo Dieter,

    Zu dem Lkw, nach dem Tipp von Patrick ist mein wahrscheinlichster Kandidat ein Berliet GDR 7W zivile Produktion

    Da der Lkw noch im Hofraum der Berliet Fabrik von Vénissieux bei Lyon steht, kann man noch auf der linke Seite von der Windschutzscheibe das

    Fahrgestellnummer sehen. Ich lese oder entziffere 167/5 - 467/5 oder vieleicht 767/5. Funf steht auf jedenfalls für 5 Tonner.

    Diese Berliet Lkw mit diesen Fahrgestellnummern sind in der Verzeichnis des im Kriege 1939 - 1945 aus Frankreich verschleppten Eingentums, Band Transportmittel, vom 15 Februar 1948 aus dem Berliner Bureau Central des Restitutions, als beschlagnahmten GDRA 28 W gelistet. Siehe angehängte Bilder aus dem oben genannten Buch.

    "Unser" Berliet ist allerdings ein Rechtslenker

    Im Berliet Katalog war der GDRA als Linkslenker angeboten. Da wir jetzt auch eine Datum dazu haben,1943, wurden vieleicht diese GDRA 28 W mit eine spezielle ausführung (Rechtslenker) für den Wehrmachtsmaterial Transport in Schweden gemacht.


    PS : der Motornummer ist auch bekannt, falls jemand in braucht.


    Grüße

    Fredy

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    Hallo Dieter,


    Ja die Wehrmacht hatt wieder die Stadt von Lyon in der Nacht vom 06 - 07 Juli 1940 verlassen

    mit Kriegsbeschlagnahme GDRA. Dieses Foto wurde mit hoch wahrscheinlichkeit

    in der Berliet Fabrik von Vénissieux aufgenommen, nicht Lyon, siehe mit Street View " Rue des Frères Amadéo in Vénissieux "

    oder Renault Trucks Vénissieux.


    Grüße

    Fredy

    Hallo zusammen,

    Natürlich ist er ein Berliet, aber für mich ist er ein GDR.

    Ja aber ein GDRA, da diese Produktions im November 1939 bis Juni 1940 für die französische Armee beginn.

    Am 19 Juni 1940 marschierten die deutschen Truppen in Lyon ein und begannen mit einer organisierten Plüderrun der Stadt.

    Sie bezetzten die Berliet-Fabriken, um ihre Fahrzeuge zu reparieren und um eine Bestandsaufnahme von alle Vorräte und Fahrzeuge zu machen.

    17 Tage später verließen sie die Stadt mit allen Berliet-Fahrzeugen aus der Fabrik von Vénissieux.

    Also kann man ein Datum und einen Ortsnamen auf die Fabrik machen.

    ich glaube nicht, dass es ein GPE

    Ja das ist keine Berliet GPE da der Kühlergrill vom GPE kein Loch für eine Handkurbel hatt.


    Grüße

    Fredy3084349939_2_5_smGOYxmF.jpg

    Der Ort hieß La Sallotterie,

    Salut Sven,


    Der gesuchte Ort hieß La Sadotterie und die Häuser von diesem Weiler existieren heute noch.

    Siehe beigefügte Kartenausschnitte.

    Oder in diesem Link :

    https://www.normandie44lamemoi…0/saint-georges-de-bohon/


    Grüße

    Fredy

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    Hallo Stefan,

    auch nicht auf der von Fredy oben verlinkten Seite

    Die oben verlinkten Seite ist für das gesamte Frankreich wie der Titel von dir lautet. Aber da du nur im Grenzgebiet an der Saar suchst,

    giebt es auch eine Seite falls diese von dir noch nicht bekannt ist : http://genealogie-lorraine.fr/pages/1870.php

    Dort findet man ein Rossignol Jean André Pierre der am 20.07.1870 in Lazarette von Metz gestorben ist.

    das Datum des ersten Gefechts bei Forbach war der 19. Juli 1870:

    Das Datum vom 19.Juli.1870 passt, den am 20.Juli verließen die Letzten Kavallerieregimenter die Stadt Saint-Avold um sich Forbach anzuschließen. Mit

    Aufklärungspatrouillen entland der Grenze und Zusammenstöße.

    Bei dem getöteten Franzosen dürfte es sich um Goudard handeln

    Der erste französische Soldat der tatsächlich durch preußische Kugeln in der Nacht vom 20 auf den 21.Juli fiel ist bis heute ein anonymes Opfer des 67ème R.I. de Ligne.

    Anbei einige französische Soldaten die in Forbach gefallen sind :

    Arnault Etienne, Aweng Etienne, Decary Charles, Devant H.E.,Ducuing A.J.,Duprat Felix, Fromentin, Guillaudet E.,Hayn Claude François, Jalabert E.,

    Martinet, Mollard A.F.,Montaut Dominique, Paul Artur, Pelletier Louis, Richard d'Abnour C.P.J.F.,Sellier Charles.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Uschi,

    Es gibt keine Depots in Le Mans

    Doch es gab ein Depots in Le Mans. Dieses Lager befand sich 13 Kilometer von Le Mans entfernt. Internierungslagers in Mulsanne an der Sarthe. Während des Zweiten Weltkriegs waren dort abwechselnd zigeunerische, jüdische, französische und dann deutsche Kriegsgefangene inhaftiert.


    Können das die Depots 401, 402 und 403 (Mulsanne) sein?

    Ja, dieses Lager Mulsanne wurde auf einer der Kurven der 24-Stunden-Rennstrecke von Le Mans gebaut, da das Rennen zu Beginn des Krieges unterbrochen wurde. Zunächst beherbergte es britische Soldaten, die nach der Kriegserklärung zur Verteidigung Frankreichs kamen. Dann kamen französische und alliierte Gefangene nach der französischen Niederlage 1940. Der Platz wurde von Stacheldraht und Wachtürmen mit Nachtbeleuchtung umgeben. Aus dem Mulsanne wurde es Frontstalag 203. Anfang 1941 wurden alle Häftlinge aus Mulsanne nach Deutschland verlegt, in Stalags und Oflags. Im April 1942 wurde Mulsanne zu einem Internierungslager mit einer Kapazität von 1.200 Personen. Als diese Gefangene in das Lager Montreuil-Bellay verlegt wurden, wurde Mulsanne zum Durchgangsdepot für die an der Sarthe zusammengetriebenen Juden. Am 4. Oktober 1944 schließlich wurden die von den Amerikanern gefangen genommenen deutschen Soldaten in Mulsanne interniert. Vom 8. Mai 1944 bis Ende 1945 beherbergte das Lager hauptsächlich deutsche Soldaten, die in der Region oder in den Atlantikkämpfe gefangen genommen wurden. Am 1. Februar 1946 wurde aus dem Frontstalag 203, inzwischen als Durchgangslager 403 bekannt, das Depot 401, das für die Inhaftierung deutscher Offiziere vorgesehen war. Heute ist der

    Golfplatz darauf.


    Quelle : https://clio-cr.clionautes.org…-en-france-1945-1947.html

    und :https://www.francebleu.fr/info…-dans-un-livre-1572254723


    Grüße

    Fredy

    Hallo Uschi,

    das Depot Damigni im Department Orne ein Kommandostandort (Arbeitsdepot) für Mienensucher?

    Das Lager wurde am 10. August 1944 von den Deutschen aufgegeben und unter amerikanische Verwaltung gestellt, ab März 1945, nach Verhandlungen mit der gaullistischen Regierung, unter französische Autorität. Dieses Depot Nr. 31 verwaltete mehr als 20.000 deutsche Häftlinge in zahlreichen Kommandos zur Minenräumung, zum Wiederaufbau und vor allem im landwirtschaftlichen Bereich. Im Juli 1947 arbeiteten noch fast 2.500 Häftlinge auf Bauernhöfen in Orléans. Viele Häftlinge wurden in freie Arbeiter umgewandelt. Am 1. November 1948 wurde das Lager endgültig geschlossen. Also Ja ein Kommandostandort (Arbeitsdepot) für Mienensucher.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Andreas,


    Korrektur für einige Ortsnamen Schreibfehler.


    Am 12. Juni 1940 gewannen die Spitzen des Regiments nach kurzem Kampf Bussancy und Verpel.

    Hier ist es Buzancy PLZ 08240 in den Ardennen nördlich von Verpel .

    Am 13. Juni 1940 stand das Regiment vor Avaucourt.

    Hier soll es Avocourt PLZ 55270 bei Verdun sein.


    Es sollte über Bouquemont - Leronville - St. Mihiel bis in den Raum Nancy vorstoßen.

    Hier muß es sein : Es sollte über Bouquemont - St. Mihiel - Lérouville (PLZ 55200) bis in den Raum Nancy vorstoßen.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Peter,

    Auf der Rückseite ist vermerkt, "Übergang über die Seine (.......)

    Frage, um welchen Ort könnte es sich hier handeln?

    Falls dein Vater in der 36.I.D während Frankreichfeldzug war, passt der Übergang über die Seine für mich nicht.

    Der gesuchte Ort liegt eher in der Region zwischen Troyes und Dijon.


    Grüße

    Fredy

    Hallo Hubert,


    Am 20. August 1914 kurz nach Mitternacht nahm das Füsilier-Regiment Nr. 122 das Dorf Halanzy ( Belgie ) kampflos ein und machte es zu ihrem Hauptquartier.

    Das Füsilier-Regiment Nr. 122, auf dem rechten Flügel, eroberte am 21. August über Halanzy-Piedmont den Wald von Chadelle, das 121. Infanterieregiment auf der linken Seite, entlang der Hauptstraße Luxemburg-Aubange-Longwy, stürmte das Dorf Saint-Martin ein. Am 22.08.1914 waren die beiden Regimenter in die Kämpfe bei Romain verwickelt. Eine Skizze von diesem Wald findes du hier : http://www.wuerttemberger-im-w…er-im-weltkriegemail.html

    Nach jedem Angriff zogen sich die Deutschen mit ihren Toten und Verwundeten nach Halanzy zurück. Die in diesen Tagen verwundeten französischen Soldaten wurden auch im deutschen Feldlazarett, dem Krankenwagen Nr. 10, behandelt. Als Feldlazarett wurden die Schulklassenräumen heute das Rathaus von Halanzy genomen.

    Erst nach dem 26. August 1914,Tag der Kapitulation von Longwy, durften die Männer von Cosnes die Leichen der vor und in Romain gefallenen Soldaten abholen. Der Bürgermeister und Abbé Kern der Gemeindepfarrer, sammelten Erkennungsmarken und persönliche Papiere ein, bevor sie die verwesenden Leichen in einem Massengrab verscharrten.157 gefallene deutsche Soldaten des 121. und 122.I.R wurden in einer großen Grube bei Romain verschüttet. Major Keller hielt eine kurze Ansprache. Bei dieser Schlacht sind 220 Deutsche Soldaten gefallen und 710 wurden verletzt. Namen von 26 Deutsche Soldaten, darunter 4 unbekannten die im Feldlazarett in Halanzy gestorben sind von den beiden Regimenter , wie zum beispiel der Reservist vom Fus.Rg.Nr.122 Strecker Leonhard der auch am 22.08.1914 gefallen ist, findest du auf der seite 55 in diesem Link hier : https://www.aubange.be/joomla3…ions/pdf/halanzy14-18.pdf


    Für mich wurde der Josef Brunner am 22.08.1914 bei den Kämpfe in Romain verletzt, blieb auf dem Schlachtfeld bis den 27.08 liegen , kam noch von dort halb lebendig mit dem Krankenwagen Nr. 10 in das Hospital Mont Saint Martin wo er Anfang September gestorben ist.


    Grüße

    Fredy



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    Hallo Mirja,

    Wo wurde da gerade gekämpft?


    Auf der Rückseite von der Karteikarte lese ich dass dein Großvater in Dzirni schwer verwundet wurde.

    Anbei eine Kartenausschnitt mit dem Ort Dzirni wo er mit dem Panzergrenadier-Regiment 5 gekämpft hat.

    Als Reserve hatte die 16. Armee nur 215. Infanterie und 12.Panzer-Division zu Verfügung. Darum waren

    Teile von der 12.PzD in der Region von Frauenburg / Saldus und Teile in der Region von Tuckum.

    Anbei noch eine Stellungskarte vom 20.2.1945


    Grüße

    Fredy

    Hallo Sarmatus,

    Der Familienname ist nur phonetisch von einem französischen Zeitzeugen überliefert

    Und hat dieser Franzose schon die Archive der französischen Eisenbahn ( S.N.C.F ) von 1939-45 durchgestöbert ?

    https://www.sncf.com/fr/groupe/patrimoine/archives-de-sncf


    Lille oder St Omer in die Suchmachine eingeben und auf Rechercher unten rechts klicken um die Dateinummern aufzurufen.

    http://www.archives-historique…ives/spark/rechercheLibre


    Grüße

    Fredy

    Hallo Danielo,

    Ich suche direkt einen Karte vom Einsatz Brigade Bredow

    Anbei eine genaue Karte mit der Brigade Bredow gegen 12 Uhr und eine von 17-18 Uhr.

    Und ein Link von einer russischen Website, die Übersetzung ist nicht besonders gut, aber hilfreich :

    https://de.topwar.ru/94627-bitva-pri-mars-la-tur.html

    Da die dateien von den Karten zu groß sind, hänge ich noch die Links drann :

    https://donum.uliege.be/bitstr…5/1/00090F-1722632-10.jpg

    https://donum.uliege.be/bitstr…0/1/00090F-1722627-10.jpg


    Grüße

    Fredy

    Hallo Biscione,


    Bereits 1941 hatte das III.Btl.I.R.271 den Beinamen " Feldherrnhalle " (FHH). Mit Führerbefehl vom 09.08.1942 wurde dem I.R.271 der Name " Inf.Rgt. Feldherrnhalle " verliehen.

    Am 27.05.42 war das III Bataillon des I.R.272 mit der Gruppe Köchling (254.Div) in Tscherwino, siehe Lagekarte vom 22 Mai 1942 von Bernhard.

    Am 28.05.42 stand die 93.I.D in der nähe von Krasnoje Selo, siehe Kartenausschnitt vom 5.6.42 von Nikolay.

    Die Kämpfe am Wolchow dauerten zunächst bis den 28.Juni 1942

    Also war dein Großvater mit der 93.I.D vom Mai 42 bis zum 05.08.42 in der nähe von Krasnoje Selo bei St Pertersburg, siehe dein Auszug vom 19.07.42.

    Die gesuchte Höhe hier, von wo dein Großvater ein herrlicher Blick mit dem Fernglas auf den Ort Kolpino hatte ist die Duderhof Höhe.

    siehe : https://de.wikipedia.org/wiki/Duderhofer_H%C3%B6hen

    und angehängte Kartenausschnitt mit diese Höhe und der richtige gesuchte Ort Kolpino.

    Um deine letzte Frage zu antworten : zu den Kämpfen im Raum Lipowik vom 12 bis 20.Mai 1942 mussten das III Bataillon vom I.R.272 und Teile vom Pionierzug I.R.272 in der Kampgruppe Voss helfen.

    Anbei noch eine Karte mit dem Weg wo die 93.I.D gemacht hat und ein Link von eine Website wo Du Bilder von den Knüppeldämme und vom Dorf Kolpino findest : http://feldpost.peter-engelhar…gruber.php?feldpost=index

    Quelle : Die 93.I.D 1939 bis 1945 von Rudolf Treffer und Der Weg Der 93.I.D 1939-1945

    Ist bekannt bis wann dein Großvater bei oder mit dem I.R.272 war ?


    Grüße

    Fredy

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