Posts by Josef A.

    Danke Thilo,
    da muss ich eine Einfügung machen, du hast recht. Ich habe die Eintragung aus seinem Lebenslauf und dem Fragebogen zum Heiratsgesuch (beides in: Bundesarchiv (BDC) VBS 283; Sign. 6020012246,Wolfgang Höher, Verlobungs- und Heiratsgesuch des SS-Untersturmführers Wolfgang Höher) übernommen.


    Gruß Thomas


    Schau Dir die Fußnote an, so besser?

    Danke westermann,


    die Bezeichnungen der Dienstgrade stammen aus den entsprechenden Unterlagen, auch die Bezeichnung SS-Offizier. Andere konnte ich noch nicht finden, deshalb wurden diese gewählt.
    Stamm Nr., der Begriff stammt ebenfalls aus den Quellen, Fragebögen und Heiratsgesuch.
    Verbindungen zum SD sind wahrscheinlich, aber nicht nachgewiesen, deshalb habe ich auf die Erwähnung verzichtet. Ebenfalls die Verbindungen zu Felfe und andere.
    Der Artikel ist das Ergebnis von 2,5 Jahren intensiver Recherchen zu der Personalie Höher, die aber in meinem eigentlichen Forschungsprojekt eine, wenn auch für die 50er Jahre wichtige, Nebenfigur ist.
    Aber noch ist die Suche nicht abgeschlossen.


    Beste Grüße Thomas - Josef A

    Hallo Forenfreunde,


    nach langer Zeit melde ich mich mal wieder. Ich hatte viel zu tun, möchte Euch aber an dieser Stelle für die vorhergehende Hilfe danken.
    Meine ersten Ergebnisse habe ich, begrenzt auf die Person Wolfgang Höher, in einem WIKI-Beitrag festgehalten.
    Für Kritiken, Meinungen und Informationen bin ich immer dankbar.


    Schönes Wochenende Euch allen


    Thomas - Josef A.

    Hall Marc,


    zu dem Punkt
    3."Dienstgrad: (lt. Meldung vom xx.yy.zzzz(kein Beförderungsdatum)..."
    => Woher könnten diese Informationen (Meldungsdatum und Dienstgrad) stammen ? Woher weiß die WASt, dass es sich nicht um das Beförderungsdatum handelt ?


    Folgendes: In meinem Falle (Vater) gibt es die Meldung
    Vermisst am ... in ... Dienstgrad: Gefreiter


    Dies ist die einzige Meldung die über den Dienstgrad, nicht aber über das Datum der Beförderung vorliegt.


    Ich habe auch bei einem anderen Probanden für 1945 eine "letzte Meldung" über einen Einsatz, dort ist er Major. Die Beförderungen bis Hauptmann sind lückenlos dokumentiert. Die letzte Meldung ist markiert mit (kein Beförderungsdatum). Das hat die Bedeutung, dass in der Meldung nur der neue Dienstgrad erwähnt wird, nicht aber über die Beförderung Aussagen getroffen werden.

    Hallo Karlheinz und Thomas,


    es ist ja überhaupt kein Problem. Wenn ich mit Josef (Nickname) oder Tomas angeschrieben werde, ist das egal. Da gibt es eigentlich nichts zu entschuldigen oder zu erklären. Josef ist manchmal ganz praktisch, da die Verwechslungsgefahr geringer ist. Ich unterschreibe allerdings weiter mit Thomas, werde aber in Zukunft (Josef A.) dahinter schreiben.


    Schönes Wochenende


    Thomas (Josef A.)

    Hallo karlheinz,


    Also die Mail Adresse stimmt. Ich habe meine Anfrage formlos auf Deutsch eingereicht. Beim ersten Mal habe ich ungefähr 8 Wochen gewartet. Die zweite Anfrage wurde gleich durch das DRK beantwortet. Dazu muss ich sagen, dass ich nach der ersten Anfrage Kontakt mit dem DRK-Suchdienst aufgenommen hatte, diese hatten sich dann mit dem RGWA in Verbindung gesetzt.
    Aber, es kann natürlich lange dauern. Bei der zweiten Anfrage verging fast ein halbes Jahr.
    Ansonsten einfach nochmal schreiben.


    Gruß


    Thomas (Josef A.)

    Einen schönen Samstagmorgen an alle,


    ich habe nun die 94 Seiten vom RGWA bekommen.
    Erst einmal zum Werdegang, das RGWA hat diese als JPG-Dateien an das DRK geschickt, diese haben sie ausgedruckt und mir geschickt. Also wenn Ihr neue Auskünfte bekommt lohnt sich die Rückfrage beim DRK, dann schicken die Euch auch gleich die Dateien (spart erneutes Einscannen). Die Qualität ist sehr gut.
    Leider beinhalten die Akten, die ich erhalten habe, nur die Haftzeit von 1951-1953. Keine neuen Erkenntnisse über die Kriegsgefangenschaft. Aber das wird natürlich bei jedem anders sein.
    Die Rechnung stellt das RGWA an das DRK, die müssen das vorfinanzieren und schicken Euch dann die Rechnung (opie der Originalrechnung + die eigene).
    Interessant fand ich ,dass auch Fotos und Fingerabdruckbögen dabei waren.


    Also, ich hatte versprochen Euch zu informieren, das hab ich jetzt getan.


    Ein schönes Wochenende


    Thomas (Josef A.)


    P.S. Auf jeden Fall bei Anfragen auch alternative russische Schreibweisen des Namens angeben (soweit bekannt) - siehe Foto. Dort heißt er Keller - nicht Köhler.

    Files

    • 1952_SU.jpg

      (54.99 kB, downloaded 444 times, last: )

    Hallo an alle Helfer,


    wie ich schon schrieb habe ich die Anfrage an die WAST natürlich gestellt. Gestern kam per Mail die Antwort.


    Quote

    ich habe sträflicherweise die letzte Meldung im Archiv vernachlässigt und mich nur auf die Daten der Karteikarte konzentriert.
    Bei der Bescheinigung von 1966 hat man sich nur auf die erste und letzte Meldung beschränkt, um die Gesamt-Militärzeit zu dokumentieren. Somit ergibt sich jetzt das vollständige Bild der Dienstzeit:
    25.08.1939 Feldgendarmerie-Trupp 17
    03.03.1942 Feldgendarmerie-Trupp 457 (lazarettaufenthalt v. 07.07. - 22.07.1942)
    10.05.1943 Feldgendarmerie-Ersatz-Abteilung Litzmannstadt; -entlassen-.


    Daraus ergibt sich jetzt natürlich den richtigen Zusammenhang.


    Also nochmals Danke für Eure Hilfe.


    Thomas

    Erst mal vielen Dank für die Infos.


    @ Rudolf


    Quote

    Bevor wir hier weiter spekulieren, ruf doch einfach mal (nett und freundlich) den Sachbearbeiter bei der WASt an. (Dass in einer neueren Auskunft mehr Angaben stehen als in einer älteren, kann erklärbar sein, aber in einer älteren mehr als in einer neueren ???)


    Habe ich doch schon gemacht. Ich habe ihm auch beide Auskünfte per Mail zugeschickt und er will das versuchen zu klären. Das kann aber dauern (1966 ging er noch zur Schule :P)
    In keiner der beiden Auskünfte stehen mehr Angaben, aber einige andere Angaben. Die Auskünfte differieren halt etwas. Es geht trotzdem um die gleiche Person, nur ist erstaunlicherweise die 1966er Auskunft präziser, was das Entlassungsdatum betrifft, als die 2011er, dass dieses Datum korrekt ist konnte ich schon aus anderen Unterlagen ermitteln.


    Aber ich werde Euch informieren was herauskommt.


    Gruß


    Thomas


    P.S. Ich bin immer freundlich und nett ! :evil:

    Hallo Rudolf,


    Abweichend zur Auskunft von 2011 ... bedeutet, dass es eine WAST-Auskunft von 2011 gibt, in der das Datum der Entlassung, nicht aber die im Zitat genannte Einheit bzw. Dienststelle. Eine WAST-Auskunft wurde bereits 1966 von der Familie eingeholt, jetzt wieder aufgefunden, aus dieser stammt das Zitat im Beitrag.
    In der aktuellen Auskunft (2011) steht als letzte Einheit vor der Entlassung der Feldgendarmerietrupp Nr. 17.


    Deshalb meine Vermutung, dass er zwecks Entlassung (Anweisung vom Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei vom Mai) nach Litzmannstadt geschickt wurde und die Entlassungspapiere dort von der Abt. IIa ausgefertigt wurden.


    Gruß


    Thomas

    Hallo in die Runde,


    zu einem meiner Probanden habe ich eine WAST-Auskunft von 1966 gefunden. Abweichend von der Auskunft von 2011 heißt es dort:

    Quote


    Truppenteile: lt. Meldung vom 10.05.1943; Feldgend. Ers. Abt. Litzmannstadt Abt. IIa
    Entlassung: 10.05.1943


    Das Datum der Entlassung ist richtig. Aber zu der Angabe Truppenteil habe ich eine Frage.
    Die Eintragung Abt. II a interpretiere ich so, dass die Entlassung von der Adjudantur (IIa) ausgestellt wurde. Nach den bisherigen Recherchen ist anzunehmen, dass er von seiner alten Einheit (FGT 17) nach Litzmannstadt versetzt wurde und dort die Entlassung formell durchgeführt wurde.
    Liege ich da richtig?


    Gruß


    Thomas

    Hallo Forenfreunde,


    ich habe in meinem Blog die Themen Wehrmachtszugehörigkeit und Kriegsgefangenschaft noch mal systematisch zusammengefasst.


    Unter Zeitzeugen II findet Ihr das Jahr 1942 - von Dresden nach Stalingrad,
    Unter Zeitzeugen III die Jahre 1943 -1945 - Gefangennahme und den nicht durch Dokumente belegten Zeitraum der Gefangenschaft und
    Unter Zeitzeugen IV den Zeitraum 1946 bis zur Entlassung im September 1948.


    Über ein Feedback von Euch wäre ich sehr erfreut.


    Auch wenn es dann heißt, "hast Mist verzapft".


    Schönen Abend


    Thomas

    Hallo Forenfreunde,


    habe jetzt, nach Euren Hinweisen, den Ort als [URL=http://maps.google.de/maps?q=56.055025,37.149997&hl=de&ll=56.273861,37.122803&spn=1.546314,3.22998&sll=56.057182,37.197862&sspn=0.012149,0.025234&num=1&z=8]Nikol'skoye[/URL], bei Durykino an der Leningradskoye shossee (Richtung Tver) identifiziert. Nach meinen Erkenntnissen müsste dieser Ort noch zur Verwaltung von Moskau gehören. Hat jemand eine Idee, an welche Institution man sich da wenden müsste um weitere Informationen zu dieser Adresse zu bekommen?


    Einen schönen Freitag


    Thomas

    Erst mal vielen Dank für die Hinweise, werde natürlich weiter suchen.


    @ Boy, Ich bin natürlich interessiert, habe Dir eine PN geschickt.


    Noch ein kleiner Hinweis, in meinem BLOG bin ich gerade bei der Zeitzeugensuche für die Zeit bei der Wehrmacht und für die Kriegsgefangenschaft. Dort ist eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse, die Zeit von 1946 - 1948 wird der nächste Beitrag, ich denke mal Mitte nächster Woche.


    Euch allen ein schönes Wochenende


    Thomas

    Hallo Oliver,


    ich kann nur meine Erfahrungen zugrunde legen. Anfrage und Antwort vom RGWA kosten nichts. Bei Positivantwort können die Unterlagen z.B. über DRK (steht auf der antwort vom RGWA) beantragt werden. Kosten teilt Dir dann der Beauftragte mit.
    Ich habe die Anfrage in Deutsch gestellt, die Antwort kam in Russisch.


    Gruß


    Thomas