Posts by TobiasBG

    Hallo,


    ich habe beim ersten Antrag tatsächlich und exakt 12 Monate warten müssen, Antwort auf 2 Anträge - sprich 2 Personen mit dem selben Nachnamen ("S"), also bei einem Sachbearbeiter.


    Aktuell habe ich einen "Sammel-Antrag" gesandt, betreffend 6 Personen. Ich erhielt zunächst nach ca. 1 Woche ein Schreiben und auch eine E-Mail (Nachfrage zu einer Erkennungsmarke).


    Nach ca. 1 Monat erhielt ich bereits eine Antwort zu 2 der 6 Personen: Unterschiedliche Anfangsbuchstaben, aber ein und derselbe Sachbearbeiter. Enttäuschend war, das die Antwort sehr knapp ausfiel, d.h. nur letzte Einheit (auch nur das Regiment), dann Lazarett-Aufenthalte. Sonst nichts.


    Beim ersten Antrag erhielt ich zusätzlich die Division, der das Regiment zugeteilt war bzw. Unterstellungsverhältnisse.


    Das Problem ist, dass das letzte Schreiben Personen betrifft, die als "vermisst" gelten und nun weder WASt noch DRK Klärung verschaffen konnten ...



    Meiner Meinung nach, kann man im Voraus nicht genau sagen, wie lange das dauert. Wenn man freundlich telefonisch nachfragt, bekommt man aber i.d.R. Auskunft !


    Viele Grüße

    Hallo,


    schau Dir dazu die Berichte im Buch bzw. der Divisionsgeschichte von Weidinger zur 2. SS-Div. "Das Reich" an. Das genügt vollkommen.
    Im Jelnja-Bogen selbst, gab es keine "starre" Abfolge der Divisionen bzw. Regimenter.


    Viele Grüße

    Hallo und guten Morgen Lothar,


    vielen Dank für Deinen Beitrag. Jedenfalls denke ich, dass es nicht um Flak-Divisionen oder um Flak-Ausbildung geht.
    Hier im Forum gibt es einen Beitrag, wo "F.A.S." bezeichnet wird als "Flak Ausbildungs-Schule". Dies ist damit in diesem Falle nicht gemeint. Ich weiß nicht, ob es sich um eine gängige Abkürzung gehandelt hat, aber mit "FAS" war gemeint: "Feld-Ausbildungs-Schule".
    Vom Inhalt her, liegst Du aber völlig richtig, ich denke auch, dass es sich um eine Möglichkeit handelte, "Frontbewährte" in den Rang eines Uffz bzw. Truppführers zu erheben, ohne den Umweg über eine reguläre Unteroffiziersschule des Heeres zu gehen.
    Truppführer waren in der "Winterkrise" 1942/43 ohnehin rar.
    Ausgebildet wurde wohl auch an "neuen" Waffen".


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Jane,


    ich kann Dir ein gutes Buch empfehlen, falls Du es nicht schon gelesen hast:
    "Mascha, Nina, Katjuscha: Frauen in der Roten Armee (...), von: Aleksievic, Svetlana A. und Jahn, Peter."


    Ich habe mich zudem mit einem Veteranen der 58. ID unterhalten, der mir von einer Episode aus dem Vormarsch mit der HG Nord im Jahr 1941 berichtet hat. Dort traf man mit der Vorausabteilung A.A. 58. ID auf einen Trupp Frauen. Jedenfalls berichtete er, dass in diesem Falle, diese Frauen behandelt wurden, wie männliche Kriegsgefangene - man machte da keinen Unterschied. Sie wurden zur Gefangenen-Sammelstelle überführt und ordentlich behandelt. Sieht man von "verbrecherischen Ausnahmen" auf beiden Seiten ab, war auch in der Wehrmacht die Misshandlung und Vergewaltigung strikt verboten. Es drohte dann das BB. Dies wurde auch von dem Zeitzeugen der 58. ID so berichtet. Das Erlebnis war natürlich an diesem Abend Gesprächsthema Nr. 1 in den Kompanien des A.A. 58. ID, jedenfalls hat der Kdr. wohl ausdrücklich das vorbildliche Verhalten seiner Untergebenen diesen gegenüber gelobt.


    Allerdings war man auch sehr überrascht, als man diese Frauen in Uniform sah. Es handelte sich tatsächlich um blonde, russische Frauen, die auch nicht - wie in der NS-Propanganda verlautet - "slavisch" aussahen.


    Ich denke nicht, dass man dieses Beispiel verallgemeinern kann, denn schlimme Ausnahmen gab es in jedem Fall.


    Man muss aber auch sagen, dass es den "Deutschen Blitzmädels" in Gefangenschaft nicht unbedingt anders ergangen sein muss !



    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage zu einer Abkürzung in Verbindung mit den Ergeignissen im Stellungskrieg der Ostfront 1942/ 43. Und zwar:


    Nach dem die Front - im Zuge der russ. Winteroffensive und dem darauf folgenden "Einhaltgebieten" durch deutsche Gegenoffensiven - im Jahreswechsel 1941/42 im Osten erstarrte, stellte sich dort im Verlauf des Jahres 1942 eine Art Stellungskrieg ein.
    Wenn man sich die Frontverläufe der HG Mitte im Jahr 1942 ansieht, fällt einem ein regelrechtes Vor- und Zurück im Bereich Juchnow-Rosslawl auf. Dort gab es Stellungskämpfe u.a. an der Ugra und um Welikije Luki etc.
    Schaut man sich an, wie die Kämpfe dort abliefen, in dieser Zeit, so fallen einem Artillerie-Überfälle (meist der Russen, denn die hatten wohl ausreichend Munition), Stosstrupp-Unternehmungen, Frontbegradigungen im kleinen Rahmen, Stellungsbau und Partisanenkämpfe ins Auge.


    Weiterhin wurde die Zeit wohl auch genutzt, um "auszubilden".


    Als Veteran galt, wer zumindest seit 1939/40 "dabei" war bzw. den Angriff auf die SU mitgemacht und die Gegenoffensive "überlebt" und sich dabei evt. auch "ausgezeichnet" hat.
    Wenn ich diverse Beiträge hier im Forum lese, gab es die Möglichkeit, dass solche "Kriegserfahrene" im unteren Mannschaftsdienstgrad, durchaus in den Rang eines Uffz befördert werden konnten, ohne einen Uffz-Lehrgang besucht zu haben.


    Ist das korrekt ?


    Insoweit die (etwas lange Einleitung).


    Nun habe ich gelesen, dass es sog. Feldausbildungsschulen gab. abgekürzt mit FAS/ F.A.S.
    Im Bereich der Heeresgruppe Mitte muss es zum Jahreswechsel von 1942 auf 1943 einen entsprechenden Armee- oder Korpsbefehl gegeben haben, um "Kampferfahrene" in die Position eines Truppführers zu erheben.
    Diese Lehrgänge dürften ca. 2 Wochen gedauert haben und es wurde wohl auch an neueren Waffen geprobt. Dazu wurden die Kandidaten weit hinter die HKL zurückgezogen und nahmen in dieser Zeit nicht an Kämpfen und am regulären Dienst teil.
    (Die genaue Quelle weiß ich nicht mehr genau - Schande über mich! - aber ich meine mich erinnern zu können, dass es um die 268. und um die 260. ID ging, also 4. Armee, HG. Mitte).


    Ich erkläre mir das auch damit, dass schlichtweg "Menschenmaterial" (bitte diesen krassen Ausdruck entschuldigen, aber ich glaube, er trifft es am Besten) also Soldaten und va. Truppführer und Unteroffiziere gefehlt haben.


    Nun die Fragen:


    -- kann jemand etwas mit der Abkürzung FAS/ F.A.S. oder dem Begriff
    Feldausbildungsschule anfangen ?


    -- War dies eine Möglichkeit, um Uffz zu werden ?


    -- Weiß jemand, wo der entsprechende Befehl oder Nachweis zu diesen
    Ereignissen zu finden ist ?



    Vielen Dank und allen ein schönes und ruhiges Pfingstwochenende !
    Tobias

    Hallo,


    ich habe nach Unterlagen zu einem Angehörigen der Kriegsmarine im Bundesarchiv (Abteilung MA in Freiburg) nachgefragt.
    Die betreffende Person war Maschinenobermart. Neben der WASt-Anfrage dachte ich, könnte eine zusätzliche Anfrage dort nicht schaden. Leider gab es einen negativen Bescheid. Die Antwort nebst Begründung, wollte ich mal einstellen, evt. hilft es jemandem weiter, der sich dann diese Mühe sparen kann:


    "Personenbezogene Unterlagen über die Kriegsmarine verwahrt insbesondere die Deutsche Dienststelle/ WASt.
    Das Bundesarchiv (Abteilung MA in Freiburg) verwahrt "nur" die Personalakten der Kriegsmarine ab FREGATTENKAPITÄN aufwärts.
    Darüber hinaus liegen umfangreiche marinegerichtliche Unterlagen in Freiburg vor."


    Ich stelle dies ein, da ich hier im Forum - unter "Grundsätzliches - Hinweise zur Suche" - gelesen habe, dass man beim MA anfragen kann, wenn man personenbezogene Unterlagen zu Marineangehörigen sucht.


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Alban,


    mit diesen - doch etwas dürftigen - Angaben, wird so nichts zu machen sein. Du kannst gerne abwarten, bis ich meine Beiträge hier ergänzt habe. Solange, kannst Du Dir allgemeine Literatur zum Thema "Westwall, Siegfriedlinie", alte Maginot-Linie" ansehen (Amazon).
    Das Internet ist grundsätzlich ein guter erster Schritt.


    Hast Du denn keine weiteren Angaben, die helfen könnten, die entsprechende Einheit zu finden ?


    Grüße
    Tobias

    Hallo "Grimberg".


    Zu Deiner gesuchten Einheit im Besonderen, kann ich Dir so auf die Schnelle nichts mitteilen. Da ich aber mal mit einem Zeitzeugen einer FuMa im Bereich Dänemark zu tun hatte, kann ich Dir einen allgemeinen Tipp geben, der Dich evt. weiterbringt:


    Funkmeßabteilungen arbeiteten mit FuMG-Anlagen (bspw. "Freya) und überwachten mit diesen Geräten einen bestimmten Küstenabschnitt. Auf diese Weise wurden Schiffsbewegungen sichtbar (Radar!). Dies erfolgte in Abstimmung mit der entsprechend zugeordneten Schnellboot-Flottille.
    Parallel dazu trainierte die Besatzung das Verhalten im Falle einer feindlichen Landung, so wurde es mir jedenfalls im Bereich Dänemark berichtet (Skagen!).
    Ein Literaturtipp: "Funkmeß" von Frank Reuter. Dieses Buch lohnt sich.


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Uwe, Margarete und Calvin,


    die Nachforschungen laufen noch. Nur folgende Neuerung bzw. Änderung:


    Dank an Calvin und Uwe, betreffend der Örtlichkeiten. Der korrekte Ort, an dem sich die Brücke befand, lautet Remig.


    Daher der Versprecher des Zeitzeugen / "Verhörer" meinerseits.


    Gesprochen "Serrich" --- "Remich" !


    Die Kampfgruppe Krause war also im September 1944 vermutlich unterwegs in Richtung "Remig", um dort eine Brücke zu sichern bzw. den Amerikaner dort auf zu halten, sofern er die Brücke bereits genommen hat. So lautete der Kampfauftrag. Hauptmann Kraft gab an, der Feind habe lediglich "leichte" Infanterie zur Verfügung.


    Der Marschweg verlief, so der Zeitzeuge, direkt entlang des Westwalls, die Amerikaner waren also zu dieser Zeit noch nicht an allen Stellen durchgestoßen.



    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo Wladislavos,


    ich stelle Dir die Informationen auf diesem Wege zu:


    Interessant dürfte für Dich das Buch von Ivanov sein (Titel: Evrejskij mir), darin geht es vor allem um Schilderungen zum jüdischen Leben in der BSSR.
    So geht es vor allem auch um den Einfluss der sowjetischen und nicht allein der deutschen Politik auf das Leben der jüdischen Bevölkerung in der BSSR. Es werden Zahlen, Diagramme und ausführliche Textpassagen überliefert.

    Du dürftest keine Schwierigkeiten haben, Dir das Buch zu besorgen. Ich bekomme es nicht einmal in der russischen Fassung.


    Ist Dir etwas über eine Ärztliche Akademie in Mogilev bekannt ?


    Es handelte sich um eine Einrichtung der SS, wo eine ärztliche Elite herangeschult werden sollte (ab dem Jahr 1943)


    Viele Grüße
    Tobias

    Guten Morgen.


    Die Ereignisse am 17.1.1945 (Ergänzung nach Telefonat):


    Den Ortsnamen hat er nie gekannt.


    Zur Beschreibung der Örtlichkeiten:
    -- Am Westwall (er befand sich im Rücken der Infanterie-Gruppen)
    -- Beton-Panzer-Sperren waren zu Hauf dort verankert
    -- ehemalige franz. Maginotlinie in der Nähe
    -- Wälder im Rücken, Dorf lag in einem Wiesengebiet (Talgrund)


    Einheitsnamen sind ebenfalls nicht bekannt:


    Aus der Sicht der Soldaten damals, war dies ohnehin schwer nachvollziehbar, so sagt der Zeitzeuge: "Es kamen täglich Neuankömmlinge, es gingen oft wieder welche zu anderen Einheiten!"



    Zuvor - das steht fest - war er in der


    3. Kompanie Landesschützenbataillon 782 in Metz,


    im Wachdienst/ Wehrmachtgefängnis und als Ausbilder (er war Uffz) für Flak-Soldaten, die für den Nahkampf "umgeschult" wurden.


    Bis hier hin die weiteren Ergebnisse nach dem Telefonat.


    Lässt sich etwas über das Wehrmachtgefängnis in Metz herausfinden ?
    Wie kann man das anstellen ?


    Viele Grüße an alle und ein schönes Wochenende !
    Tobias

    Hallo Uwe, Hallo Margarete,


    vielen lieben Dank für Eure Hilfe ... ich habe bereits einen Teil Eurer Beiträge durch gearbeitet und werde in "Teilabschnitten" antworten.


    Ich habe mit dem Zeitzeugen kurz telefoniert und kann zu den Ereignissen ab 1944 Folgendes ergänzen:


    -- Im Herbst 1944 wurde Nachtalarm gegeben. Per Reichbahn ging es
    bis in das Saargebiet, dort wurden die Einheiten verteilt.
    Die Amerikaner waren bereits druchgebrochen und kamen auf
    Luxemburg zu (Anmerkung: Ich gebe hier die Aussagen des
    Zeitzeugen direkt weiter, ohne vorherige Überprüfung, daher bitte
    ich um Nachsicht, falls Einzelheiten nicht mit den tatsächlichen
    Gegebenheiten übereinstimmen sollten!)


    -- Zum geographischen Raum:
    Von einer Anhöhe aus, konnte mein Zeitzeuge die Villeroy & Bosch-
    Werke sehen, so berichtete er mir am Telefon. Er hat diesen Ort in
    den 80er-Jahren besucht und ist sich dahin gehend sicher !


    -- Von diesem Punkt aus, begann der deutsche Vormarsch, das Ziel war
    eine Brücke über die Saar, in der Nähe des Ortes "Serrich"
    (Schreibweise??), in der Nähe von Schengen im Drei-Länder-Eck.


    -- Auch hier zeigten sich, so der Zeitzeuge, die Mängel: Keine oder nur
    unzureichende Aufklärung, kein Flak-Schutz, keine Motorisierung und
    Führung durch einen Weltkriegs-Hauptmann (Kraft), der nicht in der
    Lage war, in einer solchen Situation zu führen, denn:


    Die Amerikaner hatten die besagte Brücke bereits besetzt und in dem Tal an der Saar, hinter einer Anhöhe, Artillerie in Stellung gebracht. Die US-Infanterie befand sich auf der Anhöhe.


    Eine andere Vermutung, so einige der Landser damals, lautete, dass man von Hauptmann Kraft "belogen" worden sei. Ein echtes Vertrauensverhältnis hätte nicht bestanden !


    Jedenfalls, setzten sich die Deutschen wieder ab.


    Auffällig sei schon damals gewesen, dass die Trupps und Infanterie-Gruppen sämtlich nicht von Offizieren geführt wurden, sondern, soweit dem Zeitzeugen bekannt, von Feldwebeln und Unteroffizieren.



    Bis hier hin zunächst ... ich setze die Ausführungen fort !


    Viele Grüße
    TobiasBG

    Vielen Dank !


    Hier noch mal eine ausfürhlichere Version der Ereignisse um einen Teil der Kg Krause im Januar 1945


    Laut Befehl sollte ein franz. Dorf eingenommen werden, welches sich in einer Niederung am Rande eines Waldes befand. Zeitpunkt ca. 04:00 Uhr, 17.1.1945.
    Ca. 80 Mann näherten sich, unterteilt in Kleingruppen, gefechtsmäßig, allerdings ohne Artillerie-Vorbereitung, der Ortschaft.
    Spähtrupps wurden vorher nicht ausgesandt, so dass man über den Aufenthalt des Feindes in dem besagten Dorf nicht informiert war.
    Am Rand des Dorfes angekommen, wurde MG-Feuer auf die Soldaten eröffnet. Viele der unerfahrenen (zumeist Flak-) Soldaten fielen auf der Stelle. Es gab dann kein vor- und auch kein zurück mehr, da aus dem Innern des Dorfes mit Granatwerfern auf die deutschen Soldaten geschossen wurde. Das Feuer wurde erst nach längerer Zeit eingestellt, daher die hohen Ausfälle. Letztlich kam per Lautsprecher die Durchsage, dass man das Feuer einstellen und die Überlebenden und Verletzten bergen werde. So konnte mein Zeitzeuge seine Gruppe fast unversehrt in Gefangenschaft führen. Während der Kämpfe befahl er seinen Leuten in Deckung zu gehen und weder vor noch zurück zu gehen.
    Negativ war ihm über all die Jahre ein Mann in Erinnerung ... Hauptmann Kraft ! Skrupellos und feige !!
    In der Gefangenschaft traf man sich wieder, so berichtet der Zeitzeuge !
    Auch dort trug er noch seine Orden aus dem 1. WK.


    -- Ich bin noch auf der Suche nach Informationen zu diesen Ereignissen
    -- Lit und KTB der 462. ID / KG Krause


    Viele Grüße
    TobiasBG

    Hallo, ich habe eine Frage zu folgendem Sachverhalt:


    Ein Zeitzeuge gab mir gegenüber an, nach Verwundung in Russland als Hilfsausbilder (er war Uffz in Russland geworden und hatte 1942-43 die Kämpfe bei der HG Mitte "überlebt" und mitgemacht) in Metz eingesetzt worden zu sein (ab 1944)


    Zuvor war er beim Landesschützen-Bat. 782 in Metz, Bewachung in einem Wehrmachtsgefängnis in Metz (laut seiner Angabe "Todeskandidaten")


    Er bildete in der Folge Angehörige der Flak-Divisionen an Hand-Feuer-Waffen aus, u.a. Panzerschreck-Einsatz gegen US-Panzer.


    Ab September 1944 nahm er an den Kämpfen im Westen teil, letztlich im Raum Luxemburg.


    Ich habe versucht heraus zu finden, welcher Division er zugeteilt war.
    Dank der sehr guten Datenbank des Lexikons bin ich auf die 462. Infanterie-Division gestoßen.


    Der weitere Verlauf und da wird es interessant:


    17.1.1945: Man griff in der Stärke von 40-80 Mann ein franzö. Dorf an, das von den Amis besetzt war. Angeführt haben nur Uffze, Feldwebel, keine Offiziere. Hier die Kurzversion: Überlebt haben nur ca. 15-25 Mann, mein Zeitzeuge eingeschlossen.
    Den Angriff geführt haben muss ein Hauptmann mit Namen Kraft (Veteran des 1. WK), saß jedoch im Gefechtsstand und blieb somit unversehrt.



    Meine Fragen:


    -- Passt das mit der 462. ID ?
    -- Hat jemand eine Informationen zum Landesschützenbat. 782 und zur
    462. ID oder eine Idee, wie und wo man an diese herankommen
    kann ?


    Vielen Dank und viele Grüße
    Tobias

    Hallo,
    anbei die neuesten Infos mit Berichtigungen:
    1. zu FPN1: 47868


    -- Diese FPN war auch noch bis weit in 1941 hinein gültig, ich fand sie auf Feldpost aus Juni, Juli 1941. (vgl. Scan-Anhang)


    Frage: Welche Einheit ?


    dazu: Standort Wetzlar, Hessen


    Meine Frage zudem, mit welcher Einheit/ mit welchen kämpfenden Einheiten wurde dort marschiert (Divisionen, Armeegruppen) ?



    Vormarsch-Weg (bitte falsche Schreibweise entschuldigen, habe keinen Atlas zur Hand, sorry!): Opolda, Gerbenstein/ Kreis Hofgeismar, Mai 1941 nach Moorhof, dann Ostpreußen, Juni 1941: Einmarsch Russland:
    Königsberg, Kowno, Wilna, Ostrow, Pskow/ Pleskau, Luga, Nowgorod am Illmensee.
    Bis dahin müsste die FPN Gültigkeit haben, denn sie ist auf über 40 (!!) Briefen drauf !!


    ab 1942 Kaukassus: Pjetropetrovsk, Stalino, Amawije, Mineralnawodje, Vorgebirge des Elbrus erreicht !


    ob dort noch diese FPN, nicht ganz sicher.


    Würde denn hier die 2. FPN (59713 E) passen ?


    War diese Einheit 1942 im Kaukassus ?





    2. Zu FPN 59713 E


    Sie ist wohl definitiv auf einem Brief von 1944,


    wichtig: Teilnahme an der Ardennenoffensive ab 16. 12. 1944 !!



    Passt dies irgendwie ?



    Vielen Dank und viele Grüße,
    der Scan funktionierte nicht ! ich sende es per Email an Bianca, evt. kann sie ihn einstellen ?
    Tobias

    Hallo,


    vielen Dank an alle, auch an Si.la, denn daraufhin wurde nochmals in den Unterlagen gesucht, denn der Mann musste auf einem U-Jäger gewesen sein. Der Tipp mit dem frnz. U-Boot war korrekt, denn es wurde ein 2. Brief von Korvettenkap. Hermann Polenz an die Hinterbliebenen gefunden.


    Er schreibt:
    (...) wonach ihr Sohn um 15.50 verstarb (...) das Boot durch einen Torpedo versenkt wurde (...).


    Vielen Dank an alle !
    Das Problem war, dass im 1. Brief stand, dass er durch den "engl. Feind starb" !


    Es ist merkwürdig, dass 1943 noch/schon wieder franz. U-Boote im Mittelmeer unterwegs waren !


    Das muss dann für einen dt. U-Jäger schon schwer dort gewesen sein, wenn unter ihm sowohl feindl als auch dt. U-Boote fuhren und von oben die Jabos drohen !!


    Wirklich häftig !!


    Ich möchte hier nicht weiter nerven und keine zusätzlichen Fragen aufwerfen, aber das mit den Franzosen beschäftigt mich schon !



    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo,
    vielen Dank an alle, die geholfen haben !


    Das mit der Abkürzung ist doch kein Problem, schön, dass Ihr es mir erklärt habt. Vielen Dank !


    Ich kümmere mich um einen Scan, ich treffe mich erneut mit ihm und fotographiere den FP-Brief ab oder das Soldbuch, falls vorhanden.
    Einen Brief habe ich gesehen, dort standen aber nur diese beiden Nummern. Bei der 1., kein Buchstabe, bei der 2. das "E".


    Ich versuche es, bis Mittwoch eingestellt zu haben !


    Viele Grüße
    Tobias

    Hallo,
    Scan ginge ab Dienstag - ich versuche es.


    @ Rainer: Was ist das für eine Einheit, die Du meinst ?


    Es muss definitiv eine Fernmeldeeinheit sein, bzw. der Veteran ist Fernmelder !


    Viele Grüße
    Tobias