Posts by mad

    @ bfg


    Wustrow gibt es nicht weit von Lüchow im BL Brandenburg (andere Seite der Elbe). Meinst du das?


    Stahlgewitter


    Mein Großvater war bis Ungarn (März 45) dabei. Wurde an der Hand verwundet und hat so überlebt.
    Lazarett in Wien und dann ab in die Heimat. Wurde dann in Mecklenburg zur Verteidigung der Heimat eingesetzt. Als der Russe kam, so kurz vor Schluß, bloß kein Held sein und dann über die Elbe in englische Gefangenschaft. Trotzdem schlimm was der in so jungen Jahren erlebt hat. ( Normandie, Kessel von Falaise, Aachen?, Ardennenoffensive, Ungarn, EK II, Nahkampfspange, Verwundetenabzeichen und gerade mal 18)
    Aber eins muss man sagen, er hatte danach eine unheimliche Lebensenergie. So nach dem Motto: Das habe ich überstanden und darüber bin ich unendlich froh. Vielleicht sieht man dann das Leben auch mit anderen Augen. Soll es ja bei solchen "Nahtodeserfahrungen" geben.
    Gruß Raik

    Ja stimmt, ich meine das wirklich allgemein. Quasi von Kriegsbeginn bis zum Kriegsende. Oder sagen wir es mal so, von der Aufstellung und Ausbildung der Leibstandarte in Lichterfelde (war ja da noch ein recht kleiner Haufen) bis zum Kriegsende. Dienstgrad wäre eigentlich unerheblich, aber wie heisst es so schön in der Chronik der Leibstandarte " Frontsoldat heisst, vom Kompaniegefechtsstand nach vorne". Die hinteren und höheren Abteilungen mögen ja mehr Aussicht auf das Überleben gehabt haben. Ich weiß z.B. dass Mohnke überlebt hat, aber der war ja auch am Ende in Berlin und außerdem auch Divisionskommandeur. Max Hansen als Regimentskommandeur könnte sein, aber der war ja nun auch nicht immer vorne. Mich würde wirklich Jemand von den Leuten vorne interessieren. Ich kann es eigentlich nicht wirklich glauben das es Jemand geschafft hat.



    Grüße Raik

    Hallo!
    Kann sein das ich hier ein wenig offtopic bin aber mir ist beim Lesen der Divisionsgeschichte der 1.SS-Panzerdivison LAH so ein Gedanke gekommen. Hat es Mannschaftsdienstgrade gegeben die von Anfang bis Ende dabei waren und den Krieg überlebt haben? Wenn man die immensen Verluste betrachtet und auch die Aussage liest, dass die Leibstandarte mehrfach im Personalbestand komplett gefallen ist, kann man sich so etwas kaum vorstellen.


    Gruß Raik

    Hallo!
    So jetzt mal etwas genauere Angaben.
    Für den Zeitraum 06.07.42-16.01.43 habe ich das Wehrwirtschafts-Kommando 3 -Versorgungseinheit- Unterstellung: 3.Infanterie Division und ab 16.01.43 Wehrwirtschafts - Kommando Standort: Charkow als Truppenteil von der WAST bekommen.
    Kann man daraus Ortschaften lokalisieren in denen er eingesetzt war?
    Gruß Raik

    Hallo und guten Abend!


    Ich bin über den Träger des Deutschen Kreuzes in Gold Ernst Lemkau "gestolpert". Zu seiner Einheit habe ich schon etwas recherchieren können. Er zählt zu den Gefallenen oder Vermissten in meinem Heimatort. Allerdings ist er der älteren Dorfbevölkerung völlig unbekannt. Hat Jemand dazu noch Informationen oder wo kann ich dazu noch Informationen finden?


    Gruß Raik

    Hallo!
    Mein Großvater war Jahrgang 1926 und war mit der 1. SS-Panzerdivision in der Normandie. Ende Juli wurde er dort 18. Da hatte er schon über 6 Wochen Fronteinsatz hinter sich.
    Die beiden Soldaten auf Deinem Bild sehen allerdings jünger wie 17 aus.


    Gruß mad

    Hallo!


    Kann mir Jemand einen Tip geben zu den Wehrwirtschaftsorganisationen. Mein Großvater war als Landwirt und dann Sonderführer, auf Gütern in Polen und in der Ukraine und hat dort die landwirtschaftliche Produktion überwacht. Wo kann ich dazu etwas lesen bzw. gibt es Unterlagen darüber. Besonders gut wäre es wenn sich hier Jemand zu dem Thema besonders gut auskennt. Genaue Bezeichnungen seiner Einheit (soweit vorhanden) kann ich beisteuern.


    Gruß Raik

    Hallo Oliver!
    Ich hatte ja schon mal die Geschichte der Leibstandarte gelesen und habe jetzt noch einmal nachgeschaut.
    Darin steht, dass die Division vom 19.04.44-5.6.1944 in Flandern zur Auffrischung lag. Ende Mai kam der komplette Ersatz für die Mannschaften mit Bahntransporten in die Gegend von Turnhout. Danach beginnt noch einmal die verschärfte Gefechtsausbildung. Ich denke das mein Großvater auch bei dieser Auffischung zur LSSAH gelangte. Ob das jetzt die Personalverfügung von der "HJ" war bleibt Spekulation. Ich denke aber das bereits Anfang Mai ein paar erfahrene Leute herangezogen wurden. Die Division wurde ja in Russland fast vollständig aufgerieben. Übrigens gab es ja das Wechselspiel zwischen den beiden Divisionen öfter. Bei der Aufstellung der "HJ" sollen ja zum großen Teil Führer und Unterführer von der LSSAH verwendet worden sein.


    Gruß Raik

    Hallo Roland!


    Vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe mit meinem Großvater erst kurz vor seinem Tod über den Krieg gesprochen. Er wusste es noch auf den Tag genau wann er damals eingezogen wurde. Leider habe ich mir das damals nicht aufgeschrieben. Ich weiß nur das es ganz sicher März oder April gewesen ist. Ich weiß auch das er seinen 18. Geburtstag an der Front verbracht hat (14.7.). Er muss also vorher schon an die Front verlegt worden sein.



    Gruß Raik

    Hallo,


    das liest sich ja sehr interessant. Ich habe bei der Wast und der Zentralnachweisstelle in Aachen nach meinem Großvater (Jhrg. 26) gefahndet.
    Ich habe da nur einen Nachweis vom 16.09.1944 erhalten. Dort war er in der 5 Kp. SS-Panz.Gren.Rgt.1 bei der 1.SS-Panz. Div. LSSAH. Er hat mir damals noch erzählt das er im März oder April 44 eingezogen wurde und mit der Bahn nach Unna / Westf. gefahren ist. Dort auf dem Bahnhof wurden Sie dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Der eine Haufen kam zur 1.SS-Panz. Div. LSSAH und der andere Haufen zur 12.SS-Panz. Div. "HJ". Er hat von seiner Grundausbildung in Arnheim erzählt. Dort konnte er sich noch an das Schwimmbad erinnern das sie in der Ausbildung aufgesucht haben (er konnte nicht schwimmen :)). Wenn ich mich recht erinnere war dann die Normandie sein erster Fronteinsatz.
    Kann da Jemand Zusammenhänge herstellen?


    Gruß mad

    Hallo,


    ja vielen Dank! Habe mal schnell nachgesehen. Das passt ja auch 100% mit Budapest.


    Gruß mad

    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Ich habe noch einmal mit der alten Dame, der die Briefe gehören, gesprochen.
    Es könnte auch 59639 C bedeuten.


    Gruß mad

    Hallo!
    Wer kann mir bei dieser FPN (69639C) helfen. Sie stammt vom 31.12.1944. Der letzte Brief wurde in Budapest geschrieben. Danach galt die Person als Vermisst.


    Gruß mad