Posts by Raffael

    Kannst Du vielleicht eine Liste einfügen, die die letze Aktualisierung erläutert?


    Damit man weiss, was sich geändert hat.


    Raffael

    Wie schmeckte euch die abgepackten "Fertiggerichte", die man nur warm machen musste?


    Mir persönlich schmeckten die nicht. Es wurde entweder gehungert oder getauscht.
    Zur Not gab es ja die Kekse und Kaffee :D

    Lesen kam man die Beiträge eigentlich schon.


    Bei Nachfragen, entweder kurze vorbereitete Fragen stellen oder dann mal in einer anderen Sprache versuchen.


    Den Text in deutsch schreiben und dann den selben Text in englisch.
    Man kann nie wissen, ob der andere es doch mit der Sprache zu tun hat.


    Raffael

    Die Sperrballons sollten die Truppen unterhalb schützen und somit die feindliche Luftwaffe vom zielgenauen Bombenabwurf oder Angriff abhalten.
    Die Stahlseile konnten dabei ein Flugzeug beschädigen oder zum Absturz bringen.


    Ein Bild von der Landung in der Normandie
    [Blocked Image: http://www.wk-2.de/pictures/d_day_01_klein.jpg]


    Hier kann bestimmt was finden. Vielleicht hat ja einer diese Ausgabe


    Arsenal Sperrballone


    http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrballon


    Über die H 111 H-8 findest Du hier Infos:


    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/He111.htm


    http://www.waffenhq.de/flugzeuge/he111.html


    Raffael

    Die Brücken in Dirschau / Tczew


    In Dirschau / Tczew befand sich die Hauptstrecke der Ostbahn zwischen Berlin und Königsberg.
    Für diese Strecke wurde die Dirschauer Eisenbahnbrücke gebaut.
    Die Brücke hatte ein Gleis, eine Straße und einen Fußweg.
    Der erste Zug fuhr am 12 Oktober 1857 über die Brücke. Bauzeit war von 1850 bis 1857. Mit den Eingangsportalen wurde die Brücke 1858 fertig gestellt.


    Nachdem die zweite Brücke 1888/ 1890 fertig gestellt worden ist, wurde der Eisenbahnverkehr über die neu erbaute Brücke geführt und der Straßenverkehr über die alte Brücke.


    Nach dem 1. Weltkrieg kam Dirschau zu Polen. Die Grenze zwischen der Freien Stadt Danzig und Polen verlief mitten durch die Weichsel. Erst die Nogat bildete die Grenze zwischen Ostpreussen und der Freien Stadt Danzig.
    Die Dirschauer Brücken gehörten aber komplett zum polnischen Hoheitsgebiet.
    Damit sollte gewährleistet werden, dass der Zug von Konitz / Chojnice (Grenzstadt Deutsches Reich – Polen) kommend über Dirschau / Tczew (Grenzstadt Polen – Freie Stadt Danzig) und weiter nach Marienburg / Malbork (Grenzstadt Freie Stadt Danzig – Deutsches Reich/Ostpreußen) von einer, mit polnisch besetzten Zugpersonal, Lokomotive gezogen wurde.
    Jeder Transport auf dieser Strecke musste bei der polnischen Eisenbahnverwaltung angemeldet werden.
    In Dirschau / Tczew war die Straßenbrücke auch der Übergang der Reichstraße 1 über die Weichsel. Sie führte weiter nach Marienburg.


    Die Brücke wurde zu Beginn des Zweiten Weltkriegs für die Militärs sehr wichtig. Über diese Brücke lief der Nachschub von und nach Ostpreußen.
    Die Eisenbahnbrücke sollte in einem Handstreich eingenommen werden. Der aber misslang.
    Da die Brücke unbeschädigt eingenommen werden sollte wurde folgender Plan aufgestellt:


    Bei der polnischen Eisenbahnverwaltung wurde für den 1. September 1939 um 4:15 Uhr ein leerer Güterzug angemeldet. Dieser Güterzug war aber mit Soldaten besetzt (bis jetzt konnte ich die Einheit nicht herausfinden).
    In Marienburg wurde das ankommende polnische Zugpersonal festgesetzt und durch deutsche Pioniere ausgetauscht.
    Hinter dem Güterzug fuhr in einem Abstand ein Panzerzug. Dieser hatte die Aufgabe die Brücke zu passieren und die Bauwerke auf der Dirschauer Seite zu sichern.


    Dazu sollten drei Flugzeuge aus Elbing / Elblag den Angriff unterstützen und den Zündkabel, der von dem polnischen Militär zur Sprengung der beiden Brücken angebracht worden sind, zerstören.
    Die drei JU 87b unter Staffelkapitän Oberleutnant Bruno Dilley griffen um 4:34 die Ziele an.
    Der Zündkabel konnten durchtrennt werden.


    Der Güterzug setzte von Marienburg nach Dirschau über Simonsdorf / Szymankowo.
    In Simonsdorf war ein planmäßiger Zwischenstopp. Die Fahrt klappte bis hierhin.
    Bei der versuchten Täuschung des polnischen Personal an diesem Stopp, kam es zum einem Schusswechsel.


    Die Polen alarmierten die Wachsoldaten an der Brücke.
    An der Zwischenstation fielen 16 polnische Eisenbahner und Zollbeamte.


    Als der Güterzug den Liessauer Brückenkopf erreichte, war der Zugang zur Brücke versperrt und die Brückentore verschlossen.
    Es kam zu Kämpfen um den Liessauer Brückenkopf. Die verteidigende polnische Einheit war das Pionierbattalion 2.


    Währenddessen wurde der Zündkabel am Dirschauer Ufer repariert und die Brücke konnte gesprengt werden.
    Durch den Befehl des ppBk. StanisBaw Janika, Kommanduer des 2 Schützenbattalions, wurden die Brücken gesprengt.
    Um 6:10 Uhr wurde zunächst der Liessauer Brückenpfeiler (VI -ter Brückenpfeiler von insgesamt VIII) gesprengt.
    Auf den Photos ist das der Brückenpfeiler zwischen dem Zwischenstück und der Verlängerung. Am alten Feld sieht man, wo das Feld abriss.
    Um 6:40 Uhr wurde dann der I Brückenpfeiler gesprengt. Die ersten beiden Felder brachen zusammen und stürzten in die Weichsel.
    Die beiden gesprengten Felder sind heutzutage die beiden englischen Kriegsbrückenfelder.


    Am 2 September wurde Dirschau / Tczew von deutschen Einheiten eingenommen.


    Raffael


    @ Quellen


    Das Buch „Die Alte Weichselbrücke in Dirschau“ von Wieland Ramm


    http://www.tczew-witten.de/index.html?/wbr.html


    http://www.lexikon-der-wehrmac…nenregister/DilleyB-R.htm


    http://www.volker.liedloff.com…1939/gliederung_1939.html


    http://www.mars.slupsk.pl/fort/4005c.htm


    http://www.ioh.pl/galeria.php?dzial=48


    http://www.kheichhorn.de/html/body_junkers_ju_87d1_.html


    http://www.mapy.blink.pl/wig/tczew.jpg


    http://de.wikipedia.org/wiki/Tczew

    Fahrt über die Brücke von Dirschau kommend.


    Das erste Feld ist die englische Kriegsbrücke.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/dirschau01.jpg]


    Fahrt auf der Kriegsbrücke. Ist nur einbahnig.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau02.jpg]


    Das ist ein originalles Feld aus 1857


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau03.jpg]


    Das Zwischenstück, für die gesprengte Brücke und die Verlängerung der Brücke aus 1912


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau04.jpg]


    Das Zwischenstück und die originallen Felder aus 1857. Die flankierenden Türme und man kann sehen, wo die Brücke bei der Sprengung abriss.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau07.jpg]


    Blick zwischen den beiden Brücke von Liessau aus.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau06.jpg]


    Raffael

    Wie der Zufall es will, war ich letzten Sommer bei der Brücke. Einige Photos konnte ich machen und habe mir auch Informationen geben lassen und auch ein Buch über die Dirschauer Brücke gekauft.


    So, ich zeige hier erstmal die Bilder und dann schreibe ich was dazu.


    Blick auf die beiden kompletten Brücken von Dirschau aus gesehen.
    Die im Vordergrund ist die "alte" Eisenbahnbrücke, die nach dem Bau der hinteren Brücke zu einer Straßenbrücke umgebaut worden ist.
    Die hintere Brücke wurde mit der Fertigstellung 1891 zur reinen Eisenbahnbrücke. Sie ist heute nicht in einem originallen Zustand. Wurde nach dem Krieg komplett erneuert.
    Die "alte" Dirschauerbrücke aus dem Jahr 1857 weisst hier vier verschiedene Bauweisen.
    Zuerst zwei Felder einer englischen Kriegsbrücke (Emergency Steel Truss Bridges) dann drei Felder der originallen Brücke aus 1857, hinter den letzten Türmen, ein Feld eines Zwischenstücks und dann die Felder der Verlängerung aus 1912.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau08.jpg]


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau09.jpg]


    Blick von Liesenau. Im Vordergrund die Felder der Verlängerung von 1912. Das Zwischenstück und drei Felder der Urbrücke.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Dirschau/Dirschau05.jpg]



    Raffael

    Das ist doch eine klasse Erklärung für mich :D


    Ich kann mir das nie merken und deswegen habe ich das weg gelassen.


    Aber mit diesem Beispiel merke ich mir das.


    Raffael

    Die letzten Tage der Graf Zeppelin


    Am 26 Januar 1943 wurde von Hitler der Stopp für den Bau aller großen Schiffe erteilt.


    Am 30 Januar 1943 wurden die Arbeiten an der Graf Zeppelin in Kiel eingestellt.
    Die Bestätigung des Baustopps, für die Graf Zeppelin, erfolgte an dem 02 Februar 1943.


    Im März 1943 wurde der Befehl erteilt, die nicht fertiggestellte Graf Zeppelin nach Pillau zu schleppen.
    Für die Fahrt bekam die Graf Zeppelin provisorischen Flakschutz auf dem Deck aufgebaut.


    Von 20 bis 23 April 1943 wurde die Graf Zeppelin von vier Schleppern nach Stettin geschleppt. Dort wurde sie in der Parnitz vor Anker genommen.
    Beide Startkatapulte wurden abgebaut und an die Italiener verschickt.
    Verbaut wurden die beiden Katapulte beim Flugzeugträger "Aquilla".
    Nach Pillau konnte man das Schiff nicht mehr schleppen, da die U-Boot Aktivitäten der Russen es nicht zuließen.


    Sommer 1944 sollte (?) die Graf Zeppelin zu einem Wohnschiff umgestaltet werden.


    Am 24 April 1945 wurde die Graf Zeppelin auf Grund gesetzt.
    Die heran kommende Rote Armee und die fehlende Schlepphilfe, zwang die Verantwortlich zur Versenkung der Graf Zeppelin.
    Die Schiffsventile in Maschinenraum und Kesselraum wurden geöffnet.
    Das Schiff setzte sich in 7 Meter Tiefe und mit einer Neigung von 0,5° nach rechte (keiner Ahnung wie das bei der Marine heißt :D) Seite hin.


    Am 25 April 1945 wurde der Befehl erteilt die 10 Bomben in Maschinenraum zu zünden.


    Einige Stunden später erreichte die Rote Armee die Graf Zeppelin und Stettin.


    Der Schaden an der Graf Zeppelin war:


    - Maschinenraum geflutet und total zerstört durch die Sprengung
    - die Seitenwände und der Boden hatten ca. 40 Löcher, die durch die Sprengung verursacht wurden
    - das Flugdeck hatte Löcher (vielleicht durch russische Jäger?) durch Beschuss erhalten
    - die Flugzeughebebühnen waren gesprengt worden
    - einige Wasserschotten waren beschädigt


    Im Sommer 1945, fingen die Reperaturteams der Baltischen Flotte die Graf Zeppelin wieder schwimmfähig zumachen.


    Am 19 September 1945 wurde die Graf Zeppelin unter dem vorläufigen Namen "Ceppelin" in die Baltische Flotte aufgenommen.
    Sie war nur zu 80% in Stand gesetzt worden. Die Aufrüstung und Reparatur sollte durch die Baltische Schiffswert in Leningrad fertig gestellt werden.


    Am 3 Februar 1947 wurde die Graf Zeppelin dem Forschungsinstitut für Schiffe in Leningrad überstellt.


    Am 19 März 1947 wurde die Versenkung der Graf Zeppelin befohlen.
    Dies geschah unter dem Druck der Alliierten, da sich die Mächte geeinigt haben, alle in Bau oder in Reparatur befindlichen Schiffe, die schwimmfähig waren und deren Bauzeit oder Reparaturzeit länger als ein halbes Jahr dauern würde, zu versenken.
    Es gab drei Kategorien der Schiffe. Die Graf Zeppelin musste somit versenkt werden.


    Die Fahrt von Stettin nach Swinemünde ist nicht verzeichnet. Was aber statt gefunden sein muss, da die Britten über das Auslaufen des Schiffes 1947 genau wussten.
    Es ist auch nicht erwiesen ob auf dieser Überfahrt die Graf Zeppelin "wieder" gesunken ist. Und hier das Schiff "wieder" gehoben werden musste.


    Am 14 August 1947 wurde die Graf Zeppelin von fünf Schleppern aus Swinemünde in die offene See geschleppt. Der Eisbrecher "Wolyniec" und zwei Schlepper übernahmen die Graf Zeppelin.
    Für die Erleichterung beim Versenken war die Graf Zeppelin mit Bomben, Mienen, Torpedos und Arigranaten beladen.

    Am 16 August 1947 wurden die ersten Versenkungsübungen durchgeführt.


    Am 19 August 1947 sank die Graf Zeppelin, auf 55°43N und 18°30E,
    laut dem Schiffsbuch des Eisbrechers "Wolyniec".
    Sie wurde von dem Zerstörer "Slawnyj" durch einen Torpedo versenkt.


    Am 20 September 1947 wurde die Graf Spree von der Bestandsliste der sowjetischen Schiffen gestrichen.


    Quelle: Nowa Technika Wojskowa Ausgabe Oktober und November 2006


    Raffael

    Hier einige Bilder der polnischen Zeitschrift "Nowa Techinka Wojskowa" November 2006.


    Dort ist ein Artikel über die Graf Zeppelin.
    Wenn es fragen gibt, dann einfach stellen. Vielleicht findet sich da was.


    Diese drei Bilder zeigen die Graf Zeppelin in Stettin, Mai-Juni 1945. Nach dem Einmarsch der Roten Armee.


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf01.JPG]


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf02.JPG]


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf05.JPG]


    Diese Bilder zeigen die Graf Zeppelin am 17 Juni 1947 in Stettin


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf03.JPG]


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf04.JPG]


    Skizze der Graf Zeppelin


    [Blocked Image: http://www.rafael.roszak.org/home/Verschiedenes/Graf/Graf06.JPG]


    Raffael

    Für die Interessenten für ein Kettenkrad:


    Das NSU Kettenkrad hte den 1,5 liter, Vierzyinder aus dem Opel Olympia,
    der 36 PS hatte.


    Der Verbrauch lag bei 22 Liter im Gelände und 16 Liter auf Straße.
    Der Tank fasste 42 Liter.


    Raffael


    PS Beitrag verbessert

    Hast Du einen Wohort deines Opas? Das wäre ein Ansatz um die Firma zu finden.


    Wenn, ja dann kannst Du schon mal die Region einkreisen.
    Dann kannst Du im Stadtarchiv nach der Firma fragen. Wenn es die noch gibt, dann mit viel Glück im Netz suchen.


    Raffael

    @ Hoover


    das mit den Buchstabenwechel passiert eigentlich fast jedem.


    Aber da sman ein Wort falsch schreib oder einen Satz schreib, den man erst durch hinterfragen versteht, dann sollte man schon drüber nach denken, was man für Beiträge abgibt. Das ist meine Meinung dazu.


    Kleine Sachen, kann man immer durch bearbeiten ändern. Die Möglichkeit ist ja gegeben!


    Raffael