Posts by bfg

    Hallo Zusammen !


    Ich bin im Netz auf die Geschichte eines B 17 Piloten gestoßen der am 14 Januar 1945 abgeschossen wurde.

    Der Sohn schreibt, das die Maschine in Garlitz heruntergekommen ist, und der Vater später auf

    dem National Military Cemetery in Mobile ,Alabama, beigesetzt wurde.

    Die Maschine gehörte zur 568 th Bomb Squad. der 390 th Bomb Group der 8. Air Force.

    Name ist 1th Leutnant Gerald Winston Johnston.


    Jetzt gibts zwei Probleme : Es gibt mehrere Orte mit dem Namen Garlitz in Brandenburg, bzw Mecklenburg.

    Die Maschine befand sich auf dem Rückweg von Berlin auf der nördlichen Route.


    Und : War es der US- Army möglich in der Sowetischen Zone Ihre Kameraden zu bergen ?


    Bleibt die Möglichkeit Garlitz bei Lübtheen / Mecklenburg : das war ja eine kurze Zeit in Besitz der Westallierten.


    LG bfg

    Hallo an Alle !


    In einem früherem Beitrag ( Kindersoldaten) habe ich auf einen ähnlichen Werdegang meines Vaters hingewiesen.
    Mein Vater war im November 1929 geboren und irgenwann im Frühjahr 1945 mit einem etwas älterem Freund ( geboren im Frühjahr 29) aus dem Dorf
    zu einem Wehrertüchtigungslager eingezogen worden.
    Mein Vater sprach seinerseits von einer "Freiwilligenmeldung" zum Volkssturm !?
    Jedenfalls ist er dann in einer abendteuerlichen Bahnfahrt nach Stendal zur Musterung aufgebrochen und dort auch angekommen.
    Gemustert wurde er dort von SS Ärzten im ausgehenden Winter bei geöffneten Fenstern und ordentlich "Frischluft".
    Der Freund meines Vaters sollte dann in Hitzacker/Elbe dort den Brückenkopf verteidigen. Als er den Befehl bekam ans andere Elbufer überzusetzen,
    hat er sich von der Truppe entfernt und ist nach Hause gegangen.
    Mein Vater hat dagegen nichts über einen Kriegseinsatz erzählt, hat sich aber bei passender Gelegenheit ebenfalls vom Wehrertüchtigungslager abgesetzt.
    Meine Nachforschungen bei der WAST blieben negativ.
    Die Musterung wurde wohl nicht mehr nach oben gemeldet.


    Über diese ganze Geschichte hat mein Vater auch nicht gern gesprochen, obwohl wir ein sehr gutes Verhältnis miteinander hatten.
    Auch die kurze Zeit später erfolgte Einnahme unseres Dorfes durch die Amerikaner hat mein Dad irgendwie immer ausgeklammert.
    Seine Erzählungen begannen immer mit der Evakuierung der Bevölkerung ca. 5 bis 7 km hinter der Elblinie.....


    LG bfg

    Hallo !


    Der in dem Buchauszug erwähnte Wetzling war Divisionsrichter der Division ZV und wurde um 1957/58
    wegen seiner Mittäterschaft an dem Massacker von Warstein verurteilt.
    Einige andere aus dem Divisionsstab ebenfalls.
    Wetzling war einer der Unterhändler bei der Kapitulation in Gorleben.
    Von Wetzling habe ich mal per Zufall ein Foto im Netz gefunden, weiß aber aus urheberrechtlichen Gründen nicht, ob ich das hier einstellen darf.
    Gorleben liegt gegenüber von Wootz / Brandenburg, dicht bei Lenzen/ Elbe.
    Die Amerikaner haben dann in Gorleben/ Landkreis Dannenberg , heute Lüchow- Dannenberg, extra ein Kriegsgefangenenlager
    in den dort vorhandenen RAD - Barracken aufgemacht.
    Natürlich haben diese Barracken nicht gereicht, waren halt nur die erste Basis.
    Vielleicht weiß ja auch jemand wie die RAD Einheit in Gorleben hieß...
    Ich forsche seit längerem zum Bereich Division ZV , weil die dort eingegliederte SS Werfer Batterie / Abteilung 500 für ca. eine Woche
    hier im Raum Neu Darchau / Wietzetze einen kurzen Zwischenstopp eingelegt hat.
    Einer der Männer dieser Einheit liegt auf dem Friedhof in Neu Darchau begraben.
    Aber das Interessanteste ist wohl, das diese Einheit entgegen allen Befehlen eine V 2 bis hierhermit geschleppt hat,
    um sie dann doch zu sprengen...
    Laut KTB sind auch einige Soldaten während des Aufenthaltes hier an der Elbe als vermisst gemeldet.
    Aber auch da konnte ich nicht konkretes herausfinden.
    LG bfg

    Hallo !
    Erst einmal Danke an euch Beide.


    Da hast Du recht, Thilo, Neu Darchau war der erste Ort, den die Briten eingenommen haben.
    Südlich von N. Darchau waren die Amerikaner. Später wurde dann alles britische Besatzungszone.
    Das hat das Forumsmitglied Andre in seinem Buch : Die letzte Front, gut herausgearbeitet.


    So viel ich weis wurde die Pontonbrücke in Neu Darchau aber nicht von den Briten, sondern von den Amerikanern gebaut und von beiden benutzt.


    Herr Schwerdfeger berichtet nicht viel über das Geschehen nördlich von Hitzacker, und für Andre ist Neu Darchau auch irgendwie die Grenze.
    Klar irgenwo ist eine Grenze der Nachforschungen zu ziehen...


    LG bfg

    Hallo Petra /JW 98 !


    Einer meiner angeheirateten Onkel kam ebenfalls aus dem Bereich Posen.( Gebiet Netzekreis)
    Nach dem 1. Weltkrieg fiel das Gebiet an Polen. Also sprach man polnisch, ging in die polnische Schule,
    und als er das passende Alter hatte wurde er zum polnischen Militär eingezogen.
    Er war Deutscher in polnischer Uniform als der zweite Weltkrieg ausbrach.
    Wurde Kriegsgefangener und bald ausgesiebt und in eine deutsche Uniform gesteckt.
    Ich meine mich zu erinnern das er in englischer Kriegsgefangenschaft geriet,und auch in England war, also im Westen gekämpft hat.
    Aber bestimmt nicht die ganze Zeit.
    Als es ihm möglich war , hat er mehrmals seine alte Heimat besucht.
    Das elterliche Anwesen wurde von freundlichen Polen bewirtschaftet.


    Die bleibende Erinnerung an meinen längst verstorbenen Onkel Erich ist diese:
    Immer wenn er zu Besuch kam hat er allen männlichen Verwandten die Haare geschnitten.
    Und das machte er für einen Laien sehr gut.
    Auf die Frage wo er das denn gelernt hätte , kam die Antwort : beim polnischem Militär!
    Für ein paar Zigaretten hat er seinen Kameraden die Haare geschnitten und sich diese Fertigkeit selber beigebracht....


    LG bfg

    Ein Hallo an Alle!


    Über das Ende des zweiten Weltkrieges in Norddeutschland ist relativ viel geschrieben worden.
    Man findet auch einiges über die Pontonbrücken in Bleckede und Lauenburg.


    Aber in Neu Darchau - Darchau sieht die Lage eher dunkel aus.
    Da ich aus diesem Bereich komme interessiert mich das natürlich.


    Kennt jemand die amerikanischen Einheiten die die Ponton- Brücke gebaut haben ?


    Meines Wissens bestand die Brücke bis Winter / Frühjahr 1946 und ist dann durch Eisgang / Hochwasser weggespült worden.


    Und : ich würde mich über eindeutige Belegbilder freuen.


    LG bfg

    Hallo !


    Ist denn bekannt, ob die Ziffern der Wiking Walfangboote mit "Normalen" Zahlen oder in "Römischen" Zahlen an den Bordwänden der Schiffe aufgemalt waren ?


    Ich spekuliere darauf das mein damals zehnjähriger Onkel eine eng geschrieben römische II und eine I verwechselt haben könnte.....


    LG bfg

    Hallo an alle !


    Mein einziger noch lebender Onkel hat mir gegenüber mal erzählt, das der Abfahrttag in Pillau der 26.04 1945 war.
    Da er zu dem Zeitpunkt der Flucht erst 10 Jahre alt war kann er sich da ja auch geirrt / vertan haben.
    Erwähnt hat er auch das dass wirklich eines der letzten Schiffe war die dort herauskamen.
    Er wusste auch noch den Namen des Schiffes, Fischkutters ( evtl Kriegsfischkutter ?) zu nennen:
    Wiking 1 oder Viking 1
    Ich konnte dieses Schiff bisher auch nicht ausfindig machen.
    Vieleicht weiß hier etwas von den Marineexperten ?


    LG bfg

    Hallo an alle !


    Beim stöbern bei e- bay Kleinanzeigen bin ich auf mehrere Schriftstücke, Bücher usw. gestoßen,
    die vermuten lassen, das es sich um den Nachlass eines Fallschirmjägers handeln"könnte".
    Ich fände es gut, wenn diese Dinge in "Gute Hände" kämen und nicht bei Geschäftemachern landen.
    Alles weitere gerne über die PN Funktion.


    LG bfg

    Hallo !
    Möchte auch etwas zum Thema Reserve Lazarett beitragen.


    In Hitzacker / Elbe LK Lüchow- Dannenberg, früher Kreis Dannenberg, gab es im Gebäude des Hotel und Restaurant "Waldfrieden"
    ebenfalls ein Res. Lazarett.
    Als die Briten die Besatzungsmacht übernommen haben, wurden die Patienten in die Baracken des WIFO- Lagers der WIFO II in Meudelfitz
    umqartiert.
    Hintergrund soll gewesen sein, das die Briten das größte Hotel für sich beanprucht haben.
    Aus dem Baracken - Lazarett entstand dann ein Teil des Kreiskrankenhauses des Kreises Lüchow Dannenberg.
    Ein viel zu kleiner Teil des Krankenhauses befand sich in Dannenberg im Johanniterhaus.
    Das hatte bis zum Neubau der Klinik in Dannenberg um 1960 bestand.
    Heute erinnern nur noch Fundamentreste und das sog. Totenhaus an diese Zeit....


    Leider habe ich keine Dokumente , die das Reservelazarett und dessen militärischen Namen belegen.


    Zusammengetragen aus diversen heimatkundlichen Büchern......


    LG bfg

    Hallo Danuser / Peter !


    Danke für Deine kompetente Antwort.
    Ich habe allerdings diese kleinen Stempel garnicht wahrgenommen....
    Bei meinem Jagdrepetierer sind die Beschußstempel recht deutlich zu sehen,
    sowohl auf dem Lauf, als auch auf dem Verschlußgehäuse.
    Ist übrigens ein überarbeiteter VZ 24 von Fr........a aus Würzburg.
    LG Bert

    Hallo an Alle !


    Ich hab da mal eine ganz dumme Frage :


    Der oben gezeigte Karabiner hat ja nur die alten Beschusszeichen.
    Darf man aus dieser Waffe schießen, oder braucht der einen Neubeschuss?


    Oder ist das eine reine Sammlerwaffe die irgendwie innerlich Schußunfähig gemacht wurde, ohne die alte Stempelung zu verletzten ?


    LG Bert alias bfg

    Hallo !


    Erst einmal vielen Dank an alle, die mir geholfen haben Licht ins Dunkel zu bringen !


    Ich kannte die Geschichte ja nur als mündliche Überlieferung udn die war auch mit ein paar falschen Details ausgeschmückt.


    Mag mir denn jemand ein Bild von der notgelandeten Me 262 per PN schicken ?


    LG bfg

    Hallo !


    Erst einmal vielen Dank für alle die geholfen haben die Sache mit der BF 110 aufzuklären.


    @ Jafü


    Diese Info habe ich vom selben alten Herrn, der mir auch die Geschichte mit dem abgeschossenen Nachtjäger erzählt hat.
    Das spannende ist, auch wenn er das Datum nicht mehr wußte, außer Herbst 1943, das er in seinen Erinnerungen viele Detail genannt hat die sich decken.
    So hat er konkret von 3 gefallenen Piloten geschrieben, auch das der Resttreibstoff und Munition explodiert wären.
    Einige Tage später war dann in der Tagespresse zu lesen, das unsere "tapferen deutschen Nachtjäger" eine britische Maschine abgeschossen hätten.
    Die Absturzstelle war weiträumig abgesperrt, aber einige DJ und HJ Jungen aus Wietzetze haben sich durch die Postenkette geschlichen und waren schockiert,
    als sie dann das deutsche Hoheitszeichen am Leitwerk sahen.


    Dieser Zeitzeuge, hat mir einige Dinge erzählt, die er elebt und auch aufgeschrieben hat.
    Ich konnte einiges, besonders Flugzeugabstürze mit Datum, Typ und Besatzungsmitglieder und teilweise deren Verbleib nachrecherchieren.


    Manche Geschichten klangen zunächst unglaublich, zb eine Notlandung einer P 51 bei Hitzacker Meudelfitz am 24.10.1944, dessen Pilot Deutscher gewesen sein soll.
    Tatsächlich konnte ich herausfinden das der Pilot deutschstämmig war, evtl stammten seine Vorfahren sogar aus Niedersachsen.


    Also vieles was er mir erzählt hat konnte ich belegen. Und daher denke ich auch das die Geschichte mit der Notlandung stimmt.
    Wir waren einmal gemeinsam an der Stelle, wo der Jäger runtergegangen war.
    In der Schulchronik steht übrigen nichts, und die Kirchenchronik hat einen Sperrvermerk, ist für Privatpersonen nicht einsehbar.


    Zur Location Bahrendorf : das könnte auch unter Drethem, Wietzetze, evtl. Hitzacker, Tießau, Tiesmesland stehen.


    Das liegt alles relativ Nahe der Elbe ca. 1- 3 km linkselbisch.


    LG bfg


    LG bfg

    Hallo !


    Vielen Dank für eure Bemühungen !


    Ich denke dann ist für diesen Fall alles geklärt ? !


    In einem anderem Strang hatte ich mal nach einer Notlandung einer Me 262 nahe Bahrendorf bei Hitzacker
    im Winter / Frühjahr 1945 gefragt.
    Der Pilot soll das ohne größere Blessuren überstanden haben.
    Ist hier etwas bekannt ?


    LG bfg

    Hallo !


    Danke Eumex und Jafü für eure Antworten!


    Jafü :


    Hast Du denn die Maschine in Deiner Kartei ?
    Für meinen Forscherkollegen war es sehr schwierig von dieser Maschine Unterlagen zu bekommen.
    Weißt Du denn auch wo der Flugzeugführer OFw A. Brandstetter begraben liegt ?
    Beim Volksbund Online ist er nicht gelistet. Jedenfalls habe ich Ihn dort nicht gefunden.


    Weißt Du denn auch wo der Einsatzflugplatz war ?


    LG bfg