Posts by Danuser

    Guten Tag,


    habe bei meiner Suche im Forum nichts über das UdSSR-Kriegsgefangenenlager 7280/4 gefunden.
    Literatur zu diesem Thema besitze ich nicht. Es gibt aber wohl welche.


    Deshalb meine Bitte: Kann mir jemand Auskunft zum Lager 7280/4 geben, z.B. wo es sich befunden hatte.


    Gestern bekam ich einen Brief geschenkt, den der ehemalige Kriegsgefangene Horst Maschke am 30.10.1949 aus dem Lager 7280/4 an seine ehemaligen Arbeitskameraden geschickt hatte. Der Briefeschreiben soll Anfang der 50er Jahre aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt sein und noch ein paar Jahre als Schlosser über Tage auf einer Schachtanlage in Hamm gearbeitet haben, bevor er den Arbeitsplatz wechselte.


    M. f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    ich möchte noch ein RAD-Lager im heutigen NRW hinzufügen, welches ich bei "Balsi" nicht entdeckt habe:


    Marienheide / bei Wipperfürth / Bergisches Land.


    Keine weiteren Angaben möglich.
    In diesem RAD-Lager in Marienheide ist mein Vater Anfang 1944 für 3 Monate gewesen.
    Foto mit Vor- und Rückseite anbei. Hoffe, dass es mit dem Hochladen geklappt hat.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    die Bezeichnungen Stellungs-Polizei-Bataillon 121 und Stellungs-Polizei-Regiment 16 stehen im Lexikon der Wehrmacht bei den sogenannten Heerestruppen des L.Armeekorps.
    Hier im Forum der Wehrmacht ist bereits auf Heerestruppen bzw. Stellungseinheiten eingegangen worden.
    Und was über Wehrmachtseinheiten in diesem Zusammenhang gesagt wurde, das kann man meiner Meinung nach auch analog auf Polizeieinheiten innerhalb des gleichen Organisationsgefüges anwenden. Denn ob Heereseinheit oder ob zur Wehrmacht abgeordnete Polizeieinheit, die Aufgaben und deren Wahrung dürfte gleich, mindestens vergleichbar, gewesen sein.
    Ich drücke es mal mit meinen Worten aus. Als Stellungseinheiten bezeichnete Wehrmachts- oder Polizeieinheiten wurden zeitweise statisch und eher rückwärtig eingesetzt, z.B. für Sicherungsaufgaben in Ortschaften o.ä.
    Vermutlich machte die zeitweise Bezeichnung als Stellungseinheit deren Aufgabenwahrung und zugewiesene Stellung innerhalb einer definierten Organisationsform deutlich und transparent.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    habe meine Ministerialblätter in Bezug auf Angehörige des (Reserve)-Polizei-Bataillons (PB) 74 durchgesehen und bin wie folgt fündig geworden:


    Abgeordnet zur Kraftfahrausbildung der Meister und Wachtmeister (SB), die für die spätere Verwendung in den Kolonien vorgesehen sind, an der Kraftfahrschule Dresden vom 18.11.1941 bis zum 19.12.1941: von der Polizeiverwaltung (PV) Augsburg: Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei Günther, abgeordnet (abg.) zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im Ministerial-Blatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern (RMBliV) 45/1941, Seiten 1956e ff.


    Abgeordnet zum 3. Lehrgang für die Kolonialpolizei bei der Kolonialpolizeischule in Oranienburg vom 06.01.1942 bis zum 20.06.1942. Für Angehörige der Ordnungspolizei (Orpo), die sich für den Dienst in den Kolonien gemeldet haben: von der PV München: Oberleutnant der Schutzpolizei Auerhammer, abg. zum PB 74,
    Leutnant der Schutzpolizei Dr. Rietzler, abg. zum PB 74.
    Von der PV Augsburg: Hauptwachtmeister Georg Günther, abg. zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im RMBliV 50/1941, Seiten 2188a ff.


    Abgeordnet zum 1. Lehrgang für die Kolonialpolizei an er zum 01.04.1941 in Oranienburg errichteten Kolonialpolizei-Schule, für Offiziere, Polizei-Meister und Wachtmeister SB, die sich für den Dienst in den Kolonien gemeldet haben, vom 17.04.1941 bis zum 13.08.1941: von der PV Augsburg: Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei Johann Zerle abg. zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im RMBliV 12/1941, Seite 452 g ff.



    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    kann auf die Frage von Karl antworten, dass in dem Buch noch das Gewehr 98, das G 41, das G 43, aber auch Scharfschützenwaffen der Russen (Mosin-Nagant M 91/30, SL-Gewehre Tokarew M 1938 und M 1940) und die Gruppe der Sturmgewehre mit Zielfernrohr (FG 42, StG 44, Mkb 42 (H), MP 43) vorgestellt werden. Schwerpunkt ist allerdings der K 98 k.
    Es sind viele Abbildungen von Waffen und Zubehör mit Herstellerstempeln und speziellen Stempeln an der Scharfschützenbewaffnung der Waffen-SS vorhanden, wie z.B. SSZZA2 = SS Zentral-Zeugamt A 2.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    gebe folgenden Literaturhinweis: Peter Senich: "Deutsche Scharfschützenwaffen", Stuttgart 1996, erschienen im Motorbuch Verlag, ISBN 3-613-01732-6. Das Buch hat 387 Seiten und ist reichlich bebildert. Der K 98 als Scharfschützenwaffe wird ausführlich behandelt.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    in der Schriftenreihe "Focus On Armour Camouflage & Markings", beschreibt der Autor Kenneth M. Jones in dem Band "No.1 Germany - North Africa", London 1977, die Zusammensetzung von Turmnummern deutscher Panzer.
    Bei der Turmnummer 625 handelte es sich demnach, von hinten nach vorne gelesen, um dem Panzer Nr. 5, des 2.Zuges, einer 6. Panzerkompanie. Auf eine bestimmte Panzereinheit lässt die Turmnummer nicht schließen.

    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    hier noch eine Information zu ehemaligen Angehörigen des PB 307, dem späteren III./SS-PR 24:


    Zur Teilnahme am 3. Oberstufenlehrgang als Vorbereitung für den Übertritt in die Laufbahn des gehobenen Polizei-Verwaltungsdienstes vom 11.03.1941 bis Ende 01/1942 wurden zugelassen: bei der Polizeiverwaltung Berlin, der Revieroberwachtmeister Helmuth Macherius, Berlin, Polizeibataillon 307.
    Quelle: Runderlass vom 20.02.1941 im Ministerialblatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern 9/1941, Seiten 340 c ff.


    Zugelassen zum 4. Oberstufenlehrgang für Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei als Vorbereitung für den Übertritt in die Laufbahn des gehobenen Pol.-Verwaltungsdienstes, auf Grund der Meldungen vom 20.02.1941: für Hamburg zum 01.09.1941, der Wachtmeister der Schutzpolizei Wilhelm Rieper, Lübeck, Polizeibataillon 307
    Quelle: Runderlass vom 01.08.1941 im Ministerialblatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern 32/1941, Seiten 1428b ff.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    ich gebe einen Litaraturhinweis zum Thema:


    Wolfgang Böhler: "Uniform-Effekten 1939-1945", Motorbuch Verlag,Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03020-6.


    In diesem Buch werden die tschechoslowakischen Armeeuniformen mit Stand 1938 auf Seite 152 beschrieben und auf Seite 154 sind vor allem die Uniformeffekten farblich abgebildet.


    Demnach ist die Waffengattung auf dem Bild des Großvaters die eines Mannschaftsdienstgrades der Gebirgsinfanterie.
    Der Dienstgrad dürfte der eines Soldaten gewesen sein, wobei in dem von mir erwähnten Buch der in der Waffenfarbe unterlegte Streifen nicht erklärt wird.
    Hierzu möchte ich keine Mutmaßungen anstellen.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum, besonders Holger,


    so sah es 1940 in Valognes aus, dort wo der Großvater in der Normandie, nahe Cherbourg, stationiert war. Bei der Schlacht um die Normandie wurde Valognes 1944 stark zerstört. Die abgebildete Kirche war nur noch ein Trümmerhaufen. Sie wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Zuletzt war ich jetzt im Juni in Valognes. Ich hoffe, dass es mit dem Hochladen des Bildes geklappt hat.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,
    kann mir jemand etwas über die Kampfuntergruppe Kleve oder Klever sagen. Der WAST waren deren Unterstellungsverhältnisse nicht bekannt. Die WAST konnte mir keine näheren Auskünfte zu dieser Einheit geben.


    Mein Onkel Josef Greif, * 26.05.1924 in Blankenstein/Ruhr ist am 05.02.1945 in Tolkemit/Kreis Elbing/Ostpreußen (heute:Tolkmicko/Polen) gefallen. Er war als Gefreiter bis zum 04.02.1945 beim Pionier-Bataillon 299 / 299.Infanteriedivision.
    An seinem Todestag, dem 05.02.1945, kam er zur 2.Kompanie/Kampfuntergruppe Kleve oder Klever.


    Da mein Onkel bisher nicht geborgen werden konnte, habe ich wegen seiner Erkennungsmarke auch etwas in die "Erkennungsmarken - Datenbank" eingestellt.


    Mich interessiert in diesem Forum, ob mir jemand zu dieser Kampfuntergruppe Kleve oder Klever was sagen kann.
    Von den harten Kämpfen um Tolkemit, die offensichtlich vom 03.02.1945 -05.02.1945 dauerten, konnte ich auf einer Heimatseite von Tolkemit im Internet nachlesen. Letztlich scheiterte dieser deutsche Entsatzversuch unter hohen Verlusten an der sowjetischen Übermacht.
    Leider stehen auf der Heimatseite keine Angaben zu den auf deutscher Seite beteiligt gewesenen Truppen.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter


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    Guten Tag, besonders Marcus,


    es stimmt, dass nicht jeder Polizeibeamte, ob er wollte oder nicht, einen SS-Angleichungsrang bekommen hat. Den gab es nicht automatisch.
    Diejenigen Polizeibeamten die es wollten, konnten einen Aufnahmeantrag in die Allgemeine SS stellen. Wurde diesem Antrag entsprochen, so gab es dann je nach Polizeirang den entsprechenden Angleichungsdienstgrad in der SS.
    An der Polizeiuniform wurden dann auf der linken Brusttasche als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zur SS die sogenannten Sig-Runen (SS) angelegt.
    Die Nachkriegsbehauptungen, meistens von Polizeioffizieren, einen SS-Angleichungsrang automatisch bekommen zu haben, ist tatsächlich nur eine Schutzbehauptung gewesen. Meistens solchen Personen gegenüber, denen die Rangangleichung fremd war, zum Beispiel jungen Nachkriegskollegen. Den von Amts wegen damit befaßten Personen, zum Beispiel alliierten Vernehmern, waren hingegen die Angleichungsbestimmungen bekannt.
    So wurde der vorletzte Bochumer Schutzpolizeikommandant, ein Oberst mit dem SS-Angleichungsdienstgrad Standartenführer, zum Beispiel nach dem Krieg nicht mehr in der Polizeidienst übernommen, obwohl er es noch wollte.
    Ein ehemaliger Hauptmann der Schutzpolizei mit dem SS-Angleichungsdienstgrad Hauptsturmführer, wurde nach mehreren Fehlversuchen (Nichteinstellung- Einstellung-Entlassung-Wiedereinstellung) letztlich dann doch nach dem Krieg in die Stadtkreispolizei Bochum übernommen, allerdings nur als Polizeiwachtmeister.
    Die Aufarbeitung der nationalsizialistischen Zeit ist in Bezug auf die Polizei, bzw. Polizeibeamte, ein sehr interessantes Geschichtskapitel für sich.
    Entsprechende Zeitzeugen, wie ehemalige Polizeioffiziere des Drittes Reichs, leben heute nicht mehr. Zum Glück gibt es immer mal wieder Angehörige, die einem "Hobbyhistoriker" wie mir, aktiv helfen.


    M.f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    ich habe einen Runderlass Himmlers vom 18.01.1938 gefunden, der 1938 im Reichsministerialblatt des Innern, Seiten 157-161 veröffentlicht wurde.
    Hierin wurde u. a. die dienstgradmäßige Regeleingliederung von Polizeibeamten in die SS festgelegt.
    Demnach wurde ein Revier-Oberwachtmeister tatsächlich als Oberscharführer in die SS eingegliedert.


    Zwar ist in diesem Erlass die Eingliederung in die Allgemeine SS angesprochen, doch scheint in Bezug auf die Waffen-SS analog verfahren worden zu sein, so der übergetretene Polizeibeamte seinen besoldungsrechtlichen Status als Polizeibeamter behielt.
    Das traf auch für Feldgendarmen der Wehrmacht zu, die von ihrer Polizeiverwaltung zum Feldgendarmeriedienst abgeordnet worden waren, d.h. ein Revier-Oberwachtmeister der Schutzpolizei / Gendarmerie wurde bei der Feldgendarmerie Feldwebel.


    Auf Sonderregelungen bin ich nicht eingegangen, weil dieses für die Beantwortung der gestellten Frage nicht notwendig ist.


    M. f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    in meinem Archiv habe ich Unterlagen von aktiven Polizeibeamten, die in der Waffen-SS oder der Wehrmacht waren. Mir fällt da ein Oberleutnant der Bochumer Schutzpolizei ein, der es in der LAH vom Obersturmführer bis zum Hauptsturmführer, also vergleichbar einem Hauptmann, brachte. Bei der Schutzpolizei blieb er jedoch Oberleutnant. Es gab aber auch einen Hauptwachtmeister der Schutzpolizei, der als einfacher Soldat in einem Infanterieregiment fiel. Ich gucke noch mal in Ruhe nach, was ich an Vorschriften / Erlassen zum angefragten Thema habe.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    die Deutsche Dienststelle (ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle) kann meistens weiterhelfen, auch wenn es bis zur Auskunftserteilung einige Monate dauert.
    Bitte mal folgenden Link anklichen:


    http://www.dd-wast.de/


    Ich zitiere mal aus den Schriften des Bundesarchivs "Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936-1945, von Neufeld,Huck,Tessin, um allgemein etwas über die Polizeischützenregimenter zu sagen:


    "Die Aufstellung von Pol.-Schützen-Regimentern erfolgte auf Grund des Erlasses vom 29.3.1943 und der Ausführungsbestimmung vom 21.04.1943. Die I.Bataillone der Regimenter wurden aus bestehenden Pol.Regimentern genommen, die II. und III.Bataillone aus angeworbenen fremdvölkischen Männern, insbesondere aus der Ukraine, zu denen je etwa 130 deutsche Offiziere, Unterführer und Männer traten."


    Eine 4. Kompanie, bei der Ihr Verwandter ja wohl war, gehörte zum I.Bataillon. Eingesetzt waren die Polizeischützenregimenter im Osten, d.h. auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Nach dem Kriege waren die meisten dieser Regimenter Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungsverfahren, weil sie an Vernichtungsaktionen gegen die Zivilbevölkerung, an Ghettovernichtungen pp. beteiligt waren. Solche Aktionen fanden oft im Rahmen oder als Partisanenbekämpfung und Bandenkampf statt. Natürlich wurden die Regimenter auch militärisch eingesetzt, z.B. infanteristisch.


    Für Sie wäre es aber wichtig erst einmal zu erfahren, bei welchem dieser Regiment Ihr Verwandter nun wann und wo tatsächlich war.


    Nur allgemeine Informationen helfen Ihnen letztlich nicht wirklich weiter.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    Polizei-Schützen-Regimenter gab es mehrere. Und jedes hatte eine 4.Kompanie. Sie müssten schon die Nummes des Pol.-Schtz.-Reg. ins Forum stellen, beim dem ihr Verwandter war, z.B. 4./Pol.-Schtz.Reg. 31. Die Feldpostnummer des betreffenden Regiments ginge auch.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Hallo Johann Heinrich,


    bei den Freiwilligen Feuerwehren gilt das "Wohnortprinzip". Man ist dort als Aktiver in der Wehr, wo man auch wohnt. Nur so steht man seiner Wehr im Einsatzfall auch schnell zur Verfügung. Und nur so funktioniert die Freiwillige Feuerwehr. Armin hat uns mitgeteilt, dass sein Urgroßvater in Borchersdorf wohnhaft war. Wenn in Borchersdorf also die Sirenen Feueralarm gaben, eilte der Urgroßvater zum dortigen Spritzenhaus und übernahm die ihm zugewiesene Funktion, z.B. Wassertrupp-, Schlauchtrupp-, Angriffstruppmann pp.
    Vielleicht kann Armin meine begründete Annahme ja noch überprüfen, wenn er sich an eines der Ostpreußenforen / Genealogienetzwerke wendet und hinsichtlich der Existenz einer Freiwilligen Feuerwehr in Borchersdorf fündig werden sollte, z.B. Adresse des Spritzenhauses, Name des örtlichen Feuerwehrkommandanten pp.


    M.f. G. aus Bochum von einem ehemaligen Freiwilligen Feuerwehrmann zweier verschiedener Ortswehren, dort wo ich jeweils wohnhaft war.


    Peter

    Guten Abend,


    in Borchersdorf und im Umkreis gab es keine Feuerschutzpolizei, vormals Berufsfeuerwehr.
    Die auf dem schwarz - weiß Foto abgebildete Rockbluse, d.h. der Tuchstoff dieses Bekleidungsteils, wirkt dunkeler als das damalige „Polizeigrün“. Die Farbe kann durchaus blau gewesen sein. Dann wären die Vorstöße karmesinrot gewesen, was aufgrund des Fotos möglich ist.
    Da das Foto 1943 aufgenommen wurde, so hätte ein Bezirks-Oberwachtmeister der Feuerlöschpolizei bereits die Rangabzeichen mit der unten geschlossenen äußeren Einfassung getragen.
    Der Ober-Truppmann (nicht Ober-Truppführer, wie ich in meiner ersten Antwort leider unzutreffend geschrieben habe! War leider ein Flüchtigkeitsfehler!) der Freiwilligen Feuerwehr jedoch nicht, wie es auf den Fotos zu sehen ist.
    Wohnort, Alter und Uniformrock des Urgroßvaters sprechen daher eher dafür, dass er Ober-Truppmann der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Wohngemeinde gewesen sein kann.


    M. f. G.


    Peter

    Guten Tag,


    "bmm" steht laut Liste der Fertigungskennzeichen für Waffen, Munition und Gerät, Berlin 1944, für:


    Lumophon-Werke
    Bruckner & Stark
    Fernsprecher, Radio u. Kühlschrank Fabr.,
    Nürnberg-O.,
    Schlosstr. 62-64.


    M.f.G.


    Peter