Posts by Danuser

    Guten Tag,
    die Abbildung zeigt ein Hoheitszeichen (Adler mit HK im Eichenkranz), Modell 1936, wie er bei der Ordnungspolizei von 1936 bis 1945 in Gebrauch war. Wie groß ist das abgebildete Abzeichen? Denn derjenige für den Tschako war zum Beispiel größer als derjenige für den so genannten Kartuschekasten. Wenn die Größe bekannt ist, kann man vergleichen. Entweder mit den Größenangaben in entsprechenden Uniformvorschriften oder mit anderen Originalen.


    M.f.G.


    Peter

    Hallo,
    bei Luftwaffe sollte man tatsächlich nicht nur an einen Fliegenden Verband denken, sondern auch an Luftwaffenfeld-, Flak- und Fallschirmjägereinheiten, wo es ebenfalls "Schreibstuben" gab. Meiner Kenntnis nach sind Angehörige solcher Einheiten auch in St.Desir-Lisieux begraben, weil sie zu dieser Zeit in diesem Bereich der Normandie gefallen sind. Wenn man den Todesort weiß, gelingt es oft, diesem zu einem bestimmten Zeitpunkt eine bestimmte Einheit zuzuordnen.
    Ein zusätzlicher Denkanstoß zu dem von daflocki007.


    M.f.G.


    Peter

    Hallo Oliver und Klaus,


    danke für die schnellen Rückantworten. Werde Euren Hinweisen auf alle Fälle nachgehen. Mal sehen wie weit ich komme.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    bei meinen Recherchen zur Schlacht um die Normandie komme ich zur Zeit bei einer Sache nicht weiter. Und zwar soll es am 04.08.1944 bei Mamers / Region Pays de la Loire / Département Sarthe, eine mir nicht bekannte Einheit der Waffen-SS gegeben haben. Warum sich diese Einheit dort aufgehalten haben soll (z.B. Transport von oder in die Normandie), weiß ich ebenfalls nicht. Für den Standort Mamers ist im LdW nur die Ortskommandantur 547 genannt. Von Mamers bis zur Normandiefront am 04.08.1944 betrug die Entfernung mindestens 100 Kilometer. Habe meine Unterlagen der in der Normandie eingesetzt gewesenen Waffen-SS Einheiten schon durchgesehen, ohne dass sich ein Bezug zu Mamers ergeben hat. Kann mir jemand weiterhelfen?


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    da ich den folgenden Buchhinweis in den Antworten zum Thema nicht entdeckt habe (hoffentlich nicht übersehen), möchte ich ihn geben:

    Zetterling; Niklas: Normandy 1944 - German Military Organization, Combat Power and Organizational Effectiveness, Kanada 2000, ISBN 0-921991-56-8.
    Das Buch hat einen Umfang von 462 Seiten,ist bebildert und in Englisch geschrieben.
    Der Autor beschreibt die in der Normandie eingesetzt gewesenen deutschen Truppen sehr eingehend.
    Mein Exemplar habe ich 2009 auf einem Flohmarkt in der Eifel für wenige € kaufen können.
    Ich liste mal kurz auf, welche deutschen Formationen Zetterling aufgeführt hat:
    Artillerie-Brigade 704
    SS-Artillerie-Abteilung 101
    Artillerie-Abteilungen 456 + 457 + 460 + 555 + 625 + 628 + 763 + 937 + 989 + 992 + 1151 + 1192 +1193 + 1194 +1198
    Artillerie-Schulen Autun + Suippes
    Werfer-Brigaden 7 + 8 + 9
    Stellungs-Werfer-Regiment 101
    SS-Werfer-Abteilung 102
    II. Fallschirm-Korps
    III. Flak-Korps
    Sicherungs-Regiment 1
    schnelle Brigade 30
    Fallschirmjäger-Regiment 6
    Fallschirm-Aufklärungs-Abteilung 12
    Maschinengewehr-Bataillon 17
    Pionier-Bataillon 600
    Festungs-Stamm-Truppen
    Ost-Bataillon Huber
    Pionier-Bataillon Angers
    Sturm-Bataillon AOK 7
    Panzer-Ausbildungs- und Ersatz-Abteilung 100
    schwere SS-Panzer-Abteilungen 101 + 102
    Panzer-Abteilung 206
    Sturmpanzer-Abteilung 217
    Panzer-Abteilungen (Funklenk) 301 + 302
    schwere Panzer-Abteilung 503
    schwere Panzerjäger-Abteilung 654
    Panzerjäger-Abteilungen 657 + 668
    Artillerie-Pak-Abteilungen 1039 + 1040 + 1041 + 1953
    Fallschirm-Sturmgeschütz-Brigade 12
    Sturmgeschütz-Brigaden 341 + 394
    Sturmgeschütz-Abteilungen 902 + 1348
    2.Fallschirmjägerdivision
    3.Fallschirmjägerdivision
    5.Fallschirmjägerdivision
    6.Fallschirmjägerdivision
    16.Luftwaffenfelddivision
    77. Infanteriedivision (ID)
    84. ID
    85. ID
    89. ID
    91. Luftlande-Division
    243.ID
    265.ID
    266.ID
    271.ID
    272.ID
    275.ID
    276.ID
    277.ID
    326.ID
    331.ID
    343.ID
    346.ID
    352.ID
    353.ID
    363.ID
    708.ID
    709.ID
    711.ID
    716.ID
    1.SS-Panzer-Division "Leibstandarte" (war erste Division meines Vaters als Panzergrenadier)
    2.Panzer-Division (PD)
    2.SS-PD "Das Reich"
    9.PD
    9.SS-PD "Hohenstaufen"
    10.SS-PD "Frundsberg" (war zweite Division meines Vaters als Panzerschütze)
    12.SS-PD "Hitlerjugend"
    17.SS-Panzer-Grenadier-Division "Götz von Berlichingen"
    21.PD
    116.PD
    Panzer-Lehr-Division.

    Grüße aus Bochum von

    Peter


    Guten Tag,
    ich befasse mich zur Zeit mit Feldpostbriefen, die ein Angehöriger des Technischen Bataillons 13(mot) von 1943 bis Dezember 1944 geschrieben hat. Dieses Bataillon wurde von Deutschland aus nach Oberitalien, Comer-See, verlegt. Habe im Internet nur wenig über dieses Bataillon gefunden, z.B. im Lexikon der Wehrmacht. Der Briefeschreiber ist beim Volksbund im Online-Datenbestand nicht als Gefallener/Vermißter verzeichnet. Weiß jemand im Forum mehr zum Technischen Bataillon 13 (mot)? Befand es sich etwa von 12/1944 - 05/1945 in einer solchen militärischen Situation, in der man nicht mehr zum Feldpostschreiben kam, z.B. Partisanentätigkeiten. Aus vorhandenen Stempeln geht hervor, dass der Feldpostverkehr offensichtlich über Bergamo abgewickelt wurde. Und die späteren Feldpostbriefe enthalten immer mehr Hinweise auf Partisanen und Fliegerbomben.
    Bin für jeden Hinweis zum Technischen Bataillon 13 (mot) dankbar.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    ich weiß zwar nicht ob es bei den Recherchen weiterhilft, aber im Lexikon der Wehrmacht unter: Garnisonen der Wehrmacht-Slowenien-Standort Laibach, ist die SS-Unterführerschule Laibach als Ersatztruppenteil zumindest namentlich aufgeführt. Da der Großvater offensichtlich in der damaligen "Ostmark" (Österreich) in Gefangenschaft geriet, könnte ihn das gleiche Schicksal ereilt haben, wie meinen Nachbarn. Auch dieser geriet als Angehöriger der Waffen-SS in Österreich in Gefangenschaft der Amerikaner und kam zuerst in ein amerikanisches Kriegsgefangenenlager im heutigen Baden-Württemberg, wurde dort den Franzosen übergeben und kam dann bis 1949 als französischer Kriegsgefangener in die Normandie. Dort musste er dann u.a. Minen suchen, wovon man sich noch heute an Hand seiner Narben überzeugen kann. Bei solchen Minensuchaktionen sind in Frankreich leider noch viele deutsche Kriegsgefangene ums Leben gekommen. Mein Nachbar war allerdings als Standartenoberjunker Angehöriger der 3.SS-Panzerdivision "Totenkopf" und hatte als Artillerist ausschließlich in Rußland gekämpft, u.a. in Charkow. Das Schicksal meines Nachbarn ab Gefangenschaft könnte vergleichbar mit dem Schicksal Ihres/Deines Großvaters sein. Zumindest erweckt es für mich einen solchen Anschein.
    Ich weiß von Besuchen auf deutschen Kriegsgräberstätten in der Normandie, dass dort deutsche Soldaten liegen, die bei solchen Nachkriegsaktionen, z.B. Minensuchen, ums Leben gekommen sind.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    habe zwar schon etwas über die Flak-Ersatz-Abteilung 9 im Internet gefunden, aber keine Information darüber, an welche Flakeinheiten die Flak-Ersatz-Abteilung 9 Personalersatz abgegeben hat.
    Kann mir jemand hier im Forum weiterhelfen? Ich möchte den militärischen Lebenslauf eines im August 1944 bei Le Mans Gefallenen ergänzen.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    es gibt ein Buch worin auch POL-Kennzeichen aus der Zeit des Dritten Reiches enthalten sind. Habe ich Zuhause. Informationen dazu stelle ich gerne ins Forum ein. Es gibt aber auch noch Primärquellen und zwar in Reichsministerialblättern des MdI veröffentliche Runderlasse aus der Zeit des Dritten Reiches. Kann ich ggf. Zuhause heraussuchen und in gewünschter Form zur Verfügung stellen. Kann aber was dauern, weil viele und umfangreiche Bände.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    meine Frau hat als direkte Angehörige von ihrem verstorbenen Vater einen beglaubtigten Dienstzeitauszug inklusive Foto von der Fremdenlegion erhalten. Antragstellung über das französische Kriegsministerium in Paris. Beglaubigte Abstammungs- und Sterbeurkunde mussten beigefügt werden. Neben dem Antrag musste meine Frau noch eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Französischkenntnisse sind nicht verkehrt. Aus den Antragsunterlagen geht hervor, unter welchen Voraussetzungen private Auskünfte von ehemaligen Fremdenlegionären erteilt werden. Das als Vorabinformation. Falls gewünscht stelle ich gerne Kontaktanschriften ins Forum.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    die Saint-Marcouf-Inseln (Ile du Large und Ile de Terre) waren 1944 schon unbewohnt. Heute sind sie ein ebenfalls unbewohntes Naturschutzgebiet. Ich verbringe in der Nähe schon seit Jahren Urlaube.
    Ich habe meine Literatur ausgewertet und kann zu den Inseln folgendes sagen: Im Mai 1944 wurden deutsche Aktivitäten auf den Inseln beobachtet. Die Alliierten glaubten an deutsche Beobachtungsposten oder Minenfeldkontrollpunkte. Aber tatsächlich waren während der Zeit der deutschen Besatzung (1940-1944) keine deutschen Einheiten auf den Inseln stationiert. Was beobachtet wurde, waren Deutsche beim Verminen der Inseln.
    Am D-Day, dem 06.06.1944, gegen 04:30 Uhr, landeten 132 amerikanische Soldaten der 2. und 4. Kavallerie unter Oberstleutnant Dunn auf den Inseln. Durch die Minen und zusätzlich durch Artillerie wurden bei diesem Einsatz 2 Amerikaner getötet und 17 verwundet.
    Auch für die Verteidigung des Strandabschnitts gegenüber den Inseln war die deutsche 709.Infanteriedivision des Generalleutnants von Schlieben zuständig.
    Eine meiner Quellen ist: Fowler, Will: D-Day - Der längste Tag (Originaltitel: D-Day - The First 24 Hours), deutsche Ausgabe vom Tosa Verlag, Wien 2004, keine ISBN-Nr.


    m.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    habe eine Buchseite eingescannt, auf der Informationen zum PB 316 enthalten sind.
    Hoffe, dass es mit dem Hochladen funktioniert hat.
    Quellenangabe: Kenkmann, Alfons / Spieker, Christoph (Hrsg.): Im Auftrag - Polizei, Verwaltung und Verantwortung, Seite 71, Klartext Verlag, Essen 2001, ISBN: 3-88474-970-6.


    M.f.G.


    Peter

    Files

    Guten Tag,


    schon mal im "Lexikon der Wehrmacht" nachgeschaut? Und zwar unter Heer/Truppenteile.../Sicherung/Sicherungs-Division/52.Sicherungsdivision.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,
    habe zum Thema "Werkschutz" (oft als "Werkschutzpolizei" bezeichnet) Quellenmaterial (Fotos, Texte pp.) gesammelt und ausgewertet. Ist allerdings zu umfangreich, um hier im Forum einzustellen.
    Zum Beispiel entsprechen die auf dem Foto abgebildeten Kragenspiegel ohne Sterne denen der preußischen Polizei und Landjägerei aus der Zeit der Weimarer Republik.
    Quellen: "Bekleidungsvorschrift für die Polizei und Landjägerei in Preußen - Teil I Anzugsordnung", Berlin, 1932 und Ingo Löhken. "Die Polizeiuniformen in Preussen 1866-1945", Friedberg, 1986.
    Diese Kragenspiegel wurden übrigens gerne von Werkschutzformationen während des Dritten Reiches auf deren Uniformen verwendet, wie auf zeitgenössischen Fotos zu sehen ist.
    Nun die erwähnten Runderlasse:


    „Die Bezeichnung „Polizei“ steht allein den mit der Durchführung polizeilicher Aufgaben betrauten Behörden zu. Es bedeutet eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, wenn private Einrichtungen sich die Bezeichnung „Polizei“ beilegen, z.B. „Werkpolizei“ u. a.“ Es wird auf die entsprechenden Runderlasse vom 09.11.1936 und von 1937 verwiesen.
    Quelle: „Praktischer Polizeidienst“, Berlin, 1937, S.1
    Im Runderlass des RFSSuChdDtPol – O-VuR R II 126 III/36- vom 09.11.1936 steht unter anderem: „Die Polizeigewalt ist ein Hoheitsrecht des Staates. Daher bedeutet es eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, wenn private Einrichtungen sich die Bezeichnung „Polizei“ beilegen. Diese Bezeichnung muss vielmehr allein den mit der Durchführung polizeilicher Aufgaben betrauten Behörden überlassen bleiben. Im Einvernehmen mit dem RKM und dem RLM ersuche ich daher, die Führung der Bezeichnung „Werkpolizei“ durch die Werkschutzorganisationen privater Unternehmen zu unterbinden. Diese können durch andere Bezeichnungen, etwa „Werkschutz“, „Werkaufsicht“ oder dergleichen ersetzt werden.“
    Quelle: O. g. Runderlass veröffentlicht im RMBliV 1936, S. 1533.


    Abschließend bleibt festzustellen, dass die auf dem Foto abgebildete und angefragte Uniform diejenige eines "Werkschutzes" (Sammelbezeichnung) ist.
    Leider kann ich den genauen Namen dieser Formation zur Zeit nicht angeben.


    M.f.G.


    Peter

    Hallo,


    danke für das Interesse.
    Insgesamt habe ich 4 Sachen bekommen, davon 2 Bilder. Militärische Urkunden, Orden & Ehrenzeichen oder andere typische Sammelobjekte waren nicht dabei.


    Gruß von Peter

    Guten Tag Micha,


    danke für die Kartenausschnitte. Hatte mir das mit der Bestimmung von "Niwy" als Ort des Geschehens leichter vorgestellt.
    Aber je mehr Mosaikteilchen zusammenkommen, desto besser.


    Guten Tag auch an Rainer,


    ein Sterbebild gehört nicht zu den Dingen, die ich bekommen habe. Wäre für mich zum Beispiel hilfreich gewesen, wenn hinten auf dem Grabfoto etwas gestanden hätte. Aber nicht einmal das abgebildete Grabkreuz trägt eine Inschrift. Es fehlen halt solche Anhaltspunkte, die mir bei Recherchen zu anderen Personen weitergeholfen haben.


    Gruß von Peter

    Habe kleinen militärischen Nachlass eines Infanterie-Unteroffiziers der Wehrmacht bekommen, der am 27.07.1941bei Niwy (Ostfront) gefallen ist. Habe mittlerweile eine weitere Person recherchieren können, die am gleichen Tag und am gleichen Ort gefallen ist. Welche militärische Operation fand dort am 27.07.1941 statt? Welche Infanteriedivisionen bzw. Infanterieregimenter nahmen hieran teil? Habe bereits weitere Anfragen gestartet.