Posts by Danuser

    Guten Tag im Forum,


    gebe folgenden Literaturhinweis: Peter Senich: "Deutsche Scharfschützenwaffen", Stuttgart 1996, erschienen im Motorbuch Verlag, ISBN 3-613-01732-6. Das Buch hat 387 Seiten und ist reichlich bebildert. Der K 98 als Scharfschützenwaffe wird ausführlich behandelt.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    in der Schriftenreihe "Focus On Armour Camouflage & Markings", beschreibt der Autor Kenneth M. Jones in dem Band "No.1 Germany - North Africa", London 1977, die Zusammensetzung von Turmnummern deutscher Panzer.
    Bei der Turmnummer 625 handelte es sich demnach, von hinten nach vorne gelesen, um dem Panzer Nr. 5, des 2.Zuges, einer 6. Panzerkompanie. Auf eine bestimmte Panzereinheit lässt die Turmnummer nicht schließen.

    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    hier noch eine Information zu ehemaligen Angehörigen des PB 307, dem späteren III./SS-PR 24:


    Zur Teilnahme am 3. Oberstufenlehrgang als Vorbereitung für den Übertritt in die Laufbahn des gehobenen Polizei-Verwaltungsdienstes vom 11.03.1941 bis Ende 01/1942 wurden zugelassen: bei der Polizeiverwaltung Berlin, der Revieroberwachtmeister Helmuth Macherius, Berlin, Polizeibataillon 307.
    Quelle: Runderlass vom 20.02.1941 im Ministerialblatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern 9/1941, Seiten 340 c ff.


    Zugelassen zum 4. Oberstufenlehrgang für Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei als Vorbereitung für den Übertritt in die Laufbahn des gehobenen Pol.-Verwaltungsdienstes, auf Grund der Meldungen vom 20.02.1941: für Hamburg zum 01.09.1941, der Wachtmeister der Schutzpolizei Wilhelm Rieper, Lübeck, Polizeibataillon 307
    Quelle: Runderlass vom 01.08.1941 im Ministerialblatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern 32/1941, Seiten 1428b ff.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    ich gebe einen Litaraturhinweis zum Thema:


    Wolfgang Böhler: "Uniform-Effekten 1939-1945", Motorbuch Verlag,Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03020-6.


    In diesem Buch werden die tschechoslowakischen Armeeuniformen mit Stand 1938 auf Seite 152 beschrieben und auf Seite 154 sind vor allem die Uniformeffekten farblich abgebildet.


    Demnach ist die Waffengattung auf dem Bild des Großvaters die eines Mannschaftsdienstgrades der Gebirgsinfanterie.
    Der Dienstgrad dürfte der eines Soldaten gewesen sein, wobei in dem von mir erwähnten Buch der in der Waffenfarbe unterlegte Streifen nicht erklärt wird.
    Hierzu möchte ich keine Mutmaßungen anstellen.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum, besonders Holger,


    so sah es 1940 in Valognes aus, dort wo der Großvater in der Normandie, nahe Cherbourg, stationiert war. Bei der Schlacht um die Normandie wurde Valognes 1944 stark zerstört. Die abgebildete Kirche war nur noch ein Trümmerhaufen. Sie wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Zuletzt war ich jetzt im Juni in Valognes. Ich hoffe, dass es mit dem Hochladen des Bildes geklappt hat.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,
    kann mir jemand etwas über die Kampfuntergruppe Kleve oder Klever sagen. Der WAST waren deren Unterstellungsverhältnisse nicht bekannt. Die WAST konnte mir keine näheren Auskünfte zu dieser Einheit geben.


    Mein Onkel Josef Greif, * 26.05.1924 in Blankenstein/Ruhr ist am 05.02.1945 in Tolkemit/Kreis Elbing/Ostpreußen (heute:Tolkmicko/Polen) gefallen. Er war als Gefreiter bis zum 04.02.1945 beim Pionier-Bataillon 299 / 299.Infanteriedivision.
    An seinem Todestag, dem 05.02.1945, kam er zur 2.Kompanie/Kampfuntergruppe Kleve oder Klever.


    Da mein Onkel bisher nicht geborgen werden konnte, habe ich wegen seiner Erkennungsmarke auch etwas in die "Erkennungsmarken - Datenbank" eingestellt.


    Mich interessiert in diesem Forum, ob mir jemand zu dieser Kampfuntergruppe Kleve oder Klever was sagen kann.
    Von den harten Kämpfen um Tolkemit, die offensichtlich vom 03.02.1945 -05.02.1945 dauerten, konnte ich auf einer Heimatseite von Tolkemit im Internet nachlesen. Letztlich scheiterte dieser deutsche Entsatzversuch unter hohen Verlusten an der sowjetischen Übermacht.
    Leider stehen auf der Heimatseite keine Angaben zu den auf deutscher Seite beteiligt gewesenen Truppen.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter


    __________________

    Guten Tag, besonders Marcus,


    es stimmt, dass nicht jeder Polizeibeamte, ob er wollte oder nicht, einen SS-Angleichungsrang bekommen hat. Den gab es nicht automatisch.
    Diejenigen Polizeibeamten die es wollten, konnten einen Aufnahmeantrag in die Allgemeine SS stellen. Wurde diesem Antrag entsprochen, so gab es dann je nach Polizeirang den entsprechenden Angleichungsdienstgrad in der SS.
    An der Polizeiuniform wurden dann auf der linken Brusttasche als sichtbares Zeichen der Zugehörigkeit zur SS die sogenannten Sig-Runen (SS) angelegt.
    Die Nachkriegsbehauptungen, meistens von Polizeioffizieren, einen SS-Angleichungsrang automatisch bekommen zu haben, ist tatsächlich nur eine Schutzbehauptung gewesen. Meistens solchen Personen gegenüber, denen die Rangangleichung fremd war, zum Beispiel jungen Nachkriegskollegen. Den von Amts wegen damit befaßten Personen, zum Beispiel alliierten Vernehmern, waren hingegen die Angleichungsbestimmungen bekannt.
    So wurde der vorletzte Bochumer Schutzpolizeikommandant, ein Oberst mit dem SS-Angleichungsdienstgrad Standartenführer, zum Beispiel nach dem Krieg nicht mehr in der Polizeidienst übernommen, obwohl er es noch wollte.
    Ein ehemaliger Hauptmann der Schutzpolizei mit dem SS-Angleichungsdienstgrad Hauptsturmführer, wurde nach mehreren Fehlversuchen (Nichteinstellung- Einstellung-Entlassung-Wiedereinstellung) letztlich dann doch nach dem Krieg in die Stadtkreispolizei Bochum übernommen, allerdings nur als Polizeiwachtmeister.
    Die Aufarbeitung der nationalsizialistischen Zeit ist in Bezug auf die Polizei, bzw. Polizeibeamte, ein sehr interessantes Geschichtskapitel für sich.
    Entsprechende Zeitzeugen, wie ehemalige Polizeioffiziere des Drittes Reichs, leben heute nicht mehr. Zum Glück gibt es immer mal wieder Angehörige, die einem "Hobbyhistoriker" wie mir, aktiv helfen.


    M.f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    ich habe einen Runderlass Himmlers vom 18.01.1938 gefunden, der 1938 im Reichsministerialblatt des Innern, Seiten 157-161 veröffentlicht wurde.
    Hierin wurde u. a. die dienstgradmäßige Regeleingliederung von Polizeibeamten in die SS festgelegt.
    Demnach wurde ein Revier-Oberwachtmeister tatsächlich als Oberscharführer in die SS eingegliedert.


    Zwar ist in diesem Erlass die Eingliederung in die Allgemeine SS angesprochen, doch scheint in Bezug auf die Waffen-SS analog verfahren worden zu sein, so der übergetretene Polizeibeamte seinen besoldungsrechtlichen Status als Polizeibeamter behielt.
    Das traf auch für Feldgendarmen der Wehrmacht zu, die von ihrer Polizeiverwaltung zum Feldgendarmeriedienst abgeordnet worden waren, d.h. ein Revier-Oberwachtmeister der Schutzpolizei / Gendarmerie wurde bei der Feldgendarmerie Feldwebel.


    Auf Sonderregelungen bin ich nicht eingegangen, weil dieses für die Beantwortung der gestellten Frage nicht notwendig ist.


    M. f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    in meinem Archiv habe ich Unterlagen von aktiven Polizeibeamten, die in der Waffen-SS oder der Wehrmacht waren. Mir fällt da ein Oberleutnant der Bochumer Schutzpolizei ein, der es in der LAH vom Obersturmführer bis zum Hauptsturmführer, also vergleichbar einem Hauptmann, brachte. Bei der Schutzpolizei blieb er jedoch Oberleutnant. Es gab aber auch einen Hauptwachtmeister der Schutzpolizei, der als einfacher Soldat in einem Infanterieregiment fiel. Ich gucke noch mal in Ruhe nach, was ich an Vorschriften / Erlassen zum angefragten Thema habe.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    die Deutsche Dienststelle (ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle) kann meistens weiterhelfen, auch wenn es bis zur Auskunftserteilung einige Monate dauert.
    Bitte mal folgenden Link anklichen:


    http://www.dd-wast.de/


    Ich zitiere mal aus den Schriften des Bundesarchivs "Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936-1945, von Neufeld,Huck,Tessin, um allgemein etwas über die Polizeischützenregimenter zu sagen:


    "Die Aufstellung von Pol.-Schützen-Regimentern erfolgte auf Grund des Erlasses vom 29.3.1943 und der Ausführungsbestimmung vom 21.04.1943. Die I.Bataillone der Regimenter wurden aus bestehenden Pol.Regimentern genommen, die II. und III.Bataillone aus angeworbenen fremdvölkischen Männern, insbesondere aus der Ukraine, zu denen je etwa 130 deutsche Offiziere, Unterführer und Männer traten."


    Eine 4. Kompanie, bei der Ihr Verwandter ja wohl war, gehörte zum I.Bataillon. Eingesetzt waren die Polizeischützenregimenter im Osten, d.h. auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Nach dem Kriege waren die meisten dieser Regimenter Gegenstand staatsanwaltschaftlicher Ermittlungsverfahren, weil sie an Vernichtungsaktionen gegen die Zivilbevölkerung, an Ghettovernichtungen pp. beteiligt waren. Solche Aktionen fanden oft im Rahmen oder als Partisanenbekämpfung und Bandenkampf statt. Natürlich wurden die Regimenter auch militärisch eingesetzt, z.B. infanteristisch.


    Für Sie wäre es aber wichtig erst einmal zu erfahren, bei welchem dieser Regiment Ihr Verwandter nun wann und wo tatsächlich war.


    Nur allgemeine Informationen helfen Ihnen letztlich nicht wirklich weiter.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    Polizei-Schützen-Regimenter gab es mehrere. Und jedes hatte eine 4.Kompanie. Sie müssten schon die Nummes des Pol.-Schtz.-Reg. ins Forum stellen, beim dem ihr Verwandter war, z.B. 4./Pol.-Schtz.Reg. 31. Die Feldpostnummer des betreffenden Regiments ginge auch.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Hallo Johann Heinrich,


    bei den Freiwilligen Feuerwehren gilt das "Wohnortprinzip". Man ist dort als Aktiver in der Wehr, wo man auch wohnt. Nur so steht man seiner Wehr im Einsatzfall auch schnell zur Verfügung. Und nur so funktioniert die Freiwillige Feuerwehr. Armin hat uns mitgeteilt, dass sein Urgroßvater in Borchersdorf wohnhaft war. Wenn in Borchersdorf also die Sirenen Feueralarm gaben, eilte der Urgroßvater zum dortigen Spritzenhaus und übernahm die ihm zugewiesene Funktion, z.B. Wassertrupp-, Schlauchtrupp-, Angriffstruppmann pp.
    Vielleicht kann Armin meine begründete Annahme ja noch überprüfen, wenn er sich an eines der Ostpreußenforen / Genealogienetzwerke wendet und hinsichtlich der Existenz einer Freiwilligen Feuerwehr in Borchersdorf fündig werden sollte, z.B. Adresse des Spritzenhauses, Name des örtlichen Feuerwehrkommandanten pp.


    M.f. G. aus Bochum von einem ehemaligen Freiwilligen Feuerwehrmann zweier verschiedener Ortswehren, dort wo ich jeweils wohnhaft war.


    Peter

    Guten Abend,


    in Borchersdorf und im Umkreis gab es keine Feuerschutzpolizei, vormals Berufsfeuerwehr.
    Die auf dem schwarz - weiß Foto abgebildete Rockbluse, d.h. der Tuchstoff dieses Bekleidungsteils, wirkt dunkeler als das damalige „Polizeigrün“. Die Farbe kann durchaus blau gewesen sein. Dann wären die Vorstöße karmesinrot gewesen, was aufgrund des Fotos möglich ist.
    Da das Foto 1943 aufgenommen wurde, so hätte ein Bezirks-Oberwachtmeister der Feuerlöschpolizei bereits die Rangabzeichen mit der unten geschlossenen äußeren Einfassung getragen.
    Der Ober-Truppmann (nicht Ober-Truppführer, wie ich in meiner ersten Antwort leider unzutreffend geschrieben habe! War leider ein Flüchtigkeitsfehler!) der Freiwilligen Feuerwehr jedoch nicht, wie es auf den Fotos zu sehen ist.
    Wohnort, Alter und Uniformrock des Urgroßvaters sprechen daher eher dafür, dass er Ober-Truppmann der Freiwilligen Feuerwehr in seiner Wohngemeinde gewesen sein kann.


    M. f. G.


    Peter

    Guten Tag,


    "bmm" steht laut Liste der Fertigungskennzeichen für Waffen, Munition und Gerät, Berlin 1944, für:


    Lumophon-Werke
    Bruckner & Stark
    Fernsprecher, Radio u. Kühlschrank Fabr.,
    Nürnberg-O.,
    Schlosstr. 62-64.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,



    hier im Forum haben Sei ja schon einige Auskünfte zu Ihrem Großvater erhalten.
    In der Haute-Normandie / Departement Seine-Maritime, besteht der Ort Berneval offensichtlich aus den Ortsteilen Berneval-sur-Mer und Berneval-le Grand besteht. Berneval liegt zwischen Dieppe und Le Treport.
    Le Havre und Berneval liegen ca. 120 km auseinander.
    In Berneval waren die Alliierten irgendwann nach dem 25.08.1944 und vor dem 03.09.1944.
    Möglich, dass sich dort zu diesem Zeitpunkt die Reste des Regiments ihres Großvaters befanden.
    Möglich auch, dass Ihr Großvater kurzfristig in Gefangenschaft geraten sein kann, die dann aber durch Flucht, Befreiung oder Abrücken des Gegners unter Zurücklassen der Gefangenen o. ä. beendet worden sein kann.
    Sonst hätte er nicht schon im September 1944 in Aachen sein können.
    Zusammenfassend kann man sagen, dass im Krieg viel möglich war.
    Ihre über Ihren Großvater gegebenen Informationen lassen meiner Einschätzung nach keine weitere Beantwortung Ihrer Fragen zu.
    Haben Sie schon bei der WAST (Deutsche Dienststelle) in Berlin militärische Unterlagen über Ihren Großvater angefordert oder schon erhalten? Der Suchdienst der DRK ist noch eine andere Möglichkeit, um Infos über Angehörige zu erhalten. Und wenn man den Volksbund anschreibt, so bekommt man meist mehr mitgeteilt, als Online abrufbar ist.
    Dokumente mit konkretem Inhalt sagen mehr aus als das bloße Aufzeigen von Möglichkeiten.
    Diese positive Erfahrung habe ich bereits bei militärgeschichtlichen Nachforschungen zu Familienangehörigen machen können.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    Polizeiuniform / Polizeiähnliche Uniform nach der Uniformvorschrift eines Landes vor 1933, z.B. Freistaat Preußen, scheint nach dem optischen Eindruck auf den Fotos richtig zu sein.
    Der Tuchrock besitzt Vorstöße. Solche elegant wirkende Uniformteile können ein Indiz für eine private Beschaffung durch den Träger sein.
    Das Klassifizieren auf Schwarzweißfotos ist meinen Erfahrungen nach immer ein wenig "Kaffesatzlesen",weil man Farben nicht wirklich erkennen kann, z.B. vom Tuchstoff, von Kragenspiegeln und Rangabzeichen.
    Die Kragenspiegel und Rangabzeichen entsprechen u.a. Vorschriften aus der Anfangszeit des Dritten Reichs.
    Wobei die polizeilichen/polizeiähnlichen Rangabzeichen nach der reichesinheitlichen Vorschrift vom 20.04.1933 zu einem Hauptwachtmeister gehören, oder nach der Vorschrift vom 16.04.1935 zu einem Revier-(Bezirks-)Oberwachtmeister. Bei der Freiwilligen Feuerwehr wäre das ein Ober-Truppführer gewesen.
    Der Tuckrock entspricht nicht dem reichseinheitlich für verschiedene Polizeisparten eingeführten Uniformrock Modell 1936.
    Ab 1941 wären die äußeren Durchzüge auf den Rangabzeichen unten geschlossen gewesen.
    So wie auf den Fotos zu sehen, wurden neue reichseinheitliche Abzeichen auf Uniformteilen angebracht, die schon vor 1933 getragen wurden. Dieses geschah während einer Übergangszeit von 1933-1935. Hierfür gab es entsprechende Vorschriften.


    Mich würde interessieren, ob weitere Enzelheiten vom Urgroßvater bekannt sind, z.B. Wohnort, Geburtsjahrgang pp.
    Solche Angaben würden zur Beantwortung der gestellten Fragen möglicherweise weiterhelfen.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    in der Nähe des Utah-Beach hatten die Amerikaner nach dem D-Day ein Barackenlager für deutsche Kriegsgefangene (KGL) errichtet. Nach einigen Wochen wurden die Kriegsgefangenen dann aber nach England weitergeleitet.
    Heute ist dort in der Manche eine kleine Gedenkstätte eingerichtet. Vom Lager steht nichts mehr. Die Fläche wird wieder landwirtschaftlich genutzt. Falls Interesse an weiteren Informationen besteht, suche ich gerne in meinen Fotoalben entsprechende Bilder raus, aus denen die Daten zu diesem KGL ersichtbar sind.


    Ich gehe davon aus, dass an den anderen Landungsstränden mit deutschen Kriegsgefangenen ähnlich umgegangen wurde. Entweder sofort aufs Schiff und ab nach England oder erst für eine gewisse Zeit in ein provisorisches KGL in der Nähe der Landungsstrände und dann der Weitertransport.


    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    Roncey ist ein französischer Ort im Canton Cerisy-la-Salle, Arrondissement Coutances, Departement Manche, Basse-Normandie.
    Ein St. Denise gibt es in Frankreich nicht, wohl aber 50 Orte mit St. Denis / Saint-Denis.
    In der Manche gibt es keinen Ort namens St. Denis / Saint-Denis, wohl aber im Nachbar-Departement Calvados.
    Dieser heißt Saint-Denis-Maisoncelles. Es besteht ein räumlicher Bezug zwischen Roncey und Saint-Denis-Maisoncelles.


    Allerdings waren die Alliierten bei ihrem Ausbruch aus der Normandie am 30.06.1944 noch nicht so weit südlich, um in Saint-Denis-Maisoncelles deutsche Soldaten gefangen nehmen zu können.
    Am 28.07.1944 gab es bei Roncey einen deutschen Kessel und in den Tagen danach konnten die Alliierten soweit südlich bzw. südöstlich vorstoßen, dass sie am 30.07.1944 in St.-Denis-Maisoncelles den Großvater hätten gefangen nehmen können.


    Ich gehe davon aus "ehemGebBeo", dass Sie die Daten Ihres Großvaters ohne "Dreher" ins Forum eingestellt haben.



    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag,


    im Buch von Günter Heemann u. Günther Meyer: "Historisches vom Strom - Die deutschen Wasserschutzpolizeien - Geschichte und Gegenwart - Band XIV", Verlag Krüpfganz, Duisburg, 1996, steht etwas über den Einsatz der Wasserschutzpolizei (SW) in den besetzten Gebieten. Demnach wurden diese SW-Kommandos, so auch am Asowmeer, 1941 aus kriegsbedingten Gründen eingerichtet und verschwanden mit dem Zurückweichen der Frontlinien. Der "kriegsbedingte Grund" war wohl der geplante Ausbau der "Großen-Wasserstraße" Berlin-Warschau-Brest Litowsk- Dnjepr Bug Kanal - Dnjepr - Asowsches Meer. Die militärische Entwicklung an der Ostfront verhinderte diesen Ausbauplan. In dem genannten Buch gibt es auch einige Bilder vom Einsatz der deutschen Wasserschutzpolizei im Osten, jedoch nicht vom Asowschen Meer.


    Bei Neufeld, Huck u. Tessin ist in den "Schriften des Bundesarchivs 3 - Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936-1945", Koblenz, 1957, nachzulesen, dass dem Kommandeur der Wasserschutzpolizei Ukraine in Kiew das SW-Kommando Asowsches Meer in Mariupol (FPN seit 1943 - März 1944: 41265) unterstand. Mehr Informationen gibt es in diesem Buch nicht.



    M.f.G.


    Peter

    Guten Tag zusammen,


    gebe folgenden Buchinweis:


    Chamberlain, Peter / Gander, Terry: Enzyklopädie Deutscher Waffen, Motorbuch Verlag, Stuttgart,1999.
    Auf den Seiten 310 - 320 sind Leichtgeschätze abgebildet und beschrieben, einschließlich der rückstoßfreien Kanone 43 (7,5 cm), Düsenkanonen Marine 43 (8,8 cm) + 44 (28 cm) und Panzerfäusten.
    Unter anderem werden folgende Leichtgeschütze vorgestellt: LG 40 (10,5 cm) in den Versionen LG 40, 40/1 und 40/2; LG 1 (7,5 cm, Bezeichnung später in LG 40 geändert); LG 42 und LG 42/1 (beide in 10,5 cm + LG 42 auch in 15 cm); LG 1.300 (7,5 cm); LG 2.540 Rh (10,5 cm). Ohne Abbildung sind: LG 370 (7,5 cm), LG 1.495 Rh (7,5cm) LG 1.500 Kp (7,5 cm), LG 2.350 oder 2.370 (10,5 cm), LG 2.550 (10,5 cm), LG 2.550 P (10,5 cm), LG 2 glatt (10,5 cm und LG 240 ( 15 cm). Die nicht abgebildeten LG waren offensichtlich nur Versuchsmuster.


    Das Buch ist antiquarisch sicher noch zu bekommen.


    M.f.G.


    Peter