Posts by Danuser

    Guten Tag im Forum,


    auf einem Feldpostbrief vom 23.07.1944 steht die FPN 47687 C. Welcher Einheit ist diese Nummer zuzuordnen?
    Die Bedeutung der FPN 47687 ist mir bekannt, nur in Verbindung mit dem "C" muss ich passen.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,
    ich wende mich vor allem an die Experten in Sachen Wehrmachtsuniformen. Wenn die abgebildete Schulterklappe eine umlaufende Litze als Einfassung hätte, die ich aber nicht erkenne, käme ich mich der Schulterklappe eines Oberwachtmeisters der Artillerie klar. Die zweifarbige Kordel irritiert mich aber doch sehr.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    Fragen zu zivilen Ledermänteln der Firma Striwa wurden bereits im FdW bzw. in anderen Foren gestellt.
    Hier die Angaben zu dieser Firma:


    STRIWA BEKLEIDUNGSWERKE GMBH
    CONRAD-WAGNER-STRASSE 2
    96215 LICHTENFELS

    Telefon:
    09571-794101


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum


    ich stelle mal ein Foto aus den 20er-Jahren ein. Es zeigt Polizeischüler der Polizeischule Sensburg mit Ausbilder und Kraftfahrer vor ihrem Mannschaftswagen.


    1928 gab es an der Polizeischule Sensburg übrigens eine Affäre, die in der Presse publik gemacht wurde und zu einer offiziellen Untersuchung führte. Ein Polizeimajor soll ihm mißliebig aufgefallene Polizeischüler über den Kasernenhof gescheucht haben. Hierbei fragte der Major seine Anwärter: "Was sind Sie?" Diese durften nicht antworten: "Ein Polizeianwärter" sondern mussten sagen: "Ein Schwein!"
    Quelle: Leßmann, Peter: "Die preußische Schutzpolizei in der Weimarer Republik -Streifendienst und Straßenkampf", Düsseldorf 1989


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

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    • Sensburg.jpg

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    Guten Abend zusammen im Forum,


    das abgebildete Polizeifahrzeug Büssing hat das Kennzeichen Pol 12306 und war somit in Sachsen zugelassen. Vom Kennzeichen her würde es also eher auf das PB 304 mit Heimatstandort Chemnitz/Sachsen zutreffen. Oder hatte das PR Warschau einen gemeinsamen Fahrzeugpool? Wer kann etwas dazu sagen?


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum und Sven,


    bei Paul Carell in: "Sie kommen!", steht auf Seite 246 eine kurze Passage zur dort auch so bezeichneten Kampfgruppe Bacherer, als es noch um Avranches ging.


    Ich zitiere: "Bacherer war ein Mann der Tat. Er holte sich alles zusammen, was ihm unter die Augen kam: Neben seinen eigenen Verbänden der 77.I.D. auch 14 Sturmgeschütze, Teile der 5.Fallschirmjägerdivision und was sich an Versprengten auf den Sammelstellen einfand. Mit dieser Kampfgruppe stieß Bacherer am 31. morgens auf Pontaubault vor, nahm es und trat sofort gegen Avranches an."


    Dann nimmt der amerikanische Durchbruch bei Avranches seinen weiteren Lauf und sie dringen in die Bretagne vor.


    Unten auf Seite 247 steht dann also: "Patton setzte die 6.Panzerdivision an, Sie ließ sich jedoch durch den hinhaltenden Widerstand von Bacherers Kampfgruppen bei Dinan, südlich St.Malo, der die amerikanische Flanke bedrohte, hinhalten."


    Offensichtlich verfügte Oberst Bacherer zu verschiedenen Zeiten über verschiedene Kampfgruppen, möglicherweise in der Bretagne sogar über nicht nur eine Kampfgruppe. Warum sollte Carell sonst die Mehrzahl von Kampfgruppe, nämlich Kampfgruppen verwendet haben?


    Mehr habe ich auf Anhieb in meiner Literatur nicht gefunden. Velleicht hilft mein Hinweis ja ein wenig weiter.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Abend im Forum,


    das Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt und seine nachgeordneten Dienststellen haben nichts mit dem Heereswaffenamt und seinen nachgeordneten Dienststellen zu tun.
    Das Rüstungsamt war dafür zuständig, dass für die Kriegsführung benötigte Produkte gefertigt wurden, bzw. gefertigt werden konnten.
    Das Waffenamt hat solche hergestellten Produkte dann abgenommen, d.h. einer Qualitätskontrolle unterzogen, z.B. Waffen und Ausrüstungsgegenstände.
    Gerade gegen Kriegsende wurde die Rüstungsproduktion immer schwieriger. Zerbombte Betriebe mussten ausgelagert oder geschützt werden, z.B. durch unterirdische Produktionsverlagerung in Stollen- oder Bunkersysteme. Zur Wehrmacht eingezogene Arbeiter mussten durch Fremdarbeitskräfte, so auch KL-Häftlinge, ersetzt werden.
    Dafür war das Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt da.


    M.f.G. aus Bochum, wo ebenfalls fleißig produziert und fleißig zerbombt wurde.


    Peter

    Guten Tag nach Niedersachsen,


    auf der Vergrößerung der Unterschrift kann man deutlich erkennen, dass der Unterzeichner, Major Bradwell, ein britischer Offizier war. Das T.D.R.A. sagt meines Wissens aus, dass er Angehöriger der "Territorial Royal Army" war. Somit wären das T, das R und das A erklärt. Bei dem D bin ich mir bei der Bedeutung nicht sicher. Könnte Detachement heißen. Vielleicht meldet sich im Forum ja noch jemand mit größerem Fachwissen zur britischen Armee zu Worte.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag zusammen im Forum,


    mit dem Kampf um Cherbourg hatte die angefragte Einheit meines Wissen nach nichts zu tun.
    Dem LdW ist aber zu entnehmen, dass die Division " Das Reich" aber "...mit der Zeit davor..." in Verbindung gebracht werden kann. Ab 08/1942 bis 01/1943 war die Division in "Nordfrankreich", in der "Normandie" und im Raum "St.Lo". Zur Geschichte der Division und Einheiten dieser Division gibt es offenkundig einiges an Literatur.
    Es wäre angebracht, wenn "Alberich" seiner Suchanfrage etwas mehr "Fleisch" hinzufügen könnte, z.B. wieso er diese Flakabteilung überhaupt mit der Stadt Cherbourg in Verbindung bringt. Hat er entsprechende Literaturhinweise oder andere Hinweise?


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    bei dem Adler handelt es sich um den sogenannten Reichshoheitsadler mit dem nach rechts gedrehten Kopf.
    Er wurde zum Beispiel auf Ausrüstungsstücken und Waffen von Heer und Marine in unterschiedlichen Bedeutungen verwendet. Er ist aber auch auf amtlichen Büchern der damaligen Zeit zu finden.
    Ich würde gerne aus meinem Literaturbestand die Gesetzesquelle zum Reichshoheitsadler heraussuchen, schaffe es aber leider zeitlich nicht.
    In ihrem "Handbuch Deutscher Waffenstemlel auf Militär- und Diensthandwaffen 1871-2000", Herne 2005, gehen die Autoren Albrecht Wacker und Joachim Görtz (+) mehrfach auf den Reichshoheitsadler ein. Aber leider ohne Angaben zu Originalquellen.
    Zu dem fraglichen Zettel mit dem Reichshoheitsadler kann ich leider nicht konkret sagen, ob er echt oder falsch ist. Und meine persönliche Meinung hilft bei der endgültigen KLärung dieser Frage nicht weiter.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag , nicht nur nach Wien,
    in den Schriften des Bundesarchivs „Zur Geschichte der Ordnungspolizei (Orpo) 1936-1945“ werden u.a. Kampfgruppen der Orpo mit eigenen Feldpostnummern aufgeführt, die offensichtlich eigenständige Einheiten waren. Eine Kampfgruppe (von) Gottberg gehört nicht dazu.
    Das verwundert auch nicht weiter, denn Kampfgruppen wurden normalerweise dann aus anderen regulären Einheiten zeitlich begrenzt zusammengestellt, wenn sie für besondere Einsatzlagen (heute würde man Sondereinsätze sagen) gebraucht wurden. Benannt wurden Kampfgruppen in der Regel nach ihren Kommandeuren. Die zu den Kampfgruppen kommandierten (heute würde der Begriff „abgeordnet“ gebraucht) Ordnungspolizisten blieben Angehörige ihrer Einheiten.
    Aus der Vita des Kurt (Curt) von Gottberg geht hervor, dass er wiederholt Kampfgruppen (zusammengestellte Einheiten) bei verschiedenen „Bandenbekämpfungs-Großaktionen“ (mit der ghettoweisen Liquidierung von Juden) kommandiert hat. In diesem Zusammenhang empfehle ich das Buch von Ruth Bettina Birn: „Die Höheren SS- und Polizeiführer – Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten“, Düsseldorf 1986.
    Laut Stefan Klemp wird das Polizeibataillon (PB) 256 zeitlich erst dann mit im Osten begangenen Verbrechen in Zusammenhang gebracht, als es bereits III. Bataillon/(SS)-Polizeiregiment (PR) 26 war, also nicht vor Juli 1942. Der Osteinsatz des PR 26 begann laut Bundesarchiv im Juni 1943 und endete dort mit der Vernichtung des Regiments im Juli 1944. In der Feldpostübersicht wurde das Regiment im November 1944 gelöscht.
    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum
    Peter

    Guten Tag, nicht nur an die Polizeihistoriker im Forum,


    die Suche nach Polizisten ist für mich genauso unterschiedlich wie spannend.
    Denn was weiß ich schon über eine Person und was muss ich über sie noch erfahren?
    DRK-Suchdienst, Deutsche Dienststelle und Volksbund haben sich für mich grundsätzlich als gute Anlaufstellen erwiesen. Da ich meist zur Bochumer Polizeigeschichte recherchiere, gibt es für mich noch das Landesarchiv in Münster und in Teilen auch das Stadtarchiv Bochum als Quellen.
    Leider gibt es bei den Polizeibehörden in NRW (und vermutlich auch in den anderen Bundesländern) himmelweite Unterschiede bei der Aufarbeitung der eigenen Behördengeschichte. Die wenigsten Kollegen, die sich polizeihistorisch engagieren, können das haupt- oder nebenamtlich machen. Meistens ist das eine ausschließlich private Sache, von deren professionellen Rechercheergebnissen die eigenen Behörden dann aber zum Nulltarif profitieren wollen.
    Persönlich bedauere ich, dass ich mich erst verspätet mit der methodischen Aufarbeitung von Polizeigeschichte beschäftigt habe. Denn gerade in den 70-er und 80-er Jahren gab es noch viele aktive Kollegen, die zum Beispiel Angehörige von Polizeieinheiten gewesen sind. Solche Zeitzeugen sind heute als Auskunftspersonen leider nicht mehr vorhanden.
    Gut finde ich, dass sich in den letzten Jahren vermehrt Berufshistoriker mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Polizeigeschichte beschäftigen.
    Als Polizeihistoriker mit Berufsbezug und umfangreichen eigenen Archivbeständen möchte ich jedoch folgendes von uns behaupten: als Wissenschaftler polizeihistorische Fragen stellten, hatten wir oft schon die Antworten gefunden.
    Soviel Selbstbewusstsein haben wir uns durch unser Engagement ehrlich erworben.
    In diesem Sinne wünsche ich jedem von uns viel Erfolg bei seinen Recherchen zur Polizeigeschichte und natürlich auch entsprechende Hilfe im Forum.


    M. f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    habe bei meiner Suche im Forum nichts über das UdSSR-Kriegsgefangenenlager 7280/4 gefunden.
    Literatur zu diesem Thema besitze ich nicht. Es gibt aber wohl welche.


    Deshalb meine Bitte: Kann mir jemand Auskunft zum Lager 7280/4 geben, z.B. wo es sich befunden hatte.


    Gestern bekam ich einen Brief geschenkt, den der ehemalige Kriegsgefangene Horst Maschke am 30.10.1949 aus dem Lager 7280/4 an seine ehemaligen Arbeitskameraden geschickt hatte. Der Briefeschreiben soll Anfang der 50er Jahre aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt sein und noch ein paar Jahre als Schlosser über Tage auf einer Schachtanlage in Hamm gearbeitet haben, bevor er den Arbeitsplatz wechselte.


    M. f. G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    ich möchte noch ein RAD-Lager im heutigen NRW hinzufügen, welches ich bei "Balsi" nicht entdeckt habe:


    Marienheide / bei Wipperfürth / Bergisches Land.


    Keine weiteren Angaben möglich.
    In diesem RAD-Lager in Marienheide ist mein Vater Anfang 1944 für 3 Monate gewesen.
    Foto mit Vor- und Rückseite anbei. Hoffe, dass es mit dem Hochladen geklappt hat.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    die Bezeichnungen Stellungs-Polizei-Bataillon 121 und Stellungs-Polizei-Regiment 16 stehen im Lexikon der Wehrmacht bei den sogenannten Heerestruppen des L.Armeekorps.
    Hier im Forum der Wehrmacht ist bereits auf Heerestruppen bzw. Stellungseinheiten eingegangen worden.
    Und was über Wehrmachtseinheiten in diesem Zusammenhang gesagt wurde, das kann man meiner Meinung nach auch analog auf Polizeieinheiten innerhalb des gleichen Organisationsgefüges anwenden. Denn ob Heereseinheit oder ob zur Wehrmacht abgeordnete Polizeieinheit, die Aufgaben und deren Wahrung dürfte gleich, mindestens vergleichbar, gewesen sein.
    Ich drücke es mal mit meinen Worten aus. Als Stellungseinheiten bezeichnete Wehrmachts- oder Polizeieinheiten wurden zeitweise statisch und eher rückwärtig eingesetzt, z.B. für Sicherungsaufgaben in Ortschaften o.ä.
    Vermutlich machte die zeitweise Bezeichnung als Stellungseinheit deren Aufgabenwahrung und zugewiesene Stellung innerhalb einer definierten Organisationsform deutlich und transparent.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    habe meine Ministerialblätter in Bezug auf Angehörige des (Reserve)-Polizei-Bataillons (PB) 74 durchgesehen und bin wie folgt fündig geworden:


    Abgeordnet zur Kraftfahrausbildung der Meister und Wachtmeister (SB), die für die spätere Verwendung in den Kolonien vorgesehen sind, an der Kraftfahrschule Dresden vom 18.11.1941 bis zum 19.12.1941: von der Polizeiverwaltung (PV) Augsburg: Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei Günther, abgeordnet (abg.) zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im Ministerial-Blatt des Reichs- und Preußischen Ministeriums des Innern (RMBliV) 45/1941, Seiten 1956e ff.


    Abgeordnet zum 3. Lehrgang für die Kolonialpolizei bei der Kolonialpolizeischule in Oranienburg vom 06.01.1942 bis zum 20.06.1942. Für Angehörige der Ordnungspolizei (Orpo), die sich für den Dienst in den Kolonien gemeldet haben: von der PV München: Oberleutnant der Schutzpolizei Auerhammer, abg. zum PB 74,
    Leutnant der Schutzpolizei Dr. Rietzler, abg. zum PB 74.
    Von der PV Augsburg: Hauptwachtmeister Georg Günther, abg. zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im RMBliV 50/1941, Seiten 2188a ff.


    Abgeordnet zum 1. Lehrgang für die Kolonialpolizei an er zum 01.04.1941 in Oranienburg errichteten Kolonialpolizei-Schule, für Offiziere, Polizei-Meister und Wachtmeister SB, die sich für den Dienst in den Kolonien gemeldet haben, vom 17.04.1941 bis zum 13.08.1941: von der PV Augsburg: Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei Johann Zerle abg. zum PB 74.
    Quelle: Runderlass im RMBliV 12/1941, Seite 452 g ff.



    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    kann auf die Frage von Karl antworten, dass in dem Buch noch das Gewehr 98, das G 41, das G 43, aber auch Scharfschützenwaffen der Russen (Mosin-Nagant M 91/30, SL-Gewehre Tokarew M 1938 und M 1940) und die Gruppe der Sturmgewehre mit Zielfernrohr (FG 42, StG 44, Mkb 42 (H), MP 43) vorgestellt werden. Schwerpunkt ist allerdings der K 98 k.
    Es sind viele Abbildungen von Waffen und Zubehör mit Herstellerstempeln und speziellen Stempeln an der Scharfschützenbewaffnung der Waffen-SS vorhanden, wie z.B. SSZZA2 = SS Zentral-Zeugamt A 2.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter