Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an Herrn Roland P.,

    auch diese Anfrage habe ich erst heute gelesen.

    In Ministerialblättern der inneren Verwaltung von 1927 und 1931, sowie im Reichsministerialblatt der inneren Verwaltung von 1936 habe ich Einträge zu Hermann Kintrup gefunden.

    26.09.1927 – 21.12.1927: Abordnung von der Polizeiverwaltung (PV) Bochum zum Lehrgang für Polizei-Hauptleute auf der Höheren Polizeischule in Eiche.

    10.05.1932 – 28.06.1932: Polizeihauptmann Kintrup, PV Bochum, wurde zur Vorprüfung (Klausuren) für den 10.Polizeimajor-Anwärterlehrgang zugelassen. Diesen bestand er.

    03.10.1932 – 28.01.1933: Abgeordnet zum 10.Polizei- und Landjägermajor-Anwärterlehrgang zum Polizeiinstitut-Höhere Polizeischule in Eiche

    26.02.1936 (Bekanntgabe im Ministerialblatt): Hauptmann der Schutzpolizei Kintrup, PV Gleiwitz, wurde zum Major der Schutzpolizei ernannt.

    Soweit meine Ergänzung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Herrn Roland P.,

    habe die Anfrage erst heute gelesen.

    In der „Volkszeitung“ vom 06.01.1939 wurden die Bochumer Bürger darüber informiert, dass 18 Offizieren der Schutzpolizei Bochum im Kasino der dortigen Polizeiunterkunft durch ihren Polizeipräsidenten Oberhaidacher Polizei-Dienstauszeichnungen verliehen worden waren.
    Unter den Geehrten befand sich auch der Major der Schutzpolizei Rheindorf.
    Er erhielt seine Auszeichnung für eine 18-jährige Dienstzeit.

    Diese Verleihungszeremonie der neu geschaffenen Auszeichnung war die erste innerhalb der Polizeiverwaltung Bochum.

    Soweit meine verspätete Ergänzung zu Herrn Rheindorf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter

    Guten Tag ans Forum,
    Über die 3.Kompanie /Polizeibataillon 52 konnte ich 2013 ein Fotoalbum erwerben.Es wurde offensichtlich von einem ehemaligen Angehörigen dieser Kompanie nach dem Krieg angelegt.
    Auf 26 Seiten sind 69 beschriftete schwarzweiße Fotos eingeklebt.
    Davor gibt es eine Seite mit einer ebenfalls eingeklebten maschinengeschriebenen Inhaltsbeschreibung.
    Diese lautet: „Pforzheim 1939.Kompanie Polizei-Btl. 52 Von Pforzheim über Berlin, Aarburg/Dänemark (gemeint ist wohl Aalborg/Dänemark),Oslo/Norwegen, Trondheim, Trondheim Fjord, nach Narvik bis Schwedische Grenze. Kriegsjahre 1939-1941der kasernierten Polizei Pforzheim.“


    52-3.jpg
    Vereidigung 1939 Messplatz Pforzheim


    Zumindest die Wachtmeisterdienstgrade „Braun, Sorge und Bachmann“ besuchten 1939 die Verkehrsschule Suhl/Thüringen. Für 1940/1941 sind auf Fotos aus Norwegen noch die Wachtmeisterdienstgrade „Fred Schneider“ und „Ernst Gmeiner“ dokumentiert. Letzterer wurde in Narvik aufgenommen.
    Das Fotoalbum endet mit einer Aufnahme vom Wachdienst an der Grenze nach Schweden.
    Soweit mein ergänzender Beitrag zum Polizeibataillon 52.


    Mit freundlichen Grüßen
    Peter

    Guten Tag im Forum,
    ich bin kein „Hochkaräter“ kein „Halbwissender“ und kein „Polemiker“, sondern engagiert und interessiert und habe zum vorliegenden Thema meinen Wissenstand wiedergegeben. Im Übrigen habe ich NS-Regime nicht mit der Bundeswehr verglichen, sondern lediglich zum Ausdruck gebracht, dass missliebige Militärangehörige in jedem Regime abschiebbar sind, natürlich mit anderen Mitteln. Ich bedanke mich bei allen, die ich in diesem Forum kennenlernen durfte und verabschiede mich hiermit. Mit freundlichen Grüßen Peter

    Guten Tag im Forum,


    dem beigefügten Dokument des Jahres 1944 ist zu entnehmen, dass Leopold Maus zu diesem Zeitpunkt bereits als aktiver Truppenführer abgesetzt war und in die Führerreserve strafversetzt war. Denn die Führerreserve diente zu dieser Zeit auch schon als „Sammelbecken“ politisch missliebiger Offiziere. Leopold Maus befand sich in der Führerreserve in guter Gesellschaft weiterer Offizierspersönlichkeiten. Der Vorwurf, welcher letztlich seine Offizierskarriere beendete ist mit Sicherheit nur das Ende seiner beruflichen Fahnenstange gewesen. Es muss aber bereits Personen gegeben haben, die ihn noch während seiner Zeit der aktiven Truppenführung als Regimegegner meldeten. Denn umsonst wurde Leopold Maus nicht in die Führerreserve abgeschoben, wo er offensichtlich weiterhin bekennender Regimegegner blieb. Denn wäre er nicht der konsequente Regimegegner geblieben, so hätte man ihn wie andere in Ungnade gefallene Offiziere in der Führerreserve auch, wieder dem aktiven Truppendienst zugeführt. Aber wohl nicht in eine seinem Dienstgrad entsprechende Verwendung. Von einem Oberstleutnant im Generalstab ist mir bekannt, dass er als in die Führerreserve abgeschobener Offizier einem Regiment als zusätzlicher Offizier / Offizier zur besonderen Verwendung zugeteilt wurde. Noch eine persönliche Anmerkung: Auch bei der Bundeswehr sind Offiziere in politisch motivierte Ungnade gefallen, weil sie der Partei ihres Verteidigungsministers hätten Wählerstimmen kosten können und / oder am Machtmenschen im Minister rüttelten. Solche Offiziere wurden für mich dann ebenfalls als missliebig weggemacht oder verschwanden auf Abstellgleisen in der Versenkung. War und ist rechtsstaatlich möglich. Und es ist halt in unserer Demokratie so, dass eine Urteilsfindung nichts mit Rechtsanwendung im Sinne von Gerechtigkeit zu tun hat. Denn begründen lässt sich jede Entscheidung. Und je unbegreiflicher sie für den Nichtjuristen ausfällt, je mehr sind die am Zustandekommen einer solchen Entscheidung beteiligten Personen von sich überzeugt, weil sie sich dem Nichtjuristen gegenüber zurmhoch überlegen fühlen. Ob zur Zeit des Nationalsozialismus oder jetzt: Jeder betroffene Offizier musste für sich entscheiden, bis wohin seine Loyalität ging, ab wo sein Gewissen anders entschied und ob dieser Gewissensentscheid eine passiv-innere Konsequenz hatte oder ein aktiv-öffentliche Auswirkung zeigte. Je öffentlicher, desto schmerzhafter! Mit freundlichen Grüßen aus Bochum Peter

    Guten Tag im Forum,


    bei Friedrich Wilhelm: Die Polizei im NS-Staat, Paderborn 1997, ISBN 3-506-77503-0, ist allgemein etwas über "die Aufstellung von Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD nachzulesen, einschließlich "Marschwege und Aktionsräume der Einsatzgruppen in der Sowjetunion".
    Als Fazit schreibt Wilhelm, dass diese Einsatzgruppen mit ihren Einsatz- und Sonderkommandos in der Sowjetunion für die Ermordung von mehr als einer Millionen Menschen verantwortlich gewesen waren.


    Heinz Artzt geht in seinem Buch "Mörder in Uniform", München 1979, ISBN 3-463-00766-5, ebenfalls allgemein und an einem Beispiel des EK 3 auf das Thema ein. Laut einer als Anhang veröffentlichten Aufstellung des EK 3 ermordete das EK 3 in ihrem Einsatzgebiet Litauen vom 04.07.1941-25.11.1941 insgesamt 137.346 meist jüdische Männer, Frauen und Kinder.


    Auf das Buch von Wolfgang Curilla, das ich sehr empfehlen kann, ist Marcus bereits eingegangen.


    Auf was meine "Mitstreiter" und ich aufmerksam gemacht haben, sind historisch belegte und bewiesene Tatsachen rund um das Thema "Einsatzgruppen/Einsatzkommandos".


    Marcus hat Recht wenn er schreibt "...und was bist Du bereit noch wissen zu wollen?"


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum, guten Tag Marcus,


    die Ortsbezeichnung lese ich als "Mas di Sedico". Das ist in Norditalien, nordwestlich von Belluno in der gleichnamigen Provinz, die wiederum zur Region "Veneto" gehört. Weiter gen Norden kommt man in die Dolomiten und in die Städte Bozen und Cortina. Für mich sieht es so aus, als wäre im Hintergrund des Fotos mit dem Oberwachtmeister (?) ein Berg vorhanden.
    Also, deutsche Ordnungspolizei war in Norditalien/Oberitalien zum Zeitpunkt der Aufnahme ohne Frage vorhanden. Allein an Polizeiregimentern (PR) oder Teilen von PR nennt Michaelis für 1944/1945 einige.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    ich kann mich der Antwort von Marcus nur anschließen. Na, vielleicht waren es ja nur die Startschwierigkeiten im Forum.
    Bitte den Beitrag entsprechend editieren.
    Dann wird es auch was mit den Antworten.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Abend im FOrum,


    hier der Kartenausschnitt vom Distrikt Lublin mit der Kommune Irena. Ich habe den Ortsnamen rot umrandet, damit man ihn besser findet.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter


    P.S.: Kartenausschnitt ist nicht so gut geworden, weil ich das Bild verkleinern musste. Irena liegt im Westen, also links auf der Karte, da wo die Weichsel dick blau eingezeichnet ist.

    Files

    • Irena.jpg

      (247.19 kB, downloaded 156 times, last: )

    Guten Tag im Forum,


    zum Thema gibt es mittlerweile viele Seiten und Antworten. Ich hoffe, dass ich nichts übersehen habe und möchte gerne noch eine Info zu Irena geben, die ich meinem Buch "Amtliches Gemeinde- und Dorfverzeichnis für das Generalgouvernement auf Grund der Summarischen Bevölkerungsbestandsaufnahme am 01.März 1943", Herausgeber: Statistisches Amt des GG, Krakau 1943, entnommen habe.


    Und zwar gab es zum einen den Verwaltungsbezirk Irena bestehend aus 14 Gemeinden/Dörfern, mit insgeamt 21.104 Einwohnern als sogenannte Wohnbevölkerung.


    Und zum anderen gab es die Gemeinde Irena als Sitz der Bezirksverwaltung Irena, mit 4.615 Einwohnern als sogenannte Wohnbevölkerung.


    Wie gesagt: Stand am 01.03.1943.


    Zum Buch gehören auch Karten, u.a. eine vom Distrikt Lublin mit Irena.
    Falls Interesse besteht, so scanne ich den entsprechenden Kartenausschnitt ein und stelle ihn ins Forum.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    bei meiner Auskunft habe ich u.a. folgende zwei Bücher aus meinem Bestand zu Rate gezogen:


    hinsichtlich des Kennzeichens:
    Andreas Herzfeld: "Die Geschichte der deutschen Kfz-Kennzeichen", Dresden 2002, ISBN 3-935131-01-1


    hinsichtlich der PKW:
    Reinhard Frank: "Personenkraftwagen der Wehrmacht", Lizenzausgabe o.O und o.J., ISBN 3-86070-858-9.


    Die Quellenangaben hätte ich auch sofort in meine Auskunft mit übernehmen können.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    der vordere PKW ist ein Horch 853, 8 Zylinder, 5,0 Liter, 120 PS. Dieses Cabrio wurde zwischen 1937-1939 gebaut.
    Der hintere PKW ist ein Horch 830 BL, V 8, 3,5 Liter, 82 PS oder 3,8 Liter, 92 PS. Zu dieser Limousine kenne ich die Bauzeit nicht.


    Das Kennzeichen IT-30317 gehörte zur Provinz Hessen-Nassau, Zulassungsstelle: PP Kassel.
    Hierzu habe ich die Zulassungsübersicht mit Stand vom 01.07.1936 zu Rate gezogen.


    Bei dem vorderen Stander handelt es sich meines Wissens nach um einen sogenannten General-Stander der Luftwaffe.


    Offensichtlich sind auf dem Bild Zivil-PKW zu sehen, die wie Wehrpflichtige auch, zur Wehrmacht eingezogen wurden. Man nannte diese Zivil-PKW Ergänzungsfahrzeuge, die bei Privatleuten, Firmen oder Behörden für die Wehrmacht beschlagnahmt worden waren.
    Die gesetzliche Grundlage dafür war das "Wehrleistungsgesetz" vom 13.07.1938.


    Ich hoffe, dass ich weiterhelfen konnte.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    die Familie Tellgmann war eine Dynastie von Militärfotografen. Oscar Tellgmann (1857-1936) war einer der wenigen offiziellen kaiserlichen Militär- und Manöverfotografen. 1934 übernahm Gustav Tellgmann (1888-1973) das Geschäft seines Vaters Oscar. Aber auch deren Mitarbeiter Otto Felmeden fotografierte noch unter dem Namen Tellgmann.
    Ich stelle mal die Rückseite eines Fotos von Oscar Tellgmann als Anhang ins Forum.
    Ich hoffe, dass meine ergänzenden Angaben einen Teil der Frage beantworten konnte.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter


    P.S.: Tellgmann ist die richtige Schreibweise. Habe meinen Text entsprechend korrigiert.

    Guten Tag im Forum, besonders Thomas und Marcus,


    zwar hinken Vergleiche, aber ich wage trotzdem mal einen.
    Auch heute ist es möglich, dass ein Polizeibeamter ein Nebenamt ausüben kann. Es gibt Kollegen, die sind gewerkschaftlich, parteipolitisch oder kirchlich engagiert.
    Das Gehalt gibt es bei der Polizei. Dort verdiene ich meinen Lebensunterhalt. Als Gewerkschaftsfunktionär übernimmt mein Landesverband die Kosten für ein Seminar. Als Stadtverordneter bekomme ich Sitzungs- und Fahrgeld und so weiter.
    Das sagt aber noch nichts über meine innere Einstellung aus. Bin ich nun mehr Polizist oder eventuell doch mehr Kirchenrendant im Ehrenamt?
    So sehe ich das auch mit Polizeioffizieren, die gleichzeitig aus unterschiedlichen Gründen Wert auf einen SS-Dienstgrad legten. Geschah das "nur" aus Karrieregründen oder geschah das mehr aus nationalsozialisischer Überzeugung?
    Ich würde fragen, ob ein Polizeioffizier mit gleichzeitigem SS-Dienstgrad mehr Nationalsoizialist war, als ein Polizeioffizier ohne Zugehörigkeit zur SS und was das im Einzelfall für eine praktische oder theoretische Bedeutung hatte.
    Auf der einen Seite gab es Geld als Polizeioffizier und auf der anderen Seite gab es Ehre als SS-Angehöriger, eines Ordens unter dem Totenkopf, der damals u.a. als elitär, mächtig und einflußreich angesehen wurde.
    Ich glaube, dass jeder Polizeioffizier seine Entscheidung, ob er sich nun mehr als Polizeioffizier oder SS-Angehöriger sah, mit seinem Gewissen als individuelle Entscheidung ausmachen musste.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    seinen Namen hat der Herr Oberleutnant offensichtlich wie eine Unterschrift geschrieben.
    Beim Anfang des Namens muss ich im Moment noch passen. Der Rest liest sich für mich als ...ialderski.
    Ist mit der deutschen Schreibschrift so eine Sache, die hauptsächlich verwendete Schriftart (Kurrent, Sütterlin, Offenbacher Schrift, Verkehrsschrift) erst einmal zu erkennen und von den mehr oder weniger eigen gestalteten Buchstaben zu unterscheiden.
    Ich bleibe am Ball.


    Mit freundlichen Grüßen aus Bochum


    Peter

    Guten Tag im Forum, guten Tag Christian,


    100 Briefe ist schon eine Menge. Ich gehe mal davon aus, dass diese Briefe alle an einen Empfänger, z.B. Familienmitglied, oder alle an eine Empfängergruppe, z.B.Familie, abgesendet wurden.
    Also ich schätze das schon als Glücks- oder Ausnahmefall ein, diese vielen Feldpostbriefe von Privat en bloc bekommen zu haben.
    Habe innerhalb meiner Familie zwar auch schon Stapel mit Feldpostbriefen auffinden können, aber nie mehr als ca. 25 Exemplare auf einmal.
    Die meisten Feldpostbriefe, die ich habe, sind mehr oder minder Einzelexemplare.
    Mal sehen, wer noch antwortet und was für Erfahrungen noch gemacht wurden.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag noch einmal,


    ich habe da was entdeckt, was ich mal ins Forum stellen möchte.
    Könnten die Symbole der Schulterstücke auf dem Dateianhang, obere Reihe, 5. Uniformabbildung von li oder re, mit denen auf dem Foto übereinstimmen?
    Dann wären die beiden Personen auf dem Foto als Angehörige des Geranidierregiments "König Karl", 5.Württembergisches, Nummer 123, Standort: Ulm, identifiziert.
    Aber wie gesagt: nur bei Übereinstimmung.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter

    Guten Tag,


    ich war mir mit zwei abgebildeten königlich preußischen Heeresangehörigen eigentlich sicher.
    Ist aber so eine Sache mit der Identifizierung auf schwarzweiß Fotos.
    In der damaligen Zeit orientierten sich andere deutsche Truppenkörper, so auch diejenigen des Königreichs Württemberg, an den preußischen Uniformen als "Maß aller Dinge".
    Die Württemberger hatten also preußisch geschneiderte Uniformen.
    Was unterscheidet aber eine preußische von einer württembergischen Uniform mit Sicherheit? Hier sind Symbole auf den Schulterklappen zu nennen, wobei ich die auf dem Foto abgebildeten nicht identifizieren konnte. Die Farben der Kokarden auf den Besatzstreifen der Mützen waren bei den Preußen schwarz mit weißem Ring und bei den Württembergern schwarz mit rotem Ring.
    Württtemberger und Preußen hatten unterschiedeliche Symbole auf ihren Kastenschlössern der Mannschaftskoppel.
    Ich habe die Kokarden auf den Besatzstreifen und die Koppelschlösser mal genauer unter die "digitale Lupe" genommen.
    Die Kokarden können schwarzrot (württembergisch) sein, die Symbole auf den Koppelschlössern konnte ich letztlich nicht eindeutig erkennen.
    Tut mir leid, wenn ich mit meinen Preußen daneben gelegen haben sollte.


    M.f.G. aus Bochum


    Peter