Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum,


    habe den beigefügten Sterbebuch-Eintrag vom Wachtmeister der Schutzpolizei der Reserve Hermann LÖHE bei Recherchen entdeckt.
    Vom Volksbund habe ich die Zusatzinformation erhalten, dass Hermann LÖHE als Angehöriger der 1.Kompanie / Polizei-Bataillon Schamp Schutzpolizei Köln gefallen ist.
    Seine Erkennungsmarke lautete: -379-P.V.Köln


    Löhe.jpg


    Innerhalb unseres Forums wurde bei einem anderen Thema diese Einheit (1./PB Schamp) kurz erwähnt.
    Falls ich weder im Forum noch im Web etwas übersehen habe, gab oder gibt es keine weiteren Angaben zu dieser Polizei-Einheit.


    Kann mir einer der Polizei-Historiker unseres Forums zu dieser Einheit und/oder zum Kommandeur Schamp weiterhelfen?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag zusammen,


    ich war im Forum unterwegs und bin auf dieses Thema gestoßen.


    Ich vermute, dass ich per Zufall einen der gefallenen Polizisten des Partisanenüberfalls am 05.08.1944 in Karoutia (Griechenland) entdeckt habe.
    Füge seinen Sterbeeintrag zur Information bei.


    Bestimmt kann mir einer der Polizei-Gebirgsjäger-Spezialisten unseres Forums in Sachen Revieroberwachtmeister Hans / Johann Wilhelm Konrad weiterhelfen.


    Im Forum existiert noch ein ähnliches Thema zum Polizei-Gebirgsjäger-Regiment 18.
    Falls mein Beitrag dort besser aufgehoben ist, dann bitte durch einen Berechtigten verschieben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    Konrad Hans Tod 2.jpg

    Bonsoir ans Forum,


    das Thema lautet: "Klingenform der Bajonette/Seitengewehre - völkerrechtliche Frage?"


    Das Problem sind immer noch fehlende Quellenangaben bei unserer Themenbearbeitung.


    Die Haager Landkriegsordnung ist nun mal kein Beleg zu unserem vorliegenden Thema.


    Dum-Dum-Geschosse und das M-16 haben nichts mit unserem Blankwaffen-Thema zu tun.
    Das ist ein Schußwaffen-Thema.
    Wobei das M-16 sogar was für ein "Forum des Vietnamkrieges" wäre.


    Irgendwie befürchte ich, dass unser vorliegendes Thema im bearbeitungstechnischen Nirwana enden könnte.
    Erst recht, wenn wir es derart erweitert fortsetzen sollten.
    Würde ich schade finden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag im Forum,


    meiner Kenntnis nach sind für den Zeitraum des Zweiten Weltkriegs und für den Militärbereich Klingenformen, -typen, -eigenschaften des und deren Verwendungsmöglichkeit oder deren Verwendungsunmöglichkeit im kriegsrechtlichen Sinne, in offiziellen Primär-Quellen nicht genannt.


    Der entsprechende „Gummi-Artikel 23 e)“ der Haager Landkriegsordnung“ sagt nichts in Bezug auf bestimmte Klingenformen von Blankwaffen aus.
    Welche Klingenformen verursachen also „unnötig Leiden“?
    Die Aufgabenstellung in einem prüfungsrelevanten Rechtskundefach würde erst einmal lauten, die Rechtsbegriffe „unnötig“, „Leiden“ und „unnötig Leiden“ zu definieren. Aber bitte nicht weniger als 12 Seiten schreiben!
    Daran anschließen würde eine Hausarbeit zum Thema, um welche Waffen es sich handeln könnte.
    Aber bitte nur mit Quellenangaben amtlicher/offizieller Publikationen und keinen ausschließlich privaten/persönlichen themenbezogene Veröffentlichungen!


    Und damit bin ich meiner Meinung nach beim Kernproblem dieses Themas im FdW.
    Für den Ersten Weltkrieg könnte ich zum Beispiel was die „Sägerückenbajonette“ betrifft, auf die offizielle Militärpropaganda als Quelle zurückgreifen.
    Aber für den Zweiten Weltkrieg?
    Unkommentierte und nicht weiter ausgeführte Zitate aus der „Haager Landkriegsordnung“ in einer „HDV“ sagen ja auch nichts Konkretes zum Thema aus.
    Oder sind etwa bestimmte Klingenformen militärischer Blankwaffen für die Wehrmacht oder einer ihrer Waffengattungen verboten worden?
    Es gibt zum Beispiel Quellengaben zum völkerrechtswidrigen Gebrauch von Bajonetten rund um den betreffenden Zeitraum, so belegt durch die Tötungen von Gefangenen bei „Bajonett-Übungen“ durch japanische Soldaten.
    Aber bezieht sich das auf dieses FdW-Thema zu verbotenen/geächteten Klingenformen, -typen, -eigenschaften?


    Unser Kernproblem ist also, dass wir offensichtlich keine solchen Quellen benennen können, mit denen sich die gestellte Frage sachverhaltsrelevant beantworten oder kommentieren lässt.


    Ob da noch ein entsprechender „Quellen-Input“ kommt?
    Werde dieses Thema deshalb weiterhin mit Interesse beobachten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum,


    habe den beigefügten Artikel aus der HLZ vom 13.07.1937 gelesen.
    Demnach war Ludwig Arnold NSFK-Mitglied der Ortsgruppe Groß-Gerau.
    Insofern ist der Zeitungsartikel für mich eindeutig.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an "h",


    ein Leutnant Alfred UNSELM (nicht Unshelm), geboren am 23.01.1925 (nicht 23.11.1925) ruht laut VDK auf der Kriegsgräberstätte Kasel bei Trier.


    Gehe davon aus, dass es die von "h" gesuchte Person ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Noch einmal guten Tag ans Forum,


    möchte noch eine Information zu dem Thema ins Forum stellen.


    Über das Französische Verteidigungsministerium können keine Auskünfte zu deutschen Kriegsgefangenen des 1.Weltkriegs (1914-1918) erlangt werden.
    Füge meine entsprechende "Negativantwort" aus dem Jahre 2013 als Anhang bei.
    Hatte damals für einen Bekannten angefragt, dessen Urgroßvater in französischer Kriegsgefangenschaft war.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    • PG D.jpg

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    Guten Tag ans Forum und an Rieke,


    mein Opa Julius kam im Juli 1918 bei Ypern in Gefangenschaft.
    Von dort aus kam er zuerst ins Camp d'Auvours in die Champagne.
    Das sind ca. 460 Kilometer Transportweg.
    Schließlich wurde er noch über ca. 220 Kilometer Transportweg nach Le Havre in die Haute-Normandie verlegt, von wo aus er im Oktober 1919 ins Ruhrgebiet entlassen wurde.
    Also 460 Kilometer Distanz zwischen dem Ort der Gefangennahme und dem ersten Gefangenenlager ist für mich keine "Nähe".
    In le Havre war übrigens Belgien seine Gewahrsamsmacht.


    Man brachte damals die gefangenen deutschen Soldaten offensichtlich erst mal weit weg von der Front ins Hinterland.
    Denn ein frontnahes Gefangenenlager hätte bei einem Geländegewinn befreit werden können oder die frontnah gefangenen Deutschen hätten es im Falle einer Flucht nicht weit zurück zu den eigenen Truppen gehabt.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Roland,


    zur Ergänzung des Berichts stelle ich folgende Gräberonline-Recherche beim Volksbund ins Forum:
    Mark Wilhelm von Lewinski ruht auf der Kriegsgräberstätte in Pulawy.
    Endgrablage: Block 4 Reihe 39 Grab 2412


    Nachname: von Lewinski
    Vorname: Mark Wilhelm
    Dienstgrad: Hauptmann
    Geburtsdatum: 14.08.1906
    Geburtsort: Weißwasser
    Todes-/Vermisstendatum: 08.09.1939
    Todes-/Vermisstenort: Wald 4 km Ciepielow südl.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Oberarmdreiecke wurden beim DRK 1938 eingeführt und enthielten die Bezeichnung der jeweiligen DRK-Dienststelle, wie z.B. Präsidium, Lemgo 1, Magdeburg 4 oder Grafschaft Schaumburg 2.
    Falls das angebildete Dreieck in Alu-Stickerei handgearbeitet ist, so war es für einen DRK-Führer oder eine DRK-Führerin bestimmt.


    Quelle: Davis, Brian L. / Westwell, Ian: Deutsche Uniformen und Abzeichen 1933-1945, Stuttgart 2006.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Josian,


    bitte einfach mal hier nachlesen:


    http://lexikon-der-wehrmacht.d…teriedivisionen/271ID.htm
    Der Name des Generalleutnants lautet Paul Danhauser.


    http://lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kvk.html
    Besonders auf den Artikel 3, Buchstabe a) der Stiftungsverordnung achten.


    Der Vater gehörte also nicht zu den 40.000-50.000 deutschen Soldaten, die im Kessel von Falaise in Gefangenschaft gerieten, sondern offensichtlich zu den herausgekommenen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Fragesteller oder die Fragestellerin,


    Die Abkürzung FBK kenne ich für Flughafen-Betriebs-Kompanie.


    Das Flieger-Regiment 22 war eine Ausbildungseinheit der Luftwaffe, wo der neue Luftwaffensoldat am Anfang seiner militärischen Laufbahn mit der infanteristischen Grundausbildung begann.
    Dort wurde auch gesichtet, ob jemand für eine fliegerische Ausbildung geeignet erschien.
    Aber zukünftige Piloten, Bordschützen, Bordfunker pp. wurden dort nicht in solchen Funktionen ausgebildet.
    Dafür gab es andere Ausbildungsmöglichkeiten.
    Ein Flieger-Regiment war auch noch für Sicherungsaufgaben am eigenen Standort zuständig.


    Zur 10.Fallschirmjäger-Division (FJD), deren Aufstellungs- bzw. Nichtaufstellungsgeschichte sich wohl von September 1944 bis März 1945 hinzog, gehörte meines Wissens nach nicht das Fallschirnjäger-Regiment 1. Denn das gehörte zur 1. FJD, die in Italien und nicht an der Ostfront eingesetzt wurde.


    Da die 10.FJD in Iglau (Protektorat Böhmen und Mähren) aufgestellt wurde, dort wo gegen Ende des Krieges die Sowjetarmee Gegner der Deutschen war, konnte man dort auch in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten.
    Gleiches galt wohl auch für Linz oder bei Linz/ um Linz, wo die Sowjets ebenfalls waren.


    Kriegsgefangenenlager (KGL) soll es alleine im Ural um die 180-200 gegeben haben.
    Für sowjetische KGL sind mir meistens 4stellige Zahlenkombinationen bekannt, wobei es im Ural welche gab, die mit 73.. anfingen.


    Bitte die Unterlagen von der WAST wiederholt in Ruhe durchlesen.
    Viel Erfolg bei den weiteren Recherchen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    habe meinen Artikel unter „Geschichte“ eingestellt, da er ja keinen Bezug zu „Einheiten der Polizei und des SD“ hat.
    Aber es gab ja nicht nur Einheiten und deren Geschichte.


    Mit freundlichen Grüße aus der Normandie


    Peter


    Der Einzeldienst der lettischen Polizei im deutschen Generalkommissariat Lettland zwischen 1941-1944/1945:


    1. Allgemeines:


    Das nationalsozialistische Ziel des Deutsch-Sowjetische Kriegs war es, diesen Ostfeldzug siegreich als ideologischen Vernichtungskrieg zu führen.
    Dieses Unternehmen dauerte von 1941-1945 und endete mit der Niederlage des Tausendjährigen Reichs.
    Und bereits vor Beginn des Unternehmens Barbarossa standen nicht nur das Ziel, sondern auch die Wege dahin fest, sozusagen die Etappenziele.
    Ein Etappenziel in Bezug auf das Baltikum (Estland, Lettland und Litauen) war dessen Germanisierung, d.h. eine Besatzungspolitik zur beständigen baltischen Angliederung an Großdeutschland.


    2. Verwaltung:


    Im Rahmen der deutschen Besatzungspolitik wurde das Reichskommissariat Ostland aus dem Baltikum und Teilen Weißrusslands geschaffen.
    Es gab dort sowohl eine Militär als auch eine Zivilverwaltung.
    Nach und nach eroberte die Rote Armee dieses Besatzungsgebiet von den Deutschen zurück.
    Eine der vier Mittelinstanzen der Zivilverwaltung im Reichskommissariat Ostland war seit dem 25.07.1941 der Generalbezirk Lettland (das Generalkommissariat Lettland).
    Der Amtssitz des Generalkommissars befand sich in Riga.
    Innerhalb des Generalbezirks Lettland existierten neugeschaffene Kreisgebiete. Im Laufe der Zeit kamen weitere hinzu und bestehende wurden territorial umgeändert.
    Am 01.06.1944 waren es die sechs Kreisgebiete Dünaburg, Libau, Mitau, Riga-Stadt, Riga-Land und Wolmar.
    Diese von den Deutschen geschaffenen Kreisgebiete entsprachen nicht den alten lettischen Kreisen.
    Zum Beispiel zählte zum Kreisgebiet Dünaburg u.a. der lettische Kreis Rositten und zum Kreisgebiet Riga-Land der lettische Kreis Modohn.
    Das ehemalige Gebiet Dünaburg ist heute teilweise Staatsgebiet von Lettland und von Russland, das von Riga-Land gehört heute zu Lettland.


    3. Polizei:


    Auf der Ebene des Reichskommissariats Ostland war der Höhere SS- und Polizeiführer (HSSPF) Russland-Nord und Ostland dem Reichskommissar Ostland zugeordnet.
    Darunter agierten SS- und Polizeiführer (SSPF) in den Generalkommissariaten mit ihren Kommandos / Kommandeuren der Ordnungspolizei (KdO) und Kommandos /Kommandeuren der Sicherheitspolizei (KdS).
    In den Kreisgebieten / Kreisen, den Gebietskommissariaten, gab es die SS- und Polizei-Gebietsführer.


    Der deutschen Polizeiorganisation auf den verschiedenen Ebenen, standen deutsche Ordnungs- (Schutzpolizei und Gendarmerie) und Sicherheitspolizisten zur Verfügung.
    Natürlich gab es im Bereich des zuständigen HSSPF auch deutsche Polizeieinheiten.
    Aber die deutschen Polizeikräfte reichten bei weitem nicht aus, um innerhalb des Reichskommissariats Ostland, somit auch in Lettland, ausreichende Polizeipräsenz herstellen zu können.
    Folglich musste man in größerem Maße auf einheimische Kräfte aus den besetzten Gebieten zurückgreifen.
    So gab es im Bereich des BdO/KdO Riga, d.h. in Lettland, lediglich 409 deutsche Ordnungspolizisten, aber 15.644 lettische.

    3.1. Lettische Polizei:


    Zur Rekrutierung lettischer Polizeikräfte bedienten sich die deutschen Besatzer den bereits vorhandenen lettischen Polizisten, ehemaligen lettischen Soldaten und „ungedienten“ lettischen Freiwilligen.
    Diese wurden Schutzmannschaft genannt und umfassten die geschlossenen Einheiten, den städtischen und ländlichen Einzeldienst, die Feuerwehr und die „Hilfsschutzmannschaft“.
    Letztere versahen nur nach Anforderung durch die Wehrmacht temporäre Hilfsdienste, wie Bewachungsaufgaben.


    3.1.1. Lettischer Einzeldienst:


    Der lettische Einzeldienst arbeitete unter deutscher Oberaufsicht in den Städten und auf dem Lande, wobei man sich auf die altbewährte, sprich bereits bestehende Polizei-Organisation, stützen konnte.
    Das waren die Kreispolizeien, zum Beispiel in Rositten und Modohn.
    Zwei einheimische Angehörige des lettischen Einzeldienstes können kurz vorgestellt werden.
    Die beigefügten Dokumente (Soldbuch und Dienstausweis) sind zweisprach gehalten und zwar in Lettisch und Deutsch.

    3.1.1.1. Unterwachtmeister der lettischen Polizei Feodors CACIVKINS:


    Name: CACIVKINS (lettisch) / ZAZIWKINS: (deutsch):


    Vorname: Feodors (lettisch) / Feodor (deutsch)


    Geburtsdatum: 07.01.1903


    Geburtsort: Gemeinde Welonen / Kreis Rositten


    Familienstand / Familie: verheiratet mit Marija, geb. Surikovs / 6 Kinder Religion: „altgläubig“, d.h. altorthodox


    Letzte Polizeiverwaltung (PV): Kreispolizei Rositten


    Letzter Dienstgrad: Unterwachtmeister der lettischen Polizei (des Einzeldienstes). Zur dokumentierten Zeit entsprachen die Wachtmeister-Dienstgrade der lettischen Polizei denen der deutschen Kollegen.


    Anmerkungen zu den Einträgen in seinem Soldbuch:Soldbuch Nr. 168


    ausgestellt am 16.10.1944 durch einen Major der lettischen Polizei und Kreispolizeichef.
    Gleichzeitig Gültigkeitsvermerk bis zum 31.12.1944.


    16.10.1944: Gebührnisse als Unterwachtmeister ab dem 11.11.1943, bescheinigt am genannten Datum von einem Leutnant der lettischen Polizei und Zahlmeister der Kreispolizei Rositten am 16.10.1944


    09.12.1944: Eintrag über 100 RM von der „Bank der Deutschen Arbeit AG“, Zweigstelle Gotenhafen (Gdingen bei Danzig)


    Am 12.01.1945: Gültigkeit des Soldbuchs bis zum 31.03.1945 verlängert, immer noch durch den Major der lettischen Polizei und Kreispolizeichef der Kreispolizei Rositten.


    Am 16.02.1945: für Februar 1945 mit 30 Reichsmark nach Wehrsoldgruppe 16 vom Polizeipräsident Danzig besoldet.

    Die Eintragungen lassen deutlich werden, dass Feodors CACIVKINS von Lettland aus auf dem Weg westwärts war.
    Dieses scheint ihm auch gelungen zu sein, denn in der „London Gazette“ vom 20.09.1980 gibt es einen Hinweis auf einen Feodors CACIVKINS aus Gillingham/Dorset, der dort in England am 13.04.1976 im Alter von 73 Jahren verstarb.

    3.1.1.2. Unterwachtmeister der lettischen Polizei Konstantinis DREIMANIS:


    Name: DREIMANIS


    Vorname: Konstantins


    Letzte PV: Kreispolizei Modohn


    Letzter Dienstgrad: Unterwachtmeister der lettischen Polizei (des Einzeldienstes)


    Anmerkung zu den Einträgen in seinem Dienstausweis:
    30.10.1944: Ausstelldatum des Dienstausweises Nr. 157, gültig für das Kalenderjahr 1944
    Februar 1945: 30 RM Wehrsold vom Polizei-Präsident Danzig


    Offensichtlich war auch Konstantinis DREIMANIS auf dem Weg westwärts.
    Sein weiteres Schicksal ist mir unbekannt.



    Quellen:
    Neufeldt, H.-J. / Huck, J. / Tessin, G. / in Bundesarchiv (Hrsg.): Zur Geschichte der Ordnungspolizei 1936-1945, Koblenz 1957
    Curilla, Wolfgang: Die deutsche Ordnungspolizei und der Holocaust im Baltikum und in Weißrußland 1941-1944, Paderborn 2006
    http://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Barbarossa, besucht am 28.05.2015
    http://de.wikipedia.org/w/inde…ter=rdf2latex&is_cached=1, besucht am 28.05.2015
    http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskommissariat_Ostland, besucht am 28.05.2015
    http://de.wikipedia.org/wiki/Generalbezirk, besucht am 28.05.2015
    http://de.wikipedia.org/wiki/S…haft_(Nationalsozialismus), besucht am 28.05.2015
    http://territorial.de/ostl/lettland/lettl.htm, besucht am 28.05.2015


    002.jpg
    DA Lett 01.jpg
    Dreimanis Foto.jpg

    Guten Tag ans Forum, sowie an Roland und Daniel,


    weitere Informationen zu Paul Geihs würden mich selber interessieren.
    Aber mit dem 06.08.1944 schließt mein belegbarer Wissensstand zu ihm ab.


    Im Gräberbestand vom VDK ist er nicht verzeichnet.


    Ansonsten staune ich über Eure Foto- und Dokumentenarchive.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    ich lese:


    Wintersdorf
    einsatz
    Hans Grittl.
    Es gibt ein Wintersdorf, heute Stadtteil von Rastatt in Baden-Württemberg.
    Wintersdorf liegt am Rhein bzw. in den Rheinauen bei Rastatt.
    Frage an Torsten: gibt es HIntergrundinformationen zu dem beschrifteten Foto?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    möchte auch ein wenig zum (Reserve-) PB 121 beisteuern.


    Zur Teilnahme am 3. Oberstufenlehrgang als Vorbereitung für den Übertritt in die Laufbahn des gehobenen Polizei-Verwaltungsdienstes vom 11.März.1941 bis Ende Januar 1942 wurden zugelassen:
    Bei der PV Koblenz: Hauptwachtmeister August Heß, Koblenz, abgeordnet zum PB 121.
    Quelle: Runderlass (RdErl.) vom 20.02.1941 im Reichsministerialblatt (RMBliV) der inneren Verwaltung, 9/1941, Seiten 340 c ff


    Abgeordnet zum 8. Reserve-Offizier-Anwärter-Lehrgang für Wachtmeister (SB) der Schutzpolizei und Gendarmerie der Reserve beim Lehr-Bataillon in Dresden-Hellerau vom 11.08.1941 bis zum 11.10.1941:
    Von der PV Mainz: Frieß, Reff, beide abgeordnet zum PB 121.
    Von der PV Wiesbaden: Barownick, Dengel, Fritz Maier, Karl Werner, sämtlich abgeordnet zum PB 121.
    Von der PV Koblenz: Paul Weber, abgeordnet zum PB 121.
    Quelle: RdErl. im RMBliV 31/1941, Seiten 1384 g ff.


    Abgeordnet zum 1. Lehrgang für die Kolonialpolizei an er zum 01.04.1941 in Oranienburg errichteten Kolonialpolizei-Schule (für Offiziere, Pol.-Meister und Wachtmeister –SB-, die sich für den Dienst in den Kolonien gemeldet haben, vom 17.04.1941 bis zum 13.08.1941:
    Von der PV Mainz: Meister der Schutzpolizei Adam Krist und Hauptwachtmeister der Schutzpolizei Rassau, beide abgeordnet zum PB 121.
    Quelle: RdErl. im RMBliV 12/1941, Seite 452 g ff.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Lothar,


    R.15.122 entspricht dem Aussehen nach einer preußischen Militär-Stempelung, die im Kaiserreich verwendet wurden. "R" stand für Infanterie-Regiment, "15" für die 15.Kompanie und "122" war die Individual-Nummer für das entsprechende Seitengewehr dieser Kompanie.
    Vor dem R vermisse ich allerdings noch eine Zahl oder Zahlenkombination für die Regiments-Nummer, z.B."11.R" für das 11.Infanterie-Regiment.


    Krone über "W" und "88" könnte einem preußischen Militär-Abnahmestempel aus der Kaiserzeit entsprechen. Wobei das "W" der Anfangsbuchstabe vom Familienname des Abnahme-Inspektors war.
    Die Abnahmestempel der Inspektoren bei den Waffenfabriken in Danzig, Erfurt und Spandau hatten unterschiedliche Kronen und unterschiedliche "W".


    Meine Angaben sind ohne Gewähr, da Blankwaffen nicht mein Spezialgebiet sind.
    Und Fotos sind zwar eine probate Identifizierungshilfe, aber letztlich müsste man ein Stück immer als Original in der Hand haben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum,


    kann es sein, dass auf der Parierstange R.15.122.4 steht und nicht nur R.15.122, wobei dass dann eine augenfällig große "4" wäre?
    Bitte an Lothar: einmal mit der Lupe nachgucken.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter