Posts by Danuser

    Guten Abend,

    zum schweren Granatwerfer 34 der ehemaligen Deutschen Wehrmacht gibt es im Netz Informationen, die auch Angaben zur Bedienungsmannschaft beinhalten.

    Hierzu werden 6 Soldaten aufgeführt:

    1. Truppführer

    2. Richtschütze

    3. Ladeschütze

    4. Munitionsschütze 1

    5. Munitionsschütze 2

    6. Munitionsschütze 3.

    Um einen schweren Granatwerfer einsetzen zu können, waren Transport des zerlegten Gerätes, Aufbau und Munitionszuführung erforderlich.

    Also ist für mich auch niemand der Bedienungsmannschaft verzichtbar gewesen, denn was nutzt z.B. ein schussbereiter Granatwerfer ohne Munition und Munitionsnachschub.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,


    wegen der jetzigen Bildqualität muss ich meine Vermutung auf eine TN-Uniformierung zurücknehmen, da nun Details erkennbar sind, die in eine andere Richtung hinweisen.

    Doch hierzu kann ich derzeit keine Ideen beisteuern.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    es könnte sich um eine frühere Uniform der Technischen Nothilfe (TN) handeln. Besonders die Kragenspiegel sprechen dafür. Über TN-Uniformen ab 1936 kann man genug nachlesen, über die Entwicklung zwischen 1925-1935 leider nicht.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Gute Tag,


    auf dem Fahrzeug Pol 72005 ist "X a" zu lesen, auf den Fahrzeugen Pol 72007 und Pol 72008 jedoch "XX a". Wenn man über Sonderkommandos liest, werden diese durch arabische Zahlen unterschieden. Und nun auf den Kotflügeln der Autos sollen es nun römische Zahlen sein? Außerdem würden die "X a" und die XX a" ja dann zwei verschiedene Sonderkommandos bedeuten, davon eines (XX a oder 20 a) welches es nicht einmal gab.

    Wie Dieter bin ich ebenfalls verwundert.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    Wäschebeutel sind mir für Schmutzwäsche bekannt. Wenn ich aber meine eigene Schmutzwäsche in meinen Wäschebeutel stopfe, so "adressiere" ich den ja nicht mit "An...", quasi als wenn ich mir den Beutel selbst zustellen müsste.

    Insofern möchte ich Thilo zustimmen.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    laut Wehrgesetz von 1935 (mit den folgenden Änderungen) waren Juden vom aktiven Wehrdienst ausgeschlossen, aber keine "jüdischen Mischlinge", allerdings ohne in der Wehrmacht Vorgesetzte werden zu können. Im Verlaufe des Krieges radikalisierten sich dann wohl Grundeinstellung und Verhalten gegenüber "jüdischen Mischlingen"- In der hier verlinkten Diplom-Arbeit von Matzhold aus dem Jahre 2019 werden zahlenmäßige Angaben zu "jüdischen Mischlingen" als Wehrdienstleistende/Wehrpflichtige gemacht, so dass die "jüdischen Soldaten" in der Wehrmacht offenkundig keine Diskussion um wenige Einzelschicksale zu sein scheint.

    Abschließend möchte ich noch bemerken, dass es auch nicht so einfach gewesen sein soll, Rassegesetzte auf die "Wehrwürdigkeit" respektive "Wehrunwürdigkeit" anzuwenden. Zumindest liest es sich so.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    JR, ich lese "Feldg. Abt. (mot) 689" und nicht 889.

    Über die 689 findest Du im LdW folgenden kurzen Hinweis:



    "Feldgendarmerie-Abt. 689                            

    Aufgestellt 6.1.1941 im WK II mit 3 Kompanien

    Einsatz: Nordrußland, AOK 18; zuletzt Kurland".


    Passt auch zu den Ortsschildern auf Deinem Foto.


    Herzliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    die Beiträge von Eumex und mir haben sich zeitlich überschnitten.

    Ich möchte noch kurz auf Digne-les-Bains in den französischen Seealpen eingehen. Dort gab es eine aktive Untergrundgruppierung der Maquis. Ihr Anführer (Chef de maquis) war der französische Hauptmann Gérard Pierre-Rose, geb. 1913 auf der Insel Martinique. Er trug u.a. den Decknamen "Manfred". Nach der alliierten Invasion in der Normandie erhöhten sich die Aktivitäten, d.h. der bewaffnete Kampf gegen die deutschen Besatzer, offensichtlich merklich. Allgemein gab es dort in den Bergen bewaffneten Widerstand der Franzosen gegen die Besatzer, so auch Angriffe auf deutsche Fahrzeuge, Stützpunkte, usw. Das war mehr oder minder Alltagsgeschehen. "Manfred" wurde übrigens am 18.07.1944 erschossen.


    Mit freundlichen Grüßen


    Peter

    Guten Tag,


    auch bei der Wehrmacht lief nichts ohne Vorschriften.

    In Bezug auf die Feldgendarmerie gab es die gemeinsame Feldgendarmerie-Vorschrift (F.Gend.V.) des Heeres (H.Dv.275), der Marine (M.Dv.Nr.253) und der Luftwaffe (L.Dv.2801) vom 29.07.1940.

    Hierin steht u.a., dass die Feld- und Ortskommandanturen über je eine Feldgendarmerie-Gruppe verfügten, die sich gemäß Kriegsstärkevorschriften stärken- und gliederungsmäßig zusammensetzte.

    Die Aufgaben und Befugnisse der Feldgendarmerie umfassen mehrere Seiten, beispielsweise ordnungspolizeilicher Art, Verkehrsdienst, Befugnisse gegenüber der Zivilbevölkerung im eigenen Land, sowie in Feindesland.

    Noch besonders zum Feindesland folgendes Zitat aus der F.Gend.V.: "In sonstigen von der Wehrmacht besetzten Gebieten haben die Feldgendarmen die Rechte, die nach den Landesgesetzen den ordentlichen Polizeivollzugsbeamten zustehen, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist [...]"


    Jede Einsatzeinheit, so auch auch ein Feldgendarmerie-Trupp war einer Ersatzeinheit zugeordnet, wobei hier der Name "Feld-Ersatz" schon alles aussagt: von hier aus kamen die Neuzugänge oder Genesenden in den Einsatz.


    Über die Ortskommandantur 729 kann man im Lexikon der Wehrmacht etwas nachlesen : https://www.lexikon-der-wehrma…andantur/GliederungOK.htm


    Feldgendarmerie-Trupps waren Korps oder Divisionen zugeteilt.


    Das ganz allgemein zum Thema.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    auf mich wirkt das Motiv eher künstlerisch esoterisch als symbolisch militärisch. "Grabenkunst" oder ähnliches wäre dann naheliegend. Zum Symbol selbst fällt mir nur ein, dass der Fantasie eines Künstlers keine Grenzen gesetzt sind.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag Daniel,


    danke für Deine Rückmeldung.

    Habe noch mal mein Archiv durchgesehen und bin dabei auf die Polizei-Ski-Streifen-Abteilung Veldes (in der Deutschen Polizei als Polizei-Schistreifenabteilung vorgestellt) gestoßen, bei denen offensichtlich auch Edelweiß-Mützenabzeichen getragen worden sind.

    Mal gucken, ob sich zu den Edelweißen der Ordnungspolizei noch mehr herausfinden lässt. Das macht Polizeigeschichte immer wieder aufs Neue spannend.


    Nochmals freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag Daniel,


    die letzten mir bekannten Erlasslagen zu den Edelweißabzeichen der Ordnungspolizei stammen aus dem Jahr 1942. Das Polizei-Regiment Bozen, vormals kurzfristig Polizei-Regiment Südtirol, wurde aber erst 1943 aufgestellt.

    Bilder im Netz belegen, dass beim Polizei-Regiment Bozen Edelweißabzeichen getragen wurden.

    Da selbst "Kleinigkeiten" nicht ohne Erlass geregelt wurden, meine Frage an Dich: Kennst Du eine entsprechende Schriftlage, die das Polizei-Regiment Bozen mit dem Edelweißabzeichen in Verbindung bringt?

    In meinem Archiv habe ich so etwas nicht.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    Hinweis an Arnd: die Kragenspiegel sind typisch für die von mir bereits genannten NSDAP-Parteiuniformen. Darüber gibt es jede Menge bebildertes Lesematerial, zum Beispiel im Nachschlagewerk "Schlag nach!", Leipzig 1938, Farbtafel "Dienstrangabzeichen der Politischen Leiter" (Ortsgruppenleitung, Kreisleitung, Gauleitung, Reichsleitung). Aber wie bereits gesagt: es kommt auf die Farbgestaltung an.

    Insofern ist die hier eingestellte Fotografie ein Original und keine "Nachbearbeitung" oder so was.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    bei der abgebildeten Person handelt es sich meines Wissens nach um einen Politischen Leiter der NSDAP in seiner typischen Dienstuniform, wobei ich auf dieser Schwarz-Weiß-Fotografie ja keine Farben zuordnen kann, die für die Bestimmung der Führungsebene, z.B. Kreisebene, wichtig wären.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    dem letzten Beitrag von Frank konnte ich nicht entnehmen, dass Frank dem gesamten Distrikt Galizien nur einen Gendarmerie-Zug als deutsche Gendarmerie-Präsenz zugeordnet hat und vor allem nicht, dass er den gesamten Distrikt Galizien als nur eine Kreishauptmannschaft angesehen hat.

    Insofern überrascht mich das Überraschen über den Beitrag von Frank.


    Freundliche Grüße


    Peter