Posts by Danuser

    Guten Tag,

    es ist hier im FdW wohl schon gesagt worden, aber man kann es ja noch mal wiederholen: Im Landserjargon wurde das Kriegsverdienstkreuz (KVK) u.a. als "Kriegsverlängerungskreuz" oder als "Küchensturmabzeichen" bezeichnet. Aber selbst ein Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes wurde "Blechkrawatte" genannt.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    ich habe mir mal ein ähnliches Hoheitsärmelabzeichen (ÄA) der Schutzpolizei des Reichs mit "Bochum", meinem ehemaligen Bezugsort zugelegt (siehe Anhang). Von meinem weiß ich, dass es eine sogenannte "Sammlerausführung" ist, d.h. also kein Original. Im Standardwerk der Interessierten an Polizeiuniformen, dem Deuster, ist ein ÄA der Schutzpolizei des Reichs mit "M-Gladbach" auf Seite 118 abgebildet.

    Mir ist für die Zeit des Dritten Reichs sowohl die polizeiliche Behördenbezeichnung "Mönchengladbach" als auch "Mönchengladbach-Rheydt" bekannt. Ein Kenner deren Polizeigeschichte bin ich allerdings nicht.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    noch eine Bemerkung zu den Angleichungsdienstgraden der Allgemeinen-SS für Angehörige der Ordnungspolizei.

    Gemäß Erlass von 1933 können Schutzpolizei-Angehörige keine SS-Mitgliedschaft erwerben oder behalten.

    Dieses änderte sich erlaßmäßig erst 1938.

    Die "Regeleingliederung" nennt für den Polizeidienstgrad des Wachtmeisters unter 4 Dienstjahren, dem späteren Unterwachtmeister, den allgemeinen SS-Dienstgrad des Unterscharführers.

    Hinter der Angleichung steht das NSDAP-Ziel der Verschmelzung von Angehörigen der deutschen Polizei mit der SS zu einem einheitlichen "Staatsschutzkorps" des NS-Reichs.

    Das Foto mit der Bezeichnung "ca. 1934" zeigt offensichtlich einen Angehörigen der Landespolizei, der Kadertruppe für die Wehrmacht, die es von 1933-1936 gegeben hat.

    Aber nicht jeder Angehörige der Landespolizei ist in die Wehrmacht übergeführt worden.

    Bei dem letzten eingestellten Uniform-Foto mit Mantel, so es ein Feldwebel der Feldgendarmerie sein soll, fehlt mir der Ärmelstreifen "Feldgendarmerie".

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    zur Jagdausübung durch Deutsche (Wehrmachtsangehörige u.a.) in besetzten Gebieten während des Zweiten Weltkrieges fehlen mir Quellen mit belastbaren Hntergrundinformaionen zu Jagdstrecken, bzw. zur Jagd als solche. Denn wenn von der Strecke nichts im eigenen Topf landen durfte, so stellen sich mir die Fragen, was tatsächlich erlegt worden ist und was offiziell gemeldet worden ist. Gewiß wird es eine Dunkelziffer gegeben haben.

    Wer kann hier im Forum entsprechend belegte Informationen beisteuern?

    Freundliche Grüße

    Peter

    Bonsoir,

    neben dem Familienwissen gibt es deutsche und französische Archive.

    Was ist in der Familie noch an Informationen über den Großvater vorhanden, wie Briefe, Fotos, Dokumente und so weiter?

    Welche französische und/oder deutsche Archvie sind schön bemüht worden?

    Wenn der französische Verdienstorden, der "ordre national de la Légion d'honneur", verliehen worden ist, so ist das in Frankreich auch dokumentiert worden. Ich gehe davon aus, dass auch der Verleihungsgrund genannt wird. Der Ehrenlegion anzugehören ist in Frankreich eine offizielle und bemerkenswerte Angelegenheit.

    Möglichkeiten für Recherchen gibt es etliche. Aber mir ist nicht bekannt, wo was schon nachgeforscht worden ist.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    es wurde bereits darauf hingewiesen, dass der Dienstgrad Oberleutnant ("Chief Lieutenant") bei der Gestapo nicht verwendet worden ist. Zutreffend wären zum Beispiel die Vergleichsränge eines Kriminal-Kommissars oder eines Obersturmführers gewesen. Bei der Namenssuche nach "Bededeker" oder phonetisch ähnlich, läuft man auf den üblichen Recherche-Portalen ins Leere.

    Was stimmt an den Internetinformationen in dem verklinkten Artikel nicht?

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    Flak-Abteilungen gab es bei der Luftwaffe als leichte, gemischte, schwere und in weiteren Varianten. Aber auch die Kriegsmarine kannte Flak-Abteilungen. Die Fla-Einheiten des Heeres auf Abteilungsebene wurden meiner Kenntnis nach als Bataillone bezeichnet.

    Zum Thema "Flak" sind mir verschiedene Kriegsstärkenachweise und entsprechende Fachbücher bekannt.

    Nur einen Typ Flak-Abteilung hat es nicht gegeben. Ist ein komplexes Thema für Spezialisten.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Abend,

    also bei dem "nichtpolizeilichen" Ausdruck Garnison bin ich jezt sehr ins Grübeln gekommen. Wie wäre es, den Dienstpass aussagekräftig als Anhang der Anfrage beizufügen, ggf. als PN?

    U.a.könnte man so die genannte Unterschrift des gesuchten Offiziers lesen und die gesuchte Person ggf. identifizieren.

    Wirksame Hilfe setzt ebensolche Informationen voraus.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    offensichtlich liegen zu der gesuchten Person bereits Kenntnisse vor, die in der Anfrage nicht genannt worden sind. Denn woher ist schon bekannt, dass der Dienstgrad des Gesuchten Hauptmann der Schutzpolizei ist?
    Würde mich über ein wenig mehr "Input" bezüglich der Anfrage freuen, weil das meistens beim Suchen in eigenen Unterlagen motiviert.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    soweit ich weiß, gab es in und um Cherbourg nur die Kriegsgefangenenlager der Gewahrsamsmächte USA und Frankreich, nicht jedoch von den Briten. Das Département Manche mit dem Utah-Beach gehörte invasionstechnisch zu den US-Amerikanern. Die Briten befanden sich im Département Calvados und an den dortigen Landungsstränden Gold, Juno und Sword, außer dem Omaha-Beach.

    Während die US-amerikanische Gewahrsamsmacht auch Kriegsgefangenenlager in Großbritannien hatte, trifft das auf die Franzosen nicht zu.

    In und um Cherbourg gibt es militärhistorisch jede Menge zu sehen, aber um auf der Spur eines deutschen Kriegsgefangenen zu wandeln, sollt man schon wissen wo.

    Ich würde noch mal beim Bundesarchiv, vormals WASt, besonders nach den Unterlagen zur Kriegsgefangenschaft nachfragen. Denn die in der Anfrage mitgeteilte Kriegsgefangenennummer ist den Amerikanern zuzuordnen. Diese Nummer hat nichts mit einer französischen Kriegsgefangenschaft zu tun.

    Was steht denn in den bisher erhaltenen WASt-Unterlagen über die Gefangenschaft vom Schwiegervater? Möglicherweise kann man mit dem bisherigen Wissen ja schon eine Spur aufnehmen.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    die Jacken auf dem Foto sehen aus wie diejenigen des österreichischen Bundesheeres der Vorkriegsjahre, die ich mit Lederbekleidung der Reichswehr verglichen habe.

    Verglichene Bildquellen: Urrisk, Rolf M.: Die Uniformen des österreichischen Bundesheeres1918-1938, Graz 1993, S. 166, mit: Kraus, Jürgen/Schlicht, Adolf: Die deutsche Reichswehr. Die Uniformierung und Ausrüstung des deutschen Reichsheeres von 1919 bis 1932, Wien 2005, S.231.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    Kriegsgefangenenunterlagen zu Angehörigen der ehemaligen Wehrmacht können beim Bundesarchiv existieren.

    Dort kann ein Antrag auf Auskunft gestellt werden.

    Hier der LInk, wo man sich informieren kann: https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Mel…ation-wast.html

    Im Département Manche mit Cherbourg als größter Stadt, hat es im Mai 1945 folgende US-amerikanische Kriegsgefangenenlager gebeben:

    • Camp 10 in Nacqueville (bei Cherbourg) mit 28.000 Gefangenen
    • Camp 19 in Fourcarville (bei Cherbourg) mit 45.000 Gefangenen
    • Camp 20 in La Glacerie (Cherbourg) mit 18.000 Gefangenen
    • Camp 24 in Tourlaville (Cherbourg) mit 25.000 Gefangenen.

    Vom ehemaligen Landungsstrand "Utah Beach" (Dep. Manche) sind deutsche Kriegsgefangene im amerikanischen Gewahrsam nach Großbritannien verschifft worden.

    Der Ort Mimizan hat allerdings nichts mit der Normandie zu tun, da er sich im Département Landes befindet, also gute 800 KIlometer von Cherbourg entfernt.

    Aber wie bereits gesagt, kann die Personenauskunft vom Bundesarchiv zum Schwiegervater bestimmt viele noch offene Fragen klären.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    "Urlaub auf Ehrenwort" ist der Titel eines Filmklassikers. Möglicherweise hat jemand in der Familie die Situation der FIlmprotagonisten mit der des Großonkels verglichen. Aber was den Großonkel betrifft, so bin ich weiterhin der Ansicht, dass er einen offiziellen und den Urlaubsbestimmungen entsprechenden Urlaub mit Papieren gehabt hat. Denn sonst wäre es möglicherweise nicht beim Schulterschuss geblieben, gerade nicht gegen Kriegsende,wo verschiedenartig und verstärkt nach "Abgängigen" gesucht worden ist.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    Urlaube sind bei der Wehrmacht dokumentiert worden, so durch Urlaubsscheine und/oder Eintrag ins Soldbuch. Gibt es zu dem angefragten "Urlaub auf Ehrenwort" eine schriftliche Quelle? Denn bei einer militärischen Kontrolle hat man den offiziellen Urlaubsnachweis ja gegenüber einem Feldgendarmen o.ä. vorzeigen müssen, um nicht als eigenmächtig von der Truppe abgängig zu gelten. Das hätte übel ausgehen können.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Abend Atlantis,

    habe mich nicht für die Angabe weiterer Vornamen ausgesprochen, sondern im Gegenteil aus Gründen der besseren Recherchierbarkeit nur für einen Vornamen, nämlich den Rufnamen.

    Ist ein gutgemeintes HIlfsangebot gewesen.

    Insofern verstehe ich Deinen Einwand nicht.

    Bevor ich noch weiter mißverstanden werde, ziehe ich mich aus diesem Beitrag zurück.

    Freundliche Grüße

    Peter