Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    schon beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle, nachgefragt?

    Die wissen im Allgemeinen alles das, was von Ihnen angefragt worden ist.

    Hier der Infolink: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Für Auskunftswillige hier im Forum wäre mehr Input erforderlich, z.B. Geburtsdaten vom Urgroßvater, wann gefallen usw.

    Für welche Zeit möchten Sie die Feldpostnummer zugeordnet haben? Denn die Nummer ist nicht nur an eine Einheit zugeteilt gewesen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Sascha,


    danke für den Link. Ich konnte so bereits kurz auf den Spuren des Großonkels eines Bekannten wandeln, der seine Uboot-Karriere als II. Wachoffizier begann und gegen Kriegsende Kommandant eines Ubootes war. Muss demnächst die persönlichen Daten des Onkels mit denen der zu den Ubooten eingestellten KTB vergleichen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende,


    vermutlich kann das Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle, Auskunft zur Kriegsgefangenschaft geben. Einfach beim Antrag auf personenbezogene Auskunft zum Vater ausdrücklich die Kriegsgefangenenzeiten mit erwähnen. Ich vermute mal, dass einen solche Auskunft noch nicht vorliegt.

    Hier der entsprechende Infolink: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Veronika,


    hier der Info-Link zum Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    Ansonsten fehlen zu Willibald Hatzak solche Angaben, die für Recherchen wichtig wären, wie Geburtsdaten, Wohnort oder Herkunft.

    Denn Polizeireservisten gehörten in der Regel zu einer Polizeiverwaltung / Polizeibehörde, die dem Wohnort oder der Nähe des Wohnortes entsprach. Eine Abordnung zum "auswärtigen Einsatz" bei einer Polizeieinheit oder einer anderen Polizeiorganisation, erfolgte nicht zu Beginn des Polizeidienstes als Reservist.

    Ein ziviler Handwerkerberuf, wie Schneider, war typisch für einen Polizeireservisten. Möglicherweise war der Verwandte sogar ein selbständiger Schneider und konnte, solange er in seiner Heimatbehörde Dienst versah, sein Geschäft weiterführen. Das war für viele Polizeireservisten auch ein Grund gewesen, zur Polizei und nicht zur Wehrmacht zu gehen. Sie glaubten, zumindest zu Beginn des Krieges oder davor, heimatnah verwendet zu werden und nicht irgendwo ins Feindesland oder gar an die Front zu müssen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Veronika,


    ich möchte es mal etwas provokant so ausdrücken: Die vorrangige Aufgabe eines "kleinen" Rottwachtmeisters ist das Gehorchen gewesen.

    Die Aufgabenerfüllung richtet sich nach seiner Polizeizugehörigkeit, so im Einzeldienst (z.B. Revierdienst, Verkehrsdienst...) oder im Truppendienst (z.B. Kompaniedienst, Stabsdienst...). Um seine mögliche Beteiligung an Unrechtshandlungen beurteilen zu können, müsste man den personenbezogenen polizeilichen Werdegang des Verwandten kennen. Was sagen die personenbezogenen Unterlagen des Bundesarchivs aus? Oder was gibt es in der Familie für aussagekräftige Dokumente über den Verwandten? Existieren möglicherweise Nachkriegsunterlagen über den Verwandten, dass er wegen seiner Polizeizugehörigkeit im Dritten Reich in einem Ermittlungsverfahren als Zeuge oder Beschuldigter vernommen worden ist?

    Bei mehr Input Ihrerseits, kann es auch mehr Output durch Auskunftswillige geben. Vor allem zielgerichteten Output.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Roland,


    Quellenhinweis für 1941: Deutsche Polizei vom 01.11.1941

    Quellenhinweis für 1943: ist mir durch ungeschickte Umbenennung der Abbildung leider verloren gegangen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Roland,


    Polizei-Frontbuchhandlung und Polizei-Bücherbus wurden auch in der Zeitschrift "Deutsche Polizei" vorgestellt, so 1941 und 1944. Füge mal zwei Abbildungen bei.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    offensichtlich ist noch nicht beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle nachgefragt worden. Das ist für mich eine der wichtigsten Voraussetzungen, um personenbezogene Informationen in Sachen Polizeigeschichte zu erlangen. Ihr Freund ist als Enkel auskunftsberechtigt. Hier der Informationslink: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    So lassen sich mehr gesicherte Details über den Polizeidienst des Großvaters herausfinden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,


    danke für Deine Ausarbeitung, die Du freundlicherweise auch an Marcus und mich gerichtet hast.

    Was die deutsche Polizeigeschichte betrifft, so lernt man glücklicherweise nie aus, da so immer wieder die Neugier geweckt wird.

    Mir ist bekannt, dass in den Zeitschriften "Der deutsche Polizeibeamte", bzw. "Die deutsche Polizei" relativ viele Artikel zum Thema Polizei und Skilaufen, Skisport, Berghütten, Hochgebirge, Wintereinsatz und so weiter und so fort stehen. Bisher habe ich solche Artikel meist nur überflogen. Ob ich mein Leseverhalten aus erweckter Neugier heraus ändern sollte?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    P.S.: Hatte wohl zur falschen Zeit auf einen falschen Knopf gedrückt. Habe ich sofort korrigiert.

    Guten Tag ans Forum und an Colin,


    die Feuerschutzpolizei, also die ehemaligen Berufsfeuerwehren und in Preußen dann Feuerlöschpolizei, war ein Dienstzweig der Ordnungspolizei. Klar, dass die das fragliche Stoffabzeichen natürlich auch getragen haben.

    Hatte die einzelnen Dienstzweige der Ordnungspolizei und sonstigen Zuordnungen nicht allumfassend aufgeführt, weil es zur Beantwortung der gestellten Frage nicht notwendig war.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Markus,


    beim Unterscheiden kommt es auf die Aussagekraft eines Schwarzweißfotos an. Denn ein Angehöriger des fliegenden Personals trägt beispielsweise ein Flugzeugführerabzeichen und ein Angehöriger der Flak zum Beispiel ein Flakkampfabzeichen. Solche Auszeichnungen müssten auf einem Foto deutlich erkennbar zu sehen sein.

    Die Unterscheidung von Zugehörigkeiten zu einer bestimmten Waffengattung aufgrund getragenen Auszeichnungen, Tätigkeits- und Sonderabzeichen ist möglich, so die angesprochenen Uniformfotos entsprechend aussagekräftig sind. Es gibt eine große Anzahl themenbezogener Sach- und Fachliteratur, sowie genügend Informationsmöglichkeiten im Netz, wenn man sich mit der Uniformkunde befassen will. Für jeden ist etwas dabei, wie hier zum Thema Luftwaffe.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Markus,


    auf Schwarzweißfotos ist die genaue farbliche Zuordnung der Waffenfarbe so eine Sache. Auf der Schirmmütze und auf der Jacke sieht man den üblichen Hoheitsadler der Luftwaffe. Der Kragenspiegel mit einer Schwinge besagt tatsächlich, dass die abgebildete Person den niedrigsten Dienstgrad der Luftwaffe hatte. Der war abhängig von der Waffengattung, so zum Beispiel Flieger oder Kanonier.

    Bestimmt werden sich noch Luftwaffenspezialisten zu Wort melden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an die Anfragende oder den Anfragenden,


    bei dieser Art von Mützenabzeichen war die Stofffarbe für die gesamte Ordnungspolizei standardmäßig schwarz.

    Der Unterschied bei der Wasserschutzpolizei war deren Hoheitsadler in (gold-)gelber Farbe auf ebenfalls schwarzem Hintergrund.

    Somit lautet die genaue Zuordnung für dieses Mützenabzeichen aus Stoff: Ordnungspolizei, außer Wasserschutzpolizei und Generalen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Klaus,


    die Fomulierung "und ein Regierungsagent mit Sitz in der Normandie" klingt für mich so, als könne M. Corde für die INRAP unterwegs sein. Solche wissenschaftliche Institutionen sind in der Regel Herausgeber von Publikationen (Bücher, Aufsätze, usw.) die von Mitarbeitern geschrieben worden sind. Also dürften auch M. Corde und seine Kollegen Fachautoren sein. Was haben die dann zur geschilderten Beerdigungspraxis von gefallenen Deutschen durch Briten veröffentlicht? Insofern schließe ich mich der Frage von Justus nach (bereits vorliegenden) empirischen Forschungsergebnissen an. Klaus, die in Ihrer Anfrage übermittelte Frage zum "warum" dieser Beerdigungsart, wäre meiner Meinung nach mit belastbaren britischen Quellen zu belegen. Recherchiert Ihr Freund, M: Corde, schon in dieser Richtung? Denn nach Ihrer Kurzbeschreibung ist M. Corde professioneller Wissenschaftler.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum, sowie an die beiden bisher an dieser Anfrage Beteiligten,


    die eingestellten Uniformfotos haben nichts mit dem Zoll-Grenzschutz (ZGS) oder überhaupt der Reichsfinanzverwaltung zu tun.

    Es handelt sich um die Beamtenuniform eines Luftwaffenbeamten, wie Oliver in seiner Anfrage bereits angedeutet hat.

    Der Irrweg mit dem ZGS braucht also nicht weiter eingeschlagen zu werden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ich möchte noch was zum letzten Beitrag von Micha ergänzen. Falls sich der BLKA-Vermerk auf Kriegsverbrechen beziehen sollte, so muss es sich um keine möglichen eigenen des GR 337 gehandelt haben. Denn oft genug sind eigene Einheiten dort gewesen, wo von anderen Einheiten Kriegsverbrechen begangen wurden. Dann ließen meist Staatsanwaltschaften/Schwerpunktstaatsanwaltschaften durch die Polizei nach Zeugen suchen. Waren zum Beispiel Namenslisten / Personalunterlagen von einer Einheit bekannt, so mussten diese dann von der Polizei "abgearbeitet" werden. Viele Namen fanden sich dann beim Volksbund und/oder beim DRK wieder, bzw. die betreffenden Personen waren in den Jahren nach dem Krieg verstorben. In wenigen Einzelfällen konnte man in den 2000er-Jahren noch jemanden in Pflegezimmern von Senioreneinrichtungen antreffen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    ergänzend zum Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) ist noch folgendes zu sagen: Ermittlungen unter erschwerenden Umständen (z.B. wegen der räumlichen Ausdehnung oder wegen besonderer Begehungsumstände) konnten vom BLKA auf Ersuchen der sachbearbeitenden Behörde (z.B. Gerichte, Staatsanwaltschaften) oder auf Anordnung des Staatsministeriums des Innern durchgeführt werden. Diese allgemeine Aufgabenzuweisung kann aufgrund der bisherigen Angaben des Anfragenden derzeit nicht konkretisiert werden. Außerdem gehören Beschuldigte und Zeugen zum Personenkreis von Ermittlungen. Also kann der Herr Urgroßvater des Anfragenden auch schlicht und einfach ein Zeuge gewesen sein. Ob sich die Ermittlungen auf die Kriegs- oder Nachkriegszeit bezogen haben, ist ebenfalls nach derzeitigem Wissensstand rein spekulativ.

    Und wenn es schon um Spekulationen geht, so kann es sich bei den Ermittlungen des BLKA sehr wohl um (ein) Kriegsverbrechen gehandelt haben. Aufenthaltsermittlungen von Personen aus was für einem Grund heraus auch immer, sind Arbeitsalltag bei der Polizei insgesamt. Das betrifft ebenfalls Personenermittlungen von Zeugen und Beschuldigten bei Verbrechen des Nationalismus, den Ermittlungen mit "NS"-Aktenzeichen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    beim Heer gab es eine "Légion des Volontaires Francais (LVF). Diese französischen Freiwilligen wurden an der Ostfront innerhalb des 638.Infanterie-Regiments des Heeres eingesetzt. Der Rest dieser Freiwilligen wurden später in die Waffen-SS eingegliedert. Also lautet die Antwort auf die gestellte Frage: ja.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie.


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    bei dem Totenkopf handelt es sich um ein Erinnerungsabzeichen, das bei der Wehrmacht aus Gründen der Traditionspflege an Kopfbedeckungen des Heers von Angehörigen des Regimentsstabs, den Bataillonsstäben des 1. und 2. Bataillons, sowie den Kompanien 1,4,13 und 14 des Infanterie-Regiments 17, aber auch von der 2.Abteilung und der 4.Schwadron des Reiter-Regiments 13 getragen wurde.

    Das unter dem Totenkopf sind gekreuzte Knochen oder auch gekreuzte Gebeine genannt. Und Totenköpfe beim Militär haben nicht ausschließlich was mit der SS zu tun. Die gab es auch bei der Wehrmacht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    P.S. Eumex war schneller mit seiner Antwort als ich mit meinem Schreiben, was ich mir hätte sparen können.