Posts by Danuser

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden mit dem Namen oder Vornamen MKC,


    bisher verstehe ich nicht, warum der Verwandte degradiert worden sein soll.

    Weder aus den beigefügten Bildern noch aus dem Anfragetext ergeben sich Hinweise, die eine solche Annahme bisher gerechtfertigen würden.

    Die personenbezogene Auskunft des Bundesarchivs, nennt nur den Dienstgrad Schütze aus dem Jahre 1942 und keine anderen Dienstgrade zu anderen Zeiten.

    Auch ergibt sich aus der Auskunft kein Hinweis auf die Zugehörigkeit zu einer Straf-/ Bewährungseinheit, auf eine Bestrafung innerhalb der Wehrmacht oder was in dieser Richtung.

    Eine Vordienstzeit bei der Polizei/Landespolizei mit Übertritt zur Wehrmacht ist ebenfalls nicht dokumentiert.

    Im Jahre 1942 endet die Auskunft des Bundesarchivs abrupt und ist so für mich nicht nachzuvollziehen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Stephan,


    ich würde mal bei meiner ehemaligen Einheit nachfragen, die an der Beerdigung des Ritterkreuzträgers beteiligt war.

    Gerade besondere Einsätze, wie eine feierliche Beisetzung, müssten doch bei der Ex-Einheit dokumentiert sein.

    Ich würde diesen direkten Weg einschlagen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    die "Spielhahnjäger" nannte sich die 97. Jäger-Division. Deren Divisions-Abzeichen war eine Feder aus dem Gefieder des "Spielhahns", allgemein bekannt als Birkhahn.

    Das Buch kenne ich nicht. Über den ZVAB wird zur Zeit ein Exemplar für 111,20 Euranten angeboten.

    Kaufen oder nicht kaufen ?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    allgemein zum Regiment mal hier nachlesen:


    http://genwiki.genealogy.net/IR_102


    Speziell zum Kriegseinsatz im Ersten Weltkrieg könnte man dann mal hier nachlesen, wenn da schon was stehen würde:


    http://genwiki.genealogy.net/32._Division_(Alte_Armee)


    Klaus-Volker, in der eigenen Anfrage ist bei der Jahreszahl des Gefechtes offensichtlich ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Dort steht 2016, gemeint ist aber wohl 1916.


    Ansonsten würde ich die Rückantwort des Berliner Standesamtes abwarten. Sollten die konkreten Geburtsdaten des Gesuchten bekanntwerden, so kann man damit z. B gezielt. beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle, eine personenbezogene militärische Auskunft zum Großvater starten.


    Hier der Link dazu:


    https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    Auch so, auf Personenangebote auf Paul (Richard) Kunzes bei Ancestry habe ich erst mal verzichtet, da ja wohl dort verzeichnete Geburtsdaten nicht mit dem bisher unbekannten Geburtsdatum verglichen werden können..


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    es gab mal Zeiten, da gehörten Berufsbezeichnungen selbstverständlich mit zu Personendaten und deren Auskunftsumfang.

    Heute ist die Weitergabe einer Berufsbezeichnung, die der Behörde bekannt ist, vom belegten berechtigten Interesse des Auskunftsersuchenden abhängig.

    Die Mitteilung der Berufsbezeichnung ist also möglich, wenn man das entsprechend begründen kann und gegenüber der Behörde begründet hat.

    Herry, ist das geschehen?

    Zur Ergänzung: "ohne Beruf" war übrigens auch mal eine amtliche Berufsbezeichnung.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    wenn Informationen über die Division aus dem Internet reichen, bitte hier anklicken:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…visionen/SSDivPolizei.htm


    https://de.wikipedia.org/wiki/…-Panzergrenadier-Division


    Ansonsten empfehle ich zumindest folgendes Buch: Friedrich Husemann: Die guten Glaubens waren - Geschichte der SS-Polizei Division (4.SS-Polizei-Panzer-Grenadier-Division) - Band I 1939-1942, Osnabrück 1971oder 1984 [je nach Auflage]. Hierzu gibt es noch einen zweiten Band über den Zeitraum von 1943-1945.


    Als Anhang ist die Verlustkarte des Großonkels beigefügt. Diese wäre auch Bestandteil der Auskunft des Bundesarchivs, vormals Deutsche Dienststelle.

    Vielleicht noch ein kurzer Hinweis auf die Endgrablage des Großonkels, die auf dem Link von Christian beim Volksbund zu sehen ist.

    Auf der Verlustkarte sind Erstgrablagen angegeben. Der Großonkel wurde also umgebettet.



    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    Guten Tag ans Forum,


    die ostdeutsche Justiz durfte zwar auch Kriegsverbrechen verfolgen, aber nicht bei solchen gegen Sowjetbürger begangene. Dafür war die sowjetische Militärjustiz zuständig.

    Wenn aber an Deutschen oder Staatenlosen vorgeworfenen Kriegsverbrechen verhandelt wurde, so waren ostdeutsche Gerichte zuständig.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum,


    auf dem Anhang "1894k.jpg" ist auf dem Schaftholz ein Totenkopf abgebildet, welche mir als Eigentumsstempelungen der Waffen-SS von 98er-Laufsystemen her bekannt sind.

    Ich füge mal ein Vergleichsfoto bei.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Hans-Joachim,


    bei der Aufstellung des Polizei-Bataillons 301 kamen die Kompanien aus unterschiedlichen Standorten, nämlich Bochum, Dortmund und Recklinghausen. Während des Krieges wurden Polizeieinheiten nicht gerade selten geteilt an verschiedenen Orten eingesetzt und somit auch geteilt untergebracht.

    Warum die 4.Kompanie des Polizei-Wachbataillons I aus dem Wehrkreis VI (Münster) nicht in Recklinghausen sondern in Bochum untergebracht war, könnten entsprechende Tagebücher oder sonstige Akten dokumentieren. Diese sind mir allerdings nicht bekannt. Aber aus unterschiedlichen einsatztaktischen und räumlichen Gründen waren verteilte Unterbringungen damals mehr oder minder an der Tagesordnung.

    Und die Kasernierung in der Bochumer Schule ging durch eine Kriegseinwirkung (Bomben) verloren, wie sie leider leider im Krieg üblich waren.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Hans-Joachim,


    bitte mal auf die Seite 1 dieses mittlerweile auf 5 Seiten angewachsenen Themas schauen. Dort hatte ich bereits erste Informationen zu dem jetzt erneut angefragten Wachbataillons gegeben.

    Zur Ergänzung einige allgemeine Angaben zu Polizei-Wach-Bataillonen. Mit Erlass vom 09.09.1942 begann deren Aufstellung, da alle bisherigen Polizei-Bataillone und Reserve-Polizei-Bataillone, so auch das Bochumer Polizeibataillon 301, zur Aufstellung der neuen Polizei-Regimenter aufgebracht" worden waren. Die nun zur Ergänzung in den Wehrkreisen aufgestellten Wachbataillone erhielten ab September 1943 zur Unterscheidung grundsätzlich die römische Nummer ihres Wehrkreises. Wurden in einem Wehrkreis mehrere Wachbataillone aufgestellt, so wurden diese noch zusätzlich nummeriert. Beispiel: das I. Polizei-Wachbataillon IV war somit das erste Bataillon im Wehrkreis IV.

    Im Wehrkreis VI (Münster) verfügte der Befehlshaber der Ordnungspolizei (BdO) im Februar 1943 über folgende Polizei-Wachbataillone: Polizei-Wachbataillon I Recklinghausen, II in Duisburg, III in Düsseldorf, IV in Köln.

    Im September 1944 wurde das IV. Polizei-Wachbataillon VI in Jülich erwähnt. Die Polizei-Wachbataillone des Wehrkreises VI sollen im Endkampf in den Polizei-Kampfgruppen des Höheren-Polizei-Führers West (HSSPF West) aufgegangen sein. Meine Angaben stammen aus Tessins Standardwerk zu den Polizeieinheiten.

    Ich habe nicht weiter recherchiert, ob und ggf. welche Unterlagen es noch zu Polizei-Wachbataillonen des Wehrkreises VI (Münster) gibt. Das Landesarchiv NRW und das Bundesarchiv könnten ggf. Ansprechpartner sein.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Steffen,


    allein der Landkreis (LK) Grünberg, zu dem der Amtsbezirk Fürsteneich (Füsteneich?) und die Landgemeinde Saabor gehörten, bestand aus 3 Stadtgemeinden, 59 Landgemeinden und 44 Gutsbezirken.

    Mal zum Spaß den Suchbegriff "Saabor" in folgendes polnische Archiv eingeben: https://szukajwarchiwach.pl/

    Dabei müssten 396 Dokumente, davon 65 Digitalisate, angezeigt werden. Und das ist nur für eine Ortsmöglichkeit von 106 alleine für den LK Grünberg.

    Steffen, ist denn überhaupt bekannt, ob über Hermann und/oder Valentin personenbezogene militärische Unterlagen vorhanden sind oder sein könnten?

    In der Anfrage klingt das eher wie ein "suchtechnischer Verzweifelungsversuch" zur Vervollständigung der Familiengeschichte.

    Viel Glück und Geduld beim Durchforsten von Dokumenten, alleine in Internet.

    Ansonsten hat Christian schon auf das Suchproblem verwiesen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    die Sanitäts-Kompanie 343 gehörte zur 342.Infanterie-Division, die im August 1944 in der Normandie zerschlagen wurde. Möglicherweise geriet der genannte Verwandte hierbei in Kriegsgefangenschaft. Die Militärjustiz der Roten Armee hätte sich sicherlich nicht mit möglichen in Frankreich, sprich an der Westfront, geschehenen Kriegsverbrechen abgegeben. Die Sanitätseinheiten 333 der 333.Infanterie-Division (http://www.lexikon-der-wehrmac…teriedivisionen/333ID.htm) kämpften aber beispielsweise in Russland an der Ostfront. Auf die Nachschub-Kolonnen-Abteilung 542 träfe das mit Russland und der Ostfront ebenfalls zu (http://www.lexikon-der-wehrmac…chubKolonneAbt/NKA542.htm).

    Steffen, für mich stellt sich vorab die Frage, ob überhaupt und ggf. was über die Verurteilung des Verwandten durch die sowjetische Militärgerichtsbarkeit bekannt ist. Denn aus solchen Informationen lassen sich dann möglicherweise Hinweise für weitere Recherchen ableiten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Hinweisgeber Thomas,


    zum genannten Thema kann ich folgendes antiquarische Buch empfehlen: La 2e DB - Général Leclerc en France - combats et combattants - présentés par un groupe d'officiers et d'hommes de la division, Paris 1945.

    Das Werk umfasst über 300 Seiten, ist reichlich bebildert und beinhaltet eine Faltkarte vom Landungsstrand bis nach Straßbourg.

    Das Buch war zwar nicht gratis, aber für faire 35 Euros in einem "brocante" (Trödelladen) zu haben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    wer die Polizei-Dienstauszeichnung 1.Stufe verliehen bekam, der hatte inklusive möglicher Anrechnungszeiten bereits 25 Dienstjahre hinter sich gebracht. Beim Verleihungsjahr 1942 minus 25 Jahre kommt man so im Jahre 1917 an.

    Irgendwo hätte man den Herrn von Morgenroth auf dem "Archiv-Schirm" haben müssen, wie Daniel, Ingo und Thilo schon festgestellt haben. Das ist mir schon bei der Anfrage aufgefallen und ist mir unerklärlich geblieben. Keine allgemeinen Informationen zur Person, wie z.B. Adressbücher, keine militär- oder polizeigeschichtliche Hinweise, wie z.B. zum Ersten Weltkrieg, Freikorps- und Sicherheitspolizeizeit, Schutzpolizei des Freistaats Preußen pp.

    Was mich jetzt beim Betrachten der Urkunde irritiert, ist das "Gemälde" unten links, dass mich irgendwie an ein Emoji erinnert.

    Grundsätzlich ist zur wissenschaftlichen Bedeutung des Namens "Morgenroth" zu sagen, dass dieser einen bäuerlichen Frühaufsteher meint, der mit dem Morgenrot sein Tagwerk begann und daher ein geläufiger Familienname für Bauern sein soll.

    Nach derzeitigem Diskussionsstand sieht es für mich so aus, dass ein falscher Name auf einer gefälschten Urkunde stehen kann. Hat man leider immer mal wieder.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    vermutlich gibt es für die Zeit gegen Kriegsende bürokratische Unterschiede zu Verleihungsnachweise von Büro- und Frontsoldaten. Bei Militärrecherchen zu Familienangehörigen musste ich feststellt, dass bei Fronteinheiten Nachweise über Beförderungen und Verleihungen ab Ende 1944/Anfang 1945 nicht mehr der Regelfall waren. Aber Berlin war im April 1945 ja auch schon heißumkämpfter Bestandteil der Ostfront, so ebenfalls für Bürosoldaten.

    Na vielleicht lässt sich eine mögliche Verleihung des KVK I. Klasse an den Majors-Onkel ja doch noch belegen.

    Viel Erfolg.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    gibt es schon eine Antwort auf die militärische Pflicht-Personenanfrage beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle?

    Dort liegen im Regelfall auch Unterlagen über die Kriegsgefangenschaft von Wehrmachtsangehörigen bei einer alliierten Gewahrsamsmacht vor, so von den Amerikanern.

    Denn die Amerikaner haben ihre Erkenntnisse und Unterlagen zur Gefangenschaft dem Bundesarchiv zur Verfügung gestellt.

    Hier der Informations-Link, falls noch nicht angefragt wurde: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Bei einer Anfrage bitte darauf hinweisen, dass die Unterlagen zur Gefangenschaft besonders interessieren.

    Habe so schon sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    gerade zu den angefragten Zahlen gibt es belastbares Quellenmaterial.

    Als Beispiel wird die Ausarbeitung des OKW/WFSt/Org. Abt. (Heer) vom 10.05.1945 genannt.

    Demnach betrug die Ist-Stärke des Feldheeres am 01.05.1945 rund 2.000.000 Mann.

    Die Stärken der Ostfront wurden mit Stand vom 09.05.1945 auf rund 1.230.000 Mann geschätzt.

    Davon will die Rote Armee im Zeitraum 09.05.1945.-13.05.1945 insgesamt 780.622 Mann gefangen genommen haben.

    Somit wären an der Ostfront 449.378 Mann nicht in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten.

    (Quelle: NARA - Record Group 242 - Publication T 78 - Roll 398).


    Karl, es mag zwar eine zeitaufwendige Fleißaufgabe sein Quellen zusammenzutragen und zu interpretieren, aber solides und seriöses Zahlenmaterial ist so zu erlangen.

    Viel Geduld dabei.


    Das als kurzer Beitrag zum Thema.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter