Posts by Danuser

    Guten Abend ans Forum,


    über die Arbeit von Karl Deuscher als Leiter der Gruppe Kriegsgeschichte (KrG) ist im Vergleich zum seinem Nachfolger Emil Klofanda eigentlich wenig bekannt.

    Laut Klofanda habe die KrG unter Deuscher aus einem kleineren Büro und einem etwas größeren Archivraum bestanden. Der Hauptmann der Schutzpolizei der Reserve Hermann Hucke, ein Studienrat aus Jena, sei Mitarbeiter von Deuscher gewesen.

    Klingt für mich so, als habe Deuscher einen unbedeutenden Posten innerhalb der Hauptamtes Ordnungspolizei bekleidet.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Andreas,


    der Weiler La Dauderie gehört wohl zur Landgemeinde Varenguebec auf der Halbinsel Cotentin. Im Zeitraum der Gefangennahme des Großvaters von Andreas war dort auf Seiten der Amerikaner u.a. das 508th Parachute Infantery Regiment (PIR) der 82. US-Luftlande-Division im direkten Einsatz gegen die deutschen Truppen. Im Netz sind Dokumente, Fotos und zumindest ein kleiner Film vorhanden. Ich meine, dass der 03.07.1944 als Befreiungstag für die genannte Gegend gilt.

    Das als kleine Ergänzung.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Albrecht,


    mit Forumsregeln habe ich die Netiquette gemeint. Ich möchte zumindest erkennen können, ob ich es mit einer Frau oder einem Mann zu tun habe. Dafür ist meiner Meinung nach die Nennung des Vornamens hilfreich. Jetzt weiß ich ja, dass Du der Albrecht bist.

    Von 1939 bis 1943, so die Jahresangaben in der Anfrage, hatte der Urgroßvater die benötigte Zeit gehabt, um vom einfachen Soldaten (Sammelbezeichnung) zum Unteroffizier aufzusteigen. Theoretisch gab es mehrere Möglichkeiten dazu, die u.a. von der Zugehörigkeit bei einer fechtenden Truppe, einer sonstigen Truppe des Feldheeres mit Frontbewährung oder einer sonstigen Truppe ohne Bewährung im Feldheer abhängig waren. Hierfür würde die Auskunft des Bundesarchivs vermutlich die zutreffende Antwort liefern. Insofern würde ich erst diese Auskunft abwarten. Ich bin der Ansicht, dass derzeit eine Vielzahl von theoretischen Antwortmöglichkeiten auf Fragen nur zu weiteren theoretischen und zielfreien Fragen führt. Ich würde erst einmal die Antwort von Bundesarchiv abwarten und zu diesen dann konkrete Fragen stellen, wenn fremdes militärisches Wissen gefragt ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Aufragende oder den Anfragenden,


    wie wäre es mit der Standardmaßnahme in Sachen militärgeschichtlicher Familienforschung und zwar mit einer personenbezogenen Auskunft beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle?

    Hier ist der Infolink: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Mit einer entsprechenden Auskunft vom Bundesarchiv dürften sich etliche Ihrer Fragen beantworten lassen.

    Und wenn Sie hier im Forum umfangreiche Fragen zu Ihrem Großvater stellen und nicht einmal seinen Namen nennen, wie soll man da gezielt antworten?

    Spekulative Antworten auf spekulative Fragen helfen Ihnen nicht wirklich weiter.

    Übrigens finde ich die Verwendung des Vornamens hilfreich.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Johann Heinrich,


    der Geburtsort Steppen beim Volksbund müsste Meppen (Ems) lauten.

    In der bei Ancestry eingestellten Sterbeurkunde ist der 13.Juli 1908 (13.07. 1908) als Geburtsdatum von Ernst Strothmann angegeben, so dass dieses Datum unstrittig sein dürfte.

    Ich gehe mal davon aus, dass sich Gerard mit dem 18. als Tag einmal verschrieben haben könnte.

    Das nur kurz als Ergänzung.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Gerard,


    Ernst Strothmann ist bei Curilla nicht verzeichnet. In Curillas Buch über "Weißrußland" sind jedoch einige Ortsnamen zu finden, die auch bei Gerards Bildtexten vorhanden sind, wenn auch teilweise mit anderer Schreibweise. Zu den Ortsnamen lassen sich bei Curilla zu Vernichtungsaktionen in Weißrussland 1943, z.B. Unternehmen Hornung und Cottbus, beteiligtet gewesene Ordnungspolizei-Einheiten finden, die auch den Zeit- und Ortsangaben der Bildtexte entsprechen.

    Das Ernst Strothmann in meinen Unterlagen bisher nicht vorhanden war, kann er von mir keiner bestimmten Einheit als Angehöriger zugeordnet werden.

    Die detaillierten Fotos von Gerard lassen sich ggf. noch weiter auswerten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Darko,


    falls ich nicht etwas übersehen habe, so sind bisher nur Dokumente über die Police Nationale (Sûreté Nationale) eingestellt worden, aber noch nicht von der Gendarmerie.

    Befinden sich die Dokumente zur Gendarmerie noch unter den 14 angekündigten Seiten? Wenn ja, so bin ich neugierig auf weitere Veröffentlichungen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    auch mir würde es keine Schwierigkeiten bereiten Kopien von verschiedenartigen Feldpostbriefen für ein Schulprojekt zur Verfügung zu stellen.

    Aber um was geht es bei dem Projekt? Nur um den Zweiten Weltkrieg oder auch um den Ersten Weltkrieg? Wie lautet das Lernziel? Durch welche geschichtsdidaktische Methoden soll das Ziel im Unterricht erreicht werden? Oder anders ausgedrückt: wie soll was welchen Schülern vermittelt werden? Wie alt sind die Schüler? Auf was für einem Bildungsniveau bewegen wir uns?

    Mir ist zum Beispiel bekannt, dass die "Vermittlung des Nationalsozialismus" im Unterricht der Sekundarstufe keine Privatinitiative von Lehrenden ist, sondern verpflichtend im Lehrplan festgelegt ist.

    Sven, was mich betrifft, so wären mir die entsprechenden Hintergrundinformationen zum Projekt des Bruders sehr wichtig. Begeistert zu helfen ist schön und gut, gezielt zu helfen ist schöner und besser.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    Josef Lorey ist auch in der Online-Gräbersuche vom Volksbund zu finden.

    Er ruht auf der Kriegsgräberstätte Champigny-St. André, Block 4, Reihe 4, Grab 387.

    Evreux liegt ca. 20 km entfernt.

    Das nur als ergänzender Hinweis.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und besonders an Dominik,


    die abgebildete Schulterklappe steht auf dem Kopf. Vor Lesen der Nummer muss man das Foto mit der Klappe erst einmal um 180 Grad drehen. Dann wird aus der 29 eine 67 und damit wird die zugehörige Einheit zum 2. Unter-Elsässischen Feld-Artillerie-Regiment 67.

    Soweit meine Einschätzung (ohne Gewähr) zur Abbildung.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    auf Grund der neuen Informationen von Dennis könnte das angedachte Kriegsverdienstkreuz auch ein Kriegsteilnehmerkreuz mit Schwertern (Ehrenkreuz des Ersten Weltkriegs) für Frontkämpfer gewesen sein.

    Würde meiner Einschätzung nach dann eher passen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    trotz des unscharfen Fotos möchte ich mich bei der Zuordnung der Uniformjacke wie folgt festlegen Luftschutz / Luftschutzpolizei (ab1943) mit den Dienstgradabzeichen eines Unterführers als Gruppenführer (42/43) bzw. eines Luftschutz-Oberwachtmeisters (ab 43). Zu der Auszeichnung verweise ich auf den Beitrag meines Namensvetters. Wenn das Foto schärfer wäre, könnte man anhand der Abzeichen auf dem Ärmel eine nähere Bestimmung vornehmen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Colin,


    beim Dienstgrad auf dem Foto kommt es auf das Aufnahmedatum an.

    Von 06/1936 bis 04/1941 wäre der Aufgenommene ein Wachtmeister unter 4 Dienstjahren gewesen, ab 04/1941 wurde die Dienstgrad in Unterwachtmeister umbenannt. Bei der Wehrmacht entspricht das einem Gefreiten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Hinweisgeber Dirk,


    danke für den Link. Habe in dem Erkennungsmarkenverzeichnis bereits die Erkennungsmarke des als Meister der Gendarmerie 1944 in Polen gefallenen Vaters eines Bekannten wiedergefunden.

    Gucke mir jetzt noch weitere Akten durch.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    im Internet kann man folgendes Verzeichnis einsehen: Universität München, Studenten-Verzeichnis, Sommer-Halbjahr 1937. Nach dem Stande vom 1. Juni 1937.

    Link: https://core.ac.uk/reader/12170460

    Auf Seite 1 ist der Medizinstudent Wilhelm Ammerbacher, Richildenstr.49 (München), verzeichnet.

    Das nur als kleiner Personenhinweis.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den THWler,


    mit den angefragten Verordnungsblättern kann ich zwar nicht helfen.

    Aber vielleicht sind ja auch folgende TN-Unterlagen interessant für Dich: https://www.archive.nrw.de/archivsuche

    Danach bei der Archivart "Nur mit Digitalisat" wählen und bei den Schlagworten "nothilfe" eingeben.

    Dann müssten 13 Ergebnisse erscheinen und unter diesen dann die für Dich relevanten durchstöbern.

    Falls bereits bekannt, bitte diesen Hinweis vergessen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und meinen Namensvetter Peter,


    das Zauberwort von Land- und Stadtwacht in den Volkssturm lautet in der Sekundärliteratur oft "eingereiht", obwohl der entsprechende Erlass vom 17.01.1945 von "Auflösung" spricht, allerdings auch von einer "Übergangszeit". Diese ist im Erlass nicht definiert worden. Am 20.02.1945 wird bei der Polizeiverwaltung Berlin wohl noch "Übergangszeit" gewesen sein. Es wäre wichtig zu wissen, ob und wenn ja wann das Stadtwacht-Bataillon vom Volkssturm vereinnahmt oder doch nur eingereiht wurde. Darüber müsste es eine Aktenlage geben, die mir nicht bekannt ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter