Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an die sehr hilfsbereiten "Foristen",


    von der oder dem Anfragenden gab es zwei Ablichtungen der Marke "Augenkrebs" mit dem Lesbarkeitsfaktor Null. Mein Namensvetter hat gezeigt, dass es auch sichtbar anders geht.

    Zum Enträtseln des genannten Ortes hat Diana den Anfragenden oder die Anfragende bereits nach dem zur Rätsels Lösung möglicherweise wichtigen Umschlag gefragt.

    Keine Reaktion von "Igam".

    Wenn engagierte Helfer die ihnen ihrerseits gebührende Hilfe und Unterstützung nicht bekommen, gibt mir das zu denken.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Gerard,


    die Fotos können natürlich einen persönlichen Zusammenhang haben, d.h. sie können vom selben Fotografen stammen, aber nicht alle zur gleichen Zeit und am gleichen Ort.

    Das ist meine Einschätzung zu dem Konvolut.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,

    das Geburtsdatum des Oberfeldwebel Ernst Adler lautet: 14.01.1917 in Orlamünde. Das Todesdatum lautet: 17.12.1943. Der Todesort ist mit Kerzlow bzw. Kezlow, 20 km westlich von Tarnopol beim Lemberg angegeben.

    Als Erstgrablage ist angegeben: Kriegerfriedhof Tarnopol, Einzelgrab 177.

    Er soll nach einem Unfall verstorben sein. Letzter angegebener Truppenteil: Verfügungsstaffel General-Quartiermeister.

    Auswertung erfolgte über Volksbund und Ancestry.


    Die Fotos von Gerard zeigen im Wesentlichen Angehörige der Ordnungspolizei in ihren typischen Uniformen. Auf anders Uniformierte gehe ich nicht ein, zumal mir das Fotokonvolut irgendwie zusammengewürfelt aussieht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    das Bundesarchiv, vormals WASt, müsste auch Detailauskunft über die Gefangenschaft bei westalliierten Gewahrsamsmächten geben können. Eine entsprechende Anfrage könnte sich lohnen, zumindest habe ich entsprechend positive Erfahrungen machen können.

    Der Bruder des Großvaters ist vermutlich von der Wehrmacht in die Liste mit der Nummer 3436 unter der laufenden Nummer 9 als Gefangener der Amerikaner eingetragen worden.

    Aus der Lagekarte vom August 1944, auf die Reinhard hingewiesen hat, ist übrigens ersichtlich, dass die Division des Bruders des Großvaters im Übergangsbereich der heutigen Region Normandie vormals Haute-Normandie, Département Seine-Maritime, zur heutigen Region Hauts-de-France, vormals Picardie, Département Somme, eingesetzt gewesen ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an JR,


    im Rahmen einer Gefangenschaft, zumindest bei einer westalliierten Gewahrsamsmacht, sind auch Bescheinigungen von Deutschen für Deutsche ausgestellt worden, aber soweit ich weiß keine offiziellen Entlassungsdokumente. Offizielle Entlassungspapiere stellte nur die Gewahrsamsmacht aus. An "sonstigen Bescheinigungen", so wie Du jetzt eine ins Netz gestellt hast, kenne ich Bescheinigungen über aktive Teilnahme im "Gefangenenchor", über "Arbeitseinsätze" als "Hilfskrankenpfleger" und dergleichen mehr. Heute sind das mit Sicherheit interessante Zeitdokumente, aber damals ersetzten sie keine "amtlichen" Entlassungspapiere.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    mit den "Oberrhein"-Bataillonen des Zollgrenzschutzes kann ich Sven nur zustimmen. Diese "zusammengewürfelten" Bataillone waren (zumindest teilweise) in "Oberrhein"-Regimenter des Heeres integriert worden. Was da zur Truppe kam, war zum Beispiel Personal von im Osten wegen des Vorrückens der Front nicht mehr vorhandenen Dienststellen der Zollverwaltung. Hauptsache man konnte auf dem Papier zahlreiche Einheiten für den "Endkampf" präsentieren, ohne Rücksicht auf Stärken und Kampfkraft.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ein Sterbekreuz ist ein traditionelles katholisches Symbol, in Deutschland eher aus dem süddeutschen Raum. Als Amulett wird es als Andenken an Verstorbene getragen. Der Totenkopf ist in der christlichen Kultur des Abendlandes ein uraltes Symbol für den Tod und mag auch an den kommenden eigenen Tod mahnen.

    Aber kaum taucht irgendwo ein Totenkopf in irgendeinem Zusammenhang auf, wird es auf wundersame Art und Weise mit der SS in Verbindung gebracht.

    Warum eigentlich? Übrigens kann man sich über Sterbekreuze umfangreich im Internet informieren.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    mal ein anderes Beispiel: ein Frank aus Frankfurt schreibt einen Brief aus Wiesbaden, weil er sich da gerade im Hotel Stützpunkt aufhält. Wäre das heute ein Problem? Absender, Poststempel und Unterkunftsstempel?

    Warum soll das 1942 ein Problem gewesen sein?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    zum Grafen hat Arnd schon geantwortet.

    Zum Polizeibataillon 302 (PB 302): ja, das gab es.

    Wäre hilfreich zu erfahren, was für ein Auskunftsbedarf bezüglich dieses Bataillons besteht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    vielleicht noch zur Ergänzung: die Dienstauszeichnung der Wehrmacht war für "Aktive" gedacht, d.h. für länger dienende Zeitfreiwillige und Berufssoldaten.

    Diese Möglichkeit passt meiner Einschätzung nach gut auf den abgebildeten schnieken Heeresangehörigen, den ich als Unteroffizier anspreche, weil ich auf dem Schulterstück weder einen "Feldwebel-Stern" noch eine geschlossene Einfassung zu erkennen vermag.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,


    Matthias hat das mit der Abbildung freundlicherweise nachgeholt. Hatte bei meiner Nachfrage auch weniger an die "Wissenden" gedacht, sondern an die mitlesenden Nicht-Polizeihistoriker".

    Meines Wissen nach sind Dienststempel/Dienstsiegel/Rundstempel, um mal diese verschiedenen Ausdrücke zu gebrauchen, deswegen im Ausgabebereich nummeriert, um eine Nachweisliste führen zu können, d.h. welcher solcher Stempel wurde wann an wen auf welcher Dienststelle ausgegeben. Dieter, dieses Ausgabe- und Nachweispraxis müsste Dir aus Deiner aktiven Dienstzeit bekannt sein. In Verlust geratene solcher Stempel tauchten dann in Behördenblätter und übergeordneten Mitteilungsblättern entsprechend auf, so auch während des Dritten Reiches.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter