Posts by Danuser

    Guten Abend ans Forum,


    zur Rassenvernichtung, besonders die der Juden, stellte sich nach dem Kriegsende auch die Frage nach der Kollektivschuld der Deutschen. Denn die Sieger waren über die Leichenberge in den Konzentrationslagern so entsetzt, dass sie von der scheinbar selbstverständlichen Voraussetzung ausgingen, das gesamte deutsche Volk habe von den Ermordungs- und Vernichtungsaktionen Kenntnis haben müssen. Es habe also keine Unkenntnis über die Massenvernichtung gegeben, sondern lediglich die Verdrängung derselben. Eine Folge dieser Einschätzung war offensichtlich das sofort spürbar härtere Verhalten der Siegen gegenüber der deutschen Zivilbevölkerung und den deutschen Kriegsgefangenen.

    Der Umfang der moralischen Kollektivschuld ist nicht mit der juristischen Individualschuld zu verwechseln. Besonders der Ordnungspolizei gelang es nach dem Krieg einer kollektiven Schuldzuweisung zu entgehen, da sie nicht als "verbrecherische Organisation" eingestuft wurde. Und was die juristische Aufarbeitung und Verfolgung der Individualschuld betrifft, so hat Klemp das zutreffend ausgedrückt: "Nicht ermittelt".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Mark,


    was steht denn in der militärischen Personenauskunft des Bundesarchivs, vormals Deutsche Dienststelle, zum militärischen Werdegang des Großvaters Jakob?

    Oder wurde diese "Standardauskunft" etwa noch nicht beantragt?

    Hier wäre dann die Info-Seite dazu: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Das Bundesarchiv weiß, wann und wo der Opa als was war.

    Das erspart das "Kaffeesatzlesen" anhand von schwarzweißen Uniformbildchen.

    Das als gutgemeinter Ratschlag.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    "Offiziersenkel", einen Vornamen zu nennen fände ich nett.


    Was ich an bisherigen Beiträgen verfolgt habe, geht es ja nicht um "Verbrechen der Ordnungspolizei" im Allgemeinen, sondern um das Nichtbeteiligen (vom "Enkel" als aktiver Widerstand angefragt) von Polizeiangehörigen an den Verbrechen innerhalb ihrer Polizeieinheiten. Die Verbrechen der Ordnungspolizei als solche sind tatsächlich ein sehr umfangreiches Thema. Das Nichtbeteiligen daran, was nicht gleichbedeutend mit aktivem Widerstand dagegen war, lässt sich meiner Meinung nach als "Teil des Ganzen" präziser diskutieren.

    Die Schwierigkeit liegt meiner Meinung nach darin begründet, Nichtbeteiligen und Beteiligen voneinander abzugrenzen und besonders auf den Grenzbereich einzugehen. Denn beispielsweise eine Erschießung an nachgeordnete Funktionsträger zu delegieren, mag zwar den Namen eines Polizeiangehörigen "rein gehalten" haben und ihm in einem Nachkriegsprozess Vorteile eingebracht haben, aber dadurch ist es kein Nichtbeteiligen oder sogar Widerstand gewesen. Daniel hat die grundsätzliche Problematik der Abgrenzung bereits am Beispiel von Walter G. angesprochen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    ,

    Guten Tag ans Forum und an "derbomme",


    einen Vornamen zu nennen fände ich nett.


    bei der getragenen Uniformjacke handelt es sich um den Waffenrock der Deutschen Heeres für Mannschaften, wie er 1935 eingeführt wurde und hauptsächlich in den Vorkriegsjahren zu Paraden, zum Ausgehen und zu feierlichen Anlässen getragen wurde. Unter anderem waren die Schulterklappen und der Kragen aus dunklem, blau-grünen Stoff abgesetzt und unterschieden sich so deutlich von der feldgrauen Jackenfarbe.

    Mit fortschreitender Kriegsdauer verschwanden die friedensmäßigen Waffenröcke schnell mehr und mehr.

    Der getragene Stahlhelm weist allerdings keine Helmabzeichen auf. In der Ausführung ohne Helmabzeichen, so wie er auf dem Foto abgebildet ist, entspricht er dem Modell 1943.

    Es wäre vielleicht nett zu erfahren, wann und ggf. zu welchem Anlass das Foto aufgenommen wurde. Bei Familienangehörigen ist das oft bekannt und steht vielleicht sogar hinten auf dem Foto.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    der Großvater war letztlich Angehöriger des 5.Rheinischen Infanterie-Regiments Nr. 65.


    Beispielsweise hier sind Informationen zu finden: http://genwiki.genealogy.net/IR_65


    Eine Korporalschaft war in Preußen eine ca. 30 Mann starke Unterteilung innerhalb einer Kompanie.


    Das als kurze Erstinformation.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    nach Durchlesen des grußlosen Beitrags von "Uwe P" vermute ich, dass die Angaben aus Ermittlungsakten zum Polizeibataillon 307 durch "Uwe P." so zusammengestellt wurden. Wie Dieter schon richtig gesagt hat, gehört die Aussage "...wer nicht mitgemacht hatte wurde hingerichtet" zu den Standard-Nachkriegsausreden zum Befehlsnotstand und entsprechen nicht der belegbaren Faktenlage.

    Da "Uwe P." diese Angabe nicht als Zitat aus den Akten (beispielsweise aus Aussage von Angeklagten oder Verteidigern, kenntlich gemacht hat) könnte das auch die aktuelle Meinung von" Uwe P". sein. In diesem Fall würde der Geschichtsrevisionismus grüßen lassen. Vielleicht beantwortet "Uwe P". ja die Fragen von Marcus und Dieter.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    das mit dem "Square Pasteur" ist bereits durch Gregor geklärt worden.

    Meine Bitte nun an Hannes, den Hinweis auf den Raum Frontignan/Sète näher zu erklären. Denn die Uniformierung der RAD-Angehörigen und die Stimmung auf den Bildern passt natürlich zur südfranzösischen Mittelmeerküste. Nur warum gerade der Raum Frontignan/Séte?

    Square Pasteur, Avenue Pasteur und Rue Pasteur sind auch in Südfrankreich gebräuchliche Straßenbezeichnungen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    Daniel hat u.a. jede Menge Personaldaten aufgeführt.

    Zumindest die vier nun aufgeführten Gendarmerie-Angehörige haben den Krieg überlebt (Sterbejahr): Kurt Franzke (1960), Wilhelm Hollmann (1961) und Ludwig Nebel (2000). Willy Oltmann lebte 1960 als Polizeibeamter in Wolfsburg.

    Ludwig Nebel war schon 1937 Gendarm und zwar beim Landesgendarmerie-Kommando der Steiermark (Österreich) in Graz.

    Hermann Bernhof ist für 1942 als "Gendarmerie-Wachtmeister" im Adressbuch des Landkreises Breslau, Wohnort: Rogau-Rosenau, verzeichnet. Er ist am 29.12.1943 in Hole-Rawskie (?) gefallen und in Lemberg bestattet worden.

    Als letzter Truppenteil ist auf seiner Verlustkarte "Kdr. d. Gend. im Distr. Galizien in Lemberg" angegeben.

    Albin Totzer ist beim Volksbund verzeichnet. Ansonsten verweise ich zu ihm auf die Angaben von Daniel.

    Meine ergänzenden Fragmente konnte ich bei Ancestry zusammentragen.


    Zum Ende des KdGend Galizien möchte ich ergänzen, dass Lemberg als Hauptstadt von Galizien vom 30.06.1944 (Eroberung durch die Wehrmacht) bis zum 27.07.1944 (Rückeroberung durch die Sowjets) diente. Und ab August 1944 dürfte Galizien für die Deutschen verloren gewesen sein.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    zum damaligen Chef der 1.Kompanie, Walter Wilken, hat Daniel Vergleichsfotos, Bestimmt wir er sich noch entsprechend zu Wort melden.


    Die Personalakten der Polizeiverwaltung (PV) Bochum wurden im Polizeipräsidium Bochum aufbewahrt, welches vom Bombenkrieg verschont blieb. Zu den Personalakten gehörten auch die die von Aktiven und Reservisten, die sich im auswärtigen Einsatz befanden. Nicht längst jeder Angehörige der PV versah seinen auswärtigen Dienst im Polizei-Bataillon 301.

    Personalunterlagen aus der Zeit des Nationalsozialismus wurden in den Nachkriegsjahrzehnten aus dem Polizeipräsidium transferiert, da Pensionsberechnungen für ehemalige Aktive und Rentenzeiten-Auskünfte für einstige Reservisten beim Landesamt für Besoldung und Versorgung in Düsseldorf gefertigt werden. Auch im Landesarchiv sind Akten gelandet.

    Hans-Joachim , Du hast recht, denn heute dürft die Polizeibehörde Bochum zu ihrer Geschichte, vor allem zu Einzelpersonen, keine weiterführenden Detailauskünfte mehr erteilen können, da hierfür die Unterlagen fehlen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    für den Anfang empfehle ich einen Blick ins Lexikon der Wehrmacht unter folgendem Link:


    http://www.lexikon-der-wehrmac…Regimenter/Gliederung.htm


    Hier dann bitte zusätzlich das SS-Polizei-Regiment 22 anklicken.


    Mit welchen Begriffen kommen Sie nicht klar oder ist es die Ordnungspolizei allgemein?

    Auch hier im Forum der Wehrmacht )FdW) ist das (SS-)Polizei-Regiment 22 schon thematisiert worden.

    Allgemein ist über Polizeieinheiten (Regimenter, Bataillone, Kompanien pp.) im FdW schon sehr viel diskutiert, gesagt und informiert worden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Jonas,


    zur Uniform auf dem Foto habe ich meine Meinung geäußert, die natürlich ohne Gewähr ist. Irgendwie bin ich davon ausgegangen, dass sich Uniformspezialisten für die Wehrmacht auf Deine Anfrage gemeldet hätten. Ein solcher bin ich nicht wirklich. Na, vielleicht kommen ja solche Beiträge noch. Zu Heeresuniformen der Wehrmacht gibt es jede Menge Sachbücher. Auch bei Lektüre-Empfehlungen würde ich gerne unseren Spezialisten den Vortritt überlassen.


    "Cherbourg Peninsula" ist eine Bezeichnung für die Halbinsel Cotentin, zu der Cherbourg als größte Stadt gehört. Die Halbinsel entspricht dem Département Manche.

    Vom 19.06.1944 bis 1956 war Orglandes einer der provisorischen deutschen Friedhöfe in der Manche mit 7.358 Bestatteten. Heute liegen dort über 10.000 Gefallene.

    Als Endgrablage umgebettet und zugebettet wurde nicht nur auf deutschen Kriegsgräberstätten.

    Noch heutzutage gibt es in der Normandie Zu- und Abgänge auf Militärfriedhöfen der verschiedenen Nationen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Jonas,


    die Uniform auf dem Bild von Otto habe ich ich mit Uniformen von Besatzungen der Selbstfahrlafetten / Sturmgeschütze verglichen, nicht mit Tropenuniformen, wie sie u.a. in Afrika getragen wurden. Diese Waffensysteme gehörten halt nun mal zur Artillerie. Ich weiß nicht, wie viele Heeresangehörige Feldwebel (bei der Artillerie Wachtmeister genannt) waren und mit Vornamen Otto hießen. Dazu kommt, dass Otto laut Familie ja sogar Leutnant gewesen sein soll. Somit kämen die Heeres- Leutnants Otto beim Suchen im Bundesarchiv ja noch dazu, zumindest die Leutnants von Artillerie-Einheiten.


    Was den hier in Orglandes endbestatteten Bruder der Mutter betrifft, so würde mich seine Erstgrablage aus militärhistorischem Interesse heraus interessieren. Viele deutsche Gefallene sind hier auch öfters umgebettet worden, bevor die offiziellen Kriegsgräberstätten vom Volksbund angelegt worden sind. Über Erstgrablagen können Erkenntnisse über Gefechte, Hauptverbandsplätze pp. erlangt werden.


    Als Reisender bin ich in die Normandie gekommen, bevor sie nun zu meinem Altersruhesitz geworden ist.

    Gerade für Kultur- und Militärinteressierte ist die Normandie mehr als eine Reise wert.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    Otto trägt eine Heeresuniform, vielleicht die einer mit Sturmgeschützen ausgerüsteten Artillerieeinheit. Der Hinweis von JR auf den Dienstgrad eines Feldwebels (bei der Artillerie wäre das ein Wachtmeister) könnte zutreffen.

    Falls die Personalien von Otto oder Teile davon bekannt sind, wär eine personenbezogene Nachfrage beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle, möglich. Das gilt auch für militärische Auskünfte über andere Personen.

    Hier der Info-Link dazu: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Jonas, mir ist nicht bekannt, ob Sie bei Ancestry angemeldet sind. Auch dort könnte man nach militärischen Unterlagen von Personen mit Vorname, Name, Geburtsjahr und/oder Sterbejahr suchen.

    Bei einem in oder bei Carentan gefallenen Fallschirmäger könnte es sich um einen Angehörigen des bekannten Fallschirmjäger-Regiments 6 gehandelt haben. Ich hoffe, Sie haben außer Orglandes mindestens auch noch das Dead-Man's-Corner Museum und das Bloody-Gluch-Memorial -Museum gesehen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    seit April 1944 war das Ostbataillon 439 (Ukrainisches) das IV. Bataillon des Grenadier-Regiments 726 der 716.Infanterie-Division. Die Zughörigkeit des Bataillons steht für mich somit fest. Während der harten und verlustreichen Kämpfe in der Normandie gab es aus verschiedenen Gründen vielerlei Unterstellungen von Teileinheiten einer Division unter eine andere Division. So heißt es zum Ostbataillon 439, dass es am 07.06.1944 an der Vire-Mündung bei Gefosse-Fontenay (nahe der heutigen deutschen Kriegsgräberstätte in La Cambe) zusammen mit Truppenteilen der 352.Infanterie-Division im Einsatz war. Das kann aber muss nicht zwangsläufig eine Unterstellung des Ostbataillons 439 unter die 352.Infanterie-Division bedeutet haben. Denn eine militärische Zusammenarbeit war ja auch ohne Unterstellungswechsel möglich.


    Für den 06.06.1944 heißt es zum Ostbataillon 439, dass es unter seinem Kommandeur Hauptmann Hans Becker seinen Gefechtsstand in Les Veys hatte, also ca. 7 km östlich von Carentan. Die Standorte der 4 Kompanien am D-Day sind mir als Aufstellung nicht bekannt.


    Am 07.06.1944 sollen Angehörige des Ostbataillons 439 bei Fontenay-sur-mer den amerikanischen Operationsplan für das VII.US-Korps (Utah-Beach) gefunden haben.


    Weiterhin viel Erfolg bei den Recherchen zu den Osttruppen in der Normandie. Ist ein interessantes Thema.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    ein paar handgeschriebene Worte ohne jeglichen weiteren Hinweis woher die stammen, d.h. keinerlei Sachzusammenhänge und Angaben zum Opa.

    Habe meinen Zauberhut gerade verlegt. Vielleicht hat hat jemand anders seinen gerade parat.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    speziell in Frankreich gab es nach dem Waffenstillstand vom 22.06.1940 in Bezug auf die Ordnungspolizei keine einheitliche Situation:


    • Drei Départements in Ostfrankreich wurden als Elsass-Lothringen unter deutsche Zivilverwaltung gestellt, d.h. dieses Gebiet wurde faktisch annektiert und ins Reich eingegliedert, so dass dort polizeilich gesehen quasi reichsdeutsche Verhältnisse herrschten.
    • Die Départements Pas-de-Calais und Nord standen unter deutscher Militärverwaltung des Militärbefehlshabers für Belgien und Nordfrankreich. Grundsätzlich gab es dort keine Ordnungspolizei.
    • Im Südosten Frankreichs hatten die Italiener eine kleine Zone annektiert und besaßen in Gebieten östlich der Rhone noch Kontrollrechte. Bis September 1943 lehnten die Italiener in ihren Gebieten eine Judenverfolgung ab.
    • Der französische Süden und Südosten war als Vichy-Frankreich bis November 1942 unbesetzt.
    • Der bisher nicht aufgelistete Rest von Frankreich, einschließlich der Bretagne und der Normandie, gehörten unmittelbar zur deutschen Militärverwaltung in Paris. Einen Befehlshaber der Ordnungspolizei gab es dort erst ab Mai 1942.

    Judenverfolgung im Westen 1940 unter Beteiligung der Ordnungspolizei ist differenziert zu betrachten, alleine was Frankreich betrifft. Im Elsass konnte sich die Ordnungspolizei 1940 an Maßnahmen gegen Juden ohne Weiteres beteiligen, in anderen Teilen Frankreichs sah es 1940 anders aus.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,


    das Polizei-Bataillon 53 vermag ich nicht mit Einsätzen in Frankreich in Verbindung zu bringen, sondern nur im Osten. Munoz/Curilla haben das Polizei-Bataillon 54 allgemein an Aktionen gegen Juden im Elsass 1940 teilnehmen lassen.


    Dieter, frag doch den Referenten woher er seine Erkenntnisse hat.


    Mit freundlichen Grüßen aus der derzeit stürmischen Normandie


    Peter


    P.S.: Daniel, Du warst mit Deinem Beitrag schneller als ich. Hätte ich eher davon gewusst, hätte ich meinen nicht geschrieben. Curilla erwähnt immerhin, dass Teile des Polizei-Bataillons 53 in Mühlhausen/Elsas stationiert gewesen sein sollen ("Polenbuch", S.586). Die anderen der "üblichen Verdächtigen" (einschließlich Tessin) haben dieses Teil-Gastspiel offensichtlich unerwähnt gelassen.

    Guten Tag ans Forum,


    der T-43 wurde in zwei Prototypen, sprich Modellvarianten, gebaut. Das heiß ja nicht, dass nur ein Stück von jeder Modellvariante, also insgesamt zwei Stück Prototypen T-43 gebaut wurden.

    Über die Gesamtzahl der produzierten T-43 wurde somit keine Aussage getroffen und lesen konnte ich darüber nichts.

    Sinclair dürfte meiner Einschätzung nach bei seiner Textanalyse über den T-43 das Geschriebene nicht korrekt ausgelegt haben.

    Werner (Steyr 26) dürfte bei der Problemlösung den Nagel auf den Kopf getroffen haben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter