Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    die Heimwehr Danzig gab es mal gerade vom 20.06.1939 bis zum 30.09.1939, also zu einem Zeitpunkt vor der Einrichtung der Waffen-SS.

    Die jüngsten Angehöriger der Waffen-SS, die 1944 nicht mehr nur Freiwillige waren, gehörten 1944/45 auch den Jahrgängen 1928/29 an.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Daniel,


    habe nur zu KRAH etwas gefunden.

    Oberwachtmeister der Gendarmerie KRAH, RB Minden, befand sich vom 02.12.1941 - 19.03.1942 auf einem Lehrgang für Wachtmeister der Gendarmerie an der Gendarmerie-Schule in Breslau.

    Quelle: RMBliV 1941, Nr.46, S.2011 f.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    der militärische und zivile Widerstand gegen Hitler und das nationalsozialistische Unrecht ist für mich eine wesentliche Antwort auf die Frage nach dauerhaften Werten und Normen innerhalb unserer Gesellschaft.

    Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs haben meiner Meinung nach auch die Widerständler des 20. Juli 1944 an unserer neuen politischen Nachkriegsordnung mitgewirkt.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    nachdem die Amerikaner die Halbinsel Cotentin am 18.06.1944 durchtrennen konnten und Cherbourg somit abgeschnitten war, brach Oberst Bacherer, Kommandeur des Grenadier-Regiments (GR) 1049, mit den Seinen am 19.06.1944 aus dem abgeschnittenen Halbinsel-Teil nach Süden hin aus. Vom GR 1049 sollen nur wenige Angehörige (ca.70?) nicht aus dem Kessel gekommen sein, so dass auch diese am 26.06.1944 in/bei Cherbourg in amerikanische Gefangenschaft gerieten. Da der stark zerstörte Hafen den Alliierten bis August 1944 für Seetransporte noch nicht zur Verfügung gestanden habe, seien Kriegsgefangene offensichtlich vom Landungsstrand "Utah" aus nach Großbritannien verschifft worden.

    Das vielleicht als kurze historische Ergänzung zum Thema "Gefangennahme in Cherbourg".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    Frank: im genannten Beförderungszeitraum gab es keinen Dienstgrad Kriminaloberinspektor. Außerdem wäre ein Dienstgradwechsel von einem Kriminaloberinspektor zu einem Kriminalinspektor eine Degradierung gewesen und keine Beförderung. Könnte die Beförderung von einem Kriminalobersekretär zu einem Kriminalinspektor gemeint sein?


    Marcus: der Großvater wird in Berlin und in Danzig seine Führungsfunktion nicht aus dem Nichts begonnen haben. Bei der Geheimen Staatspolizei kann er frühestens 1933/34 angefangen haben.

    Da der Großvater offensichtlich Berufspolizist war, so müsste er vorher bei der Kriminalpolizei und/oder der uniformierten Polizei gewesen sein.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Ralf, derzeit sammelst Du LKW-Produktionszahlen aus dem Zweiten Weltkrieg. Offensichtlich beziehen sich die Daten auf LKW, die dem deutschen Militär zur Verfügung hätten stehen können.

    Aus Neugier würde mich interessieren, wie Du Deine gesammelten Daten analysieren und interpretieren möchtest?

    Was sollen die Daten aussagen, in welche Zusammenhänge (Auslieferung - Verluste) sollen sie gestellt werden und so weiter?

    Ich stelle mir einfach vor, dass umfangreiches Datensammeln zu einem Ergebnis führen sollte, damit sich die mühevolle Arbeit ggf. auch gelohnt hat.

    PN ist übrigens schon unterwegs.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Eckhart Bartels hat in seinem Buch "Opel Militärfahrzeuge 1906-1956", Erlangen, 1994 (?), Lizenzausgabe, auf den Seiten 172/173 Statistiken zum Opel-Blitz

    aufgeführt.

    Eine Aufstellung ist wie folgt bezeichnet: Produktionszahlen 1904-1975, Opel-Blitz, Liefer- und Kastenwagen. Die Aufstellung ist nach Kalenderjahren geordnet.

    Die nächste Aufstellung lautet: Opel-Blitz Statistik und ist nach Baujahren und Modellen (1931-1945) unterteilt, sowie nach Baureihen und Bauzeiten (11/1935-02/1938 bis 07/1940-07/1944).


    Monatsstatistiken sind allerdings nicht vorhanden.

    Das nur als Hinweis auf vorhandenes Zahlenmaterial.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Das Foto "Uniform 2" zeigt einen Angehörigen der Luftschutzpolizei, die ab 1942 auch aus einem Teil der SHD-Angehörigen aufgestellt wurde.

    Typisch sind die abgebildete Dienstbluse und die abgebildete Feldmütze mit Hoheitsadler der Polizei.

    Die Dienstgradabzeichen auf der Schulter sind leider nicht eindeutig zu erkennen. Vermutlich gehören sie aber zu einem Mannschaftsdienstgrad,

    maximal zu einem niedrigen Unterführer-Dienstgrad (Wachtmeister der Luftschutzpolizei).

    Empfohlene Literatur: Deuster, Dieter: Deutsche Polizei-Uniformen 1936 - 1945. Stuttgart, 2009.


    Das Foto "Uniform 3" zeigt einen Polizei-Anwärter der staatlichen preußischen Schutzpolizei aus der Weimarer Zeit. Die getragene Uniform mit den

    Rangabzeichen (grünes Schultergeflecht) gab es erst ab September 1923. Aus finanziellen Gründen zog sich die flächendeckende Einführung dieser Uniform jedoch bis 1928/30

    hin.

    Empfohlene Literatur: Löhken, Ingo: Die Polizei-Uniformen in Preussen 1866-1945. Friedberg, 1986.



    Das Foto "Uniform 1" ist bereits von Eumex erklärt worden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    von der Bauart sieht die abgebildete Artilleriewaffe aus wie eine schwere Feldhaubitze, die es bei den Armeen verschiedener Staaten oft im Kaliber 15 cm gab

    und deren Konstruktionen meist aus dem Ersten Weltkrieg stammen.

    Habe in meiner Literatur leider kein eindeutiges Vergleichsbild finden können.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den namenlosen Anfragenden,


    um einen optimalen Informations-Output zu erreichen, sollten Sie dem Forum mehr Input zur Verfügung stellen.

    Denn "Polizei-Spezialisten", die ihr Wissen zur Verfügung stellen könnten, gibt es hier im Forum einige.

    Wer war Ihr Großvater, wie war sein" polizeilicher Lebenslauf"?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    der "kleine Adler" war unter anderem das Hoheitszeichen der NSDAP, der von 1929-1936 getragen wurde.

    Ab 1936 gab es dann bei der Allgemeinen SS und Waffen-SS den wohl besser bekannten "großen Adler".

    Die schwarze Traditionsmütze in Form der SA-Kappe gab es bei der allgemeinen SS wohl ab 1932.

    1936 wurde hieran der kleine Adler gegen den großen Adler ausgetauscht und dann offensichtlich bis 1939

    aus traditionellen Gründen getragen.

    Quelle: Nimmergut, Jörg (Hrsg.): Deutschland-Katalog. Mützen von Staat & Partei 1933-1945. München, 1978.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    die Identifizierung eines Ordensbandes auf Schwarzweißaufnahmen, die nicht explizit zur Dokumentation des getragenen Bandes fotografiert worden sind, kann dem Kaffeesatzlesen

    sehr nahe kommen.

    Über eine Personenauskunft beim Bundesarchiv (vormals Deutsche Dienststelle/WASt) sollte eigentlich auch zu erfahren sein, welche Auszeichnungen wann dem Großonkel Josef Ackermann

    verliehen worden waren.

    Damit würden sich Spekulationen erübrigen und man hätte eine sichere Information erhalten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    die in der Anfrage des Großvaters angegebenen Daten des Bundesarchivs (WASt) lesen sich so, als sei der Großvater von der" Totenkopf-Division" über eine Ersatz-Abteilung

    zu einer damals in der Normandie befindlich gewesenen anderen Waffen-SS EInheit gekommen.

    Der genannte "Kriegsgefangenen-Personalbogen", war das unter Umständen die Selbstauskunft des Großvaters?

    In einer solchen hätte er u.a. auch Angaben zu seiner letzten Einheit machen müssen.


    Unter Angehörigen der "Totenkopf-Division", die im Raum 1945 bei Linz in amerikanische Gefangenschaft geraten waren, befanden sich auch diejenigen, die im Rahmen von Abkommen von den

    Amerikanern an die Franzosen überstellt wurden und so als "Nur-Kämpfer" der Ostfront dann als französische Kriegsgefangene in der Normandie waren. Deauville/Trouville im Calvados war beispielsweise

    ein Einsatzort für solche Kriegsgefangene, so die eines ehemaligen Nachbarn.

    Aber als Anfragender haben Sie ja geschrieben, dass ihr Großvater 1944 bei den Kämpfen um die Normandie in Gefangenschaft geraten sein soll.

    Dann bliebe eigentlich nur noch die Möglichkeit mit dem vorausgegangenen Einheitswechsel 1944.

    Viele verschiedene Waffen-SS Einheiten befanden sich 1944 in der Normandie.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    bisher bin ich der Meinung gewesen, dass der Begriff "Abwehrstelle" an die Standorte der Wehrkreise im Deutschen Reich, bzw. an vergleichbare Kommandobehörden in besetzten Gebieten

    gebunden war. Aber auf einer niedrigen Kommandoebene wie der eines Bataillons? Die Erklärung von Matthias scheint mir in diesem Zusammenhang Sinn zu machen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    im Internet kann man zumindest nachlesen, dass es sich bei der Adresse "Kernschloß 1, Traunstein" auch mal um ein Verwaltungsgebäude der Wehrmacht gehandelt hatte.

    Insofern wäre das eine Erklärung für die dortige Anwesenheit hoher Wehrmachtsoffiziere gegen Kriegsende und deren Suizide in der Liegenschaft.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    frei übersetzt bezeichne ich einen "Instruktionsführer" mal als "Chef der Ausbildung".

    Auch bei der Infanterie gab es viel nach Vorschrift (Instruktion) zu lernen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    im Gegensatz zur Wehrmacht, wo es bei den Offizieren u.a. den Leutnant, Oberleutnant und den Hauptmann gab, verfügte die Ordnungspolizei nicht nur über solche Offiziere, sondern

    auch noch über den Revierleutnant (z.B. der Schutzpolizei)/Bezirksleutnant (z.B. der Gendarmerie), den Revieroberleutnant/Bezirksoberleutnant und den Revierhauptmann/Bezirkshauptmann.

    Das waren nach bestandener Prüfung zum Revieroffizier/Bezirksoffizier aus dem Unterführerstand ins Offizierskorps übergeleitete Meister-, Obermeister und Inspektorendienstgrade.

    Die Dienstgrade Obermeister und Inspektoren wurden bei der Ordnungspolizei für diese Revier-/Bezirksoffiziere sogar abgeschafft.

    Und so verfügte die Ordnungspolizei (vermeintlich) über mehr Offiziere als die Wehrmacht.

    Bei den vergleichbaren Dienstgraden der Leutnante, Oberleutnante und Hauptleute stand sich die Ordnungspolizei gegenüber der Wehrmacht zahlenmäßig auch nicht besser.

    Frage an den leider namenlosen Enkel eines Offizieres: was sind das für Unterlagen aus dem Bereich der Ordnungspolizei, die hier erwähnt worden sind?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter