Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    was fehlt Ihnen denn an Informationen?

    Da das Polizeibataillon (PB) 101 ja eines der bekanntesten "Mordbataillone" war, gibt es über das PB 101 und seine Angehörigen (so auch über die Offiziere) ja zahlreiche Publikationen.

    Ich erinnere nur an Browning und Curilla.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    vom Anfragenden ist bisher keine Rückmeldung erfolgt. Er hat uns mitgeteilt, dass er sein Krad mit einem Zeichen versehen will, wobei seine Informationen zu der gesuchten Truppenkennung unbrauchbar sind.

    Ich glaube, dass ohne eine Richtigstellung des Anfragenden dessen Anfrage beliebig verschoben werden kann, ohne damit etwas zu erreichen.

    Würde mich freuen, wenn sich Herr Ludwig an unseren Bemühungen endlich zielführend beteiligen würde.

    Dieter hat natürlich Recht, dass die Anfrage nichts mit dem Hauptamt Ordnungspolizei zu tun hat.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Det,


    habe mal in meine "Heereseinteilung 1939" geschaut.

    Dort steht bei der 2. leichten Division das Aufklärungsregiment 7, Standort: Greiz, vorläufig Bad KIssingen, Kommandeur: Oberstleutnant Neumann-Silkow, mit folgender Aufteilung:

    I und 5. (Pz.Sp. Schwadron), Standort: ?, Kommandeur: Major von Wagner

    II. (6.-8. Pz.Sp. Schwadron) Standort: Greiz, vorläufig Meiningen, Kommandeur: Major Leonhard.


    Vielleicht hilft es ja weiter.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    mir ist folgende Gliederung für einen BdO in besetzten Gebieten bekannt:


    BdO

    Chef des Stabes

    Adjutant

    Abteilung Ia: Organisation, Einsatz und Verwendung

    Abteilung Ib: Bewaffnung, Ausrüstung, Nachschub

    Abteilung IC: Abwehr, Spionage, Dolmetscher

    Abteilung IIa/b: Personalangelegenheiten

    Abteilung III: Gerichts- und Disziplinarangelegenheiten

    Abteilung IVa: Verwaltung

    Abteilung IVb: Leitender Sanitätsoffizier

    Abteilung K: Sachverständiger für Kfz.-Wesen

    Abteilung N: Nachrichtenführer


    Meistens kamen noch hinzu:

    Abteilung F: Feuerschutzpolizei

    Abteilung TN: Technische Nothilfe

    Abteilung WE: Weltanschauliche Schulung, Truppenbetreuung, Fürsorge, Bücherei

    Amt Verordnung und Recht.


    Personalstärke: ca. 100 Personen.


    Quelle: Ruth Bettina Birn: Die Höheren SS- und Polizeiführer. Himmlers Vertreter im Reich und in den besetzten Gebieten. Düsseldorf 1986. S. 86


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    hier einige Ergänzungen zur Kurzbiographie von Willi Veller:


    Er wurde in der Weimarer Republik wiederholt wegen politischer Delikte bestraft bzw. auch inhaftiert.

    Im Juli 1933 wurde er als SA-Oberführer kommissarischer Polizeipräsident in Wuppertal.

    Dort wurden von "seiner" SA-Wachmannschaft im Schutzhaftlager Kemna politische Häftlinge u.a. brutal blutig geschlagen, mussten Kot beschmierte Heringe essen ,dann ihr eigenes Erbrochenes auflecken und wurden in die eiskalte Wupper gehetzt. Zwei Häftlinge starben. Wegen dieser Grausamkeiten wurde Veller SA-intern zurückgestuft und im Dezember 1933 zur SA nach Dresden "abgeschoben". Aber trotzdem wurde er im November 1939 Polizeipräsident in Oberhausen und brachte es letztlich bis zum SA-Brigadeführer. Er fiel am 22.06.1941 als Infanterie-Feldwebel an der Ostfront.

    Quelle: Friedrich Wilhelm: Die Polizei im NS-Staat. Paderborn1997.

    Und wie ich heute bereits an anderer Stelle hier im Forum zitiert habe:


    Schon 1946 bezeichnete Eugen Kogon die typischen Polizeiverwalter aus den Reihen der SS und SA in seinem Buch „Der SS-Staat“ als eine „Fülle frisch hereingekommener verkrachter Existenzen, meist ohne jede charakterliche oder fachliche Vorbildung“.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    ich habe noch ein wenig zu diesem Thema zusammengestellt.


    „Hierarchie“ der staatlichen Polizeiverwalter mit Vergleichsdienstgraden gemäß Auszug des Reichshaushalts- und Besoldungsblattes vom 19.04.1943







    Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei




    B 2 eingeordnet




    C 1 a besoldet 24.000 RM /Jahr




    Generalleutnant der Polizei /




    B 4




    19.000 RM/Jahr




    Polizeipräsident in Berlin




    B 6







    Generalmajor der Polizei, Polizeipräsident in Wien




    B 7 a




    16.000 RM/Jahr




    Polizeipräsident in Hamburg




    B 8




    14.000 RM/Jahr




    Polizeipräsident der staatlichen PV (außer B, Wien und HH) über 500.000 EW




    B 9







    Oberst der Schutzpolizei/der Gendarmerie/der Feuerschutzpolizei/der Polizei, Polizeipräsident der staatlichen PV mit mehr als 200.000 – 500.000 EW, Polizeivizepräsident in Berlin




    A 1 a




    8.400 – 12.600 RM/Jahr




    Polizeipräsident der staatlichen PV mit mehr als 100.000 – 200.000 EW




    A 1 b




    6.200 – 10.600 RM/Jahr




    Oberstleutnant der Schutzpolizei/Gendarmerie/Feuerschutzpolizei/ Polizei




    A 2 b




    7.000 – 9.700 RM/Jahr




    Polizeidirektor der staatlichen PV mit mehr als 40.000-100.000 EW




    A 2 c 1




    4.800 – 8.800 RM/Jahr




    Major der Schutzpolizei / der Gendarmerie / der Feuerschutzpolizei




    A 2 c 2




    4.800 - 8.400 RM/Jahr




    Hauptmann der Schutzpolizei / Gendarmerie / Feuerschutzpolizei, Polizeiamtmann, Polizeirat (Anm.),
















    A 3 b




    als Leiter der staatl. PV in Reutlingen, Tübingen und Zella-Mehlis, sowie zukünftig wegfallend in Göppingen, Schwäbisch-Gmünd, Heidenheim und Schwenningen




    4.800 – 7.000 RM/Jahr




    Im Zeitraum 1933-1945 konnten ca. 60 Kurzbiographien von staatlichen Polizeiverwaltern (Polizeipräsidenten und Polizeidirektoren) ausgewertet werden. Es wurde die Frage gestellt, wer von ihnen keinen SS oder SA-Dienstgrad hatte.


    Das waren folgende Personen:



    Rudolf Klaiber, Polizeipräsident in Stuttgart bis 1938

      Magnus von Levetzow, Polizeipräsident in Berlin bis 1935

    Walther Lingens, Polizeipräsident in Köln bis 1935

      Dr. jur. Kurt Melcher, Polizeipräsident in Essen und in Berlin bis 1934.


    Die Nachfolger dieser vier atypischen Polizeiverwalter aus den Anfangsjahren des Dritten Reichs hatten dann SS/SA-Dienstgrade.



    Eugen Kogon bezeichnete die typischen Polizeiverwalter aus den Reihen der SS und SA schon 1946 in seinem Buch „Der SS-Staat“ als eine „Fülle frisch hereingekommener verkrachter Existenzen, meist ohne jede charakterliche oder fachliche Vorbildung“.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum, besonders an Roland und Dieter,


    mein bisheriger Wissensstand zu den in der Bretagne eingesetzt gewesenen Einheiten des PR 28 "Todt" ist der, dass Wachaufgaben für die Wehrmacht mit den bekannten Armbinden (""Deutsche Wehrmacht") durchgeführt wurden.

    Es sollen solche Bunker (Uboot-Bunker) bewacht worden sein, wo sich Angehörige der Organisation Todt (OT) im Arbeitseinsatz befanden. Für mich heißt das im Klartext, dass die Ordnungspolizisten eine Art "Werkschutz" für die OT waren und wegen der Kriegslage (britische Kommandounternehmen auf solche Bunker) auch in Kampfhandlungen verwickelt wurden.

    Roland, wenn ich meine bisherigen Erkenntnise mit Deinem Text ergänze (so ich ihn dann richtig interpretiert habe), war der "zweite Herr" des PR 28 "Todt" nicht die OT, sondern die Wehrmacht.

    Das entspricht ja auch dem damaligen militärischen Befehlsschema im besetzten Nordfrankreich.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    der Begriff "Angehöriger von Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften" als Bestandteil des nationalsozialistischen Kirchenkampfes war im "Braunwelsch" der damaligen Zeit, die sprachliche Umsetzung zur Vermeidung der Begriffe wie vor allem "katholisch" oder "evangelisch".

    Der NS-Begriff "Gottlose" ersetzte zum Beispiel den vormaligen Begriff "konfessionslos".

    Zwischen den Angehörigen der genannten Gemeinschaften und den "Gottlosen", standen die "Gottgläubigen". Dieser Begriff war ein amtlicher und wurde definiert als "amtliche Bezeichnung für diejenigen, die sich zu einer artgemäßen Frömmigkeit und Sittlichkeit bekennen, ohne konfessionell-kirchlich gebunden zu sein, andererseits aber Religions- und Gottlosigkeit" verwerfen", wie in einem philosophischen Wörterbuch von 1943 nachzulesen ist.

    Etliche dem Nationalsozialismus nahestehende Polizeioffiziere, dann auch meist mit SS-Angleichungsdienstgrad, waren "gottgläubig", wie in deren Personalunterlagen nachzulesen ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Max,


    mir sind diejenigen "Angleichungserlasse" (Polizeidienstgrad - SS-Dienstgrad) bekannt, die den Bereich der Ordnungs- und Sicherheitspolizei betreffen.

    Ich stelle hier mal was ein:


    Aufnahme von Angehörigen der uniformierten Ordnungspolizei in die Schutzstaffel (SS) der NSDAP:

    (Veröffentlichter Runderlass der RFSSuChdDtPol. im RMdI. vom 18.01.1938 –O-Kdo P I (1a) Nr. 147/37 I/II)

    Veröffentlicht im Ministerialblatt 1938, Seiten 157-161.

    Tabelle zur „Regeleingliederung“ bei der Ordnungspolizei:


    Dienstgrad Polizei




    Dienstgrad SS




    Wachtmeister unter 4 J.




    SS-Unterscharführer




    Wachtmeister über 4 J.




    SS-Scharführer




    Oberwachtmeister, Revier- Bezirksoberwachtmeister, Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann




    SS-Oberscharführer




    Hauptwachtmeister, Löschmeister




    SS-Hauptscharführer




    Meister, Brandmeister. Leutnant




    SS-Untersturmführer




    Inspektor, Oberbrandmeister, Oberleutnant, Oberarzt, Oberveterinär, Kommissar




    SS-Obersturmführer




    Hauptmann, Stabsarzt, Stabsveterinär, Oberinspektor, Brandingenieur, Brandoberingenieur




    SS-Hauptsturmführer




    Major, Oberstabsarzt, Oberstabsveterinär, Stadtpolizeidirektor, Baurat




    SS-Sturmbannführer




    Oberstleutnant, Oberfeldarzt, Oberfeldveterinär, Oberbaurat




    SS-Obersturmbannführer




    Eingliederung vom Oberst aufwärts auf persönliche Entscheidung von Himmler.


    Dieser Erlass bezieht sich auf die Ordnungspolizei.

    Für die Sicherheitspolizei sah es wie folgt aus:

    Veröffentlichter Runderlass des RFSSuChdDtPol. im RMdI. vom 23.06.1938 – S-V 3 Nr. 72/38

    Veröffentlicht im Ministerialblatt 1938, Seiten 1089-1091. Sonderdrucke dieses Runderlasses, nebst Anlage, konnten über den Carl Heymanns Verlag Berlin bezogen werden. Musste allen Angehörigen der Sipo bekannt gegeben werden.

    Vorweg genanntes Ziel war die Verschmelzung der Angehörigen der Deutschen Polizei mit der Schutzstaffel (SS) der NSDAP zu einem einheitlich ausgerichteten Staatschutzkorps des Nationalsozialistischen Reiches.

    Dieser Erlass vom 23.06.1938 bezog sich auf die „Aufnahme von operativen und administrativen Angehörigen der Sicherheitspolizei in die Schutzstaffel der NSDAP.“

    "Angleichungsliste" der Sipo:

    Operativer Sipo - DGR




    Administrativer Sipo -DGR




    SS - DGR




    Kriminalassistentenanwärter im Vorbereitungsdienst




    Amtsgehilfe, Botenmeister




    SS-Unterscharführer




    (=Unteroffizier)




    Kriminalassistentenanwärter




    Hausmeister




    SS-Scharführer




    (=Unterfeldwebel)




    Kriminalassistent




    Polizeibüroassistent, Polizeigefängnisoberwachtmeister




    SS-Oberscharführer




    (=Feldwebel)




    Kriminaloberassistent




    Polizeigefängnishauptwachtmeister




    SS-Hauptscharführer




    (=Oberfeldwebel)




    Kriminalsekretär, Kriminalbezirkssekretär




    Polizeisekretär, Kanzleisekretär, Polizeiobersekretär, Technischer Sekretär




    SS-Untersturmführer




    (=Leutnant)




    Kriminalinspektor, Kriminalkommissar bis zu 15 DJ




    Ministerialregistrator, Polizeiinspektor, Assessor




    SS-Obersturmführer (=Oberleutnant)




    Kriminalkommissar über 15 DJ, Kriminalrat bis zu 15 DJ




    Polizeiinspektor mit Zulage, Polizeioberinspektor, Regierungsassessor, Polizeirat bis zu 15 DJ




    SS-Hauptsturmführer (=Hauptmann)




    Kriminalrat über 15 DJ, Kriminaldirektor, Regierungs- und Kriminaldirektor




    Polizeirat über 15 DJ, Amtsrat, Regierungsrat




    SS-Sturmbannführer (=Major)




    Oberregierungs- und Kriminalrat




    Oberregierungsrat




    SS-Obersturmbannführer (=Oberstleutnant)




    Regierungs- und Kriminaldirektor, Reichskriminaldirektor




    Regierungsdirektor, Ministerialrat




    SS-Standartenführer (=Oberst)




    In diesen beiden Erlassen sind die sogenannten "Polizeiverwalter" (Präsidenten, Direktoren...) nicht genann

    Hierzu müsste ich ggf. noch etwas heraussuchen, falls ein anderes "Forist" nicht schneller was zur Hand haben sollte.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter





    Guten Tag ans Forum und an Wolfgang,


    die von mir eingesehenen amerikanischen Gefangenen- und Internierungsunterlagen, habe ich in Kopie über die Deutsche Dienststelle (heute: Bundesarchiv) erhalten.

    Vor einigen Jahren haben die Amerikaner bis dahin von ihnen verwalteten Unterlagen an deutsche Stellen übergeben.

    Der Ansprechpartner ist also das Bundesarchiv , Abteilung PA (Personenbezogene Auskünfte zum Ersten und Zweiten Weltkrieg), in Berlin.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Dieter,


    in der Systematik der Polizei-Regimenter ist mir der Begriff "Polizeiversorgungsregiment" bisher völlig unbekannt geblieben.

    Weder bei Tessin noch bei den sonst üblichen anderen "Verdächtigen" taucht der Begriff "Polizeiversorgungsregiment" auf.

    Vielleicht meldet sich ja noch jemand unser Polizeiexperten aus der "Champions-Liga" zu Worte.


    MIt freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    mit der "Hagener LKO" dürfte die Haager Landkriegsordnung gemeint sein, denn nach der westfälischen Stadt Hagen war keine Landkriegsordnung benannt.

    "Arbeitsamt vor Entlassung" lässt sich meiner Kenntnis nach einfach und undramatisch erklären, denn über Briefverkehr mit Angehörigen konnte man aus dem Gefangenenlager heraus wichtige Behördenangelegenheiten im Vorgriff auf die anstehende Entlassung schon mal in Gang bringen lassen, so zum Beispiel beim Arbeitsamt zur baldigen Arbeitssuche u.ä.

    Heinz, insofern halte ich Ihre beschriebene Theorie für ein reines Phantasieprodukt, welches an der einfachen Realität vorbeizielen dürfte.

    Was steht denn in den Unterlagen des Bundesamtes (der Deutschen Dienststelle) konkret über die Gefangenenzeit des Vaters? Ist in den Familienunterlagen Briefverkehr aus der Gefangenschaft vorhanden?

    In Familienchroniken gehören übrigens nur Fakten rein und keine "Szenarien". Dann würde ich lieber einen Familienroman schreiben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    das Hauptamt der Ordnungspolizei war in Berlin beheimatet und nicht in Tabor.

    Eine Polizei-Division Tabor ist mir unbekannt.

    Ludwig, bestimmt meinen Sie das Richtige, aber leider mit einer so nicht zu beantwortenden Frage.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Roland,


    eine bekannte Person in Deiner Liste ist Heinrich Lankenau, der wohl im Dezember 1942 BdO in den Niederlanden wurde und dort dann im April 1943 zum Generalleutnant der Polizei ernannt wurde.

    Die Anregung von Thomas in Richtung Buchautor kann ich nur unterstützen. So viel Fachwissen sollte bestens genutzt werden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    möchte mich der Meinung von Arnd und Bert anschließen.

    Es handelt sich um kriegsgefangene französische Soldaten des Westfeldzugs 1940. Besonders markant ist das typische französische Schiffchen des farbigen Soldaten mit der hellen Uniformjacke und der Fes des Gefangenen links daneben. Letztere Kopfbedeckung wurde von französischen Truppen aus der Levante und Nordafrika getragen, z.B. von Zouaven.

    Sich mit nicht europäischen Soldaten unter den französischen Gefangenen abbilden zu lassen, war für uns Deutsche offensichtlich ein beliebtes Motiv. Solche Fotos wurden im Regelfall in Nordfrankreich gemacht, dort wo die Franzosen in Kriegsgefangenschaft geraten waren.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    auf dem oberen Foto sind deutlich erkennbar Angehörige des Reichsarbeitsdienstes (RAD) angetreten und keine Soldaten der Wehrmacht.

    Mit diesem Bildmaterial lässt sich also nicht feststellen, wo der Onkel bei der Wehrmacht vereidigt wurde.

    Ist bekannt ob und ggf. wo der Onkel beim RAD war?



    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Gab es Polizeibatallione die im Balkan eingesetzt wurden?

    Jede Menge, um es kurz auszudrücken.

    Und längst nicht allen Angehörigen von Polizeieinheiten gelang es sich durch die Flucht (nach Österreich) in westalliierte Kriegsgefangenschaft zu retten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Roland,


    im Zusammenhang mit Deinem aktuellen Nachtrag fällt mir zum Datum 20.09.1943 nur ein, dass eventuell ein Schreibfehler o.ä. vorliegen könnte und möglicherweise der 20.08.1943 (also August und nicht September) zutreffend sein könnte.

    Was französische Quellen betrifft, welche die Bretagne oder Rennes beinhalten, so gibt es einiges über Sipo-SD, aber nicht wirklich etwas über die Orpo.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den jungen Anonymus,


    bei der Ordnungspolizei gab es keine Feldwebel., auch wenn das Schulterstück so aussieht. Der entsprechende Dienstgrad bei der Ordnungspolizei lautete entweder Revier-Oberwachtmeister der Schutzpolizei (grüne Spartenfarbe) oder Bezirks-Oberwachtmeister der Gendarmerie (orange Spartenfarbe). Leider ist die Spartenfarbe auf den sw-Fotos nicht zu erkennen.

    Ich gehe aber davon aus, dass Uropa bei der Schutzpolizei war.

    Der Rest der typischen Uniform der Ordnungspolizei (Polizeiadler auf dem Ärmel) und die Auszeichnungen sind bereits besprochen worden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an JR,


    das gut sichtbare Schulterstück des Offiziers mit dem "alten Gesicht" sieht mir doppelt unterlegt aus. Also dürfte er auf dem Foto den "gesichtsentsprechenden" Dienstgrad eines Revier-Leutnants oder Bezirks-Leutnants gehabt haben.

    Bei den Ordensbändern, die noch nicht angesprochen worden sind, möchte ich mich lieber heraushalten.

    JR, kannst Du die Herkunft des Abgebildeten (Wohnorte, Geburtsort pp.) eingrenzen?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter