Posts by Danuser

    Guten Abend ans Forum und an Georg,


    Historiker sind Wissenschaftler, bei denen Veröffentlichungen nicht nur zum Berufsalltag gehören, sondern die auch davon leben, wie beispielsweise von verkaufter Literatur. Historiker arbeiten also öffentlich und für die Öffentlichkeit. Es sind Personen des öffentlichen Lebens und alles andere als anonyme Personen.

    Den Namen eines Historikers nicht zu nennen, mit Verlaub, ist wertefrei ausgedrückt maximal realitätsfern.


    Mit freundlichen Grüßen


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    hier wird über militärische Abkürzungen diskutiert.

    Was aber bedeutet bitteschön "DI"? Siehe hierzu die Anfrage von Alexander, der diese Abkürzung wie allgemein bekannt verwendet.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag aus Forum,


    Uwe hat den Nagel auf dem Kopf getroffen. Da steht "Frankreich" in Sütterlinschrift oder kurz Sütterlin genannt.

    Alt Deutsch, d.h. Altdeutsch ist keine Schriftart sondern eine Sprachform.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende oder den Anfragenden,


    ein Vorname unter den Grüßen wäre nett und hilfreich.

    Der skandinavische Militärhistoriker Niklas Zetterling hat die Panzer-Abteilung 302 (Funklenk) für den 05.August 1944 in die Nähe von Vouziers (französische Ardennen) verortet. Hier in Frankreich sei die Abteilung nur aufgestellt worden. Mitte August 1944 sei sie dann schließlich nach Warschau verlegt worden.

    Zetterling hat folgenden Literaturhinweis gegeben: T. Jentz [Thomas L. Jentz], Panzertruppen, Vol 2 (Schiffer, Atglen 1996), S.175.

    Ich kenne dieses Buch nicht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Wolfgang,


    erstens habe ich Dich nicht belehrt, da ich kein Lehrer oder so was bin bin, und zweitens brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen. Auch ich gerate bei alten Schriften, wie Fraktur, Kurrent, Sütterlin u.a. immer wieder ins Schleudern.

    Wolfgang, und wer nicht fragt, der bekommt keine Antworten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Jockel,


    Dienstaltersabzeichen und Dienstgradabzeichen kann man unter dem Oberbegriff Effekten zusammenfassen. Somit gehören sie für mich thematisch zusammen. Eine andere Möglichkeit wäre, diesem Thema eine andere Überschrift für eine erweiterte Diskussion zu geben. Und schon gehört vieles noch dazu.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    wahrscheinlich reagieren noch weitere Leser auf diese Anfrage. Auf dem Sterbebild steht nicht "OZ", sondern OT" und das steht für die allseits bekannte "Organisation Todt".

    Einen Hinweis für Wolfgang: Im Netz gibt es jede Menge Informationen zur "Frakturschrift", besonders zum "Fraktur-Alphabet.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    das Verleihen von Orden und Ehrenzeichen diente auch der Selbstdarstellung und der Wertevermittlung eines Staates. Während des Dritten Reichs war das eine der Darstellungsformen von Werten des Nationalsozialismus. Und das Symbol der Nationalsozialisten, egal ob auf staatlicher oder auf parteilicher Ebene war das Hakenkreuz. Dieses begegnet uns daher auch auf Orden und Ehrenzeichen. Friedrich Kellners Intention für seine Tagebucheinträge war wohl das Aufzeigen der Gedankenlosigkeit von Volksgenossen gegenüber den nationalsozialistischen Phrasen, die uns ebenfalls bei der Stiftung, Verleihung und so weiter von Orden und Ehrenzeichnen begegnen.


    In dem von Jockel aufgeführten Zitat Kellners, so wichtig es zur Beschreibung der Gedankenlosigkeit und Phrasenhörigkeit auch sein mag, geht es allerdings nicht um das eigentliche Thema dieser Diskussion, nämlich "Dienstgradabzeichen im Dritten Reich".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    auf dem Foto sehe ich zwei lebensältere Heeressoldaten auf einer Wanderung, die sie auf den Zephirfelsen geführt hat, wo immer der sich im Sudetenland befunden hat.

    Mehr kann ich in dieses Foto nicht hineininterpretieren.

    Warten wir weitere Diskussionsbeiträge ab.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    was ist außer den beiden Verleihungsurkunden noch im Familienarchiv vorhanden? Ich denke vor allem an Fotos, Feldpostbriefe und überlieferte Erzählungen von Familienmitgliedern über den Urgroßvater.

    Auf Verleihungsurkunden steht mehr als nur Einheitsbezeichnungen, aus denen Informationen gewonnen werden können. Und überhaupt ist der Urgroßvater ja kein Anonymus gewesen und es wird weitere Angaben zu seiner Person geben, die Informationen liefern können. Hat er den Krieg überlebt oder ist er gefallen oder wird er vermisst? Über was für Militärdienstjahre reden wir überhaupt, nur über Kriegsjahre oder auch schon über Zeiten davor?

    Mehr Input dürfte Auskunftswillige freuen.

    Über die genannten Einheiten kann man u.a. in unserem Lexikon der Wehrmacht (LdW) nachlesen:

    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Karl,


    sehr interessante Arbeit, die Du uns zur Kenntnis gebracht hast. Da Ermittlungsakten zu Suiziden nicht unbegrenzt archiviert werden bleibt die Frage ob der Anfragende über seine angefragte Person noch solches Material in irgendeinem Archiv auffinden kann.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    auf militärischen Zulassungszeichen der Tschechoslowakei bedeutet die Zahl rechts neben dem Löwen, hier die "27", die Jahreszahl der Zulassung, also hier 1927.

    Beispiele kann man sich bei Gargela/Faktor im Buch "Zeichen auf Handfeuerwaffen", Prag 1985, S. 119,ansehen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    zum Selbstmord von Soldaten, so die Überschrift, wird hier im FdW schon seit 2008 diskutiert.

    Das jetzige Thema unter dem Titel "Selbstmord in einer Kaserne" ist also nichts wirklich Neues.

    Es gibt themenbezogene Bücher, die auch im Netz angesprochen werden, so das von Christian Goeschel mit dem Titel: Selbstmord im Dritten Reich.

    Hier steht sinngemäß, dass die Selbstmordrate innerhalb der Wehrmacht von Kriegsjahr zu Kriegsjahr wegen des immer weniger zu erwartenden Sieges zugenommen habe. Die seelische Belastung der Soldaten sei entsprechend gestiegen.

    So soll es in der Wehrmacht zwischen April 1939 bis September 1941, insgesamt 1.196 Selbstmorde in gut zweieinhalb Jahren gegeben haben.

    Zwischen April 1943 bis September 1943, also in nur einem halben Jahr, seien es dann bereits 6.898 Selbstmorde bei der Wehrmacht gewesen.

    Soweit zu einem konkreten Zahlenvergleich eines meiner Einschätzung nach mehr und mehr alltäglichen Geschehens innerhalb der Wehrmacht.

    Im Mai 1944 wurde die Selbstmordrate bei den Streitkräften von der NS-Führung dann als "zu viele Selbstmorde" bezeichnet. Im Sinne des NS-Ideologie wurde der Selbstmord von Soldaten übrigens als soldatische Pflichtverletzung gegenüber dem Volke bezeichnet, besonders in der damaligen Kriegszeit. Eine andere soldatische Pflichtverletzung ist beispielsweise die Fahnenflucht gewesen oder anders ausgedrückt: der Soldat hatte gefälligst im Krieg zu fallen und sich nicht durch Selbstmord oder Fahnenflucht vorher in die Büsche zu schlagen.

    Theoretisch und zynisch betrachtet, lässt sich der Selbstmord in Kasernen dadurch verhindern, dass man Soldaten möglichst schnell von dort lebendig an die Front schickt.

    Die Selbstmordart des Erschießens dürfte unter Soldaten verbreitet gewesen sein, denn Suizid wird gerne mit verfügbaren Hilfsmitteln begangen, beim Militär halt mit der Schusswaffe.

    Ermittlungen bei Selbsttötungen, um diesen amtlichen Ausdruck mal zu gebrauchen, dienen letztlich der Klärung, ob Fremdverschulden vorliegen könnte, d.h. ist jemand "selbstgemordet" worden und hat er auch ein hinreichendes Motiv für seinen Suizid gehabt. Aber bei einem soldatischen Suizid ist ihm das Motiv durch die NS-Führung ja quasi schon geliefert worden: soldatische Pflichtverletzung.

    Die damalige Gedankenwelt passt halt nicht mehr zu unserer heutigen Betroffenheits-Gesellschaft.

    Amtliche Akten über einen Kasernen-Selbstmord im Jahre 1944 dürften heute schon länger nicht mehr vorhanden sein, denn so etwas wird "von Amts wegen" nicht dauerhaft archiviert.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum,


    "Clipper" klingt für mich eher amerikanisch und weniger deutsch.

    Vielleicht eine andere Suchrichtung einschlagen?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,


    ich gehe davon aus, dass die Polizei-Abteilung Saarbrücken so hieß, weil sie nicht als Polizei-Bataillon (PB) im Rahmen deren Aufstellungsrichtlinien und Nummernsystems gebildet worden war.

    Dieter Du weißt, ein PB hatte einen Heimatstandort, aber die Bataillons-Angehörigen waren ja nicht ausschließlich Angehörige der Polizeiverwaltung (PV) des Heimatstandortes. Polizei-Bataillone wurden nicht von vornherein zeitlich und örtlich begrenzt aufgestellt So ich das mit der Polizei-Abteilung Saarbrücken nicht völlig falsch verstanden habe, sind die Abteilungs-Angehöriger jedoch (ausschließlich) Angehörige der PV Saarbrücken gewesen und die Einheit als solche wurde ja nur zeitlich, örtlich und auf die Bewältigung bestimmter Aufgaben begrenzt aufgestellt. Daher war die Bezeichnung als Polizei-Abteilung Saarbrücken quasi der Ausdruck der "Andersartigkeit" dieser Einheit.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Maciej,


    mal eine Verständnisfrage von mir als Forumsmitglied mit Auslandswohnsitz im europäischen Frankreich. Gibt es im europäischen Polen nicht die Möglichkeit per IBAN /BIC Überweisungen nach Deutschland auszuführen? Wenn meine Verkäufer ihren Verkaufspreis mit Versandkosten bekommen haben, dann bekomme ich mein Buch oder was immer es auch ist.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter