Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden oder die Anfragende,


    über die angefragte Division gibt es reichlich Abhandlungen jeglicher Art, auch mehr oder minder dicke Bücher.

    Zur Division gehörte ein Panzerregiment und eine Panzer-Aufklärungs-Abteilung, beides zwei Truppenteile für sich. Ein Aufklärungs-Bataillon hatte diese Division nicht.

    Ihre Anfrage ist sehr allgemein gehalten. Um was genau geht es Ihnen? Um Literaturempfehlungen, um detaillierte Informationen?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    die beiden Kinder wurden vielleicht nur aus patriotischen Gründen in die "Uniformen" gesteckt.

    Mit Matrosenbekleidung hatte man das doch auch gemacht.

    Herr Krüger ist als einfacher Soldat (Sammelbezeichnung) abgebildet.

    Insofern möchte ich mich Ingo anschließen.

    Bernd, wann soll Herr Krüger gestorben sein? Vermutlich doch irgendwann während des Ersten Weltkriegs.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Frank, Sie schreiben, dass sie im "état civil" recherchiert haben. Soweit ich weiß, beziehen sich die actes d' état civil" auf die Dokumentenarten Geburtsurkunde, Heiratsurkunde und Sterbeurkunde.

    Dann müssten Sie in der Geburtsurkunde (acte de naissance) von Guy Mouminoux Angaben zu seiner Abstammung (filiation) vorgefunden haben, d.h. wer waren Mutter und Vater.

    Mit diesen Angaben könnten Sie dann zu den Elternteilen weiter recherchieren haben.

    Ich habe solche Anfragen hier in Frankreich noch nicht gestartet. Was ist mit dem Datenschutz gewesen?

    Meine Frau hat hier in Frankreich Auskunft über die Dienstzeit ihres Vater bei der Fremdenlegion erhalten. Die Datenschutzauflagen sind sehr hoch gewesen und waren u.a. an einen Abstammungsnachweis zwischen Tochter und Vater gebunden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    ergänzend möchte ich die (laut Wikipedia) acht vorhanden gewesenen Postschutz-Schulen mit ihren Standorten aufführen:


    -Bad Lippspringe

    -Geesthacht - Düneberg

    -Hofgeismar

    -Kelheim

    -Naumburg (Saale)

    -Zeesen

    -Hirschberg (Riesengebirge)

    -Sternberg (Mecklenburg).


    Füge noch ein Foto vom Eingangsbereich der Postschutzschule Zeesen mit einem Lehrgangsteilnehmer hinzu.


    Mit freundlichen Grüßen aus der NOrmandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an "JR",


    falls die Internetpräsenz von "Uniform Insignia" (http://www.uniforminsignia.org/ ) bekannt ist, kann man sich dort die DGA vom Postschutz ansehen.

    Über die Suchfunktion auf "Germany 1933-1945 (Third Reich) und dort auf "Postal Police" (Postschutz).

    Reicht zumindest, um mal einen Eindruck zu gewinnen.


    Im übrigen wurde der Postschutz im März 1933 aufgestellt. Seine Aufgabem bestanden darin, die Einrichtungen der Post zu schützen und für die Sicherheit der Postämter und sonstiger Postanlagen im Reichsgebiet zu sorgen. Bis 1942 unterstand der Postschutz dem Reichspostministerium. Mit Zustimmung Hitlers wurde der Postschutz im März 1942 in die Allgemeine SS übernommen und hieß nun SS-Postschutz. Die Postschutz-Angehörigen trugen Uniformen in Feldgrau, daran Kragenspiegel und besondere Ärmelabzeichen. Orange war quasi die "Waffenfarbe" des Postschutzes.. Nachdem der Postschutz zur Allgemeinen SS gekommen war, trug man dieselbe Uniform weiter, nun jedoch mit den SS-DGA am Kragen.

    Das als kurze Einführung zur Uniformierung des Postschutzes.


    JR, das Gruppenfoto vom Postschutz ist genauso toll, wie meiner Kenntnis nach auch eher selten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und speziell an Marcus,


    war das ein Lehrgang für Polizei-Sanitäts-Personal im Hochgebirgseinsatz oder war das ein "normaler" Polizei-Sanitäts-Lehrgang?

    Ich frage wegen des besonderen Lehrgangsortes und seiner Ressourcen-Nutzung durch mögliche "Flachland-Tiroler".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden oder die Anfragende,


    bei den Rangwinkeln der US Air Force handelt es sich um die eines Senior Master Sergeants, die zwischen 1959 und 1992 getragen wurden.

    Vor 1959 und nach 1992 gab es andere Winkel.

    Die "United States Air Force in Europe" existiert unter dieser Bezeichnung seit August 1945. Das Abzeichen dazu wird es erst später gegeben haben, wobei ich keine spezielle Literatur zu Abzeichen und Uniformierung der US Air Force habe.

    Die US-amerikanische Firma Rutter-Rex scheint es (zumindest) seit 1954 zu geben. Sie stellt u.a. Uniformen her.

    Die Kleiderpuppe wirkt auf mich wie in einem Surplus-Laden zusammengestellt.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Werner,


    im Genealogie-Netz von Wiki ist ein Lehrer Karl WENDT für Stakendorf 1958 in einem Verzeichnis des Landkreises Plön vorhanden.

    Standort dieses historischen Adressbuches: Universitätsbibliothek Kiel, Signatur: R 6058.

    So wissen wir zumindest, dass Lehrer Wendt den Krieg überlebte und in seine Heimat zurückkehrte.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Werner,


    Paul scheint den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Insgesamt erscheint der Begriff "Geisterwald" öfters als Waldbezeichnung in verschiedenen Gemeinden verwendet worden zu sein.

    Wen es interessieren sollte: die Seite 79 der "Schulchronik Stakendorf" ist im Internet über die "Google-Books-Ergebnisseite" nachzulesen.

    Hier der Link: https://books.google.fr/books?…wald%20stakendorf&f=false


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    mal darüber reflektiert, dass wenn jeder ehemalige Wehrmachtssoldat automatisch ein Bundeswehrreservist geworden wäre, eine wieviel Millionen-Armee die Bundeswehr hätte sein müssen?

    Vermutlich hätte die Bundesrepublik dann die größte Streitmacht der Welt gehabt und das nach unserem verursachten Weltkrieg.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Karl,


    was die "Tapferkeitsoffiziere" der SS betrifft, lasse ich mich gerne belehren.

    Ich bin allerdings der Meinung gewesen, dass es zwischen Wehrmacht und SS eine "Analogie" in Sachen "Tapferkeitsoffizieren" gab.

    Habe jetzt allerdings vergeblich in meinen Archivbeständen nach einer entsprechenden Quelle gesucht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und besonders an die Anfragende,


    Ihre Anfrage betrifft mit dem Dienstgrad Rottenführer (vergleichbar mit einem Obergefreiten bei der Wehrmacht) die Zugehörigkeit Ihres Vaters zur Waffen-SS. Den Dienstgrad Leutnant / Leutnant der Reserve gab es bei der SS / Waffen-SS nicht. Bei der SS / Waffen-SS wäre der Wehrmachts-Dienstgrad Leutnant ein Untersturmführer gewesen.

    Mit dem Rottenführer und dem Leutnant bewegen Sie sich in zwei verschiedenen militärischen Welten. Also gibt es auch zwischen Rottenführer und Leutnant der Reserve keine zwei fehlende namensgleiche Dienstgrade.

    Außerdem gab es sowohl bei der Waffen-SS als auch bei der Wehrmacht verschiedene Möglichkeiten zum Erreichen des Führer-Dienstgrades Untersturmführer und des Offiziers-Dienstgrades Leutnant.

    Und damit waren auch vor den Dienstgraden Untersturmführer (Waffen-SS) oder Leutnant (Wehrmacht) verschiedene Vordienstgrade möglich und das nicht einmal zwingend zwei.

    Während des Krieges wäre es sogar möglich gewesen bei der Waffen-SS direkt vom Rottenführer zum Untersturmführer befördert zu werden oder bei der Wehrmacht vom Obergefreiten zum Leutnant. Stichwort: hervorstechende Tapferkeitstaten.

    Als Vertiefung ins Thema empfehle ich die 368 Seiten umfassende Dissertation von Dirk Richardt: Auswahl und Ausbildung junger Offiziere. Zur sozialen Genese des deutschen Offizierkorps. Marburg 2002.

    Müsste im Internet als PDF-Datei vorhanden sein. Umfasst allerdings die Wehrmacht und nicht die Waffen-SS.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    bis zum 03.Mai 1945 wurde das Außenlager Gossensaß (Südtirol, Italien) des sogenannten Polizei-Durchgangslagers Bozen, auch als KZ Bozen (Juden, Partisanen pp.) bekannt, von den Deutschen betrieben.

    Günter, kann Ihr Vater einer Wacheinheit der SS angehört haben?

    Was sagt die WASt zur militärischen Laufbahn Ihrer Vaters, d.h. welcher Formation hatte er angehört und welchen Dienstgrad hatte er? Und wer war laut WASt die Gewahrsamsmacht Ihres Vaters in Gossensaß?

    Informationen zu dem Lager in Bozen (und somit auch über dessen Außenstelle Gossensaß) stellt die Stadt Bozen zur Verfügung.

    Ich füge mal einen Link bei: https://www.gemeinde.bozen.it › UploadDocs › 6715_Lager_BZ_ted


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    auf dem exzellenten Beispielfoto von "IR 75" ist auch deutlich das damalige Mannschafts-Koppelschloss von Mecklenburg-Schwerin zu erkennen. Auf den Fotos von Kordula trägt der Großonkel keinen Koppel.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    auch Bild 3 zeigt einen Angehörigen der Reichswehr. Mal abgesehen davon, dass er die typische Reichswehr-Schirmmütze trägt, hatten Polizei-Offiziere in der Weimarer-Zeit keine Schulterstücke mit grünem Geflecht.

    Ein solches Geflecht hätte zum Beispiel zu preußischen Schutzpolizei-Schulterstücken für Wachtmeister-Dienstgrade gepasst. Polizei-Offiziere in der Weimarer-Zeit trugen die Offiziers-Schulterstücke wie

    Militär-Offiziere auch.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an die Anfragende oder den Anfragenden,


    als Obersteuermann wird Herr Rumscheidt nicht nur auf einer schwimmenden Einheit Dienst versehen haben. Es ist anzunehmen, dass er außer auf U-748 noch auf anderen U-Booten war und mit denen dann auch auf Feindfahrten.

    So konnte er sich die U-Boot-Frontspange erwerben. Und offensichtlich war der genannte Obersteuermann nicht nur auf U-Booten, sondern auch auf Überwasser-Booten, so dass er auch den "Sprudelorden" bekam.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden "außer Dienst",


    es gibt offensichtlich genügend Informationen zur Technik des B-Werkes Besseringen, einem seit der Eingemeindung 1974 bestehenden Stadtteil von Merzig.

    Was fehlt sind entsprechende Angaben zu den dortigen Grenz- und später hinzugekommenen Angriffstruppen zwischen 1938 und 1940.

    Die "Heeres-Einteilung 1939" nennt mit Stadtort Merzig folgende Grenztruppen: II. Bataillon/Grenz-Infanterie-Regiment 125 (vorläufig Truppenübungsplatz Baumholder) und das Grenz-Pionier-Bataillon 73 (vorläufig Saarbrücken).

    Im Lexikon der Wehrmacht (LdW) bekommt man weitere Informationen zu den beiden genannten Einheiten und zu deren übergeordneten Zugehörigkeiten.

    An der touristischen Erschließung des Objektes waren die Reservistenkameradschaft Merzig, der Verein für Heimatkunde und die Stadt Merzig beteiligt.

    Möglicherweise, können die drei genannten Institutionen ja bei der Suche nach dortigen Truppen und Kämpfen weiterhelfen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter