Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum,


    zur Großen Polizeiausstellung Berlin (GPA) 1926 ist 1927 ein Bildband unter Mitwirkung des

    Preußischen Ministeriums des Innern herausgegeben worden.

    Aus diesem Buch stelle ich mal die 1925 gedruckten Werbeplakate ins Forum.

    Die Handstellung hierauf ist markant und weist meiner Meinung nach keine Ähnlichkeit mit

    der des "Holz-Polizisten" auf.

    Der Polizeistern auf dem Rednerpult von Carl Severing war ebenfalls ein "Markenzeichen"

    der GPA Berlin 1926. Dieses "Markenzeichen" ist auf dem Foto von ZAG nicht zu sehen.

    Vermutlich hat der abgebildete "Holz-Polizist" nichts mit der GPA Berlin 1926 zu tun, sondern

    dürfte sich auf ein anderes zeitgleiches/zeitähnliches öffentliches Ereignis aus dem Polizeibereich beziehen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    was die Preußischen Husaren-Uniformen aus der Kaiserzeit betrifft, inklusive des Hinweises auf die möglichen Regimenter, schließe ich mich

    der Einschätzung von Ingo an.

    Kragenknopf ohne Litzeneinfassung wären Gefreite, wobei ein Knopf mit Litze ja schon ein Sergeant gewesen wäre, also ein Dienstgrad über dem Unteroffizier, der

    nur eine Litzeneinfassung ohne Knopf hatte.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende,


    was ist das für eine Quelle, die das Jahr 1923 nennt?

    Ist es möglich diese Quelle hier ins Forum einzustellen oder näher zu erklären?

    Zwar wurden die Einwohnerwehren in Bayern durch die Bekanntmachung der Reichsregierung vom 24.06.1921 tatsächlich rechtlich aufgelöst, doch

    hat Eumex auf die "Nachfolgeorganisationen" der späteren Jahre hingewiesen.

    Man müsste die erwähnte Quelle schon näher kennen, um weiter auf den angefragten Sachverhalt eingehen zu können.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende,


    Sachverhalte strafrechtlich zu bewerten, ist nie pauschal oder allgemein möglich. Man muss jeden Sachverhalt als Einzelfallentscheidung betrachten.

    Die Kriminalisten stellen in diesem Zusammenhang die "7-W-Fragen", nämlich wer, was wann, wo, wie, womit, warum.

    Die Juristen müssen u.a. Fragen beantworten ob das Tun rechtswidrig war oder nicht, ob tatbestandsmäßig gehandelt wurde oder nicht, ob schuldhaft gehandelt wurde oder nicht,

    ob man ggf. ein Tun rechtfertigen kann oder nicht, ob Schuldausschließungsgründe vorliegen oder nicht.

    Kathrin, Sie müssten nun die Informationen, die Sie dem Forum bisher zu Ihrem Großvater gegeben haben, unter die genannten kriminalistischen und juristischen Kategorien subsumieren.

    Und dann käme es noch wesentlich auf Ihr Rollenverständnis an. Würden Sie ihren Großvater wie ein Rechtsanwalt verteidigen oder wie ein Staatsanwalt anklagen wollen?

    Wären Aufgaben in einem Studiengang für Kriminalistik und Strafrecht.

    Auf viele Fragen gibt es halt keine einfachen Antworten.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    was den gesuchten Karl Koch betrifft, so habe ich in meinen Beständen nichts zusätzliches über ihn finden können.

    Erstaunt war ich schon, was so an anderen Karl Kochs aus den Tiefen der Datenbestände aufgetaucht ist.

    Baecker, ich weiß zwar nicht wie ich Sie besser anreden soll, aber eigentlich wissen Sie meiner Einschätzung nach schon eine Menge über den

    polizeilichen Lebenslauf Ihres Großvaters.

    Auch gab es von Daniel und Werner (Pol.-Pz.-Jg.-Komp. Kroatien) ja schon Zusatzinformationen.

    Weiterhin viel Erfolg beim Ergänzen der Daten zum Großvater.


    MIt freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und besonders an "Baecker",


    hier im Forum sitzen einige Leute in den Startlöchern, die helfen wollen oder sogar helfen können.

    Wie wäre es dann mal mit der Bekanntgabe der benötigten Personaldaten vom Großvater?

    Wer 1 + 1 zusammenzählen kann -und das dürften die meisten von uns im Forum sein- der weiß

    schon längst welcher Familienname hinter dem "K" steckt.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    sich nur mit dem Nachnamen in Ordnern und Dateien zu bewegen, hat Daniel bereits treffend so ausgedrückt: "Das ganze gestaltet sich aber recht schwierig, da sein Nachname ein Allerweltsname ist."

    Vor allem in den Listen ohne Vornamen zum Nachnamen K.

    Daniel und Marcus (ebenfalls?), viel Erfolg.

    "Ich bin dann mal weg."


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    unser Daniel mit seinen erstaunlichen Wissensbeständen hat sich ja bereits als "andere Stelle" für Auskünfte innerhalb unseres Forums angeboten.

    Falls hier im Forum die Chancen auf Auskünfte allgemein gesteigert werden sollen, einfach mal die Personalien vom Großvater hier bei uns einstellen.

    Unsere Polizei-Spezialisten können oft aus ihren Archivbeständen wichtige Informationen beisteuern.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    als Forumsmitglied bin ich schon der Meinung, dass belegte Abkürzungen in unser Abkürzungsverzeichnis gehören.

    Viktor, die Abkürzung "E.d.R." für "Eigentum des Reichs" ist zumindest nachvollziehbar erklärt worden.

    Mal sehen, was unsere Verantwortlich meinen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ist schon eine Anfrage an die Deutsche Dienststelle in Berlin gerichtet worden?

    Wahrscheinlich können die dortigen Personalunterlagen ebenfalls Antworten auf gestellte Fragen geben.


    Was die Polizeiverwaltungen (PV) betrift, so war eine davon die Heimatbehörde eines Polizisten.

    Wie Daniel schon gesagt hat, konnte ein Polizist von einer PV zu einer anderen versetzt werden.

    Ist so wie ein Umzug von einer Stadt in eine andere.

    Eine andere Möglichkeit ist eine sogenannte Abordnung. Dann verlässt man nur zeitweise seine Heimatbehörde, z.B. für auswärtige Einsätze in einer Polizeieinheit oder

    als vorübergehendes Lehrpersonal an einer Ausbildungseinrichtung der Polizei.

    Bei einer Abordnung blieb man beamtenrechtlich weiterhin Polizist seiner eigenen PV, also seiner Heimatbehörde..

    Gerade während der Kriegsjahre waren Abordnungen oder Versetzungen von Polizeibeamten an der Tagesordnung.

    Aus Personalunterlagen eines Polizisten geht definitiv hervor, ob er von A nach B versetzt worden war oder "nur" abgeordnet.


    Meine vorstehenden Ausführungen betreffen Polizeibeamte und deren verwaltungsrechtliche Stellungen zu PV.

    Ein ganz anderes Thema wäre zum Beispiel die Verantwortlichkeit der PV Dresden in Bezug auf Unterkunft und Versorgung für die Polizei-Waffenschule in Hellerau.

    Das hat nichts mit der Verantwortlichkeit für Personalmaßnahmen zu tun.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    bei der abgebildeten Uniform könnte es sich um die einer Fliegerhorst-Feuerwehr der Luftwaffe

    für Zivilbeschäftigte handeln.

    Zivilbeschäftigte deshalb, weil der Mützenadler kein Luftwaffen-Adler ist, sondern ein Behördenadler.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    abgebildet ist ein Offizier oder Revier-/Bezirksoffizier der Ordnungspolizei.

    Auf dem Portraitfoto kann ich nicht abschließend erkennen, ob die Schulterstücke nur einfach in der Waffenfarbe (grün für Schutzpolizei, orange für Gendarmerie) oder doppelt in der

    Waffenfarbe und in der dunkelbraunen Farbe des Besatztuches unterlegt sind.

    So die Schulterstücke auf dem Foto nur in der Waffenfarbe unterlegt sind, wäre ein Leutnant der Schutzpolizei oder Leutnant der Gendarmerie abgebildet.

    Sollten die Schulterstücke jedoch doppelt unterlegt sein, so wäre ein Revierleutnant der Schutzpolizei oder ein Bezirksleutnant der Gendarmerie abgebildet.


    Zu der Bandspange (Bandschnalle) auf dem Uniformrock gibt es hier im Forum Spezialisten, die schwarzweiße Abbildungen bestimmten Orden/Auszeichnungen zuordnen können.

    Links das Band könnte tatsächlich ein Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern meinen.. Man kann auf dem Band die gekreuzten Schwerter erahnen.

    Zu den anderen beiden möchte ich nicht spekulieren und überlasse den Experten das Feld.


    Was ist zu dem Abgebildeten bekannt?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Daniel,


    wegen Deines Hinweises auf die verschiedenen Schreibweisen des Familiennamens (Clausen - Claussen - Claußen) habe ich mal meine Unterlagen "durchgeforstet".

    Habe ihn zweimal in Lehrgangs-Erlassen aus Juli 1944 als CLAUSEN gefunden.

    Der Volksbund schreibt ihn ebenfalls so.

    Mehr habe ich nicht über ihn.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    das SS-PR 24 ist hier im Forum in zurückliegender Zeit bereits Thema gewesen, so zum Beispiel in einem

    Beitrag vom 14.07.2015. Würde auch für den Anfragenden Sinn machen, im Forum die schon vorhandenen Texte

    zum SS-PR 24 zu lesen und für sich auszuwerten, zumal hier im Forum zumindest über einen anderen Vermissten (Hans Beckert) des

    SS-PR 24 geschrieben worden ist.

    Ist schon eine Auskunft über den Großvater bei der Deutschen Dienststellen in Berlin gestellt worden?

    Also: ran an die Recherchearbeit im und außerhalb des Forums.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag Kordula,


    schließe mich hiermit den "Dankeschöns" der anderen Forums-Mitglieder an.

    Das hier im Forum bewiesene Engagement gehört anerkannt.

    Alles Gute!


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    das SW-Kommando "Ostland", d.h. Personal und Boote,wurde mit dem Vorrücken der Sowjets sukzessive seit September 1944 zurückgeführt.

    Allerdings soll noch im März 1945 in Libau (Lettland) ein "geringer Personalstamm" des genannten Kommandos anwesend gewesen sein.

    Laut Nachkriegsangaben des ehemaligen Kommando-Kommandeurs, Fritz Knuth, soll das Kommando bis zum 08.Mai 1945 bestanden haben.

    (Quelle: Bröhl, Peter: Vom Nordkap bis zum Asowschen Meer: Deutsche Wasserschutzpolizei im Zweiten Weltkrieg. Frankfurt 2015, S.101 ff.)


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    JR erwähnt in seinem Text die Zusammenarbeit bei der Fahndung zwischen Wehrmachtstreifendienstes und der Polizei.

    Hierzu eine kleine Ergänzung: Am 21.06.1943 wurde der damals 37 jährige Polizeireservist Hans Spiesel, wh. in Straubing, zur Kriminalpolizei

    Regensburg, Zugfahndung/Bahnfahndung, abkommandiert. Leiter dieser Fahndung war der 56 jährige Kriminalobersekretär Josef Kainz aus Regensburg.

    In einer eidesstattlichen Erklärung zu einem Entnazifizierungsverfahren aus dem Jahre 1946 führte Spiesel u.a. aus, dass man zusammen mit dem "Heeresstreifendienst"

    Personenkontrollen in Zügen durchgeführt habe. Allerdings seien die monatlichen Tätigkeitsbericht der Bahnfahndung hinsichtlich ihrer Erfolge um bis zu 30 Prozent

    frisiert worden.

    Aus dem Bereich der Kriminalpolizei Bochum steht in Tätigkeitsberichten im Zeitraum Ende 1944/Anfang 1945, dass die Bahnfahndung wegen der ständigen Fliegerangriffe

    auf Züge und Bahnanlagen, sowie wegen der mit Flüchtlingen aus dem Westen des Reiches überfüllten Züge, nicht mehr ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte.

    Bestimmt hatte Oberzahlmeister Barfels Anfang Mai 1945 noch schlechtere Bedingungen für seine Arbeit.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Andre,


    lassen sich die auf der Tafel angegebenen Erschießungen im Forum verifizieren?

    Bei vergleichbaren Recherchen zum gleichen Thema warf sich mir manchmal die Frage auf, ob es diese Erschießungen anonymisiert oder auch namentlich aufgeführter Soldaten

    tatsächlich gegeben hat oder ob es "nur" als Abschreckung für andere Soldaten mit Fluchtgedanken gedacht war.

    Denn man kann sowohl mit tatsächlichen Hinrichtungen als auch mit fiktiven solchen ein Abschreckungsziel erreichen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    die Vergrößerung scheint von einem nachkolorierten Foto zu stammen.

    Die Farbeffekte von der Uniform, wie von der Waffenfarbe des Kragenspiegels und die Farben der "Bandschnalle" sind doch sehr unnatürlich.

    Gerade was die zur Identifizierung der Auszeichnungen wichtigen Farben der "Bandschnalle" betrifft, ist meiner Einschätzung nach"Rätselraten"

    angesagt.

    Bin gespannt, wer im Forum unnatürliche Farbeffekte nachkolorierter Aufnahmen enträtseln kann.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter