Posts by Danuser

    Guten Tag ans Forum und an Roland,


    Quellenhinweis für 1941: Deutsche Polizei vom 01.11.1941

    Quellenhinweis für 1943: ist mir durch ungeschickte Umbenennung der Abbildung leider verloren gegangen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Roland,


    Polizei-Frontbuchhandlung und Polizei-Bücherbus wurden auch in der Zeitschrift "Deutsche Polizei" vorgestellt, so 1941 und 1944. Füge mal zwei Abbildungen bei.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    offensichtlich ist noch nicht beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle nachgefragt worden. Das ist für mich eine der wichtigsten Voraussetzungen, um personenbezogene Informationen in Sachen Polizeigeschichte zu erlangen. Ihr Freund ist als Enkel auskunftsberechtigt. Hier der Informationslink: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    So lassen sich mehr gesicherte Details über den Polizeidienst des Großvaters herausfinden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,


    danke für Deine Ausarbeitung, die Du freundlicherweise auch an Marcus und mich gerichtet hast.

    Was die deutsche Polizeigeschichte betrifft, so lernt man glücklicherweise nie aus, da so immer wieder die Neugier geweckt wird.

    Mir ist bekannt, dass in den Zeitschriften "Der deutsche Polizeibeamte", bzw. "Die deutsche Polizei" relativ viele Artikel zum Thema Polizei und Skilaufen, Skisport, Berghütten, Hochgebirge, Wintereinsatz und so weiter und so fort stehen. Bisher habe ich solche Artikel meist nur überflogen. Ob ich mein Leseverhalten aus erweckter Neugier heraus ändern sollte?


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    P.S.: Hatte wohl zur falschen Zeit auf einen falschen Knopf gedrückt. Habe ich sofort korrigiert.

    Guten Tag ans Forum und an Colin,


    die Feuerschutzpolizei, also die ehemaligen Berufsfeuerwehren und in Preußen dann Feuerlöschpolizei, war ein Dienstzweig der Ordnungspolizei. Klar, dass die das fragliche Stoffabzeichen natürlich auch getragen haben.

    Hatte die einzelnen Dienstzweige der Ordnungspolizei und sonstigen Zuordnungen nicht allumfassend aufgeführt, weil es zur Beantwortung der gestellten Frage nicht notwendig war.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Markus,


    beim Unterscheiden kommt es auf die Aussagekraft eines Schwarzweißfotos an. Denn ein Angehöriger des fliegenden Personals trägt beispielsweise ein Flugzeugführerabzeichen und ein Angehöriger der Flak zum Beispiel ein Flakkampfabzeichen. Solche Auszeichnungen müssten auf einem Foto deutlich erkennbar zu sehen sein.

    Die Unterscheidung von Zugehörigkeiten zu einer bestimmten Waffengattung aufgrund getragenen Auszeichnungen, Tätigkeits- und Sonderabzeichen ist möglich, so die angesprochenen Uniformfotos entsprechend aussagekräftig sind. Es gibt eine große Anzahl themenbezogener Sach- und Fachliteratur, sowie genügend Informationsmöglichkeiten im Netz, wenn man sich mit der Uniformkunde befassen will. Für jeden ist etwas dabei, wie hier zum Thema Luftwaffe.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an Markus,


    auf Schwarzweißfotos ist die genaue farbliche Zuordnung der Waffenfarbe so eine Sache. Auf der Schirmmütze und auf der Jacke sieht man den üblichen Hoheitsadler der Luftwaffe. Der Kragenspiegel mit einer Schwinge besagt tatsächlich, dass die abgebildete Person den niedrigsten Dienstgrad der Luftwaffe hatte. Der war abhängig von der Waffengattung, so zum Beispiel Flieger oder Kanonier.

    Bestimmt werden sich noch Luftwaffenspezialisten zu Wort melden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an die Anfragende oder den Anfragenden,


    bei dieser Art von Mützenabzeichen war die Stofffarbe für die gesamte Ordnungspolizei standardmäßig schwarz.

    Der Unterschied bei der Wasserschutzpolizei war deren Hoheitsadler in (gold-)gelber Farbe auf ebenfalls schwarzem Hintergrund.

    Somit lautet die genaue Zuordnung für dieses Mützenabzeichen aus Stoff: Ordnungspolizei, außer Wasserschutzpolizei und Generalen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Klaus,


    die Fomulierung "und ein Regierungsagent mit Sitz in der Normandie" klingt für mich so, als könne M. Corde für die INRAP unterwegs sein. Solche wissenschaftliche Institutionen sind in der Regel Herausgeber von Publikationen (Bücher, Aufsätze, usw.) die von Mitarbeitern geschrieben worden sind. Also dürften auch M. Corde und seine Kollegen Fachautoren sein. Was haben die dann zur geschilderten Beerdigungspraxis von gefallenen Deutschen durch Briten veröffentlicht? Insofern schließe ich mich der Frage von Justus nach (bereits vorliegenden) empirischen Forschungsergebnissen an. Klaus, die in Ihrer Anfrage übermittelte Frage zum "warum" dieser Beerdigungsart, wäre meiner Meinung nach mit belastbaren britischen Quellen zu belegen. Recherchiert Ihr Freund, M: Corde, schon in dieser Richtung? Denn nach Ihrer Kurzbeschreibung ist M. Corde professioneller Wissenschaftler.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum, sowie an die beiden bisher an dieser Anfrage Beteiligten,


    die eingestellten Uniformfotos haben nichts mit dem Zoll-Grenzschutz (ZGS) oder überhaupt der Reichsfinanzverwaltung zu tun.

    Es handelt sich um die Beamtenuniform eines Luftwaffenbeamten, wie Oliver in seiner Anfrage bereits angedeutet hat.

    Der Irrweg mit dem ZGS braucht also nicht weiter eingeschlagen zu werden.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ich möchte noch was zum letzten Beitrag von Micha ergänzen. Falls sich der BLKA-Vermerk auf Kriegsverbrechen beziehen sollte, so muss es sich um keine möglichen eigenen des GR 337 gehandelt haben. Denn oft genug sind eigene Einheiten dort gewesen, wo von anderen Einheiten Kriegsverbrechen begangen wurden. Dann ließen meist Staatsanwaltschaften/Schwerpunktstaatsanwaltschaften durch die Polizei nach Zeugen suchen. Waren zum Beispiel Namenslisten / Personalunterlagen von einer Einheit bekannt, so mussten diese dann von der Polizei "abgearbeitet" werden. Viele Namen fanden sich dann beim Volksbund und/oder beim DRK wieder, bzw. die betreffenden Personen waren in den Jahren nach dem Krieg verstorben. In wenigen Einzelfällen konnte man in den 2000er-Jahren noch jemanden in Pflegezimmern von Senioreneinrichtungen antreffen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum,


    ergänzend zum Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) ist noch folgendes zu sagen: Ermittlungen unter erschwerenden Umständen (z.B. wegen der räumlichen Ausdehnung oder wegen besonderer Begehungsumstände) konnten vom BLKA auf Ersuchen der sachbearbeitenden Behörde (z.B. Gerichte, Staatsanwaltschaften) oder auf Anordnung des Staatsministeriums des Innern durchgeführt werden. Diese allgemeine Aufgabenzuweisung kann aufgrund der bisherigen Angaben des Anfragenden derzeit nicht konkretisiert werden. Außerdem gehören Beschuldigte und Zeugen zum Personenkreis von Ermittlungen. Also kann der Herr Urgroßvater des Anfragenden auch schlicht und einfach ein Zeuge gewesen sein. Ob sich die Ermittlungen auf die Kriegs- oder Nachkriegszeit bezogen haben, ist ebenfalls nach derzeitigem Wissensstand rein spekulativ.

    Und wenn es schon um Spekulationen geht, so kann es sich bei den Ermittlungen des BLKA sehr wohl um (ein) Kriegsverbrechen gehandelt haben. Aufenthaltsermittlungen von Personen aus was für einem Grund heraus auch immer, sind Arbeitsalltag bei der Polizei insgesamt. Das betrifft ebenfalls Personenermittlungen von Zeugen und Beschuldigten bei Verbrechen des Nationalismus, den Ermittlungen mit "NS"-Aktenzeichen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an den Anfragenden,


    beim Heer gab es eine "Légion des Volontaires Francais (LVF). Diese französischen Freiwilligen wurden an der Ostfront innerhalb des 638.Infanterie-Regiments des Heeres eingesetzt. Der Rest dieser Freiwilligen wurden später in die Waffen-SS eingegliedert. Also lautet die Antwort auf die gestellte Frage: ja.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie.


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    bei dem Totenkopf handelt es sich um ein Erinnerungsabzeichen, das bei der Wehrmacht aus Gründen der Traditionspflege an Kopfbedeckungen des Heers von Angehörigen des Regimentsstabs, den Bataillonsstäben des 1. und 2. Bataillons, sowie den Kompanien 1,4,13 und 14 des Infanterie-Regiments 17, aber auch von der 2.Abteilung und der 4.Schwadron des Reiter-Regiments 13 getragen wurde.

    Das unter dem Totenkopf sind gekreuzte Knochen oder auch gekreuzte Gebeine genannt. Und Totenköpfe beim Militär haben nicht ausschließlich was mit der SS zu tun. Die gab es auch bei der Wehrmacht.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter


    P.S. Eumex war schneller mit seiner Antwort als ich mit meinem Schreiben, was ich mir hätte sparen können.

    Guten Tag ans Forum,


    die abgebildete Handschrift ist erkennbar individuell.

    Für diesen eigenen Schreibstil in einer deutschen Schrift gibt es auf den üblichen Tabellen Beispiele Demnach wurde das kleine "u" durchaus ohne Überstrich geschrieben, das kleine "e" wirkt bei allen Beispielen eckiger und nicht so rund wie beim kleinen "u".


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ich greife die "Großkampfzulage" auf.

    Das war eine zusätzliche Verpflegungsration, die vor einem erwarteten / einem geplanten intensiven Großkampftag pro Tag und pro Mann ausgegeben wurde.

    Hier ein Beispiel für eine verausgabte Großkampfpackung:


    1 Täfelchen Dextroenergen

    1 Konserve Erbensuppe von 150 g (Firma Bego)

    1 Packung Scho-Ka-Kola

    1 Dose Rindfleisch

    1 Packung Bahlsen-Kekse

    1 Packung Frucht-Riegel

    1 Packung Knäckebrot (Firma SInger).


    Dazu kamen beispielsweise für eine Jagd-Panzer-Besatzung von 4 Mann noch hinzu:


    24 Zigaretten (der Marke Salem, also 6 Zigaretten pro Mann)

    1 kleine Flasche Calvados (also zumindest ein kleiner Schluck für jeden).


    Die obige Zusammenstellung wurde hier bei den Kämpfen in der Normandie 1944 bei einer Verpflegungseinheit der 352. Infanterie-Division so verausgabt und dokumentiert.

    Verantwortlicher "Verpfleger" war damals der Obergefreite Thomas Fuchs für die 1.Kompanie / Panzerjäger-Abteilung 352

    Dieses Dokument wurde von den Briten erbeutet und von ihnen archiviert.

    Darüber hat jetzt ein französisches Militär-Magazin geschrieben und die ausgegebenen Produkte der besseren Anschaulichkeit wegen farblich abgebildet.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,



    Oder wurden die Männer des Polzeibataillons 310 so eingekleidet, als man sie während der Belagerung Leningrads der "Kampfgruppe Jeckeln", also regulären Kampftruppen, zuteilte?

    prinzipiell konnte der Uniformrock, so wie er auf dem Portraitfoto abgebildet ist, auch beim Fronteinsatz getragen werden. Es war eine Möglichkeit unter vielen. Ich füge ein Beispielfoto bei, welches 1941 an der Luga-Front in Russland-Nord aufgenommen wurde. Bitte auf die Uniformröcke der beiden Polizisten achten.

    Tom, Sie scheinen merkliche Probleme mit Polizeiuniformen und deren Trageweisen zu haben.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

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    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    auf dem Foto sind sogenannte Rockblusen der Schutzpolizei des Freistaats Preußen zu sehen, die so 1926 eingeführt wurden. Aufgetragen wurden sie (auch in der Öffentlichkeit), meistens von Polizeireservisten bei Polizeieinheiten, bis 1940.

    Ich verweise auf die Beiträge von Ingo und Marcus. Die Kragenpatten für Wachtmeisterdienstgrade (Sammelbezeichnung) sind in Fachbüchern und in zeitgenössischen Uniformvorschriften zusammenfassend wie folgt beschrieben: 8,5 cm lang und 3 cm breit, hellgrünes Abzeichentuch mit Aluminiumschnur eingefasst, am hinteren Teil ein kleiner Nickelknopf von 18 mm Durchmesser.

    Polizeiangehörige im Polizeidienst haben keine Wehrmachtsuniformen getragen, sondern Polizeiuniformen, so wie auf dem Foto abgebildet.

    Polizeitypischer geht es auf dem Foto schon nicht mehr.

    Über Polizei- und Wehrmachtsuniformen aus der Zeit des Dritten Reichs gibt es zahlreiche Sachbücher mit tausenden von Abbildungen, Farbzeichnungen und dergleichen, die komplette Bücherregale füllen können.

    Gegebenenfalls selbst anschaffen oder ausleihen und lesen.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Karl,


    Deine Frag erinnert mich an den altbekannten Witz, wo ein frisch eingezogener Rekrut auf dem Kasernenhof seinen Hauptfeldwebel rangmäßig nicht erkennt und der ihn letztlich anschreit: Ja wissen sie denn nicht wer ich bin? Ich bin die Mutter ihrer Kompanie . Und der junge Rekrut geantwortet haben soll: Ja wenn es so ist, dann guten Tag gnädige Frau.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter