Posts by Danuser

    Guten Abend ans Forum und an Christian,

    eigentlich hat sich meine Antwort zu den belgischen Schiffchen zwischenzeitlich schon erledigt. Diese hatten vorne waffenfarbige Quasten, farbige Vorstöße und Waffengattungsabzeichen oder Regimentsnummern links vorne. Ansonsten habe ich zu belgischen Uniformen von 1940 nur allgemeine Informationen in Uniformliteratur und somit auch nur allgemeine Grundkenntnisse. Bei speziellen Fragen muss ich passen.

    Nochmals freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und Christian,

    die Gefangenen sind für mich Belgier. Man achte auf den Löwenkopf auf den Adriani-Stahlhelmen, auf die beim ersten Gefangenen gut erkennbaren belgischen Kragenpatten und auch auf die belgischen Mantelpatten beim vorderen rechten Gefangenen.

    Zusammen mit dem von Walter bereits erwähnten Namensschild in Flämisch "Prins Albert" dürfte das Foto in Belgien des Jahres 1940 aufgenommen worden sein.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Herrn von der Heijden,

    offensichtlich ist Ihr leiblicher Vater als selbständiger Schuhmachermeister mit Wohnsitz in Dortmund seit 1940 Polizeireservist gewesen. So ist er noch im Dortmunder Adressbuch 1941 als Schuhmachermeister für die dortige Friedrichstr.44 eingetragen. Das mit dem "in den Polizeidienst der Wehrmacht eingetreten" verstehe ich nicht wirklich. Denn Polizei und Wehrmacht sind zwei unterschiedliche Organisationen gewesen. Das Ergebnis Ihres Recherchedienstes ist mir ebenfalls unverständlich. Denn aus den ja wohl eingesehenen Unterlagen beim Bundesarchiv gehen u.a. auch Beförderungsdaten hervor. Dazu würde auch die Ernennung zum Oberwachtmeister (der Schutzpolizei der Reserve) gehören und genaue Zugehörigkeiten zu Behörden und/oder Einheiten. Ein Polizei-Staatskrankenhaus Dahme ist mir unter dieser Bezeichnung unbekannt. Losheim in der Eifel ist mir als traditioneller Grenzbahnhof aus der Vorkriegsgeschichte des Zolls bekannt. Er ist während des Zweiten Weltkriegs weiterbenutzt worden. Das als kurze Ergänzung zur Antwort von Eumex.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende,

    auf der Sterbekarte / Grabkarte ist die Erstgrablage von Wilhelm Kegreiß verzeichnet. Seine heutige Endgrablage ist beim Volksbund verzeichnet. Er ist demnach mal auf eine vom Volksbund betreute Kriegsgräber-Sammelstätte wie üblich umgebettet worden. Hier der Link, falls noch nicht bekannt: https://www.volksbund.de/erinnern-geden…3bd6c6be7f28ebb

    Die Abkürzung "HA" auf der Rückseite steht tatsächlich für Heimatadresse / Heimatanschrift.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    in Bayern soll für die neugeschaffene Landespolizei des Dritten Reiches die alte Bayerische Uniform der zufällig namensgleichen Landespolizei aus Weimarer Zeit beibehalten worden sein. Am 01.05.1934 ist das Anbringen des Wehrmachtsadlers (Heeresadler aus Stoff) über der rechten Tasche der bayerischen Rockbluse angeordnet worden. Rangwinkel für Gefreite und Obergefreite haben ebenfalls dazugehört und die polizeilichen Schulterstücke sind beibehalten worden. Die Uniformvielfalt bei den in die neue Landespolizei übergeführten Einheiten der Länderpolizeien ist eine spezielle und umfangreiche Sache für sich.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum,

    im Reichsarbeitsdienst hat es weder für Männer noch für Frauen den Dienstgrad Leutnant oder andere Offiziersdienstgrade gegeben. Und im Polizeibereich hat es bei der Sicherheitspolizei auch keine Kriminaldienstgrade mit Offiziersbezeichnungen wie Leutnant gegeben. Und eine "Frau Leutnant" findet man auch nicht bei der Ordnungspolizei. Das zur Information.

    In den tschechoslowakischen Einheiten innerhalb der Roten Armee hat es jedoch 3.200 Frauen gegeben. Deren Dienstgrade sind mir allerdings nicht bekannt. Das ebenfalls zur Information.

    Der Anfragende hat jedoch gesagt, dass seine Mutter "nur im Deutschen Reichsarbeitsdienst" gewesen sei. Dann aber nicht als Leutnant sondern ggf. mit einem anderen Führungsdienstgrad, wie z.B. Maidenführerin.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ,

    Beamter im Range eines Leutnants? Dann müsste der Buchstabe oder die Buchstaben auf den Schulterstücken ja ein ineinander verschlungenes gotisches "HV" für Heeres-Verwaltung sein. Kann ich nicht erkennen. Auch keine anderen Schulterstück-Auflagen aus dem "Verwaltungsbereich". Insofern bleibe ich bei einem Leutnant des Heeres.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Cyril,

    auf den Schulterstücken des Leutnants ist ein Truppenkennzeichen als gotischer Buchstabe (Fraktur) zu erkennen. Vermutlich ist der abgebildete Offizier dem Heer zuzuordnen. Bestimmt werden sich noch Uniform-Spezialisten zu Worte melden.

    Herzliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum,

    während des Dritten Reichs hat es quasi eine unkoordinierte "Doppel-Bürokratie" nebeneinander herlaufend gegeben: einmal auf stattlicher Ebene und dann auch noch auf parteilicher. Ist sowohl in historischer als auch in aktueller Hinsicht ein komplexes Thema.

    Herzliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und den anfragenden Ulf,


    die 319. (bodenständige) Infanterie Division ist DIE Besatzungseinheit auf den Kanalinseln schlechthin gewesen.

    Somit ist ein taktisches Zeichen gedeutet worden. Bei dem zweiten bin ich mir nicht sicher genug und überlass hier des Rätsels-Lösung einem Spezialisten.

    Zu Guernsey hier der Verweis aufs Lexikon der Wehrmacht:

    https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/I…ionen/319ID.htm

    Erich Werner Hohmuth ist einschließlich Gedenkbuch-Eintrag in Huisnes s/M bei der Gräbersuche-Online beim Volksbund wie folgt zu finden:

    https://www.volksbund.de/erinnern-geden…bd071bf15a41424

    Aber das ist dem Neffen Ulf ja bestimmt bekannt gewesen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,

    Abwicklungsstellen der Luftwaffe werden beim Archivportal-D wie folgt erklärt:

    "Dienststellen und Einheiten des Ausbildungswesens und Ersatzwesens der Luftwaffe, 1935-1945."

    Beim Bundesarchiv existiert laut Archivportal-D folgender Bestand dazu:

    "BArch RL 17 Dienststellen und Einheiten des Ausbildungswesens und Ersatzwesens der Luftwaffe."

    Das als kurzer Hinweis und ggf. als Möglichkeit für weitere Recherchen.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an die Anfragende,

    CCPWE 11 (Continental Central Prisoner of War Enclose 11) ist ein US-amerikanisches Gefangenenlager für deutsche Gefangene in Frankreich gewesen, mit Standort Rennes (Bretagne), September 1944, 15.000 Gefangene.

    Das als kurze Antwort zur Anfrage. Vielleicht mal die Akten vom Bundesarchiv einstellen. Wäre bestimmt hilfreich.

    Quelle: http://memoiredeguerre.free.fr/pga/camps-us-fr/campsus-europe.htm

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    Roland, bei der Marine ist es mit den Beförderungen anders gewesen, als beim Heer. Zum Gefreiten ist man in der Regel nach einem Jahr Gesamtdienstzeit befördert worden. Eine andere Quelle spricht von 9 Monaten Gesamtdienstzeit.

    Benjamin, es ist darauf angekommen wo die Landesschützen eingesetzt worden sind, ob z.B. dauerhaft im Heimatkriegsgebiet oder außerhalb. In der Heimat ist der Gefreite nach 2 Jahren Gesamtdienstzeit als Landesschütze möglich gewesen, im "Feindesland" nach 1 Jahr Gesamtdienstzeit. Bei der Marine hat es den Dienstgrad "Obermatrose", so wie ein "Obersoldat" (Sammelbezeichnung) beim Heer, ja nicht gegeben. Dort ist der Gefreite die erste Beförderungsmöglichkeit gewesen. Aber auch beim Heer ist nicht jeder Soldat zuerst Obersoldat geworden, sondern im ersten Beförderungsamt sofort Gefreiter.

    Hier im Forum gibt es bestimmt "kompetentere Wissende" zum Thema Beförderungen. Mal abwarten, wann und wie sich diese melden werden.

    Nochmals herzliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,

    Beförderungsbestimmungen der Wehrmacht sind im Laufe ihres Bestehens geändert worden. Ist der Soldat z.B. bei der fechtenden Truppe mit mindestens 4 Monaten Frontbewährung (später dann auf 2 Monate abgeändert) gewesen, so konnte er schneller befördert als ein Kamerad, der ohne Bewährung beim Feldheer dem Ersatzheer angehört hat.

    Roland, um konkrete Aussagen zum Urgroßvater treffen zu können müsste man die Zeiten seines militärischen Werdeganges, wie Eintrittsdatum, Beförderungsdatum zum Obergefreiten und seine Truppenzugehörigkeiten kennen.

    Ohne diese Angaben gebe ich mal ein Beispiel für eine Beförderungsmöglichkeit aus dem Jahre 1943 zum Gefreiten an Hand von Dokumenten, die im Netz oder in Foren aufzufinden sind: mit mindestens 2 Monaten Frontbewährung bei der fechtenden Truppe ist eine Beförderung zum Gefreiten nach 1 Jahr Dienstzeit möglich gewesen.

    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dieter,

    zu Greifenberg habe ich noch einen Eintrag im Reichsministerialblatt der Inneren Verwaltung und einen weiteren in der Zeitschrift "Deutsche Polizei" entdecken können.

    Im Rahmen seiner Ausbildung als Wachtmeister (SB) der Orpo für die Offizierlaufbahn (13.-Offizier-Anwärter-Lehrgang) ist er vom 10.01.1939 bis zum 18.03.1939 zusammen mit seinem Bochumer Kollegen Adamek zur gemeinsamen Ausbildung als Gruppen- und Zugführer an die Pol.-Offz.-Schule in Berlin-Köpenick abgeordnet worden.

    Quelle: RdErl. im RMBliV 1/1939, S. 20 b ff.

    Nach seiner Ernennung vom Revier-Oberwachtmeister und Oberjunker zum Leutnant der Schutzpolizei ist er dann zum 01.10,1939 von Bochum nach Aussig versetzt worden.

    Quelle: DP 1939 b vom 01.10.1939,, S. 166

    Bei Ancestry und beim Volksbund habe ich Greifenberg nicht entdecken können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter