Posts by Danuser

    Guten Tag,


    da der Angefragte am 08.05.1945 in westalliierte Gefangenschaft geriet, kann sich die seltsame Einheitsbezeichnung bereits auf seine Zeit im Gefangenenlager beziehen, zumal die Bezeichnung ja am 08.05.1945 zugeteilt worden ist.

    Aus dem Lager Treunitz / Kreis Bamberg, ist mit vom 16.05.1945 folgende Einheitsbezeichnung bekannt, die in der Gefangenschaft für deutsche Ordnungspolizisten geschaffen worden war: 1000-schaft Paulig, II. Bataillon, 4. Kompanie.

    Genauso eine "abenteuerliche" Bezeichnung in der Gefangenschaft wie möglicherweise "2./Ordonnanz-Kompanie..."


    Übrigens bezeichnet der allgemein bekannte Ausdruck "Spieß" die Dienststellung eines Kompaniefeldwebels, wogegen "Stabsscharführer" den vergleichbaren Dienstgrad eines Stabsfeldwebels angibt. Ein Stabsscharführer konnte "Spieß" gewesen sein, musste es aber nicht. Er hätte z.B. auch Zugführer sein können.


    Nochmals herzliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    die Bezeichnung "7./SS-Pz-Gren.Rgt.21" steht für die 7. Kompanie des SS-Panzer-Grenadier-Regiments 21 der 10.SS-Panzer-Division "Frundsberg. Über die kann man u.a. im Lexikon der Wehrmacht (LdW) Erstinformationen bekommen. Hier der Link dazu: https://www.lexikon-der-wehrma…visionenSS/Gliederung.htm


    Eine "2./Ordonnanz Kompanie" gab es auch bei der "Frundsberg" nicht. Hier schließe ich mich dem Unverständnis und Erstaunen von "Endzeit-Jan" und "Atlantis" an.

    Da mein Vater auch Angehöriger der "Frundsberg" war, ist mir Literatur über diese Division bekannt.

    Aber über eine Organisationseinheit die es nicht gab (2./Ordonnanz Kompanie), kann man weder Informationen finden noch solche geben.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Abend ans Forum und an die Anfragende,


    in den Unterlagen des Bundesarchivs müssten eigentlich mehr Informationen vorhanden sein, als Sie jetzt hier im Forum genannt haben.

    Bitte arbeiten Sie Ihre erhaltenen Dokumente noch einmal gründlich durch.

    Was wollen Sie konkret noch wissen, was das Bundesarchiv noch nicht mitgeteilt hat oder was verstehen Sie in den Unterlagen ggf. nicht?


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag an den Anfragenden und ans Forum,


    Eumex und vor allem Marcus haben auf die gestellten Fragen schon umfänglich geantwortet. Da der Eröffnungsbeitrag von "EddieH" auch meiner Meinung nach ein Lob verdient, möchte ich dieses in Forum eines Ergänzungsbeitrags aussprechen.

    Für Polizeihistoriker und polizeigeschichtlich Interessierte gehören die Arbeiten von Tessin und Curilla zu den Standardwerken, auf die ich mich ebenfalls beziehe.

    Der Begriff "Deutsch-Kaukasisches Kommando" taucht so wörtlich oder begrifflich nicht auf.

    Wie Marcus bereits ausgeführt hat, gehörte die "Partisanenbekämpfung" im auswärtigen Einsatz zur Kernaufgabe der Polizei, egal ob in territorialen Organisationen oder bei Truppen, zumal das "Adriatische Küstenland" Partisanenkampfgebiet war.

    Seit Juni 1944 war Major (der Schutzpolizei) Johann Matz Kommandeur der Schutzpolizei in der Operationszone "Adriatisches Küstenland". Ihm unterstand auch die Schutzpolizei-Dienstabteilung Pola in Stärke von 32 Mann. In Pola gab es als stationäre Dienststelle wohl auch noch ein Wasserschutzpolizei-Revier.

    Pola ist übrigens die deutsche und italienische Schreibweise der kroatischen Ortsbezeichnung Pula.


    Nach einen Vorschlag an den Anfragenden: wenn der Vater seit 1941 der Polizeireserve angehört hatte, so war er bereits vor seiner Zeit im "Adriatischen Küstenland" irgendwo anders und bei anderen Organisationseinheiten in der Heimat oder im auswärtigen Einsatz tätig gewesen. Was sagen seine Unterlagen vom Bundesarchiv dazu? Wenn man wüsste, was er vor der Adria bei der Polizei gemacht hatte, hilft das meiner Meinung nach ggf. bei der Einschätzung seiner Tätigkeit an der Adria entscheidend weiter.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    auch hier meine Frage, was die personenbezogenen Unterlagen des Bundesarchivs über den Opa aussagen.

    Hierin sind auch die Angaben zu Dienstgraden mit Ernennungsdaten vorhanden und somit auch sein letzter und höchster Dienstgrad.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    was sagt denn eigentlich die personenbezogene Auskunft des Vater vom Bundesarchiv aus? Hierin müssten diejenigen Angaben vorhanden sein, mit denen sich die hier gestellten offenen Fragen beantworten lassen könnten.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    hier ist offensichtlich eine polizeiliche Teileinheit in der üblichen militärischen Stärke abgebildet, d.h. 12 Polizeireservisten und links möglicherweise ihr Gruppenführer namens Rose.

    Wieviel "Roses", also Gruppenführer, mag es bei der Polizei gegeben haben, wenn man alleine die in einem Polizeibataillon oder Polizeiregiment vorhandenen Gruppen mal die Anzahl der Bataillone oder Regimenter berechnet?


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    zum militärischen Werdegang bitte die Standard-Anfrage beim Bundesarchiv stellen, falls noch nicht geschehen.

    Hier der Info-Link dazu: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Gibt es in der Familie eine Sterbeurkunde oder ein vergleichbares österreichisches Dokument aus dem Jahre 1950?

    Ist der Vorfall damals als Unglücksfall abgeschlossen worden oder wurde gegen jemanden durch Strafverfolgungsbehörden ermittelt?

    Schon in österreichischen Justiz- oder vergleichbaren Archiven nachgefragt?

    Gibt es zu dem Vorfall Informationen in örtlichen Pressearchiven?

    Gibt es in der Familie Unterlagen, z.B. über Sterbegeldansprüche, Versicherungszahlungen?

    Im vorliegenden Fall kann man meiner Meinung nach in Eigeninitiative genug tun, um Sachverhalte abzuklären.

    Viel Erfolg dabei.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Abend,


    zwischen den Hamburger "Terrornächten vom Juli 1943" und dem Todesdatum von Frau Margarete Knigge am 26.April 1944 liegen 9 Monate. Die Todesanzeige erhält keinen Hinweis wie "verstarb an den erlittenen Verletzungen" oder so. Laut Todesanzeige ist Frau Margarete "sanft entschlafen", was immer das heißen mag. Was auch in diesem Falle ausgewertet werden müsste, wäre letztlich der amtliche Teil der Todesbescheinigung. Im Zweiten Weltkrieg verlor die Zivilbevölkerung durch den Bombenkrieg Hab und Gut, sowie nahestehende Menschen, letztere ebenfalls auch durch andere Kriegsereignisse.

    Menschen haben derart traumatisches Geschehen unterschiedlich verarbeitet.

    Todesursachen und Todesarten wissenschaftlich vergleichend bewerten zu können ist Aufgabe von Rechtsmedizinern oder anderen Fachleuten.


    Herzliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    der Afrika-Feldzug war für die Deutschen übrigens schon im Mai 1943 zu Ende.

    An die Dame oder den Herrn ohne einen Vornamen mit der Anfrage zum Großvater: wo war der Verwandte dann von 1943 bis 1946 in Gefangenschaft?


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    Josef Rottmeier und seine Angehörigen waren im katholischen Oberbayern verwurzelt. "Selbstmord" war somit ein Tabu-Thema. Das dürfte u.a. der Grund gewesen sein beim Sterbebild den Ausdruck "Unglücksfall" zu benutzen.

    Aus Gründen der Pietät gibt man auf Sterbebildern und in Traueranzeigen im Übrigen sowieso keinen Hinweis auf einen Suizid.


    In jedem Distrikt des Generalgouvernements gab es deutsche Ordnungspolizei.

    Zu Josef Rottmeier liegt mir leider keine konkrete Dienststellenbezeichnung für seine Tätigkeit als Metzger im dem offensichtlich zur Waffen-SS gehörenden Krakauer Schlachthof vor.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag an den Anfragenden,


    jetzt ist ein zweites Foto ohne Erklärungen, Begleittext oder Fragen dazu eingestellt worden.

    Und schon folgt nach dem zweiten Foto eine Antwort, die sich auf das erste Foto bezieht.

    Nichts für ungut Lothar, aber mir wird das jetzt zu durcheinander.


    Herzliche Grüße


    Peter

    Guten Tag an den Anfragenden,


    was können noch für Informationen zum Foto gegeben werden.

    So stammen Fotos z.B. aus Familienbesitz und haben eine Hintergrundgeschichte.

    Wäre bestimmt zur genauen Bestimmung der Uniformen hilfreich.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    wer immer "totowww" ohne Vorname ist, aber wie wäre es mit einer Anfrage zum Großvater beim Bundesarchiv, vormals Deutsche Dienststelle?

    Denn vermutlich interessiert es doch, bei welcher Polizeieinheit oder bei welchen Polizeieinheiten der Großvater konkret gewesen ist.

    Das Bundesarchiv müsste darüber Auskunft geben können.

    Hier der Info-Link: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Abend,


    Schäfte? Das sieht mir aus wie komplette Langwaffen.

    Da weiß man doch vom wem man was entweder auf WBK oder als Deko bekommen hat.

    Auch ich bin nun verwirrt.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    das Foto sieht mir so aus, als sei von einem einfachen Soldaten ein Erinnerungsfoto gemacht worden. Außerdem dürfte die Aufnahme in einem Fotoalbum eingeklebt gewesen und dann herausgerissen worden sein.

    Mit "Ich bin beim..." bin ich einverstanden. Aber der Soldat sieht nicht wirklich so aus, als sei er "Reiten" gewesen. Kann es sich um einen Eigennamen handeln, so wie zum Beispiel "Reitner"?

    Möglicherweise kann der Herr "Bruchpilot" noch Angaben zum Foto (Jahr, Ort, oder ähnliches) machen und auch zum Fotoalbum noch mehr erklären. Vielleicht lassen sich ja aus dem Zusammenhang des Albums noch weitere Rückschlüsse auf das eingestellte Foto machen.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    seit 1942 war Albert Speer Reichsminister für Bewaffnung und Munition, später dann als Rüstungsminister betitelt. Um Erfolge bei seiner Rüstungsproduktion propagieren zu können ist von Speer bekannt, dass er Sprengstoffe mit Füllstoffen strecken ließ, um gestiegene Zahlen bei der Munitionsherstellung melden zu können. Somit könnte auch die Qualität der Artilleriemunition, spricht deren Präzision, gelitten haben.

    Soweit meine Erklärung zu der gestellten Frage.

    Ich gehe davon aus, dass sich unsere Waffen- und Munitionsspezialisten noch zu Worte melden werden.


    Freundliche Grüße


    Peter