Posts by Danuser

    Guten Tag,


    so mich mein Schulwissen nicht im Stich lässt, ist Luftschall doch eine physikalische Größe und die Schallleistung ist wissenschaftlich zu berechnen. Die Akustik befasst sich doch als Wissenschaftsdisziplin mit solchen Fragen.

    Ich kann es nicht berechnen, aber bestimmt gibt es hier im Forum entsprechend qualifizierte Mitglieder, die das können.

    Meiner Meinung nach, könnten so Aussagen wissenschaftlich belastbar überprüft werden.

    Das als Anregung meinerseits.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    interessant wäre es zu erfahren, ob es zwischen den Vorfällen aus April 1941 und dem Vermissen bzw. Leichenfund im Mai 1941 einen belegten kausalen Zusammenhang gibt.

    Wer hat damals anhand welcher Ermittlungsergebnisse festgestellt, dass es ein Unglücksfall gewesen ist?


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    zur Ergänzung: das Kennzeichen Pol - 1230 gehört laut Polizei-Kennzeichen-Erlass aus 1941 zur Nummerngruppe 500-2000 und ist dem Reichsführer-SS und Chef der Deutschen Polizei im Reichsministerium des Innern, Hauptamt-Ordnungspolizei (motorisierte Gendarmerie) zugeteilt gewesen.


    Was sagt denn das österreichische Museum zu seinem Exponat?


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    W. E. Klunker 1. Bild zeigt meiner Einschätzung nach einen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr etwa bis 1940 mit dem Polizeiadler der Ordnungspolizei an der Schirmmütze, weil der Feuerwehrbereich damals zur Ordnungspolizei gehörte. Der Dienstgrad ist der eines Truppmanns, also der eines einfachen Feuerwehrmannes.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    habe mal meine Literatur zu BGS-Standorten für geschlossene Einheiten in Bayern der Jahre 1964/55 durchgesehen.

    Der bekannteste BGS-Standort dürfte die Hindenburg-Kaserne in Coburg gewesen sein, beim BGS intern als "Hotel der 1.000 Betten" bezeichnet.

    Weitere damalige BGS-Standorte sind gewesen:

    • Stadtsteinach, ehemalige "Postbauten", 1954-1957, für 2. und 3. Hundertschaft der I./GSG 2
    • Deggendorf, Neuhof-Kaserne, ab 1951, war 1954 Heimat der I./GSG 1
    • Regensburg, ehemalige Motorsportschule des NSKK auf dem Gelände einer Gewehrfabrik, 1952-1956, BGS-Fernmelde-Hundertschaft Süd, 1956 an die Bundeswehr abgetreten
    • Amberg, Kaiser-Wilhelm-Kaserne, 1951-1954, BGS-Ausbildungs-Abteilung Süd II; 1954-bis Januar 1955 in der Leopold-Kaserne (ebenfalls Amberg); im Januar 1955 nach Weiden verlegt.
    • Luttensee, ehemalige Gebirgsjäger-Kaserne, 1953-1956 Sommer- und Winterausbildungslager des BGS, vorwiegend für Hundertschaften aus Deggendorf, 1956 an die Bundeswehr abgetreten
    • Weiden: Metzler-Kaserne, 18.01.1955 - Juli 1956, GSA III./1. dann 1956 an Bundeswehr abgetreten.

    (Quelle: Schmidt, Hans-Jürgen: Wir tragen den Adler des Bundes an Rock. In Freiheit dienen. Chronik des Bundesgrenzschutzes, der Innerdeutschen Grenze, der Grenztruppen der DDR und der US-Cavalry-Verbände. Band II 1972-1922, Coburg 1994, S.90 ff.)


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    habe zum Thema "Beerdigung von Ostarbeitern" in einem konkreten Fall recherchiert und dabei auch Schriftverkehr gesichtet. Auf den Erlass des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz vom 09.02.1943, Nr. 178/42 -GBA. Va 5510/6 [Az. im weiteren Verlauf durch Locher beschädigt] wird Bezug genommen.

    Zusammenfassend ist die Benachrichtigung von Angehörigen gestorbener Ostarbeiter Angelegenheit des örtlich zuständigen Arbeitsamtes gewesen und die Bestattung Sache der örtlich zuständigen Polizeiverwaltung.

    Die Sterbeurkunde ist vom zuständigen Standesamt ausgestellt worden. Die Wehrmacht ist nicht erwähnt worden, zumal die zivilen Ostarbeiter ja keine gefangenen Rotarmisten in Wehrmachtsverantwortung gewesen sind.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    Standardmaßnahme für die militärische Familienforschung ist ein entsprechender Antrag beim Bundesarchiv. Die haben die Unterlagen, die Auskunft zum militärischen Werdegang des Urgroßvaters geben können.

    Hier der Link dazu: https://www.bundesarchiv.de/DE…221-integration-wast.html

    Zur 12. Luftwaffen-Feld-Division bitte hier nachschauen:

    Lexikon der Wehrmacht

    12. Luftwaffen-Felddivision – Wikipedia

    Die genannte Feldpostnummer 13021 passt übrigens zu der in der Anfrage genannten Einheit im angegebenen Zeitraum.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Guten Tag,


    die grundsätzlichen Unterschiede bei Einführung der Bundeswehr (BW) in der BRD und der Nationalen Volksarmee (NVA) in der DDR, Silvio hat bereits darauf hingewiesen, sind meiner Einschätzung nach bei militärhistorischen Vergleichen auf alle Fälle zu beachten. Die BW ist als Wehrpflichtarmee eingeführt worden, die NVA als Freiwilligenarmee. Erst mit dem Wehrpflichtgesetzt vom 24.01.1962 ist in der DDR die allgemeine Wehrpflicht eingeführt worden. Für die allgemein Wehrpflichtigen in der BRD gab es das sogenannte Recht auf Kriegsdienstverweigerung, für diejenigen in der DDR gab es dieses Recht nicht. Wer zwischen 1962-1964 seinen Wehrdienst verweigerte, wurde so faktisch zum Straftäter, was sich wegen der Häufigkeit der Verweigerungen in der DDR zu einem Problem entwickelte. Diesem wurde 1964 mit der Schaffung des waffenlosen Wehrdienstes in Baueinheiten der NVA entgegen getreten. "Spatensoldat" konnte man z.B. aus religiösen Gründen werden.

    Im Gegensatz zur BRD gab es in der DDR von 1956 bis 1962 keine "Wehrerfassung bereits gedienter Jahrgänge" und somit auch keine entsprechenden Probleme. Im welchen Umfang diese Erfassung von bereits Gedienten in der BRD ein praktisches oder eher nur ein theoretisches Problem war, kann ich nicht beurteilen, da ich zu diesem Thema nicht belesen genug bin. Aber wer in der BRD letztlich nicht zum Bund wollte, der ist da ja wohl auch nicht hingekommen. Lust oder Unlust an der verpflichtenden Vaterlandsverteidigung sei mal dahingestellt.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    beim französischen Militär kann man nicht gerade wenige Wappen mit Segelschiffen finden, wobei die Besegelung recht unterschiedlich ist. Das Segelschiff auf dem Stadtwappen von Paris weist zum Beispiel ein Segel auf, das von La Rochelle dagegen drei. Bin weder Heraldiker noch französischer Militärkundler und kann das jetzt abgebildete Emblem daher nicht konkret bestimmen. Vielleicht melden sich hier im Forum ja noch entsprechende Spezialisten zu Wort.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Abend,


    zur Ergänzung: der Vater hat auf dem Foto den niedrigsten RAD-Dienstgrad, nämlich den des Arbeitsmannes.

    Er gehörte dem Arbeitsgau IV Pommern-Ost mit dem Sitz in Stolp/Pommern an. Weiter sagt das Ärmelabzeichen aus, dass er der Arbeitsgruppe 40 und innerhalb dieser dem RAD-Arbeitslager 3 Krojanke-Lübtow angehört hatte.

    Soweit die Auswertung meiner Unterlagen zum RAD.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag,


    die Amerikaner retteten auch aus Eigeninteresse deutsche Militärangehörige vor sowjetischem Zugriff in der Tschechoslowakei, das auch über den 08.05.1945 hinaus.

    So konnten amerikanische Spezialisten gegen Ende Mai 1945 im sowjetisch besetzten tschechischen Böhmerwald eine Generalstabsgruppe der deutschen Luftwaffe ausmachen, die sich dort mit militärischem Kartenmaterial in einem Jagdschloss aufhielten. Die deutschen Soldaten wurden mitsamt dem Kartenmaterial über die Demarkationslinie in amerikanischer Gefangenschaft gebracht, inklusive eines für die Sowjets inszenierten Scheingefechtes.

    Erinnert sei auch noch an Pattons "Operation Cowboy" zur Rettung edler Lippizaner-Pferde aus dem sowjetisch okkupierten Böhmerwald. Dem amerikanischen Operationsverband schlossen sich auf dem Rückweg deutsche Militärangehörige an, die nicht in sowjetische Kriegsgefangenschaft geraten wollten.

    Erinnert sei besonders noch an an die amerikanische Rettung von 17.000 deutschen Soldaten mit 4.000 Fahrzeugen der 11.Panzer-Division, die Patton vor den Sowjets aus der Tschechoslowakei nach Niederbayern übertreten ließ. Hierfür erhielten deutsche Fahrzeuge sogar amerikanischen Kraftstoff. Wegen der befürchteten sowjetischen Forderung auf Auslieferung der 11.PD wurden die Soldaten von dem Amerikanern dann auch noch eilig nach Hause entlassen, wobei Deutsche ihre Entlassungspapiere aus Zeitgründen sogar selbst ausgefüllt haben sollen.

    Der Grund für das amerikanische Verhalten rund um General Patton soll dessen Kommunistenhass gewesen sein.


    Freundliche Grüße


    Peter

    Guten Tag ans Forum und an Dennis,


    mit dem "alten Gesicht" und dem niedrigen Wachtmeisterdienstgrad kann der Cousin des Opas ein lebensälterer Polizeireservist gewesen sein, möglicherweise bei der Schutzpolizei der Polizeiverwaltung Breslau.

    Polizisten konnten damals bei der Allgemeinen-SS einen sogenannten SS-Angleichungsdienstgrad beantragen, für einen Wachtmeister/Oberwachtmeister der Schutzpolizei der Reserve wäre das dann SS-Scharführer/ SS-Oberscharführer gewesen.


    Nochmals freundliche Grüße


    Peter