Posts by pinstab

    Hallo zusammen!


    Meine Großmutter mütterlicherseits, in Mannheim 2x ausgebombt, hasste die Sirenenprobe jeden ersten Samstag im Monat. Sie ist jedes mal zusammengezuckt und sah säuerlich drein.

    Auf Nachfragen sagte sie, es erinnere sie immer noch an die Bombenalarme. OK, sie starb ´74, aber die Erinnerung hielt doch 30 Jahre an.


    Gruß Stephan

    Hallo zusammen!


    Wenn auch vielleicht kein hilfreicher Beitrag:

    Heute hat jeder Helfer nach Unfällen ein KIT zur Verfügung, um die Kameraden der damaligen Zeit hat sich wohl niemand gekümmert.

    Auch aus Einsatzgebieten zurückkehrende Soldaten der heutigen Zeit haben fest eingeplante Zeiten für das Gespräch mit Psychologen.

    Bezeichnend für die durchlebten Situationen und Momente dürfte wohl sein, das die letzten noch existierenden Zeitzeugen sich noch teilweise auf den Tag genau an einige Ereignisse erinnern können und auch noch Gesprächsbedarf haben. Und dies geschieht nicht aus Angeberei.

    Manche wollen sich im Gegensatz dazu überhaupt nicht mitteilen und schweigen komplett zu diesem Thema.

    Des weiteren ist auffallend - z.B. in dem Buch "Ritterkreuzträger der SS" - das von denen, die den Krieg überlebt haben, nicht viele wirklich alt wurden. Oft starben sie an den körperlich Kriegsfolgen früh oder als Todesursache wurden Herzleiden angegeben. Und das oft in einem Alter von Ende 50.


    Gruß Stephan

    Hallo!


    Na ja, die wichtigsten sind wenigstens dran geblieben...8)

    Interessant zu wissen - um überhaupt auf diese Weise eine Chance zu haben - war dies EIN Unfall/Verletzungsgeschehen oder zwei zeitlich getrennte?

    Aus dem Bauch heraus würde ich eine schwere Quetschung beim Festhalten irgendeines Gegenstandes sagen. Kenne so etwas aus der Praxis heraus. War er Pionier? Vielleicht Brückenbau oder ähnliches?

    Etwas typisches schließe ich aus. Wahrscheinlich irgendein "blöder" Unfall....

    Ein wenig wirst du noch nachforschen müssen, die Truppengattung wäre echt gut, Krankenakte natürlich auch...


    Gruß Stephan

    Hallo Jes!


    Greigowo kannst du relativ einfach googeln....Du findest dort einiges an Querverweisen bezüglich der Tötung u. a. kriegsgefangenen deutschen Soldaten.


    Gruß Stephan

    Hallo Guido!


    Für MG wurde eigentlich bevorzugt fertig gegurtete Mun verwendet - auch wegen der Beimengung von Leuchtspur. Beim manuellen Gurten ist dies sonst zu aufwändig diese einzufügen.

    Mich wundert nur die Menge der verschiedenen Mun-Arten:

    S, s.S, S.m.E., S.m.K., S.m.K.LSpur, P.m.K., S.m.K.H., l.S., l.S.LSpur., dazu die verbesserten Sorten.

    Eigentlich Irre wie viele es gab.

    Meine Überlegung war nur: wie fordert der VU den nötigen Bedarf an und wie wird er dann verteilt?

    Bei Bw waren ein paar Kisten da, jeder bekam seine Menge zugeteilt - im Grunde hatte jeder die gleiche Mun....


    Gruß Stephan

    Hallo Comanche!


    :) nur mal angenommen, du wärst hier richtig....glaubst du, das ein Gleichgesinnter dir wirklich lukrative Plätze verraten würde?

    Ich vergleich´s mal mit meiner Schwammerlsucherei ( für Nichtbayern: Pilze suchen..). Ich würde den Teufel tun, als meine ohnehin mageren Plätze verraten 8o.


    Trotzdem schöne Zeit, Gruß Stephan

    Hallo Bert!


    Weil du die SS erwähnt hast. Mein "Opa" (so nannten wir unseren Nachbarn unter der Hand) hatte ein größeres Muttermal an der damals dämlichsten Stelle, unter dem Arm. Bei den ihn gefangen nehmenden Partisanen überlebte er nur, weil eine - Krankenschwester o.ä. - für ihn einsprach und diese (die Partisanen)überzeugte, das dies nicht eine Blutgruppe war. Muss ziemlich knapp gewesen sein. Einige Kameraden wurden wohl aussortiert und von ihm nicht mehr gesehen.

    Wenn sie herausbekommen hätten das er als Scharfschütze auf die Jagd nach ihnen eingesetzt wurde, hätte er wohl auch nicht überlebt. Tja, Schicksal eben.

    Hat bei uns abends bei einem gemütlichen Bier oft beim Erzählen Tränen verdrückt - nach so langer Zeit.

    War eine feiner Mann, vermisse ihn wirklich.


    Gruß Stephan

    Hallo Bert!


    Ich weiß noch aus der Erzählung meines mittlerweile - leider - verstorbenen Nachbarn der ´44 in franz. Gefangenschaft kam, das die Erlebnisse sehr unterschiedlich waren.

    Bereits in Bayern vor dem Krieg Knecht, kam er in Gefangenschaft in die Landwirtschaft. Beim ersten "Patron" wurde er schlechter als ein Hund behandelt. Irgendwie kam er dann zu einem Nachbarhof, dort war - nach anfänglichem Misstrauen - fast ein normales Arbeitsverhältnis. Obwohl später dann entlassen, blieb er noch ein paar Jahre auf diesem Hof, man hielt sogar nach seiner Rückkehr in die Heimat noch Kontakt.

    Man hatte halt Glück oder Pech....


    Gruß Stephan

    Hallo zusammen!


    Bei wiederholten Durchblättern verschiedener Waffen-Revuen stoße ich immer wieder auf die verschiedenen Arten von Gewehrmunition K98, also 7,92mm.

    Nicht gerade vom Kriegsende ausgehend - ich denke hier nahm man vom Nachschub was man bekam - entstand bei mir die Frage, nach welcher Grundlage die einzelnen Munitionsarten angefordert wurden. Beim MG-Gurt von der Beimischung von Leuchtspur abgesehen.

    Wann oder bzw. wer SmE, SmK, s.S. usw. Bis jetzt konnte ich nirgendwo einen Hinweis auf die Beschaffung/Anforderung finden. Internet gab bis jetzt auch nicht viel her...

    Hat irgendwer eine Idee?


    Gruß Stephan

    Hallo zusammen!


    Nachdem sich hier das Thema "Pferd" gefunden hat, eine definitiv geschundenen Kreatur in den letzten beiden Kriegen, ein kleiner Buchtipp:


    "Pferde im Krieg" von Karl Löbe. Nichts besonderes, nur ein kleines Büchlein, hinterlässt aber einen Eindruck...


    Gruß Stephan

    Hallo Hannes!


    Erst mal Glückwunsch zum erfolgreichen Abschluss deiner Arbeit !

    Würdest du mir vorher verraten in welcher Gegend dein Vater eingesetzt war?


    Gruß Stephan