Posts by FredT

    Hallo,


    als Begründung wird zwischen den Zeilen eher das Aufhalsen von Arbeit im Zusammenhang der Organisation einer Zusammenkunft und irgendmöglicher Geheimnisaustausch gesehen. Wer wird sich, gerade in der mittleren Befehlsebene, noch gern mit zusätzlichen Auflagen zum Dienstbetrieb auferlegen? Das ist in der Bw nicht anders als im Realleben eines Produktionsbetriebes... was nix bringt unter dem Strich außer Kosten wird gecancelled ...


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    unabhängig vom Buch, du kannst jedes Buch auch über deine örtliche Bibliothek bzw. über Fernleihe von einer Verbundbibliothek beziehen... bringt dich in Kenntnis und nicht in finanzielle Not...


    Grüße Fred

    Hallo Thilo,


    du hast entweder die Frage nicht verstanden oder falsch beantwortet. Mir ging es nicht um eine Online-Ansicht im Internet, sondern um eine Digitalisierung auf den Computern oder im Intranet des BDC.
    Internet hatte ich schon ausgeschlossen...


    Grüße
    Fred

    Hallo Thilo,


    genau deshalb schrieb ich ja "entsprechende Mühe" und meinte da nicht bloß den TE. Ich war mir durchaus im Klaren, daß das vom BDC nicht zu leisten ist und nicht geleistet wird.
    Bei dieser Gelegenheit, du kennst dich da gewiss besser aus, die Frage, ob die BDC-Bestände digitalisert vorliegen?


    Beste Grüße
    Fred

    Hallo,


    eine mögliche Ansatzquelle wäre vielleicht das Studium der örtlichen Adressbücher der damaligen Zeit. Auf diesem Weg könnte man mit entsprechender Mühe auch Mitgliedsaufstellungen erarbeiten...


    Grüße
    Fred

    Hallo Max,


    prinzipiell kann man natürlich Bücher kaufen, muß es aber nicht. Gerade bei wissenschaftlichem Gebrauch würde das Unsummen kosten und viel Platz beanspruchen.
    Deshalb gibt es seit über einhundert Jahren in Deutschland große Bibliotheken, die Bücher zum Lesen und Studieren aufbewahren und für Interessenten vorhalten.
    Auch du kannst dich gern dieser Archivierungsform bedienen, selbst wenn das gesuchte Werk einmal nicht in deiner Ortsbibliotkek vorhanden ist. Dann gibt es die sinnreiche Erfindung einer Fernleihe aus anderen Bibliotheken des Verbundes oder aus Ganzdeutschland.
    Rat und Hilfe dazu geben dir gern die in deiner örtlichen Bibliothek angestellen Bibliothekare_innen


    MfG

    Hallo,


    wohl spätestens ab in der zweiten Generation der "Kriegsteilnehmer" (i.e. die jahrgänge ab ca. 1950) ist das Thema keines mehr; soviel zur Vererbbarkeit.


    Und als BW-Angehöriger in Kenntnis der Sachlagen kann man wohl, im krassen Gegensatz zu vor 1945 auch mal das bestimmende Wort "Nein" gebrauchen. Denn genau das ist von vielen Zeitgenossen seit 1991 so hinterfragt worden " Warum habt ihr da nicht mal Nein dazu gesagt?" Allerdings ist schweigender oder mittunender Opportunismus schon immer leichter gewesen... Nur soll man dann nicht mit dem Finger auf andere zeigen...


    MfG

    Hallo Horst, ich wäre vorsichtig mit einer Klassifizierung der "Nachfolgelager" der KZ; es waren eben keine. Es gab keine derartigen Repressions- oder Zwangsarbeitsmaßnahmen. Es gab nichts; die Insassen wurden isoliert, sich selbst überlassen.


    Es war also mal bestenfalls eine Folgenutzung der Immobilien, dabei aber auch Kgf-Lager wurden zu Speziallagern umgewidmet...


    Nachdenkliche Grüße

    Hallo ZAG,


    das ZKz der Luftfahrzeugrolle war auch vierstellig; also (D)-AZTG, wobei der erste Buchstabe zur Kennzeichnung der Luftfahrzeugklasse immer ein Vokal war: A, E, I, O, U. Für Leichtflugzeuge gab es die Ausnahme des Y.
    Das vorgesetzte D- war dabei kein Bestandteil des ZKz, sondern nur der zivile Landeskenner, wie auch das WL- der Luftwaffen-Übergangszeit.


    Grüße
    Fred

    An alle,


    noch einmal unbedingt zur Klarstellung:
    Meine Einlassung bezog sich "nur" auf die Nutzung dieser Lager unter neuem Befehl nach dem 8.5.45 . Etwas anderes habe ich nicht und nie gemeint.


    Und diese Nutzung unterschied sich doch sehr stark von der zwischen 1933 und dem Mai 1945. Das sollte damit ausgedrückt werden... etwas anderes möchte man mir bitte auch nicht unterschieben.


    MfG

    Hallo Det,


    wen du dich mit der Geschichte dieser Lager etwas befaßt, wirst du erkennen, daß es da weniger um Unterdrückung ging. Da wurde nix unterdrückt; die Insassen waren keinen Repressalien oder Folterungen ausgesetzt; es gab keine Zwangsarbeit. Sie waren und wurden einfach nur isoliert, von der Umwelt und von den Verhältnissen im Lande. Ihre Ansichten waren dazu noch nicht einmal relevant, denn es saßen ehemalige KZ-Häftlinge, Juden, Sozialdemokraten, Nationalsozialisten aller Coleur ein. Einfach nur, um sie wegzusperren. Es wurden keine Umerziehungen oder Gehirnwäschen durchgeführt... Die Verhältnisse in den Lagern taten ihr übriges....


    Und ja, warum haben die neuen Machthaber diese alten Lager genutzt? Weil sie einfach da waren; weil Infrastruktur und immobilien noch standen von KL und Stalag's... und auch, weil die anderen Siegermächte das in ähnlicher Weise handhabten... man sollte es nicht glauben, aber es war dort auch in Gebrauch...


    Grüße

    Hallo,


    in der linken oberen Ecke steht ja auch das F. IV./26 ... also vielleicht doch auch Fliegerzielgruppe IV ?


    Nachdenklich
    Fred

    Hallo,
    wieviel mehr an Eindeutigkeit möchtest du denn noch haben?
    Du hast


    - Typ
    - WerkNummer
    - Verband
    - TKz (takt. Kennzeichen)
    - StKz (StammKennzeichen)
    - Verlustursache
    - Verlustort


    Eindeutiger geht es wohl nicht mehr, oder was hast du dir vorgestellt???


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    schwierige Sache, denn das ist "nur" ein sog. Stammkennzeichen, also eine "Nummerierung" zur Bestandsführung gewissermaßen. In den Einheiten erhielten die Flugzeuge dann nach Zuführung ihr Verbandskennzeichen, nur nach diesem wäre eine Zuordnung leichter...
    Möglicherweise hat jemand noch gezieltere Angaben, aus meinen Daten ist nichts weiter abzuleiten. Vielleicht erkennt auch noch jemand die Offiziere näher, sodaß dann eine Zuordnung möglich wäre.


    Grüße
    fred

    Hallo,


    letzte frage zuerst: ja, Props wurden oft für einen Motortyp ausgesucht; in diesem Falle für den Siemens SH 14 a, der in den beiden genannten typen zum Einsatz kam.


    Die Angaben:
    9-40016.10 ist die Bauteilnummer entsprechende dem Teilekatalog des RLM
    GS (37537) ist die Herstellerkennzeichnung des Propellerwerkes Georg Schwarz, dessen Wappen man auch noch erkennen kann
    W-Nr ----------
    Motor: SH 14 a der zugeordnete geeignete Motor
    Flugz.: He 72, FW 44 die damit ausgestatteten Flugzeugmuster


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    es gab da schon entsprechende Anweisungen über Typenbauten durch die Bauverwaltung der Luftwaffe, nachzulesen in einschlägigen Architektur- und Bauwesenzeitschriften der Jahre 1934-39.


    Ganz besonders möchte ich dabei auf das Zentralblatt der Bauverwaltung hinweisen, das z.B. im Jahrgang 1937 einen längeren Aufsatz zum Thema "Neuzeitliche Flugzeughallen" veröffentlichte, der auch Abbildungen der gebräuchlichsten Typen enthält.


    Bei anderen Bauten war die Vereinheitlichung zwar vorhanden, durfte aber entsprechend territorialer Gegebenheiten durch den jeweiligen Baustab vom Architekten verändert und angepaßt werden. Die Bücher von Jürgen Zapf "Flugplätze..." geben da gute Vergleichs- und Anschauungsmöglichkeiten.


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    wenn schon so gebraucht, dann doch bitte als Zitat... Ansonsten mag ich hier in diesem Duktus nicht weiterdiskutieren...


    Ansonsten: in der NVA gab es unter den Berufssoldaten und Offizieren kaum eine Teilung; Die Partei, das war die NVA. Da gab es weder Opposition noch anderes, wie eben in jeder Armee: Befehl war Befehl, diskutiert (wenn überhaupt) wurde erst nach Ausführung. Und Zweifel an irgendwelchen Vorschriften etc. durften bestenfalls mal leise geäußert werden, niemal absolut. Schließlich gab es auch eine Militärabwehr, die "Verwaltung 2000". Aus meiner erfahrung bildeten die exWH keinen Kader, es waren dazu zu wenige in den unteren Chargen, denn nur Spezialisten wurden eingestellt, das Fußvolk kam aus den Kaderschmieden der KVP, und auch da waren die exAusbilder in der Minderheit, weil auch dort viele "Freunde" mithalfen. Anpassung war gefragt, aus allgemein bekannten Gründen, anderes konnt schnell ins Auge gehen. Und Märtyrer ist man von Geburt, sonst nicht mehr ;-). Wer wollte schon sein Leben und das seiner Familie aufs Spiel setzen? Wie Schauprozesse abliefen wußte man damals...
    Die letzte größe Enlassungs- und Ruhestandswelle kann man auch im Wiki nachlesen; dort wurden dann die höheren Chargen berentet...


    Grüße
    Fred