Posts by FredT

    Hallo Sergei,


    zu 2.
    Das ist doch kein ungewöhnlicher militärische Lebenslauf: Er hat seinen Wehrdienst bei der Infanterie abgeleistet und wurde als Reserveanwärter entlassen. Dann hat er studiert und nebenbei eben bei einer Marine-SA- Abtt. mitgemacht. Das ist neben seinem Studium, also in der Freizeit geschehen und hatte nichts mit dem Heer zu tun. Er war ja ausgeschieden. Nach Kriegsbeginn wurde er als Reservist reaktiviert, eingesetzt und hat sich dann als Offizier freiwillig zur Luftwaffe gemeldet, was man beim damaligen Personalmangel eben auch machen konnte. Da gab es teilweise ganz andere Werdegänge quer durch alle Waffengattungen, aber auch eben bei fähigen Offizieren, gerade in der Anfangszeit der Wehrmacht nicht so ungewöhnlich; es hing auch von der Fach/Spezialausbildung der Kader ab.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    ich würde empfehlen, mal Zugang zu folgenden Büchern zu suchen:


    Ries, Karl: Fliegerhorste und Einsatzhäfen der Luftwaffe : Planskizzen 1935 - 1945 / Karl Ries ; Wolfgang Dierich. - Stuttgart : Motorbuch-Verl., 1993. - ISBN 3613014866


    Zapf, Jürgen: Flugplätze der Luftwaffe 1934 - 1945 -und was davon übrig blieb. - Zweibrücken : VDM, 2001-
    Bd.4 : Sachsen-Anhalt. - 2005. - ISBN 3925480323


    Grüße
    Fred

    Hallo Sebastian,


    man muß auch keine Bücher kaufen, weder für großes, noch für kleines Geld. Aber in jeder Gemeinde und Stadt gibt es eine öffentliche Bibliothek, wo man Bücher fast für lau, gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr, ausleihen kann... und wem das dann noch nicht reicht, der kann sogar im gesamten Bundesland und der Republik per Fernleihe ausleihen... Und bis man da mal durch sein sollte, ist ein Leben vorbei... Also empfehle ich Dir wärmstens einen Besuch dort und die Möglichkeit, alle Deine Fragen zu Büchern dort anzubringen... Man wird dir helfen.


    Grüße
    Fred

    Hallo Roy,


    die Unterscheidung habe ich gemacht, da die die Truppenteile der Volksrepublik Vietnam, mit Hauptstadt Hanoi, gleichfalls international mit der Abkürzung NVA (North Vietnamese Army) bezeichnet wurden. In Verbindung mit der NVA (nationale Volksarmee) sollte die Abkürzung für die Grenztruppen wohl bekannt sein; sie war auch Bestandteil des Kfz-Kennzeichens.
    Über die Sinnigkeit und Unsinnigkeit von Wiki-Quellenspezifikationen muß man nicht mehr urteilen oder orakeln. Auf diese Art und Weise sind Ergebnisse jahrelanger historischer Forschungen negiert worden. Da werd ich den Teufel tun und dieser Praxis die Brücke treten.. Wer es unbedingt wissen will, mag gern sowjetische Dienstvorschriften lesen, übersetzen und interpretieren. Das haben aber selbst die "Verfasser" von Wiki nicht tun wollen...
    Zum Zusammenhang: Die GT waren Bestandteil der NVA, auch wenn sie zeitweise separat eingeschätzt wurden. Die Landstreitkräfte der NVA waren mit verschiedenen Truppenteilen besetzt, die Mehrfachraketenwerfer im Bestand hatten: BM-21 (dort bei Wiki auch einzige Auflösung der Abk. BM), RM-70.


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    kann ich gern tun:


    - 45 Jahre Beschäftigung mit militärischen Themen der Sowjetunion, Rote Armee/Sowjetarmee, dt. NVA und GT; dazu unendlich viele Bücher, Broschüren, Artikel dieser Provinienz gelesen und abgespeichert in Brain HD
    - Bestätigung des Wissens durch Nachlesen in Wikipedia


    Freundliche Grüße
    Fred

    Hallo,


    die Auflösung der Abkürzung RS, gebraucht übrigens für die Flugkörper/Geschosse mit ihrem Kaliber, lautet Reaktiwnii/raketnii snarjad ...


    Also RS-82 für die kleinsten, und RS-132 als größtes Kaliber. Die Fahrzeuge mit Lafetten trugen eine BM -Nummer für Bojewaja mashina.
    Für die Salvenwerfer wurden die RS modifiziert und unter den Bezeichnungen der Fahrzeuglafetten typisiert: BM-8 mit 82mm, BM-13 mit 132mm und BM-31 mit 300mm Kaliber. Die an die Lafettentypisierung angehängte Zahl bezifferte die Menge der Abschußschienen, z.B. BM-8-36 mit 36 Schienen Kal. 82mm.


    Grüße
    Fred

    Hallo Nic,
    aber klar gab es die auch in Berlin, mit Flak oder Radar oben drauf am Zoo und Humboldthain... such mal Flakbunker Berlin...


    Grüße
    Fred

    Hallo David,


    Bücher muß man sich nicht leisten können und auch nicht in jedem Fall erwerben. Es gibt in Deutschland gut bestückte Bibliotheken, und das System der Fernleihe, durch das örtlich nicht vorhandene Literatur beschafft werden kann. Das kostet nur eine Bibliotheksmitgliedschaft und die Fernleihgebühr. Frag einfach mal in deiner Ortsbibliothek, dort wird man dir Rat und Hilfe geben.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    taktisches Kennzeichen der Maschine ist F6+JH
    Die Einheit mit dem Verbandskennzeichen F6 heißt Aufklärungsgruppe 122.
    Die 1.(F) bezeichnet nochmals die Staffel, in diesem Fall die 1., eine (F) für Fernaufklärung, in dieser Fliegergruppe.


    (Im Unterschied: Die Nahaufklärer, auch Heeresaufklärer, wurden mit (H) klassifiziert.)


    Zur Maschine: J ist der individuelle Flugzeugbuchstabe in der Aufstellung; H [in weiß] weist auf die Zugehörigkeit zur 1. Staffel der I. Gruppe hin.


    Grüße
    Fred

    Hallo Andreas,
    da gibt es doch die Möglichkeit, die Bücher über eine Bibliothek auszuleihen, wenn nicht am Ort, dann über die sog. Fernleihe. Mach dich mal örtlich kundig, da wird dir geholfen.



    Grüße
    Fred

    Hallo,
    ja, das ist öft passiert, daß Landser und andere Einheiten nicht so informiert waren über eingesetzte andere Waffen. Übrigens fanden Anfang September 1944 die letzten Kampfhandlungen auf französischem Staatsgebiet statt, "Ende 1944" und dazu noch in Biarrritz ist daher nicht möglich...


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    um mal meine 2ct hineinzuwerfen.
    a) war die zeitliche Gegebenheit nicht mehr vorhanden, weil der "Chef" auch der Hauptmoderator war; es wird neue Mode geben, die das vereinfachen...
    b) bestand die Notwendigkeit in Zusammenhang mit a) eine neue Forensoftware aufzubieten (die alte hatte inzwischen Datenmängel, deren beseitigung mit a) )
    Daher auch die Neuregistrierung...
    c) hatte es auch eine finanzielle Beanspruchung des "Chef" gegeben, die dieser nicht mehr allein tragen konnte/wollte (Sowas geht heute mal ganz schnell und die sozialen Sicherungssysteme beinhalten das nicht...)


    d) als Letztes soll es eine Archivierung des alten LBB geben, damit die Beiträge und Fäden weiter genutzt werden können. Das geht nun mal aber nicht von heute auf Morgen...


    Und die Frage eines vernünftigen Supports bei Kostensteigerungen ist wohl kaum irgendwo ein Diskussionsgrund (?)


    Nachdenklich vom
    Fred

    Hallo,


    und noch wichtiger wäre es, die dazugehörigen Daten zu den Flügen, den Einheiten und zum Flieger selbst zu schreiben. Erst dann bekommt das Ganze Hand und Fuß und ein Gesamtbild der Laufbahn und des Einsatzspektrums...


    MfG
    Fred

    Hallo,


    Ribnitz-Damgarten war die Wirkungs- und Produktionsstätte der Bachmann- Werke, die Walther-Bachmann-Flugzeugbau KG baute dort auch u.a. He 42 und He 59 um bzw. führte Reparaturaufträge aus...
    Die Seefliegerausbildung ist in der FFS (See), später FFS C17, auch auf Seeflugzeugen, durchgeführt worden.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    die allseitsbekannte Seite vom Holm
    http://www.ww2.dk/air/kampf/kg77.htm


    listet für das KG77 verschiedenen Standorte für die LT-Einsatzmachung auf ab 7.43:
    - Stab Königsberg-Devau; Neuhausen
    - I. Grieslienen; Prowehren
    - III. Wormditt
    - IV. Gross-Schiemanen


    KG26 war zu dieser Zeit schon LT-Kampfgeschwader und mit mit der Ausnahme Blankensee im West/Südraum im Einsatz...


    Ostpreußen oder eben Blankensee als Ergänzungsgruppe wären die Möglichkeit...


    Grüße
    Fred