Posts by FredT

    Hallo miteinander,


    der Standort Köthen, mitsamt seinem Fliegerhorst, war Heimathafen der KGr. 100, des späteren KG 100.


    Enstanden war diese Einheit aus der/den Fliegerstaffeln der Luftnachrichten (Ln!) - Lehr- und Versuchsabteilung, bis 1937 in Halle ständig, dann Ln-Schul- und Versuchsabteilung. Ln-Schul- und Versuchs-Regiment am 1.11.1937 etaisiert.


    Aus der II. Flugfunker-Schul- und Versuchs-Abteilung ging die seit 26.08.1939 bestehende Luftnachrichtenabteilung 100 hervor. Sie bestand aus drei Staffeln und einer Kompanie mit den Aufgaben:
    1. Staffel (Versuchsstaffel) [später 7.Kp]
    2. Staffel (X-Verfahren) (aufgestellt bereits Jan. 1937) [später 8.Kp]
    3. Staffel (Y-Verfahren)
    6. Funkvers-Kp (Bodenkp. für X-Verfahren)


    Mit Bildung der LnAbt. 100 stand der Luftwaffenführung der erste "Pfadfinderverband" zur Verfügung. Vorerst diente er zur Erprobung von Funk- und Navigationsverfahren für die fliegenden Verbände. Dazu führten die Versuchsstaffeln "Nonstop"-Weitflüge nach Tripolis, Las Palmas und Debrecen durch. Die Funkbetriebsstelle für diese Flüge befand sich in Köthen. Von hier aus wurde ein Sender in der Funksendezentrale Leipzig-Schkeuditz bedient.


    Der Schwerpunkt des Dienstbetriebes der Ln-Schul- und Versuchs-Abteilung lag auf dem Gebiet der funknavigatorischen Versuche und Verfahrenserprobungen.
    Der Flugzeugbestand umfaßte bei Kriegsbeginn
    7. Kompanie 12 Ju 52/3meo, ab 7.10.39 He 111 H
    8. Kompanie 8 He 111 H



    Die Ln.Abt. 100 wird am 18.11.1939 in KGr. 100 umbenannt. Diese Einheit ist ab 15.12.1941 I. Gruppe KG 100 "Wiking". Stammhorst ist bis zum Kriegsende der Fl.h. Köthen, die Einsatzplätze sind in ganz Europa verteilt.


    [Q. Eigene Recherchen]



    Eine Verbindung mit dem KG 200 bestand mW nicht, erst offenbar mit der Kommandoübernahme durch Koch. Das hatte aber wohl auch nichts mit Köthen zu tun, denn die Erprobungen liefen ja nicht übers KG 200...


    Grüße
    Fred

    Hallo Daniel,


    sagen wir es einmal so:


    vor dem 17.8.40 hat es keine Angriffe auf Halle gegeben.


    Daß eine vorherige Nutzung von Welzow vorhanden war, ist nicht strittig. Die Flugbücher zeigen es. Im Rahmen dieser Flüge soll Welzow auch zur Schießausbildung genutzt worden sein.


    Mir ging es insgesamt um die dauerhafte Belegung, eben nach dem Angriff auf die LNS, eben "Seid August 1940 defenitiv die 1. Fliegerkompanie und regelmäßig mindestens zwei BAKs."[Zitat]


    Damit sind wir also konform, hoffe ich.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    vor dem englischen Luftangriff auf die Schule in Halle am 17.8.40 dürfte es nach meinen Informationen keine dauerhafte Belegung von Welzow gegeben haben. In allen Dokumenten wird immer von einer notwendigen Verlegung wegen der noch im Gelände vorhandenen Blindgänger und Langzeitzünderbomben ausgegangen, die einen geregelten Schulbetrieb nicht zuließen. Außerdem wurden beim Angriff ja etliche Unterkunftsgebäude und ein Heizhaus zerstört.
    Bekannt ist hingegen die Nutzung von Welzow als Außenplatz für die Schießausbildung.


    Grüße
    Fred

    Hallo Daniel,


    fein...


    Und auf dem ersten Foto (Ju52 Nietleben) ist nicht nur eine der Flugzeughallen, sondern auch noch die He 70 F StKz. TR+NK zu erkennen...
    Auch diese Muster gehörte zum Bestand der LNS


    Außerdem, vielleicht ist es möglich, das Copyright nicht unbedingt über Gesichter und Kennungen zu drucken, dann könnte man vielleicht auch noch anderes identifizieren.


    Grüße
    Fred

    Hallo Rene,


    genau so sollte es wohl gewesen sein.
    Nur verfügte aber die Ju 86, wie auch andere Muster der ersten Generation, nicht über ETC, sondern über im Rumpf eingebaute ESAC, in denen die Bomben bis 250kg senkrecht, meist zu sechst (oder acht) aufgehängt waren.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    könnte mir schon vorstellen, daß das so eine Art Befähigungsnachweis ("Schnellbesohlung") gewesen ist, bei dem man Lw.-Personal mit den Techniken und Besonderheiten beim Flugzeugbetanken vertraut gemacht hat. Schließlich durfte nicht jeder eine solche Tätigkeit, die ja auch Gefahrenpotential hat, durchführen. Diese Instruktion konnte durchaus auch vorort auf einem E-Hafen gemacht werden, wenn eben Not am Mann war, aus welchen Gründen auch immer.


    Grüße
    Fred

    Hallo Ralf,


    ja, Du hast natürlich voll recht, von einer Seite über die 30 Sq. Die Adresse ist mir leider verloren gegangen, vielleicht kann ich sie noch nachliefern.


    Edit: Ist erfolgt...



    AviaB.33


    Der Flugplatz auf Kreta hieß sicher Maleme


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    ja, wirklich, jetzt fällt es wie Schuppen aus den Haaren...


    Na dann...


    Grüße
    Fred


    Tante Edit:
    Date: 27-APR-1941
    Time:
    Type: Bristol Blenheim Mk.I
    Operator: RAF 30 Sqn.
    Registration: K7177
    C/n / msn:
    Fatalities: Fatalities: / Occupants:
    Airplane damage: Written off (damaged beyond repair)
    Location: Near Crete, Mediterranean Sea - Greece
    Phase: En route
    Nature: Military
    Departure airport:
    Destination airport:
    Narrative:
    T/o 0615, Maleme, Crete, Greece. On a convoy fighter patrol at position 33km 160 degs from Kalamata, Crete. At 0750 hrs the pilot sighted one Dornier bomber and endevoured to make contact. In doing so the aircraft was hit while turning to attack and presumably flew into an AA barrage of the naval escort. Damaged was caused to both planes and the belly gun trough of the Blenheim was badly damaged. One of the tyres had been struck by AA but the aircraft made a good landing on return to base. Abandoned on Maleme airfield Crete, Greece when the British evacuated the island.


    Crew: Pilot only known.
    Pilot: Flt/Sgt 564068 D.J. Innes-Smith RAF OK.


    Q: http://aviation-safety.net/wikibase/wiki.php?id=68502

    Hallo,


    aber eingeworfen, daß mir der Verbleib Kenia auch abwegig erscheint.


    Meine Intention wäre noch, mit Hilfe der rudimentären SerialNo K71n7 auf die Staffel mit dem Kennzeichen ZT anzusetzen, was sicherlich auch Erfolg versprechen würde...
    Damit könnte dann auch eine Verbindung zum deutschen Luftfahrzeug gezogen werden.


    Grüße
    Fred


    edit: K7033 to K7182 Blenheim I: mögliche No also , 7107, 7117, 7127, 7137, 7147, 7157, 7167, 7177

    Hallo zusammen,


    es sind eindeutig beide Flugzeuge britischen Ursprungs, RAF.


    Das erste ist eine Brewster B.339, Exportversion der bekannten F2A Buffalo.
    Kennung 7Z, Serial AX819.


    Auch das zweite ist britisch, es trägt das Serial K 71n7(?) und den SquadronKenner ZT, was es als zur 258 Sq zugehörig ausweist.
    damit wäre es als Bristol Blenheim Mk.I einzuordnen.


    Grüße
    Fred

    Hallo zusammen,


    solche Uniformen wurden auch im südlichen und südlicheren Frankreich getragen, also an der südlichen Biskaya, an der Riviera, und im gesamten italien. Dazu könnte auch die Trageweise von Schnürschuhen, Shorts und Tropenhelm einschließlich Flieger/Staubbrille gehören.


    Eine Entlassung, egal woher, ist nicht abhängig vom Ort der Gefangennnahme, und gerade Frankreich ist groß...


    Ich gebe auch zu bedenken, daß von den Siegern oftmals verschlissene Uniformen gegen neue getauscht wurden, gerade wenn man wegen irgendeinem Anlass etwas darstellen wollte!


    Grüsse
    Fred


    PS: Gibt es Auskünfte der WAST zum Betreffenden?

    Hallo,


    die Oberbekleidung sieht aus wie die Lederol-Jacke, die auch NVA- Flammenwerferbedienungen und Kradbesatzungen getragen haben. Dazu gehörte noch die entsprechende Hose.


    Grüße
    Fred

    Es dürfte sich nach meinen mageren Unterlagen einmal um die Ausbildungseinrichtung für Waffenmeister, zum anderen für Flak-Techniker gehandelt haben. Beide Einrichtungen sind miteinander verknüpft, auch kommandeurlich...und dann als Fl-WTS 2 etatisiert worden...


    Grüße
    Fred

    Quote

    Original von Tobias Giebel
    Weiss jemand wo Magrun liegt? Liegt es noch in der Nähe von Derna, so das der Soldat, der die Bilder beschriftete, eventuell Derna schrieb, weil Magrun in der Nähe liegt und selber als Ort völlig unbekannt ist?



    Liegt etwas weiter weg von Derna...undzwar auf halbem Wege (ann der Küstenstrasse) von Agedabia nach Benghazi, also an der Ostseite der Syrte...


    Aber war nicht schwer zu finden... Heißt heute Sidi Ahmad al Magrun...


    Grüße
    Fred (auch LNS-Forscher...)