Posts by FredT

    Hallo,

    das technische Gerät, am Boden liegend, habe ich als "Eselskopf" aus lesender Erinnerung. Es diente den Flugschülern, am Boden befindlich, mit ( in der Haube eingebauten) Kompass und Stoppuhr bestimmte Kurse einzuüben und sich in der Handhabung der bezeichneten Instrumente im Zusammenspiel zu gewöhnen und zu schulen. Es war also gewissermaßen ein Blindflug am Boden, bei dem die Haube über Kopf und auf Schultern gesetzt wurde und nur die Möglichkeit zur Instrumentenbeobachtung blieb.


    Die Scheiben mit dem R bzw L dienten mW der Signalisation zur Einleitung der Landekurve im Platzflug. Uwe wird mich da ggf. berücksichtigen dürfen.


    Grüße Fred

    Hallo,

    weil gesucht, habe ich noch mal in den Tiefen des Archives gestöbert und gefunden:


    Die gesuchte Ar 96 B WNr. 45 0048 (BQ+MV) entstammt einer Serie von 70 Stück (45 0001 bis 45 0070) aus dem Werk Avia, Produktionsjahr war 1944. (Q: Avia/Letov C-2 (Arado Ar 96) ; Aero L-29 Delfin ; De Havilland Tiger Moth : ilustrovaná historie letectví / Zdenek Hurt ; Pavel Kuçera ; Oliver Chalas. - Praha : Naše vojsko, 1990. - (Edice Tríada ; Svazek .). - ISBN 8020602194. S.64)

    Primärquelle war dazu das Startbuch von Avia.

    Ob es sich im Einzelnen um eine Variante B-1 oder B-2 ...10 handelte, konnte aus der Aufstellung für Avia nicht entnommen werden.


    Grüße Fred

    Hallo Anhalter,


    nein, nicht das Schlachtschiff, sondern den HF-Lehrgang der Hitlerjugend, die vom FH Detmold und der dortigen LN-Schule nach Halle zurückverlegt wurden, mit dem o.a. Ende eines Teils dieser Jungs...


    Grüße

    Fred

    Hallo, guten Abend,

    kleiner Einwand und Hinweis zur Beortung Halle-Mötzlich: Es gab dort, zugehörend zu den Siebel Flugzeugwerken, insgesamt vier dieser Barackenlager:

    Fremdarbeiterlager Birkhahnweg

    Kgf-Lager Osramstraße

    Fremdarbeiterlager Birkhahn

    KZ-Außenlager Birkhahn


    Es ist also gut möglich, als Militärinternierter Italiener in einem der außer-KZ-Lager untergebracht gewesen zu sein.


    Grüße

    Fred

    Hallo,


    gern verweise ich auf die Publikation "Zentralblatt der Bauverwaltung", die ihrem Wesen entsprechend gerade in den 30er Jahren entstandene Neubauten (anonymisiert) veröfffentlicht.

    Ausgehend von der Luft- und Heeresnachrichtenschule Halle, Architekt Büro Sagebiel, sind da vom Flughafen Tempelhof, LKriegsschule Dresden, Reichsluftfahrtministerium etc. doch einige Bauten überliefert.

    Großprojektee, wie Kasernen und Flugplätze, sollten sich den Hinweisen der Auftraggeber entsprechend immerder örtlichen Architekturtradition anpassen. Sehr gut ist das in der Eifel, "Ordensburg Vogelsang", oder auch in Bayern, wo man sich an die "Postbauschule" anlehnte, sichtbar.

    Die Größe und Mächtigkeit des Reiches und seiner Behörden war den Bürgern und Besuchern zu dokumentieren, zB Gauforum Weimar, Parteitagsgelände Nürnberg, Behördenhaus Erfurt, Arnstädter Str. etc.


    Grüße Fred

    Hallo, guten Abend,

    da die Luftfahrt und Luftfahrtindustrie im Bereich Halle zu meinem Interessengebiet gehört, kurz einige Anmerkungen.


    Für die Siebel Flugzeugwerke Halle, (Mötzlich), Dessauer Str. 70, gab es seinerzeit 3 "Gemeinschafts"lager, wie man die Wohnstättten der "Fremdvölkischen" bezeichnete. Wie üblich waren das die bekannten Barackenlager des Einheits(Unterkunfts)typs.

    Nach den Bombardierungen und Zerstörungen der Werksanlagen, speziell der Ju-88-Tragflügellinie I, am 7.7. und 16.8.44, sollten die Auslagerung und Neuaufbau dieser Linie in der Porzellanfabrik Annaburg vorgenommen werden. Die Planungen und Vorbereitungen liefen bis ca. 11/44 und wurden dann ohne Ergebnisse und Verlagerung abgebrochen bzw. eingestellt. Es gab also von Siebel keine der von anderen Herstellern bekannten Verlagerungen und Verzweigungen. Die Tf-Fertigungslinie I wurde zugunsten der noch weiter funktionierenden Linie II geplündert und kanibalisiert, um die Lieferanforderungen für die laufende Ju-88/188-Fertigung von ATG sicherstellen zu können.


    Grüße Fred

    Hallo,

    das ist in der Tat die persönliche Reisemaschine vom Udet, die er auch selbst flog. In der Friedenszeit als rotlöackierte (nur mit Sondergenehmigung!) mit D-ILFR gekennzeichnet, erhielt sie 1939 eine Normtarnung und das Stammkennzeichen RJ+AP, das man zT auch erkennen kann.

    Nach Udets Freitod 1941 wurde sie von allen individuellen Einbauten kanibalisiert und in der Flugbereitschaft des Generalluftzeugmeisters Milch "aufgebraucht".


    Grüße Fred

    Nabänd,


    und zum Thema U-2 ist unbdingt noch anzumerken, daß es trotz Flughöhe und Geschwindigkeit abzuschießen war. So geschehen bereits am 1. Mai 1961, als der Pilot Gary Powers bei Swerdlowsk vom Himmel geputzt wurde. Sein "Gegner" war eine Boden-Luft-Raktete des Typs SA-2 / S-75.


    Grüße Fred

    Hallo Jörg,

    das, worauf Uwe hinauswollte, ist das Angeben aller bekannten Informationen, die du dann in #5 nachgeliefert hast. Sowas sorgt für unnötigen Rechercheaufwand und macht (Un)Mut für die weitere Hilfe. Das hätte vermieden werden können, denn gerade Uwe ist mit seinem Wissenund seinen Quellen ein wichtiger Partner und Helfer hier.


    Bitte zukünftig daran denken. Und vielleicht kann man das ja mal für alle Neulinge mit oben anpinnen.


    Danke und guten Abend

    Fred

    Hallo,


    und nix 1942... (man muß von oben auf der Seite lesen ;-)


    2.(H)/15:

    Die 2. Staffel wurde am 1. Oktober 1937 in Göppingen aus der 2. / Aufklärungsgruppe 115 aufgestellt und mit der He 45 und He 46 ausgestattet. Am 1. November 1938 wurde die Staffel zur 2. / Aufklärungsgruppe 13.


    Dann übrigens auch mit neuer Kennzeichnung im LK III: 30+X21/2/3 und Standort Großenhain. Damit ist die Aufnahmezeit des Fotos auch eingegrenzt auf 10/37 bis 10/38


    Grüße

    Fred