Posts by FredT

    Hallo,

    mal so als Hinweis: In Leuna wurde Braunkohle aus dem heimischen Revier vergast, um Grundstoffe für die chemische Produktion zu bekommen. Daher wäre es nicht abwegig, daß es sich bei dem Leuna-Gas nicht um Generatorgas aus Holz gehandelt haben könnte.


    Grüße Fred

    Moin,

    im Jargon der Flugschüler hieß das Gefährt "Eiswagen", wegen seiner "Ähnlichkeit" zu den zivilen Produkten, bei denen man sich auch anzustellen hatte, bis man was in die Tüte bekam. Hier war es dann eben der Flugauftrag bzw die Abmeldebestätigung nach dem Flug.


    Grüße Fred

    Moinsen,


    es gab zwar definitiv per Titel keine weitere JFS, aber die Fliegerausbildung erfolgte ja in den FFS A bzw B bzw A/B. diese hatten eine viel größere Durchlaufkapazität, konnten "sieben", das jagdfliegerische Fußvolk dann mit den Grundlagen "bewaffnet" an die einzelnen JG überweisen, versetzen, die eigene Kapazität erweitern durch Halten und bimnden von geeigneten Fluglehrern zum Stammpersonal und darauf aufbauen auch wieder zu neuen FFS. grundlagen der fliegerischen Zucht und "Unzucht" wurden in den FFS gelegt; nur eben die "höheren" Weihen gab es für ausgesuchte Piloten dann an den JFS.


    Grüße Fred

    Guten Abend,

    deine Frage kann mit ja beantwortet werden, denn gerade in der "Geheim-" und Aufbauzeit der Lw waren noch nicht genügend Fachspezialisten militärisch greifbar oder ausgebildet, wonach man eben auf örtliche Zivilangestellte bzw. -zugeordnete rückgreifen mußte. es war einfach ein "logistisches" Problem in diesr sprunghaften Aufbauzeit, um die bestätigten Stärkenachweise auch personell zu unterfüttern. Und der immense Aufwuchs einer bis dato nicht oder nur ansatzweise geheimen Truppengattung wurde vielerorts so abgefangen; neue Geschwader oder andere Truppenteile entstanden nach dem Prinzip der Zellteilung; Stammverbände wurden geteilt und mit neuem meist auch frischem Personal, i.e. Wehrdienstleistenden, 12Endern, Jungoffizieren, Ersatz ("E")-Offizieren und -militärbeamten aufgefüllt. Teilweise war das auch nur eine jährliche Sequenz, um nach 12 Monaten schon wieder geteilt zu werden... Schau dir mal an, wie die Organisation der Luftkreise und -gaue gewachsen und geändert wurde, dann wird schnell klar, daß auch jede kleinste (Militär)Verwaltungseinheit wieder das volle Personal haben mußte. Versetzungen und Verlegungen waren Tagesnorm, und natürlich auch entsprechend unbeliebt, aber oft auch mit Beförderungen "versüßt"... Man konnte "Karriere" machen, wie es auch in den gezeigten vitae ersichtlich ist


    Grüße Fred

    Hallo,


    da hat der Koll. Ingo voll recht, denn für die Flak gab es die Flak WTS.

    In Halle bestand die Flg WTS nach Aufstellung bis zum Kriegsbeginn und wurde dann nach Merseburg übergeleitet (aus Kapazitätsgründen) und weil dort bei der Flak inzwischen auch entsprechende Schießstände auf dem Kasernengelände vorhanden waren. In Halle war das nur sehr eingeschränkt möglich; für weitere praktische Ausbildungen mußten immer auf den Schießplatz Zöberitz verlegt werden.


    Grüße Fred

    Hallo, guten Abend,


    zur "Abordnung" von Frontsoldaten gehörte der sog. "Arbeitsurlaub", während dem Wehrmachtsangehörige zur Arbeit in kriegswichtigen Betrieben abgestellt wurden. Um eine solche Tätigkeit bei Erla wird es sich dann gehandelt haben. Möglicherweise war der "Urlauber" dann auch für die Alarmeinheiten der örtlichen Flak eingesetzt.

    Die Verschleierung der abgelagerten Werksteile in pro forma eigenständige GmbH war usus. Für Klotzsche wäre dann schon "Klothilde" sinnig ( Junkers Langensalza/Thür. firmierte zB als "Langenwerk")


    Grüße Fred

    Hallo,

    zumindest im Luftkrieg übwr der Insel wurde das mit den X- und Y-Verfahren schon so getätigt. Und im Jahre 1944 hatten alliiierte Bodentruppen bzw. FS-Jäger solche Decca-Sender für Nachschub- und Verstärkungsabsetzungen im Bestand, zB am D-Day. daß diese dann nicht 100pro zum Einsatzkamen wg Ausfall der Bediener etc. ist eine ganz andere Geschichte.


    Grüße

    Fred

    Hallo, nicht nur das von Bert angemerkte war wichtig. Viel wichtiger waren alle die, die bereits Erfahrungen mit dem Gegner gesammelt hatten, egal in welcher Hierarchie oder Einheit sie Dienst taten. Kriegserfahrungen und Unterdrückungserfahrungen waren unbezahlbar im Kampf mit dem nun kommunistischen Gegner. Außerdem war ja die westdeutsche Verwaltung und Gerichtsbarkeit so auf "alte Herren" mit den "Erfahrungen" von Volksgerichtsbarkeit, Geheimpolizei, Kriminal- und Ordnungsbehörden etc. fixiert. Da konnte dann auch gleich mal für die "alten Kameraden" gearbeitet, ausgesagt und gegen die Verfolgten und Verfemten wieder sanktioniert zu Rate gezogen werden... Entnazifizierung im mittleren und unteren Verwaltungssegment fand doch eher nicht statt, alles nur "Mitläufer", oft auch mit schwarzer Weste und blutigen Händen. Beispiele erspare ich mir hier...


    Never, never more.


    Grüße

    Fred

    Hallo,

    das technische Gerät, am Boden liegend, habe ich als "Eselskopf" aus lesender Erinnerung. Es diente den Flugschülern, am Boden befindlich, mit ( in der Haube eingebauten) Kompass und Stoppuhr bestimmte Kurse einzuüben und sich in der Handhabung der bezeichneten Instrumente im Zusammenspiel zu gewöhnen und zu schulen. Es war also gewissermaßen ein Blindflug am Boden, bei dem die Haube über Kopf und auf Schultern gesetzt wurde und nur die Möglichkeit zur Instrumentenbeobachtung blieb.


    Die Scheiben mit dem R bzw L dienten mW der Signalisation zur Einleitung der Landekurve im Platzflug. Uwe wird mich da ggf. berücksichtigen dürfen.


    Grüße Fred

    Hallo,

    weil gesucht, habe ich noch mal in den Tiefen des Archives gestöbert und gefunden:


    Die gesuchte Ar 96 B WNr. 45 0048 (BQ+MV) entstammt einer Serie von 70 Stück (45 0001 bis 45 0070) aus dem Werk Avia, Produktionsjahr war 1944. (Q: Avia/Letov C-2 (Arado Ar 96) ; Aero L-29 Delfin ; De Havilland Tiger Moth : ilustrovaná historie letectví / Zdenek Hurt ; Pavel Kuçera ; Oliver Chalas. - Praha : Naše vojsko, 1990. - (Edice Tríada ; Svazek .). - ISBN 8020602194. S.64)

    Primärquelle war dazu das Startbuch von Avia.

    Ob es sich im Einzelnen um eine Variante B-1 oder B-2 ...10 handelte, konnte aus der Aufstellung für Avia nicht entnommen werden.


    Grüße Fred

    Hallo Anhalter,


    nein, nicht das Schlachtschiff, sondern den HF-Lehrgang der Hitlerjugend, die vom FH Detmold und der dortigen LN-Schule nach Halle zurückverlegt wurden, mit dem o.a. Ende eines Teils dieser Jungs...


    Grüße

    Fred

    Hallo, guten Abend,

    kleiner Einwand und Hinweis zur Beortung Halle-Mötzlich: Es gab dort, zugehörend zu den Siebel Flugzeugwerken, insgesamt vier dieser Barackenlager:

    Fremdarbeiterlager Birkhahnweg

    Kgf-Lager Osramstraße

    Fremdarbeiterlager Birkhahn

    KZ-Außenlager Birkhahn


    Es ist also gut möglich, als Militärinternierter Italiener in einem der außer-KZ-Lager untergebracht gewesen zu sein.


    Grüße

    Fred

    Hallo,


    gern verweise ich auf die Publikation "Zentralblatt der Bauverwaltung", die ihrem Wesen entsprechend gerade in den 30er Jahren entstandene Neubauten (anonymisiert) veröfffentlicht.

    Ausgehend von der Luft- und Heeresnachrichtenschule Halle, Architekt Büro Sagebiel, sind da vom Flughafen Tempelhof, LKriegsschule Dresden, Reichsluftfahrtministerium etc. doch einige Bauten überliefert.

    Großprojektee, wie Kasernen und Flugplätze, sollten sich den Hinweisen der Auftraggeber entsprechend immerder örtlichen Architekturtradition anpassen. Sehr gut ist das in der Eifel, "Ordensburg Vogelsang", oder auch in Bayern, wo man sich an die "Postbauschule" anlehnte, sichtbar.

    Die Größe und Mächtigkeit des Reiches und seiner Behörden war den Bürgern und Besuchern zu dokumentieren, zB Gauforum Weimar, Parteitagsgelände Nürnberg, Behördenhaus Erfurt, Arnstädter Str. etc.


    Grüße Fred