Posts by FredT

    Hallo Arnd,


    natürlich wurden Techniker und Wissenschaftler "eingeladen" und das im wahrsten Wortsinn. Allerdings eben nicht nur von den sowjetischen Behörden, sondern bis zum 1. Juli '45 auch in den damals amerikanisch/britisch besetzten Landesteilen. Die "Übersiedlung" von Zeiss-Fachkräften ist dabei genauso bekannt, wie die von Junkers-, Siebel- und Heinkel-Spezialisten, auch Askania- und Telefunken-Mitarbeiter waren darunter. Und diese haben nicht mehr oder weniger Entscheidungsfreiheit gehabt; man hat sie schlichtweg nur vor die Wahl "freiwillig (gezwungen)" oder "(ganz) gezwungen" gestellt...


    Grüße Fred

    Hallo Anhalter,

    Unterlagen wurden schon noch zu deutscher Zeit in der LNS massiv vernichtet, als das Gros der Schüler in die Kampfeinheiten abgeordnet wurde und kein Nachschub dafür mehr kam. Stammeinheiten gab es dann auch nicht mehr in der Form, nur noch Bewachung und die Radarschüler der "Prinz Eugen", die dann noch an der Unstrutlinie verheizt wurden. Die Besetzung durch die 69. US-ID "Timberwölfe" hat dann weiter dazu beigetragen, Schriftgut zu vernichten. Und die neue Besatzung durch die Sowjetarmee ab 1.7.45 besorgte dann den Rest: es ist kaum nennenswert was überliefert, wenn es nicht aus Zweit oder Drittquellen kam.


    Grüße

    Fred

    Hallo Karl,


    besten dank für die Korrektur. Linsenlafette ist natürlich goldrichtig, und fiel mir für meine Antwort dort nicht ein... man wird halt weiser... (oder war es doch älter?)...


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    und ganz eindeutig. Das Wrack trägt das serienmäßige Dach ab der B-2/R-2 Version. Dabei wurde die Schubkanzel des FF nach hinten zum Antennenmast auf dem festen Mittelteil "gefahren" (mit Ausschnitt). Der Bordschütze/Funker hatte ein gleichfalls heckwärts aufschiebbares Kanzelteil mit dieser runden und drehbaren Lafettierung (Ikaria) für sein MG15. Im Foto ganz gut zu sehen, obwohl eben auch alle Glasteile gut veralgt scheinen...


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    nach seiner beruflichen Laufbahn hatte er sicher weniger mit den Nachrichten selbst zu tun, als vielleicht mehr mit Verwaltungsaufgaben als "Kammerbulle", sprich Lagerverwalter?


    Wäre jetzt mal so auf die Schnelle eine mögliche Verwendung im Bereich LNS... Aber auch eine Stellung als Zug/Gruppenführer Innendienst im Bereich der Ausbildungskompanien sollte möglich sein.


    Grüße
    Fred

    Hallo Uwe,


    ich muß Dich aber dahingehend korrigieren, daß die persönliche Reisemaschine v. Gablenz' eine Version A, also die Spitznase, war... Mit dieser ist er beim Ausweichen an einem Industrieschornstein in Mühlberg(Elbe) etwas "hängengeblieben" und daraufhin abgestürzt. Die schlechte Sicht an diesem Tag war wohl ausschlaggebend für das Franzen nach Bodensicht.


    Ansonsten wie immer erfreut, Dich hier zu lesen.


    Grüße aus Halle
    (Wil)Fred

    Hallo,
    eine weitere Möglichkeit wäre auch noch die Ausleihe/Bestellung über Fernleihe Deiner örtlichen Bibliothek.


    Damit hättest du wenigstens Zugriff auf den Inhalt für einen kleinen Beitrag.


    Grüße
    Fred

    Moin,


    übrigens, es fiel mir auf, stehen in der Sterbeanzeige von 1985 drei Enkelkinder des Bezeichneten. Eine "Christiane", wenn sie denn 1965 geboren wäre, ist nicht darunter... Sollte das zu denken geben? Otto Waalkes meinte: Ich denke, nein...


    Abendliche Grüße
    Fred

    Sehr geehrte Frau Schuricht,


    es ist das Privileg von Historikern,


    Quote

    ohne Rücksicht auf Familie oder Hinterbliebene in der Vita lange verstorbener Personen zu stöbern und ... [eben nicht!] falsche Behauptungen in die Welt zu setzen, bzw. den Anschein zu verleihen, mein Großvater habe sich möglicherweise Kriegsverbrechen zuschulde kommen lassen.


    denn diese erforschen die Geschichte, die nun einmal auch mit den da handelnden Personen verknüpft ist und nicht losgelöst betrachtet wird. Die sollte Ihnen auch durch den erworbenen akademischen Grad doch bekannt sein. Gerade hier im FdW wird sehr darauf geachtet, nur nachweisbare Fakten zu veröffentlichen. Damit geht Ihre Einlassung "falsche Behauptungen" sehr ins Leere. Zum "Anschein", der von Ihnen herangezogen wird, habe ich bisher noch nichts hier lesen können, jedoch ist die Dienstzeit in einem SS-Polizei-Regiment(!) unbedingt forschungswürdig. I.A. waren die Mitglieder solcher Formationen nicht als Chorknaben in solche Einheiten gekommen, sondern mit einem staatlich sanktionierten Auftrag. Dies sollte immer mal in Erinnerung gerufen werden. Auf seine Mitgliedschaft in der Allg. SS wurde ja wohl schon ausreichend hingewiesen.
    Die Einlassung "pure Lust" benötigt keine weitere Erklärung; damit haben Sie sich und Ihrem akademischen Abschluss einen Bärendienst erwiesen.


    Freundliche Grüße
    Fred
    (nur mit einem Diplom-Abschluss an einer der ältestesten deutschen Universitäten)


    PS. Auch als Magistra ist man hier an übliche Regeln der Forennutzung gebunden und verwendet Grußformeln

    Hallo Peter,


    ja hatte... Im Überblick sieht das so aus:


    bis Spätjahr 1935 Do 23, dann Umrüstung auf Ju 52, im März/April 37 auf Ju 86, dann bis Ende September 38 auf Do 17...


    Es gibt auch Foto vom späteren Ju-Einsatz; dann sicher als Staffel-Transporter.


    Grüße
    Fred

    Hallo,
    das Ereignis muß vor dem 1.5.39 stattgefunden haben, denn ab diesem Datum war das KG153 mit seinen Teilen ins Protektorat bzw. Ostpreußen disloziiert. Die Umrüstung auf Do 17 fand bis Ende September 1938 statt.
    Möglicherweise war es der Absturz einer Ju 52 beim heutigen ESV-Sportplatz am Sonntag, dem 2.10.38, nachdem am 1.10.38 das Sudetenland besetzt worden war. Nach Zeitzeugenbericht soll das Flugziel wohl Leitmeritz gewesen sein.... So ist es mir durch einen alten Merseburger Luftfahrtfreund überliefert worden.


    Grüße
    Fred

    Hallo,


    an Orten, wo die Komplettierung der Misteln erfolgte, also in Nordhausen und Merseburg, waren auch entsprechende Werfthallen mit den üblichen Portalkränen vorhanden, weil eben als Basiserfordernis der Leithorste in den 30er Jahren gebaut... Auch Burg als Einsatzhafen hatte eine solche Werft...


    Grüße
    Fred

    Hallo Tobias,


    Flugplatz ist eher euphemistisch, wenn man bedenkt, daß die damaligen Maschinen auch so konzipiert waren, auf jedem gewalzten Acker oder Wiese starten und landen zu können... Und es reichte ja aus, einen solchen Platz in der Umgebung der Lazarette zu haben um dorthin Verwundete antransportieren zu können...


    Grüße
    Fred

    Hallo Tobias,
    das Ausfliegen von Verwundeten mit Ju 52-Transportflugzeugen war nicht ungewöhnlich, wenn diese ihren Nachschub entladen hatten und heimwärts fliegen wollten. Je nach medizinischer Dringlichkeit, bescheinigt durch die zuständigen Transportbeauftragten der Feld- und rückwärtigen Lazarette wurden diese Transporte zusammengestellt und ins rückwärtige Frontgebiet bzw. an weiterführende Heimatlazarette weitervermittelt. Bei deinem Großvater wird das aufgrund seiner schweren Brustverletzung notwendig gewesen sein in der Relation HVP- F.Laz. -Kriegslazarett. Weiter wurde er ja mit einem Lazarettzug verlegt.


    Grüße
    Fred