Posts by Kukusek

    Hallo Anwesende :-)

    freut mich wenn ich euch überzeugen konnte!


    Justus- das Teil habe ich bei meinen Recherchen zufällig gefunden, als ich mich mit den Grundbucheinträgen beschäftigt habe.

    ich wollte wissen wem das Grundstück mit der Baracke zum damaligen Zeitpunkt gehört hat. Die SS wird ja nicht auf fremden Boden gebaut haben.

    Bin da aber nicht weitergekommen, die Hürden sind ziemlich hoch um da Auskunft zu bekommen.

    Deine Frage- nennt sich Sachsen- Anhalt- Viewer das Teil. Keine Ahnung wo ich das runtergeladen habe, such mal bei LVermGeoLSA. Aber man kann da sehr viel machen damit, unter anderem eben Bodenbilder ohne Vegetation.

    Sowas hab ich schon ewig gesucht, ist ein Profiteil.


    Was ich sehr spannend finde ist das Zahlenverhältniss Häftlinge- Bewacher. Für sechsundzwanzig Häftlinge achtzehn Bewacher, das muß ja was ganz besonderes gewsen sein, sonst lag das Verhältniss höchstens zehn zu eins.

    Mal schauen was da noch kommt.


    Dann mal bis demnächst!

    Chris

    Hallo Abwesende :-)


    nach dreizehn Jahren als Neuling gestatte ich mir etwas Licht um die Geschehnisse der Italiener zu verbreiten. Mein letztes Projekt lag schon ein paar Jahre zurück, deshalb habe ich mich am Anfang etwas schwer getan mit den Ermittlungen, aber sowas verlernt man nicht :-)


    Vorher jedoch mein Dank an meinen langjährigen Freund Stefan, den ich übrigens hier kennengelernt habe, für seine tolle Hilfe und moralische Unterstützung!


    Mein erster Fund ist etwas merkwürdig. Da kommt eine völlig neue Variante ins Spiel. Quelle- Bundeszentrale für politische Bildung, „Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Band 2“, Seite 589.

    Dort wird angegeben das die Italiener Flüchtlinge eines Todesmarsches seien und vom Ortsgruppenleiter, dem Revierförster und dem Polizeimeister zwischen dem zehnten und zwölften April erschossen wurden, ebenso wie drei russische Häftlinge.

    Ich hab dann mal bei der Bundeszentrale nachgefragt, da in dem Buch keine Quelle angegeben ist. Die konnten mir nicht helfen, sie hätten keine Unterlagen zu dem Buch! Dann habe ich das Landesverwaltungsamt angeschrieben, die sind nicht zuständig. Als nächstes die Stiftung Gedenkstätten, da steht die Antwort noch aus. Es gab keinerlei Spuren zu dieser Aussage im Netz. Keine Ahnung was ich von dieser Variante und der Arbeitsweise einer staatlichen Stelle halten soll.



    Zweiter Fund, Quelle Bad Arolsen, Signatur 1100012344 (oder einfach Stiege bei der Suche eingeben). Die Akte stelle ich nicht ein, da ich keine Freigabe habe dazu.

    Ermittlungsakte Nr.337 vom 06.07.1945, Hauptquartier der 9.US Inf.Div. (na wer hätte denn das gedacht!)

    zum Mord an fünfundzwanzig Italienern und einem Polen in Stiege.

    Der Tat verdächtig sind zwei Deutsche (namentlich aufgeführt) und fünfzehn unbekannte SS- Leute.

    Es sind auch die Namen der Italiener aufgeführt, allerdings nur zweiundzwanzig, vier seien unbekannt. Zweiundzwanzig plus vier ergibt bei mir aber sechsundzwanzig. Auf der Gedenktafel stehen wiederum siebenundzwanzig Italiener. Wird sich nicht mehr klären lassen.

    Ich habe dann nach den Namen der Italiener in hunderten Listen und Akten gesucht, kein Erfolg. Die zwei Deutschen Tatverdächtigen werden wohl an der Erschießung des Polen angeklagt sein, ich habe das nicht weiter überprüft, aber es deckt sich mit anderen Quellen.

    In der Akte wird auch ein Italiener als Zeuge aufgeführt und der wird die Lösung des Rätsels sein!

    Leider habe ich nur zwei Seiten der Ermittlungsakte gefunden (praktisch das Deckblatt), zu dem Rest läuft die Anfrage, kann aber sieben Monate dauern bis ich an der Reihe bin.


    Dritter und wohl wichtigster Fund.

    Durch fleißiges Suchen stieß ich auf die Leseprobe eines Buches:

    „Zeugnisse der Gefangenschaft- aus Tagebüchern und Erinnerungen italienischer Militärinternierter 1943 bis 1945“, Gabriele Hammermann, Seiten 233 bis 235.

    Da gibt’s doch tatsächlich einen Artikel von dem Zeugen aus der Akte!

    Auch wenn es keinerlei Belege für seine Aussage in irgendwelchen Akten bisher gibt, so denke ich mal, dass das als gesicherte Quelle gelten kann und ein Teil der Gerüchte um Breitenstein geklärt ist. Zu seinem Namen konnte ich keine Akten finden, da mir das Geburtsdatum bisher fehlt, der Name Mario Bianchi kommt so oft vor wie etwa Max Müller. Vielleicht gibt es noch Ergänzungen zu seinen Aussagen, wenn ich die komplette Ermittlungsakte habe.

    Die Italiener haben ja eher was mit Stiege zu tun, da der Ort der Erschießung auf dem Gelände von Stiege liegt.

    Hier eine Zusammenfassung seiner Geschichte, die mir freundlicherweise Stefan zur Verfügung gestellt hat:

    Bianchi Mario


    Am 13.04.1945, gegen siebzehn Uhr, wurden er und fünfundzwanzig Kameraden, darunter fünfzehn Carabinieri,

    von achtzehn SS- Leuten zum Antreten vor der Baracke befohlen und sie mußten einen Marsch mit ihrer Ausrüstung antreten, der etwa zehn Minuten dauerte. Sie gehörten zu einem Außenlager Kommando Holtzlich- Lager Nord (Halle/Saale).

    Sie kamen zu einer Stelle mit Bombenkratern, dort mußten sie sich zu sechst aufstellen und es wurde sofort mit der Exekution begonnen. Er fiel ohnmächtig hin und wurde nach kurzer Zeit wieder wach und hörte den letzten Schuß, mit dem Brigadiere Batuello erschossen wurde. Dann wurden die Körper in die Bombentrichter geworfen und mit Tannenzweigen bedeckt. Als die Deutschen abgezogen waren stand er auf und stellte fest das er unverletzt war. Er nahm sich aus den Tornistern seiner Kameraden Decken, Brot und Fotos, entfernte sich etwa drei Kilometer und versteckte sich im Wald drei Tage lang, bis er die von Amerikanern besetzte Zone erreichte. Dort meldete er sich beim alliierten Befehlshaber und gab alles zu Protokoll. Anschließend brachte man ihn ins KZ Nordhausen, wo er nach etwa dreißig Tagen erneut von der amerikanischen Militärpolizei befragt wurde. Am nächsten Tag fuhren sie wieder an die Stelle des Massakers und deutsche Zivilisten mußten die Leichen bergen und in Särge betten. Die Toten wurden auf dem Friedhof in Stiege unter Teilnahme der deutschen Bevölkerung und einer Abteilung amerikanischer Soldaten mit einem Offizier beigesetzt. Mario Bianchi gehörte auch zu dem amerikanischen Peloton, auch er war bewaffnet (!?). Nachdem die Gräber durch einen Priester gesegnet waren wurde Salut geschossen.


    Soweit seine (gekürzte) Aussage. Also geht’s jetzt ums Ermitteln des Außenlagers und dessen Funktion.


    Als kleine Beigabe gibt’s noch einen Screenshot der Geländekarte von der „großen Harzhöhe“, an der ungefähren Stelle der Gedenktafel. Diese Darstellung ist ohne Vegetation und zeigt eine Anomalie an, die durchaus Bombenkrater sein könnten. Oberhalb sind noch ein paar einzelne dieser Krater zu sehen. Müßte man sicher vor Ort überprüfen, oder Luftbildaufnahmen von 1945 hinzuziehen. Aber Eulemann will ja auch noch was zu tun haben :-)


    https://www.magentacloud.de/share/6l524wtycd



    Gehabt euch wohl!

    Chris

    Hallo Forengemeinde,


    die Akten der US- Einheiten aus dem Harz zur betreffenden Zeit sind hier zu finden



    https://www.archives.gov/research


    CI-63, CI-10, CI-327


    Falls jemand von euch ausreichend Kleingeld in der Portokasse hat.................................. :-)


    Und hier mal noch ein Lageplan, obs auf den Meter genau ist weiß ich nicht. Breitenstein-2.jpg


    bis demnächst mal wieder

    Chris


    Da man ja hier nicht zu oft schreiben soll, häng ich einfach was an.


    Liebe Mitlesende,

    hiermit ziehe ich die These vom Sprengplatz zurück.

    Warum?

    Weil ich jetzt endlich den Standort der Gedenktafe/ des Ereignisortes kenne.

    Dieser befindet sich auf dem Berg "große Harzhöhe" und dieses Gelände zählt nicht zu Breitenstein, sondern zur Gemeinde Stadt Oberharz.

    Somit kann der Altlastenkatalog nicht zutreffen.

    bis demnächst einmal

    Chris

    Hallo Eulemann,

    für spätere Nachforschungen, könntest Du mal einen Kartenausschnitt eingeben, in dem der Standort der Baracken zu sehen ist? Wieso wird ein Sprengplatz zum Schießstand?

    Ich werde trotzdem mit dem Amt schreiben.


    Wirbelwind- ich habe doch bereits zwei Vereine in den Staaten angeschrieben, vielleicht fällt Dir ja eine neue Adresse ein!

    Weiterhin hab ich schon geschrieben, es gab kein Kommando Breitenstein bei der Starkstromtrasse. Zeig mir eine gegenteiliges Schriftstück aus den Akten, ich laß mich gern belehren.


    Gruß

    Chris

    Hallo Johann Heinrich, Hallo Eulemann,

    Johann Heinrich- sei jetzt nicht irgendwie angefressen, ich kenne die Namensliste und auch das Foto der Gefangenen, bringt uns hier nix.


    Eulemann- an der Liste der Altlasten hängt ja noch die Karte von Breitenstein dran, da solltest Du doch erkennen ob dort die Baracken standen, wo der Sprengplatz war. Dein Einwand, dass die Einwohner was davon mitbekommen hätten, wenn es dort Sprengungen gegeben hätte, hält nicht unbedingt stand. Hat denn jemand was von Bombenabwürfen und einem Luftangriff mitbekommen? Klingt schon sehr spannend, was Du da noch berichtest, zwecks Mienen und starken kämpfen. Also auf jeden Fall müssen die Einwohner mehr wissen. Es gab aber definitif einen Sprengplatz und da wurde auch gesprengt, also hat das auch jemand gehört. Vielleicht sollte ich die Umweltbehörde anschreiben, was sie für Quellen zu dem Sprengplatz haben.


    Luftbild von 45 würde schon etwas bringen, aber nun auch nicht soooo viel. Wäre eine nette Zugabe, vielleicht zeigen sie neue Wege auf.


    Von den Amerikanern hab ich noch nix gehört, wer weiß ob die antworten. Ich überleg mir dort mal noch einen anderen Ansprechpartner, irgendwas offizielles.

    Vielleicht hat ein Forianer da einen Vorschlag, bin stets für Neues zuhaben!


    Gruß

    Chris

    (habe gerade Mail an untere Bodenschutzbehörde abgeschickt)

    Hallo Frank,

    muß mich wiedermal entschuldigen :-(


    Du hast natürlich Recht, die Soldatengräber sind eine unserer Baustellen.

    Ich bin dermaßen auf die Italiener fixiert, da hab ich das einfach nicht auf dem Schirm gehabt.


    Gut das einer den Überblick behält!

    Danke!


    Chris

    Hallo Johann Heinrich,

    was hat jetzt mein Zitat mit Deiner Aussage zu tun?

    Ich habe geschrieben das es kein Kommando Breitenstein beim Bau der Starkstromleitung gab.


    Aber Danke für das Puzzleteil.

    Wird aber nichts mit den Italienern zu tun haben, denk ich mal.


    Gruß

    Chris

    Guten Morgen Forengemeinde,


    wie wärs wenn ein durchgeknallter Forscher zum frühen Morgen mit einer neuen Arbeitshypothese daherkommt? :-)

    (zum Glück bin ich ja keiner)


    Ich habe gestern und auch jetzt schon wieder ein wenig gestöbert im Internet. Und bin fündig geworden zu Breitenstein.

    Und diesmal in einem Dokument vom vorigen Jahr, sogar etwas amtlichen!


    Altlasten sind das Stichwort.


    Was haltet ihr von meiner neuen Hypothese:

    Es ist mehrfach von Bombenkratern um die Baracke zu lesen, großen Bombenkratern. Aber nirgendwo wird auch nur mit einem Wort erwähnt, dass es einen Luftangriff auf Breitenstein gab.

    Was wenn das nun keine Bomben waren?

    Was wenn dort andere Sprengmittel zur Detonation gebracht wurden?

    Was wenn die Häftlinge wegen dieser Sprengmittel erschossen wurden, weil sie irgendwelche Neuentwicklungen waren?


    Im Altlastenregister von Breitenstein gibt es nämlich einen Sprengplatz!

    Ist in der Liste unter Nr.11000 geführt (fast am Schluß)


    https://gemeinde-suedharz.de/w…04-Anlage02-Altlasten.pdf


    Jetzt muß nur noch ein Ortskundiger herausfinden, ob der Sprengplatz identisch ist mit dem Platz der "Bombenkrater", dem Standort der Baracke.


    Na dann mal fohes Grübeln! :-)

    Chris

    Hallo Forianer,

    erstmal Danke an Eulemann für den Artikel!


    Komisch das da überhaupt nix von unserem Thema erwähnt wird.


    Ich habe jetzt einen neuen Versuch gestartet, obwohl ja dank dem Artikel der dreizehnte als Einmarschtag bestätigt wird.


    Ich habe an zwei verschiedene Vereine der 9. US- Inf. Div. eine Hilfeanfrage gestellt, vielleicht kommt ja was raus dabei.


    bis bald

    Chris

    Hallo Eulemann,

    Danke für den Beitrag und auch von mir gute Besserung und viel Erfolg mit der OP!


    Es werden sich vielleicht noch ein paar Dinge klären lassen, sicher nicht alle.


    Gruß

    Chris

    Hallo Forengemeinde,

    ich möchte euch natürlich nicht meine Recherchen vom heutigen Tag vorenthalten.


    Gesucht habe ich nach Breitenstein, nach Trautenstein und nach der Starkstromleitung, nebenbei alle Außenlager und Kommandos gecheckt.


    Zuerst eine Ungenauigkeit-

    der Verlauf der Starkstromtrasse sollte nicht von Nachterstedt nach Dora erfolgen, wie auf der Tafel steht, sondern von Frose nach Niedersachswerfen.

    Im richtigen Leben spielt das keine Rolle, da die jeweiligen Orte beeinander liegen. Aber wissenschaftlich gesehen ist es eben nicht korrekt.


    Das Projekt der Trasse wurde am 17.09.1944 gestartet und bestand aus den Außenlagern Wickerode, Trautenstein, Bleicherode, Ilsenburg und Quedlinburg.

    Es wurde hauptsächlich mit italienischen Gefangenen vorangetrieben, die Größe der Kommandos ging von zehn bis sechzig.


    Für Trautenstein gibt es unterschiedliche Angaben, mal zwanzig, mal dreißig Gefangene. Trautenstein hatte den Decknamen "Turmalin".


    Bezeichnungen der Dokumente habe ich mir nicht notiert, da das Ziel Breitenstein ist und der Rest Nebenprodukte sind.


    Sobald die Liste der Erschossenen vorliegt werde ich mich nach Bad Arolsen wenden, dort gibt es die Unterlagen zu den Gefangenen.


    Den ominösen Zeitungsartikel lasse ich erstmal außen vor, da dort auch nur Hörensagen aufgeschrieben wurde. Vielleicht kümmert sich ja irgendwer darum.


    Dann mal einen angenehmen Abend!

    Chris

    Hallo Tilo,

    tolle Sache von Dir, bin schon gespannt ob wir dann weiterkommen.


    Danke auch an Uwe und Justus.

    Ich mach das jetzt auch nicht mehr als Hilfe, sondern will es selber wissen :-)


    Also dann, frisch ans Werk!


    Gruß

    Chris

    Hallo Forianer,

    es hat den Anschein als wäre Hilfe hier nicht unbedingt gefragt.


    Trotzalledem hab ich stundenlang in den Archiven vom ITS Bad Arolsen und Mittelbau Dora gesucht, es gab schlichtweg kein Außenlager/ Arbeitskommando Breitenstein.

    Es gibt mehrfach Unterlagen für die Kommandos zum Bau der Starkstromleitung, aber nichts zu Breitenstein.


    Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster- die Erschießung der Italiener muß wohl doch einen triftigen Grund gehabt haben.

    Es ist bemerkenswert dass das Arbeitskommando Trautenstein von nur einem Bewacher beaufsichtigt wurde, sämtliche Baukommandos der Starkstromleitung wurden von den Amerikaner befreit.


    Eine Möglichkeit der Klärung gibt es jetzt noch. Anhand der Namensliste der Erschossenen eine Rückwärtssuche bei den Archiven. Vielleicht kommt man über die Namen an den Einsatzgrund in Breitenstein heran.


    Soweit erstmal meine Gedanken zu dem ominösen Baukommando.


    Gruß

    Chris

    Hallo Eulemann,

    bitte stell doch das Foto von der Gedenktafel der erschossenen Italiener nochmal hier ein, aber bitte größer, damit man sie auch genau lesen kann. Ich glaube damit löst sich nämlich schon mindestens eine Frage.

    Leider habe ich in den Weiten des Internets nirgendwo ein weiteres Foto dieser Tafel gefunden, was mich ziemlich erstaunt.


    Ich habe mir fast die Augen verdorben bei der Betrachtung des Fotos, folgendes glaube ich entziffert zu haben:


    die italienischen Kriegsgefangenen waren auf der "Harzhöhe" mit dem Bau einer Hochspannungsleitung von Nachterstedt zum "Lager Dora" beschäftigt.


    Weiterhin steht da, die Gefangenen wurden am dreizehnten April erschossen, also nicht Stunden vor dem Einmarsch der Amerikaner, die kamen meinen Recherchen zufolge am sechzehnten April nach Breitenstein.


    (für die Qualität meiner Augen übernehme ich keine Garantie :-)

    Gruß

    Chris

    Hallo Themenbegleiter,


    Ich habe mich mal kurz mit den Außenlagern von Mittelbau- Dora beschäftigt.

    Offiziell gab es ja in Breitenstein kein Nebenlager.

    Aber-

    in etwa zwanzig Kilometern Entfernung lag das Außenlager Trautenstein. Dieses war mit italienischen Kriegsgefangenen belegt, die die Aufgabe hatten eine Schneise in den Wald zu schlagen, für die Verlegung einer Starkstromleitung!


    Es besteht die Möglichkeit, dass in Breitenstein ein Arbeitskommando dieser Truppe eingesetzt und stationiert war. Beweisen kann ich diesen Sachverhalt allerdings nicht. Vielleicht sollte die Kabeltrasse von zwei Seiten her geschlagen werden.


    Wäre jedenfalls ein vernünftiger Ansatzpunkt für eines der bestehenden Gerüchte.


    http://aussenlager.dora.de/l/de/detail/24


    Gruß

    Chris

    Hallo Thomas,

    ich lasse mich jetzt nicht auf eine Diskussion darüber ein, welche Gliederungen welche Ziele verfolgten und mit welchen Mitteln sie Völker ausrotten wollten!

    Laß uns beim Thema Breitenstein bleiben.

    Gruß

    Chris

    Hallo Heidy,

    hast Recht, hab mich falsch ausgedrückt. Ich wollte sagen- es gab keine "vernünftigen" Gründe Gefangene zu erschießen, es wurde eben gemacht.

    Aber es ist unbestreitbar das die SS keine Zeugen hinterlassen wollte, also darf ich das wohl auch verallgemeinern.


    Nochmal zum eigentlichen Thema.

    Vielleicht gibt es in den Kriegstagebüchern der Amerikaner Hinweise aus Breitenstein?

    Gibt ganz sicher Spezialisten hier die wissen wo man da suchen muß.


    Gruß

    Chris

    Hallo Eulemann,

    warum wiederholst Du die Gerüchte?


    Was ist mit dem Zeitungsartikel?

    Hast Du Heinz Westphal ausfindig gemacht?


    Du fragst wieso die SS- Leute Gefangene erschossen haben? Makaber- aber das haben SS -Leute damals eben so gemacht. Es sollte keine Zeugen geben, egal für was.


    Gruß

    Chris

    Hallo Frank,

    mein Fehler, ich bin nicht nochmal zum Anfang des Themas zurückgegangen. Und nein, ich habe den Text nicht gelesen. Ich bin ja gern beim Einkauf behilflich, das beinhaltet aber nicht das Füttern und aufs Töpfchen setzen :-)


    Gruß

    Chris