Posts by frankpol

    Hallo Roland,

    Du hast vollkommen recht. Dort wäre der richtige Platz zu diesem Thema. Mir war der Beitrag von Daniel bisher nicht bekannt.

    Ich habe nachgeschaut und zu meiner Überraschung festgestellt, dass Du genau den gleichen Beitrag bereits im April 2021 dort bereits eingestellt hast.:)#

    Herzlichen Gruß

    Dein Dieter


    Bitte an die Moderatoren, den gesamten Beitrag deswegen zu löschen.

    Hallo zusammen,

    vielleicht für jemanden von Interesse.

    Tagesbefehl des BdO Ukraine Nr. 25 vom 7. Juni 1943

    Tragen der Regimentsnummern

    Ich weise daraufhin, dass gem. Ziff. 2 des Rderl. vom 15.12.42 - O-Kdo - I w 2a 100 Nr. 388/42 (Min.BliV S. 2335) beim Ausscheiden aus einem Regimentsverband die Regimentsnummern von den Achselstücken zu entfernen sind.


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    vielleicht für jemanden von Interesse.


    Das Pol.-Lehr-Batl. IV wurde mit Erl. vom 20.4.43 neu aufgestellt.

    Es war die Ersatzeinheit für

    - Pol.-Schtz.Rgt. (ohne fremdvölkisches Personal)

    - deutsches Personal (Unterführer/Männer) der Rgt.

    - Pol.-Sicherungs-Abtlg. DG IV

    - Pol.-Sich.-Komp. Alpenland

    - Pol.-Komp. Oberkrain

    - Einzeldienst-Komp. "Nürnberg" in Luzk

    - Einzeldienst-Komp. "Breslau" in Minsk.


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    hier seit längerem mal wieder eine Information zum Personal der Pol.-Schule für Hochgebirgsausbildung, Innsbruck.

    Auszug aus einem Schnellbrief:

    Berlin, 16. Dez. 1943 O-Kdo. I Ausb. (4) 1 a Nr. 1-4/43

    Abordnung der Leiter und des Lehr- und Stammpersonals an die Pol.-Schulen für Schiausbildung in Oberjoch, Sudelfeld und Witow/ b. Zakopane

    Zu einem Lehrgang für Schiausbildung vom 2.1. - 10.4.1944 wurden u.a. die nachstehenden Polizei- und Gendarmeriebeamten abgeordnet:

    ,

    Oberjoch

    Hauptwm. d. Sch. Robert Schuler, Pol.-Schule für Hochgebirgsausbildung

    Hauptwm. d. Sch. Alois Harrer, Pol.-Schule für Hochgebirgsausbildung


    Witow

    Hauptwm. d. Sch. Emil Schwarzkogler, abgeordnet zur Pol.-Schule für Hochgebirgsausbildung

    Hauptwm. d. Gend. Max Duftschmid, abgeordnet zur Pol.-Schule für Hochgebirgsausbildung


    Die Leiter kamen vom Bad. Ministerium des Inneren und der PV München

    Herzliche Grüße

    Dieter

    Hallo zusammen,

    wie sich das fortlaufende Kriegsgeschehen auf die Ersatzgestellung im Offiziersbereich auswirkte, zeigt das nachfolgende Schreiben. (Quelle und Datum leider nicht mehr bekannt).


    Betr.: Ersatzgestellung für die Polizeitruppen-Verbände

    Als kriegsbedingte Maßnahme sind bei den Kompanien (Battr., Schwadron) grundsätzlich nur noch nachstehende Stellen durch Offiziere ( ohne Res.-Offiziere) zu besetzen:

    a) Schützenkompanie: Kompanieführer, 1 Zugführer

    b) schw. Kompanie: Kompanieführer, 2 Zugführer

    c) Panzerkompanie: Kompanieführer, 2 Zugführer

    d) Panzerjäger-Komp. Kompanieführer, 1 Zugführer

    e) Nachr.-Komp. Kompanieführer, 1 Zugführer

    f) Reiter-Schwadron Schwadronsführer, 1 Zugführer

    g) Pol.-Gesch.-Battr. Batterieführer, 1 Beobachtungsoffizier

    Überzählige Offiziere sind unverzüglich zu ihren Heimatstandorten in Marsch zu setzen. In erster Linie kommen hierfür in Frage aktive Oberleutnante d. Sch., die sich seit längerer Zeit im Einsatz bewährt haben und nicht als Kompanieführer verwendet werden.


    Vielleicht kann jemand mit dieser Information etwas anfangen.

    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Daniel und alle Interessierten,

    ganz herzlichen Dank für Deinen informativen Beitrag. Dadurch ist das Geschehen vom 11.4.43 um Bragin geklärt. Interessant ist der Originalbericht mit der Stärke der Besatzung und der großen Anzahl der Gefallenen, Verwundeten und Vermissten Gendarmen und Schuma-Angehörigen.

    Gibt es eigentlich auch Angaben zu den Verlusten der Partisanen?

    Ist bekannt, ob die starke Partisanengruppe, nach der für sie nicht gelungenen Einnahme des Stützpunktes, weitergezogen sind und wann der Stützpunkt Bragin aufgegeben wurde?

    Die Namen der gefallenen Gendarmen ergeben sich ja aus dem Tagesbefehl des BdO Ukraine vom 3. Mai 1943.. Ich nenne mal die Namen der 4 Gend.-Offiziere:

    Bez.-Leutnant d. Gend. Spengler, KdG. Shitomir

    Bez.-Oberleutnant d. Gend. Kuhnle, Kd.G. Charkow, z.Zt. Owtrusch, 3. Hauptmannschaft

    Bez.-Oberleutnant d. Gend. Gebhard "

    Bez.-Oberleutnant d. Gend. Klaus "

    Beüglich der Schuma-Leute ist nicht zu klären, ob es sich um unterstellte Angehörige des Gend.-Einzeldienstes oder des Schuma-Batl. 109 handelt. Vermutlich beides.

    Ungeklärt bleibt aber nach wie vor noch, wieso einer der gefallenen Gendarmen einmal als Angehöriger des Schuma-Batl. 109 (Ancestry) und einmal als Angehöriger des Gend.-Zuges (mot) 43 bezeichnet wird.

    Die Suche bleibt spannend.


    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo Werner,

    die Bezeichnung als "Zugwachtmeister" für die Verwendung in der sog. "Truppenpolizei" war mir schon bekannt.

    Mich hat nur verwundert, dass er in dem Schuma-Batl. 109 noch den Dienstgrad des Einzeldienstes trägt. Außerdem dass er als Angehöriger im Gend.-Zug (mot) 43 und ein anderes mal im Schuma-Batl. 109 genannt wird.

    Könnte es sein, dass der Gend.-Zug bei diesem Einsatz in Bragin dem Schuma-Batl. zugeordnet oder unterstellt wurde und dadurch die unterschiedlichen Einheitsbezeichnungen auftauchen? Wobei der Tagesbefehl des BdO die korrektere Bezeichnung enthalten dürfte. Bei Ancestry weiß ich nicht, welche Unterlagen dazu herangezogen wurden.

    Einen schönen Tag noch

    Dieter

    Hallo Diana,

    ich bin heute noch einmal auf Deine Information gestoßen und dabei ist mir eine Unklarheit aufgefallen.

    Bei Ancestry hast Du den Rev,Obw. d. Sch. Johannes Münch gefunden, der zum Schuma-Batl. 109 gehörte und am 11.4.43 in Bragin gefallen ist.

    Im Tagesbefehl des BdO Ukraine vom 3.Mai.1943 wird unter den Gefallenen des 11.4.43 in Bragin ein Zugwachtmeister Johannes Münch erwähnt, der zum Gend.-Zug (mot) 43 gehörte.

    Es dürfte sich wahrscheinlich um dieselbe Person handeln, aber wo kommen die unterschiedlichen Dienstgrade und Einheiten her?

    Wie korrekt ist Ancestry?

    Vielleicht fällt Dir (oder einem anderen Forum-Mitglied) dazu etwas ein.

    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Daniel,

    herzlichen Dank für Deinen umfangreichen und aufschlussreichen Beitrag.

    Ich möchte noch zu zwei Punkten eine Ergänzung/Korrektur- beisteuern.

    Lagerführer Polizeimeister Brettin

    Du schreibst (oder zitierst), dass er wahrscheinlich Angehöriger der Gendarmerie war. Wenn er Angehöriger der Gendarmerie gewesen sein soll, dürfte er nicht den Dienstgrad Polizeimeister tragen. Vielleicht ist Deine englische Quelle in diesem Punkt nicht so korrekt.

    Es gab zwar im Offiziersbereich z.B. den "Ltn. d. Sch. im Gend.-Dienst", der wurde dann aber auch so bezeichnet. Im Unterführer und Mannschaftsbereich gab es diese Bezeichnung nicht.

    Mir ist auch bisher nicht bekannt, dass es bei Lagern auch die Leitung durch Angehörige der Gendarmerie gab. Aber ich möchte es auch nicht gänzlich ausschließen.


    Stärke der Gend.-Posten

    Die von Dir genannte Stärke von etwa 1:15 Gendarmen kann ich so generell nicht bestätigen. Dies dürfte sicherlich beim Gend.-Posten am Sitz des Kreises so gewesen sein, aber nicht bei den normalen Gend.-Posten.

    Auch die für den sowjetischen Bereich genannten geringeren Sollstärken von 1:5 - 1:7 muss ich ebenfalls relativieren.

    Im Generalbezirk Kiew z.B. betrug die Sollstärke der Hauptposten am Standort der Kreise 1:23 (Uman), 1:19 (Chabnoje)), 1:18 (Smola), 1:16 (Perejasslaw), 1:15 (Iwankow) und 1:12 (Swenigorodka).

    Die Sollstärke aller 20 weiteren Gend.-Posten in diesen Kreisen betrug einheitlich 3 Gendarmen.

    Allerdings wurden bei fortschreitendem Krieg auch diese Sollstärken angepasst. Um der Gefahr von Partisanenüberfällen begegnen zu können, wurden Posten verstärkt bzw. zusammengelegt.

    Auch in der Heimat wurden Gend.-Posten aufgelöst und der Zuständigkeitsbereich auf die anliegenden Posten verteilt, wenn die verstärkt eintretenden Abordnungen zum Auswärtigen Einsatz dies erforderlich machte.


    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo Eumex,

    herzlichen Dank für die vergleichende Übersicht der Dienstgrade.

    Bei den Offizierbewerbern und -anwärtern fehlt bei der Polizei der Junker d. Sch.

    Diese Bezeichnung wurde zusätzlich zum Dienstgrad geführt.

    Hallo Huggi,

    die Dienstgrade der Gendarmerie und der Gendarmerie der Reserve waren gleich. Bei der Gendarmerie der Reserve erfolgte jedoch zur Unterscheidung vom Berufspolizisten der Zusatz d.Res.

    Noch ein Hinweis zu den "sehr teuren" Büchern. Man muss nicht alles kaufen.

    Wenn es Dir nur darum geht, etwas Spezielles nachzuschauen, empfiehlt sich eine Fernleihe über eine Bibliothek. Ich bekomme z.B.solche Bücher für 1 Euro und 4 Wochen Behaltezeit.

    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo huggi,

    die von Dir gewählte Überschrift "Banditen in der Ukraine - Kriegsverbrechen oder Polizeiarbeit" spricht ein sehr komplexes Thema an, welches sich nicht einfach in kurzen Worten beschreiben lässt.

    Deshalb nur einige Anmerkungen zum besseren Verständnis.

    Alex hat völlig recht mit dem Hinweis, dass es eine Anordnung gab, wonach nicht mehr der Begriff "Partisanen" verwendet werden durfte, sondern von Banditen gesprochen wurde. Damit wurde der Eindruck unterstützt, dass es sich bei den Aktionen um "kriminelles und verbrecheriches Verhalten" handeln würde. Dies setzte möglicherweise auch die Hemmschwelle beim Vorgehen von Soldaten und Polizisten herab.

    Es war sicherlich "Polizeiarbeit", wenn es um die Sicherung von Einrichtungen, Bahnlinien etc. durch Polizeieinheiten handelt. Beim Vorgehen gegen "Banditen" gab es allerdings auch viele Kriegsverbrechen. Zum Beispiel wenn ganze Dörfer abgebrannt wurden oder wenn Personen einfach als sogenannte "Bandenhelfer" bezeichnet und deswegen getötet wurden.

    Auffallend bei den vielen Großunternehmen, die von der Wahrmacht mit Unterstützung durch Polizei durchgeführt wurden, ist oft das große Missverhältnis zwischen den Toten auf beiden Seiten oder die geringe Anzahl an aufgefundenen Waffen zur Zahl der Getöteten.

    Wenn Zivilisten ohne entsprechende Kennzeichnung mit Waffengewalt gegen eingesetzte Soldaten/Zivilisten vorgehen, kann natürlich auch gegen sie gewaltsam vorgegangen werden. Das ist durch das Kriegsvölkerrecht gedeckt.

    Wenn man von Partisanen spricht, so sind nicht nur kleinere Gruppen gemeint, welche Dörfer oder Dienststellen überfielen um Lebensmittel oder Waffen zu erbeuten, wie es Alex darstellt. Es gab regelrechte Partisanenarmeen, welche oft mehr als tausend Personen zählten und von russischen Offizieren geführt wurden.

    Eines darf nicht vergessen werden. Partisanen sind Widerstandskämpfer, welche in ihrem besetzten Land für die Befreiung kämpfen. Nicht umsonst werden in Frankreich die Angehörigen der Resistance geehrt.

    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo Bernd,

    hier noch ein paar Ergänzungen.

    Im Eingangs-Post von Daniel steht auch der Name des Gend.-Gebietsführers von Swenigerodka: Bez.-Oberltn. d.Gend. Tschaschel.

    Die Daten, die Du aus der Beförderungsmitteilung erläutert haben möchtest, sind die beteiligten Dienststellen, die mit dem Vorschlag für die Verleihung des Kriegsverdienstkreuze 2. Klasse mit Schwertern beschäftig waren (Befehlshaber der Ordnungspolizei, Kommandeur der Gendarmerie und die jeweiligen Aktenzeichen.

    Am 1. September 1943 ist nichts "passiert". Es ist das Datum, wann die Auszeichnung verliehen wurde.

    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo zusammen,

    na wer sagts denn! die Erinnerung hat ja funktioniert.

    Ganz herzlichen Dank an Jockel und Frank. Hoffentlich melden sich noch weitere.

    Jockel:

    In den Unterlagen aus seiner Pers.-Akte schreibt Huber von der Verwendung in einem Sonderkommando.

    Was mich allerdings etwas zweifeln lässt, ob es sich dabei um die von Gerlach erwähnten Sonderkommandos handelt, ist die Formulierung, dass der KdS Warschau die Kommandos eingesetzt hat. Dies war sicher nicht die Zuständigkeit der Sicherheitspolizei.

    Ich kann aber nicht ausschließen, dass der KdS Unterstützungskräfte der Polizei/Gendarmerie vom BdO angefordert hat. Vielleicht tauchen zu diesem Komplex noch Informationen auf.

    Frank:

    Herzlichen Dank für die Liste aus dem BArch. Darin war auch noch ein weiterer Beamter enthalten, dessen Name ich aus der Nachkriegszeit in Rheinland-Pfalz kenne (Otto von Dungen).


    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo Bernd,

    entschuldige, dass ich erst jetzt auf Deinen Beitrag eingehe, aber ich habe ihn erst jetzt entdeckt.

    Der Gend.-Posten Swenigerodka war Teil des Gend.-Zuges Swenigerodka, welcher zur Gend.-Hauptmannschaft Biala-Cerkiew gehörte.

    Der Gend.-Zug Swenigerodka ( Bezeichnung für die Gendarmerie des Landkreises ) hatte eine Dienststärke von 2 Offizieren und 25 Gendarmen und 442 Schutzmännern (einheimische Polizeiangehörige).

    Der Gend.-Posten Swenigerodka hatte eine Dienststärke von 1 Offizier und 12 Gendarmen und war die Dienststelle am Sitz des Kreises. Daher auch die entsprechend größere Stärke.

    Zum Gend.-Zug Swenigerodka gehörten weiterhin noch die Gend.-Posten Schpola, Katerinepol, Mokraja-Kaligorka und Olschany, jeweils besetzt mit 3 Gendarmen.

    Was begründet Dein Interesse am Gend.-Posten Swenigerodka? Hat ein Angehöriger von Dir dort Dienst verrichtet?

    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo zusammen,

    nach mehr als drei Jahren habe ich den Beitrag zu Bez.-Oberleutnant der Gend. Adolf Huber noch einmal hervorgeholt.

    Mich wundert, dass zu diesem Gend.-Offizier überhaupt keine Beiträge eingegangen sind, obwohl ich einiges an Informationen eingestellt habe.

    Vielleicht hilft diese Erinnerung, doch noch etwas zu erfahren. Ich bin gespannt und würde mich freuen.

    Mit besten Grüßen

    Dieter