Posts by frankpol

    Halo Roland,


    ich gebe Dir recht. die beiden alten Beiträgen zum Schuma-Batl. 109 könnten mit diesem Beitrag zusammengefasst werden. Ebenso der Beitrag zur "Kampfgruppe Hirsch."

    Könnte das von den Moderatoren veranlasst werden?


    Da ich bei meiner Suche diese Beiträge nicht angezeigt bekam, bin ich davon ausgegangen, dass ich sie noch nicht gepostet habe. Nach dreieinhalb jahren war mir das nicht mehr präsent.

    Andererseits schadet es auch nicht, wenn nach so langer Zeit diese Themen noch einmal aus der Versenkung geholt werden. Vielleicht hat der eine oder andere zwischenzeitlich doch noch etwas gefunden.


    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo zusammen,


    nach dreieinhalb Jahren möchte ich dieses Thema noch einmal hervorholen.

    "Die Hoffnung stirbt zuletzt".


    Wenn ich im Forum sehe, zu welchen Themen es umfangreiche Beiträge gibt, würde es mich wundern, wenn nicht noch etwas zur "Kampfgruppe Hirsch" gefunden werden kann.


    Mit hoffnungsvollen Grüßen

    Dieter

    Hallo zusammen,


    in Winniza (Ukraine) wurde das Schutzmannschaftsbataillon 109 aufgestellt.

    Am Aufbau war Revierleutnant d.Sch. Ludwig Hesch von der Schutzpolizei-Abteilung Winniza beteiligt, der anschließend in diesem Batl. Kompanieführer war.


    Wer hat Informationen zu dieser Einheit (Organisation, deutsches Führungspersonal, Einsätze)?

    Das Schutzmannschaftsbataillon war u.a. im Verband der "Kampfgruppe Hirsch" eingesetzt. Wer hat zu dieser KG nähere Informationen?


    Für eure Unterstützung im Voraus meinen besten Dank.


    Herzliche Grüße

    Dieter

    Hallo Gerard,


    Diana war schneller mit der Übersetzung, ich hatte die gleichen Ergänzungen.


    Bei den Bildern ist mir etwas nicht klar. Das erste Bild im Post 109 zeigt nach Deinen Angaben Oberstleutnannt Klein. Beim nächsten Bild schreibst Du, dass noch nicht klar ist welcher Offizier der Mann rechts ist. Es ist doch die Ausschnittvergrößerung des vorhergehenden Bildes. Also kann es doch auch nur Oberstleutnant Klein sein.


    Die Aufnahme zeigt einen Sauberkeits-Appell. Die Wachtmeister hatten Zeit um ihre Sachen instandzusetzen. Dies wurde dann überprüft. Im gezeigten Bild, ob die Schuhe gut genug geputzt sind und selbst auf der Sohle schaut der Offizier, ob sich noch Schmutz befindet.

    Dass dies aber vom Kommandeur selbst durchgeführt wird, ist eher ungewöhnlich. Das wäre eigentlich Aufgabe des Gruppen- oder Zugführers.

    Der Beamte neben dem Kommandeur ist der sogenannte "Spieß", der für die Abläufe des Innendienstes zuständig war. Seine Funktion ist an den beiden Ärmelstreifen zu erkennen. Sein Dienstgrad ist Hauptwachtmeister.


    Herzliche Grüße nach Irland

    Dieter

    Hallo Markus,


    entschuldige bitte, dass ich mich erst jetzt melden kann.


    Hauptmann d.Sch, Walter Gembalies, geb. 20.11.1905 Sargstett


    Hast Du eigentlich im Forum einmal die Suchfunktion zum Namen "Gembalies" genutzt. Es gibt im Forum drei Threads, wo der Name auftaucht. Insbesondere der Thread "2.-Hilfspolizei-Kompanie Karlsruhe (Elsass)" ist interessant und dort gibt es auch zwei Bilder von Gembalies.

    Zu Gembalies hat sich im Forum 2011 auch sein Sohn gemeldet, der zwischenzeitlich verstorben sein dürfte. Von ihm stammt die Info, dass Gembalies 1980 in Hannover verstorben ist.

    G. war zum 11. Februar 1940 als Oberleutnant d.Sch. noch Chef der Einsatz-Hundertschaft Karlsruhe. Ob diese dann zur 2. Hilfspolizei-Kompanie Karlsruhe (Elsass) wurde, ist wahrscheinlich, aber ich kann es nicht belegen.

    Mit der Kompanie kam G. von Karlsruhe nach Colmar und Straßburg. Die Bezeichnung als "Hilfspolizei.Komp." und die Bezeichnung " (Elsass)" hinter dem Heimatstandort Karlsruhe lässt den Schluss zu, dass sie für die Ausbildung von Elsässern zuständig war.

    G. kam mit ihr von Karlsruhe nach Colmar und Straßburg. Von dort ging es 1941 nach Polen.


    Außerdem gibt es im Lexikon der Wehrmacht eine umfangreiche Darstellung des Pol.-Batl. 51, Heimatstandort Stuttgart, unseres Polizeiexperten "policeman.


    Nach Stefan Klemp, Nicht ermittelt - Polizeibataillone und die Nachkriegsjustiz -, S. 125 - 126, kam das Pol.-Batl. 51, Heimatstandort Stuttgart, erstmals im Dezember 1939 nach Polen. Ab September 1940 befand es sich in Straßburg. Dort blieb es bis 26. April 1942 und rückte dann nach Rzeszow (Reichshof) im damaligen Generalgouvernement ab.

    Am 7. Mai ging es weiter zum Einsatz im Osten wo es im Juli 1942 im Bereich Russland-Mitte zum Einsatz kam.

    Zu diesem Zeitpunkt kam es zur Umorganisation und die Pol.-Batl. wurden zu Pol.-Regimentern zusammengefasst. Das Pol.-Batl. 51 wurde am 9.7.1942 zum 1. Bataillon des Pol.-Rgt. 14.


    Ob Gembalies mit seiner 2. Hilfspolizei-Komp. zum Pol.-Batl. 51 kam oder ob nur er dorthin abgeordnet wurde, ist mir nicht bekannt.


    Das Pol.-Batl. 51 kam am 15. Dezember 1942 zum Fronteinsatz mit der italienischen Division Tridentino und erhielt bei den Rückzugsgefechten hohe Verluste. Dabei wurde auch Hauptmann Gembalies verwundet.

    Die Reste des Batl. wurden zahlreichen verschiedenen Einheiten unterstellt. Die Überlebenden wurden für 3 Wochen zur Erholung nach Deutschland geschickt. Sie wurden am 9. April 1943 nach Marseille befohlen, wo ein neues SS-Polizeiregiment 14 aufgestellt wurde.


    Als Quelle der Verwendung von Gembalies im Pol.-Batl. 51 und später im Pol.-Rgt. 14 gilt eine namentliche Aufstellung der Offiziere im Bundesarchiv Berlin (BAB R 20 - 30 ).

    Sie stammt aus Unterlagen der Abwicklungsstelle des 1. Batl./14, die im Juni 1943 nach Stuttgart verlegt wurde und am 10. September 1944 aufgelöst wurde. Die Akten wurden dem Pol.-Präsidium Stuttgart übergeben und gelangten von dort ins Bundesarchiv.


    Über die weitere Verwendung von G. bis zum Kdr. des Pol.-Wach-Batl. XVII bei den Kämpfen in Wien fehlen mir Angaben.


    Was ist eigentlich Dein Interesse an Gembalies?


    Ich hoffe, Dir ein wenig weitergeholfen haben. Vielleicht kannst Du mir auch mitteilen, was Du bisher an Informationen zu Gembalies hast.


    Mit besten Grüßen

    Dieter

    Hallo zusammen,


    hier noch eine Personalie aus dem Ehrenbuch der getöteten Polizisten.


    1925 ist der Polizei-Hauptwachtmeister Münnich, A., Hamburg, im Flugdienst abgestürzt.


    Herzliche Grüße und guten Wünsche für 2023.


    Dieter

    Hallo Tom,


    danke für die Einstellung der Dokumente mit der Unterschrift von Schwiebus.

    Das eine weist offensichtlich einen Tippfehler auf, nämlich 11.4.1943. Zu diesem Zeitpunkt war das Rgt. Schlanders noch nicht aufgestellt.


    Mit herzlichen Grüßen zum 3. Advent

    Dieter

    Hallo zusammen,


    ich möchte noch einmal auf meine Fragen zum Beginn dieses Threads zurückkommen. Vielleicht gibt es zwischenzeitlich neue Erkenntnisse.


    Wann ist Major d.Sch. Schwiebus zum SS-Pol.-Rgt. "Schlanders" gekommen?

    Im Schnellbrief des Chefs der Orpo vom 12.10.1944 zur Aufstellung des Regimentes wird er noch nicht als Kdr. des II.Batl. genannt.

    Im Beitrag 12 von Roland wird der 21.1.45 unter Bezug auf Moore und Kirsch genannt. Ist dies das Datum der Abordnung zum Rgt. "Schlanders"?


    Verblieb Schwiebus bis zum Kriegsende bei diesem Regiment?


    Ist er vermißt/gefallen oder in Gefangenschaft geraten?


    Mit den besten Grüßen für eine schöne Weihnachtszeit

    Dieter

    Hallo Roland.


    Deine Personaldaten zum Thema Polizeisport wird kaum jemand im Thread "Hochgebirgsunterkünfte der Polizei" auffinden. Sollte nicht ein neuer Thread zum Thema "Polizeisport" eröffnet werden?


    Grüße nach Soest

    Dieter

    Hallo Uwe,


    die Bezeichnung "Überfall-Kdo. ist nichts Ungewöhnliches und hat auch nichts mit "Polizeieinheiten" zu tun.


    Überfall-Kommandos gab es im "polizeilichen Einzeldienst" bei den Polizeipräsidien/Direktionen noch bis in die letzten Jahre.

    So bezeichnete man im polizeilichen Einzeldienst ein feststehendes Kommando, welches keinen Reviersienst versah, sondern sofort ausrücken konnte, wenn ein "Überfall" o.ä. passiert war. Also bei einer Lage, die nicht von einer Funkstreifenbesatzung gelöst werden konnte, eine größere Anzahl an Polizeibeamten erforderte.

    Die Überfall-Kommandos waren in der Regel keine Organisationseinheit der einzelnen Polizeireviere, sondern wurden von der Leitstelle direkt eingesetzt. Meist waren sie auch besser ausgerüstet als eine normale Funkstreife.


    Nun zum Überfall-Kdo Kopenhagen.

    Die von mir oben gemachten Aussagen dürften auch für die polizeiliche Organisation der Stadt Kopenhagen gegolten haben. Also eine Teileinheit des Polizeipräsidiums, welche dem dortigen Leiter unterstand.

    Dieses Kdo. wurde dem HSSPF unterstellt und unterstand damit nicht mehr der Befehlsgewalt des Polizeipräsidenten. Etwas ungewöhnlich ist die Aussage, dass "ausser dem nunmehr zur Polizei gehörenden Führer des Kommandos" die Zusammensetzung sich nicht ändert.

    Dies wirft die Frage auf, welche Organisation vorher den Führer stellte und wie das Kommando "zusammengesetzt" war (Dänen, SS, Feldgendarmerie etc.)


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Weberkern,


    danke für das Einstellen des schönen Fotos.

    Interessant für mich ist Deine Information, dass Dein Großvater als Angehöriger der Schutzpolizei auf einem Lehrgang an der Gend.-Schule Bad Ems war.

    Gibt es in Deinen Unterlagen etwas zu diesem Lehrgang?


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Christian,


    herzlichen Dank für Deinen Beitrag.


    Allerdings hat die Bezeichnung " Gend.-Posten" und "Gend.-Kommando" nichts mit dem Truppenverband eines Bataillons dieses Threads zu tun.

    Bei dem Meister d.Gend Urbrock handelt es sich um einen Angehörigen des Gendarmerie-Einzeldienstes, welcher im normalen Polizeidienst auf dem Lande (im Unterschied zur Schutzpolizei in den Städten) eingesetzt war.


    Herzlichen Gruß

    Dieter

    Hallo Uwe,


    herzlichen Dank für Deinen Hinweis auf den Ärmelstreifen der "Flieger-Staffel".


    Hallo Peter,


    in dem Standard-Werk "Deutsche Polizei-Uniformen 1936 - 1945" von Dieter Deuster wird auf Seite 162 ausgeführt: "Ärmelstreifen für Inspektoren und Offiziere waren an beiden Rändern mit einer 4 mm breiten Plattschnur aus Aluminiumgespinst eingefasst ...

    Abgebildet ist auch der entsprechende Ärmelstreifen der Polizei-Fliegerstaffel.


    Der im Link von Uwe abgebildete Ärmelstreifen deckt sich mit dieser Abbildung. Den Fotos nach scheint er ein Original und keine Nachstickung zu sein.

    Auch wenn diese Streifen bei der doch kleinen Fliegerstaffel/-Abteilung der Polizei relativ selten sein dürften, ist der Preis doch recht happig.


    Es grüßt Euch

    Dieter

    Hallo Frank,


    herzlichen Dank, dass Du dich auch mit einem "Uralt-Thread beschäftigst.

    Bei mir hat leider das SS-Pol.-Rgt. 14 leider krankheitsbedingt etwas ruhen müssen, wie generell die gesamte Beschäftigung mit der Polizeigeschichte.


    Der von Dir eingestellte Bericht des Rev.-Ltn. Gebhardt befindet sich bei mir auch in den Unterlagen. Aber die Kartenausschnitte sind prima.


    Beste Grüße

    Dieter

    Hallo Peter,


    herzlichen Dank für Deine aufklärenden Informationen.


    Was ich noch nicht ganz nachvollziehen kann, ist die Vielzahl an Flugüberwachungsstellen sowie Flugwachen bei der Übernahme durch die Landespolizei 1923.

    1932 gab es nur noch die drei von mir genannten Dienststellen in der Stellenbesetzungsliste.


    Herzlichen Gruß und ein Wiedersehen in Dresden


    Dieter