Posts by Ultima

    Moin,



    Fangen wir mit dem offenen Rad an.
    Es wurde bei der Wiking und Nordland getragen, weil ja beide Divisionen Norweger intus hatten.
    Mit dem kleinen aber feinen Unterschied das das offene Rad bei der Nordland noch eingefasst war. Also ein Kreis rings rum hatte.


    Hier wird doch grade Divisionswappen mit Kragenspiegel durcheinandergeworfen?
    Den Kragenspiegel mit Sonnenrad gab es nur ohne Einfassung in einen Kreis. Das Divisionswappen der Nordland hatte den Kreis um das Sonnenrad, weil dies die durch Truppenabgaben für die Divisionsaufstellung entstandene Nähe bezeugen sollte.


    Weiterhin ist mein Sachstand, dass Kragenspiegel nicht nach Nationalität, sondern nach Divisionszugehörigkeit verliehen wurden. Sprich: offiziell hatten alle Angehörigen der Division Nordland das Sonnenrad zu tragen. Diejenigen, welche Ordensfähig waren, hätten dann zusätzlich die kleinen Metall-Sigrunen auf der linken Brust tragen müssen/dürfen. Zur Unterscheidung ob ich einen norwegischen oder dänischen "Nordland-Soldaten" vor mit habe, kommen nicht unterschiedliche Kragenspiegel zum Einsatz, sondern jeder träg das entsprechende Landesschild auf seinem Ärmel.


    Als weitere Beispiele hierzu wären die beiden lettischen/kroatischen/russischen Divisionen zu nennen: Offiziell hat hier auch jede Division einen eigenen Kragenspiegel erhalten.


    Und ja, in der Praxis hat wohl die Mehrzahl der Soldaten, trotz aller offiziellen anderslautender Anordnungen, die SS-Runen als Kragenspiegel getragen.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Landesschilder wurden aber nur von ausländischen Soldaten in deutschen Diensten getragen, um deren eigentliche Nationalität/Ethnie hervorzuheben.
    Volksdeutsche Einheiten trugen so etwas nicht. Von daher dürfte der Heimatschutz da ausscheiden.


    Neulen (An deutscher Seite, S. 203) gibt an, dass kurz vor Kriegsende noch aus den Resten der Hlinka-Garde eine slowakische Einheiten durch die SS aufgestellt werden sollte.
    Vielleicht war dafür ein solches Landesschild vorgesehen?


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Quote

    Wo ordnet man dann einen SSPF ein?


    Es leben die Parallelstrukturen ;-)


    Am Bsp. Reichskommissariat Ostland:


    Dem HSSPF Ostland & Russland-Nord unterstanden: BdS Ostland, BdO Ostland, SSPF Estland, SSPF Lettland, SSPF Litauen.
    Den SSPF unterstanden in ihrem jeweiligen Generalkommissariat die beiden KdO und KdS.
    Gleichzeitig erhielten die KdO und KdS aber auch Anweisungen durch die BdS/BdO


    Also im Grunde ein hierarchischer Strukturaufbau und daneben die Fachaufsicht.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    wenn hier schon ein Fass aufgemacht wird ;)


    8. SS-Kavallerie-Division der SS "Florian Geyer""
    22. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division der SS "Maria Theresia"
    - bei beiden Div.: streiche "der SS"


    23. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division "Nederland" (Niederländische Nr. 1) - "niederländische"
    28. SS-Freiwilligen-Grenadier-Division der SS "Wallonien" - es fehlt: (wallonische. Nr. 1)
    29. Waffen-Grenadier-Division der SS (rus. Nr. 1) - "russ."
    30. Waffen-Grenadier-Division der SS (rus. Nr. 3 - "russ. Nr. 2"
    34. Waffen-Grenadier-Division der SS "Landstorm Nederland" - es fehlt (niederländische Nr. 2)
    35. SS- und Polizei-Grenadier-Division - streich "und"


    Und im Rahmen einer Vereinheitlichung: die in Klammern gesetzten Nationalitäten sind mal ausgeschrieben und mal abgekürzt.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    bei dem was du suchst:


    Quote


    - Karten,
    - Geländebeurteilungen, vor allem Übergangsmöglichkeiten über die Gewässer,
    - Operationspläne
    für die Ebene Division etc. auf dem Niveau Ia.


    solltest du die entsprechenden Archivunterlagen einsehen.


    Wobei du da zwingend oberhalb der Div.-Ebene ansetzen musst.
    Literatur zu diesem Kampfraum ist sowieso nicht viel vorhanden.


    Gruß
    Christian

    Moin

    Quote

    Glaubst du, ich erzähle Märchen hier?


    Aus Mangel an Informationen, frage ich nach...


    Quote

    auf der Erkennungsmarke meines Onkel steht: 2. A. E. R. 903


    Da ist für mich erst einmal kein Bezug zur Waffen-SS erkennbar.


    Wenn du jetzt z.B. sein Soldbuch im Archiv angeschaut hast, dann könntest du ja die dort enthaltenen Fakten darlegen. Das hilft auch sicherlich bei der Beantwortung deiner Fragen.


    Gruß
    Christian

    Moin Dieter,


    danke für das Einstellen des Befehls!


    Bei Michaelis muss man leider immer ein wenig aufpassen ;-)


    Die wenigen Angaben zum Btl., die in den verschiedenen Quellen kursieren, stammen wohl aus dem Artikel des ehem. Btl.Angehörigen A. Andersson: Eesti vabatahlikud Ukrainas ja Kiievis (1958).
    Er gibt an, dass sich die ersten Esten ab dem 06.07.41 im Lager Stabsdorf sammelten. Deshalb wird dies wohl häufig auch als Aufstellungsdatum verwendet.


    In wie weit die Esten, nicht die Umsiedler aus Estland, über die Notdienstverordnung quasi Zwangsverpflichtet werden konnten, entzieht sich meiner rechtlichen Kenntnis. Andersson gibt an, dass sich die Esten freiwillig
    gemeldet haben.

    Dass das Btl aus Letten und Esten bestand, wird in der restlichen Literatur (außer Michaelis) ja auch so angegeben:
    1. Kp (Letten), 2. und 3. Kp. (Esten).


    Als Abmarschzeitpunkt wird der 10.10.41 angegeben. Dieser passt eigentlich ganz gut, wenn man die o.g. Abschlussbesichtigung am 03.10.41 betrachtet. Im Übrigen wurde nur die 1. Kp. nach Rowno verlegt. Das Btl.
    wurde nicht zusammen eingesetzt.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    goernair wird wohl nicht um eine WASt-Anfrage herum kommen, um ein wenig Licht ins Dunkel zu bekommen.

    roland : Hatte die Wiking überhaupt gem. KStAN Tiger?


    Das muss aber auch nichts bedeuten. Er kann ja auch erst nach seiner Zeit als Hilfsausbilder für die W-Geb.Div. zur Panzertruppe gekommen und von dort vielleicht dann auch mal auf einem Tiger gelandet sein.
    Aber ohne WASt-Auskunft, Feldpost, Bilder oder ähnlichem bleibt das alles nur Vermutung...


    Gruß
    Christian

    Moin,


    würde mich da Postschutz anschließen.
    Oben rechts der Postamtstempel mit Datum vom 20.4.1944, aber der Truppenstempel der LSSAH führt noch die Bezeichnung Verfügungstruppe!?
    Passt nicht zusammen.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    die Uniform sollte die 1842/43 eingeführte für die Infanterie sein.
    Die Infanterie-Regimenter waren primär auf regionaler Basis aufgestellt, z.B. "Infanterie-Regiment (1. Rheinisches) Nr. 25".
    Preußen hatte zu diesem Zeitpunkt ja noch keine Landverbindung zu seinen westlichen/rheinischen Provinzen, da wäre ein regionaler Austausch der Rekruten sehr aufwendig gewesen.


    Weiterhin gehörte Mainz ja nicht zu Preußen, war aber Bundesfestung.
    Vielleicht kann man ja herausfinden, welche preußischen Verbände dort als Festungstruppe stationiert waren!?


    Gruß
    Christian

    Moin,


    das zweite Foto zeigt Panzer II Ausführung C in Marschreihe. Wobei das dritte Fahrzeug in der Reihe wohl eine Ausführung B ist.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    am einfachsten ist es eine Sammelbestellung hier im Forum zu initiieren und die Rollen dann für einen vergleichsweise günstigen Preis direkt beim NARA zu bestellen.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    @Waage43: Gemäß Verleihungsurkunde (im ersten Post) war er Angehöriger der 1./SS-PzAbt 16.


    Ursula : "Im gleichen Schritt und Tritt" listet in seiner Personalregister insgesamt 6x Schmidt, aber keinen Hermann und keinen aus der SS-PzAbt 16.
    Wobei man auch nicht vergessen darf, dass die meisten Listen nur einen geringen Umfang haben. Gerade bei niederen Dienstgraden entstehen solche Listen, wie Helmut ja schon ausführte, durch die Erinnerungen von ehem. Angehörigen.
    Wenn man bedenkt, dass in dieser Division über die Zeit wohl mehr als 20.000 Soldaten ihren Dienst getan haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Übersicht sehr gering...


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Nahkampfspange und Panzerkampfabzeichen sind nicht die gleichen Auszeichnungen und habe unterschiedliche Voraussetzungen. (Siehe die bereits verlinkten Seiten zu diesen Auszeichnungen).
    Er hat das Panzerkampfabzeichen in Silber erhalten, weil er Angehöriger einer Panzer-Einheit war.
    Die Verwirrung um die Nahkampfspange resultiert vermutlich aus dem Bild zu den Soldbucheintrag (die Doppelseite).
    Ich gehe davon aus, auch wenn dort Nahkampftage steht, dass hier die anrechnungsfähigen Tage für die nächste Stufe des Panzerkampfabzeichens eingetragen wurden.
    Also nur Panzerkampfabzeichen und keine Nahkampfspange!


    Gruß
    Christian

    Moin,


    die Heranziehung von jüngeren und in der Regel gut ausgebildeten Zollgrenzschutzmännern zur Wehrmacht erfolgte schon ab 1939.
    Ab 1940 wurden dafür im Gegenzug ältere Jahrgänge in den Landesschützen-Bataillonen ausgebildet und dem Zollgrenzschutz zur Verfügung gestellt.
    Zusätzlich wurde dann verstärkt auf ausländisches Personal zurückgegriffen, um die personellen Lücken zu schließen.


    Gruß
    Christian