Posts by Ultima

    Moin,


    ein kurzer Blick in die Regeln des Forums:
    #5: Wertbestimmungen
    Wertbestimmungen werden nicht vorgenommen und/oder Verkäufe nicht angebahnt.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    ist den bekannt, wann er in Eipel war?
    Im übrigen, vom Alter her kann ich mir eine Ausbildung zum Unterführer überhaupt nicht vorstellen. Zusätzlich war weiter oben von einem "SS-Ausbildungslager Eipel" die Rede., das würde m.M.n. auch besser passen,
    siehe auch SS-Unterführerschule Eipel


    Da sie ja selbst erwähnten, dass ihr Vater noch "auf der Höhe" ist, vielleicht kann er ja einmal einen kurzen chronologischen Ablauf aufstellen, das klärt bestimmt viele Fragen.
    Falls er sich selbst nicht mehr sicher ist, kann er natürlich auch einen Antrag bei der WASt stellen.


    Gruß
    Christian


    Link blau eingefärbt, Diana

    Moin,


    ja, sind zwei verschiedene Karten, aber auf beiden ist der selbe Ort. Und die unterschiedlichen Schreibweisen sind ja "normal". Ob "v" oder "w" wäre dann i.d.R. die slawische, "f/ff" die eingedeutschte Variante.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    rein aus Interesse, aus welchem Jahr ist die Mitteilung bezgl. des VerbPl./San.Einh. zu Topolsica.
    Da diese Ortschaft ja im späteren Verlauf einem CdZ unterstellt wurde und theoretisch doch umbenannt worden sein müsste (Topolschütz)?


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Karatschew: südostw. von Brjasnk (HK 1:300000, Y54 Brjansk, 33/89)


    Jampol, liegt direkt am Dnestr: nordwestl. Kamenka, (HK, U49 Kamieniec-Podolski)


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Fundstelle: V.Bl. d. W-SS, 6. Jahrgang, Nr. 2, vom 13.01.1945
    lfd. Nr. 41

    "Die vom II./SS-Pz.Rgt. 11 herausgegebenen Erkennungsmarken werden für ungültig erklärt und sind zu vernichten. Den in Frage kommenden Männern sind neue Erkennungsmarken auszuhändigen.


    Gruß
    Christian

    Moin Claudi.


    ich habe den Eindruck, das hier wird ein wenig was durcheinandergeworfen wird.
    Ich denke niemand bezweifelt, dass das zusammenbrechende Regime am Ende des Krieges gewissenlos genug war, auch 12, 13 oder 14-jährige Jungs in den Kampf zu werfen.
    Das Thema hier ist aber konkret die 12.SS-PzDiv.
    Ihre getroffene Aussage zur Normandie war ja also schon mal falsch, somit ist der Hinweis ggü. Silberfuchs bzgl. des "definitiv" ja also nicht nur hinfällig, sondern er hatte sogar den richtigen Riecher, als er eben diese Aussage in Zweifel zog.
    Weiterhin wäre die Frage, ob ihr Vater überhaupt bei der HJ-Division war, oder nur allgemein als junger Bursche zum Wehrdienst eingezogen wurde!?


    Gruß
    Christian

    Moin,


    ein kleines Fundstück: V.Bl. d. W-SS, Nr. 16, 1944:


    "Bei der Lehr- und Versuchsabteilung für Diensthundewesen der Waffen-SS in Oranienburg bei Berlin, An der Lehnsitzschleuse finden laufend Lehrgänge statt:
    1. Schutzhundeführerlehrgänge (Dauer 10 Wochen),
    2. Meldehundeführerlehrgänge (Dauer 10 Wochen),
    3. Wachhundeführerlehrgänge (Dauer 2 Wochen).
    Anmeldung der Lehrgangsteilnehmer 4 Wochen vor Beginn des Lehrgangs bei SS-FHA, Amt VI, Sachbearbeiter für Diensthundewesen, Berlin-Wilmersdorf, Kaiserallee 188.


    Nach Beendigung des Lehrganges erhält jeder Teilnehmer den von seiner Einheit angeforderten Diensthund.


    Der nächste Schutzhundeführerlehrgang: Beginn 2. Oktober, Ende 11. Detember 1944.
    Der nächste Meldehundeführerlehrgang: Beginn 2. Oktober, Ende 11. Dezember 1944.
    Der nächste Wachhundeführerlehrgang: Beginn jeden 2. Montag im Monat.
    [...]Als Diensthundeführer sind zu melden: Aufgeschlossene, naturverbundene Männer (kv) mit Einfühlungsvermögen, Selbstbeherrschung und Tierliebe. Jäger, Schäfer, Hirten und ähnliche Berufe sind zu bevorzugen.
    [...]


    Gruß
    Christian

    Moin,


    grundsätzlich hilft es, wenn du alle Informationen die du bisher gesammelt hast, inkl. der WaSt-Auskunft, hier einstellst.
    Wer sich in der Materie auskennt, kann dann häufig daraus schon Antworten auf deine Fragen ableiten.


    Z.B. die 1./SS-PzJgAbt 4 (1. Kompanie der SS-Panzerjäger-Abteilung 4), war Bestandteil eben der 4. SS-Polizei-Panzergrenadierdivision.
    Wie der Name schon sagt, oblag ihr vor allem der Kampf gegen feindliche Panzer.


    Die Informationen zur SS-Polizei-Division im Lexikon hast du dir schon angesehen?


    Literatur: Husemann, Friedrich: Die guten Glaubens waren (Geschichte der SS-Polizei-Division).


    Gruß
    Christian


    Du schreibst:
    In der Aufstellung von Hohenstaufen finde ich nur einen Satz hinsichtlich der 3. Kompanie:
    "Das III. / SS-Panzergrenadier-Regiment 20 wurde dem SS-Panzer-Regiment 9 unterstellt."


    Die 3. Kompanie hat nichts mit III. / SS Panzergren. - Regiment 20 zu tun. Die römische III steht für das dritte Bataillon im Reg. 20.
    Wenn dein Vater in der 3. Kompanie dieses Regiments war, bedeutet das, er gehörte zum I. Bataillon.


    Moin Petra,


    ich habe etwas den Eindruck, dass das falsch rüber gekommen ist. Die Erläuterung von Frank oben ist zwar inhaltlich richtig. Die 3. Kompanie des SS-PzGrenRgt. 20 ist im I. Bataillon zu finden.
    Aber der Grundgedanke von dir selbst mit dem III./SS-PzGrenRgt. 20 ist falsch.


    Die 3./SS-Aufklärungs-Abteilung 9 ist eine eigene Kompanie innerhalb dieser Abteilung; die 3./SS-PzGrenRgt 20 oder auch das III./SS-PzGrenRgt. 20 sind auch jeweils eigenständige Einheiten innerhalb der selben Division, sprich 9.-SS-PzDiv, sind aber halt nicht identisch mit der 3./SS-AufklAbt 9.


    Zu der Frage betreffend Ungarn/ Ukraine:
    Nein, zu diesem Zeitpunkt standen die keine deutschen Truppen mehr in der Ukraine. Aber dein Vater kann ja vorher schon dort gewesen sein. Dein Vater wurde 1940 eingezogen. Die Meldung zur Verwendung im Jagdgeschwader 104 ist von 02.44. Nach dem oben angegeben Lexikon- Link zum Geschwader ist keine Verwendung im Osten zu entnehmen. Also wird er vermutlich vorher, innerhalb einer anderen Einheit der Luftwaffe vielleicht in der Ukraine verwendet worden sein.


    Gruß
    Christian

    Moin Petra,
    grundsätzlich hast du schon mehr an Informationen als die meisten, die nach Antworten suchen.
    Zum Teil beantworten deine vorhandenen Angaben deine aufgeworfenen Fragen von selbst:


    zu 1.) Ja, es war natürlich immer möglich, dass man in einen
    anderen Verband versetz wird:


    Allein dein Vater wurde ja schon viermal versetzt:


    Fl.Ausb.-Rgt. 53: Wie der Name schon sagt, erfolgte hier
    wohl die militärische Erstausbildung für eine Verwendung innerhalb der
    Luftwaffe.


    Stabszug/JG 104: Verwendung im Stabszug als Mannschaftssoldat.
    Stab hatte grob Führung, Verwaltung und Versorgung der fliegenden Einheiten zu
    besorgen.


    Danach Transfer von der Luftwaffe zur Waffen-SS am 01.11.44.


    Dies kam relativ häufig vor, mit Hinblick auf das
    Kriegsende. Verkürzt ausgeführt: Heer und Waffen-SS benötigt für den Kampf (am
    Boden) Unmengen von Personal, während die Luftwaffe Unmengen von Personal hatte,
    aber mangels Flugzeugen dieses nicht einsetzten konnte. Daher der Transfer, umgangssprachlich
    "Herman-Göring-Spende".


    Letzte angegeben Verwendung 3./SS-PzAufkl.Abt. 9.



    zu 2.)


    Allein das Übertrittsdatum von Luftwaffe zur Waffen-SS zeigt, dass das Thema Frankreich recht überschaubar ist. Der Frontverlauf im
    November ging ja schon in Richtung Reichsgrenze. Die 9. SS-Panzerdivision war hier im Dezember nur im Bereich der Ardennenoffensive eingesetzt. Ob hier dein
    Vater schon bei der Division war, oder noch, nach dem Wechsel von LW zur W-SS, vorab eine infanteristische Ausbildung erhielt, ist ja nicht klar, aber aus meiner
    Sicht nicht unwahrscheinlich.



    zu 3.)


    Die 9.SS-Division wurde im Februar 1945 nach Ungarn verlegt. Kämpfte dort gegen die sowjetischen Truppen und zog sich in der Folge nach
    Westen zurück und ging in amerikanische Gefangenschaft.


    Zum Thema Dachau: https://de.wikipedia.org/wiki/Internierungslager_Dachau


    In welcher Kriegsgefangenschaft war er denn konkret? Amerikanische oder sowjetische? Wenn die Amerikaner ihn zuerst hatten, kann es durchaus
    vorkommen, dass diese an die Sowjetunion ausgeliefert haben. Andersherum eher nicht.


    Gruß
    Christian

    Moin,


    Gorka liegt nördlich der Straße Narwa - Kingissepp(Jamburg) an der Luga.
    Am 1./2.Feb. 44 war in diesem Bereich (gem. Tieke, Tragödie, S. 43, S. 63) passender Weise das Rgt. Danmark eingesetzt.


    Gruß
    Christian

    Moin,



    Fangen wir mit dem offenen Rad an.
    Es wurde bei der Wiking und Nordland getragen, weil ja beide Divisionen Norweger intus hatten.
    Mit dem kleinen aber feinen Unterschied das das offene Rad bei der Nordland noch eingefasst war. Also ein Kreis rings rum hatte.


    Hier wird doch grade Divisionswappen mit Kragenspiegel durcheinandergeworfen?
    Den Kragenspiegel mit Sonnenrad gab es nur ohne Einfassung in einen Kreis. Das Divisionswappen der Nordland hatte den Kreis um das Sonnenrad, weil dies die durch Truppenabgaben für die Divisionsaufstellung entstandene Nähe bezeugen sollte.


    Weiterhin ist mein Sachstand, dass Kragenspiegel nicht nach Nationalität, sondern nach Divisionszugehörigkeit verliehen wurden. Sprich: offiziell hatten alle Angehörigen der Division Nordland das Sonnenrad zu tragen. Diejenigen, welche Ordensfähig waren, hätten dann zusätzlich die kleinen Metall-Sigrunen auf der linken Brust tragen müssen/dürfen. Zur Unterscheidung ob ich einen norwegischen oder dänischen "Nordland-Soldaten" vor mit habe, kommen nicht unterschiedliche Kragenspiegel zum Einsatz, sondern jeder träg das entsprechende Landesschild auf seinem Ärmel.


    Als weitere Beispiele hierzu wären die beiden lettischen/kroatischen/russischen Divisionen zu nennen: Offiziell hat hier auch jede Division einen eigenen Kragenspiegel erhalten.


    Und ja, in der Praxis hat wohl die Mehrzahl der Soldaten, trotz aller offiziellen anderslautender Anordnungen, die SS-Runen als Kragenspiegel getragen.


    Gruß
    Christian