Posts by Ultima

    Moin,


    hier gängelt dich keiner, aber da ein Forum halt keine vis-a-vis Unterhaltung ist und du bisher nur Einzeiler zustande gebracht hast, kommen halt Nachfragen zustande.

    Und da wo ich herkomme, gelten Nachfragen als Zeichen von Interesse und nicht von Gängelei.

    Und du könntest dir ja die Mühe machen und auf meine Nachfragen eingehen!?


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    Wenn du ein persönliches/familiäres Interesse hast, stehen doch bestimmt mehr Informationen zur Verfügung?

    MOIN


    also wenn ich mehr Infos hätte , würde ich

    1. nicht hier forschen müssen

    2. Die Info s die ich habe angeben zur Nachforschung

    Also keine weiteren Angaben möglich.


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    Z.B. Geburtsdatum/-ort, Krieg überlebt, vermisst, gefallen, etc..

    In deiner anderen Anfrage zur selben Person hast du aber weitere Angaben gemacht, das sieht aber nur jemand, der da zufällig drauf stößt.

    Auch deshalb hatte ich dich in meinem vorherigen Post auf diesen Umstand hingewiesen.

    Wiederum nicht um zu gängeln, sondern weil die Erfahrung hier im Forum gezeigt hat, das viele Neueinsteiger diesen "Fehler" machen und andere Mitglieder dann Zeit investieren, um zu Helfen, nur um dann festzustellen, dass in einem anderen Thread diese Antworten schon gegen wurden und sie sich umsonst die Zeit genommen haben. Diese Ärgernis kann man sich einfach ersparen.

    Und die Frage bzgl. deines Opas ob er überlebt, vermisst, gefallen ist, dürfte doch beantwortbar sein?


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    Gibt es schon eine Anfrage beim Bundesarchiv (WASt)?

    Gerade wenn man wenig bis keine gesicherten Informationen hat, ist eine Anfrage bei der WASt Gold wert.

    Auch hier, ich gebe die einen Tipp und keine Reaktion von dir. Ist die WASt die schon bekannt, Anfrage läuft, oder brachte keine Ergebnisse?

    Und eine großer Teil der Leute die hier neu ins Forum kommen und zum ersten Mal den militärischen Werdegang eines Verwandten nachvollziehen wollen, kenne diese Möglichkeit nicht,

    deshalb verweise ich darauf, als weitere, eigentlich erste, Anlaufstelle.


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    Woher stammen die Angaben über die Truppenzugehörigkeit?

    Du hast mit der Teilnahme an diesem Thread von dir aus einen Bezug zu dieser konkreten Einheit hergestellt. Daher meine Nachfrage, woher stammen deine Informationen, die dich das vermuten lassen?

    Irgendeine Information /familiäre Aussage muss es doch also geben. Was meinst du wie oft man auf Suchende stößt, die glauben ihr Opa war bei der SS, nur weil ein Totenkopf auf dem Foto zu sehen war und er eigentlich bei der Panzertruppe war. Und nach vielem hin und her wird dann zig Posts später das Foto präsentiert, dass, wenn man es gleich gezeigt hätte wieder mal viel Zeit gespart hätte. Deswegen frage ich einfach.


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    Je mehr Input, desto mehr kann am Ende dabei rumkommen.

    Kann ich nur noch einmal wiederholen. Wir und sogar ich - der Gängler - wollen gerne helfen, aber ohne Mitarbeit von dir ist dies nicht möglich.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    ich habe für den Bereich Oberschlesien und März 1945 nur ein Jägerndorf gefunden.

    Liegt an der heutigen tschechisch-polnischen Grenze, heutiger Name Krnov,nordwestlich von Troppau bzw. westlich Ratibor.


    Im Rahmen der sowjetischen Offensive ab 15. März wurden im Raum nördlich davon (Falkenberg-Friedland) Teile XI. AK und Korpsgruppe Schlesien eingekesselt. Hierzu gehörten die 20.Waffen-Grenadier-Division der SS (estn. Nr. 1) und die 18. SS-Freiwilligen-Panzergrenadier-Division "Horst Wessel".


    Der Ausbruch erfolgte in Richtung Ziegenhals, liegt nordwestlich von Jägerndorf. Im Anschluss wurde die 18. SS-Div. im Bereich Olbersdorf/Tropplowitz versammelt, was sich ca. 5km nordwestlich von Jägerndorf befindet.


    Von daher würde ich, wenn denn die Informationen soweit stimmen, vermuten, dass es sich um Einheiten der 18. SS-Div handeln müsste, deren Front bei Jägerndorf durchbrochen worden sind.


    Grüße

    Christian

    Moin Tanton,


    da das reine Spekulieren über die Truppenzugehörigkeit aus ungesicherten Familiengeschichten erfahrungsgemäß nur wenig bringt,

    würde ich dir zu einer Anfrage beim Bundesarchiv (WASt) raten!

    Zusätzlich werden dort - mit etwas Glück- Unterlagen der EWZ bezüglich der Umsiedlung aus Bessarabien vorliegen.

    Mit diesen Informationen könnte man dann auch tatsächlich versuchen seinen militärischen Lebensweg nachzuvollziehen.


    Als kleine Kritik am Rande, wenn du jetzt bei jeden Thread der thematisch zur "Florian Geyer" passt, deine Anfrage startest, wird das am Ende doch für alle sehr unübersichtlich.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    als Hilfe für den Anfang.


    Zu deiner konkreten Frage. Etwas mehr als ein dahingerot*** Zweizeiler wäre schön.


    Zu Kuklinski hast du ja schon eine Anfrage laufen. Dort wurde anhand der Bilder ja schon eine Zugehörigkeit zur Waffen-SS verneint, so dass er wohl nicht in dieser Division gedient haben wird.


    Wenn du ein persönliches/familiäres Interesse hast, stehen doch bestimmt mehr Informationen zur Verfügung?

    Z.B. Geburtsdatum/-ort, Krieg überlebt, vermisst, gefallen, etc.. Gibt es schon eine Anfrage beim Bundesarchiv (WASt)?

    Woher stammen die Angaben über die Truppenzugehörigkeit? Sind alte Fotos, Feldpost etc vorhanden?

    Je mehr Input, desto mehr kann am Ende dabei rumkommen.


    Grüße

    Christian

    Moin Dieter,


    habe seit unserer letzten Austausch nunmehr weitere Hinweise.


    Peeter diente - und was ich hierbei besonders finde - zusammen mit seinem Bruder in der 4./SS-Freiw.Gren.Rgt 2 (durch Umbenennung später: SS-Freiw.Gren.Rgt. 46 (estn. Nr. 2)).

    Beide sind dann intern weiter zur SS-Flak-Abt 53/20 versetzt worden.

    Hallo Dieter,


    habe hier noch einen Peter(Peeter) Oeselg *15.04.1888 gefunden. Könnte eventuelle der Vater von Peter Oeselg *11.01.1919 sein.


    Er ist aber in die USA emigriert. Hier die Dokumente dazu: Bildschirmfoto 2019-11-03 um 08.32.10.png

    Der Vater sollte Andres(Andrei) Oeselg (*03.09.1883; + 26.04.1965) sein.


    Grüße

    Christian

    Moin Roland,


    danke für Deine Fundstücke!!!


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    Leutnant d.Sch. d.Res. Gerd Lätt, Res.Pol.Batl. 33, wird ab 12.4.43 zum Stabe Befehlshaber der Ordnungspolizei f. d. Ukraine abgeordnet zur Verwendung als Adjutant beim Inspekteur der Schutzmannschaft

    Da hier, im Gegensatz zu den normalen Personalverfügungen, keine deutsche Polizeiheimatdienststellevermerkt ist, gehe ich davon aus, dass es sich hier dann um:

    "Lätt, Gert

    *24.07.1903, Tartu (Dorpat)

    Studierter Ing. (Techn.Univ.Danzig)

    20.02.35 Beförderung zum Leutnant im estn. Heer.

    Vermutlich 1941 Nachumsiedlung
    Habe für Lätt bisher keinen Nachweis, dass es zu einer Überführung in die Estn.Legion kam."


    handelt.

    das Res.Pol.Batl. 33 zu streichen und dafür „Pol.- Sicherungskomp. Kiew und Rowno“

    Ein genauer eingegrenztes Datum liegt mir bisher nicht vor :thumbsup:

    Die beiden Komp. wurden im März 1944 zu einer Komp. zusammenführt und in das I./SS-Pol.Rgt. 11 eingegliedert.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    ich hänge mich hier mal mit dran: Ich habe einen Soldaten, welcher nach einem Lazarettaufenthalt am 24.03.45 zum "SS-Pz.Gren.Btl. [in] Weimar" in Marsch gesetzt wurde.

    Hat jemand zufällig einen Hinweis, um welches Btl, ich vermute doch eigentlich eher ein Pz.Gren.Ers.Btl. bzw. A.u.E.-Btl., es sich handeln könnte.


    Dank und Gruß


    Christian

    Moin,


    ich würde doch vermuten, dass es sich um eine Formation der Allgemeinen-SS handelt.

    Hast Du diesen Link schon angeschaut?

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass je mehr Grundinformationen du beisteuerst, desto mehr kann am Ende rauskommen

    (Pers.Daten zu deinem Verwandten, woher stammen deine oben getätigten Angaben zu Einheiten, Personen, etc.)


    Grüße

    Christian

    Moin,


    klares nein! Das sind zwei verschiedene Dinge.


    Wenn ein Volksdeutscher durch zwischenstaatliche Abkommen (wie z.B. die zu Ungarn gehörende Batschka)

    bzw. das Territorium wurde durch Deutschland direkt verwaltet (wie größtenteils das Banat) eingezogen wurde, dann erwarb der Mann durch seinen Wehrdienst die deutsche Staatsangehörigkeit.

    Seine restlich Familie war dabei nicht mit inbegriffen. Die Familie ging ja auch in der Regel eben nicht "Heim ins Reich", sondern verblieb in ihrem historisch angestammten Siedlungsraum.


    Siedelte die Familie nach Deutschland um, wie z.B. 39/40 die Volksdeutschen aus dem Baltikum, Bessarabien etc., so wurde die Familie durch die Eignungsprüfer des Rasse- und Siedlungshauptamtes überprüft und rassisch eingeordnet. Je nach Einordnung erfolgte dann die Einbürgerung. Einen Automatismus gab es dabei nicht.


    Gruß

    Christian

    Moin,


    bei Displaced Persons handelt es sich um Ausländer auf deutschen Boden, die durch die deutschen bzw. Besatzungsbehörden mit verwaltet und versorgt wurden. Deutsche Flüchtlinge waren keine DP.


    In Bernds Beispiel: Ein Volksdeutscher aus der Batschka, welcher als Wehrpflichtiger in die Wehrmacht oder Waffen-SS eingezogen wurde, erhielt dadurch in der Folge die deutsche Staatsbürgerschaft, war ergo somit Reichsdeutscher. Aber wie gesagt, auf Volksdeutsche bzw. vertriebene Deutsche aus den Ostgebieten, trifft die Kategorie DP nicht zu.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    mit den Büchern wird man auch nicht weit kommen. Hier müsste man tatsächlich ins BAMA bzw NARA und die Akten der übergeordneten Verbände von der Division bis zur Heeresgruppen auswerten, um die spärlichen Erwähnungen und Befehle zu den einzelnen Bataillonen zusammenzutragen.


    Grüße

    Christian