Posts by Ultima

    Moin Dieter,


    habe seit unserer letzten Austausch nunmehr weitere Hinweise.


    Peeter diente - und was ich hierbei besonders finde - zusammen mit seinem Bruder in der 4./SS-Freiw.Gren.Rgt 2 (durch Umbenennung später: SS-Freiw.Gren.Rgt. 46 (estn. Nr. 2)).

    Beide sind dann intern weiter zur SS-Flak-Abt 53/20 versetzt worden.

    Hallo Dieter,


    habe hier noch einen Peter(Peeter) Oeselg *15.04.1888 gefunden. Könnte eventuelle der Vater von Peter Oeselg *11.01.1919 sein.


    Er ist aber in die USA emigriert. Hier die Dokumente dazu: Bildschirmfoto 2019-11-03 um 08.32.10.png

    Der Vater sollte Andres(Andrei) Oeselg (*03.09.1883; + 26.04.1965) sein.


    Grüße

    Christian

    Moin Roland,


    danke für Deine Fundstücke!!!


    Quote

    Leutnant d.Sch. d.Res. Gerd Lätt, Res.Pol.Batl. 33, wird ab 12.4.43 zum Stabe Befehlshaber der Ordnungspolizei f. d. Ukraine abgeordnet zur Verwendung als Adjutant beim Inspekteur der Schutzmannschaft

    Da hier, im Gegensatz zu den normalen Personalverfügungen, keine deutsche Polizeiheimatdienststellevermerkt ist, gehe ich davon aus, dass es sich hier dann um:

    "Lätt, Gert

    *24.07.1903, Tartu (Dorpat)

    Studierter Ing. (Techn.Univ.Danzig)

    20.02.35 Beförderung zum Leutnant im estn. Heer.

    Vermutlich 1941 Nachumsiedlung
    Habe für Lätt bisher keinen Nachweis, dass es zu einer Überführung in die Estn.Legion kam."


    handelt.

    das Res.Pol.Batl. 33 zu streichen und dafür „Pol.- Sicherungskomp. Kiew und Rowno“

    Ein genauer eingegrenztes Datum liegt mir bisher nicht vor :thumbsup:

    Die beiden Komp. wurden im März 1944 zu einer Komp. zusammenführt und in das I./SS-Pol.Rgt. 11 eingegliedert.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    ich hänge mich hier mal mit dran: Ich habe einen Soldaten, welcher nach einem Lazarettaufenthalt am 24.03.45 zum "SS-Pz.Gren.Btl. [in] Weimar" in Marsch gesetzt wurde.

    Hat jemand zufällig einen Hinweis, um welches Btl, ich vermute doch eigentlich eher ein Pz.Gren.Ers.Btl. bzw. A.u.E.-Btl., es sich handeln könnte.


    Dank und Gruß


    Christian

    Moin,


    ich würde doch vermuten, dass es sich um eine Formation der Allgemeinen-SS handelt.

    Hast Du diesen Link schon angeschaut?

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass je mehr Grundinformationen du beisteuerst, desto mehr kann am Ende rauskommen

    (Pers.Daten zu deinem Verwandten, woher stammen deine oben getätigten Angaben zu Einheiten, Personen, etc.)


    Grüße

    Christian

    Moin,


    klares nein! Das sind zwei verschiedene Dinge.


    Wenn ein Volksdeutscher durch zwischenstaatliche Abkommen (wie z.B. die zu Ungarn gehörende Batschka)

    bzw. das Territorium wurde durch Deutschland direkt verwaltet (wie größtenteils das Banat) eingezogen wurde, dann erwarb der Mann durch seinen Wehrdienst die deutsche Staatsangehörigkeit.

    Seine restlich Familie war dabei nicht mit inbegriffen. Die Familie ging ja auch in der Regel eben nicht "Heim ins Reich", sondern verblieb in ihrem historisch angestammten Siedlungsraum.


    Siedelte die Familie nach Deutschland um, wie z.B. 39/40 die Volksdeutschen aus dem Baltikum, Bessarabien etc., so wurde die Familie durch die Eignungsprüfer des Rasse- und Siedlungshauptamtes überprüft und rassisch eingeordnet. Je nach Einordnung erfolgte dann die Einbürgerung. Einen Automatismus gab es dabei nicht.


    Gruß

    Christian

    Moin,


    bei Displaced Persons handelt es sich um Ausländer auf deutschen Boden, die durch die deutschen bzw. Besatzungsbehörden mit verwaltet und versorgt wurden. Deutsche Flüchtlinge waren keine DP.


    In Bernds Beispiel: Ein Volksdeutscher aus der Batschka, welcher als Wehrpflichtiger in die Wehrmacht oder Waffen-SS eingezogen wurde, erhielt dadurch in der Folge die deutsche Staatsbürgerschaft, war ergo somit Reichsdeutscher. Aber wie gesagt, auf Volksdeutsche bzw. vertriebene Deutsche aus den Ostgebieten, trifft die Kategorie DP nicht zu.


    Grüße

    Christian

    Moin,


    mit den Büchern wird man auch nicht weit kommen. Hier müsste man tatsächlich ins BAMA bzw NARA und die Akten der übergeordneten Verbände von der Division bis zur Heeresgruppen auswerten, um die spärlichen Erwähnungen und Befehle zu den einzelnen Bataillonen zusammenzutragen.


    Grüße

    Christian

    Da du anscheinend nur spekulieren kannst, rate ich dir wie oben. Dein Verwandter war Volksdeutscher aus dem nach dem Krieg sowjetisch kontrollierten Bereich. Er war also entwurzelt, hatte ggf. keinen Kontakt mehr zu seinen Eltern, seiner Familie. Nur weil er durch Kontakt zu einem Kameraden jetzt in Norddeutschland einen Neustart wagte, ist das schon ein Indiz das er im KZ eingesetzt war?

    Im übrigen sind rumäniendeutsche in quasi jeder SS-Division gelandet, ist also keine Notwendigkeit mit der Prinz Eugen. Was wären den deine erwähnten Erkenntnisse, die das nahelegen?


    Grüße
    Christian

    Hallo miteinander,

    bin neu hier im Forum. Bin gerade auf den Thread hier gestoßen. Mei. Urgroßvater war auch in der 7. SS-Division im 2. Regiment. Weis jemand warum es später das 14. wurde? Lag das einfach an Verlusten und infolgedessen zusammenlegungen von Regimente ? Die meisten Verwundeten wurden nach Österreich gebracht wie ich es hier herauslese, bei meinem Urgroßvater war es Graz wo er auch verstorben ist.

    Des weiteren wollte ich fragen ob jemand schon Erfahrungen hat mit der Abteilung Bereitstellung beim Bundesarchiv, habe dort jetzt Mal angefragt ob Akten vorliegen. Kann man da was erwarten?

    Stehe noch am Anfang meiner Recherche da wirklich alle bis auf eine Ausnahme der Familie den Krieg nicht überlebt haben. Und dieser Angehörige war zu der Zeit noch ein Kind. Deswegen tappe ich an vielen Stellen im dunklen.

    Viele Grüße Schwabe 27

    Moin,


    willkommen im Forum.


    Auch bei Dir, Du hast einen eigenen Urgroßvater, mit eigenen Fragen, da wäre es nur fair auch einen eigenen Thread aufzumachen, damit sich nicht alles vermischt.


    Zu deinen Fragen: Eine Auskunft bei der WASt/Bundesarchiv lohnt sich immer, den sie ist die zentrale Auskunftsstelle. Und ja, es kann auch sein, dass dort nichts erhalten ist, aber auch das ist ja quasi eine Information. Also, anschreiben und Wartezeit einplanen.


    Zum Regiment 2/14: Am Anfang wurden Divisionen bei der Waffen-SS aufgestellt und jede für sich intern benannt. Das führte dann dazu, das es dann also 10x ein Regiment 1 und 10x ein Regiment 2 gab und so weiter, also wurden die Divisionen, Divisionseinheiten, Regimenter etc. durchnummeriert, und so wurde aus der 2 eine 14.


    Grüße

    Christian