Posts by falkmart

    Hallo
    Siegfried Marseille Generalmajor der Luftwaffe oder Heer (habe da unterschiedliche Angaben gefunden) war der Vater des berühmten Piloten. Wer kann die Angaben ergänzen. War er nun in Heer oder LW?


    Die folgenden Angaben entstammen:


    http://forum.axishistory.com/viewtopic.php?t=122002


    * 10.10.1887 in Pyritz/Pommern
    + 29.01.1944 near Nowosselki North of Petrikoff


    Sohn des Gymnasial-Prof. Gotthold Marseille


    26-2-07 Fahnenjunker
    18-8-08 Leutnant im I.R.52 (patent 17-9-06)
    21.10.1919 Übertritt zur Sicherheitspolizei der Provinz Sachsen in Halle
    27-3-20 Abschied als Hauptmann (wahrscheinlich müsste hier Beförderung stehen oder kann jemand der Bereits bei der Polizei ist erst soviel später aus dem Heer Verabschiedet werden)
    28.03.1920 bei der Polizeiverwaltung Halle
    01.04.1923 Polizeimajor
    01.01.1930 bei der Polizeiverwaltung Oberhausen
    01.08.1935 Polizeioberst mit Patent vom 01.06.1935
    01.10.1935 Oberst (Heer) mit Patent vom 01.06.1935; Kommandeur des Wehr Bez. Kdo. Bremen II
    01.07.1941 Generalmajor
    30.06.1942 Kommandeur Standort-Kommandantur Kursk (324)


    EK II mit Spange, EK I (1914), Beobachter-Abzeichen, BM4 m.Sch. (was ist damit gemeint?), KVK II mS, KVK I mS


    Gruß Martin

    Hallo,
    ich habe mir die Ausstellung in Köln (NS-Dokumentationzentrum) angesehen. Ich stufe die Ausstellung als sehenwert ein. Es wird die Auswirkungen des Krieges auf die Dritte welt gezeigt. Ich habe dort einige Aspekte hinzugewonnen. Wie es der Titel eines Buches von 2005, welches der Ausstellung voranging, sagt "Unsere Opfer zählen nicht". Vereinfacht gesagt die "Weißen" haben den "Farbigen" nur beim Angriff auf feindliche Stellungen den Vortritt gelassen und sie sonst auf gut deutsch gesagt beschissen.
    Die "Farbigen" durften zwar im Krieg Einsatz zeigen und wurden dann vergessen. So bekamen Soldaten der Sieger aus den Kolonien keine oder sehr viel geringere Renten. Im französischen Gebieten Afrikas kam es gar zu Massakern an Exsoldaten welche ihr versprochenes Geld forderten.
    So war Churchill in seinem berühmten Werk über den Krieg kein Platz für irgendeine Erwähnung der farbigen Truppen. Auch dass es in Bengalen (heute Bangladesh) eine Hungersnot mit 2-3 Mill. Toten gab, wegen Kriegseinwirkungen, ist bis heute scheinbar unwichtig.


    Natürlich werden auch die auf deutscher und japanischer Seite kämpfenden behandelt. So war mir das Ausmaß der Zwangsprostution bei den Japaner unbekannt.


    Leider ist mir die Ausstellung auch etwas zu SW. Von der Wortwahl etwas zu sehr linksaußen. Der Anteil der Dritten Welt ja sonst in der Geschichtsschreibung übergangen wird hier etwas überbewertet, dies wiederrum auf beiden Seiten. Hier fängt der Weltkrieg mit dem Einmarsch der Italiener in Ätophien und der Japaner in China an. Die linksaußen Sicht wird auch am Ende (Nachkriegszeit) klar wo dann maches vermischt wird.


    Ich vermute jeder kann dort noch neue Aspekte des Krieges hinzugewinnen. Da kann man über einige Mängel gut hinwegsehen.


    Gruß Martin

    Hallo Augustdieter,
    dort wird nur was über den Sturm 68 aus Werdohl zu finden sein. Die dürften nichts über den 23. Sturm haben. Ich werde mal bei der Gemeinde Bestwig nachfragen wo ich deren früheren Sitz vermute.
    Gruß Martin

    Hallo Steffen,
    danke für die Info. Wo bekomme ich nähers über die Einheit raus. Die einheit dürfte ihren Sitz in Meschede oder Bestwig im Sauerland gehabt haben.
    Gruß Martin

    Hallo,
    es durften nach 1957 einige Orden (ohne Hahenkreuz = 57 Form) getragen werden. Hat jemand Fotos bzw. kennt Seiten von bzw. mit aktiven Soldaten aus Deutschland und Österreich mit den Kriegsorden. Wie waren die Vorschriften bei NS-Orden für Soldaten.
    Gruß martin

    Hallo,
    ich habe mir vor kurzem das Buch Kampfkraft von Martin van Creveld (israelische Militärhistoriker) gekauft. Er untersucht in dem Buch die WH und US Army in Hinsicht ihrer Kampfkraft. Dabei werden viele Aspekte von Auswahl, Ausbildung usw. verglichen. Gibt es Bücher welche auch die anderen großen Armeen (SU, GB, F, I, J) vergleicht bzw. wenigstens mehrere dieser Truppen.
    Gruß Martin

    Hallo Daniel,
    das fragliche Bild sollte erst über ebay verbaut werden und ging dann an die Staatsanwaltschaft? Könnte sich natürlich um einen von vielen Abzügen handeln. Mein Vater hat mir vom Handel und Tausch von Privatbildern in der Wehrmacht berichtet. Bei diesem Handel waren auch immer wieder auf den Fotos Gehängte, Tote usw. dabei. Einzelne Soldaten machten eindeutig eine große Anzahl von Abzügen und handelten damit.


    Das Verbot von Aufnahmen bei der WH scheint ja nicht sehr ernst genommen worden zu sein. Ich hab kürzlich ein Bild gesehen wo neben Gaffern auch der Gehängte, ein Fotograph und ein Verbotschild zu sehen ist. Bei einer Geiselerschießung 1943 im Bereich der Pripget Sümpfe bei der mein Vater dabei war hat denn auch gleich der kommandierende Offizier Fotos gemacht.


    Welche Fotos waren bei der WH eigentlich verboten?


    Gruß Martin

    Hallo Rudolf,


    Glaubst Du wirklich Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Verdacht der Strafvereitelung sind sinnvoll oder bringen was. Aus meiner Sicht hätte ja aus heutiger Sicht ein Großteil des deutschen Volkes wegen Verdacht der Strafvereitelung mehr oder weniger Schuld auf sich geladen. In meiner Familie hatte praktisch jeder irgendwelche Verbrechen der Nazis mitbekommen. Auch sonst habe ich öffter, zumindest bei sehr intensiven Gesprächen mit Zeitzeugen mitbekommen das viele was von Verbrechen mitbekommen haben. Aber Tausende Deutsche hätten Angaben über Verbrechen der Nazis machen können. Keiner bzw. fast keiner ist je zur Staatsanwaltschaft gegangen und hat dort gesagt ich habe Verbrechen im Reich und anderswo mitbekommen und möchte aussagen. Bitte frag mal bei alten Menschen nach wer irgendetwas zu Verbrechen zu den Behörden gab.


    Selbst heute wird in meiner Heimatstadt immer noch über die Naziverbrecher geschwiegen. Es wurde gerade ein gutes Buch über die Geschichte der Stadt (700 Jahre alt) geschrieben. Dort werden nun zwar Verbrechen der Nazis benannt, aber die Namen der Verbrecher immer noch verschwiegen. Angeblich müssen in unserem Staat immer noch die Familien der Verbrecher geschützt werden. Einer der bekannten Hauptverbrecher, welcher Zwangsarbeiter hungern ließ, sie krankenhausreif schlug, ja sogar erschoß, wird immer noch nicht genannt. Dieser Mann aus einer Fabrikantenfamilie ist älteren lebenden Zeitzeugen allen bekannt. Dieser wurde nach Kriegsende von Zwangsarbeitern totgeschlagen und im Jahr 2010 wird sein Name immer noch nicht genannt.


    Ich bin klar dafür die Strafverfolgung einzustellen da es wegen des Alters der Naziverbrecher keiner mehr in Haft kommt. Viel wichtiger ist es die Tatsachen der Nazizeit dazulegen. Dabei ist es ganz wichtig nicht nur die Verbrechen darzulegen sondern auch Mitwisserschaft des Großteils des Volkes zu dokumentieren. Diese allgemeine Mitwisserschaft ist aus meiner Sicht der Grund warum nicht wirklich nach den Naziverbrechern gesucht wurde. Wer wollte bzw. will sich schon eingestehen das der Mitwisser von Massenmordern ist. Das es damals eine allgemeine Mitwisserschaft der Deutschen gab kann natürlich sehr problemlos sagen. Ich selbst bin ja kein Mitwisser. Die deutschen Mitwisser selbst verschweigen wie fast alle anderen Mitwisser in der Welt ihr Wissen lieber.


    Gruß Martin

    Hallo,
    Stalingrad wollte Hitler auf jeden Fall erobern. Obwohl Hitler ja bei Lenigrad und Moskau im Vorjahr endschieden hatte die Städte selbst nicht zu erobern sondern sie auszuhungern. 1941 scheint Hitler noch die zu befürchtende Opferzahl abgehalten haben. In Stalingrad hingegen scheint es Überlegungen dieser Art nicht gegeben zu haben. Wahrscheinlich dürfte Hitler der Name zusätzlich angestachelt haben.


    Im Krieg haben immer wieder Offiziere Tausende ihrer Männer geopfert um Befehle von Hitler auszuführen. Bekanntlich ist Paulus, welcher kein Nazi war, auch Hitlers Befehl gefolgt Stalingrad zu halten. Obwohl Paulus, wie praktisch alle Offiziere, eindeutig für einen Ausbruch der Truppen war. Deshalb müssen die beiden Generäle also keine Nazis gewesen sein. Vielleicht glaubten sie wie so viele andere deutsche Offiziere nur einen Befehl ausführen zu müssen.
    Gruß Martin

    Hallo Rainer,
    7 Seiten in der H.DV. wiedersprechen nicht meiner Behauptung das 1. der Häuserkampf gehörte nicht zur Standartausbildung der Wehrmacht. 2. dass die WH bzw. deren Einheiten in Stalingrad nicht auf einen Häuserkampf vorbereitet waren.
    Gruß Martin

    Hallo Karl,
    der Häuserkampf gehörte nicht zur Standartausbildung der Wehrmacht. Damit bestreite ich ausdrücklich nicht, dass einzelne Einheiten ihn geübt haben. Aus aller mir verfügbaren umfangreichen Stalingradliteratur geht eindeutig hervor, dass die WH bzw. deren Einheiten in Stalingrad nicht auf einen Häuserkampf vorbereitet waren.
    Gruß Martin

    Hallo Bodo,
    das Du keine Quelle zu Scharfschützen in Stalingrad hast bedeutet gar nichts. Ich gab Dir aber eine Quelle (Wikipedia-Artikel zur Ostfront) an. Dort findest Du das folgende Bild vom Bundesarchiv. Die Bildunterschrift ist eindeutig Stalingrad September 1942.
    http://de.wikipedia.org/wiki/D…%C3%BCtze_in_Stellung.jpg
    Wie schon im ersten Beitrag gesagt wurden Scharfschützen im I. Weltkrieg erfolgreich von beiden Seiten an der Westfront eingesetzt. Die Reichwehr löste aber 1928 ihre speziellen Scharfschützenkompanien auf. Nur die Rote Armee hatte von den großen Armeen ein festes Konzept für den Einsatz der Scharfschützen im Krieg. Dazu gehörte neben den zweiten Mann auch noch ein weiterer Soldat als Sicherungsmann meist mit leichtem MG oder zumindest einer halbatomatischen Waffe.
    Die Rote Armee entwickelte ihr endgültiges Scharfschützen-Konzept erst unter dem Einsatz der finnischen Scharfschützen im Winterkrieg. Dort waren die Finnen sehr erfolgreich bei dem Ausschalten von Offizieren und Komissaren.
    Die wehrmacht reagierte hingegen nie geschlossen. Es gab niemals eine einheitliche Ausrüstung und Ausbildung. Jeder Verband hat da selbstständig gehandelt.
    Der Prototyp des Scharfschützengewehrs der SU Mosin-Nagant M91/30 wurde von der Firma Emil-Busch in Berlin unter der Bezeichnung PEM gebaut. Die Firma Carl-Zeiss in Jena bauten Optische Geräte, Maschinen und Werkzeuge für die künftigen Zielfernrohre.
    Übrigens haben nach dem II. weltkrieg erstmal wieder alle Seiten (auch Briten und Amis hatten welche) ihre Scharfschützenausbildung ein. Da die Herren Stabsoffiziere annahmen, dassim Atomkrieg keine nötig seien. Nach dem Koreakrieg wurde dieser Fehler dann geändert. Die Bundeswehr ist erst sehr spät eingestiegen.
    Quelle: Runge (2008): Die Präzision des Tötens. Militär&Geschichte 41:4-17.
    Der Artikel stellt die Entwicklung der Scharfschützen von dem 18. Jahrhundert bis heute dar.
    Gruß Martin

    Hallo Bodo,
    kurz zu den Scharfschützen. Im I. Weltkrieg wurden von deutscher Seite Scharfschützen sehr erfolgreich an der Westfront eingesetzt. Nach dem Krieg hielten es hingen die Herren Stabsoffiziere nicht für nötig sich mit Scharfschützen zu beschäftigen. Die Aubildung wurde irgendwann eingestellt. Erst an der Ostfront kam man nach den Einsatz der Scharfschützen der Gegenseite zur Einsicht. In Stalingrad wurden bereits deutsche Scharfschützen eingesetzt. Auf der wikipedia-Seite zur Ostfront ist beim Abschnitt Stalingrad ein deutscher Scharfschütze in bzw. bei Stalingrad zu sehen.
    Auf den Häuserkampf hatten sich deutsche Truppen auch nicht richtig vorbereitet. Der gehörte nicht zur normalen Ausbildung. Ein Häuserkampf sollte vermieden werden, dass führte u.a. dazu dass Leningrad und auch Moskau 1941 (Endscheidung dazu durch Hitler erst im Sommer-Herbst) nicht erobert werden sollten sondern "einfach" ausgehungert werden sollten.
    Gruß martin

    Hallo,
    was bedeuten die Zahlen auf dem Ärmel des RAD-Manns aus Ostpreußen (1940-43). Was sagen euch die Uniformen der zwei stehenden Soldaten. Der sitzende Mann ist Förster. Aufnahmeort Romiter Heide (Ostpreußen 1940-43).
    Gruß Martin

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    Hallo Mark,
    war länger nicht im Forum. Jeder kann in Freiburg Akten einsehen. Die Personalakten werden aber nur bei Personen die min. 30 Jahre (Datenschutz) tot sind heraus gegeben. Du mußt nur angeben welche Akte Du einsehen möchtest und dann warten bis sie herausgesucht werden. Diese Akten kannst Du dann im Lesesaal durchsehen. Normale Akten bzw. Teile davon kann man sich kopieren lassen, dazu fühlt man ein Blatt Papier mit den Daten der Akten und welche Seiten Du kopiert haben möchtest, aus. Irgendwann kommen dann die Kopien per Post. Ob Personalakten kopiert werden dürfen ist mir unbekannt.
    Gruß Martin