Posts by Schorsch

    Hallo zusammen!

    (...)

    Angehörige einer Flakeinheit, angeblich Ost-Art. 621, das Geschütz dürfte eine 8,8cm Flak sein.

    (...)

    ...das Geschütz sieht mir eher nach einer 8,35 cm Flak 22(t) aus. Könnte sich mit der Vermutung von Eumex decken.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Wikingman,


    es ist ja nicht nur das Kaliber, das übereinstimmen muss, sondern auch das Patronenlager sollte zur verwendeten Munition passen. Und da sollten schon massive Schwierigkeiten zu erwarten sein, eine 7,92 x 57 Mauser-Patrone des MG 42 in ein MG 3, dass auf 7,62 x 51 NATO eingerichtet ist, überhaupt hineinzuwürgen, den Verschluss schließen und sie abfeuern zu können, ganz abgesehen davon, dass die Mauser-Patrone leistungsmäßig in einer ganz anderen Liga angesiedelt ist wie die NATO-Patrone.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen,


    ein paar Details zu den schon gegebenen Antworten möchte ich noch nachtragen. Wie Thilo schon schrieb, gehört der Matrosengefreite zur Bootsmanns- bzw. seemännischen Laufbahn. Diese Laufbahn trug im Bezeichnungssystem der Laufbahnen der Kriegsmarine die Nummer I und wurde bei den Mannschaften durch den fünfzackigen Stern oberhalb des Dienstgradabzeichens zum Ausdruck gebracht. Zu den Aufgaben dieser Mannschaften und Unteroffiziere gehörte neben dem seemännischen Dienst an Bord auch das Bedienen der verschiedenen Waffen (Artillerie-, Torpedo- und Sperrwaffen). Die erwähnte Bedienung von Geschützen an Land oblag aber den Angehörigen der Marineartillerielaufbahn bzw. Laufbahn mit der Nummer XIV und kommt als Tätigkeitsfeld für den Porträtierten deshalb nicht infrage.


    Insoweit ist davon auszugehen, dass der Abgebildete zur Bedienung eines Flakgeschützes an Bord von Schiffen gehörte oder dort als Flak-Beobachter eingesetzt war. Da die Minensuch- und Zerstörer-Kriegsabzeichen im Jahr 1940 gestiftet wurden, ist eigentlich auszuschließen, dass das Abzeichen für die Sonderausbildung für einen Fla.Maschinenwaffenführer steht, da im Jahr 1940 einige der bis dahin gültigen Bedeutungen geändert und angepasst wurden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Wolfgang,

    (...)

    Mit der von Dir beschriebenen Bewaffnung müßte es vom Typ VIIC/41 sein? Weißt Du wieviele davon gebaut wurden?

    (...)

    ...ganz so einfach (Ich vermute, Du meinst etwas verkürzt: "Turmumbau IV = VII C/41"?) liegen die Verhältnisse leider nicht. Sollte sich die Gelegenheit ergeben haben, z.B. eine ohnehin anstehende Werftüberholung oder das Reparieren von größeren Gefechtsschäden, wurden auch ältere Boote auf einen Turmumbau umgerüstet, der das Mitführen einer verstärkten Flak-Bewaffnung gestattete. Man hat halt "die Feste gefeiert, wie sie gefallen sind." Ebenso konnte es vorkommen, dass Neubauboote zwar den Turmumbau IV erhielten, wegen des eventuellen Fehlens der etatmäßigen Flakbewaffnung nur das eingebaut bekamen, was gerade verfügbar war.


    Zu den Zahlen der Boote vom Typ VII C/41: 242 Boote in Auftrag gegeben, 121 Boote auf Kiel gelegt, 101 Boote vom Stapel gelaufen, 91 Boote in Dienst gestellt.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen!


    Einige klärende Worte zu dem, was bisher zu Rauls Bildern vom Mittwoch geschrieben wurde. Zunächst, das abgebildete Boot ist keine Flakfalle. Diese Boote hatten eine Bewaffnung aus zwei 2 cm-Flakvierlingen und einer 3,7 cm S.K. C/30. Das abgebildete Boot trägt aber zwei 2 cm Flak 38 M II und eine 3,7 cm Flak (entweder M 42 oder M 43, aber mit Sicherheit keine S.K. C/30) in einem Brückenumbau IV. Insoweit lässt sich das Aufnahmedatum des Bildes auf die Zeit nach Oktober 1943 einordnen, als die ersten 3,7 cm Flak M 42 auf U-Booten zum Einbau kamen. Damit kann aber auch U 83 aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen werden, da dieses Boot schon am 03.04.1943 im Mittelmeer versenkt wurde.


    Den Wiki-Einträgen sollte man auch nicht uneingeschränkt vertrauen. Von den dort genannten acht Umbauten zu Flakfallen wurde nur ein Boot (U 211) in dieser Funktion versenkt, die anderen Boote wurden wieder zum "normalen" Kampfboot zurückgerüstet. Von diesen Booten wurden drei im Einsatz durch allierte Kräfte versenkt (U 271, U 441 und U 621), bei zweien ist die Verlustursache ungeklärt (U 263, wahrscheinlich Tauchunfall, und U 650) und zwei Boote wurden nach Kriegsende ausgeliefert bzw. Beute der Allierten (U 256 und U 953)


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Wolfgang!


    Hallo Schorsch,


    wenn Du keine vernünftige Stellungnahme zu den hier im Forum stehenden Beiträge verfassen kannst, dann lasse es lieber sein.

    Dein Kommentar spricht für sich, ist dir schon mal aufgefallen, dass es viele User hier im Forum gibt, unter deren Posts Zitate stehen.

    (...)

    Warst Du nicht derjenige, der sich beschwert hatte, dass hier zu viele sich nicht trauen, etwas zu schreiben? Nun hatte ich mir endlich ein Herz gefasst, bin über meinen Schatten gesprungen, und jetzt möchtest Du mir den Mund verbieten!? Verstehe das, wer will...


    Viel Spaß hier im Forum noch!


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Hajü,


    das von Dir eingestellte Bild zeigt keinen aktiven Offizier, sondern einen Beamten der Kriegsmarine, die oftmals wegen ihrer silberfarbenen Effekten etwas pejorativ als Silberlinge bezeichnet wurden. Ich meine, auf dem Laufbahnabzeichen am Ärmel unter dem Adler einen einzelnen aufrecht stehenden Anker zu erkennen, was auf einen seemännischen Fahrzeugbeamten im Mittleren Dienst schließen lässt. Insbesondere Lotsen wurden in diese Laufbahn eingegliedert. Eine Dienstellung als Schnellbootskommandant kommt imho unter diesem Gesichtspunkt für den Abgebildeten eher nicht in Betracht.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen!


    Eine kleine Frage zum Eingangspost des Threads möchte ich an dieser Stelle loswerden. Im einführenden Text des Themenstarters heißt es:

    (...)

    Da andere zeigt meiner Meinung nach Ausbildung am Entfernungsmesser, im Hintergrund eine 2 cm Flak,

    (...)

    Kann mir jemand helfen, diese erwähnte 2 cm Flak zu finden? Ich erkenne im Hintergrund des Bildes im linken Bereich nur den Spiegel eines FuMG (wahrscheinlich der eines FuMG 62), aber keine Flak.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Udo,


    als Verlustursache von U 630 wurde bis Oktober 1991 die kanadische Canso W der fünften Squadron der RCAF geführt. Bei einer Neuuntersuchung und -bewertung der deutschen U-Boot-Verluste erkannte man, dass deren Angriff vom 04.05.1943 aber U 209 galt, bei diesem Boot zwar einge Schäden verursachte, das Boot aber nicht versenkte. Die Versenkung von U 630, bei der es keine Überlebenden gab, wird seitdem dem britischen Zerstörer HMS VIDETTE (D.48) unter Lt. R. Hart zugeschrieben, der das Boot am 06.05.1943 als Teil der Geleitsicherung des Geleitzuges ONS.5 mit Wasserbomben am 06.05.1943 versenkte.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Peter,

    Hallo Raul,


    beides der selbe Turm, nur mit einer anderen Turm Tarnung.


    (...)

    ...Dir ist schon aufgefallen, dass der eine Turm über zwei "Wintergärten" verfügt, der andere aber über nur einen!? Insoweit scheint Deine Behauptung doch etwas gewagt.


    Als zusätzlicher Hinweis: UAK-Zeichen wurden mehrfach verwendet, so auch das an den Türmen auf den Fotos verwendete Symbol, das für die Danziger Werft stand, bei U 403, U 408, U 411, U 415, U 419, U 423, U 427, U 1161, U 1165 und U 1169.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Halberstadter,


    mir ist nicht ganz klar, wonach Du suchst, aber vielleicht ist hier etwas für Dich dabei. Insbesondere das Vorkommnis um das australische Boot HMAS DECHAINEUX vom 12.02.2003 könnte Deine besondere Aufmerksamkeit finden.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Frank,


    bei Deinem Vergleichsbild müsstest Du Dich noch einmal auf die Suche begeben, da Dein das präsentierte Foto des Modells am ehesten einer 2 cm-Flak in Zwillingslafette entspricht, wie sie z.B. bei der Kriegsmarine zum Einsatz kam. (Eine genauere Typbezeichnung lasse ich mal außen vor, da der Grad der Detaillierung des Modells noch ausbaufähig ist.) Ganz sicher ist allerdings, dass diese Waffen des Zweiten Weltkrieges ohne anmontierten Metallsitz daherkamen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Thomas,


    Äußerungen wie Deine Sentenz "Du hättest vielleicht auch richtig lesen/denken können, gelle? Oder ist das dann doch zu viel verlangt?" oder auch das Postskriptum werden in ihrem Inhalt als auch ihrer Formulierung nach im Regelfalle als ein argumentum ad hominem verstanden und treten zumeist in Diskussionen auf, wenn das Gegenüber herabgewürdigt und so dessen Position geschwächt werden soll. Das wiederum ist oftmals ein Zeichen, dass die eigene argumentative Basis als unzureichend wahrgenommen wird. Aufgrund dieser Überlegungen habe ich nun die Wahl zwischen den Optionen, frei nach dem Motto "Du hast Recht und ich meine Ruhe!" die Diskussion abzubrechen, oder aber Dich zu bitten, auf die Sachebene zurückzukehren. Versuchen wir doch zunächst die zweite der Möglichkeiten...


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen!

    (...)Je nachdem, ob die Waffe mit Wehrmachts- oder Firmen- oder Exportnamen (2 cm C/30L, S 5-106, ST 52) benannt wird, heißt sie unterschiedlich. Ist aber immer im Grunde die ursprüngliche, auf die Erhardt-Konstruktion des Ersten Weltkrieges zurückgehende Rheinmetall-Solothurn-2 cm-Flak.

    (...)

    ,,,klar, genau wie ein Fahrzeug aus der Typreihe Golf I bis VII im Grunde immer ein Kompaktwagen ist, der auf einer VW-Konstruktion aus der Mitte der 30-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts beruht...


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Thomas,


    einiges zu den Vorläufern der hauptsächlich genutzten deutschen 2 cm-Waffen des Zweiten Weltkrieges, die die 20 x 138mm B-Patrone verfeuert haben, ist z.B. in den Heften 55/56 und 81/82 der WaffenRevue zu finden. Insbesondere im Heft 81 aus dem Jahr 1991 sind ein paar Aufnahmen der von Rheinmetall bei Solothurn hergestellten 2 cm MK ST 52 enthalten, während im Heft 55 von 1984 der Versuch unternommen wird, die jeweiligen "Verwandtschaftsverhältnisse" zwischen den verschiedenen Waffen zu (er)klären. Die Aussagekraft des Ganzen leidet aber etwas darunter, dass nur relativ wenige Fotos und Konstruktionsunterlagen fast überhaupt nicht erhalten sein sollen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Thilo,


    das ist keine 2 cm Flak 28. In der Lafette liegt eine 2 cm Maschinenkanone ST 52. (Möglich wären u.U. auch eine 2 cm Maschinenkanone ST 5 oder ein 2 cm MG C/30, aber die hatten eigentlich nicht so ein Aufbauteil auf dem oberen Federgehäuse, wie es auf dem Bild zu erkennen ist.)


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch