Posts by Schorsch

    Hallo zusammen,


    es ist eigentlich müßig, anhand dieses Filmes bzw. des Trailers über Details zu debattieren. Da gibt es goofs ganz anderen Kalibers. Wo sollen z.B. 1942 im Atlantik die ganzen FLETCHERS hergekommen sein, die man dort sieht?


    Imho fasst folgender Kommentar den Film und dessen Anspruch sehr gut zusammen: Klick!

    Quote

    Vanya Secundus
    "Inspired by true events"
    In English: The only things about this movie that are accurate are 1) There was a war called World War II and 2) Submarines exist.

    Nuff said!


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Yannik,

    - Das durch Lothar verlinkte "Marine Archiv" liefert noch folgende Informationen, allerdings ohne nennung der Quelle:

    ...dieses Problem ist ein lösbares. Eine Anmeldung im FMA und eine entsprechende Nachfrage dort sollten die gesuchten Informationen ans Licht bringen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Arnd,

    diesen ganzen Text kann man auch kürzer fassen: :/ (...und das habe ich gemacht. Ich hätte halt auch gerne eine weitere Abbildung dieser gepanzerten Ausführung des Steyr gefunden. Ist mir aber nicht gelungen.)


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Uwe,

    (...)

    Schorsch - die Luftwaffe flog eigentlich nie mit Marinekarten, dazu war kein Platz in den engen Kanzeln (vor lauter Papier könnte man nicht mehr nach draußen sehen).

    Die Seenotflieger hatten auch Marinekarten - übersetzten das aber vor dem start ins bequemere Lw-Format.

    Das Gradzahlensystem der Luftwaffe hatte den Vorteil, dass es sich direkt aus den Koordinaten ableiten ließ. Eigentlich braucht man gar keine Karte in Papierform.

    (...)

    ...da habe ich doch glattwegs aus dem Blick verloren, dass es neben der Marine noch andere Wehrmachtsteile gab. Peinlich, peinlich! Sorry, Wolf, für die Verwirrung.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Wolf,


    nördlich Tobruk im Mittelmeer liegt von allen Möglichkeiten eigentlich nur das Marinequadrat CO2581. Guckst Du hier. Sollte diese Position widersinnig erscheinen, lohnt noch eine Suche mit den vorangestellten Buchstabenkombinationen CH, CJ, CN, (CK) und CP vor den von Dir genannten Ziffern.


    Mit freundlichen Grüßen

    Hallo Gerard,


    mal ganz deutlich: Du solltest Dich nicht auf derartigen Verschwörungsseiten herumtreiben. Das ist doch nur Mist, was man dort zu lesen bekommt!


    Wenn ich schon die Graphik sehe, die in deinem zweiten Link (https://maxpark.com/community/14/content/3483834) eingebunden ist, komme ich aus dem Lachen nicht mehr heraus. (Hatten wir den Quark nicht schon einmal hier im Forum besprochen?)


    Auch bei Deiner ursprünglich verlinkten Seite (http://virtoo.ru/almanach/nepo…dok-pogibshih-pri-ne.html) ist ja noch nicht einmal U 209 bzw. ein Typ VII C-Boot als Abbildung gezeigt, sondern ein Nachkriegsbau des Typs 209. (http://virtoo.ru/wp-content/uploads/2013/12/277060321.jpg)


    Mit freundlichen Grüßen


    Nachklapp: Ha, gefunden: Bitte um hilfe für deutsche technische uboot wörther mit alten charakter. (Ich hab's doch gewusst! Was mich allerdings überrascht, ist, wer den Thread damals gestartet hat. Gerard, ich mache mir wirklich große Sorgen um Dich.)

    Hallo zusammen!


    Etwas ausführlicher als Thilos Antwort beschäftigt sich Axel Niestlé in seinem Buch "German U-Boat Losses Duruíng World War II" von 1998 mit dem Schicksal von U 209:

    Quote

    Original postwar assessment changed by the author (Dr. Axel Niestlé) in May 1990 and the FDS/NHB (Foreign Documents Section oft he Naval Historical Branch oft he British Ministry of Defence) in October 1991. The attack by frigate HMS Jed and the sloop HMS Sennen on 19 May 1943 in Position 54°54n/34°19w, formerly credited with the destruction of U 209, actually accounted for the sinking of U 954. U 209 reported last on 6 May 1943 via U 954 from approximate position 55°n/42°w on extensive damage and transmitter breakdown sustained from air attack. As a result the boat was recalled to Brest the same day. The reported air attack was in all probability carried out by the Canso W of 5 Sqn RCAF on 4 May 1943 in position 56°38n/42°32w. When the boat failed to return to Brest, France, or signal ist position, it was poste das missing effective 19 May 1943. There is presently no known explantion for its loss. There is, however, a possibility that U 209 was already lost on or about 7 May 1943 to submarine accident as a result oft he damage recieved in the previous air attack.

    Das ist zumindest inhaltlich (fast) das Gleiche, was Thilo schreibt. Auch gibt es von diesem Buch eine neuere Auflage aus dem Jahr 2014, sollte aber dennoch den aktuellen Kenntnisstand wiedergeben.


    Hier noch der Inhalt des Funkspruches, den U 209 durch U 954 am 06.05.1943 aus dem Quadrat AJ 9170 um 16.15 Uhr weitergeben ließ:

    Quote

    Durch Flibos Luftgruppe 2 und Hauptsender ausgefallen. Außendruckleitung 1 unklar. Abgasklappen undicht. Beschränkt schießklar. Treibölverlust.

    Das klingt alles nach einem mächtigen Flurschaden, der eine Weiterfahrt bis Südamerika eigentlich sicher ausschließt. Tja, und zwei Boote über fast 14 Tage auf Parallelkurs in Richtung Brest ist auch wenig wahrscheinlich.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Karl!

    zur Abrundung in Sachen "Enigma Knackbarkei"t und was durch Erbeutung dazu beitrug:

    (...)

    > 30.10.41: Erbeutungs von Schlüsselunterlagen in U 559

    und dann das o. a. U - 505 ( Wobei diese Beuteunterlagen die bereits bestehenden Aufklärungsergebnisse ledglich bestätigten, da schon alles über Enigma bekannt war. ( Lt. US - Feststellungen)

    (...)

    Gerade die Aufbringung von U 559 am 30.10.1942 darf in ihrer Bedeutung nicht unterschätzt werden, da das dort gefundene Wetterkurzschlüsselheft "Eisenach" ab dem 13.12.1942 bis zur Inkraftsetzung der Nachfolgeausgabe "Naumburg" am 10.03.1943 erstmals den Einbruch in das seit dem 01.02.1942 gültige Schlüsselverfahren TRITON bzw. M4 an insgesamt 90 Tagen ermöglichte. Seit diesem Datum konnte nämlich für elf Monate der Funkverkehr der Atlantikboote durch ULTRA gar nicht mehr mitgelesen werden. Ab dem 10.03.1943 rückte dann das Kurzsignalheft von U 559 an die Spitze der bedeutsamsten Dokumente für die Einbrüche in TRITON.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen,


    da die Überschrift etwas korrigiert worden ist, noch ein kleiner Hinweis zur Lage des Aufnahmeortes. In L. Hellwinkel: "Hitlers Tor zum Atlantik - Die deutschen Marinestützpunkte in Frankreich 1940-1945" von 2012 ist das Foto auf Seite 62 mit der Bildunterschrift: "Deutsche U-Boote unter Tarnnetzen im hinteren Bereich des Arsenals von Brest, April 1941" zu finden. Mit der Karte verglichen, die man z.B. hierfinden kann, würde ich die Aufnahme in das Bassin 4 des Arsenalhafens verorten. Das Bassin 4 ist auch auf dieser Aufnahme gut zu erkennen. Möglich wäre als Aufnahmeort aber auch der Ausläufer des Arsenalhafens auf der Penfeld in dem im Hintergrund des Fotos ein Viererpäckchen von kleineren Fahrzeugen liegt. Das würde von der Geographie her fast noch besser passen. Auszuschließen ist aber mit Sicherheit der in der Überschrift erwähnte See- bzw. Handelshafen von Brest.


    In diesem Bereich ist meiner Auffassung nach auch die sogenannte Wolfsgrube zu vermuten, von der in Lothar-Günther Buchheims Roman "Die Festung" mehrfach die Rede ist. Dort befand sich das am 08.06.1944 eigentlich außer Dienst gestellte U 256 als Auflieger, bis es, am 16.08.1944 wieder in Dienst gestellt und zu einem letzten Einsatz flottgemacht, unter dem Befehl von Korvettenkapitän Heinrich Lehmann-Willenbrock am 04.09.1944 als letztes deutsches U-Boot die eingeschlossene Festung Brest verlässt, um nach Bergen zu marschieren.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Justus,


    streng genommen hat Wolfgang immerhin die erste meiner Fragen beantwortet: er weiß es nicht. (Den Rest der Antwort #161 wandere im Folgenden einfach mal unkommentiert zu den Akten.)


    Nun denn, dann schauen wir mal, was der einzelne Funker so alles hätte auswendig lernen oder permanent in seinen Taschen mit sich herumtragen müssen. Bei der Aufbringung von U 505 am 04.06.1944 erbeuteten die Amerikaner insgesamt etwa 20 verschiedene Dokumente, die gemeinhin als Verschlüsselungsunterlagen angesehen werden können:


    Schlüssel M – Allgemeine Bestimmungen von 1941
    M.Dv. 32/1 „Schlüssel M Verfahren-Allgemein“
    M.Dv. 32/2 „Schlüssel M – Verfahren M Offizier und M Stab“
    M.Dv. 949 „Bestimmungen zur Wahrung der Schlüsselsicherheit bei Verlusten von Schlüsselmitteln“
    M.Dv. 929/1 „Reseverhandverfahren“
    M.Dv. 114 „Signalschlüssel für den Funksignaldienst“
    M.Dv. 97 „Ständige Kriegsbefehle des B.d.U.“
    M.Dv. 443 „Wetterkurzschlüssel“
    M.Dv. 98 „Kenngruppenbuch – K-Buch“, Ausgabe von 1941
    Doppelbuchstabentauschtafel für Kenngruppen, Kennwort „Mündung“ zur M.Dv. 98
    Doppelbuchstabentauschtafel für Kenngruppen, Kennwort „Quelle“ zur M.Dv. 98
    M.Dv. 96 „Kurzsignalheft“ 1941
    M.Dv. 86 „Kenngruppenheft Nr. 5 zum Kurzsignalheft“, 1941
    Spruchschlüssel für den Wetterkurzschlüssel, 3. Ausgabe
    Adressbuch Ausgabe April 1943
    Schlüsselheft F, 49
    Schlüssel TRITON, Juni 1944
    Schlüsseltafeln M-Offizier
    drei geheime Briefbücher U 505
    (Quelle: NARA Document Box ZEMA29, Nr35285N, „The German Naval Ciphers“, S. 87)


    Das ist in der Gesamtheit schon jetzt etwa ein Regalmeter an Büchern und Drucksachen. Und das stellt nur die Unterlagen dar, deren Erbeutung an Bord von U 505 protokolliert worden sind. Ginge man nun noch die M.Dv. 1a „Inhaltsverzeichnis zum Marine-Druckschriftenplan“ durch, würde sich mit Sicherheit noch wenigstens die gleiche Anzahl weiterer M.Dv. finden lassen, die ebenfalls für das Arbeiten mit der ENIGMA notwendig waren, aber nicht in die Hände der Amerikaner gefallen sind. Spätestens jetzt sollte klar werden, dass es das ENIGMA-Codebuch, das man nach Belieben zu Hause lassen oder auswendig lernen oder ständig am Mann tragen könnte, überhaupt nicht gibt. (Mal ganz davon abgesehen, das ENIGMA eine Chiffre und kein Code ist.) Natürlich könnte man sich jetzt noch trefflich streiten, was zum Schlüssel und was zum Algorithmus des ENIGMA-Verfahrens gehört und was sich unbedingt an Bord hätte befinden sollen und was nicht.


    Mit freundlichen Grüßen
    Schorsch


    Nachklapp: Es ist zwar verpönt, hier im Forum öffentlich mit den Moderatoren über deren Entscheidungen zu diskutieren. Aber eine Anerkennung und ein Dankeschön an Justus für Moderatorentätigkeit auf einem hohen Niveau auszusprechen, ist hoffentlich erlaubt.

    Aber hallo!

    (...)

    und erzähl bitte wozu solche Akribie gut sein soll.

    (...)

    ...mit der Einstellung nimmst Du für Dich in Anspruch, sachlich diskutieren zu wollen? Sinnlos, hier noch irgend etwas Nutzbringendes zu erwarten.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Aber hallo!


    Neue steile Thesen im Enigma-Thread. Da bleiben natürlich einge Fragen offen.

    (...)

    PS: M. E. hätte grundsätzlich befohlen werden müssen, daß Verschlüsselungunterlagen entweder auswendig gelernt werden oder am Mann getragen werden muß.

    ...möchtest Du bitte einmal näher ausführen, welche konkreten Verschlüsselungsunterlagen hier gemeint sind - also kein substanzloses Herumgeeiere, sondern so richtig mit Nummer und Name der jeweilgen M.Dv.? Sieh es einfach als Grundlage für eine Abschätzung an, wie viele Taschen der jeweilige Funkerdress gebrauchte hätte, um alles unterbringen zu können. (Oder meinthalben auch als Überprüfung, ob Du überhaupt weißt, wovon Du hier redest.) Hätte eigentlich die vielfach von Dir erwähnte italienische Bibel zu dem gehört, was man auswendig zu lernen gehabt hätte, oder hätte jeder Funker sein eigenes Exemplar immer bei sich führen müssen?


    Was bedeutet eigentlich: "Am Mann sind die Unterlagen in der See unerreichbar weg."? (Vgl. #153 vom 16.04.2020 hier im Thread!)


    Welches Öl wurde eigentlich im WK II auf dem Seeweg nach Deutschland geliefert? (Vgl. #159 vom 16.04.2020 hier im Thread!)


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Gerhard,


    ich habe natürlich meine Antwort aus einer Extremposition heraus formuliert. Bis dato verfügte ich an Informationen zu Deinem Ansinnen nur über das, was in Deinen beiden bisherigen Beiträgen offenbart hattest. Wärest Du z.B. an Uwe mit dem Angebot herangetreten, über ein gewisses „quid pro quo“ ihm andere Kenntnisse zugänglich zu machen, über die er vielleicht noch nicht verfügt, wäre Deine Nachfrage schon in einem völlig anderen Licht erschienen.


    Aber Du hast das Ganze ja ihmo wieder geradegezogen und ich bitte Dich, meine Antwort nicht so schwarz zu sehen, wie ich sie formuliert hatte. Nix für ungut!


    Mit ebenfalls den besten Wünschen für das Restwochenende und Erfolg bei Deiner Suche!
    Schorsch

    Hallo Gerhard,


    wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du also für lau die von Dir gewünschten Informationen von Uwe bekommen. Gleichzeitig wirfst Du in Deinem zweiten Beitrag hier im Forum der Wehrmacht den Angehörigen des Forums vor, mit ihrem Wissen hinter dem Berg zu halten. Nun, das ist eine sehr interessante Herangehensweise, um andere zur Mitarbeit zu bewegen.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo Arnd,


    ich nehme an, dass Du schon selber eine Suchmaschine wegen des Austro-Daimler angeworfen hast, aber eine Menge aussagefähiger Bilder ist mir hier untergekommen, insbesondere die zwei Ansichten der Frontpartie des Fahrzeuges.


    Dann habe ich noch eine Planskizze für den Grundriss zusammengefrickelt, die verdeutlichen soll, wie die verschiedenen Fahrzeuge zueinander positioniert gewesen sein könnten und wo die Kamera gestanden haben könnte.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

    Hallo zusammen!


    Ich bin etwas von den Ausführungen von Arnd verwirrt. Ich erkenne weder Stützräder oder Einachser und auch, dass der erwähnte Austro-Daimler momentan vor den Rohrwagen gespannt sei, möchte ich bezweifeln.


    Ich sehe auf dem Foto folgendes:
    - vor dem Rohrwagen das Heck des Sd.Kfz.9, auf dem ein Soldat steht,
    - das Vorderteil des Sd.Kfz.9 wird von der eigentlichen Zugmaschine, dem (nach Augustdieter vermutlich defekten) Austro-Daimler verdeckt, dessen Frontpartie zu sehen ist,
    - gut zu erkennen sind zudem dessen leicht nach links eingeschlagene Räder der Vorderachse


    Anbei noch ein Ausschnitt des fraglichen Fotos mit farblich gekennzeichneten Details, wie ich sie zuordnen möchte.


    Mit freundlichen Grüßen
    Schorsch