Posts by OneOpa

    Hallo W.


    Es steht dir frei ins gelobte Land, zu deinem großen Staatsbürger umzusiedeln. Wenn du glaubst, was du in deinem letzte Post geschrieben hast, solltest du dich beeilen. Laut dir ist der Westen ja zum Untergang verdammt !


    Ansonsten hoffe ich sehr, daß es das für dich in diesem Forum war. Manchen Leuten muss die Stirn geboten werden.


    Opa

    Und so lange es keine eindeutigen Beweise gibt, gilt meiner Meinung nach, auch das Unschuld-Prinzip


    Hallo,


    (Ironie ON ) ich nehme auch stark an, das diese ganzen Vorfälle bzw. die Sabotage von einem anderen Staat mit den entsprechenden Fähigkeiten ausgingen. Ich tippe aber eher auf Liechtenstein ! ( Ironie OFF )


    Solch wohldurchdachten, wahrhaft intelligenten Kommentare, bekomme ich im echten Leben leider zu oft zu hören.

    Meist mit der abschließenden Analyse, das es nur die Amerkaner gewesen sein können.


    Solchen Kritikern schildere ich dann gerne meine brutal schwere Kindheit unter französcher, bzw. amerikanischer Besatzung. Mein Vater musste einen Mercedes fahren, ich wurde von Coca-Cola und Corn Flakes abhängig gemacht, ich durfte nie irgendwo den ganzen Tag anstehen um irgendwas zu bekommen und ich armer Kerl, musste nie einer Jugendorganisation beitreten, um dort mit hohlen Phrasen berieselt zu werden. Ach ja. Und ich durfte auch nie erleben, wie Gebiete grossflächig abgeriegelt wurden, weil mal wieder ein Soldat der Besatzungsmacht desertiert ist und in der Folge eine Laubenkolonie in Schutt und Asche gelegt wurde.

    Stattdessen habe ich indokrinierter Knirps mich winkend und "Ami go home" rufend, an die Straße gestellt. Weil ich wusste, das die brutalen Besatzer uns von ihren Fahrzeugen aus, zur Strafe mit Süßigkeiten bewarfen. Was hätte da alles passieren können ! OMG ! Ich frage mich in der Rückschau oft, wie ich diese brutale Zeit der Besatzung nur überleben konnte.


    Gerade wir in der BRD und der ehemaligen DDR hatten alles schon mal.

    Weswegen ich nicht nachvollziehen kann, wie viele verkappte Propagandisten es bei uns gibt. Alleine der Umstand, daß bei uns keine Minister und deren Schwiegermütter mit 500 Millionen Yachten herumschippern oder mit ihren Privatjets durch die Weltgeschichte düsen, zeigt doch klar, wie schlimm es (aus Sicht einer solchen Intelligenzbestie) um uns bestellt ist.


    Entschuldige die emotionale Unsachlichkeit dieses Beitrags. Wird wohl daran liegen, daß ich mir z. Zt. so oft an den Kopf klatsche. Schade nur, das so manche Leute nicht die Eier haben, um mit den Füssen abzustimmen. Um direkt nach Sibirien marschieren. Denn genau dort würden sie landen, weil das gelobte Regime ihnen nicht traut.


    Zum Abschluss wenigstens halbwegs sachlich werdend, die Explosion auf der Brücke, könnte IMHO genau so gut das Ergebnis schlichter Dummheit und/oder Ignoranz sein. Es ist hinlänglich bekannt, zu welch haarsträubendem Unsinn "What me worry ?" Wehrpflichtige bzw. Zwangsrekrutierte fähig sind. Am Ende fuhr nur ein Soldat mit 2 Fläschchen Wodka im Schädel, seinen mit Munition beladenen LKW in die Leitplanke und Wumm !


    Manchmal wünsche ich mir beinahe, daß diverse Zeitgenossen von der alles andere als schönen, alltäglichen Realität in einem autokratischen System zu leben, aus ihren rosaroten Wolkenkuckucksheim gerissen werde.


    Grüssings

    OneOpa

    Hallo,


    Brücken und Verkehrsknotenpunkt im Hinterland des Gegners zu zerstören oder zu beschädigen, gehört zum militärischen kleinen 1 X 1.

    Oder noch simpler, unterbrich den Nachschub und der Gegner wird an der Front zunehmend Schwierigkeiten bekommen.


    Die Allierten haben im Vorfeld von Operation Overlord, auch die Verbindungswege im französischen Hinterland gestört. Was das zu ziemlichen Probleme für die Deutschen führte, als es galt Nachschub und Verstärkungen in die Normandie zu schaffen.


    Ich sehe im aktuellen Konflikt nichts, was mir nicht bereits aus dem II. WK sehr bekannt ist. Ausser Drohnen vielleicht. Es steht erneut Qualität gegen Quantität.


    Grüße

    OneOpa

    Hallo Marco,


    richtig. Wenn's nur darumgeht den Kanister zu erhalten, kannst du dir den Aufwand, den Kanister innen zu bearbeiten/behandeln getrost ersparen.


    Grüßings

    OneOpa

    Aloha !


    Ich bin froh, das mein derzeitiges Motorrad einen Tank aus Kunststoff hat :) Bei dem muss ich mir wegen Korrosion keine Gedanken machen.


    Grundsätzlich gilt: " (Metal)Tank/Blechkanister + Kraftstoff(Benzin) + Luft = Korrosion vorprogrammiert". Da man einem Kraftstoffbehälter aus Metall nur in den seltensten Fällen wirklich zu 100% Füllen kann, wird der Behälter innen irgendwann unweigerlich beginnen zu korrodieren, wenn sich Benzin darin befindet. Ist nur eine Frage der Zeit.


    Außerdem hat man bei einem vollen (Metal)Tank/Benzinkanister, noch zusätzlich die Gefahr von X Liter Brandlast in der Garage/Keller. Was vor allem interressant ist, wenn man irgendwo zur Miete oder in einer ETW wohnt und nicht Besitzer der gesamten Immobilie ist.


    Ich bin, als ich noch Motorräder mit Blechtank hatte, irgendwann dazu übergegangen, Tank, Leitungen und Vergaser zum überwintern so gut zu entleeren, wie möglich . Funktionierte auch Prima, nur musste ich dann im Frühling eben ein wenig orgeln bis die Mühle wieder knatterte. Man " kann " ein Motorrad mit vollem Tank über den Winter abstellen, aber ich mache es aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes nicht mehr.


    Um einen Metallkanister, wie z.b einen WH-Kanister, dauerhaft zu konservieren, würde ich ihn innen gründlich mit einem modernen sythetischen Öl spülen und er ist für die nächsten paar Jahre vor innerer Korrosion geschützt. Den Vorgang alle paar Jahre wiederholen und der Kanister überlebt einen problemlos.


    Grüßings

    OneOpa

    Wenn die Korrosion nicht so stark ist, einfach innen mit einem modernen Öl spülen. Ich nehme zum konservieren immer WD40. Ballistol würde ich nicht nehmen. Das ist hygroskopisch und zieht nach einer Weile Wasser unsd das ganze rostet womöglich schlimmer als es war.


    Ich hoffe das mein Tipp nicht gleich als Produktplacement gewertet wird 😉


    Grüßings

    Kommt drauf an was du mit dem Kanister vor hast. Wenn du ihn nicht benutzen willst, nach dem innen austrocknen, einfach etwas Kies/Sand Gemisch rein und dann eine Weile kräftig schütteln. Idealer wäre Sand aus einem Sandstrahler und kleine Schleifsteine, wie sie zum entgraten genommen werden.

    Mir hats immer Kies/Sand getan, für alte Motorradtanks. Kann aber je nach Grad der Korrosion sehr mühselig sein und auch dauern. Idealerweise, sollte der Kanister danach innen völlig blank sein.


    Willst du den Kanister benutzen, muss er nach sehr gründlicher Reinigung , innen mit benzinfestem Lack lackiert werden.

    Ich holte solchen Lack immer bei einem Lackierer den ich kannte.


    Benzin aus einem derart instandgesetzten Tank/Kanister, würde ich aber in nichts verwenden, das keinen ordentlichen Benzinfilter hat.


    Grüßings

    OneOpa

    Warum sollte eine Zugehörigkeit zur SS von jemandem des Jahrgangs unwahrscheinlich sein ? Ein naher Verwandter von mir, Jahrgang 1927 war Angehöriger der SS.


    Es kommt aber immer wieder vor, daß ehemalige Angehörige von Divisionen wie GD oder HG, mal eben salopp der SS zugeschlagen werden. Ein, wie ich finde, gern gemachter Fehler von Menschen, die nicht mit der Materie vertraut sind.


    Grüßings

    OneOpa

    Karl


    Ich bin kein Nieten-, Erbsen- oder Korinthenzähler. Und meist zu faul, um etwas schnell zu googeln oder gar nachzuschlagen. Wenn ich mich einigermaßen an etwas erinnere, gebe ich es ohne Googlerei wieder. Das Nieten-,Erbsen-,oder Korinthenzählen, überlasse ich denen, die es für ihre geistige Balance brauchen ;)


    Many Grätings !

    Hallo Atlantis


    "Ma Deuce" ist Gruntslang für schwere Cal. 50 M2 Browning MG's. Grunt ist schlicht übersetzt das amerikanische Wort, das du am besten mit dem deutschen Begriff "Landser" vergleichen kannst.


    Carlos Hathcock oder die weiße Feder, war ein Scharfschütze der US Marines, der durch seine Einsätze in Vietnam bekannt geworden ist. Hathcock war meines Wissens der erste, der auf die Idee kam, die Optik eine Scharfschützengewehrs mit einem M2 Browning MG kombinieren. Womit ihm (im Einzelschuss) Treffer auf an die 2 Kilometer gelangen. Es gab (gibt ?) ein Taschenuch auf Deutsch mit dem Name "Todesfalle" das meiner Meinung ganz brauchbar ist, um sich eine Eindruck über Hathcock zu verschaffen. In Sniperkreisen ist Carlos Hathcock eine Legende.

    Wenn man gezwungen ist, Panzer mit Artilleriegeschützen zu bekämpfen, ist zuvor schon einiges schief gegangen. Ich denke kein Artillerist der WH, hat gerne in direkten Richten auf anrollende Feindpanzer geschossen. Es kam dennoch wohl öfter vor, wobei es aber oft zu schweren Verlusten der Artilleristen kam, weil gerade die dicken Brummer der Ari keine Schutzschilde hatten. Soweit ich weiß, war (und ist wohl auch noch) jedes Geschütz ab 15cm für die meisten Panzer/MBT's potentiell tödlich. Und selbst wenn die Panzerung einem direkten Treffer standhält, klingelt es im getroffenen Panzer ziemlich heftig und die Kalibrierung der Hauptwaffe geht flöten.


    Es ist zwar nicht das gleiche, aber die Engländer in ihren unterlegenen Panzern mit 75mm KwK's haben überlegene Deutsche Panzer wie wild mit per se wirkungslosen Prenggranate beschossen. Neben der Tatsache, das es mit Sicherheit ziemlich an die Nerven geht, wenn es ständig klingelt, ist die Chance das die Optiken zu Teufel gehen - oder auch nur durch Schmauch kurzzeitig unbrauchbar werden - doch recht hoch. Weswegen nach Berichten der Engländer, deutsche Panzer gerne mal das Weite suchten, wenn sie konzentriert mit Sprenggranaten beschossen wurden.


    IMHO gehören schon Eier dazu, Panzer mit abgeprotzter Artillerie zu bekämpfen.


    Was das indirekte richten angeht, las ich schon öfters, das es zu Lüfter/Kühlerschäden durch Artilleriebeschuss bei deutschen Panzer kam und diese nach den Beschuss, zumindest nach Zeitweise, nicht mehr Einsatzfähig waren. Panzer sind Granatenmagnete. Weswegen die meisten Infanteristen nicht glücklich, wenn welche in der Nähe stehen.

    Hallo Bludau


    Sfl's wie der Marder waren, wie so viele andere Fahrzeuge der WH ein Notbehelf mit zahlreichen Schwächen, der sich alles in allem -IMHO - dennoch recht gut bewährt hat. Sfl's waren nichts anderes, als beweglich gemachte Pak's.


    An der Ostfront waren wirklich durchgehende Frontlinien nicht sehr häufig. So wie ich es verstanden habe, wurden die Frontline oft nur Stützpunktartig besetzt. Wenn man nicht sehr viele Pak's hat, erscheint es mir wesentlich Sinnvoller mobile Pak's in Bereitstellungsräumen hinter der HKL vorzuhalten, die schnell und flexibel auf Panzerbedrohung reagieren können.


    Von der Idee das z.b. ein Marder eine leichte Beute für einen T34 war, solltest du dich verabschieden. Es war wohl eher anders herum. Ich habe nun schon mehrfach gelesen, das damals von der Infanterie zur Hilfe gerufen Sfl's wie Marder, russische Panzer gestalkt und sie dann abgeschossen haben. Auf Anhieb fällt mir das Beispiel von Maegerle ein ( Bin mir aber nicht ganz sicher ob es Maegerle war !). Wo ein herbeigeholter Marder den Kampf gegen 2 oder 3 durchgebrochene T34 aufnahm, die damit beschäftigt waren Kameraden von Maegerle zu jagen oder in ihren Schützenlöchern zu zerquetschen.


    Fest eingegrabene Pak's wurden nach den ersten Schüssen aufgeklärt und dann gerne mit Grantwerferbeschuss belegt. Sich der Verwundbarkeit ihrer Untersätze bewusst, haben die Besatzungen von SFL's nach den ersten Schüssen die Stellung gewechselt. Eine Pak im Mannschaftszug mal eben unter Beschuss aus der Stellung zu ziehen, ist dagegen so gut wie unmöglich. Auch wenn diese Pak, wie andere Vorposter bermekten "nur" 1,5 Tonnen wiegt. Aus diesen Überlegungen heraus, erscheint es mir nur sinnvoll, wenn damals auch oder gerade wenig mobilen Infanterieeinheiten in statischen Stellungen Sfl's gegeben wurden. Und wenn mal einige T34 durchgebrochen waren, wurden oft genug Sfl's hinter ihnen hergeschickt, um diese zu jagen. Mach das mal mit einer fest eingebauten Pak, für die mit hoher wahrscheinlichkeit noch nicht mal ein Zugmittel verfügbar ist.

    Meiner Meinung nach, ist ein mobiles, flexibles Kampfmittel, selbst der stärksten Befestigung IMMER vorzuziehen.

    der M113 war kein Schützenpanzer!

    Danke für diese Information. Mir ist bewusst, das der M113 als APC klassifiziert ist - Armoured Personel Carrier. Ich habe "Canned Meat" nur als bildhaftes Beispiel dafür genommen, was Infanteristen blüht wenn sie auf einem APC oder IFV aufgesessen kämpfen - oder dies nach einer schwachsinnigen Doktrin von ihnen verlangt wird.


    Im Vietnamkrieg waren übrigens die wenigsten M113 noch schwimmfähig. Was vor allem den feldmäßigen Verbesserung des Schutzes ( Schutzschilde an den Ma Deuce's und den auf dem Boden großzügig ausgelegten Sandsäcken) geschuldet war. In der Regel fuhren die Grunts in wahrsten Sinn des Wortes "aufgesessen" auf den M113'ern. Soll heißen, sie saßen lieber oben auf den APC's und sprangen sofort herunter, sobald sie angeschossen wurden. Grund für dieses auf den ersten Blick leichtsinnige Verhalten, waren Minen oder IED's. Insgesamt, so mein Eindruck, haben sich die M113'er trotz ihrer Schwächen in Vietnam bewährt. Auch wenn sie bei Grunts nie besonders beliebt waren. Was übrigens auch auf die vergleichsweise viel größen AMTRACS der Marines gilt.


    Verglichen mit dem APC's oder IFV's anderer Nationen, hast du als Infanterist im Fall des Falles wenigsten noch die Chance aus der Kiste herauszukommen. Carlos Hathcock z.b hat sich seine schweren Brandverletzungen geholt, als er verwundete Marines aus einem brennenden AMTRAC zog.


    Aus meiner persönlichen Erfahrung, die sich aber lediglich auf ein paar Runden in einem upgegradeten M113 des Schweizer Heeres beziehen, ist ein M113 ein smooth ride, in den man gut ein- und austeigen kann und der sehr leicht zu fahren ist. Die M113 Baureihe mag, wie die meisten anderen APC's ihre Schwächen habe, aber ich denke es wurde nicht ohne guten Grund 10.000'ende von ihnen gebaut.


    Aus amerikanischer Sicht, waren die Grundversionen der SdKfz 250/251 nur APC's.

    Hallo FDW Forum !


    Aus meiner Erfahrung, wurden die SPW's von den damaligen Usern (Panzergrenadiere) durchaus geschätzt. Spontan fallen mir dazu Abschnitte aus Büchern über Peiper ein, der u.A. durch den oft erfolgreichen Einsatz seines SPW Battalions bekannt wurde. Wenn ich es richtig verstanden habe, wurde gerade in Osten die Taktik angewandt, gegnerische Stellungslinien mit SPW's zu durchbrechen. Hierbei wirkten die PzGrenadiere aufgesessen, aus den SPW's heraus. Wenn möglich griff wohl ein Teil der angreifenden Truppen frontal an, während ein anderer Teil, den Gegner umfahrend von hinten oder der Flanke aus attackierte.

    Frei aus dem Gedächtnis heraus, erinnere ich mich besonders an die Beschreibung eins Angriffs des SPW Battalions von Peiper. Es hies dort in etwa : " Die SPW's pflügten wie Schlachtschiffe durch den hohen Schnee und kurvten wild vor den gegnerischen Stellungen herum. Während sie hohe "Bugwellen" aus Schnee aufwarfen, schossen die die aufgesessenen Grenadiere wie die Verrückten nach allen Seiten."

    In der Beschreibung dieses Angriffs, war auch von starken Feindbeschuss mit Pak's, Grantwerfern und Panzerbüchsen die Rede. Ich denke sich über die Einsätze von Peipers brüchtigtem "Lötlampen-Battalion" kundig zu machen, kann helfen eine Einsatztaktik der Wehrmacht mit SPW's zu verstehen. Aber ich möchte hinzufügen, das sich diese an der Ostfront bewährte Taktik, z.b. in der Normadie oder der Ardennenoffensive als fatal erwiesen hat und oft mit hohem Verlusten endete.


    Von einem direkten User eines SdKfz 251/9 ist mir besonders die Schilderung eines Angriffs seiner Einheit auf Bastogne in Erinnerung. Sein SPW/Geschützwagen war der einzige, der bei dem Angriff nicht abgeschossen wurde. Der Grund dafür, war die Tatsache, das vor den Angriff Schnaps ausgegeben wurde und der Fahrer den Geschützwagen im Suff in den Graben gefahren hat und der Wagen den Angriff somit nicht mitmachen konnte.

    In der Normadie verfolgte genannter User, der zur Aufklärungseinheit seiner Einheit gehörte, oft etwas, das man heutzutage die "shoot & scoot" Taktik nennen würde. In Lauerstellung liegend, wurden Allierte Vorstöße/Vortasten abgewartet, der angreifende Feind mit Kanone und MG kurz und heftig beschossen und dann machte man sich schnell wie möglich aus dem Staub.

    Genannter User hat seinen Geschützwagen voller Verwundeter aus dem Kessel von Falaise gebracht ( wo der Wagen von Mohnke persönlich inspiziert wurde) und fuhr dann, nach abgabe der Verwundeten, damit in einen Rutsch durch bis an die Mosel. An der Mosel angekommen, waren zwar beide Ketten Futsch, was der Besatzung aber reichlich egal war. Denn "ihr" Wagen hatte sie nach Hause gebracht.


    Ich denke die SdKfz 250/251 Reihe der Wehmacht, waren bei all ihren Mängeln (oben offen/geringer Panzerschutz) ein erfolgreiches und bewährtes Fahrzeug/Kampfmittel der Wehrmacht. Wenn die SPW's bzw. deren mannigfaltige Abarten, gerade am Ende des Krieges falsch, d.h. wie Panzer eingesetzt wurden, kann man es nicht den Fahrzeugen, bzw. der Idee anlasten. Der Erfolg der deutschen SPW Idee lässt sich alleine daraus ableiten, das nach dem Krieg ALLE Nationen gepanzerte Fahrzeuge für die Infanterie eingeführt haben.


    Von der Idee aufgessesen zu kämpfen, gerade heutzutage, halte ich persönlich absolut gar nichts. Ich habe mal irgendwo das Foto eines M113 in Vietnam gesehen. Auf dem stand : "Canned Meat". Womit meiner Meinung nach, am besten beschrieben ist, was Infanteristen erwartet, die heutzutage auf einen SPW/IFV aufgessen zu kämpfen beabsichtigen.

    Meiner Meinung nach, gilt heute das Gleiche wie im 2. WK. Richtig eingesetzt, sind SPW's/IFV'S ein starker Rückhalt für die abgesessen kämpfende Infanterie.