Posts by OneOpa

    Hallo zusammen,

    vielleicht mag in diesem Zusammenhang, für den einen oder anderen der Aufsatz von Benjamin Ziemann "Fahnenflucht im Deutschen Heer 1914 - 1918" interessant sein.

    Auf Männer die sich der Dienspflicht entzogen, wird aber kaum eingegangen.

    Das Problem von Fahnenflucht, war immerhin so gross, das es Stellen gab, bzw diese eingerichtet wurden, an denen sich Fahnenflüchtige melden konnten und mit relativ milder Bestrafung rechnen konnten.

    Der Aufsatz, mit zahlreichen Quellenangaben, ist als PDF frei verfügbar.

    Grüsse

    OneOpa

    Hallo Karl,

    da bin ich zwar anderer Meinung, aber ich musste auch noch nie bei -30° oder noch kälter Hindernisse bauen und aufstellen. Es kan ja auch gut sein, das es schlicht an Material fehlte. Dem Anschein nach, war das eine ziemlich kahle Gegend. Wenn möglich sollte bei jeder Stellung auf eine, am besten gedeckte, Rückzugsmöglichkeit gedacht werden. Stellungen aus denen man, wenn es hart auf hart kommt, nicht mehr herauskommt, drücken auf das Gemüt der Truppe. So manch einer ist dann versucht, sich zu verdünnisieren sobald es losgeht. An dem Motto "Schweiß spart Blut" ist schon was dran.

    Gruß

    OneOpa

    Hallo zusammen,

    ich vermisse jegliche Tiefe. Die sichtbaren Hindernisse, sind bestens geeignet, die Besatzung des Stützpunkte drin zu halten.

    Ein lMG an der erhöhten Stelle von der das Foto gemacht wurde und da kommt keiner mehr raus.

    Ich kann keine Vor-/Horchpostenstellung entdecken und keine Laufwege zu solchen. Z.b. zur Brücke.

    Das Gelände links und rechts der Gebäude fällt leicht ab. Man müsste vermutlich nicht mal Robben um auf Hangranatenwurfweite heranzukommen.

    Ich hoffe mal die waren wenigstens so clever und hatten an der Stelle von der das Foto geschossen wurde, eine MG Stellung.

    Alles in allem sind die Hindernisse höchstens geeignet, Zivilisten fernzuhalten.

    Aber wer weiß. Vielleicht war wegen der Bedrohungslage vor Ort und zu der Zeit auch (vermeintlich) nicht mehr nötig.

    Grüsse

    OneOpa

    Hallo zusammen,

    und vielen Dank für eure guten Antworten an m.rolf und andere Fürsprecher der russischen Aggression.

    Leider fragen sich diese Fans von Unfreiheit, Unterdrückung, Repression und Aggression nie, warum nach dem Zerfall der Warschauer Pakts, so gut wie alle ehemaligen Zwangsmitglieder des WP, daß russische Joch nicht schnell genug abwerfen konnten.

    Warum zum Teufel, haben z.b. Polen, die Baltischen Staaten und die anderen Länder nur in Richtung Westen gewandt ? Und somit auf eine blühende Zukunft unter russischer Herrschaft verzichtet ? Doch bestimmt nicht wegen der paar blutig niedergewalzten Aufstände ! Und auch bestimmt nicht, wegen der Jahrzehntelangen Mangel(plan)wirtschaft. Oder wegen der guten alten Tradition von Korruption.

    Mit freundlichen Grüssen

    Hallo J.H.,

    kein Problem, mit einem augenzwinkernd Hinweis auf ein nicht im entferntesten auf die Wehrmacht bezogenen Thema, befinde ich mich in bester Gesellschaft.

    Normalerweise wird hier gerne mal wesentlich direkter und druckvoller darauf hingewiesen, wenn ein Thema keinen Bezug auf die WH hat. Aber klar, diese oft sehr direkten Ansagen a la "hat hier nichts zu suchen, wird gelöscht !" waren dir keinen Kommentar Wert.

    Was du an meiner Aussage als "herabwürdigend" empfindest, erschließt sich mir nicht. Aufbauschendes, hyperhysterisches Gewinsel geht mir generell am verlängerten Rückgrat vorbei.

    Hallo,

    ich finde die Meldung, als Marine- und Schiffsaffin auch interessant. Konnte es mir aber einfach nicht verkneifen ;) Es wäre schön, wenn es am Bodensee neben der "Hohentwiel" einen weiteren Raddampfer geben würde. Wer die Hohentwiel mal in Fahrt sieht, kann nur von ihrer erhabenen Erscheinung begeistert sein :) Nur der fehlende Qualm von Kohlebefeuerung fehlt mir irgendwie.

    Grüsse

    OneOpa

    Hallo KingD07x,

    da fällt mir spontan nur "Anzio Annie", aka "Anzio Express" ein.

    So nannten die Allierten die deutschen 28cm Eisenbahngeschütze, die den Landekopf in Anzio beschossen haben.

    Vielleicht ist dieser Link hilfreich für dich :

    https://www.google.com/url?q=http://s…jJRdadZyzOYTzCh

    Eine spannende Wiedergabe des Katz-und-Maus Spiels um die in Tunnels versteckten - und nicht umsonst berüchtigten - Eisenbahngeschütze, der "South African Military History Society"

    (Leider auf Englisch, aber IMHO ganz ordentlich)

    Deine Wissbegierde in allen Ehren, aber das hättest du auch mit der Benutzung einer gängigen Suchmaschine herausfinden und etwas Zeitaufwand selbst herausfinden können.

    Ich biete dir an, mich per PN zu kontaktieren, wenn du eine Frage zum II WK hast. Mein Wissen über den II WK ist breit gefächert und ich kann dir vermutlich in den meisten Fällen, zumindest erste Hilfe leisten.

    Mit freundlichen Grüssen

    OneOpa

    Hallo liebe Mitforisten,

    wenn man das Antriebsbsrad des Tigers betrachtet, sieht es so aus, als ob es mit nassem, heran gewehtem Schnee verklebt ist. Auch auf dem Geschützrohr scheint Schnee zu liegen, was den - meines Erachtens- sehr merkwürdigen "Schattenwurf" an der Mündungsbremse erklären würde. Ferner meine ich, das man auf einigen Bäumen im Hintergrund Schnee sieht.

    Ferner fällt mir der starke Kontrast zwischen der Seite des Bahnsteigs und seiner sehr hellen Oberfläche auf.

    Aber ich muss zugeben, das ich mit 58 Jahren kein ausgesprochener Winterexperte bin :) Ich habe nur den einen oder anderen Winter erlebt.

    Es ist wirklich schwer zu sagen, ob das Bild im Winter entstanden ist. Aber falls ja, könnte das die Überbelichtung erklären.

    Grüssings

    Das 20-Schuss-Magazin war typisch für Scharfschützen

    Hallo Gustav,

    Eine hohe Feuerrate eines Scharfschützen im I. WK hätte nur eine schnelle und unerwünschte Reaktion des Gegners herausgefordert. Z.b Beschuss der (ungefähren) Position des Scharfschützen mit Artillerie.

    Für einen Scharfschütze im Stellungs- oder Ortskampf spielt die Kadenz der Waffe, so wie die Magazingrösse keine Rolle.

    Man sollte als Scharfschütze in genannten Beispielen, tunlichst nicht mehr als einen Schuss abgeben. Der Scharfschütze der im I.WK im Grabenkrieg wild und mit hoher Feuerfolge herumgeballert hat, wurde nur sofort aufgeklärt und es gab entsprechend "Zunder". Auch gerne mit größeren Kalibern.

    (Weswegen Scharfschützen auch von den eigenen Truppen oft nicht gerne gesehen wurden. "Wandernde" Scharfschützen waren regelrecht verhasst. Nach 1, 2 Abschüssen zogen sie weiter und die Grabenbesatzung bekam den Segen ab, der für ihn gedacht war.)

    Ein guter Scharfschütze braucht Geduld, Geduld, Geduld, sehr gute Körperbeherschung und in gutes Nervenkostüm.

    Manche Scharfschützen gehen/gingen sogar soweit, NIEMALS zwei Schüsse aus einer Stellung, Position abzugeben. ( z.b. grade im Stellungskrieg) Weil sie Wissen, das die Gegner nach dem ersten Schuss, sofort hellwach und alarmiert, nach ihm Ausschau halten.

    Ich denke kein ernsthafter Scharfschütze hätte ein 20 Schuss Magazin auch nur in Erwägung gezogen.

    Ein aufgeklärter Scharfschütze, ist ein toter Scharfschütze.

    Ich weiß nicht woher du die Informationen hast, das 20 Schuss Magazine "typische Scharfschützen Magazine" sein sollen. Die infomation ist IMHO völlig falsch und irreführend.

    Grüsse

    Hallo Zusammen,

    .. was haltet Ihr von einer "beweglichen Schießscharte"

    Hallo an alle Miträtselnden :)

    Diesen Gedanke hatte ich auch schon. Das Konstrukt erscheint mir unten offen und bei der zu erahnenden Blechstärke und der Formgebung, würde es wohl auch ein Geschoss abweisen.

    Aber für diesen Zweck, erscheint mir das Konstrukt - aus dem Bauch heraus -

    vielleicht nicht hoch genug zu sein. Man muss ja zum gezielten Schuss über das offene Visier, die Wange am Schaft haben. Mit Stahlhelm auf dem Kopf, könnte es von der Höhe her knapp werden. Mit einem Gewehr, könnte man evtl von knapp außerhalb agieren. Mit einem Karabiner eher nicht.

    Freilich wäre das Sichtfeld stark eingeschränkt und wenn ein Gewehr darin abfeuert wird, dürfte es in dem Konstrukt ganz schon "Klingeln"

    Auf jeden Fall wurde Arbeit in das Konstrukt investiert.

    Aber in der Regel lässt man solche Schützendeckungen an Ort und Stelle und baut sie nicht ständig auf und ab. Das erregt nur unerwünschte Aufmerksamkeit. Gerade im Stellungskrieg, erregt alles neue sofort Argwohn auf der Gegenseite. Die größte Gefahr - bezogen auf Scharfschützen - geht von den Dingen (möglichen Deckungen) aus, die dem Auge vertraut sind.

    Wenn man auf Sichtschutz von hinten achtet, dürfte es ab einer Enfernung von etwa 50 Meter sehr schwer zu erkennen sein, ob das Konstrukt nun bemannt ist oder nicht.

    Grüsse !

    Hallo werte Mitforisten,

    ich habe vor kurzem "5 Jahre Fremdenlegionär" von Christian Müller gelesen. Das Buch ist (im Selbstverlag) im Jahre 1911 erschienen, aber leider - dem Zeitgeist geschuldet - ziemlich Deutsch-National angehaucht.

    Ich würde es eher als "abschreckendes" Werk bezeichnen. Das Deutsche daran hindern sollte in eine militärische Formation des Erzfeindes einzutreten.

    Für den an der FL Interessierten ist es sicher trotzdem lesenswert.

    Zu Dien Bien Phu, kann ich das gleichnamige Buch von Howard R. Simpson empfehlen. Eine meiner Einschätzung nach, recht nüchterne Betrachtung dieses militärischen Desasters. Ich habe diese Buch im Original gelesen und kann leider nicht sagen, ob es auch auf Deutsch verfügbar ist. Wer vor allem an der "Gotischen Götterdämmerung" interessiert ist wird aber enttäuscht. Simpson schneidet Nationalitäten in der FL kaum an.

    Ebenfalls vor kurzem, las ich "Legionaire" von Simon Murray, einem Engländer. Für mich ist Murray's Buch eine recht anschauliche Beschreibung des Alltags eines Legionäre, Mitte der 1960'er. Unbedingt Lesenswert für den Interessierten !

    Leider kann ich nicht sagen, ob es auch Murray's Buch auf Deutsch gibt, da ich es, wie die meisten meiner Bücher, nur im Englischen Original kenne.

    In persönlichen Gesprächen mit ehem. und inzwischen leider verstorbenen Deutschen Legonären, die zuvor im III. Reich gedient haben, schimmerte immer wieder heraus, daß auch der zäheste Mann, durch entsprechende Behandlung oder Drill an seine Grenzen gebracht werden kann. Unabhängig davon, in welcher Armee man geschliffen wird.

    Nach oft monatelangem Aufenthalt in Kriegsgefangenenlagern der Allierten, oft unter schlechten Bedingungen, war die Ausbildung bei der Legion sicher kein Spaziergang.

    Welche Ausbildung die "bessere" bzw. Sinnvollere war, lässt sich alleine deshalb kaum sagen, weil auch die Ausbildung im III. Reich mit fortschreitender Kriegsdauer ständig schlechter wurde. Ich denke man muss nicht darüber Diskutieren, das die Wehrmacht, z.b. 1944 eine andere war als 1940. Gerade was die Ausbildung angeht.

    Was von den ehemaligen Legionären relativ oft erwähnt wurde, waren die Französischen oder Amerikanischen Waffen, die in Indochina von der Legion verwendet wurden. Bereits weit fortschrittlichere und durchdachtere Waffen gewöhnt, war das Urteil ehemaliger Deutscher Legionäre zu dem Waffen der FL einstimmig und alles andere als schmeichelhaft.

    Die Motivation nach der Kapitulation in die FL einzutreten, dürfte für jedes Individuum eine andere gewesen sein. Den einen schreckte die Aussicht in einem Franz. Bergwerk zu landen. Ein anderer glaubte den Gerüchten, das alle ehem SS Männer an die Russen ausgeliefert werden sollen oder ihnen sonstiges Ungemach oder Vergeltung drohte.

    Die Frage nach Trägern des RK oder DKiG in der FL kann ich leider nicht beantworten. Mir erschließt sich der Sinn der Frage nicht.

    Die Verleihung des RK oder Spiegeleis, war in manchen Fällen nichts weiter als eine karrierefördernde Formalie oder auf gut Neudeutsch, ein "must have" in Offizierskreisen. Das RK war ein typischer Offiziersorden. Nur erwa 3,5 % aller verliehenen RK's gingen an Mannschaftsdienstgrade - die wohl die Mehrzahl der von der Legion nach dem II. WK verpflichteten Deutschen stellten.

    Abschließend möchte ich noch hinzufügen, daß die Fürsorge Frankreichs nicht mit dem Tod eines Legionärs endet. Ein Verwandter aus meinem nahen Familienumfeld, der vor einigen Jahren starb, diente in der Legion. Seine Witwe erhält bis heute Zuwendungen von Frankreich.

    Mit freundlichen Grüßen

    OneOpa

    was ist denn das für ein "undisziplinierter S...haufen ( Militärsprache) der bei der Parade hinter der Kapelle der Legion kommt. Irgendwie Kavallerie - "Regiment Etranger de Cavaliere ". Die konnte aber ggf. auch in Paradeaufstellung auftreten.

    Hallo liebe Mitforisten,

    Aus einer vielleicht nicht ganz gelungen Aufstellung einer "berittenen (!!) Einheit" auf deren Disziplin zu schließen und sie einen S**haufen zu nennen, ist meiner bescheidenen Meinung nach , kompletter Schw*chsinn und in meinen Augen eine bewusste Beleidigung dieser Einheit.

    Mich interessiert nur, wie jemand auch noch auf den Trichter kommt, eine Beleidigung wie diese, auch noch als noch "Militärsprache" verkaufen zu wollen.

    Falls es eine Einheit der Fremdenlegion ist, rege ich an, einfach mal nach Aubagne zu fahren und diese Beleidigung vor Ort zu Wiederholen. Am besten zu einem mit einem schwarzen Kepi gehen. Das gelten in der Fremdenlegion als die freundlichsten ;)


    Aus einer nicht unbedingt zackigen Parade, lässt sich wohl kaum auf Wert und Disziplin einer Einheit schließen. Ausser man hat das mindset eines preußischen Komisskopfes, mit einer ausgeprägten Schwäche für im Stechschritt marschierende Operettensoldaten.

    In Gegenwart und Vergangenheit gibt und gab es Einheiten, die auf ein gutes Bild bei Paraden sch***en und die statt zackig Grüssen oder paradieren zu üben, gesteigerten Wert auf Gefechtsausbildung legen.

    Es gab in den Streitkräften des III. Reiches Einheiten, die bekamen nur eine minimale Formalausbildung. Weil diese von Fortschrittlich denkenden Verantwortlichen als nicht Essentiell erkannt wurde. Auch die in der WH durchaus übliche, sinnlose Schleiferei fand in diesen Einheiten nicht oder kaum statt. Und falls doch, fanden sich die Schleifer schnell in einer höchst unangenehmen Lage oder an der Front wieder. Diese Einheiten zählten zu besten, die von dem verbrecherischen Regime aufgeboten werden könnten.


    USSOCOM Einheiten heutzutage, mögen für einen unbedarften, zackig preussichen Komisskopf, auch oft eher aussehen wie eine "Räuberbande". Aber ihnen möchte man im Feld nicht gegenüberstehen. Bei diesen Einheiten zählt nur Leistung und im Zweifelsfall machen sie einen großen Haufen auf Dienstvorschriften.

    Ich persönlich hätte lieber einen USSSOCOM Räuber an meiner Seite, als einen Operettensoldat, der vielleicht perfekt in Stechschritt marschieren kann und sämtliche Dienstvorschriften in und auswendig kennt. Solche Leute sind, wenn es richtig hässlich wird, meiner Erfahrung nach, Totalausfälle.

    Ich kann mich nur in aller Form für mein Abschweifen von Thema entschuldigen.

    Herabwürdigendes Geschwätz, zumal wenn gegen unsere französischen Freunde geht, kann ich leider nicht unkommentiert lassen.

    Abschließend ein Zitat das Machiavelli zugeschrieben wird und zum Nachdenken anregen soll.

    "Nicht Titel ehren Menschen, sondern Menschen verschaffen Titeln Ehre. "

    Freundliche Grüsse

    OneOpa

    Hallo,

    es gab tatsächlich sog. "Propagandagranaten" die aus ganz normalen Geschützen verschossen wurden.

    Deutscherseits gab es meines Wissens, in einigen gängigen Art.Kalibern "Propagandagranaten". Sogar ein " 7,3 cm Propagandawerfer 41" wurde eigens für diesen Zweck gebaut. Wenn auch nur in geringen Stückzahlen.

    In div. englischsprachigen Büchern, erinnere ich mich ebenfalls schon mehrfach über spezielle Propagandagranaten gelesen zu haben.

    Ich bin mir sicher, die Russen benutzen ebenfalls Propagandagranaten.

    Grüssings

    Augustdieter : Terminalballistiker, sind in den seltensten Fällen Mediziner.

    Moderne und recht anschauliche Terminalballistische Versuche, werden mit Gelantine, Schweineknochen (wenn Knochen in den Versuch mit einbezogen werden sollen) und Hochgeschwindigkeitskameras durchgeführt.

    Wobei ein Versuchsaufbau mit einer ca. 5cm Werfergranate sehr interessant von der Machbarkeit wäre.

    Internetforen sind virtuelle Orte, in denen Meinungen, Erfahrungen und Gedanken ausgetauscht werden. Sie können auch zur Archivierung dienen.

    Selbst anerkannte Experten machen Fehler. Manchmal sogar wissentlich.

    Ich habe auch hier schon andere spekulative "Einschätzungen" gesehen, die unwiedersprochen blieben und bei denen nicht gleich der Nichtigkeitshammer herausgeholt wurde.

    Wer den Sinn einer offenen, nicht ins lächerliche oder abwertende abgeleiteten Diskussion in einem Forum nicht versteht, sollte sich überlegen, ob eine Teilnahme für ihn sinnvoll ist.

    Es gibt tatsächlich Menschen, die nicht zum Lachen in den Keller gehen :)

    Hallo georghatt,

    aus einer Waffe abgefeuerte Geschosse sind auch am Ende ihrer ballistischen Flugbahn, immer potentiell tödlich.

    Im Fall des 30 Millimeter Geschosses, bei der es sich meiner Meinung nach um ein Vollgeschoss handelt (ich kann jedenfalls keinen Zünder erkennen) kann man denke ich getrost davon ausgehen, daß es vor dem Eintritt un das Bein, betreits sehr stark Verzögert gewesen sein muss.

    Eine 30 Millimeter Geschoss, selbst am Ende ihrer ballistischen Flugbahn, hätte das Bein wohl sonst glatt durchschlagen.

    Ebenfalls denkbar, ist eine starke Verzögerung der Granate, durch ein "weiches" Medium, wie z.b. Holz. Bevor sie in das Bein des glücklichen Unglücklichen eintrat.

    Ich kann auf dem Geschoss keine Kratzer erkennen, die nach Durchschlag eines härteren Mediums, wir Metall zu sehen wären.

    Der Soldat dem das 30 Millimeter Geschoss aus dem Bein geholt wurde, hatte unglaubliches Glück - wenn man es denn so nennen will.

    Bei allen militärisch gebräuchlichen Waffe ab cal. .50 (12,7 Millimeter) fliegen sonst im wahrsten Sinn die Fetzen.

    "Kuriose" Verletzungen, wie die von dir beschriebenen, kommen wohl eher selten vor. Wer von solchen Verletzungen berichten kann, hat auf jede Fall sehr viel Glück gehabt.

    Ich habe vor nicht allzu langer Zeit von einem WH Soldat gelesen, der vorne im Helm einen Einschuss hatte und hinten den Ausschuss. Der gute war ziemlich verdattert, als sich seinen Helm nach den infernalischen Knall abnahm und betrachtete. Er hatte zwar eine ordentliche Schramme, die einmal halb um seine Kopf herum ging, hat das Ganze aber ansonsten ganz gut überstanden. Soldatenglück nennt man Vorfälle dieser Art :)

    Grüsse