Posts by Stauff

    Hallo Leute,


    ich habe ein Fernglas (Dienstglas) der Wehrmacht mit der Seriennummer 143766 gefunden. Ich habe mal gelesen, dass man anhand dieser Nummer sagen kann, wann das Glas hergestellt bzw. ausgeliefert wurde. Hat einer von euch zufällig die passende Liste und kann mir weiterhelfen?
    Das Glas ist von der Firma Spindler & Hoyer (Göttingen).


    Besten Dank,
    Stauff

    Servus Jause,
    Das mit dem Kriegskameraden ist natürlich super. Zeitzeugen sind eben doch die besten "Quellen". Hat dein Zeitzeuge denn Murnau und die Art des Einsatzes dort erwähnt?
    Beste Grüße,
    Max


    Huba: Sorry Thomas, da hast du Recht. So viel Zeit sollte schon sein. Trotzdem wäre eine einfache Erinnerung/Ermahnung etwas höflicher (denn um den Erhalt der Höflichkeit geht es hier ja wohl), als gleich mit Löschung zu drohen ;)
    In diesem Sinne, beste Grüße,
    Max

    Hallo Jause,
    auch wenn es nicht mit der Erzählung aus Frankreich in Einklang zu bringen ist, kann ich dir ein wenig zu dem Bild sagen.
    Dein Vater war offensichtlich beim "Grenadier-Ersatz-Bataillon 61", da dieses im April 1945 in Murnau stationiert war und für die Verteidigung des "Schutzkreises Murnau" zuständig war. Es kam aber nur zu kleineren Schießereien.
    Ich komme selbst aus der Gegend von Murnau und mein Urgroßvater war als Major in dem o.g. Bataillon. Da dein Vater am 30.4. in Gefangenschaft geriet, gehe ich davon aus, dass er auch in Munrau eingesetzt und in der Nähe gefangen genommen wurde. Denn Murnau wurde am 29.4. eingenommen. Möglicherweise war seine Erzählung so gemeint, dass dein Vater nach Frankreich in Gefangenschaft kam? Murnau wurde zwar von den Amerikanern eingenommen, aber im Nachbarort waren bereits kurz davor französische Truppen durchgerauscht.
    In Murnau gab es ein großes Kriegsgefangenenlager für polnische Offiziere, das heute eine Fernmelde-Kaserne ist. Ob die 61er nur Kampftruppen waren, oder auch zur Gefangenenbewachung eingestzt wurden, ist mir leider nicht bekannt.
    Anbei schicke ich dir zwei Links. Ein Video und ein Bericht zur Einnahme von Murnau und Umgebung durch die Amerikaner.



    http://members.gaponline.de/al…uellen/05_hubert_gais.htm


    Beste Grüße,
    Max

    Erstmal danke für die ganzen Antworten!
    Irgendwie passt das ganze trotzdem noch nicht...
    Wenn Hartnagel tatsächlich Adjutant einer Nachrichteneinheit beim Stab der 7. Armee war (und das geht aus dem Text klar hervor), dann wird er wohl Abteilungs- ggf. sogar Regimentsadjutant gewesen sein.
    Die FPN für eine Kompanie eines LW-Bau-Btl. passt also hinten und vorne nicht.


    Zur 7. Armee habe ich für 1939 nur das Nachrichten-Regiment 558 gefunden. Aber ich glaube kaum, dass ein LW-Leutnant Adjutant bei einer Heeres-Einheit war... oder gab es so etwas etwa???



    Habe gerade noch was gefunden!!!


    Hinter der FPN 334(1)34 steht "Postsammelstelle Stuttgart".


    In Verbindung dazu folgendes Zitat aus Wiki:
    "Sechsstellige Nummern finden sich vor Kriegsbeginn als "Übungspostnummern" bzw. während des Zweiten Weltkrieges als "Sammel-Feldpostnummern" großer Truppenkonzentrationen (Bsp. Festung Posen: 123 321)."


    Vielleicht hilft das weiter!



    Besten Dank!
    Stauff

    Hatte mich auch schon gewundert...
    Ich hab die FPN aus nem Buch, aber auch da sind ja Fehler nicht ausgeschlossen.


    Sehe gerade, dass die "1" hochgestellt gedruckt ist. Also vllt. 33434.
    Das passt dann aber nicht mehr mit meiner Luftwaffentheorie... hmm


    Also hier mal was ich an Infos habe:


    Es geht um einen Lt. Hartnagel.
    Dieser hatte, laut dem Buch, die oben genannte FPN.


    Im herbst 1939 war er in Calw als "Adjutant einer Nachrichten-Einheit beim Stab der 7. Armee" stationiert.
    Da er auf den Fotos Luftwaffen-Uniform trägt, gehe ich von einer Nachrichten-Einheit der Luftwaffe aus.


    Ich werd mal sämtliche Zahlendreher über google ausprobieren.


    Für Tipps bin ich natürlich trotzdem dankbar ;)


    Beste Grüße!
    Stauff

    Hallo Leute!
    ich suche die Einheit zur Feldpostnummer: 334134
    Zeitraum: 1939-1940
    Müsst sich wahrscheinlich um eine Nachrichten-Einheit der Luftwaffe handeln.
    Besten Dank für eure Hilfe!
    Grüße,
    Stauff

    Hallo Leute,
    meine Frage betrifft die Beförderungsabläufe bei der Wehrmacht am Beispiel meines Großvaters.


    Dieser leistete von Oktober 1936 bis Oktober 1938 seinen Wehrdienst beim Artillerie-Regiment 69.
    Er begann natürlich als Kanonier und machte wohl einen Unteroffizierslehrgang, da er bereits im September 1938 als Uffz. genannt wird.
    Nach dem Wehrdienst Studium.
    Im September 1939 als Wachtmeister d.R. eingezogen.
    Im Dezember 1939 soll er zum Leutnant befördert werden >> dies wurde in letzter Instanz abgelehnt wegen einer neuen Bestimmung die 8 Wochen Frontdienst für die Beförderung vorschrieb.
    Im Juni und Juli Ableistung des Frontdienstes.
    Am 1. August 1940 zum Leutnant d.R. befördert.


    Meine Fragen:
    1.) Wie kommt es zu der Beförderung vom Uffz zum Wachtmeister?
    Erfolgte diese automatisch bei Wiedereintritt 1939?
    2.) Wie kann es sein, dass ein Wachtmeister ohne Offizierslehrgang und ohne entsprechender Rangveränderung (Fähnrich, Oberfähnrich) zum Leutnant befördert wird???


    Schon mal danke, beste Grüße,
    Stauff

    Hallo Kordula und Herbert,


    die Theorie mit dem nicht mehr frischen Farbband kann ich ausschließen, da alle "o's" absolut rund sind und keine Rückstände für einen schwachen g-Hacken zu erkennen sind.
    Scan möchte ich lieber nicht einstellen, wegen Persönlichkeitsrechten usw..


    Herberts Vorschlag könnte jedoch hinhauen. Drei der Offiziere (Lt., Oblt. und Hptm.) hatten "nur" Kriegsverdienstkreuze und keine EKs, waren also vermutlich als Frontkommandeure ohne eigene Kampferfahrung ungeeignet. Einer (Oblt.) hat jedoch das EK II und ist ebenfalls ovf. Der fünfte ist ein 59 jähriger Oberst der sicherlich nicht mehr für die Front geeignet war. Alle waren auf der Kanalinsel Jersey stationiert, wo es zu keinen Kampfhandlungen kam.
    Die Offiziere waren (bis auf den Oberst) alle Reservisten und 28, 32, 22, 27 Jahre alt. Im Vergleich zu den nur "kv" gestellten waren sie eher jünger.


    Möglicherweise bezieht sich der Zusatz "ohne Verwendung Feld" auch auf den Gesundheitszustand der Offiziere.


    Grüße, Stauff

    Danke für den Tipp.
    Es ist aber ganz sicher "ovf" und da alle diese Offiziere an der Front waren glaube ich nit dass es Garnisons verwendungsfähig bedeutet.
    Ich dachte mir schon, dass ich da auf was Seltenes gestoßen bin,da ich beim googeln nix gefunden habe.
    Weitere Vorschläge?

    Hallo Leute,


    ich habe heute eine Stellenbesetzungsliste aus dem Bundesarchiv bekommen. In der Spalte "Tauglichkeitsgrad" findet sich bei allen 10 Offizieren die Abkürzung "kv" für kriegsverwendungsfähig. Bei 5 von diesen 10 steht zusätzlich "kv/ovf".
    Meine Frage: Was könnte "ovf" bedeuten??


    Beste Grüße,
    Stauff

    Hallo Uwe und alle!


    Woher genau die Bestimmung mit dem EK 2 stammt weiß ich leider auch nicht, aber ich kann sie anhand der Feldpostbriefe meines Großvaters bestätigen.
    Mein Großvater war seit Mai 1942 Regiments-Adjutant (laut deinem Auszug galten die Bestimmungen ja nicht nur für Komp.-Chefs sondern auch für Reg.-Adjutanten) auf den Kanalinseln. Ab Juli 42 war er Oberleutnant, was aber der normalen Beförderungsdauer entsprach.


    Interessant ist ein Brief vom Februar 1944 (immer noch Reg.Adj.) den er anlässlich seiner Auszeichnung mit dem KVK I. Klasse mit Schwertern schrieb:
    "Zum Erwerb eines E.K., das ja auch die Voraussetzung für meine von meinem Kdr. geplante bevorzugte Beförderung [zum Hauptmann] wäre, ist ja hier zur Zeit noch keine Gelegenheit."


    Die Gelegenheit kam nicht, die Kanalinseln wurden nie angegriffen, mein Großvater blieb bis Kriegsende Oberleutnant.


    Beste Grüße!
    Stauff

    Hallo Leute,


    suche nach der Belegung für die FPN 12191 (stammt von einem Brief aus dem Jahr 1945).
    Da der betreffende Soldat bei Kriegsausbruch bereits 37 war, könnte es sich ggf. um eine Landwehr-Einheit handeln.


    Vielen Dank!
    Mfg, Stauff

    Hallo Leute,


    habe da auch mal eine etwas komische Abkürzung aus einer Personalakte.
    Darin steht: "Sachbearb. f. schiess. Artl. b. Höh. Art. Kdr. 316"


    Soweit komme ich: Sachbearbeiter für schiess??? Artillerie beim Höheren Artillerie Kommandeur 316.


    Hat hier jemand eine Idee wofür das "schiess." steht? Möglicherweise für schiesstechnisch?
    Und steht das "Artl." wirklich für Artillerie? Danach wird Artillerie ja schließlich korrekt mit "Art." abgekürzt.


    Bin gespannt auf eure Vorschläge. Schon mal Danke!
    MfG Stauff

    Hallo Leute,
    ich habe vor einiger Zeit eine Anfrage an das Militärarchiv Freiburg bezüglich meines Großvaters gesandt. Da mein Großvater Offizier war hielt ich das MA Freiburg für die richtige Anlaufstelle. Seine Personalakte ist nicht erhalten allerdings wurde eine Nennung in einer Stellenbestzungsliste gefunden und mir in Kopie zugesandt. Mehr gabs jedoch nicht!
    Meine Frage:
    Sind alle, Offiziere betreffenden Unterlagen, in Freiburg oder lohnt es sich zusätzlich bei der Wast oder anderen Archiven anzufragen?


    Vielen Dank für eure Hilfe,
    Grüße Stauff

    Danke für den Link Jan.
    Hab dafür gerade auf der Seite gesehen, dass sie ne Akte zur 319. Inf-Div. haben. Da sind bestimmt auch ein paar Einträge zum 319. A.R. drin.
    Mal sehen ob ich mir die Akte zur Divisin bestellen kann.
    Thx Stauff

    Hallo Leute,
    nachdem die Internetrecherche über das 319. Artillerie-Regiment nur wenig erfolgreich war, würde ich nun gern die Originalunterlagen zum Regiment einsehen.
    Wisst ihr ob solche Unterlagen zu den einzelnen Regimentern existieren? Und falls ja liegen sie in Berlin oder in Freiburg??
    Danke für eure Hilfe,
    Grüße Stauff