Posts by Taiko

    Hallo Zusammen


    Teil III

    Kurzer Start mit der Gliederung der 17. Flak Div (mot) mit Stand 24.11.1943 und dem November Stand der leichten Abteilung 724 in Chirowka Region Kirowograd

    Gliederung 241143.jpg

    Im Zuge der Gefechte um Kirowograd die Abteilung am 28.12.1943 im Raum Nowji Mirgorod im Erdeinsatz ausgewiesen (siehe Karte)

    Flak Abt 724 Nowji-Mirgorod 041243_1200Uhr.JPG


    Ab da verliert sich die Spur bis Mrz 1944, wo die Abteilung im Raum Perwoflaisk(?) (18.03.1944) in den Lageplänen wieder erscheint.

    Flak Abt 724 Foscani 18034408_00Uhr.JPG


    Am 02.06.1944 im Anmarsch auf Tunispol(?)

    Flak Abt 724 Foscani 02064424_00Uhr.JPG


    Und letztlich 13.6.1944 in Foscani.

    Flak Abt 724 Foscani 13064424_00Uhr.JPG


    Meine Bitte an unser Forum wäre es, nun die allgemeine Lage an den entsprechenden vorab dargestellten Punkten gemeinsam

    zu erarbeiten, sodass ein besseres Bild zur allgemeinen Lage in den jeweiligen Zeiträumen entsteht.

    Ich Danke vorab bereits allen, die wiedereinmal Mithelfen diese Dinge zu klären...


    Bg Taiko

    Hallo Zusammen,


    Teil II


    November - Dezember 1943 Kirowograd

    Verteidigung der Bahnanlagen bei Snamenka (Chirowka), inkl. Lageplan und Kräfteverteilung / Geschützübersicht.

    Dok5_Geschuetze_Dez1943.jpg Dok6_Kraefte1943.jpg Flak Abt 724 SNAMENKA 041243_1200Uhr.JPG Flak Abt 724 SNAMENKA 161143_1200Uhr.JPG


    Der Einsatz in Chirowka ist bis zum 04.12.1943 belegt und wie bereits in Teil I ausgewiesen verlegte die Abteilung

    nach Malyja Wiski. Zudem fand ich ein Dokument vom 16.9.1943 zur Erdkampfunterstützung und Zusammenarbeit

    der 17 Flak Division und der 1. Pz Armee und 8. Armee im nachfolgenden Zeitraum.

    Dok7_091943.jpg


    Auszug 1. Pz Armee zur Zuordnung der Geschnisse im o.g. Zeitraum ... LDW

    ..

    folgte das Absetzen aus dem Zentralkaukasus auf den unteren Don. Danach folgte die Abwehrschlacht im Donez-Gebiet. Danach folgten Stellungskämpfe

    im Bereich der Heeresgruppe Süd. Dazu gehörten Abwehrkämpfe am mittleren Don und am Mius. Danach folgten Abwehrschlachten bei Isjum, am mittleren

    Donez, im Raum Dnjepropetrowsk-Kriwoi Rog und im Raum Krementschug-Kirowograd. Dann folgten Abwehrschlachten in der Südukraine. Dazu zählten die

    Kämpfe im Brückenkopf Nikopol und nördlich Kriwoi Rog und um Kriwoi Rog. Dann folgte das Absetzen aus dem Raum Nikopol.


    Aus dem vorangegangenen Dokument ist die Unterstützung seitens der Flak im Erdkampf entsprechend ausgewiesen.


    Auszug 8. Armee LDW

    Mit Befehl AOK 8 Ia Nr.3870/43 geh. vom 15. August 1943 wurde die Umbenennung der Armee-Abteilung Kempf in 8. Armee befohlen. Die Umbenennung erfolgte

    schließlich zum 22. August 1943. Die 8. Armee unterstand nun der Heeresgruppe Süd in der Ukraine und kämpfte in schweren Abwehrkämpfen westlich von Charkow.

    Bis Ende September 1943 setzte sich die 8. Armee auf den Dnjepr ab, wo es zu schweren Abwehrkämpfen kam. Bis Ende März 1944 wurde die 8. Armee auf dem

    linken Flügel bis an den Pruth zurückgedrängt, auf dem rechten hielt sie noch gemeinsam mit der 6. Armee einen kleinen Frontbogen zwischen Dnjestr und Bug auf

    der Linie Balta − Nikolajew. Anfang April wurde auch dieser Frontbogen eingedrückt und am 10. April musste Odessa geräumt werden. Die 8. Armee unterstand nun

    der Heeresgruppe Südukraine. Der Stab wurde durch Unterstellung mehrerer alliierter Armeen bis Dezember 1944 auch als Armeegruppe Wöhler bezeichnet.

    Durch die Vernichtung der Heeresgruppe Mitte Ende Juni / Anfang August 1944 drohte der Heeresgruppe Südukraine die Einkreisung. Am 20. August 1943 begann im

    Abschnitt der 8. Armee bei Jassy der Angriff der Roten Armee. Auf einer Frontbreite von 16 km wurde die Front der 8. Armee durchbrochen und Teile der 8. Armee

    wurden bei Jassy eingekesselt und vernichtet. Die Reste der 8. Armee zogen sich auf die Ostkarpathen zurück. Bis Ende Oktober 1944 folgten schwere Abwehrkämpfe

    in Ostungarn und in den Karpathen und bis Ende 1944 in Oberungarn zwischen Theiß und Gran.

    Aufgrund der nachfolgenden Dokumente kann ich den Zusammenhang zur 8. Armee im weiteren Verlauf des Jahres 1943 bis Mitte 1944 herstellen, dazu mehr in Teil III.


    BG Taiko

    Hallo Zusammen,


    vorab möchte ich mich für die Unterstützung des Forums über Jahre hinweg bedanken, die am Ende

    zu Erkenntnissen führten, die ich mit Start in diesem Forum vor nunmehr 12 Jahren nicht geglaubt hätte.

    Bezugnehmend auf meine ersten Schritte in diesem Forum, stellte ich die Frage " wo liegt diese Stellung"...

    Die Suche begann und endete nach 12 Jahren im deutsch russischen Dokumentationsprojekt, das ich an dieser Stelle

    ausdrücklich für die Wahnsinnsarbeit loben möchte.

    Vorab stellend sind Nachforschungen im Bereich der Flak aufgrund der häufigen Unterstellungswechseln, der mangelnden

    Dokumententationen und Erwähnungen innerhalb der KTB der verschiedenen Divisionen sehr schwierig und führten zu einem

    mehrjährigen Stillstand.


    Teil I


    Aber das Gute kommt ja bekanntlich immer zum Schluß und dies möchte ich dann heute doch einmal kurz präsentieren.

    Wie aus meinen Grunddaten hervor ging war die leichte Flakabteilung 724 in Dnjepropetrowsk eingesetzt, bekannt war das Jahr

    1943, jedoch fand ich ein Dokument, das die Dislozierung der Flak Division 17 / Flak Reg 17 das den Einsatz für Okt. 43 ausweisst,

    siehe Dok 1Stand 09.10.1943/Punkt 4 , speziell die Einheit meines Großvaters 3./724 mit 15 Geschützen Typ 2cm Einsatzraum

    Ostbrücke Dnjepropetrowsk (an der Ssamara)

    .Dok_1_09101943.jpg


    Danach verloren sich die Spuren, die ich heute ein wenig zu schliessen vermag...


    Die Abteilung verlegte bereits am 18.10.1943 nack Kriwoi Rog gemischte Abteilung mit Teilen der 3./520 und 4./520


    Dok 3-18101943.jpg


    Die Abteilung verlegte im Dezember 43 nach Malyja Wiski (gleiche Stärkemeldung wie zuvor), jedoch wechselte die Unterstellung vom

    Flak Regiment 17 zum Flak Reg. 12, siehe Dok 2 18.12.1943 Flak Div 17 / Flak Reg 12

    Dok_2_28121943.jpg


    Zur Übersicht hier die Kräfteverteilung der 17 Flak Div. July - Dez 1943

    Kraefte724-1943.jpg




    BG Taiko

    Hallo Johann,


    hier nochmals meine Verbesserung bzgl des IR 527 18.9.


    Am 17.9 treffen die Vorausabteilungen V.A des Regiments gegen 11:05 am Vormittag auf die vorderen Stellungen

    des Gegners bei Russanow. Das Groh des IR 527 schliesst bis 17.00 auf und geht nach Artillerievorbereitung gegen Russanow

    am 17.9. vor und bleibt beidseitig des Trubisch im Vorfeld liegen. Interessanterweise wird Szwajatilnow am

    17.9. später abend als "genommen" (IR 525) bezeichnet, am 18.9. muss sich das IR 527 jedoch aufteilen und gegen den

    Gegner in einer Art Dreieick der Orte Szwjatilnow - Russanow - Jadlowka vorgehen (siehe rote Markierungen),

    Das IR 525 geht am 18.9 aus dem Bereich der gelben Markierung (Breitschaftsraum) gegen 6:00 Uhr Morgens gegen

    Ploßkoje vor. Das IR 527 kämpft mit den Verhältnissen, Teile des Regiments durchwaten brusthohes Wasser um den Angriff

    auf Russanow weiter voranzutreiben. Im Buch der Divisionsgeschichte "Ruhm und Untergang" befindet sich auf Seite 44

    eine Karte des gebietes, indem das IR 527 am 19.9. auf einer Linie Bol. Sztaritza Trjebuchowo steht, sodass davon ausgegangen

    werden kann, das die Kämpfe um Russanow am 18.9. spätesten bis zum Abend Ihr Ende gefunden haben werden...

    Die benannte Grabstelle wird aufgrund der Kämpfe bei Jadlowka, eher nordöstlich von Russanow zu suchen sein. Dies entspräche

    auch dem Hauptverbindungsweg des Div. Gefechtsstandes in Jaroßlawka und Russanow, dieser ist auf Google Maps auch heute noch

    gut erkennbar. Die Grabstelle wurde sehr wahrscheinlich in Fotorichtung Ploßkoje / Szwjatilnow aufgenommen, da in alle anderen Blickrichtung

    ausgedehnte Waldbestände bestanden. Da der bereits beschriebene Weg parallel zum Trubisch liegt, das auch der beschriebenen Blick

    Richtung entspräche, die Möglichkeit zur Spurensuche mit Sicherheit gegeben. Die Begradigung des Trubisch hat diesen Teil nicht

    betroffen....BG Taiko


    Russanowo3.JPG

    Hi, entschuldige mein Fehler... ich hatte verstanden das Sie zuerst 527 und später auf 525 korrigiert heben. Für das IR 527 habe ich ebenfalls die Daten bzgl. Bereitstellung und Ablauf des Tages. Ich schaue mir das ggf. nochmals an und stelle die Korrektur dann ein.

    BG Taiko

    Hallo Zusammen,


    ich möchte die Gelegenheit nutzen die vorhergehenden Daten etwas zu präzisieren (Wie bereits im Ausgangspost von Oldie beschrieben)


    Auszug... Die 298 ID Ruhm und Untergang, Divisionsniederschrift der Jahre 1940 - 43, Seite 43.

    Das IR 525 tritt am Morgen des 18.9.1941 auf Ploskoje an. Der Angriff beginnt um 6:00 Uhr Morgens, um 7:30 Uhr

    ist der Ort erreicht. Daraufhin erfolgt der Befehl an das IR 525 sich für den Angriff auf Gogolev bereitzustellen. Der

    Angriffsbeginn erfolgt um 12:30 Uhr des selben Tages (18.9.). Gogolev wird am 18.9.gegen 18:30 Uhr genommen, wobei im

    Ort noch Kämpfe statt fanden. In Gogolev verharrt das Regiment bis zum Morgen des 19.9. und rückt dann weiter gegen

    Trebuchowo vor...


    Soweit die Darstellung des 18.9.1941 Raum Ploskoje und Gogolev. Somit befindet sich die Grabstelle nicht bei Russanow am Trubisch, sondern

    am Seitenarm des Trubisch bei Ploskoje oder Gogolev. Der Div. Gefechtsstand befand sich im heutigen Kulazhyntsi.

    Anbei die Angriffsrichtung des Regiments am 18.9. zwischen 6:00 Uhr und 18:00 Uhr. (Siehe Bild)

    Je nachdem auf welcher Seite der Strasse die Kompanie eingesetzt war, ist es gut möglich, das der Gesuchte in den Feldern

    zwischen Russanow und Gogolev den Tod gefunden hat. Die Entfernung beträgt grade einmal 7 Kilometer zwischen beiden Orten und je nach Feindsituation

    mag die Kompanie zeitweilig Russanow nahe gekommen sein, aber das wäre pure Spekulation. Festhalten kann man jedoch, das er nicht direkt in Russanow

    gefallen sein kann... desweiteren kann er auch im Bereitstellungsraum (also bei Angriffsbeginn gegen 6:00 - 6:30) gefallen sein, zwischen Switylnja und Russanow bei oder während

    der Querung des Trubisch und der Überschreitung der Strasse beider Orte, den beide Orte waren zu diesem Zeitpunkt feindbesetzt und der Bereitstellungsraum

    befand sich innerhalb der Beschußreichweite beider Orte... Hier wäre Russanow grade einmal 3 km entfernt... Auf GMaps ist das "alte" Bett des Trubisch gut zu erkennen, die

    zu überquerende Strasse liegt zwischen 200- 700m vom alten Flussbett entfernt (damals mit Sicherheit eine kleine Sandpiste, heute jedoch asphaltiert.)

    Soviel also nochmals von mir ^^.


    BG Taiko


    Russanowo2.JPG

    Hallo Zusammen,


    es mag sein das ich völlig falsch liege, aber eine Kompanie verfügte über 4 Züge / je Zug (3x) 2 Geschütze (leichte Flak) und

    einem Zug "Bodenverteidiger & Fuhrpark " auf Neudeutsch.. Sicherung. Insgesamt also um 120 Mann + 5 Zug Stab = ca. 150 Mann

    Das von BM ausgewiesene Regiment zeigt ca. 1500 Mann auf.


    Bg Taiko

    Hallo Zusammen,


    ich finde die Beiträge bislang "alle" extrem interessant, aber ich kann mich nicht der Meinung der

    Orientierungshilfe anschliessen. Zum einen wie im Beitrag von Uwe berichtet, müssten die Flaksprengpunkte

    entsprechend über Deutschland verteilt sein, was sie bezugnehmend auf die eingestellte Karte nicht sind,

    zum anderen müssten Sie ein engmaschiges Bild bilden, Beispiel Hamburg, Braunschweig, Kassel um als

    Navigationshilfe zu dienen. Das es diese Hilfe (Leuchtgranate) gab, steht für mich außer Zweifel, das die Flaksprengpunkte

    hierbei eine Rolle spielten, wohl eher nicht...

    Ich beziehe mich einmal auf den guten alten Hummel, der zitiert auf Seite 9ff Die dt. Flakartillerie 39-45, gemäß

    Studie vom 22.Juni 1942, das es zur Zeit gegen die Höhenflieger (gemeint sind Einflugshöhen von 8000 bis 10.000m)

    die dt Flakartillerie über keine Abwehrmittel verfüge... Um so wichtiger erscheinen mir in diesem Kontext die Einrichtung

    eher passiver Abwehrmaßnahmen in stadt/zielnahen Gebieten zur Ablenkung des eigentlichen Ziels. Während die Flak bei Einsatz

    von Nachtjägern ein Schußverbot befolgte, könnte es für die Piloten extrem wichtig sein, das sie in diesen Gebieten auch innerhalb der

    Sprengwolkenzonen operieren konnten... Vielleicht ist dieser Gedanke ja überprüfbar.

    Im übrigen noch ein Verweis auf Uwe's tollen Beitrag... die Leuchtmittelhöhe wird mit 7-8k Flughöhe beschrieben, ab 43 war die Einflughöhe >8k,

    somit wäre die Beleuchtung von Zielen nicht mehr möglich und Stände auch gegen die Studie vom Juni 42 als auch die aus Sep. 44.


    Mich würde interessieren ob man diesen beiden Studien zumindest in Auszügen habhaft werden könnte?

    Studie 1 vom General der Flakartillerie 22. Juni 1942

    Studie 2 vom Generalstab erstellte Studie für Generalstabschef der Luftwaffe vom 22. September 1944

    inludierten Thema Objektschutz durch Flak


    BG Taiko

    Hallo Wolfgang...


    zu den Kämpfen Gebiet Gey - Vossenack und der Eifelhöhenstrasse gibt es mehr als

    genug Material. Das meiste findet man zur 272 VGD und 89 ID, es gab / gibt auch noch genügend

    private Webseiten zum Thema, nicht zuletzt auch die kleineren Museen vor Ort.

    Desweiteren gab es einmal eine Bildplakataktion mit original Bildern während der Kämpfe

    die entlang der Strasse und den Orten aufgebaut war. Auch dazu gibt es bestimmt noch

    Informationen und Bilder im Netz.

    Zudem kann man suchen nach...

    weissen Wehe / rote Wehe / heutige Wehebachtalsperre, Kleinau / Hürtgen

    sowie allgemeine Kampfbewegungen Raum Nideggen & Gemünd


    Dann kann man natürlich noch Infos der 89.ID & 272 / 326 VGD zu Rate ziehen.

    Alles Einheiten die in der Gegend links und rechts der heutigen B399 zum Einsatz kamen.

    Dann gibt es mit Sicherheit auch Nennungen in Bezug auf die Besetzung Dürens.


    Speziell zur 272 VGD

    Bekannteste Aktion im Zeitraum ... 7.12. Hill 400 Burgberg Hürthgenwald


    Quellen: (z.B)

    Wingolf Scherer "Gefallen und Vergessen"

    Karl Heinz Pröhuber Volksgrenadier Divisionen

    Bruns Walter, Gefechtstätigkeit der 89 ID 1.12.44 - 4.3.45 (BArsch ZA1/1880 (P-032a)) Bl 18/22f


    Bg Taiko

    Hallo aders,


    vielleicht als Hilfe für Einsätze im Rahmen der wilden Sau. Sie Fesselbalonposition, zumindest

    die bei Hamburg entspricht einer Scheinwerferstelle. Vielleicht wurden diese Ballon bei Einsätzen

    entsprechend angeleuchtet und für die Tagjäger im Nachteinsatz entsprechend als Navigationshilfe zu

    fungieren. Dann würden auch die Flaksprengpunkte sowie die Brandstellen sinn machen...

    Bg Taiko

    Hallo Dachs,


    diese speziellen Scheinanlagen hatten wie in dem von mir & Thilo benannten Text

    nur "Nachts" eine zweckgebundene Aufgabe, tagsüber wurden diese Teilweise

    sogar getarnt, sodass diese mit großer Sicherheit nicht zu Navigationshilfen

    in den frühen Kriegsjahren herangezogen werden konnten... (aber wie gesagt, ist nur meine Meinung

    basierend auf den text des Links)...


    Für die Fesselballons ...ein klares "Go" für Navigations- / Orientierungshilfe...


    Bg Taiko

    Hallo August Dieter, Hallo Ar12,


    die 22. Flak Brigade unterstand nach Räumung Siziliens dem General der Flakartillerie Süd,

    mit Flak Reg. 135 & 57

    Aug 43

    Zum Flak Reg 57... Thema Salerno / 5US Armee,Versenkung 1x Kreuzer, 1 Zerstörer

    1x Transporter & 8 Landungsboote.

    Die Brigade hat zwischen August und November 43 keine weitere Erwähnung (z.B.KH Hummel)

    wahrscheinlich wg. Verbringung nach Verlust Siziliens.

    Ab Nov. meldet sie 35 schwere Batterien und 15 mittlere / leichte Batterien.

    Ab Januar Anzio / Casino Schwerpunkt des Einsatzes


    Zum Flak Reg 57...

    o.g. Geschehnisse benannt im Wehrmachtsbericht am 12. September 1943

    Ab November verblieb das Regiment nur noch im Erdkampf (Oktober Verbringung Italien Festland)

    Für die Zeiträume müssten Sie somit folgende Abteilungen prüfen ...

    Schwere Flak Abteilung 182/259/403/523/534

    Leichte Flak Abteilung 841/914


    siehe dazu LDW : http://www.lexikon-der-wehrmac…derungen/ArtillerieLW.htm



    Zum Flak Reg 135

    Bildete Flak Gruppe Messina Strasse, Ab November 43 Erdkampfeinsatz bis Ende des Krieges


    Für die Zeiträume müssten Sie somit folgende Abteilungen prüfen ...

    Schwere Flak Abteilung 167/237/304/327/646

    Leichte Flak Abt 851


    BG Taiko


    Wie man am folgenden sehen kann, alles nicht so einfach zum Thema "Flak" ^^

    ***Prüfung Notwendig... Hummel vs LdW Verwendung schwere Flak Abteilungen 182/259/403 mit anderer Verwendung im LDW

    bzw. nach Vernichtung in Afrika, andere Unterstellung...

    Hallo Zusammen


    hier noch eine kleine Ergänzung...


    auf den bislang ausgesuchten Bildern des mgl. Standortes der Grablage,

    scheinen Sie auf der falschen Seite des Flußes zu suchen. Die Grablage ist

    Nordwestlich, also grob in Richtung Ploßkoje. Die Flußbegradigung ist Nordöstlich

    des Dorfes. Die deutsche Truppenbewegung kam aus Richtung der roten Pfeile, daher

    auch die Ausweisung der nordwestlichen Richtung der Grabstelle.

    Auch die Bodenbeschaffenheit der Luftbilder (Rot Markierungen) zeigen eine starke

    Bodenveränderung ca. 1km vor dem Ort. Es ist nicht auszuschliessen, das hier ein

    Stellungsbereich mit starkem Beschuß lag. Man kann deutlich erkennen, das unter

    dem heutigen Mutterboden, ein zur Umgebung stark veränderter Untergrund herrscht

    und mit Sicherheit einer näheren Betrachtung wert. Desweiteren zeigt das Grabbild auch die

    entsprechende Landschaftliche Gegebenheit der nordwestlichen Agrarebene.


    Zuguterletzt ist natürlich die Datenlage zur 298 ID nicht besonders als gut zu bezeichnen.

    Aber es gibt ja schon noch Dinge zu erfahren ^^

    Link 1 :https://wwii.germandocsinrussi…age/1/mode/inspect/zoom/4


    Vielleicht hilft das ja alles noch ein bissel weiter, viel Erfolg auch weiterhin....


    BG Taiko



    Russanowo1_300.JPG Russanowo1_300a.JPG Russanowo1_300c.JPG

    Hallo Zusammen,


    wie Thilo bereits vollkommen richtig auswies, ist ein Flaksprengpunkt eine Scheinanlage der Luftverteidigung.

    siehe dazu : http://www.mc-mk.de/GdDH/PDF/Stix_Kontexte1.pdf


    Zitat... (siehe Link)

    Die Scheinanlagen des Luftgaukommandos VII unterstanden bis 1942 dem Flughafen-bereichskommandanten des Fliegerhorsts Böblingen, Oberstleutnant Ernst Brückner, der im Zivilberuf Ingenieur war, und selbst ein Patent auf Nebelgeräte hielt. Brückners Geräte wurden 1940 u.a. zur Vernebelung der Mauserwerke in Oberndorf, der Krauss-Maffei-Werke in Allach, sowie in Brest zum Schutz der dort liegenden deutschen Groß-kampfschiffe „Scharnhorst“, „Gneisenau“ und „Prinz Eugen“ eingesetzt.15 Brückner schien, wie Jacopozzi, ein ausgeprägtes Abstraktionsvermögen zu haben. Manche sei-ner Scheinanlagen, wie jene in Lauffen am Neckar, waren ausgesprochen komplex, de-tailreich und in ihrer Täuschungswirkung perfekt. Brückner arbeitete auch mit der De-pyfag in Cleebronn zusammen, die 1940 künstliche Flak-Mündungsfeuer und falsche Flaksprengpunkte vorführte, die als „im allgemeinen naturgetreu“ bewertet wurden. Ein Schriftverkehr zwischen der Luftwaffe und der Depyfag ist bisher leider nicht auf-getaucht, der diese Kooperation näher ausführt. Es ist aber davon auszugehen, dass die Luftwaffe diese falschen Flakfeuer ab 1940 in Scheinanlagen einsetzte, um das Vorhan-densein von mehr Geschützen vorzutäuschen als dort tatsächlich in Stellung lagen....


    BG Taiko

    Hallo Zusammen,


    nochmals aus meinen bereits o.g. Post zum thema, das Teil hat auf der Längsseite ein "L-Profil, d.h.

    es ist nur in eine Richtung verwendbar, daher scheidet eigentlich eine Flügelklappe grundsätzlich aus,

    Natürlich könnte dies aus dem Bereich des Fahrwerks stammen (Teil einer Fahrwerksklappe) oder ähnlichem,

    aber auf keinen Fall ist es eine Flügel oder Leitwerksklappe (wg. eingschränkter Beweglichkeit dank L-Profil)


    BG Taiko

    Hallo Zusammen,


    unabhängig der verliehen Orden, würde mich hier am meisten einmal der Verleihungsort interessieren.

    Sieht für mich aus, als ob diese Aufnahme während eines öffentlichen Events durchgeführt wurde (siehe

    Huntergrund sitzende Zuschauer), sowie Bühne und Beleuchtung. Die Dame erinnert mich aufgrund

    Ihrer Kleidung an eine Sportlerin Bereich Eiskunstlauf, vielleicht die Putzinger oder Bachem... (Veicht schliesse ich aus).

    Wenn dem so ist, dann ist das ein "großes" Event... Berliner Sportpalast oder ähnlichem?

    Hierzu jmd vielleicht eine Idee?


    BG Taiko

    Hallo Juliam,


    wunderbar... Der Kurvenkampf... Grundlage der dt Jagdfliegerei auch spöttisch... der Muskelflug genannt.

    Me262 ist kein Kurvenkämpfer, d.h. mit Überhang heran, Schuss und wegsteigen, Basis Hartmanns Theorie

    des "Sehen", Entscheidens, Angriff oder Abdrehen. In dieser Funktion und den taktischen Grundlagen z.B. Hartmanns

    war die Me262 allen allierten Flugzeugen überlegen. Ein Kurvenkampf nimmt diesem Flugzeug seinen Vorteil, die Geschwindigkeit.

    Ein Pilot der eine Me 262 in den Kurvenkampf zwingt, hat es schlicht und einfach nicht "verstanden"...

    Was fehlte war die "Kampfdoktrin" für Jetkampfpiloten (wie auch), das sog. kleine "einmaleins"...

    Dein zitierter Punkt der Trümmerwirkung... siehe die Kampfmethoden eines Marseille "Stern von Afrika", ebenfalls,

    Geschwindigkeit, Näherung, Durchschneiden, Abschuß aus extremer Nähe...

    Alles möglich, muss halt trainiert und erklärt werden. Daher... Me 262 in den richtigen Händen "ein Alptraum" eines

    jeden Jagdfliegers auf allierter Seite....


    BG Taiko

    Hallo Zusammen,


    Rainer zeigte bereits eine Möglichkeit auf, eine weitere ist (römisch katholisch) das

    bei Suizid der Tote nicht in "geweihte" Erde bestattet wurde, zumeist in einem äußeren

    bzw. Seitenteil des Friedhofs, oftmals sogar mit separatem Zugang...

    Ich weiss leider nicht ob das heute noch so ist, aber bis in die 70er kam das

    jedenfalls vor.


    Bg Taiko