Posts by udalerich

    Hallo Sabine,
    das Hochladen der Bilder ist eigentlich gut erklärt und nicht schwierig. Sonst frage einfach nach.
    Wir sind schon gespannt...
    Viel Erfolg beim Scannen.
    Gruß
    Udo

    Hallo Sabine,


    Du solltest vielleicht vorher überlegen, was Du zu den einzelnen Bildern wissen willst. Sie alle auf einmal einzustellen, würde vermutlich zu einer recht unübersichtlichen Antwortorgie führen. Hast Du schon Informationen von der WASt? Vieles könnte dort vielleicht beantwortet werden, würde uns hier aber natürlich auch interessieren. Da ich die Bilder nicht kenne, kann ich nicht großartig helfen, aber versuche, es irgendwie zu strukturieren.
    Gruß
    Udo

    Hallo Johannes,
    wann hat denn eigentlich Dein Opa geheiratet. Dann kann man das doch zumindest zeitlich besser einordnen. Wann wurde er geboren? Hat er bereits vor dem Krieg Wehrdienst geleistet und hat beim Dienstsport das Sportabzeichen erworben? Ich meine, es gab auch Bannerkämpfe, bei denen man das erhalten konnte. Da musste man auch nicht in der Partei sein.
    Ich würde übrigens schon bei der WASt nachfragen. Mit etwas Glück bekommst Du dort alle Einheiten heraus, bei denen Dein Großvater war und dann kannst Du auch die Einsatzorte feststellen.
    Gruß
    Udo

    Hallo,


    was mich wundert ist, dass Dein Vater Jahrgang 1920 ist und 1939 eingezogen wurde. 1939 wurde turnusmäßig der Jahrgang 1918 zum Wehrdienst eingezogen. Hatte Dein Vater denn schon den RAD absolviert? Oder eine entsprechende Ausbildung, die für die Wehrmacht wichtig war? Oder hat er sich freiwillig gemeldet? So wie ich das sehe, war es ungewöhnlich, ohne RAD gezogen zu werden und altersmäßig wäre er ja noch nicht dran gewesen.
    Mein Vater war auch bei den 'Fliegern', aber nur als Bodenpersonal in Fliegerhorstkompanien. Allerdinsg wurde er später in Afrika als 'Tankwart' ausgebildet. Wenn ich allerdings die Bilder von Betankungen sehe, kann ich das mit dem Ansaugen nicht nachvollziehen. Die 200 l Fässer stehen natürlich unten auf dem Boden und zum Flügel ist es doch eine ganz schöne Strecke. Außerdem hängt da ein dicker Schlauch im Fass. Dass man da den Sprit ansaugen kann, glaube ich fast nicht.


    Gruß
    Udo

    Hallo Stefan,


    wenn Du den Link oben zum Luftgau IV folgst, findest Du dort auch die Einsatzhäfen, die unterstellt waren. Dort gibt es auch Flughäfen mit 'D'...
    Es heißt aber nicht, dass er die ganze Kriegsdauer dort eingesetzt war, denn die Erkennungsmarke hält nur die erste Einheit fest und wird bei Versetzungen nicht geändert. Da es aber bei der WASt auch keine weiteren Meldungen gibt, könnte man allerdings vermuten, dass er ziemlich ortsfest eingesetzt war.


    Gruß
    Udo

    Hallo,


    ich würde eher das unterste Abzeichen rechts als Verwundetenabzeichen sehen. Würde auch zur Anordnung passen. In der helleren Bildversion kann man eigentlich gut den Stahlhelm erkennen. Darüber das Abzeichen hat deutlich erkennbar Schwingen und könnte wohl FF-Abzeichen sein. Das Abzeichen links versetzt ist sehr diffus, aber als EK würde ich das nicht bezeichnen.
    Ist wirklich viel Spekulation dabei...


    Gruß
    Udo

    Hallo,


    also jetzt wird richtig krude: ein Sekretär war immer Leutnant und ein Beamter war gleichzeitig Soldat. Und ein Assessor, der sein erstes und zweites Staatsexamen absolviert haben musste, bevor er zum Assessor ernannt werden konnte, befand sich also noch in der Ausbildung.
    Nee Leute, lasst gut sein - bin weg...


    Gruß
    Udo

    Hallo Reinhard,
    wenn Du das nicht behauptet hast - was meist Du denn dann, was das für eine Amts-/Dienstbezeichnung sein soll?
    Zitat: "Stabszahlmeister war eine Amtsbezeichnung eines Wehrmachtsbeamten."
    Beamte führen die Amtsbezeichnung ihres zivilen Amtes weiter.
    Wenn Du keine zivile meinst, muss es dann ja zwangsläufig eine militärische sein. Gibt es einen militärischen Dienstgrad Zahlmeister?
    Ich verstehe jetzt ehlich nicht, was Du überhaupt meinst!?


    Die KStN drückt ja genau das aus, was ich versuche, zu erklären: In der Einheit gibt es die Aufgabe/Funktion eines Zahlmeisters/Stabszahlmeisters. Und diese soll eben nicht von einem Soldaten sondern von einem Beamten besetzt werden. Der ist dann aber z.B. ein Reg.-Inspektor (g.D.) oder Sekretär m.D.). An der Uniform trägt er dann die seinem Amt entsprechenden militärischen Dienstgradabzeichen als Leutnant oder Unteroffizier.
    So wie es die Funktion Waffen- und Gerätemeister oder Bekleidungs-Uffz. oder Schreiber gibt. Das sind aber ebenfalls alles keine Dienst- oder Amtsbezeichnungen.
    Und diese Funktionsbezeichnugen kann man wieder überhaupt nicht mit dem tatsächlichen Dienstgrad Stabsapotheker oder Amtsbezeichnung Oberförster vergleichen!!


    Gruß
    Udo

    Hallo Reinhard,


    in der mir vorliegenden und damals geltenden Reichsbesoldungsordnung A von 1927, t.w. geändert 1935, taucht kein Stabszahlmeister auf.
    Ich frage mich dann auch, in welcher zivilen Dienststelle es einen Stabszahlmeister gegeben hätte? Hast Du da einen Beleg?
    Im Soldbuch meines Vaters sind jede Menge Stempel 'Zahlmeister', denen Dienstgrade wie Unteroffizier, zum Schluss des Krieges sogar Gefreiter, handschriftlich nachgestragen wurden. In früheren Zeiten stand da schon mal Reg.OI drunter. Uffz. und Gefr. waren bestimmt keine Wehrmachtsbeamte, haben aber trotzdem unter 'Zahlmeister' Soldzahlungen abgezeichnet. Meine Frage wäre dann, wieso Soldaten mit einer zivilen Amtsbezeichnung stempeln.
    Ich habe schon mal irgendwo gelesen (wahrscheinlich in KStN), dass z.B. Unteroffiziere 'in der Funktion eines Waffenmeisters..' so und so eingestuft werden. Damit wird der 'Waffenmeister' aber nicht zur Dienstbezeichnung.
    Ich bin da etwas penetrant, weil es für mich da zu viel Kuddelmuddel gibt.
    Gruß
    Udo

    Hallo Andreas,


    so verwirrt bin ich eigentlich gar nicht.
    Aber es wurden hier zwei Quellen zitiert, von denen die Eine für mich immer noch zweifelhaft ist und die Andere mit Besodungsgruppen und Amtsbezeichnungen nur so um sich schmeißt. Das taugt alles nicht wirklich zur Erhellung.
    Das führt auch dazu, dass in Deinem Beitrag kleine Unsauberkeiten auftauchen.
    Ein Wehrmachstbeamter war und blieb Beamter und wurde oder war nicht gleichzeitig Soldat!
    Ein Stabszahlmeister war kein ziviler Dienstgrad und auch kein militärischer sondern war eine militärische Funktion. Wenn dieser dann den Rang eines Hauptmanns gehabt haben sollte, dann wird er zivil Oberinspektor gewesen sein.
    Hinsichtlich der Bahnbeamten habe ich ja nun selbst darauf hingewiesen, dass es dort eine eigene Besoldungsordnung gab. Da verstehe ich Deinen Einwurf nicht.


    ICH habe nicht behauptet, dass ein Oberinspektor einem Assessor entspricht. Ohne auf die Besonderheiten bei den Assessoren weiter einzugehen ist jedoch richtig, dass das Beamte im höheren Dienst waren und wie ein Regierungsrat eingestuft waren. Sie waren also in A2d/c eingruppiert. Assessor im 'Range' eines Hauptmannes geht also ganz sicher nicht. Somit wird ein Assessor 'im Range' eines Hauptmanns auch nicht zum Oberrat 'im Range' eines Oberstleutnants befördert worden sein können.
    Einen terminus technikus 'Dienstrang' gibt es übrigens offiziell nicht. In der Verwaltung gibt es Dienst- oder Amtsbezeichnungen und beim Militär Dienstgrade. 'Im Range eines' ist irgendwie althergebrachter Sprachgebrauch, der glaube ich noch aus der Alten Armee stammt, weiß ich jetzt aber nicht ganz genau.
    Gruß
    Udo


    Hallo Rudorlf,
    ich habe Deine Einschränkung schon so verstanden, aber ich wollte das noch mal ein wenig erläutern, warum das mit etwas Vorsicht zu genießen ist. Ich habe leider noch keine Laufbahnverodnung bzw. Besoldungsordnung von damals im Original gefunden.
    Sehr verwirrend sind auch die Erläuterungen hier im LdW, wenn da mit Besoldungsgruppen A4d kw, A4c2, A4c1, A4b1, A4a1 hantiert wird, denen immer andere Amtsbezeichnungen entsprechen. Das sind meist Unterschiede hinsichtlich techischer/nichttechnischer Dienst oder eine besondere Funktion. Da ist alles wild gemischt. Wichtig wäre, einmal die allen Ämtern zugrunde liegende Grundamtsbezeichnug zu kennen.
    Weiteres Problem wohl bei solchen Überlegungen auch Reichsbahndienstgrade einfließen. Die hatten gegenüber den Verwaltungsbeamten t.w. völlig andere Amtsbezeichnungen und wenn man dann die Vergleiche über Besoldungsgruppen zieht, gerät man völlig auf die schiefe Ebene. So entsprach dem Verwaltungsbeamten A4 der Reichsbahner A7, dem Verwaltungsmenschen A10 der Bahnbeamte A16. Weitere Problem ist auch, dass die Besoldungen und Ämter in den Ländern wohl bis zuletzt nicht reichseinheitlich harmonisiert wurden.
    Ich werde doch mal versuchen, an belastbare Quellen zu kommen.


    Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass jeder Wehrmachtsbeamte die seinem zivilen Amt entsprechenden militärischen Rangabzeichen getragen hat.


    Grüße
    Udo


    Hallo Rudolf,


    ich würde aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass die Angaben dort auch alle wirklich zutreffend sind!
    Dass der dort angegeben mittlere Dienst im Feuerwehrdienst als Schulterstücke ein Geflecht mit goldenen Sternen trugen, würde ich sehr stark anzweifeln. Zumal der dann angeführte gleichwertige mittlere Dienst der allg. Verwaltung (Sekretäre etc.) dann nur eine Streifenpaspel tragen. (Ein Geflecht trug man ab höherer Dienst - Eingangsdienstgrad Major bzw. Rat)
    Zudem ist dieser mittlere Dienst ganz sicher kein Offiziersdienstgrad gewesen! Das entspricht allenfalls einem Unteroffiziersdienstgrad.
    Sonst wäre ein Sekretär nach den Schulterstücken vergeichbar mit einem Leutnant gewesen.
    In der Übersicht weden auch Dienstgrade verwendet, die es damals in der Verwaltung m.W. so noch nicht gab, wie z.B. den Amtsrat. Der hieß früher Oberamtmann (wobei es den vermutlich sogar auch erst nach dem Krieg gab) und war immer noch ein Amt des gehobenen Dienstes.
    Ich habe biusher noch keine Darstellung gefunden, wo das wirklich sauber gegenüber gestellt wurde.
    Gruß
    Udo

    Hallo Matthias,


    das sehe ich ja genau so. Daher bin ich so verwundert, dass unter der FPN eines Kranken-Kraftwagen-Zuges die Aufenthaltsberechtigung für das Lazarett-Personel ausgestellt wurde.
    Aber so war es wohl nun mal.


    Gruß
    Udo

    Hallo,


    hm, hab ich mal notiert. Es ging um eine Aufenthaltsberechtigung für Sanitätspersonal eines Lazaretts in Pleskau. Quelle finde ich nicht mehr. So etwas kann ja nicht 'irgendein' Mitglied des Sanitäts-Zuges ausstellen, sondern da muss doch schon eine gewisse Autorität vorhanden sein. Es gibt leider auch keine Angabe eines Dienstgrades. Stab im formellen Sinn gab es vielleicht nicht, aber irgend eine Art Verwaltung/Schreiber? Aber wieso stellt eigentlich ein Sanitäts-Zug eine derartige Berechtigung für Lazarett-Personal aus?
    Gruß
    Udo

    Hallo zusammen,


    danke für die Antwort!
    Ich hätte eher gedacht, dass das eine Standortkommandantur war, da unter dieser FPN auch die Aufenthaltsberechtigung für einen Standort ausgesprochen wurde.
    Dann wird es wohl der Stab dieses Zuges gewesen sein.


    Freundliche Grüße
    Udo

    Hallo,


    bin auf einer Karte auf die FPN 15665 gestoßen (Dezember 1943). Bei der Suche taucht die FPN hier nicht auf. Was war das für eine Einheit?


    Vielen Dank!
    Gruß
    Udo

    Hallo,


    nach Koppelschloss und Adler ist es eindeutig Luftwaffe.
    Süditalien dürfte zu diesem Zeitpunkt auch nicht mehr zutreffen. Bleibt Balkan oder Griechenland. Viel mehr als die infanteriemäßige Ausrüstung gibt das Bild leider für mich leider nicht her.


    Gruß
    Udo