Posts by Noricus

    Hallo Krause!


    Das auf Deinem Foto abgebildete Gelände ist der Luitpoldhain und nicht das Zeppelinfeld mit der Steintribühne!


    Das Gebäude in der Mitte existiert noch, es ist die sog. "Ehrenhalle", ein Kriegerdenkmal der Stadt Nürnberg. Es wurde bereits vor 1933 erbaut und wurde deshalb stehen gelassen. Die Aufnahme müsste also etwa von der Norishalle aus und nicht von der Steintribühne am Zeppelinfeld gemacht worden sein.


    Schlage vor, Du machst mal eine Geländebegehung mit dem Verein "Geschichte für alle", bevor Du hier weiter Verwirrung stiftest.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    Ergänzung des Totesdatum von General Kuschow:


    General Kuschow wurde am 20.4.1945 von amerikanischen Soldaten im Innenhof des Polizeipräsidium in Nürnberg angeschossen und verblutete - zwischen den Fronten - vor dem rückwärtigen Portal der Elisabethenkirche.


    Quelle:"Die letzten Tage von Nürnberg" ISBN 3-9807486-0-X


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    So ein Koppel hatte auch mein Vater.


    Er war beim NSKK, was nicht ausschließt, daß auch andere Parteigliederungen damit ausgestattet waren.


    Die restlichen Uniformteile sind mir unbekannt. Ich habe allerdings solche "Verzierungen" im Schulterbereich bei Musikzügen öfters gesehen.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    Zu dem von "Feuerwerker 1978" zitierten "Bereich nördlich des Grünhundweihers", kann ich einen Ausschnitt aus einer US - Karte von 1958 beisteuern.
    Im Bereich links und rechts der Ziffern 18 und 20 sind einige Objekte sichtbar, bei denen es sich um Befestigungen handeln könnte. Das große L (halbrechts) bezeichnet eine Area und ist kein Bauwerk.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo zusammen!


    Danke für die hilfreichen Anmerkungen!


    Kann mir jemand sagen, wo in Ober- und Mittelfranken Ausbildungseinheiten der Panzertruppe lagen? Außer an Nürnberg, denke ich hier auch an Erlangen bzw. Bamberg. (In BA hatte mein Onkel eine Verlobte).



    knaff
    Es klingt zwar blöd, aber ich habe die Aufnahme verlegt und konnte sie auf die Schnelle nicht finden.
    Den Scann hatte ich bereits vor längerer Zeit gemacht aber erst letzte Woche über den Bildverkleinerer gejagt.
    Bitte um noch etwas Geduld, ich liefere nach.



    Gruß!


    noricus

    Hallo zusammen!


    Ich habe aus dem Familiennachlass dieses Bild heraus gekramt.


    Mein 1950 verstorbener Onkel war bei der Panzertruppe und anschließend in russischer Kriegsgefangenschaft.


    Über seine Ausbildungszeit weiß ich nichts. Ich kann nur vermuten, dass es in Mittelfranken war.
    Die Landschaft auf dem Foto ähnelt der des ehem. Schießplatzes Erlangen - Tennenlohe.
    Meinen Onkel erkenne ich aber nicht auf dem Foto, vielleicht hat er fotografiert.


    Kann mir jemand etwas zu den Fahrzeugen sagen? (Type)


    Kann man die Kfz - Kennzeichen einer Einheit zuordnen?


    Ist anhand der Uniformen eine zeitliche Einordnung möglich?



    Viele Grüße!


    Noricus

    Hallo!


    Konstanze von Schulthess, die jüngste Tochter von Graf Stauffenberg, beschreibt in ihrem Buch "Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg" (Piper-Verlag - ISBN 978-3-492-25409-0) das Leben ihrer Mutter in der Sippenhaft der Nationalsozialisten.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    Auf Seite 161, im Spiegel Nr. 12/1971 wird Gehlen zitiert, der bereits am 15.Juli feststellte, daß die UDSSR am Brückenkopf Stalingrad festhalten wird.


    Am 12. November wies er darauf hin, daß mit einem "baldige Angriff gegen die 3. rumänische Armee ..... gerechnet werden" muß.


    Mir liegt das Tagebuch eines Lagesachbearbeiters (Major) der Gruppe I / F.H.O. vor. Unter dem 19.11.1942 vermerkt er: "Der Russe startet gerade seinen erwarteten Angriff gegen die Rumänen".


    Fazit:
    In F.H.O. wusste jeder Bescheid und Gehlen informierte auch die Wehrmachtsführung regelmäßig über neue Erkenntnisse.


    Nur war der Oberbefehlshaber (gem. Spiegel) gegen alle Meldungen unempfänglich, die nicht in sein persönliches Lagebild passten.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo Peter!


    Ich habe so ein Kistchen schon mal gesehen, allerdings in den 60´er Jahren.


    Sie diente (lt. Aufklebezettel) ursprünglich zur Aufbewahrung von Zündhütchen o. Sprengkapseln und wurde als Aufbewahrungsschachtel für Büromaterialien zweckentfremdet.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    @ Augustdieter:
    Ist bekannt was aus dem Rgt. Kdr. geworden ist?


    Am 28.3. verlangt das O.K.W. einen Bericht von der 3. I.D., der am 29.3. abgefasst wird.
    Leider erwähnt der Tagebuchschreiber nach dem 28.3. diese Angelegenheit nie wieder, sondern erwähnt
    nur noch Dinge (Ausbildung / Erkundungen an der Grenze u.ä.) aus dem Alltag in der Etappe.


    Auch im L.d.W. finde ich (für 1940 bei A.R21 / A.A57) keine Strafversetzungen o.ä.,nur Abkommandierungen, welche aber Vorrückungen / Beförderungen gleichen.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    Im BW - Film wird auch Feuchtigkeit an den Treibladungen als Ursache für Kurzschüsse angegeben.


    Lt. Tagebuch herrschte am 19.3.40 zuerst "dicker Nebel", was zu einem "verspäteten Beginn" der Übung führte. Somit könnten also schlecht abgedeckte Treibladungen und "Nebelnässe" ein möglicher Grund für das Unglück gewesen sein.


    Weiterhin schreibt er: "Schon das Einschießen der Artillerie ist wenig überzeugend. Dann geht ein Mords - Feuerzauber los und plötzlich liegt die I./57 mit mehreren Gruppen in der 7.Kp. drin. Trotz grüner Leuchtkugel und dem sofortigen Befehl zum Stopfen, gehen noch 2-3 Gruppen in die vorderste Linie der eigenen Züge."


    Ein paar Tage später (23.3.) schreibte er:
    "Abends kommt der Ord. Offz. der Div. mit einem Brief des AR21, aus dem hervorgeht, daß die Artillerie keine Schuld trifft! Der Kdr. tobt!" (Deshalb meine Frage nach den weiteren Konsequenzen nach einem derartigen Vorfall).


    Viele Grüße!


    Noricus

    Hallo zusammen!


    Ich bedanke mich für die zahlreichen Antworten.


    * Sanitäter:


    Diese 4 Gefallenen dürften dann unter den 12 (von 23) in "weltkriegsopfer.de" nicht namentlich erwähnten Grablagen zu finden sein.


    Gruß!


    Noricus

    Hallo!


    Im Tagebuch eines Offiziers des I.R.3, fand ich einen Eintrag, daß bei einem Übungsschießen, am 19.3.1940, auf dem Luftwaffenübungsplatz Ahrbrück, durch Kurzschüsse 6 Soldaten getötet und 9 verwundet wurden.


    Alle Opfer gehörten der 1. und 7. Kompanie des I.R.3 an.


    Bei der Artillerieeinheit handelt es sich um die I. Abteilung des AR 57. Der Tagebuchverfasser behauptet übrigens, das I./ AR.57 habe bereits beim Feldzug in Polen "dauernd in die eigenen Linien hinein geschossen".


    Alle getöteten Soldaten wurden am 21.3.1940, auf dem Friedhof in Ettringen / Eifel bestattet.


    Unter www.weltkriegsopfer.de ist ein Soldat (W.Appel aus Dillenburg / Hessen), namentlich aufgeführt.
    Die restlichen Todesopfer nicht. Es sind allerdings nur 11 von 23 Namen erfasst. Ob die anderen 5 Opfer dort noch ruhen oder ob sie in die Heimatorte überführt wurden ist nicht nachvollziehbar.


    Meine Fragen:


    Wurden in der "Deutschen Wehrmacht" derartige "Pannen" verfolgt, bzw. geahndet?


    Wo könnte ich weitere Hinweise auf dieses Ereignis finden?
    Die Chroniken von Ahrbrück und Ettringen im Internet erwähnen nichts dazu.


    Im "Lexikon der Wehrmacht" ist beim AR 57, auch kein Hinweis.


    I.R.3 war in Ostpreußen beheimatet. Der Uffz. Appel, kam aber aus Dillenburg / Hessen.
    Waren 1940 die Einheiten "Landsmannschaftlich" schon so stark durchmischt?



    Gruß!


    Noricus

    Hallo Brummbär!


    Die von Dir unter Abb. 1 + 2 eingestellte "Postausweiskarte" konnte damals jeder Bürger beantragen. Sie diente zur Legitimation beim abholen von Postsendungen und wurde auch als Ausweisersatz anerkannt.


    Meine Mutter hatte sich 1941 bei der Beantragung des Reichssportabzeichen mit einer dieser Ausweiskarten ausgewiesen, welche mir bisher auch unbekannt waren. Beim recherchieren stieß ich auf folgende Seite:


    http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=29557#M9


    Mit freundlichem Gruß!


    noricus